Risultato ricerca: Hauptmann

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Der Tiroler / Der Landsmann

Pagine:12 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:25.08.1918

Risultati:Pagina 6
Ritaglio testo:
Seite« W HWllllM ÜttMlllllkZ «kW. Am lt. August wurde vor dem Grazer HeereSdivistonS- gericht eine Gerichtsverhandlung durchgeführt, die ziemlich viel Aufsehen erregte. Der Hauptmann Maximilian WoIx- gang vom 87. Infanterieregiment, 23 Jahre alt, geboren in Budapest, ein aktiver Offizier, war deS Verbrechens deS Mordes angeklagt und wurde freigesprochen. Der Tat bestand ist nach der Anklageschrist folgender: Am 2S. Juli 1917 erhielt der ZugSführer Erhartie. Kommandant dcS Sturmzuges

Nr. 4 des Infanterieregimentes Nr. K7, das damals im Eolbricongebiet in Stellung war, um 10 Uhr vormittags vom Hauptmann Maximilian Wolf,lang den Be fehl, bei Einbruch der Dunkelheit mit einer Pitrou'.lle i» das Ceremanagebiet zur Aushebung eineö feindlich-»» Postens vorzugehen. Der Zweck dieses unter den ..cgehe- nen HcrhL.'iiisse» ziemlich aussichtslos erscheinenden U. ternehmc.lS war. Gefangene einzubringen und durch deren z Verhör zu ermitteln, ob man von dort feindlich: Truppen i c.n die Jfcnzofront abgezogen

, indem er sagte: „Pfui, so eine Scheißpatrouille!' Tusak erwiderte: „Scheißpatrouille kann jeder sagen, aber mitgehen!' Die Weigerung und diese Entgegnung veranlaßten den 'Leutnant Turek, den Korporal Tusak dem Bataillonskom- mandanten Hauptmann Wolfgang vorzuführen. Tusak ge stand dein Hauptmann sofort alleS. Hauptmann Wolfganz entschloß sich nun. den Korporal sofort erschießen zu las sen, MS man den Korporal mit verbundenen Augen vor 5 die Mannschaft führte, bat Leutnant Turek, vom Batail- ! lonsadjutanten

Leutnant Meister unterstützt, den Haupt- ! mann Wolfgang vor der zur Exekution aufgestellten ' Mannschaft, mit dem Korporal Tusak doch wenigstens ein Protokoll auszunehmen. Diese Bitte schlug Hauptmann Wolfgang mit den Worten ab: „Das Dienstreglement kennt kein Protokoll, sondern nur daS Erschießen!' Ob wohl Tusak mit erhobenen Händen dreimal „Herr Haupt- ! mann!' rief und offenbar noch etwas sagen wollte, hat der Hauptmann die Salve kommandiert. Tusak sank blutüberströmt zusammen und verschied

, da er zur Justiz der Feldgerichte kein Vertrauen habe, habe er die Strafe selbst vollzogen. Angeklagt war Hauptmann Wolfgang bloß we gen Verbrechens der Hintansetzung der Dienstesvorschriften durch Überschreitung deS Strafbefugnis. Erst nach der Verlesung der Anklageschrist erklärte der Militäranwalt, daß er den Hauptmann deS Verbrechens deS Mordeö an klage. Der Hauptmann gab in sehr selbstbewußter Weise eine Darstellung deS Vorfalles. Er sei drei Monate vor der Tat in daS Gebiet gekommen, weShalb
25.08.1918
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Dolomiten

Pagine:44 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:03.02.1990

Risultati:Pagina 35
Ritaglio testo:
Samstng/Sonntag,3J4 Februar tllflO Steht man vor dem Gerhart-Hauptmann-Haus in Agnetendorf, das heute Jagniatkow heißt, und das eine schöne Tafel der polnischen Denkmalbehörde trägt, die an ihn als einen „Poeta laureata“ erinnert, dann verspürt man zweifelndes Unbehagen. Sollte der Dichter der sozialen Frage, der große Anwalt der Armen, der Schwachen und der Ausge beuteten, auch derer, die durch Armut, Unbildung und eine brutale Umwelt die Kompetenz gegen- Gerharl Hauptmann Repro

