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Neueste Zeitung
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Page 2 of 8
Date: 12.04.1929
Physical description: 8
Me Insolvenz der Spinnerei und Weberei in Nassereith. Eine Folge des Zusammendruchrs der »Alpenläodifchen Warenverkehrsgesellschajl m.d.H." « Wie». — Kommerzialrat Ernst Knapp von der Kridaanklage fteigesprochen. ^ Innsbruck, 11. April. Bor dem Innsbrucker Schöffengericht (Vorsitz OLGR. Erlacher) hat sich heute Kommerzialrat Ernst Knapp aus Schwaz, der Geschäftsführer der Spinnerei und We berei in Nassereith, zu verantworten. Die vom Staats anwalt Dr. Hohenleitner erhobene Anklage lautet

auf fahrlässige Krida. Die Verteidigung des Kommerzialrates Knapp hat RA. Dr. Cornet über nommen. Die Geschichte der Firma ,/Spirmerei und Weberei Ernst Knapp u. Co., Kommanditgesellschaft in Nasse reith" und ihres Zusamwenbrmches ist folgende: Im Jahre 1919 wurde eine Gef. m. b. H. gegründet, um die Nassereither Textilfabrik zu betreiben: im Jahre 1925 wurde das Unternehmen in eine Kom ma n d L t g e f e l I fcf) a f t nmgewandelt. Ernst Knapp trat als persönlich haftender Gesellschafter (Konrplemcn- tär

/ die Kreditbeschaffung be gegnete Schwierigkeiten üttd auch die Kunden zählten nur säumig. Es stellte sich die Notwendigkeit heraus, eine« Bankkredit anfzunehmen, de« Kommerzialrat Ernst Knapp der der Schwszer Ha«dels- «nd Ge- werbeöan?, deren Vorstand er war, vermittelte. Für diesen Bankkredit übernahm die Nassereither Firma die volle Haftung. Im Sommer 1926 hatten die Forderungen des Nasse reither Betriebes die „Alpenlänöische", die aus der Ueüernahme der Haftung und aus noch nicht hono rierten Warenlieferungen

" iu TextMreften gar nicht ernst genommen, da man ihre Besitzer allgemein als sehr Vermögend ansah. Erst später habe sich zur Ueberraschuug aller herausge stellt, daß kein Vermögen mehr vorhanden war und der Besitz der einzelnen Teilhaber schon verschwunden sei. Das Defizit der Budapester Geschäfte sei auch ganz überraschend festgestellt worden und sonstige Unkorrekt- heiten, so z. B. Waren schmuggel, Unterschlagung von Fakturen und ähnliches, die sich bei der „Alpen ländischen" ereigneten, seien erst später

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Meraner Zeitung
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Page 4 of 8
Date: 04.04.1891
Physical description: 8
-Handlungen, Apotheken» Kaufläden und durch die Direktion in Gleichenberg. Mr M'gtt Hm! »ioman «0» «. doo SerSdoff. Nawnnuk verböte» 7b) (Fortsetzung.) Ernst zerknitterte den Brief in seiner Hand und Wendete sich erschüttert ab. .Tausend Thaler,' sagte er abgebrochen, freilich ein Vermögen für einen ganz armen Mann» freilich.' Er dielt das Geld in vielen kleinen, flachen Stückchen in den Händen. Adam saß da und hatte mit beiden Händen seinen Kopf gefaßt, alS müsse er ihn hallen, daß er nicht auseinander

springe. Wie ein innerer Kampf er schütterte eS seinen Körper. „DaS war hart, das war grausam/ flüsterte Bar bara. Adam stand auf, er wollte zu Ernst gehen, aber die Bindfaden in den verachteten' Filzschuhen, die er heute zerstreut und gedankenlos wieder angezogen, hatte» sich gelöst. Barbara sürchtete, daß er darüber fallen könnte. „Bitte, Liebster,' sagte sie, rasch vor ihm hin- knieend, und verbarg die Enden der Bänder. AlS sie sich wieder aufrichtete, umfing er sie mit seinen Armen, Einen Moment

hielt « sie da fest, und ihr heißes Schluchzen tönte gebrochen zu ihm auf. i,Mein Kind, mein liebeS Weib, ich — ich kann es nicht errrägen!' und mit fernem seltsam gespannten GesichtSausdruck sich Nach Ernst umsehend, legte er sich Deicht in dessen Arm, »Ich will mich niederlegen/ sagte er, .ich bin müde. Spiele mir etwas, Ernst, so ein recht schönes Lied oder einen, Marsch zum Schlafenl' Er trat in 's NebÄjiinmer, und sie hörten, wie er sich dort auf ein Sofa legte. Ernst winkte Barbara

, zurückzubleiben, und setzte sich an das alte Clavier im alten Saale, leise, Harfen- artige Akkorde weckend. ^ Plötzlich rief Adam. E>nst eilte zu ihm. „Lieber, der Hund heult so. Thu' mir den Ge- sallen, ihn los zu machen. Tag und Nacht an der Kette, — sie haben ihn vergessen; daS arme Vieh I' Als Ernst zurückkam, sagte er nichts weiter. Er lag still da, die Hände über der Stirn gefaltet, wie ja immer in letzter Zeit. Leise schritt Ernst an ihm vorbei. »Wenn nur der Arzt käme,' sagte er bang zu Barbara

