Search result: Frank

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Innsbrucker Nachrichten

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:19.01.1928

Hits:Page 10
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Festausschuß (P. Vareschi, K. Witsch, M. Wink ler, H. Praty) und allen anderen opferwilligen Mitgliedern der Innsbrucker Turnvereins für die reichhaltige humor volle Kinderfaschingsunterhaltung danken im Namen der vielen Kinder dankbare Eltern. "jS?« U 9 Wessingen | Maile während dieser WschiedSst-mi.de ein etwas trau riger Schimmer. Sie erhob sich. „Nun müssen wir uns noch einen ordentlichen Kuß geben, Frank, einen ganz langen «nd festen, und dann mutzt du gehen, wenn du aber den Kopf hängen läßt, Frank

, dann gibt es was! Verstehst tot?" ,$a, Gmennte!" „Nun gut, und damit du auch immer an mich denkst Frank, will ich dir zum Abschied etwas schenken, und auch von dir will ich etwas haben!" Er erschrak. Was sollte er Gwennie Dolan schen ken!" Aber sie hatte sich wohl diesen Gedanken mit den Ab- schieösgeschenken schon längst vorher znrechigelegt, denn sie zog zugleich einen der Ringe ab, die sic an ihren Fingern trug und nahm Frank Hulls Hand in die ihre. Er Netz es sich bestürzt gefallen

, daß sie ihm den Ring an den kleinen Finger steckte, wo er gerade noch mit genauer Not patzte. „Aber Gwennie, solch kostbarer — " „Du bist ein Narr, Frank! Glaubst du, ich geb ihn dir, weil er kostbar ist? Ich habe den Ring gern, und des halb geb ich ihn dir. Mein Name ist darin eingraviert, das Hab ich eigens für dich jetzt machen lassen. Du sollst dich dariiber freuen!" „Ich tus ja aus), Gwennie!" crividerte er und küßte ihr die Hand. Als er sich wieder aufrlchtetc, sagte er mit komischer Verzweiflung

: „Und ich? Was kann ich dir geben? Ringe haü ich nicht zu verschenken, und meine vernickelte Armbanduhr mutz ich schon behalten. Hätte ich doch werttgstens lange Locken statt dieses mikroskopi schen Scheitels!" „Pfui, Frank, du sollst keine Witze machen über unsere Abschiedsgeschenke!" „Verzeih, Gwennie, aber ich weiß wahrhaftig nicht, was ich dir geben soll." Sie wandte sich heftig und ein wenig schmollend von ihm ab. Dabei streifte ihre Hand seine Tasche. Etwas Hartes fühlte sie darin. Es war sein Revolver. Sic stand

im Augenblick wieder dicht vor ihm. „Du mutzt mir deiiten Revolver schenken, Frank, hörst du? Das ist doch sogar ein bißchen romantisch, nicht wahr? Ich trete eine Reise an in wilde Länder." — Frank lächelte spütttsch — „komme vielleicht sogar unter die Menschenfresser; und zum Schutz gibst du mir deinen Revolver mit. Das ist doch herrlich, Frank, nicht wahr?" Welch ein großes Kind die neuzehniährige Gwennie Dolan mar! Man konnte ihr keinen Wunsch abschlagen, und Frank gab ihr seinen Revolver
19.01.1928
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Dolomiten

Pages:30 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:05.03.1966

Hits:Page 10
Snippet:
von Keller — Sie greift wieder nach einem Glas — stellt cs aber schnell wieder hin. Sie muß klar und nüchtern bleiben. Sie ist Evelyne Bertinger, verheiratet mit Doktor Frank Bertinger, Rechts anwalt am Landesgericht in Ham burg. Und Evelyne Bertinger trinkt auf einer Gesellschaft nicht zu viele Cocktails. Das tut höchstens Marysa Johnson aus Los Angeles. Marysa, wenn sie mit Jim Berthew aus war... Jim, Jim Berthew. Warum muß sie gerade jetzt an ihn denken? Er ist doch ein abgeschlossenes Kapitel