der Riesengebirgslandschaft für absurd halten. Auch die Umgebung des Gerhart-Hauptmann- Hauses, die erratischen Granitblöcke, der Baum bestand, die Situierung in dem weiten Talraum, der mit seinen Baum- und Buchinseln und vor allem seiner Vegetation oft an Landschaften im smaliindischen Schweden erinnert, erscheint als Ausdruck eines großen Lebensentwurfes. Kein Zweifel, hier hat ein erlauchter Geist einen ihm gemäßen Platz gesucht und gefunden. Das Gerhart-Hauptmarin-Haus freilich ist ei gentlich eine architektonische

Unsaglichkeit, so gut auch sein Erhaltungszustand ist. Man sieht sowohl an der Außenarchitektur wie an der Di mensionierung und besonders an der Innengestal tung einschließlich der schauderhaften Fresken im Empfangssaal, daß sich auch ein Gerhart Hauptmann seiner Zeit nicht entziehen konnte. Diese Zeit war nun einmal eine Epoche der Flücht linge. Gemeint sind nun nicht etwa die Flüchtlinge der Jahre 1945 bis 1947, von denen auch einer Gerhart Hauptmann hieß, gemeint sind die Flücht linge der wilhelminischen

durch die Familien Ratibor und Eickstedt in eben diesem Neo-Tudor-Stil, wa ren auch die Wiener Ringstraßenpalais und ist auch das Gerhart-Hauptmann-Haus in Agneten dorf. Was sich in ihnen ausdrückt, ist die Monstro sität eines Epochengeistes, dem sich auch ein Ger hart Hauptmann nicht entziehen konnte. Vernünftige Entscheidung Schon deshalb kann man den phantasievollen und einfallsreichen Leuten aus der Kulturabtei lung der Wojewodsverwaltung in Hirschberg nur von Herzen zustimmen, daß sie sich lange

vor der Vereinbarung zwischen Bonn und Warschau über eine Hauptmann-Gedenkstätte dafür entschieden haben, nicht das Gerhart-Hauptmann-Haus, son dern das Carl-Hauptmann-Haus in Mittelschrei berhau zur Gedenkstätte auszubauen. Natürlich gibt es auch noch einen sehr praktischen Grund: Das Gerhart-Hauptmann-Haus ist nicht, wie im Westen häufig berichtet, ein Kindererholungs heim, sondern eigentlich eine Aufbewahrungsstät te für das, was man in Deutschland früher einmal „schwer erziehbare Kinder“ nannte
03.02.1990
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Brixener Chronik

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:29.08.1918

Risultati:Pagina 7
Ritaglio testo:
M» Donnerstag, dm 29. August. Seit« 7 «m 14. August wurde vor de« Grazer HeereSdivifis«»- eine Gerichtsverhandlung durchgeführt die ziemlich Viel Aufsehen erregte. Der Hauptmann Maximilian Wolf- gang vom 87. Infanterieregiment, S3 Jahre alt, gebore« in Budapest, ein aktiver Offizier, war deS Verbrechens de« Kordes angeklagt und wurde freigesprochen. Der Tat bestand ist nach der Anklageschrift folgender: Am ZS. Juli 1917 erhielt der Zugsführer Erhartie, Kommandant des kturmzuges

Nr. 4 .des JnfanterixregimenteS Nr. K7, das damals im Colbrieongebiet in Stellung war, um.10 Uh« »stmitta^S vom Hauptmann MäSmilian BÄfgang den ütte- f«hl, bei Einbruch der Dunkelheit mit einer PMouiLe iv Ibas Cersnumagehiet zur Aushebung eines feindlichen MM vorzmehcn, Der Zweck dieses pnter ds» Ltgebe- WM VerhL.'Men ziemlich aussichtslos erscheinend Ni OimsH nc.is war, Gefangene einzubringen und durch deren «erhör zu enuittew, ob man von dort fÄndlichr'Truppen l.n-!ie Jspuzofrvnt abgezogen un>d wie weit der fewdli

