Suchergebnis: Sigmund

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Oswald von Wolkenstein und Friedrich mit der leeren Tasche : in eilf Büchern

Autor: Weber, Beda / von Beda Weber
Erscheinungsjahr:1850
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Wagner
Umfang:IV, 499 S.
Medientyp:Buch
Sprache:-
Schlagwort:p.Oswald <von Wolkenstein>;p.Friedrich <Österreich, Herzog, IV.>
Kategorie: Geschichte , Literaturwissenschaft
Notation:10 Dt 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 6 a S 14/15 B<br>11 Gesch 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 2 - 14/15 B
Signatur:II 102.355 ; II A-15.138
IDN:115378
Anmerkungen:Überwiegend in Fraktur

Treffer:Seite 308
Textauszug:
bannbelegten Fürsten aller semer Länder für verlustig erklärt. Sigmund, willfährig dieser Mahnung, erklärte am 3. März Friedrichen als Frevler und Meineidigen an Reich und Kirche aller fürstlichen Ehren und Würden für verlustig/ ja selbst seine Nachfolger aller Fürstenrechte für los und ledig. Diese Erklärung wurde am 4. April mit Acht und Aberacht gegen ihn vervollständigt, und der kaiserliche Befehl erlassen, daß alle seine Völker und Länder Sigmunden als Reichsober haupte huldigen sollten

. Da alles andere Land bereits in des Kaisers oder seiner- Freunde Händen war, > so ging der er lassene Befehl zur Huldigung einzig nur Tirol an, wenn man unbedeutende Orte in den Vorlanden ausnimmt, die dem Herzoge treu geblieben -waren. Dieses konnte jedoch nach seinen Fundameutalgeschen einem neu Eintretenden nur im eigenen Lande und nach vorläufiger Bestätigung seiner Lan desfreiheiten die Huldigung leisten. 36. Um dieses Hinderniß zu beseitigen, beschloß Sigmund ei nen Heereszug nach Tirol. Die Hauptbündner

, und Sigmund's Diener zu wer den. Peter v. Spaur, Ulrich v. Starkeuberg, Barltme v. Gu- fidann, Sigmund v. Gnfidaun, Hanns v. Villanders, Hein rich v. Schlandersberg, Ulrich v. Freundsberg, Sigmund v. Starkenberg und Georg v. Spaur ließen sich unbedenklich 62) Dieses und Nächstfolgendes aus Heu Originalbriefen des A. z. T.
1850
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Oswald von Wolkenstein und Friedrich mit der leeren Tasche : in eilf Büchern

Autor: Weber, Beda / von Beda Weber
Erscheinungsjahr:1850
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Wagner
Umfang:IV, 499 S.
Medientyp:Buch
Sprache:-
Schlagwort:p.Oswald <von Wolkenstein>;p.Friedrich <Österreich, Herzog, IV.>
Kategorie: Geschichte , Literaturwissenschaft
Notation:10 Dt 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 6 a S 14/15 B<br>11 Gesch 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 2 - 14/15 B
Signatur:II 102.355 ; II A-15.138
IDN:115378
Anmerkungen:Überwiegend in Fraktur

Treffer:Seite 283
Textauszug:
— HW — nachdem er ohne starke Verletzung eine Stiege herunter ge fallen war. Hier fand er Sigmund schon gerüstet im Har nisch stehen, das Schwert in der Hand, wie einen anderen Mann unter dem Volke. Seine Getreuen sammelten sich um ihn. Auch des Königs von Aragom'en Söhn gesellte sich auf den Befehl seines Vaters dazu. Man fürchtete einen Volks- anslànf mit der Absicht auf des Kaisers Leben. Jndeß ward die Fenersbnmst bald wieder gelöscht, das Volk verlief sich, und die alte'Ruhe kehrte

wieder zurück. B erd achtelnd e Ge- inüthcr sahen in diesem Borfalle das Einverstandniß der Ra the Friedrichs und des Peter's v. Luna zu Sigmund 's Ver derben. Sie wußten aber keinen anderen Grund anzugeben als eben nur die unbestimmten Gerüchte und ihren eigenen Verdacht. Der Umstand, daß Sigmund der erste und Mein vor Men Deutschen auf dem Platze war ohne Anfechtung, ist einer beabsichtigten Ermordung desselben wenig günstig, auch abgesehen von der Unwchrschàlichkeit, daß der ehren hafte, 78 Jahre alte