. Von ihm wird sie nie im Leben wie der etwas hören. Unwillkürlich muß Marysa lä cheln. Dem Jim hat sie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der hat sich immer eingebildet, daß sie ihn einmal heiraten würde, aber... „Worüber lachst du?“ hört sie Frank fragen. „Ueber Jim...“ sagt sie — und er schrickt. Was fällt ihr ein? Evy kennt keinen Jim. Sie sagt schnell: „Jim, einen komischen Mann, den Marysa und ich in Kalifornien ge sehen haben...“ O, es ist alles so schwierig, ist alles so gefährlich. Si« bekommt

das keine Grenzen kennen wollte... Copyright by Voici " Lausanne 44 wieder Angst, greift wieder nach einem Glas. Aber Frank nimmt es ihr aus der Hand: „Nicht Evy!“ Sie lächelt dankbar zu ihm auf. Sie wird plötzlich von einem leiden schaftlichen, sehr körperlichen Glück durchdrungen. Frank paßt auf sie auf — Frank macht sich Sorgen um sie. Frank... Frank... „Wir woUen tanzen", sagt sie, „es ist so lange her, daß ich mit dir getanzt habel“ Wie lange war es her? Wieviele Jahre? Sie weiß es nicht, Zelt und Raum

sind plötzlich kein Begriff menr für sie. Aber Frank sagt: „Jch muß erst mit dem Geburtstagskind tanzen! Du weißt — das ist Sitte! Ich würde Ilse kränken.“ Sie nickt stumm. Es ist ihr, als schnüre jemand ganz langsam ihren Hals zusammen. Sie blickt Frank nach, der zu Ilse herübergeht. Wieder schießt diese weißglühende Flamme der Eifersucht in ihr hoch. Sie bohrt die Nägel in die Handflächen. Nein, sie wird nicht wieder eine Dummheit machen. War um ist sie denn eifersüchtig? Liebt sie denn Frank

? Es Ist doch ein an derer, ein veränderter Frank! Es ist doch Evys Frank — nicht Marysas! Irgend jemand, den sie nicht kennt, bittet sie um den Tanz. Das Radio grammophon spielt. Sie läßt sich mit ziehen, sie tanzt ganz mechanisch, aber Ble tanzt gut. Rhythmus liegt ihr im Blut. Auch Evelyne tanzte gut, das weiß sie. Als sip noch die beiden Linstow-Rotkäppchen waren, hatten sie viel getanzt. Sogar im Krieg — natürlich nicht die letzte Zeit. Aber dann, als man wieder an fing zu leben, als das furchtbare Grauen vorbei war... Sie denkt
05.03.1966
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Dolomiten

Pages:18 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:03.03.1966

Hits:Page 17
Snippet:
, sie muß ja hier bleiben! Bei Frank, der nicht der Frank ist, von dem sie geträumt hat! Er ist nicht der Mann, den sie sich vorgestellt hat! Er ist ganz an ders! Er hat nicht mehr die geringste Aehnlichkeit mit „dem netten Nach barsjungen“, den sie als Kind ge kannt, als Backfisch umschwärmt — als junges Mädchen glühend und leidenschaftlich geliebt hatte. Sie ist einem Traum nachgelaufen — einer Seifenblase, die lautlos zerplatzte, als sie die Hand darnach ausstreckte. Aber was nun? Was soll sie tun

? Sie weiß keinen Rat. Sie muß weiter lügen, muß weiter mit falschen Kar ten spielen. Sie kann nicht plötzlich sagen: Frank, ich bin nicht Evelyne -- ich bin Marysa! Evelyne ist in Los Angeles — eine kranke Evelyne, die dich nicht mehr kennt, die nichts mehr von dir und Linda weiß! Das kann sie nicht sagen, sie hat einfach nicht den Mut dazu. Denn tief innen keimt noch immer die Hoffnung, daß sie den Frank von früher wieder finden wird. Daß eine Wandlung ge schieht — wie, daB ahnt