' Tusak erwiderte: „Scheißpairouille kann jeder sagen, aber mitgehen!' Die Weigerung und- diese Entgegnung veranlagen den Heutnant Turek, den Korporal Tusak dem Bataillonskom mandanten Hauptmann Wolfgang vorzuführen. Tusak ge» stand dem Hauptmann sofort alles. Hauptmann Wolfgang entschloß sich mm. den Korporal sofort erschießen zu las sen. Als man de» Korporal mit verbundenen Augen vor dte Mannschaft führte, bat Leutnant Turek, vom Batall « Pnsadjutanten Leutnant Meister, unterstützt,. den Haupt

« «»ann Wolfgang vor der zur Exekution aufgestellten Mannschaft, mit dem Korporal Tusak doch wenigstens ein Protokoll aufzunehmen. Diese Bitte schlug Hauptmann Wolfgang mit den Worten ab: . „DaS . Dienstreglement kennt kein Protokoll, sondern nur das Erschießen!'. Ob- Wohl Tusak mit erhobenen Händen dreimal ^..Herr Haupt- MMN!' rief und offenbar npch etwas sagen wollte. hat der. Hylptmann die Salve kommandiert. ' Vrchcrik stmt^kMberstrSM Wfamme^ «,d-vers«htsd «ach. xwei Stunden. Der Eindruck

Habs, habe er die Strafe, selb? »pstzogeu. Angeklagt war Hauptmann Wolsgang bloß me Den/Verbrechens der Hintansetzung.der DiensteAvorschrift?n dMh >. Ueherschre^tung des Strafbefugnis. Erst nach der Verlesung der Anklageschrift erklärte der Militäranwalt, daß er de» Hauptmann deS Verbrechens des Moides in- Yage'. Der Hauptmann gab in sehr selbstbewußter Weise ewe ZÄrstellung des Vorfalles. Er sei drei Monate vor de? Tat in das Gebiet gekommen, weshalb eS ihm damals noch fremd gewesen sei
29.08.1918
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Alpenzeitung

Pagine:10 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:06.08.1933

Risultati:Pagina 6
Ritaglio testo:
. Und Hauptmann, Lee große Gestalter/ hat in diesem Buch sich selbst gestaltet, seinen» Publikum sich selbst plastisch' und synthetisch ge schenkt. Es ist unsinilig. bei Hauptmann von Entwick- lung zu sprechen. Ein echter Künstler ent» wickelt sich nicht, denn in seinem Grunde liegt die ganze Menschheit. Wohl aber sormt er sein Wesen und aus der goldenen Erde seines Deutschtums, seines' Künstlertums, seines Men schentums holt er,, wenn er den Augenblick' sür gekommen hält, einen Gedanken, eine Idee, seit

jeher in ihm bereitet, heraus und gibt ihn den Menschen. — Hauptmann, der uns anfangs als echter Intellektueller erscheinen mag, ist. dennoch ein echter Mensch der Tat. Schon Ibsen sagte von seinem „Vor Sonnenaufgang', daß das. Stück tapser und mutig sei. Hauptmann kämpfte von semem ersten Austreten in. der Oesfentlich-, keit. an,, seinen, „Florian Geyer' stieß er schon 18W — wenn, auch damals vergeblich— „der deutschen Zwietracht mitten ins Herz'., Immer, ist sein» Blick nach- vorwärts gerichtet

schritt auf jedem. Gebiete des heutigen, Lebens nicht voraussehen konnte? Hauptmann ant wortet mit einem starken Fa. Denn, sagt Emer son, Goethe bewies, daß die Nachteile einer Epoche mir für den Schwachherzigen vorhanden sind. Also würde er uns sein starkes Herz be-> weisèNi » Interessant ist HàìlptlMNns- Ansicht von Kino miteinander ideell verbindet und im> Sinne, gei- ,„,d Theater. Das Theater wurzelt im Volk stiger Ehrung liegt die große Völkerversöhnung, das Europäer!»»»». „Wenn man. den Träger