, „ich bin sehr in Sorge. Er ist so verändert in seinem ganzen Wesen, ich weiß mir nicht mehr mit ihm zu helfen.' Sie rang stumm die Hände und erhob sich. „Laß ihn jetzt,' meinte Ernst, „Du weißt ja, er lliag'S nicht, wenn Jemand so stumm bei ihm sitzt.' Sie setzte sich gehorsam wieder hin. Ernst sah ihr lautloses Weinen und wendete sich ab, die Zähne zusammenbeißend. Horch! Adam rief wieder. Barbara flog zu ihm. „Er soll daS alte Lied fingen, daS alte Lied, daS die selige Mutter immer sang, damals sang er'S

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Lienzer Nachrichten
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Page 6 of 16
Date: 24.09.1937
Physical description: 16
,- Phantasie aus Lucrezia Borgia von Donizetti,- Serenade, Rimpianto von Dofelli, Gavalleria Rusticana von Mascagni und fer- ners noch ein großes poutpourri aus Lohen- grin, Dannhäuser, Dosca, Traviata, Garmen etc. An Anbetracht eines so erlesenen pro- gyammes, aus dem das Milgeteilte nur ein Ausschnitt ist, darf der EintrMsPreis von S l.— -als angemessen erscheinen. Auszeichnung. BunöeSpräsiöent Wilhelm Mikla!S hat Herrn Dr. Ernst Paul, Primarius am Be- zirkskrankenhaus, und Herrn Dr. Gömund Vergei

der Ferien ist aus. Der Ernst des Schuljahres hat das fröhliche Ferienleben vertrieben. Am 16. früfy war feierliches Heilig-Geistamt in der Franziska nerkirche für Buben und Mädeln. Schüchtern und zaghaft sind die Tafelrekruten hinter der Schulfahne getrippelt, ihrer Würde bewußt und erhaben um sich blickend, folgten die älte ren Jahrgänge. Aus dem platz vor der Klo sterkirche standen die Eltern jener, die heute zum erstenmal aus dem Elternhaus ins Le ben getreten find, denn mit der ersten Schul stunde

beginnt auch schon der Ernst des Le bens, der vorerst allerdings nur den Glterfi und der Lehrerschaft bewußt ist. Am Lehrkör per sowohl der Knaben- als auch der Mäd chenschule traten keine Aenderungen ein. Lienz, 21. September. Am 17. September fuhr Herr Franz Lei- stentritt, Pensionist aus Lienz, mit dem Auto der Firma Alliani und Angruber und Herrn Alliani als Fahrgast gegen Dölsach. Beim sogenannten Wegmacherhäuöl wollte Herr Lei stentritt ein vor ihm fahrendes Grazer Auiv überholen

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Volksblatt
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Page 5 of 8
Date: 18.05.1918
Physical description: 8
Kundgebungen des Prinzen i« der ersten badischen Kammer und in der Presse- mterredung. Während des folgenden Gespräches über die ir»ere Lage der Ukraine und deren Beurteilung durch das Ausland wandte sich der Hetmann zu dem an seiner Linken sitzenden Journalisten und sagte: „In allem Ernst und ganz offiziell im Beisein des Ministerpräsidenten und in Anwesenheit des Verwesers des Ministeriums des Aeußern richte ich hiermit durch Ihr Blatt die Einladung an die deutschen Sozialdemokraten, drei

Maria. 8. Ernst, Sohn des Schifferegger Johann, Fleischhauer, und der Lanz Kreszenz. 8. Serasina, Tochter des Desacom Jgnaz, Maler, und der Vonbank Maria. 8. Paula, Tochter des Nieinel Franz, Expedient, und der Schuh Maria. 9. Anton, Sohn des Spögler Peter, Elektrotechniker, und der Seefelder Josefine. 5. Johann, Sohn des Mock Johann, Obsthändler, und der Nizzoll Maria. 9. Karl, Sohn des Sega Josef, Wagenmeister, und der Kariz Emilie. 1V. Jnstina, Tochter des Prezzi Artur, Arbeiter, und der Zendri

, Kontorist, und der Lack ner Emma. 21. Eustasius. Sohn des Cladonazzi Franz, Kondukteur, und der Botti Foska. 30. Adalbert, Sohn des D!umelter Ernst, k. k. Statthalters- Sekretär und der von Tschurtschenthaler-Helmheim Jtha. 30. Ernst, Sohn des Casteiner Ludwig, Tapezierer, und der Annegg Josefine. Getraute im Äpril. 2. Georg von Fäckl, Hotelier, mit Neumair Balbina, ^Wirt schafterin. 2. Wieser Peter, Kondukteur, mit Steiner Rosa, Kellnerin. 2. Schneider Josef, Bauernsohn, mit Linger Elisabeth

der Infanterie: die Feldmarschall leutnants : Lucas Snjaric, Bela Sorsich v. Severin, Ernst Kletter Edlen v. Gromnik, Franz Kanik, Georg Freiherrn Schariczer v. Reny, Ernst Hor- setzky Eblen v. Hornthal, Jng. Ferdinand Kosak; zum Feldzeugmeister den Feldmarschalleutnant Hein rich Goiginger; zu Generalen der Infanterie: den Feldmarschalleutnant Franz Kalser Edlen v. Maas feld, dann den auf Mobilisierungsdauer aktivierten Feldmarschalleutuant d. Res. Jgnaz Verdroß Edlen v. Droßberg

; zu Feldmarschalleutnants: die Generalmajore: Oskar Frey, Jng. Franz Skoor, Jng. Adolf Janda-Elbe Edlen v. Burgringen, Karl Steiger, Anton Klein, Adalbert v. Kalten born, Johann Edlen v. Kopecek, Ernst Woffala, Karl Haas, Eugen Edlen v. Lnxardo, Oskar v. Heimerich, Franz Riml v. Altrosenburg, Richard Ritter v. Gruber, Albert Freiherr v. Margutti, Alfred Gröschl, Anton Lang, Wenzel Schönauer, Ernst Kindl, Richard Jellenchich, Rudolf Rudel, Ludwig Bartha von Sepsiszek-Nagyborosnyo, Ernst Eolen v. Scheible, Wilhelm v. Reinohl, Josef Leide