. Sie ist es ja so gewöhnt. Aber dann, nach einer ernsten Ermahnung von Frank, hat sie sich zusammengenommen. Sie darf nicht Verdacht erwecken. Nicht noch mehr Verdacht! Das ist gefähr lich. Sie muß aufpassen. Denn eines Tages wird sie ja wirklich Franks Frau werden ... Sie geht unwillkürlich schneller, als laufe sie vor etwas davon. Sie lebt noch immer oben im Giebel zimmer. Aber es wird der Tag kom men, wo Frank sich dies nicht mehr gefallen läßt. Sie hatte diesen Tag glühend ersehnt, glühend gewünscht

. Sie hatte in Kalifornien nächtelang ln die Kissen geweint, aus verzehren der Sehnsucht nach Frank. Nun ist sie hier bei ihm — und doch nicht bei ihm. Welt fort von ihm — als lebte sie auf einem anderen Stern. Hat ihr Gewissen daran schuld? Kommt es daher, daß sie immer Evelyne vor sich sieht? Immer — sobald Frank in Ihre Nähe kommt? Evy, eine hilflose, zarte, kleine Evy im Hospital in Los Angeles. Eine Evy, deren unruhige Hände über die weiße Decke tasteten, eine Evy, die geflüstert hatte: „Alleine — ich bin ganz

habe. Marysa setzt sich ln den Alster pavillon. Sic muß unbedingt eine Zigarette rauchen und irgend einen scharfen Aperitif nehmen. Sie braucht dies — leider mehr, als cs bekömmlich ist. Erst gestern abend hatte Frank gesagt: „Evy — rauch nicht so viel! Evy — du hast doch früher nie getrunken — und dies ist der dritte Kognak heute Abend. Ist das gut?“ Sie hatte zu ihm aufgesehen und gesagt: „Frank, man tut oft etwas, was nicht gut ist. Laß mich, ich ge wöhne es mir wieder ab!“ Aber sie weiß
03.03.1966
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Tiroler Stimmen

Pages:4 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:13.03.1895

Hits:Page 2
Snippet:
, daß er in.Zürich in einem Zimmer einen Mann in betrunkenem Zustande schlafend gefunden und demselben eine Schatulle mit zwei Sparbüchern und 45 Frank gestohlen habe. Außer diesem Diebstahle werden dem Angeklagten noch drei weitere Diebstähle, verübt in St. Gallen, zur Last gelegt. Am 10. Juni vorigen Jahres wurden der Katharina Nef in St. Gallen aus versperrtem Zimmer 45 Frank bar und aus einem Etui sechs Christoffel- Löffel im Werthe von 10 Frank gestohlen. Schon am nächsten Tage, am 11. Juni vorigen Jahres

, wurden der Katharina Ballbach dort aus verschlossener Woh nung eine goldene Damenuhr mit goldener Kette im Werthe von 210 Frank, eine goldene Damenuh; mit schwarzseidcner Schnur im Werthe von 50 Frank, eine Cameedroche mit Goldeinfassung und einen feingeschnit tenen Frauenkopf mit Rosendiadem im Werthe von 50 Frank, zwei silberne Brochen im Werthe von 4 Fr., eine kleine Bräche im Werthe von 1 Frank 50 Cents, 6 Stück Brittannia-Löffelchen in schwarzem Etui, mit blauer Seide gefüttert, im Werthe

von 5 Frank und zwei filberne Kaffeelöffel im Werthe von 8 Frank, ein Paar Manchettenknöpse und 5 Frank baar gestohlen. Am 24. Juli vorigen Jahres wurden der Fanni Huber geb. Suttner in St. Gallen aus versperrter Wohnung und versperrtem Sekretär sechs silberne Kaffeelöffel im Werthe von 12 Frank, eine Gabel mit silbernem Hefte im Werthe von 3 Frank 50 CtS., ein goldener Ring mit Rubinenrosette im Werthe von 20 Frank und ein Opernglas im Werthe von 6 Frank entwendet. — Wie den in Zürich begangenen