, einer Geistigke»t ehrt: sagt Hauptmann' auläß? lich seines. Festbanketts ini München ihm zu Ehren, ehrt man dio Träger des Geistes im Volk;, man ehrt den Lebendigen und ehrt damit die große Republik der Geister, die. über drei tausend Jahre »lud länger verteilt, insgesamt noch heute in ihren Emanationen, wirkend sind.' Dieser Augenblick geistiger Ehrung ist köstlich und besreiend. denn das Große, Eini gende ist sieghast. Und stärker uud einigender leuchtet der naheliegende nationale. Gedanke und darüber

, sie drangen sogar in die Kirche ein und die Entwicklung und Zukunft des Theaters nahm ihren Fortgang. Das Kino hingegen nennt Hanptmann unnaiv und rassiniert, statt volkstümlich. Er leugnet ihm die Erbschaft des Theaters ab. Es hat seine Wurzeln nicht im Volk, sondern „in den Büros und Kalküls inter nationaler Geschäftsleute'. Mau muß also an nehmen, daß Hauptmann als Vertreter des Vol kes und des Sapes „mir das Lebende! weckt Le-> bendiges' gegen das Kino ist. Seltsam genug bei seiner positiven Freude
06.08.1933
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Der Bote für Tirol

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:05.08.1886

Risultati:Pagina 5
Ritaglio testo:
deutscher Nationalität auf: Graf Alten, Oberst Amberg, Herzog von Anhalt, Major Arnim, Hauptmann Frhr. v. Arnau, Fah nenträger v. Arthausen, Ritter v. Artin, Hauptmann Asseburg, Oberstlieutenant Graf Auersperg, General Baarfuß, Markgraf v. Baden-Durlach, Ludwig Her zog von Baden, General Frhr. v. Beck, Infanterie- Oberst Johann Belling, Birkenfeld, Bischofshausen, Blankensee, Oberst Bertram Bolling, Obrrst Bon- stett, Fahnenträger Bösen, Hanplmann Bosse, Oberst und Generaistabsches des FML. Schoning

Wilhelm Brandel, Fahnenträger Briefe, Major Brissey, Haupt mann Burger, Mineur Burgsdorff, Hauptmann Canitz, bayerischer Oberst Chaldi, Alexander Herzog von Ehurland, Hauptmann Coleri, Oberstlieutenant Frhr. v. Creutz, General Johann Diepcnthal, Haupt mann Graf Christian Dosma, General Dünewald, Hauptmann Karl Frhr. v. Dörffling, Hauptmann Dünewald, Major Elschnitz, bayerischer Artillerie- Oberst Geschwind, Kämmerer des Herzogs von Lothringen Gras Gournay, Frhr. v. Greif, Oberst Grigie, Major

und Flügeladjutant des Churfürsten Groste, General Heißler, Oberstlieutenant Frhr. von Heyden, Freiwilliger Graf Herberstein (Joh. Fr.), Oberst Graf Leopold Herberstein, Major Graf Jo hann Georg Herberstein, Jsseisiein, Hauptmann Graf Kaiserstein, Oberstlieutenant Gras Kavnitz, Haupt mann Kirchmayer, GrasKneestein, Hauptmann Köle- ritz, Hanplman König, Major Kramer, Hauptmann Kuesstein, Generaladjutant Kurtz, Hauptmann Knh> lenwein, Graf Küstrin, Oberst Graf Karl Adam Lamberg, sächsischer Oberst Lebel

, Oberstlieutenant Leschenberg, Pionnier-Hauptmann Liebeswerth, Oberst lieutenant Löben, Oberstlieutenant Löschenbrand, Frei williger Herzog von Lutzelstein, Freiwilliger Graf Moldeghem, Grafen ManSfeld, Major Marschall, General Marwitz, Arzt des Herzog« von Lothringen Mcsnil. Oberstlieutenant Metternich, Oberfeuerwerker Michael Mieth, Fürst von Bayern Max Emanuel, Hauptmann DubiSlav Natzmer, Herzog von Neu burg, Lieutenant Graf Nostitz, Freiwilliger Frhr. v. Nußenstein, Oberst Graf Wolfgang Oettingen, Major