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Alpenzeitung
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Page 4 of 4
Date: 16.11.1940
Physical description: 4
lebte in Roma der durch seinen Reiche tum und Geiz bekannte Don Pasquale. Nach dem sein Nesse Ernst ihm durch seine Ausga ben Verdruß bereitete, wollte er ihn mit einer reichen Erbin verheiraten. Ernst erklärte je doch, daß er nur die Schauspielerin Norma heiraten werde, was den Alten so in Wut brachte, daß er Ernst enterben wollte. Der No tar Malatesta überzeugte aber den Don Pas quale, daß Ernst, als sein einziger Verwand ter den Anspruch auf die Erbschaft hatte und nun wollte Don Pasquale selber

heiraten und auf Nachkommenschaft hoffen. Malatesta bot ihm die eigene Schwester Sofronia als Braut an. Sofronia existierte ober nicht und wurde Nonna als solche ausgegeben. Mt Hilfe eines Notars, der eingeweiht war, wurde ein Ehe vertrag aufgesetzt. Ernst sucht vergeblich No rina, er fand sie erst im Hause seines Onkels als dessen Frau. Malatesta wollte ihn aufkla ren, doch wütend ging der junge Mann davon, Die junge Gattin brachte Don Pasquale durch ihre Verschwendungssucht zur Verzweiflung

: in der Hochzeitsnacht ging sie ihm auch noch durch und besuchte einen Maskenball. Dort traf sie mit Ernst zusammen und es gab g ßen Krach. Mittlerweile war auch Don Pl quale in Suche nach seiner Frau aus den Ball gekommen. Er tröstet« sich mit einer jungen Tänzerin, die Folge war ein fürchterlicher Rausch. Tags darauf erhielt Don Pasquale den Besuch der Zeugen eines sogenannten Visconte, der ihn zum Duell gefordert hatte, weil er ihm sein Mädchen weggenommen hal te. Da erbot sich Emst für seinen Onkel das Duell

auszusechten. Don Pasquale nahm an und es versöhnten sich die beiden. Dann teilte ihm Norina mit, daß die Heirat nur ein Schwindel war und daß sie Emst heiß liebe. Don Pasquale war dann damit «inverstanden, daß aus Ernst und Norina ein glückliches Paar wurde. — Beginn: S, 030, 8, S.Ä Uhr. ro» as- Martet. Ein Arbeitsloser hat einen Vagabun den umgebracht und flieht, von der Polizei ver folgt, auf ein gerade in See stechendes Han delsschiff, das jedoch, wie es sich herausstellt, ein Schmugglerschiss

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Meraner Zeitung
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Page 4 of 8
Date: 03.04.1891
Physical description: 8
gegen die Socialdemokratie, v. OttoEhlers. 3. Band. Oer Freisinn in seinem Verhältniß zu Schule und Kirche, von Willibad Bolkmann. 4. Band. DaS Genossenschaftsgesetz, von Dr. Fritz Schneider, Mitglied des Reichstages. 5. Band. Das Jn- validuäts- und Blterversicherungs- Gesetz, von Dr Max Hirsch, Mit glied des Reichstages K. Band. Ge werbegerichte und Eini^iingsäinter, von E G Eberti, Mitglied des Reichstages und preuß. Abgeord netenhauses. In Vorbereitung befinden sich: 7. Band. Kriegs und Friedensrecht, von Dr. Ernst

aus seinen Werth, auf seine historische Abstammung hin durchforschen und eins der Schildpattsächer ablösen. Es wird Dich doch imer- essiren, Adam?' Ein Kopfnicken und ein ziemlich abwesender Blick! Ernst hatte sich den Handwerkskasten aus Adams Arbeitezimmer geholt und die Lampe so gestellt, daß er bei seiner ihn lebhast interessirenden Arbeit sehen konnte. Er l ücklc den Schrank von der Wand, betastete ihn von allen Seiten und fing an, die Fächer heraus zuziehen. Fast in jedem fanden sich zwei oder mehr

. Auch der Wurm saß nicht in dem festen Holz. Barbara's banges Auge hing wie gebannt am Antlitz des Gatten. Er merkte es gar nicht. Vorgel engt saß er da, wie es schien, von Minute zu Minute gespannter, Ernst auf die Hände sehend. Großer Gott l Sollte « hoffen?! Jitzt richtete sich dieser auf, den Schweiß von der Surn wischend, nachdem er noch sorgfältig den Schrank auf doppelte Böden geprüft hatte. .Nichts/ sagte er tief athmend, .und wenn einer dergleichen sachgemäß zu untersuchen versteht

, bin ich eS. Der Schrank stammt auS dem 13. Jahrhundert und ist nur durch sein Alter und vielleicht durch die Arbeit werthvoll.- Adam lächelte, während er zwischen seinen Fußen zu Boden starrte. Seine Brust hob sich schwer und langsam. Man sah es. »Du wolltest ja den Schildpatt noch untersuchen/ meinte Barbara leichthin. „Ach ja/ sagte Ernst und suchte eine geeignete Zange, die Nägel herauszuheben. Das war leichte Mühe, eS saß alles nur locker zusammen, m.d Ernst hielt die eiste Schildpattplatte in der Hand. Er sah

sofort, daß es in der That kein Schildpalt war, son dern nur eine vorzüglich komponirte Masse. Aber zwischen Holz und Masse, befand sich ein hohler Raum, oder vielmehr die Schildpattmasse hatte eine leichtgehöhlte Form, in welcher sie dem Holze ange sägt war. Mit einer sonderbaren, auffallenden Hast, ohne eine Bemerkung weiter zu machen, löste Ernst auch die zweite Platte ab. Dann weiter — die dritte, die vierte, die fünfte. Ein Ruf, ein erstickter Schrei Adam'S ließ ihn auffahren. Adam