, ohne die Schlosser Rudolf König in Zürich in betrunkenem Zu-s Sparhefte zu realifiren.. Wiesner verkehrte sehr häufig stände nach Hause, sperrte die^Eingangsthüre und legtez im Gasthause „zur blauen Fahne" mit seinen Genossen. sich zu Bettel ^lm- nächsten Morgen bemerkte er, daß ihm aus seinem Geldtäschchen ein Fünflirestück und 4 Frank fehlten. Als er nun auch in seinem Kasten Nach schau hielt, fand er, daß ihm eine kleine Kaffe im Werthe von 1 Frank, acht Fünflirestücke gleich 40 Frank, zwei Sparhefte

der Züricher Cautonalbänk Nr. 94050 lautend auf Rudolf König über 1587 Frank 5 Cts. und Nr. 94051 lautend auf Elise König geb. Baur über 1635 Frank 50 Cts., eine Aktie des Konsumvereins in Zürich im Werthe von 500 Frank, eine Wafferwage im Werthe von 5 Frank und sein Heimathschein fehlten. Die Nachforschungen nach dem Diebe in Zürich blieben erfolglos und erst im Juli v. I. gelang es, des Diebes in Innsbruck habhaft zu werden. Am 18. Juli näm lich erschien beim Handelsmann Heinrich Bederlunger
13.03.1895
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Dolomiten

Pages:24 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:22.01.1966

Hits:Page 16
Snippet:
, Aber ich war die erste, die auf seinem Ponny reiten durfte. Und einmal — es war schon im Krieg — wir beide waren gerade konfirmiert worden und Frank war zu seinem ersten Urlaub da. da hat er mich geküßt. In der Scheune, Evy! Ich habe es dir nie erzählt, obwohl meine Lippen an jenem Nachmittag brannten und ich meinte, jeder Mensch müßte es mir ansehen. Ja, Evy, er hat mich geküßt! Es war ein scheuer Kuß — und wir beide schämten uns schrecklich. Aber es war eine Flamme von ihm zu mir übergesprungen, eine weißglühende

Flamme, die nie erlöscht ist. Viel leicht hat er dich auch geküßt. Da mals küßten die jungen Männer,, die in Uniform waren, so leicht. Sie waren alle so lebensgierig. Der Krieg hatte noch nicht richtig an gefangen, cs war im November 1939 und Frank war an der Westfront. Er sagte lächelnd: Erholungsurlaub am Westwall — es ist eine ziemlich ge mütliche Sache da an der Front. Die „Gemütlichkeit“ hörte später auf. Ja, wir lachten damals über den Krieg — wir waren ja halbe Kinder, ahnten

von nichts. Wußten nichts von all dem Leid, all dem Grauen, in dem die Welt ertrinken sollte. Und dann Evelyne? Ja, dann haben wir beide brav Päckchen an Frank Bertinger geschickt. Und er schrieb uns Dankesbriefe. Mal dir und mal mir. Du hast nie ge wußt, wie ich auf diese Briefe war tete. Ich habe dir nie erzählt, daß ich nachts, wenn du schliefst, diese Briefe vornahm und sie küßte. Dann kam die Zelt, wo es schlimmer wurde. Wir beide wurden ebenfalls eingezogen. Wir haßten den Krieg — wir beide, wir haßten

alles, was da mit zusammenhing. Aber was soll ten wir machen? Weißt du noch den Tag, als die Nachricht kam, Frank sei im Luftkampf ln Afrika gefallen? Weißt du noch Evy? Wir starrten uns an, wir waren wie gelähmt. Du hast geweint, Evy — du weinst so leicht. Ich war nur »tili, ich sagte nichts. Ich hatte das Gefühl, wenn ich den Mund aufmachte, würde ich brüllen: „Frank... Frank... Frank...das darf nicht sein, ich liebe dich doch! Du mußt heimkommen, zu mir! Wir gehören einander...“ Ich sagte das natürlich

nicht. Und dann kam die Nachricht, daß Frank lebte! Weißt du das noch, Evy? Wir haben ganz schamlos Vater eine Flasche Champagner aus dem Keller gestohlen. Denn man hätte uns natürlich nie erlaubt, Champagner zu trinken. Vater war so altmodisch in solchen Sachen. Wir zogen uns in die Scheune zurück. Evyleln, — weißt du noch? Wir hatten gerade dienstfrei den Tag — und wir tran ken den Champagner und waren schrecklich vergnügt. Wir tranken uns einen donnernden Schwips an — und es wurde uns schrecklich schlecht
22.01.1966
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Innsbrucker Nachrichten