Olschnitz, Hauptmann Osterhausen, Oberst lieutenant Peck, Junger Officier Perband, Oberst Werner, Oberstlieutenant Pletz, Major Pölnitz, Major Graf Pölting, Oberstlieutenant Radet, Major Rebel, Oberstlieutenant Redern, Graf Ridberg, Hauptmann Ritschen (Sohn des Herzogs Robert), Frhr. V .Rolle, Oberstlieutenant Rosten, Hauptmann Rotzmann, Hauptmann Röser, FML. Frhr. v. Rummel, Chri stian Herzog von Sachsen-Weißenfeld, Hauptmann Sack, Hauptmann Graf Saur, Oberstlieutenant Schlebendorf, Graf Schlick
05.08.1886
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Pustertaler Bote - Sonntagsblatt/Illustriertes Sonntagsblatt

Pagine:14 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:28.04.1916

Risultati:Pagina 6
Ritaglio testo:
Wirtin sein Haus betreten sah. „Was — was sucht denn die hier?' fragte er giftig, „die Baltmwirtin?' . . Diese warf stolz den Kopf empor. „Ich Hab' Audienz beim Herrn Hauptmann,' er widerte sie schlagfertig. „Au — au — Audienz?.^... Ist mög lich?' — „Jawohl — Audienz. Wo haben der Herr Hauptmann sein Zimmer?' Ter Bärenwirt drehte sich um seine eigene Achse und deutete mit dem Daumen über die Schulter. „Oben!... sagte er vnd ging, mit einem Scheltwort auf den Lippen, davon. . „Solch ein Grobian

,' sagte die Baum wirtin. „Dem fehlt der Schliff!... .Der Geizkragen «erstickt noch in seinem eige»ren Fett,' —' Sie stiegen die knarrende Treppe empor und ein Bursche wies ihnen die Türe. „Erst kommt Madam' — dann erst der Zack,' sagte er. „B'sehl von Herrn Hauptmann.' Nach bescheidenem Klopsen trat Frau Buch korn ein. ,,'n Tag, Herr Hauptmann!. Hier bin jch zur Stelle!' - ,,N' Tag, Frau Wirtin,' sagte der Haupt mann freundlich, legte die Zigarre in den ,Aschenteller und zog sich die Litewka glatt

. „Nehmen Sie Platz — jawohl, nehmen Sie Platz, ganz ungeniert. Also, um es kurz zu machen Ihr Eintreten für meinen Gre nadier gestern. Das hat mich kolossal ge freut.) Stramme Soldatenmntter!:.. Mle Hochachtung!'. .. Frau Buchkorn errötete über dieses Lob und .fühlte,^ daß ihr vor Freude die Träum kamy,. , „Ich bin hals eine a!tte Soldatenfrau. Herr Hauptmann—' : / . . ,,'Ohv! -i- Wieso 'Hilm ?^ - . „Na, ich Hab-doch damals den Schar- schanten Buchkorn von den Grenadieren ge heiratet. Der^ Herr Papa

waren damals Oberst —' > ^ - .. „Mein — Papa? — Ja, haben Sie den denn gekannt?'? „Wer natürlich, ich bin doch bei Herrn Obevst Köchin gewesen, ich bin doch die Gustel, wo die . famosen Krapfen buck, die Herr Hauptmann so . gern gegessen, haben. Das heißt, dazumal 'war der Herr Hauptmann noch Fähnrich —' , ' Der Hauptmann sprang aus. „Was — die Gustel?... Da hört sich aber die Welt geschichte auf! — Jch Hütt' Sic nimmer er kannt.' ... „Ja— nun bin ich eben alt und grau —' „Nun — so. schlimm ist's

nicht. Sie sind ja noch frisch und rüstig! . . . Na — es sreut mich riesig, Sie wiederzusehen. So fa mose Krapfen habe ich seit damals nicht wicher gegessen. . ..auf Ehre!' > Nun lachten beide, und der Hauptmann fragte: „Aber wie ums Himmelswillen kamen sie nach diesem weltverlvrnen Neste? Wel cher. Wind hat Sie dahin verschlagen? —' Die Wirtin schlang ihre Finger ineinander und erwiderte: „Mein Mann wollte doch damals die Kantine — aber ein andrer schnappte ihm den Brocken weg. Da hat er im Zorn den grünen Baum
28.04.1916
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Alpenzeitung