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Dolomiten
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Page 4 of 12
Date: 20.01.1932
Physical description: 12
eines blutigen Ereignisses, das dem Blaao- bichlerfohn Ernst Bampi das Leben kostet«. An jenem Tag« fassen der Angeklagte und die Briide« Ernst und Alfons Vainpi in aller Frühe schon hinter einem Liter Wein im Gasthaus« in Scezze. Nachdem der Liter ausgetrunken war, wurde ein weiterer im Kegelspiel ausgetragen, wovon Peruzzi ein Viertel schuldig wurde. Weil «r nun die Ausschreibung vorzeitig auslöscht«, vielleicht um seiner Verbindlichkeit zu entgehen, entstand zwischen ihm und den Brüdern Bampi

ein« Auseinandersetzung, wobei Peruzzi recht derbe Worte zu hören bekam, auf dt« er, wenn auch schüchtern, die Antwort nicht schuldig blieb. Endlich aufgefordert, das Gasthaus zu verlassen, gab er zurück, es sei für all« da »nd bekam dafür vom Ernst ein Paar Ohrfeigen und vom Alfons einige Püffe, was Peruzzi anscheinend ruhig hinnahm. Ueber Eingreifen de« Wirtes oerliess er dann di« Gassstätte. Di« beiden Brüder trauten der Sache jedoch nicht recht und gingen nach Haus«, um zu sehen, ob Peruzzi nicht etwa dort Streit

angefangen habe. Sie fanden ihn nicht. Später, gegen 10 Uhr vormittags, als st« gerade vor dem Zeltnerhofe standen, im Gespräche mit der Nach. Larin, kam Peruzzi den Kirchsteig herab «nd rief dem Ernst zu: „Äotran, jetzt zahle ich es dir!« Ernst ging ihm entgegen, während Alfons in das Hans hinein ging, weil er stch dacht«, Peruzzi wolle eine Summe zurückzahlen, die der. Bnü>er Ernst gelegentlich des Streites in der Früh« znrückgefordert hatte. Die Rach- barin blieb vor der Türe stehen. Ei« sah nnn

in dem Augenblicke, als Ernst Bampi und Peruzzi, ersterer voran, um di« Hansecke bogen, wie Peruzzi ein grosses Küchemneffer schwang und anscheinend auf den ahnungslos Voran schreitenden logstechen wollte. Sie rief ihre Beobachtung dem Alfons Bampi ins Haus hinein. Dieser lief eilends hinter die beiden her. Auf den darunter laufenden Steig sah er den Bruder, wankend dahin gehen, hinter ihm noch immer Peruzzi. Doch traute er stch nichr näher heran. Plötzlich stürzte der Bruder zu Boden. Peruzzi, der offenbar

schon früher ge stochen hatte, stach jetzt weiter auf den am Boden Liegenden los. Da warf ihm Alfons Steine nach, worauf Peruzzi von seinem Opfer abliess und talab floh. Jede Hilfe war vergebens. Einige Augenblicke später verschied Ernst Bampi. Wie sich später ergab, wies er drei Stiche auf: einen rechts von der Wirbelsäule, der die Lunge dnrchtrenm hatte und der eigentlich der tödliche war; einen zweiten auf der anderen Rückenseite, der jedoch nicht durchgedrungen war und einen dritten am linken

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Der Tiroler / Der Landsmann
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Page 8 of 12
Date: 28.04.1923
Physical description: 12
— Stumpfsinn: zwei Engländer — eine Gesellschaft: drei Engländer — Weltreich. * voreilig. Eine drollige Geschichte wird aus dem Hannoverschen erzählt. Vor dem Schalter einer Sparkasse erscheint ein Mann und reicht ein Sparkassebuch dar, das aus den Namen Ernst Gustav B. lautet, „Bitte, kön nen Sie das Buch nicht auf den Namen „Christo Luise B.' umschreiben?' Der Be amte zuckt die Achseln und meint, das gehe doch nicht so einfach, da müsfe doch der Ernst Gustav B- einverstanden sein. Ob der Herr selber

Ernst Gustav B. sei. „Nein, das bin ich nicht, dos heißt ich bin der Dater, das heißt: einen Ernst Gustav B. gibts gar nicht. Es ist ein Mädchen geworden.' Im Lause der wei teren Unterhaltung stellte sich dann heraus, daß schon vor Wochen der glückliche Vater der kleinen Christa Luise Mark aus den Nomen Ernst Gustav B. eingezahlt hatte. In zwischen lvar oder der Storch mit einem klei nen Mädelchen angeflogen gekommen. Das führte nun z» unterschiedlichen Scherereien. Dos kommt aber auch davon, wem

von zusammengesetzten Mann- silMften durchgeführt, welche aber doch bewiesen, daß schon ein gru-ndlegender Stock für ernst« Spiele vorhanden ist. An der Spike steht wohl die 1. Mannschaft des Aozner Turnoereines, ivelitie sich durch ihren glänzenden Schnursp'e^r hervorhÄit. der der Mannschaft immer zu sicherem Siege verHilst, Auch die 1. Mannschaft Äes Turnvereins .Lahn' hat ihr Können bedeutend verbessert mid kommt als scharfe Konkurren? für die in Kürze zur Austragung gelangenden Wett spiele in Betracht