, daß er nach der glücklichen Abdankung der zwei anderen Nebenbuhler der al leinige und rechte Pabst sey, und denke nicht daran, die Kirche Gottes schmählich zu verlassen. Alle wurden dieses langen Geredes müde, einer nach dem anderen schlich davon, der Redner stand am Ende mit seinem nächsten Anhange allein auf dem Kampfplatze. Sigmund zog sich mit den Seinigen entrüstet nach Narbonne''.'zurück.- König Ferdinand und die Gesandten der Nachbarmächte, durch diesen Ernst des Kai sers 'erschüttert,' erklärten dem Peter v. Luna-, daß sie ihn
1850
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Oswald von Wolkenstein und Friedrich mit der leeren Tasche : in eilf Büchern

Autor: Weber, Beda / von Beda Weber
Erscheinungsjahr:1850
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Wagner
Umfang:IV, 499 S.
Medientyp:Buch
Sprache:-
Schlagwort:p.Oswald <von Wolkenstein>;p.Friedrich <Österreich, Herzog, IV.>
Kategorie: Geschichte , Literaturwissenschaft
Notation:10 Dt 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 6 a S 14/15 B<br>11 Gesch 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 2 - 14/15 B
Signatur:II 102.355 ; II A-15.138
IDN:115378
Anmerkungen:Überwiegend in Fraktur

Treffer:Seite 479
Textauszug:
28- t a MM taf Michael. j Perchtold. I Wilhelm I. Wilhe!m II. K kè Melchior Hannibal. Christof Franz. Paul ^ndrä. i Max Felix. . Anton Marm. Kaspar. Marx Sittich. — Engelhard Dietrich. — Wilhelm ! Maximilian Karl. Gaudenz Fortunat. PiuS Fidelis. Robert. Oswald mit einem Auge» Oswald Ii. der Jüngere. Veit. — Michael. Reit Ii. Christof I. ! Christof ». L e o n h a r d. Sigmund. — Georg. I Georg.
1850
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Liederfrühling aus Tirol

Autor: Greinz, Rudolf [Hrsg.] / hrsg. von Rudolf Heinrich Greinz
Erscheinungsjahr:1889
Erscheinungsort:Leipzig
Verlag:Haessel
Umfang:XII, 230 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:g.Tirol ; s.Lyrik ; z.Geschichte 1800-1889 ; f.Anthologie
Kategorie: Literaturwissenschaft
Notation:10 Dt 3 Tir 19 A<br />23 Tir 6 a - 19 A
Signatur:1.632
IDN:65446
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 199
Textauszug:
Frühlingsregen. Es fiel ein Frühlingsiegen, Es trieben die Blümlein empor, Auf allen Triften und Wegen Blickten sie lieblich hervor. Das ist der all liebe Segen, Der euch ans Licht gebracht, Der thaut als Frühlingsregeu Hernieder in stiller Rächt. Mir naht er gar zu gerne Als heller Thränenthau, Wenn ich die Silbersterne Der stillen Nächte schau. Ich fühl ein süßes Träumen, Ein dunkles Drängen in mir, Als wollten Blümchen keimen Aus meinem Innern herfür. Sigmund Schlumpf. Die letzte Bitte

. Du mit dem dunkeln Lockenkranz, Mit deiner Augen HimmelsglanZ, Ach wende mir, du holdes Du! Dein bleiches Antlitz zu. Ich bin so krank, der Busen brennt, Ich fühl, ich fühl, es geht zu End! Ach wende mir, du holdes Du? Dein bleiches Antlitz zu. Sigmund Schlumpf.
1889
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Oswald von Wolkenstein : geistliche und weltliche Lieder ; ein- und mehrstimmig.- (Publikationen der Gesellschaft zur Herausgabe der Denkmäler der Tonkunst in Österreich ; 18)

Autor: Oswald <von Wolkenstein> ; Schatz, Josef (Philologe) [Bearb.] ; Koller, Oswald [Bearb.] / bearb.: der Text von Josef Schatz ; die Musik von Oswald Koller
Erscheinungsjahr:1902
Erscheinungsort:Wien
Verlag:Artaria
Umfang:XX, 230 S. : Ill., Noten
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Oswald <von Wolkenstein> ; s.Lied
Kategorie: Literaturwissenschaft
Notation:10 Dt 3 Tir 14/15 B<br />23 Tir 6 a S 14/15 B
Signatur:III 103.489
IDN:203848
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 120
Textauszug:
, um dort bei König Sigmund Hilfe in seiner Bedrängnis zu erlangen. Aber auch hier erreichte er nicht, was er wollte, und wie wenig Sigmund in der Lage war, ihm beizustehn, ersieht man daraus, dass Oswald nur auf Umwegen ihm seine Wünsche vorlegen konnte 3 ), und dass am 15. December dieses Jahres Sigmund auf eine schriftliche Bitte des Dichters antwortete, dieser möge Sorge tragen, dass ihn jemand an seine Angelegenheit erinnere, wenn er mit Herzog Friedrich zusammenkomme 4 ). Auf den 15. April 1425 war in Wien

