Suchergebnis: Gärtner

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Schlern

Seiten:70 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:01.10.1973

Treffer:Seite 44
Textauszug:
Theodor Gärtner (1843—1925)
01.10.1973
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Ladinia : sföi culturâl dai Ladins dles Dolomites ; 7. 1983

Autor:
Erscheinungsjahr:(1983)
Erscheinungsort:San Martin de Tor
Verlag:Ist. Ladin Micurá de Rü
Umfang:254 S. : Ill.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch; Italienisch; Ladinisch
Schlagwort:g.Ladiner ; f.Zeitschrift<br />g.Ladinisch ; f.Zeitschrift
Kategorie: Geographie, Reiseführer , Sprachwissenschaft
Notation:9 Rät - Tir - Z<br />12 Lk - Tir - Z<br />23 Tir 6 a ST - Z<br />23 Tir 11 ST - Z
Signatur:II Z 1.092/7(1983)
IDN:355035
Anmerkungen:Diekmann, Erwin: Zur sprachlichen Situation des Rätoromanischen in Graubünden / Erwin Diekmann, 1983</br> ¬La¬ formazione del plurale nominale in gardenese attraverso la documentazione scritta, 1983</br> Fröhlich, Ruth: ¬La¬ filigrana di Cortina d'Ampezzo a cavallo del secolo / Ruth e Max Fröhlich, 1983</br> Kindl, Ulrike: Zum Problem der Quellenlage zu K. F. Wolffs Dolomitensagen / Ulrike Kindl, 1983</br> Kuen, Heinrich: Spuren eines verschwundenen Tempus im Dolomiten-Ladinischen / Heinrich Kuen, 1983</br> Mair, Walter N.: Hundert Jahre "Rätoromanische Grammatik" : eine wissenschaftsgeschichtliche Studie zu Theodor Gartner / Walter N. Mair, 1983</br> Staggl, Verena: ¬Die¬ bäuerliche Nutzweberei im Gadertal / Verena Staggl, 1983

Treffer:Seite 103
Textauszug:
Prof. Theodor Gärtner (1843 - 1925) 101
(1983)
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Dolomiten

Seiten:60 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:20.11.1989

Treffer:Seite 44
Textauszug:
Lebendige Schmuckstücke, Geschenke, die immer ankommen Sudtiroler Gärtner te-c/e-m 39012 MERAN - FREIHEITSSTRASSE 89/A
20.11.1989
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Schlern

Seiten:70 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:01.10.1973

Treffer:Seite 50
Textauszug:
A. Procopovici, t Theodor Gärtner. Dacoromania 4, 1926, 1538—1539. (rum.) R. Planta, Theodor Gärtner. Annalas della Societä Retoromantscha 41, 1927, 261— 268. (unterengad.) C. Battisti, Gärtner. Enciclopedia Italiana. Anonym, Gärtner, österreichisches biographisches Lexikon 1815—1950, Linz'Köln 1957, Bd. 1, 404—405. A. Kuhn, Gärtner. Neue deutsche Biographie, Bd. 6, Berlin 1964. Anschrift: fohannes Kramer, Romanisches Seminar der Universität Köln, D-5 Köln 41, A.-Magnus-Platz Tannas
01.10.1973
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Percha wie es einmal war

Autor: Passler, Johann [Hrsg.] / hrsg. im Auftrag des Bildungsausschusses und der Gemeinde Percha von Johann Passler
Erscheinungsjahr:2012
Erscheinungsort:Brixen
Verlag:Provinz-Verl.
Umfang:274 S. : zahlr. Ill.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:g.Percha ; s.Heimatkunde<br>g.Percha ; z.Geschichte
Kategorie: Geographie, Reiseführer , Geschichte , Südtiroler Dorfbücher
Notation:11 Gesch 4 Tir 20/21<br>23 Tir 2 S 20/21<br>23 Tir 11 S 20/21<br>12 Lk - Tir 20/21
Signatur:II 324.364
IDN:583319
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 265
Textauszug:
Bürgermeister Gottfried Niederwolfsgruber Vizebürgermeister Jakob Gärtner bei der Ansprache mit Paula Niederkofler Kurat Leopold Neumair segnet das neue Rathaus
2012
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Dolomiten

Seiten:66 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:15.03.1988

Treffer:Seite 40
Textauszug:
STUDIO 3B SPORTMODE Im Einkaufs* una Ferlenzentrum SAND IN TÄUFERS & G < %f Gärtner verdienen Ihr Vertrauen i? \ Boutique FRVR 6 IIQ ALBINEA MARELLA BOZEN - FREIHEITSSTRASSE 49 . GRIES I BLUE/
15.03.1988
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Schlern