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Dolomiten
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Page 10 of 18
Date: 15.01.1938
Physical description: 18
kann man vor dem Beschimmeln bewahren, wenn man über sedes Elas eine Schicht Honig breitet. Der Speichel ist das natür lichste Desinfektionsmittel des Mundes und der Zahne. PEBECO erhöht die Ab sonderung von Speichel und mit ihm zusammen be kämpft es die schädlichen Keime. Aus 6cm bunten Leben fiininiiinirniiiniiinnniiinüüiiiiniiiiiinuuiinnüiiiiimiiiüiimmuimHiiiinmnninnHinmni Komödie um die Streichholz-Schachtel Humoreske von Hans L a n g k o w. ^ Ernst Feldmann traf sich mit seiner Brau! Ilse um acht Uhr abends im Eafe

wo deine Streichhölzer sind?' „Ja!!' sagt er. immer noch grollend, „rechie Hosentasche!' Und er zog sie dort hervor. Es wurde kein gemütlicher Abend. Man schied ernst voneinander. Es war überhaupt ein Pecktag. Gleich, als er sein Zimmer auf leisen Sohlen, — um die Wirtin nicht zu wecken — betrat, zeigte sich das wieder. Ernst drehte am Lichtknopf. Pong! sagte die Birne und dann nichts mehr! Stockdunkel war's. Kurzschluß! Ernst fluchte leise, aber heftig vor sich hin. Zum Donnerwetter, er konnte

sich doch nicht im Dunkeln ausziehen, und eine Kleinigkeit essen und lesen wollte er auch noch. Ruhe! sagte er sich, werden wir gleich haben. Ich habe doch noch Sicherungen lie gen, well Frau Bummke, die Wirtin, regel- mäßig welche zu kaufen vergißt. Die übliche Vergeßlichkeit der Frauen. Kein Gedächtnis, diese langhaarigen Wesen! Hm — Ernst stand mitten in seinem dunk len Zimmer und überlegte. Er konnte die Hand nicht vor Augen sehen, denn es war zudem noch Neumond im Kalender. Wo hatte er denn die Sicherungen

. wo hatte er nur die Streich holzschachtel? Ach, was. er mußte die Sicherungen auch so finden. Wo waren sie nur. — hm. Sollte er sie in den Bücherschrank gelegt haben? Schon stand er davor und begann darin zu wühlen. Sicherungen fanden seine suchenden Finger nicht. Dagegen stürzte ihm eine ganze Bücherreihe auf den Kopf. Polternd fetzte die Literatur die Reise zum Fußboden fort. Schwitzend und verstört ließ Ernst vom Bücherschrank ab. Natürlich, da waren sie nicht. Sie mußten im Schreibtisch liegen

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Dolomiten
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Page 9 of 12
Date: 06.08.1927
Physical description: 12
Ikalibergcmehren stakt. Bei herrlichem Wetter nahm das Schiehen einen in jeder Hinstcht guten Verlauf. Als Destgewniner gingen hervor: Ha u p t s che! b c: Bosrarolli Ernst fun. mit 155 Teiler; Bosrarolli .Hans. Zöggeler Josef, Haller Hans, Dl'rrhuber Ludwig Hlämper Mar tin. F'arer Matthias. Moder Joliann. Kurat 'Lantschner, Derdin.'s, Alber Fran,z, Kuppelwiefer Kofcf, Egger Josef jun. Siegt Karl. Etzthaler man-, von Dellemann Alois. Andrinno, Kuen 'Hans, Tvrggler Hans. Appiano. Alber Hans

, Lafogler Simon. Bolzano, Klee Robert 1939 Teilern. — Tiefschuß scheibe: Hknnper ßofcf, Mruhrr in Lagunda ''AlgundV mit 86 Tei- ler, Bvscarolli Ernst fco.. Egger Jos. fun., Bos rarolli Hans. Alber Jost». Weiß Batt.. Haller IHnns, Lafogler Simon. Etzthaler Hans, Ober- Huber Ludwig, Kuen Jol'l, Tvrggler Hans, Dar- m»lini Franz, Prünster Hans, Ri'fiano. von Delle- lmann. Zöggeler Alois. Iöggeler Josef, Klee jRobert. Egger lEotiiried. mit 801 Teiler. — Serien ju 3 Schüsse n: Egger Josef jun. E it 29 Kreisen

, Prünster Hans, Weiß Batt., Bos- roll! Hans, Zvggeler Josef, Bartolin! Franz, Lafogler Simon, Kuen Josef. Haller Hans, Koch iWilhelm, Etztlzaler Hans, von Dellemann Alois, Klarer Josef. 'All-er Josef. Tornaler Hans, Kuen Hans, Bosrarolli Ernst sen.. Zöggeler 'Alois, Klee .Robert, Riva Luig! mit 23 Kreilen. — Serien p 15 <5 cf) ft j f r n: Egger Jol fun. mit 122 Krei. sen, Dartolim Franz. Lafogler Simon. Haller .Hans, Bosrarolli Hans, Eßtbaler Hans, Zoggeler Jos.. Bvscarolli Ernst len., Kuen Hans

, Drünftrr Hans, Zöggcr Alois, non Dellemann. Tvrggler Hans, Silber Jo'ef. Fla rer Jolel mit 99 Kreilen. — Mcifterlcha ft: Egger Jol. jun. mit 303 Ärcifen, Lalogler Simon mit 351. Bvscarolli Hans mit 313, Bosrarolli Ernst sen. mit 336, Etzthaler Hans mit 331 Kreisen. Meisterschaft, Klasse B: Klee Robert mit 213 Kresse, Weiß Batt. mit 212. Egger (Gottfried mit 210. Kuppel mieser Josek mit 191 Kreilen — Karten prämien: Egger Joi. jun.. Boscaroll! Ernst sen.. Weiß Bati. Prünster Hans, Cßthaler Hans