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:09.09.1934

Risultati:Pagina 3
Ritaglio testo:
Augustnachmittag saßen die dienstfreieil Offiziere einer kleinen Gar nison im Kaffeehause und besprachen nach gemach tem Spielchen die Neuigkeiten des Tages, als ein Hausierer erschien und direkt auf den Herrn Haupt^ mann Winzig zusteuerte. Herr Hauptmann Win zig war aber ein .fnihne von Gestalt, sah besonders für die Rekruten furchterregend aus mit seinem riesigen Schnauzbart und den kohlschwarzen rollen den Augen; außerdem stattete ihn die Natur noch mit einer Stentorstimme aus, die sich besonders gut

auf dem Kasernenhofe auswirken konnte, wo sie ein wunderbares Echo ergab und so kam es manchmal vor, wenn der Hauptmann in scheinbarer Wut einen Rekruten per „Rindvieh' titulierte, der beim Kommando „Kehrt euch!' wie eine Festung stillstand, daß das „Kehrt euch!' lind das „Rind vieh' doppelt zurückkehrten. Aber unter einer harten Schale verbirgt sich meistens ein weicher Kern und dies war auch beim Hauptmann Winzig der Fall. Er war ein her zensguter Mensch, tat keiner Fliege etwas zu leid, konnte keinem Menschen

etwas abschlagen und ganz einfach nicht „Nein' sagen. Das wußten bald die ganze Stadt und auch die Rekruten lind daher auch der .Hausierer. Obwohl der Hauptmann sich mit Händen und Füßen wehrte und behauptete, er sei schon mit allem versorgt, der Hausierer ließ nicht locker. „Sehn Sie, Herr Hauptmann, kaufen Sie sich einen schönen Kalender, ZW Seiten stark, mit wun derbaren Bildern und spannenden Romanen! Ich gebe Ihnen den Kalender wegen vorgerückter Saison anstatt

um K. 10.— um K. 1.—, mich hat er, mein großes Ehrenwort, selbst K. 9.— gekostet.' Um den Hausierer los zu werden, sagte der Hauptmann: „Na, so geben S' her in Gottes- namen!' und griff in die Tasche nach der Geld börse, zog' aber gleich die Hand wieder zurück mit einem „Zu dumm, jetzt habe ich meine Geldbörse am Nachtkästchen liegen lassen!' Aber schon sprang ein junger Leutnant auf und gab dem Hausierer die Krone. Mit vielen Dankesworten entfernte sich der Hausierer, nicht aber ohne den Herrn Ober zu fragen, wo der Herr Hauptmann Winzig

wohne. „Hauptstraße 10, 2. Stock!' und dreht ihm barsch den Rücken, denn er sah nicht gerne Hausierer in „seinen' Lokalitäten. So schnell den Hausierer die Füße tragen konn ten, steuerte er der besagten Straße zu. Gegensätze ziehen sich an. Die Frau Hauptmann Winzig war gerade das Gegenteil ihres Mannes? sie war eine geborene Lang, aber kurz und dick und kugelrund mit einem Vollmondgesicht und wasser blauen Augen und sanfter, säuselnder Stimme, da bei jedoch sehr energisch. Die Frau Hauptmann saß
09.09.1934
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Alpenzeitung

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:10.01.1933

Risultati:Pagina 3
Ritaglio testo:
. Francesco Bellini. Grä fin Maddalena Acquatone. General Comm. Salvatore Di Pietro, Frau Bianca Casella, Graf Balbo di Vinadio, Gräfin Elisa'Amigoni, On. Wilhelm von Walther, Frau Maria Olita, Ing. Cav. Uff. Ettore Casella. Oberstleutnant Stefano Pàrrier, Don Luigi Pfeifer. Ado. Dr. Pietro Gorini. Hauptmann Luigi Lusi, Graf Vittorio Balbiano VAramengo. Zum Empfang, der um 22 Uhr begann, hat ten sick) über 300 geladene Gäste eingefunden: die Spitzen der Behörden, die'Aristokratie, Ver treter