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:20.01.1928

Hits:Page 8
Snippet:
g e l ö s ch t werden konnte. Drei Automobile wurden vollständig zerstört. Wie die Ermitt lungen der Kriminalpolizei ergaben, liegt Brandstif tung vor. Unter einem Automobil waren brennende Sie gaben sich die Hände und der Reporter erhielt sein Eigentum zurück. Tann sagte Frank: „Tic Damen werden ans der „Springflower" nicht allein reisen." Herr James Steenmnck vom „Ncwyorker Herold" war sofort ganz und gar bei der Sackte.. „Wer reist mit?" „Ein ganzer Rudel englischer Aristokraten." „Ali!" machte der Reporter

. Dann fürchtete er offenbar, daß Frank ihn bluffen wollte: „Hören Sic, das ist nicht gut möglich, wenigstens wird die Geschichte nicht ge beim bleiben können, denn das Schiff ist umstellt wie ein Fnchs von der Meute. Keine Maus kann durchschlüysen, ohne daß sie gekurbelt und ausgefragt wird." „Die Herren sind schon heute in aller Frülte an Bord gegangen." Frank sprach so ohne Arg. daß Steenwycks Mißtrauen verschwand. „Kennen Sie die Namen der Herren?" Frank dachte nach. „Einige wenigstens. Einer üeitzk Lord

Hurrvgate und der andere Na,nc — warten Sie! — es war ein Herzog von Ellisburne und der dritte der dritte — — ich kann mich nicht genau entsinnen — Personly, oder so ähn lich, es war auch ein Lord." Der Reporter schmieg still und sann nach. „Sind Sie wirklich sicher, daß einer davon Lord Hurro- gate hieß?" fragte er schließlich. ./tzanz sicher!" bestätigte Frank. Steenwyck tat noch ein paar 'Schritte, dann blieb er wie angewurzelt stehen, als sei ihm ein erleuchteter Einfalt gekommen. Er griff

in die innere Brnsttasclie seines Anzuges und förderte daraus ein dickes Paket Zeitungen zutage, entfaltete sie, suchte mit kundigen Blicken die -Sportnachrichten ans, las etwas und wandte lieft dann wieder an Frank: „Es besteht also kein Zweifel der eine hieß Lord Hurrvgate?" „Ja, unbedingt! Lord Hurrvgate. Er ist Student in Oxford." Ta schlug Steenwyck klatschend auf die Zeitung. „Das stimmt nicht! Das stimmt auf keinen Fall! lind zudem nocl, Student in Oxford! Gestern hat ein Fußball- match

zwischen Camridge und Oxford stattgefunden und der Linksaußenstürmer von Oxford war ein Lord Hurro gate. Folglich kann er nicht henie früh an Bord der „Springflower" gegangen sein." Frank sah Steenwyck betroffen an, dann zuckte er die Achseln und erzählte dem Reporter ausführlich, was er von Gtvennie erfahren batte, verschwieg allerdings, daß die kleine Jvy Schuyler so verliebbwa-r in den jungen Lord. Steenwycks sommersprossiges Gesicht hatte sich vor Eifer gerötet. Er backte sich bei Frank ein, als seien
20.01.1928
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Innsbrucker Nachrichten

Pages:10 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:18.06.1941

Hits:Page 10
Snippet:
von der Skrupellosigkeit dieser beiden polnischen Untermenschen und Gewaltverbrecher, die den pflicht- getreuen Beamten, -der sie als verdächtig anhielt, mit ihren stets mit gesührten Revolvern niederstreckten und dem Schwerverletzten dann noch in den Rücken schossen. Irr ReiMolonlalbiinb ruft mich dich! Büdo-Luxus Schuhcreme Büdo-Steinbock Lederfett .BUDO 0 e r Name SJ U SlM KJ verbürgt Qualität BUdo-Werk Wolfgang Schott Chem. Fabrik, Schwennlngen/N Frank Wille war nicht einen einzigen Tag müßig geblieben. Kaum