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Der Bote für Tirol
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Page 2 of 4
Date: 18.07.1913
Physical description: 4
. Firmawortlant: ?llois Epp^ erste tirolisch°-vor- arlbergische Seifen- und Kerzenfabrik , mit Dampfbetriebs Fett- und Parsnme- riewaren und Petroleumgeschäft, Gesell schaft m. b. H. B.etriebsgegenstand: Tie Erwerbung und Fort führung der den Herren Hermann und Ernst KPP gehörigen Airina und unter der Firma „Alois Epp^ erste tirolisch- vorarlbergische Seifen- und Kerzen fabrik mit Dampfbetrieb, Fett- und Uarsumeriewareu nnd Petroleumge- ^ schüft', insbesondere die fabriksmäßige . Erzeugung und Verkauf

aller bisher von dieser Firma geführten chemischen und technischen Artikel wie Kerzen, Sei fen/ Soda, Wasserglas u. s. w. und der Betrieb aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, wie Ein- nnd Ver- , kauf der Rohmaterialien und dergleichen mehr. Köhe des Stammkapitals: 30.000 Kronen. Darauf geleistete .Bareinzahlungeu: 26.000 Kronen. Geschäftsführer: 1. Hermann Epp, Inhaber , der Firma Alois Epp in Innsbruck, , 2. Ernst Epp, Mitinhaber der Firma Alois Epp in Innsbruck, 3. Joses B.en- ker, Fabrikant

in St. Pölten, 4. Joses Gheri, Beamter in Innsbruck. Rechtsverhältnisse der Gesellschaft: s) Die Ge sellschaft beruht auf dem Gesellschasts- vertrage cktlo. Wien, 6. Juni 1913; b) Vertretungsbefugt: Kollektiv der Ge schäftsführer Josef Benker oder ein mit der Prokura betrauter Beamter eiuer- l seits und die Geschäftsführer Hermann Epp oder Ernst Epp oder Josef Ghsri anderseits. o) Firmazeichnung: .Erfolgt kollektiv in der Art, daß dem, von wem immer Vorge schriebeneid oder mittels Stampiglie

oder in aiiderer Weise vorgedruckten. Wortlaute der Firma der Gesellschaft - Herr Josef Benker oder ein mit der Uro- > kura betrauter Beamter Einerseits « und die Herren Hermann Epp oder Ernst Epp oder Josef Gheri a.n d e r- ' seits ihre Unterschriften kollektiv und eigenhändig beisetzen: ä) Sacheinlagen: In die Gesellschaft bringen die Brüder ^Hermann und Ernst Epp laut der als ein integrierender.Bestaiid- teil des Gesellschastsvertrages erklärten Bilanz der alten Firma „Alois Epp,. erste tirolisch

Ä? 12 /« > .2. der anderen Kre-- .ditoren per , 60.852 26 /« zusammen 333.518 /».' 38 /< zur .Zahlung ^'ibernimnit, so daß die I vou oe»l Herren Hermann und Ernst EPP z» gleichen Teilen eingebrach ten Apports zusammen 4000 Kronen betragen, welche mit diesem Betrage vou .4000 Kronen einverständlich be wertet Zverden. Die .Bekanntmachungen der Gesell schaft erfolgen durch die Wiener Zei- > tung, ^werden jedoch ersetzt durch Mit teilung mittels rekommandierten Brie ses an die der Gesellschaft Zuletzt be kanntgegebene Adresse

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Meraner Zeitung
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Page 9 of 14
Date: 04.07.1906
Physical description: 14
Schnurrbart und der schlecht imitierten Leutnants stimmen besorgten. Verachtung über diese Pro fanen, welche' sich vermessen, die Schwelle zum Herheiligsten im Tempel her Musik zu über schreiten, ohne deren Weihe auch nur ahnen zu wnnen! Mögen sie da draußen bleiben, auf der Gasse, wo ihnen der Leierkasten aufspielt; in der Zphäre der Plattheit und Gemeinheit, die ihr erstand begreift, ihr armseliges Gemüt zu fassen lermag! So dachte Ernst Fried, indessen das tragische onwerk sich in machtvollen Akkorden

Stuhlreihe Platz nehmen, um ungestört durch albernes Geschwätz und blödes Gelächter das Konzert zu Ende zu hören. Endlich verklang das Stück in selig jubelnden Rhythmen. Man applaudierte mäßig. Nur Ernst Fried, obwohl er das sonst in seiner Eigenschaft als Kritiker perhorreszierte, schlug seine nicht ge rade kleinen Händen-dröhnend- Zusammen und ermunterte dadurch die übrigen. Dann schwieg der Beifall. Der Herr mit dem Schnurrbart machte sehr auffällig „Ah' — und setzte laut hinzu „Gott sei Dank

!' Fräulein Reiche holte jetzt das Versäumte nach: „Herr Fabrikbesitzer Tampe — Herr Fried!' „Aeh — sehr erfreut! Verstehen wohl viel von dieser Musikaffäre? Haben ja immerfort Notizen gemacht.' Ernst fühlte, was im sehr selten geschah, eine Zornesanwandlung. Gereizt erwiderte er: „Stört Sie das?' „Aeh, keine Spur, wahrhaftig nicht. Begreife nur nicht, wie man dieser endlosen Geigerei Geschmack abgewinnen kann. Habe oft dieselbe Empfindung, wie wenn ich . meinem Jagdhund auf den Schwanz trete, und'der