unternommen hatte. Zu einer Abenteurerfahrt, wie er sie in jungen Jahren durchgeführt hatte, war er zu alt, seine Lage viel zu ernst: die Klage, König Sigmund habe seiner so ganz vergessen'), zeigt, dass er keinen Ausweg mehr sah. Er wurde jedoch in den Vorlanden bei Wasserburg von Herzog Friedrich auf gegriffen und zuerst nach Vellenberg und im April nach Innsbruck in die Gefangenschaft gebracht. Jetzt fand der Rechtsstreit wirklich sein Ende. Der Dichter fürchtete nach seinen eigenen Worten

') während dieser Ge fangenschaft das Schlimmste. Aber das Eintreten einer Reihe mächtiger Freunde für ihn, an ihrer Spitze der thatkräftige Bruder Michael, bestimmte den Herzog zur Nachgibigkeit und Oswalds Streitsache wurde beigelegt. Am 1. Mai 1427 wurden die Urkunden über die Regelung des über ein halbes Jahrhundert dauernden Kampfes *) Dagegen scheint ein Schreiben König Sigmunds an Herzog Friedrich vom 6. December 1422 zu sprechen, in welchem Sigmund dem Herzoge vorwirft, er habe Oswald aus Rache dafür, dass

er sein Helfer und Diener im Kampfe gegen Friedrich gewesen sei, in Gefangenschaft genommen. S- boggier, a. a. O. 26, J42f. Aber die Ursache dieser Gefangenschaft liegt War zu Tage, und Sigmund muss mindestens falsch berichtet gewesen sein, die Starkenberger F,elide mit Friedrich war es, welche Sigmund zu dem nutzlosen Auftreten gegen den tirolischen Herzog bewogen bat. Und wenn Sigmund dem Dichter von 1424 ab gar keine Unterstützung gewährte, muss man den Grnnd davon darin suchen, dass er von Friedrich

über die eigenartigen Ver hältnisse aufgeklärt wurde, welche Oswalds Gefangenschaft herbeigeführt hatten. Denn Friedrich war unter den gegebenen Umständen vollkommen im Rechte und Sigmund konnte doch nicht der Anwalt des gewaìtthiitìgcn Oswald werden, dessen schweres Unrecht und von ilim allein ausgehende Kechtsverletzcuig im Hauensteincr Streite offen zu Tage lag. Davon, dass Sigmund seinen treuen Diener seinem Schickaale überlassen und geopfert hätte, um mit Herzog Friedrich aus politischen Gründen
1902
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Oswald von Wolkenstein.- (Schlern-Schriften ; 17)

Autor: Rodank, Arthur ¬von¬ / von Arthur Graf von Wolkenstein-Rodenegg
Erscheinungsjahr:1930
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Wagner
Umfang:XI, 127 S. : Ill.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Oswald <von Wolkenstein>
Kategorie: Literaturwissenschaft
Notation:10 Dt 3 Tir 14/15 B<br />23 Tir 6 a S 14/15 B
Signatur:II Z 92/17
IDN:104595
Anmerkungen:Literaturverz. S. [123] - 127

Treffer:Seite 49
Textauszug:
„Künig Sigmund zumal sieh arbait adizehn wodhen mit päpsten, pischof, cardinal'. Erzürnt über das Verhalten Benedikts verließ Sigmund am 5. November 1415 Perpignan und zog nach Narbonne. Dort ge lang es dem König, jene Völker und Fürsten, die Benedikt bisher als Papst anerkannt hatten, zn überreden, ihn zu verlassen und damit nahm audi de Lunas Festhalten an der päpstlidien Würde sein Ende. Im Liede Nr. 65/129 sf, läßt darüber Oswald hören: „zwar Peterlein du pöse katz, ain kind mit valsdier