: Senior Cav. Ruggiero Lenzi; Senior Cav. Nello Brogi: Senior Guido Maspe?: Hauptmann Ludovico Carpentieri und Gemahlin: Hauptmann Pietro Margaglio und Gemahlin: Hauptmann Ar mando Brancati und.Gemahlin; Hauptmann Angelo Castellani und Gemahlin: Hauptmann Lorenzo Angelleri und Gemahlin: Hauptmann Antonio Cappelli und Gemahlin: Hauptmann Carla Moneta und Gemahlin: Hauptmann Vin cenzo Ferroni und Gemahlin; Hauptmann Cre- monini und Gemahlin: Hauptmann Domenico Schiusila Und Gemahlin: Hauptmann Gabriele

Agrigento und Gemahlin: Hauptmann Pas quale Ciccon und Gemahlin? Hauptmann.Mat teo. Teodato und Gemahlin: Hauptmann Emilio Imson und Gemahlin: Hauptmann Giuseppe Piccarreta und Gemahlin: Hauptmann Ignazio Canino und Gemahlin: Hauptmann Pericle Cannata und Gemahlin; Hauptmann Cav. Giuseppe Diana und Gemahlin: Hauptmann Cipparone Cav. Giuseppe: Centurione De Fe lice Mario: Oberleutnant Davide Cerrutti und Gemahlin: Oberleutnant Alfonso Lucarelli und Gemahlin: Oberleutnant Alfonso Spittaleri und Gemahlin
10.01.1933
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Südtiroler Landeszeitung

Pagine:6 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:14.09.1920

Risultati:Pagina 2
Ritaglio testo:
Luffert, Kommandant des Gefangenenlagers Neuville, Belgien; Regimentsarzt Berforad, Gefangenenlager Mtlooits; Regi mentsarzt Nathan, Gefangenenlager Aschad; Hauptmann Thorek, Gefangenenlager M ^Uthausen; Hauptmann Mambruni, Gefangenenlager Mautho..sen; Hauptmann Hoffmann, Ge fangenenlager Mauthaust.«; Hauptmann Filk, Gefangenenlager Mauthausen; Regimentsargt Grauß, Gefangenenlager Nagy megyer: Hauptmann Pick, Adjutant des Generalmajors Basic, Kriegsgefangenenlager Hart bei Amstetten; Oberleutnant

o. Stafallo; Dr. Julius Donat, Gefangenenlager Braunau; Dr. Leoy, Gefangenenlager Pecs; Familie Paul Maro; Oberst Koller; Hauptmann Ernst Eisner, 14. Jnf.-Reg.; Attur Schnitzler (?); General Boroevic; G. d.. I. v. Henriquez, Komandant der 2. Jsonzoarmee; G. d. I. Rudolf Kralicek, Kommandant de« 16. Armeekorps; General major v. Röch; Oberst Karl Catinells; Oberst Ereoato; Oberst Hubert Guizel; Oberstleutnant Luche; OberstleuMant Alexander Beit; Major Graf Franz Claricini, Major Fordenstt; Haupt mann

Platzer; Hauptmann David; Regimentsarz» Dr. Emll Kolisc: Regimentsarzt Dr. Theodor Frank au» Prag: Leutnant BartefetzLeutnantHauser; Leutnant Johann Koch; Dr.Qulguiretz, Kommissär für schöne Künste; General Kraus, Armeekomman dant; General Eche: General Minaj; Oberst o. Kantz; Oberst Eüst (oder Eist); Oberst Trafchker; Oberst Iamnisk; Oberst Hotezki; Oberst Dogel-Kübel; Oberst Wintter; Oberst Schitz; Oberst Kotzka; OberstleuMant Maczecheni; OberstleuMant Wenzel Madresch; OberstleuMant Griesmeier

; Oberst Baron Worsus; Major Baselli; Major Marchest; Hauptmann Medilchka; Hauvtmann Hubert; Hauptmann Kutzak; Hauptmann Attur Driefel; Regimentsarzt Löw; OberleüMant Scheider; Ober- leuMant Langmahr. Die jugoslawische Liste. Die Liste der von Jugoslawien zur Auslieferung geforder» irrten Personen enthält etwa 300 Namen. E» zeigt sich jedoch, >aß der weitaus größte Teil der Personen keine Österreicher, ondern Ungarn und Tschechen sind. Die angefordetten Ungam Md vielfach Angehörige der Gendarmerie