Köter zu heulen anfängt.' „Sehr-schmeichelhast für Brahms! Ich würde Ihnen aber raten, sich lieber Ihrem Hundestall zu widmen als -solche Konzerte zu besuchen. Sie werden da mehr Entgegenkommen finden. —Ich habe, die Ehre!' ' Ernst verließ in starker Erregung die Stuhl reihe. Er hatte noch Schlimmeres sagen wollen, so hatte ihn der Mensch gereizt. Er bezwang sich aber und erlebte die Genugtuung, daß die Umsitzenden sehr provozierend auslachten, denn Herrn Tampe hatte seine insipide^ Kritik sehr laut

geäußert und Fried ebenso vernehmlich geantwortet. Agnes saß da von Purpurröte Übergossen. Es ist hiernach begreifliche in welcher Stimmung Ernst Fried ' bis- zum Schluß des Konzerts auf der ' letzten Reihe der Spitzplätze, verweilte, und welche Färbung fein Konzertbericht erhielt> den er gleich nach der Matinee zu Papier brachte Nicht wenig aber erstaunte Fried/ als ihm, nachdem er kaum den letzten Federstrich getan, ein Dienstmann ein Briefchen auf grünem Papier, mit einem fliegenden Schwalbenpaar

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Meraner Zeitung
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Page 4 of 12
Date: 22.03.1891
Physical description: 12
-Schuhen, Turn, schuhen, Bergsteigern. Kansschuhen und MM Kinder-Schuhen. Bestellungen nach Maaß und Reparaturen schnell und billig. „ fl. ö.— „ „ sl.3.80 „ „ sl> 3.— „ ,,^sl»3. „ ,, sl. 3. „ „ sl. 3.50 ,, ,, fl.2.60 „ Mftr gniid'gtt Hm! Roman von lll. von Gersdorff. Nachdruck Verbote» «0) tFortsebung.) Barbara wurde freier, srischer um'S Herz. Die Situation war hier eine gewohnte. Ernst saß in ihrer Nähe in dem gewohnten niedrigen Sessel, auf dem kleinen Tischchen an seiner Seite stand die Mok katasse

Nur Klarheit, nur Bestimmtheit: Leben oder Tod, nur keine Reihe von Hoffnungen und Täuschungen, keine Wahl und Qual. Nvihwendigkeit ist mir lieber.- „Gewiß, und eine Wohlthat, die Nothwendigkeit.' „Was hast Du da für ein Buch, Ernst?' „Ein Werk über Skulptur, also über mein Fach. Ich bekam es heute mit der Po t,' sagte er, in einem Heft blätternd. „Interessant zum Vorlesen?' „Für Fachleute sehr. Für Laien nicht besonders.' Dessenungeachtet begann er ihr hier und da eine Stelle beraus zu lesen, leicht

und über daS Gelesene zu sprechen. Das that ihnen wohl, und die Stunden flogen angenehm dahin. Dann legte Ernst plötzlich das Buch hin, wie es so seine sonderbare Art war, und ging zum Flügel. Er setzte sich, und leise, feierliche Akkorde klangen durch die Stille und die beginnende Dunkelheit der Abenddämmerung. Immer noch allein mit ihr! Heiliger Gott, Du lässest den Menschen nicht versucht werden über sein Vermögen, — den Menschen, der in dem Kampfe, den Du ihm befohlen, nicht unterliegen will, nicht unterliegen

, und dann mischte sich Ernst'S weiche, gedämpfte Stimme darein: »O, du mein lieber Abendstern, Wie grüßt' ich immer dich so gern Vom Herzen, daS sie nie verieth. Grüße sie. wenn sie vorbei dir zieht.' Lauter und drohender rollte eS in der Ferne, das Gewitter schien doch heran zu kommen. Leise klirrten die Fenster. Es war fast völlig dunkel. Barbara richtete sich auf. „Gott im Himmel, Adam! Er ist »och nicht da!' rief sie tonlos. Erschreckt unterbrach sich Ernst im Spiel. Da trat eine hohe, dunkle Gestalt

unter die Thür vom alten Saal. „Adam! Gottlob, da bist Du ja!' rief Ernst aufspringend mit einem Tone der Erleichterung, der aus seinem tiefsten Herzen zu kommen schien. „Ihr habt mich wohl nicht eintreten hören?' sagte er, erst nach einer Pause, ein wenig heiser. Er war, als sei es gar nicht Adam'S Stimme. Barbara stand auf und trat hastig neben ihn. „Dir fehlt doch nichts?' fragte sie bebend. Und wieder nach einer Secunde mit derselben fremden Stimme: „Nein, nichts.' Leuchteten seine Augen wirklich

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Lienzer Zeitung
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Page 24 of 24
Date: 21.03.1908
Physical description: 24
Ernst ist einer der Letzten dahingegangen, die mit dabei waren, als man am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal zu Versailles das neue Deutsche Reich ausrief. Er ist am 16. September 1826 als Sohn des damaligen Prinzen Georg geboren, der 1848 seinem Bruder Joseph als regierender Herzog folgte, aber bereits am 3. August 18S3 starb und die Regierung seinem Sohne Ernst hinterließ. Fast fünfundfünfzig Jahre lang hat also der Verstorbene die Regierung von Sachsen-Altenburg in Händen gehabt

. Unter den deutschen Bundesfürsten hatte Herzog Ernst nach dem Tode des Großherzogs von Baden die längste Regierungszeit hinter sich. Im April 1853 vermählte er sich mit der Prinzessin Agnes von Anhalt und am 3. August folgte er seinem Vater in der Regierung seines Landes. Am Kriege von 1866 nahm Herzog Ernst, der schon 1862 eine Militär konvention mit Preußen geschlossen hatte, nicht persönlich teil, seine Truppen gehör ten dem 2. preußischen Reservekorps an. Im Kriege gegen Frankreich befand sich der Herzog erst