Laune dir hat gevält der alte glatz, idi hört zu Affiane (Avignon) ain prief von klinigen, herren, land die vor an dich gelaubent hand die pfeiffen dir mit grillen zu tanz auf ainer tillen'. Man war inzwischen nadi Avignon weitergereist, woselbst man den erlangten Kirchenfrieden mit großer Festlichkeit beging. Bis zum 21. Jänner 1416 blieb König Sigmund in Avignon. Os wald erinnert sich nodi nach, vielen Jahren des herrlichen Aufent haltes in dieser Stadt (Lied Nr. 113/62). Am 22. Jänner befand

sich Sigmund auf dem Wege nadi Paris bereits in Lyon und am 19. Februar langte er in Cambray an. Oswald sollte nach den Angaben Webers zu Lyon für seine treuen Dienste vom König mit dem Abzeidien des unlängst gestifteten Drachenordens aus gezeichnet worden sein. Oswald erwähnt in seinen Dichtungen hievon nichts, wohl werden wir aber im Verlaufe seiner Lebens- geschichte erfahren, daß er tatsädilidi Mitglied des Drachen- òrdens gewesen ist. In Cambray verlieh König Sigmund am 19. Februar dem Grafen Amadeus
1930
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Aus der Chronika derer von Zimmern : Historien und Kuriosa aus sechs Jahrhunderten deutschen Lebens.- (Schicksal und Abenteuer ; 3)

Autor: Zimmern, Froben Christoph ; Ihringer, Bernhard [Hrsg.] / urkundlich erzählt von Graf Froben Christoph von Zimmern ; Johannes Müller. Hrsg. von Bernhard Ihringer
Erscheinungsjahr:1911
Erscheinungsort:Ebenhausen bei München [u.a.]
Verlag:Langewiesche-Brandt
Umfang:509 S. : Ill.. - 1. - 30. Tsd.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Zimmern <Familie> ; z.Geschichte ; <br />p.Zimmern, Froben C. ¬von¬ / Zimmerische Chronik
Kategorie: Geschichte , Literaturwissenschaft
Notation:11 Gen 1 Dt 15/16<br />10 Dt - - 16
Signatur:II 109.884
IDN:149167
Anmerkungen:In Fraktur

Treffer:Seite 109
Textauszug:
stattfand, hatte Herzog Sigmund von Österreich Unterhand lungen gepflogen wegen einer Vermählung von Raiser Fried richs Tochter Kunigunde mit dem Herzog Albrecht von Bayern. Man hatte zunächst die Sache ruhen lassen, wegen der vielen Geschäfte und Unruhen im Reiche,' schließlich wurde aber Her zog Sigmund doch durch die dringenden Litten Herzog Al brechts bewogen, Herrn Johannes Werner von Zimmern, sei nen Rat, Rämmerer und Marschall zu Raiser Friedrich m die Niederlande zu schicken

, um die Verhandlungen wieder auf zunehmen. Der Raiser hörte Herrn Johannes Werner ganz gnädig an und entließ ihn mit dem Bescheid, was Herzog Sigmund für gut finde, das wolle Se. Majestät auch billigen und bestätigen. Ms er nun diese Antwort bekommen, reiste er eilends aus den Niederlanden zu Herzog Sigmund und er stattete ihm Bericht. Der nahm die Votschaft freudig auf, schrieb sogleich an Herzog Albrecht und vereinbarte mit ihm den Hochzeitstag. Die Hochzeit wurde bald darauf zu Inns bruck gefeiert. Wenige Tage

aber nach dem Beilager kam eine eilige Votschaft vom Raiser mit mündlichem und schrift lichem Befehl an Herzog Sigmund, die Heirat solle aufgeschoben werden, bis Se.Majestät zurückkomme - denn Se.Majestät wolle in eigener Person und sonst durch niemanden sich entschließen. Diesem Befehl konnte man nun freilich nicht mehr nachkommen, weil eben, wie gesagt, das Veilager schon vollzogen war. Diese Geschichte mißfiel Se. Majestät nicht wenig und hat es den beiden Fürsten, samt all ihren Dienern und Räten nachge tragen
1911
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Oswald von Wolkenstein und Friedrich mit der leeren Tasche : in eilf Büchern

Autor: Weber, Beda / von Beda Weber
Erscheinungsjahr:1850
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Wagner
Umfang:IV, 499 S.
Medientyp:Buch
Sprache:-
Schlagwort:p.Oswald <von Wolkenstein>;p.Friedrich <Österreich, Herzog, IV.>
Kategorie: Geschichte , Literaturwissenschaft
Notation:10 Dt 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 6 a S 14/15 B<br>11 Gesch 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 2 - 14/15 B
Signatur:II 102.355 ; II A-15.138
IDN:115378
Anmerkungen:Überwiegend in Fraktur