Seiten:70 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:01.10.1973

Treffer:Seite 46
Textauszug:
Johannes Kramer Theodor Gärtner (1843—1925) Vor 130 Jahren, am 4. November 1843, wurde Theodor Gärtner, neben Ascoli der bedeutendste Erforscher der alpenromanischen Mundarten, in Wien als Sohn des k. k. Regierungsrates Anton Gärtner geboren. Er verbrachte seine Jugend in Wien und studierte Naturwissenschaften an der dortigen Uni versität. Er wurde Realschulprofessor in Ungarisch-Hradisch (heute Hradiste in der Tschechoslowakei); er unterrichtete dort Chemie und Physik, mußte aber eines Tages

in Vertretung eines erkrankten Kollegen auch den Französisch unterricht übernehmen. Er gewann solches Gefallen an der neuen Beschäfti gung, daß er im Selbstunterricht das Lehramtsexamen im Fach Französisch erwarb. Seit 1875 unterrichtete er dieses Fach in Linz. In den Ferien des Jahres 1876 reiste Gärtner ins Grödner Tal, wo ihm zufällig das Buch von J. A Vian, Gröden, der Grödner und seine Sprache (Bozen 1864) in die Hände fiel. Zunächst plante Gärtner, dies Buch nur zu überarbeiten. Er ging mit Eifer

an die Aufgabe heran; er machte die Bekanntschaft Vians, der ihn an den „Frühmesser“ Rifesser weiterverwies, bei dem er regelrechten Unterricht im Grödnerischen erhielt. Diese günstigen Umstände brachten Gärtner schließlich dazu, statt einer Überarbeitung von Vians Schrift ein völlig neues Werk zu schreiben, die Gredner Mund art. Gärtner machte in Wien, wo er seit 1878 tätig war, die Bekanntschaft des berühmten Romanisten Adolf Mussafia. Dieser erkannte sofort die Wich tigkeit von Gärtners Schrift

und erwirkte von der Akademie der Wissen schaften einen Druckkostenzuschuß, der es Gärtner ermöglichte, 1879 sein Werk im Selbstverlag erscheinen zu lassen. Ebenfalls auf Fürsprache Mussafias gewährte das k. k. Unterrichts ministerium Gärtner einen einjährigen Urlaub, während dessen er Graubün den, die ladinischen Gebiete Südtirols und Friaul bereisen konnte, um Sprach aufnahmen für eine rätoromanische Grammatik zu machen. Den Verlauf dieser Reise hat Gärtner selbst genau in seinen Viaggi ladini beschrie

ben. Er befragte in etwa 60 Orten zwischen Oberalppaß und Adriaküste eine große Anzahl von Gewährsleuten, die er mit Vorliebe aus Schulkindern rekru tierte, weil diese seiner Meinung nach sprachlich am wenigsten „verdorben“ seien. Während Ascoli, der wenige Jahre vor Gärtner die Alpenmundarten untersucht hatte, sein Hauptaugenmerk auf die Phonetik gerichtet hatte, interessierte sich Gärtner besonders für den Wortschatz und für die Syntax. Das Ergebnis seiner Reise liegt uns in der Raetoromanischen
01.10.1973
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Ladinia : sföi culturâl dai Ladins dles Dolomites ; 7. 1983

Autor:
Erscheinungsjahr:(1983)
Erscheinungsort:San Martin de Tor
Verlag:Ist. Ladin Micurá de Rü
Umfang:254 S. : Ill.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch; Italienisch; Ladinisch
Schlagwort:g.Ladiner ; f.Zeitschrift<br />g.Ladinisch ; f.Zeitschrift
Kategorie: Geographie, Reiseführer , Sprachwissenschaft
Notation:9 Rät - Tir - Z<br />12 Lk - Tir - Z<br />23 Tir 6 a ST - Z<br />23 Tir 11 ST - Z
Signatur:II Z 1.092/7(1983)
IDN:355035
Anmerkungen:Diekmann, Erwin: Zur sprachlichen Situation des Rätoromanischen in Graubünden / Erwin Diekmann, 1983</br> ¬La¬ formazione del plurale nominale in gardenese attraverso la documentazione scritta, 1983</br> Fröhlich, Ruth: ¬La¬ filigrana di Cortina d'Ampezzo a cavallo del secolo / Ruth e Max Fröhlich, 1983</br> Kindl, Ulrike: Zum Problem der Quellenlage zu K. F. Wolffs Dolomitensagen / Ulrike Kindl, 1983</br> Kuen, Heinrich: Spuren eines verschwundenen Tempus im Dolomiten-Ladinischen / Heinrich Kuen, 1983</br> Mair, Walter N.: Hundert Jahre "Rätoromanische Grammatik" : eine wissenschaftsgeschichtliche Studie zu Theodor Gartner / Walter N. Mair, 1983</br> Staggl, Verena: ¬Die¬ bäuerliche Nutzweberei im Gadertal / Verena Staggl, 1983