5 X A 7—A 6 I) ? Ii S 55 3) L k 8-x 5 ff Nr. 75 richtig ge'ost von G N.'in^olz in Roßdorf. G. G'.othleiu inBc.üu. Logogriph. Hast du's gesehn mit > am Himmel traut? Mit e sagt dir das Wort, wenn ich's geschaut. Melitta Berg. Problem Nr. 7S. Bon vr. H. v. Gottschall in Görlitz. Schwarz. ^ Ii v v k l? ti tt W^i>> Weiß zieht an und jetzt in z^:i?ügen matt. Auflösungen aus voriger Rümmer: Des Aiiagramms: Saat. Salat. — Des Logogriphs: Caub, Laub, Raub. Des Bilderrätsels: Sauerampser. ^-.SlUe üicchle voidehalteu. Lcramwortliche Redaktion von Ernst

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Alpenzeitung
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Page 4 of 8
Date: 10.12.1933
Physical description: 8
aus Majolika unter Glasurdecors in modernsten Farben die Aufmerksamkeit der Beschauer aus sich. In Damentafchen. Nähkörben, Reisenecessaires, Visit- und Geldtaschen. Lederkassetten und Leder koffer — eigenes Fabrikat — kann wohl fast jeder Wunsch bezüglich Größe und Preislage bei Karl Hober, vorm. Kothbauer, im neuen Rathaus, erfüllt werden. Die eleganten Artikel sind in ge schmackvoller Anordnung und in aparten Farben alisgestellt. Die Firma Ernst Schulz, Ecke Marktgasse- Lauben

Behandlung zuteil geworden. Und was stellt uns nicht Ernst Amor t, Delikatessenhandlung in der L. Vincistraße (ehem. Postgasse) alles zur Gaumen freude aus. Neben herrlichen Presentkörben rosa roter Prager Weihnachtsschinken, russischer groß- körniger Kaviar und zwischen Wurstwaren und Süßigkeiten die Mermuth-, Schaumwein- und Likörflaschen mit den bekannten Etiketten der Fir men von Ruf. Sandplatz 8, bei E. Schinabeck, infolge gänzlicher Auslassung des Geschäftes Wollwaren, Strümpfe, Socken, Shawls

, Kombinations- und Neformbeinkleider, italienische Seidendecken zu tief herabgesetzten Preisen. Mit verführerifch schonen Auslagen brilliert feit jeher das Herrenmodegeschäft Ernst Pan hoser, Das Festprogramm für das Sähe ausgearbeitet, welches viele künstlerische u. sport liche Veranstaltungen umfaßt. Im Herbst wird das traditionelle Traubenfest veranstaltet, wäh rend zil Ostern eine musikalische Veranstaltung von bedeutendem Wert stattfinden wird, über welch« aber bis jetzt noch größtes Schweigen

Freiherr von Münchhausen ein Lied aus die sächsischen Reiteroffiziere, in dem die Verse blitzten: Nun aber, Pallasch gesenkt und Hurra, Dir mein Georg Von Lmpteda! Himmel! Wir saßen zahllose Male Rings umbrandet vom Liebesmahle, Immer wieder erklang der Toast: / Woll'n wir uns wieder vertragen? Prost! Ewig Fröhlicher, laß dich Preisen, Ewig junger Dichter des .,6yscn'> Nach dem „Sonntagskind' ließ Ompteda im -militärischen „Ernst ìll' sàr Laune die Zügel schießen. Das verargten manche dem Patenkind

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Alpenzeitung
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Page 5 of 16
Date: 01.11.1931
Physical description: 16
, bleibt das Theater ge schlossen. Dienstag, den 3. Nov.: Erstes Gastspiel des gefeierten Wiener Komikers Ernst Tautenhayn (vom Theater an der Wien) in seiner Glaiiz- rolle als Fiaker Ferdinand Brandl in Granich friedhof ein Gottesdienst für die im Kriege Gefallenen abgehalten. Die Feier wird eine besondere Bedeutung annehmen, da auf den Trübem von zwei Söhnen der Stadt, die auf dem SMachtfelde gefallen find, Krame nieder gelegt werden. Die Kränze werden auf den Trabern des jungen Maresciallo

terliebe' mit Hemm Porten. Endlich wieder einmal nach Jahren Mittwoch, den 4. Nov.: Großer lustiger Abend: „Wein, Weib und' Gesang', ein lusti ges Allerlei in 10 Bildern mit Emil Feldmar als Gast. Gastspiel Ernst Taukenhann Endlich nieder einmal nach Jahren ein Der populäre Wiener Komiker Ernst Tauten- Henny Portenfilm und zwar ein ganz großer! Hayn wurde von der Direktion der Wiener „Mutterliebe'. Es ist der berühmte Film, Operette für ein kurzes Gastspiel in Merano der im vorigen Jahre auf Wunsch

Der Film führt uns die ewige Fehde der decken Limai»? ^söiinet. Geständnis. Zusammenbruch und Meraner Tierfchuhoerein ^craberWmme vör Äuaen PrKtvoll sind die Scheidung. - Berlin: Ein anderes Ehepaar! Die Mouatsversaminlnng findet Mittwoch, romantischen Landschaftsidylle der blühenden Der Mann wird-ernst, würdig, arbeitsam, die n ä wnn »,„ ,1 ilk,? im romannicysn ^.anv aia^iviiue ver vìu,)«»v».n «»>> den 4. Nov., um 11 Uhr vormittags im Saale des Dopolavoro statt. Eingang von den Wasser laubeii

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