August Buchte, vor dem Kriege in Leskowatz, Hauptmann Büchner au» Agram, Dr. Bubel, Militärarzt; Wilhelm Breitenbach, Ingenier; Bredel, General und Festungskommandant von Trebinje; Rudolf Braun, Hauptmann im 6. Regiment; Reserveleutnant Boldok; Blum Julius, Zioilkommisfär Niichitch; Binina, Kommandant des 78. Regiments: Ingenieur Benesch, Kommandant des Kreises Echabatz; Hauptmann von Benedek, Kriegsgefangenenlager Nagymegyer; Oberstleutnant Edmund Beck; Leutnant Karl Baum, Major Barte
14.09.1920
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Alpenzeitung

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:22.11.1931

Risultati:Pagina 7
Ritaglio testo:
hatte den Arm um ihre Schultern gelegt und kniff sie dann und wann in den mageren Arm. »Herr Hauptmann — alles, was wir wisse«, Katja und ich, sollen Sie erfahren, ich weiß, es ist nicht umsonst.' Katja rückte vertraulich an den Hauptmann heran. „Wissen Sie. Herr Hauptmann, Frauen be obachten scharf — ich —' „Komm' her. rote Hexe, erzähl'! —' Brutal packte er sie am Handgelenk und gog sie zu sich heran. Sie lachte und warf den Kopf in den Nacken, daß dem Hauptmann die rostigroten Haare ins Gesicht flogen

— man —' „Heraus mit der Sprache!' herrschte ihn der Hauptmann an. „Bist zu feig zum Reden?' fragte Katja, „dann sag's ichl' „Schnell, schnell, schöne Hexel Wir haben nicht so viel Zeit zu verlieren!' „Marija ist bei Nacht zum Grenzstein ge schlichen und hat Nachrichten versteckt. Leo ist ihr zweimal gefolgt.' „Warum hat er nicht aufgepaßt, wer die Nachrichten abholt?' „Ich wollte mich von Marija nicht sehen lassen — und dann, bis zum Grenzstein vor zudringen. war mir zu gefährlich.' „Aeußerst tapferl' höhnte

der Hauptmann. „Und weil ich ihm nachlief und zurückholte. Was hat der nachts fremden Frauenzimmern nachzustellen?' „Aha, eifersüchtig! Ist denn die Marija so gefährlich?' Lachend fragte der Hauptmann. „Jedes Weib ist gefährlich! Der Leo ist sonst gut. aber die Marija wird ihn schon an sich gelockt haben. Dann kamen die Schlachten näher und Ihr triebt uns fort', erzählte die Katja weiter „Also — was weißt du noch. Mädchen?' Der Hauptmann zog Katja . noch näher an sich heran und küßte sie auf die Wange

also, daß Marija eine Spionin ist?' „Meinen — meinen was soll sie sonst sein, wenn sie nachts in der Kriegszeit zum Grenzstein schleicht?' Cine Ordonnanz stürmte in das Zimmer. „Herr Hauptmann. Befehl ist gekommen, zum Aufbruch zu rüsten. Die Deutschen drin gen unaufhaltsam vor!' „Ich komme sofort!' „Und was wird mit Marija?' Lauernd fragte Katja. Noch in derselben Nacht wurde Marija von ihrem Strohlager geholt und verhört. „Bei Gott, ich schwöre, ich habe Briefe an meinen Bräutigam unter dem Grenzstein ver

borgen: seine Schwester hat sie geholt.' „Das kann jeder behaupten —' „Es Ist wahr, bei allem, was mir heilig ist!' Mania faltete die Hände. sparnissen, verschwand in ihren groben Fäusten „Laß die Heiligtuerei! Du hast mit dein „Versprecht mir. nicht zu schießen — ver Feindesland in Beziehungen gestanden.' Der sprecht es mir!' Er deutete auf die tiefei Hauptmann ging unschlüssig umher. „Du bist Taschen seines Mantels, nachts zum Grenzstein geschlichen, du hast „Es winkt euch noch eine Belohnung
22.11.1931
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