Treffer:Seite 101
Textauszug:
Walter N. Mair (1925), 622-623; A. Procopovici, Theodor Gärtner, in: Dacoromania 4 (1926), 1538-39; R. Planta, Theodor Gärtner, in: Annalas della Società Re- toromantscha 41 (1927), 261-268; A. 99 HUNDERT JAHRE "RAETOROMANISCHE GRAMMATIK": EINE WISSENSCHAFTSGESCHICHTLICHE STUDIE ZU THEODOR GÄRTNER. gesammte Sprachgebiet durch eine Reihe von sprachlichen Besonderheiten gegenüber dem Italiänischen, dem Provenzalischen u.s.w. ge¬ kennzeichnet würde; er wird sich eher darüber wundern, daß überhaupt

Gärtner , 1} der zwar bereits mit einigen Arbeiten zum Ladi- nischen hervorgetreten war, mit diesem Werk aber einen Markstein in der Geschichte der Rätoromanistik setzen sollte. Dennoch stand der spä¬ tere Ordinarius für Romanische Philologie an den Universitäten Czer- nowitz und Innsbruck immer im Schatten seiner illustren Zeitgenossen und Fachkollegen Adolf Mussafia , Wilhelm Meyer-LÜbke und Hugo schuchardt von den Universitäten Wien und Graz. Dies hängt zum Teil mit Gärtners Spezialisierung

auf das schmale Gebiet der Rätoromanistik zusammen, zum Teil aber auch mit seiner eigenwilligen Methode, die ihn außerhalb der damals herrschenden linguistischen Schulen stellte. Gärt¬ ners wissenschaftliche Persönlichkeit war nämlich durch zwei Besonder¬ heiten gekennzeichnet, die ihn von der Mehrzahl der damaligen Romani¬ sten unterschieden. Zum einen erwarb sich Gärtner den Großteil seiner Kenntnisse durch intensives Selbststudium und näherte sich daher wie viele Autodidakten dem Gegenstand

nicht auf den ausgetretenen Wegen. Zum anderen kam Gärtner von den Naturwissenschaften, insbesondere 1) Die Literatur zu Gärtner ist nicht sehr umfangreich und in den Details nicht immer ganz zuverlässig. Vgl. J. Jud, Theodor Gärtner, in: Romania 51 Kuhn, Theodor Gärtner, Neue Deut¬ sche Bibliographie, 6. Bd., Berlin 1964; A. Decurtins, Das Rätoromani¬ sche und die Sprachforschung, in: Vox Romanica, 23 (1964), 256-304, vor al¬ lem 295-297; J. Kramer, Theodor Gärtner (1843-1925), in: Der Schiern 47 (1973), 538-542
(1983)
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Schreibende Hand auf Wand und Sand ; Abt. 1

Autor: Stolz, Alban / photographirt von Alban Stolz
Erscheinungsjahr:(1874)
Erscheinungsort:Freiburg im Breisgau
Verlag:Herder
Umfang:V, 112 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie:
Notation:-
Signatur:II 63.319/1
IDN:218047
Anmerkungen:In Fraktur

Treffer:Seite 95
Textauszug:
wolle ein schrecklicher Sturm ihn davon zurückhalten. Er sagte dich dann dem protestantischen Pastor, welcher ihm bemerkte, das sei bloß Phantasie und Einbildung. Der Gärtner, dann Protestant geworden, fing an mit meinem Vater zu streiten über die katholische Lehre. Mein Vater vertheidigte sie, so gut er konnte. Wenn ich nicht irre, sagte der Gärtner: er fühle sich glücklich. Einmal hatte der Gärtner der Herrschaft ein paar Enten gestohlen und ge braten an einem Freitage. Mein Vater Wurde