war der Vertrag mit den Gesellschaftern unterzeichnet, da begann es sich im Fürstenbusch zu regen. Nun erst zeigte es sich deutlich, wie ausgezeichnet Frank vor gearbeitet hatte. Es ging alles wie am Schnürchen: eine Schar Maurer und Zimmerleute rückte an, Waldarbeiter, Gärtner schafften vom Morgen bis zum Abend, und an der Quelle wurde gebohrt und gemauert. Und überall war Frank, lobte, mahnte, feuerte an. Die Zeit bis zum Winter mußte genützt werden. So oft Heinz oder Lucie oder Ellen Zeit fanden

von der Freudenstädter „Glocke" ironisch widerlegt wurden. Aber keines der beiden Blätter wußte genau Bescheid. Frank jedoch hielt jetzt seine Zeit für gekommen. Er schrieb, telephonierte, nutzte alte Bekanntschaften und Beziehungen aus, und Anfang Oktober lag in den RedaktionszimmeHi des „Wächters" und der „Glocke" eine höfliche Einladung zu einer Presseführung im Fürstenbusch. llnb dann kam Franks großer Tag. Die beiden Zeitungen waren natürlich pünktlich vertreten, aber sie blieben nicht allein. Frank

hatte es fertiggebracht, daß alle Zeitungen auch der weiteren Umgebung und einige einflußreiche Großstadtblätter Berichterstatter entsandt hatten. Auch Doktor Schüler war er schienen und wurde den Herreil von Frank gebührend als Sachverständiger von Ruf vorgestellt. Dann marschierte die Gesellschaft auf den halbfertigen Wegen zum Badehaus, dessen rohe Giebel und Wände sich freilich noch unter dem Gerüst versteckten. Auf dem Platz davor, der mit seinem Durcheinander von Werkzeugen, Brettern, Pfählen und Mauersteinen

keineswegs einladend aussah, wurde haltgemacht. Frank trat zu einer aus Satten znsammengejchlagenen Tafel, auf der in großen Maß stäben der Plan des Fürstenbuschs angeschlagen war, und be gann zu sprechen. Er erzählte in launigen Worten von seiner Entdeckung und bat dann Doktor Schüler, über seinen Befund zu berichten. Schüler hielt einen sehr gelehrten Vortrag, und seinen Zu hörern flogen die Formeln wild um die Köpfe. Aber sie alle machten sehr sachverständige Gesichter und schrieben eifrig
18.06.1941
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Volksblatt

Pages:8 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:20.06.1894

Hits:Page 2
Snippet:
wurde, serners, daß er von dem mitten im Dorfe Schluderns gelegenen fHause Nr. 41 den 2. Stock und einen Keller besitzt. Das Erdgeschoß gehört der Marianna Frank und der 1. Stock dem Karl Walter. Der Keller befindet sich unter der getäfelten Stube der Marianna Frank. Am 2. Mai 1894 in der Früh verspürte Frank einen starken Rauch; sie glaubte, er rühre vom Ein heizen her. Doch gegen 10 Uhr kam des Lutz Tochter mit der Meldung, daß im Keller der Oberboden brenne. Frank gieng nachschaue^; da sie sah

, daß es an zwei Orten brannte, holtei siec Wasser, um zu löschen. Lutz, der sich im Keller einen Speck Herabschnitt, schaute gleichgiltig zu und meinte, es wäre um die ganze Baracke kein Schade. Die Frank war der Meinung, daß das Feuer nun vollständig gelöscht sei, weßhalb sie sich aus dem Keller entfernte. Ebenso gieng Josef Lutz wieder ins Wirthshaus zurück. Da aber Marianna Frank noch immer Angst hatte, verfügte sie sich mit ihrem Vater Andreas Frank und mit Maria Frank neuerdings in den Keller