Treffer:Seite 194
Textauszug:
— L89 — Villa am Komersee den Ruf an die ganze Christenheit zu ei nem allgemeinen Konzilium im nächstfolgenden Jahre zu Kon stanz am Bodensee. Trotz der Weigerung des Herzogs von Mailand ihm zu huldigen, gewann Sigmund doch durch kluge Unterhandlung die übrige Lombardie zur Anerkennung seiner Obmacht. Oswald traf mit ihm in Piacenza zusammen/ und erfuhr zu seinem Schrecken den Gang der Angelegenheiten in Tirol» Sigmund nahm ihn zu seinem vertrauten Diener auf, theilte ihm alle seine Pläne

im Bezug auf Tirol mit, und sandte ihn als seinen heimlichen Geschäftsträger in die Alpen. Während also Sigmund langsam aus Italien durch die Schweiz an den Rhein zog zur Kaiserkrönung in Aachen, eilte Os wald am Ende des Jahres 1413 nach Tirols. t4. Es war für ihn ein sehr unsanftes Erwachen aus den arabischen und provenzalischen Liebesträumen und Gelüsten aller Art auf den Bruchstücken des tirolischen Adelsbuudes, den Friedrich indessen so gut als völlig gesprengt hatte. Er war 46 Jahre alt
1850
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Oswald von Wolkenstein und Friedrich mit der leeren Tasche : in eilf Büchern

Autor: Weber, Beda / von Beda Weber
Erscheinungsjahr:1850
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Wagner
Umfang:IV, 499 S.
Medientyp:Buch
Sprache:-
Schlagwort:p.Oswald <von Wolkenstein>;p.Friedrich <Österreich, Herzog, IV.>
Kategorie: Geschichte , Literaturwissenschaft
Notation:10 Dt 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 6 a S 14/15 B<br>11 Gesch 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 2 - 14/15 B
Signatur:II 102.355 ; II A-15.138
IDN:115378
Anmerkungen:Überwiegend in Fraktur

Treffer:Seite 251
Textauszug:
zu Gufidaun noch bedeu tende Besitzungen auf Villanders als Erbe einzelner Familien der Herren v. Villanders, und hielt sich in politischer Bezie hung mit ängstlicher Genauigkeit an Michael v.Wolken stein, so daß es für ihn kaum jemals eine eigene selbstständige An sicht gab. Sein. Sohn Sigmund vermählte sich mit Katha rina, einer Tochter Wilhelm's v. Lichtenstem und der Wol- kensteinerm Marta, und betheiligte sich dadurch noch mehr mit dem Wölkenftemischen Interesse. Georg 's Sobu, Kaspar der Jüngere

, erwarb im Jahre 1448 die Feste Rodenegg als Pfand des Landesfürsten, starb jedoch ohne Erben. Seme meisten'Güter fielen durch Erzherzog Sigmund an Wolfgang Jöchl. Diese vier Guffdmmer, Bartlme, Georg, Sigmund und Kaspar der Jüngere, waren überaus thätige Mitglieder des Elephantenbundes, und ihre Verbindungen mit den Für sten von Görz und deren Lehensmännern machten sie als G rälizler für Tirol noch wichtiger als sie schon an sich waren 6. Landeinwärts von Trostburg A vier Stunden davon ent fernt
1850
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Oswald von Wolkenstein und Friedrich mit der leeren Tasche : in eilf Büchern

Autor: Weber, Beda / von Beda Weber
Erscheinungsjahr:1850
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Wagner
Umfang:IV, 499 S.
Medientyp:Buch
Sprache:-
Schlagwort:p.Oswald <von Wolkenstein>;p.Friedrich <Österreich, Herzog, IV.>
Kategorie: Geschichte , Literaturwissenschaft
Notation:10 Dt 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 6 a S 14/15 B<br>11 Gesch 3 Tir 14/15 B<br>23 Tir 2 - 14/15 B
Signatur:II 102.355 ; II A-15.138
IDN:115378
Anmerkungen:Überwiegend in Fraktur

Treffer:Seite 313
Textauszug:
- schreiben: in Konstanz verbreitet haben soll, ist nirgends sicht bar. Aber eine Wahrheit war ausgesprochen worden, die für den Augenblick überhört, erst in der Zukunft volle Würdigung finden '.sollte. Sigmund zog an Friedrich die angestammte Fürstenwürde in den Staub, dieser mußte sich immer mehr auf die Emanzipation der Bauern stützen, und der Adel zog sich empört aus diesem Volksrudel zurück, der alles Beste hende scheiel ansah. 38. In Konstanz war weder Auge noch Herz für diese Ge fahr der Zukunft

zu finden. Noch am 8. Februar 1418 bil ligte ein Fürstengericht daselbst unter dem Vorsitze Friedrich's von Brandenburg alle Maßregeln, die Sigmund gegen Fried rich genommen hatte. Dadurch aufgemuntert, ging Sigmund selbst nach Herzogs Ernst Abzüge daran, das den Edelherren 65) Boznerarchiv zum Zahre 1416.
1850
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