dazu ein geladen, hat aber nicht mitgenossen. Da wurde über ihn gespottet. Er aber sagte: „Warum soll ich der Kirche un gehorsam sein?' Der Gärtner aber spottete sort und sagte: „Was zum Munde eingeht Adam hat auch die verbotene Frucht gegessen zc.' Im Herbste aber geht der Gärtner zum E. und klagt, daß er keine Rahe finde. „Der N. (mein Vater war gemeint) ist ein glucklicher Mann,' sagte er. „Der steht in seinem Glauben fest, und ich bin davon abgefallen, bin verflucht und auf ewig verloren.' Der E. suchte

ihn Zu beruhigen, aber vergebens. Der Gärtner ging fort und — erhängte sich. 8. Aus Nassau. Zn meinem Geburtsorte H. war eine katholische Familie bestehend aus drei ledigen Geschwistern, zwei Brüdern, einer Schwester, und einer Magd —, welche offen darauf ausging, nicht nur für sich, sondern auch bèi Allen, die bei ihr ein- und ausgingen, mit satanischer Bosheit den Glauben zu zerstören und den Unglauben bis zur Verneinung Gottes zu verbreite». Da dieselbe ein Handwerk betrieb, so hatten Manche Geschäfte
(1874)
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Ladinia : sföi culturâl dai Ladins dles Dolomites ; 7. 1983

Autor:
Erscheinungsjahr:(1983)
Erscheinungsort:San Martin de Tor
Verlag:Ist. Ladin Micurá de Rü
Umfang:254 S. : Ill.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch; Italienisch; Ladinisch
Schlagwort:g.Ladiner ; f.Zeitschrift<br />g.Ladinisch ; f.Zeitschrift
Kategorie: Geographie, Reiseführer , Sprachwissenschaft
Notation:9 Rät - Tir - Z<br />12 Lk - Tir - Z<br />23 Tir 6 a ST - Z<br />23 Tir 11 ST - Z
Signatur:II Z 1.092/7(1983)
IDN:355035
Anmerkungen:Diekmann, Erwin: Zur sprachlichen Situation des Rätoromanischen in Graubünden / Erwin Diekmann, 1983</br> ¬La¬ formazione del plurale nominale in gardenese attraverso la documentazione scritta, 1983</br> Fröhlich, Ruth: ¬La¬ filigrana di Cortina d'Ampezzo a cavallo del secolo / Ruth e Max Fröhlich, 1983</br> Kindl, Ulrike: Zum Problem der Quellenlage zu K. F. Wolffs Dolomitensagen / Ulrike Kindl, 1983</br> Kuen, Heinrich: Spuren eines verschwundenen Tempus im Dolomiten-Ladinischen / Heinrich Kuen, 1983</br> Mair, Walter N.: Hundert Jahre "Rätoromanische Grammatik" : eine wissenschaftsgeschichtliche Studie zu Theodor Gartner / Walter N. Mair, 1983</br> Staggl, Verena: ¬Die¬ bäuerliche Nutzweberei im Gadertal / Verena Staggl, 1983

Treffer:Seite 124
Textauszug:
auf ganz andere Fragestellung, vor allem auf das Problem der Entstehung des Räto¬ romanischen, ausgerichtet war. 69 ' Wie dem auch sei, es ist unbestritten, daß Gärtner zusammen mit Ascoli, den er vom heutigen Standpunkt viel eher ergänzt als konkurren¬ ziert, die linguistisch-philologische Erforschung des Rätoromanischen begründet und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Romanistik geleistet hat. 7ü) Daß Gärtner auch als einer der ersten moderne Methoden in die romanische Dialektologie

eingeführt und Elemente "syn- chron-strukturaler" Sprachbetrachtung vorweggenommen hat, verleiht seinem Werk einen wissenschaftsgeschichtlichen Stellenwert, der über die Rätoromanistik hinausgeht. 69) Eine spezifisch "synchrone" For¬ schung zum Rätoromanischen gibt es erst seit ca. 20 Jahren im Rahmen der neueren Sprachwissenschaft; für die Vertreter dieser Richtungen galt Gärtner jedoch nicht so sehr als Vor¬ läufer, da sie an ihm vor allem die historischen Seiten seines Werkes wahrnahmen. lem

im dritten Teil des "Handbuchs" (Rätoromanisches Schrifttum), wo Gärtner wohl eher eine Geschichte der rätoromanischen Schriftspra¬ chen ("Auch die Schriftsprache hat, wie die literatur, eine entwicklung; aber ihr entstehen ist ein plötzliches erscheinen ...Die Schriftsprache hat einen geburtstag, die literatur ent¬ wickelt sich wie aus dem urschleim." 280) versucht als der Literatur, die für Gärtner nur von regionaler Be¬ deutung ist. 70) Gärtner besaß ein großes philologi¬ sches Interesse
(1983)
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