. Dort entdeckte sie, daß aus den Bretter fugen Rauch herauskam und das Feuer weiter ge glommen hatte. Durch den nun entstandenen Luftzug angefacht, kamen Flammen zum Vorscheine. Mit Hilfe der herbeigerufenen Nachbarn, die mit Hacken und son stigen Werkzeugen die brennenden Bretter entfernten, gelang es der Frank, das Feuer zu löschen und die Gefahr eines weiteren Ausbruches zu beseitigen. Der durch das Feuer entstandene Schaden wurde von den Sachverständigen auf 1 fl. 50 kr. geschätzt. Sie be merkten

aber, daß das Feuer, falls es nicht noch recht zeitig entdeckt worden wäre, das Getäfel der ober dem Keller befindlichen Stube der Marianna Frank ergriffen hätte, und daß nicht nur das Haus, sondern das ganze Dorf der Gefahr ausgesetzt gewesen wäre, vom Feuer vernichtet zu werden. Das Volk sagte sogleich, Lutz sei der Brandleger gewesen. Josef Lutz wird als sehr bos haft geschildert und ist von Allen gefürchtet. Ost stieß er im Zorne Drohungen aus, die seine Fähigkeit er kennen lassen, boshafte Handlungen

und selbst Brand legungen zu unternehmen, um seine Rachsucht, seine Wuth zu befriedigen. Er war mit sich selbst und seinen Nebenmenschen unzufrieden, sein Stand verbitterte ihm das Leben, die Arbeit freute ihn nicht. Dem Andrä Frank gegenüber äußerte sich Lutz einmal: „Die Malefiz-Baracke werde ich schon in Asche setzen.' Vor circa einem Jahre machte ihm der Miteigenthümer Karl Walter Vorstellungen, weil er mit brennender Pfeife in den Stadel gieng, worauf Lutz ihm ant wortete, „es ist kein Schade
20.06.1894
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Innsbrucker Nachrichten

Pages:10 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:16.05.1933

Hits:Page 1
Snippet:
von N. Mittwoch, 17. Paschalis. Donnerstag, 18. Venantius. Freitag. 19. Zölestin. Samstag, 20. Bernhard. Sonntag, 21., 5. Rog., Fclx. Diplomatischer Konflikt zwischen Wien und Berlin. Wegen des Empfanges Dr. Franks. — Deutscher Protest in Wien — österreichischer Protest in Berlin. — Dr. Frank aus Oesterreich ausgewiesen. Wien. 16. Mai. Gestern nachmittags erschien der deutsche Gesandte Doktor Rieth bei Bundeskanzler Dr. Dollfuß, um im Auftrag des deutschen auswärtigen Amtes wegen der Vorfälle

, die sich bei Ankunft der deutschen Minister unt ihrer Begleitpersonen auf dem Flugfeld in Aper» ereignet hatten, schärfsten P r o t e ft zu erheben. Bundeskanzler Dr. Dollfuß antwortete, daß er zu diesem Schritt Stellung nehmen werde, wenn die Angelegenheit der Rundfunkrede des Reichsjuftizkommissärs Minister Dr. Frank, einem wiederholt gestellten Ersuchen gemäß, geklärt sei. Jeden falls war und bleibt es in allen Fällen und auch in diesem Falle sein Bestreben, alles beizutragen um das selbstverständ lich

freundschaftliche Verhältnis zur deutschen Regierung zu fördern. Eine angebliche Rundfunkrede Dr. Franks. KB. Wien, 16. Mai. Zu der in der Borsprache des deutschen Gesandten Dr. Rieth bei Bundeskanzler Dr. Dollfuß er wähnten Rundfunkrede des Reichsjustizkommissärs Minister Dr. Frank erfährt me „Politische Korrespondenz", daß Dr. Frank in einer Rundfunkrede in München erklärt habe, daß, wenn die österreichische Regierung fortfahren werde, die Freiheit der österreichischen Nationalsozia listen zu beschränken

heute Gesandter Ing. Tauschitz bei Reichsaußenminister von Neurath, um nachdrücklichst gegen die Beleidigungen Prolest einzulegen, die der bayerische Justiz- minister Dr. Frank in seiner Grazer Rede gegen die Regierung Dollfuß ausgesprochen haben soll. Ein längerer Aufenthalt Dr. Franks unerwünscht. KB. Wien, 16. Mai. Aus der Tatsache heraus, daß Reichs- justizkommifsär urd Minister Dr. Frank in Graz bei einer sogenannten zwanglosen Zusammenkunft eine längere Rede hielt, in der die österreichische

Bundesregierung und insbeson dere der Bundeskanzler herabgesetzt und auch zum Widerstand gegen die Bundesregierung aufgefordert wurde, hat gestern der österreichische Gesandte in Berlin, Ing. Tauschitz, dem deutschen Reichsaußenminister von Reurauth das Er suchen gestellt, die deutsche Reichsregierung möge Vor'orge treffen, daß Minister Dr. Frank mögiichst bald zurückkchren möge, widrigenfalls die Bundesregienmg genötigt wäre, Vor sorge zu treffen, daß derartiges sich u cht wiederholen könne. Minister
16.05.1933
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Pustertaler Bote - Sonntagsblatt/Illustriertes Sonntagsblatt

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:28.07.1916

Hits:Page 3
Snippet:
seineni spanischen Korrespondenten gegenüber. Aas Bild entsprach ziemlich der Photogra phie, die ihm dieser, wie er sich erinnerte, geschickt hatte. - „Herr Frank,' sagte der Advokat in freund lichem Tone und streckte dem jungen Manne die Hand entgegen, „daß ich Sie hier zum ersten Male sehen würde, hätte ich nicht ge glaubt! Ich bin Dr. Friedrich Rapport, der Sie als spanischen Korrespondenten auf genommen hatte. Der Zufall will es, daß das Gericht mich mit Ihrer Verteidigung betraute

.' > : > Franks Stimme zitterte ein wenig, als er antwortete: „Ich bin glücklich, Herr Aok- tor, dies zu hören. Denn es ist meine feste Neberzeugung, daß ich frei kommen Coerde. Ich habe mich auf d^e Stelle sehr gefreut. Leider...' , > Der Verteidiger gab zunächst keine .Ant wort, sondern deutete auf den einfachen; «Stuhl. ' „Bitte, Herr Frank, sich mir ganz Anzuvertrauen und mir nichts zu verschwei gen, was den Fall betrifft. Ich bin zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet. Das Protokoll Und die Einzelheiten

über Ihre Persönlichkeit kenne ich, sowie die ^Aussage Olberichs. Sie sind leidlich übereinstimmend bis auf den Schluß.' „Ich habe die Wahrheit gesagt,' bemerkte nachdrücklich Frank. Der.Advokat lehnte sich zurück. „Sie haben doch Wohl gewußt, daß es Ihnen freisteht, die 'Aussage jnach Ihrem Belieben zu ge stalten? Denn has Gesetz billigt Ihnen das Mcht zu, keine .Aussage zu tun, die Ihre Lage verschlimmern könnte.' < > „Davon habe ich nichts gewußt, Herr jDok- Zor,' gestand der junge Mann. > Dr. Rapport nickte

. „Ich will es Ihnen glauben. Wissen Sie wirklich nichts von .de«. Tode .Gattenbrunners?' - Erschüttert sprang Frank auf. „Glauben denn auch Sie, Herr Doktor, daß ich an dem Dode dieses Menschen irgend eine.Schuld trage?' . ^ > - - „Bitte, behalten Sie Platz,' entgegnete einigermaßen nervös der Verteidiger. . „Ich bin ja gekommen, um mich zu in formieren. Ich glaube nichts und weiß nichts, aber noch einmal^wiederhole ich: Mir müssen Sie die Wahrheit sagen! Denn ich habe die Pflicht und den Willen, Sie her auszuholen

aus dieser für Sie ohne Zweifel ernsten, ja gefährlichen Situation.' - „Ich bin unschuldig,' entgegnete Frank, den auf einmal die Fassung verließ. „An dieser -Stelle wird gelten ein anderes Wort gehört,' bemerkte Dr. Rapport und lächelte leicht. „Sagen Sie mir ruhig, wa rum haben »Sie die Tat begangen?' Wieder wollte Frank aufspringen, doch ein Blick des Verteidigers hielt ihn davon ab. „Ich spreche nun so, als ob ich überzeugt wäre, daß Sie diese Tat vollführten. Hal ten Äe wirklich Ihre Versicherung für glaub haft
28.07.1916
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