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Zeitungen & Zeitschriften
Tiroler Bauern-Zeitung
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Seite 12 von 16
Datum: 19.11.1931
Umfang: 16
für Handel und Verkehr und au» je einem Dertreter -der Land- und forstwirtschaftlichen Hauptkörper, schäften, der Kammern für Handel, Gewerbe und Industrie und der Kammern für Arbeiter und Angestellte sowie je einem Ersatzmann besteht. Der Bundesmintster für Land- und Forstwirtschaft hat nun den Ministerialrat im Dundesministerium für Land- und Forstwirtschaft Dr. Karl Gtraubinger zum Vor. sitzenden der österreichischen Viehverkehrsstelle, den Sektion», rat Dr. Alexander Reichmann und den Minifterial

. sekretär Dr. Han« Peter, beide im Bundesministerium für Land, unid Forstwirtschaft, zu dessen Stellvertretern bestellt. Ferner wurden über Antrag der land- und forstwitt. schaftlichen Hauptkörperschaften Dr. Ing. Agr. Ludwig Strobl (Wien) zum Mitglied, Oekonomierat Alois Morfey in Graz zu -besten Ersatzmann, Über Antrag der Kammern für Hanldel, Gewerbe und Industrie Kommerzial- rat Heinrich S ch e d l in Wien zum Mitglied, Otto Bend«, kovit », Präsident des Reichsvevbandes der Vieh, und Fleischhändler

Oesterreichs in Wien zu besten Ersatzmann, über Antrag der Kammern für Arbeiter unld Angestellte Dr. Benedikt Kaut»ky, Sekretär der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Wien zum Mitglied und Karl M a n t l e r, Sekretär des gentvalverbande» der Lebens- und Genuß. Mittelarbeiter Oesterreich» in Wien, zu besten Ersatzmann bestellt. Tierausstellung der landw. Berufsgenoffenfchaft 3mst. Am 8. November fand di« Herbsttiercrusstellung der land«. Berufsgenostenschaft Imst statt. Aufgetrieben wur

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Zeitungen & Zeitschriften
Innsbrucker Zeitung
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Seite 7 von 8
Datum: 07.02.1934
Umfang: 8
• tonsbrucher Zeituntf Wivlschte.fi und 3orse S-llen -ie Aan-rlSkammem ln Me« rentealifier» weeren? Aus Handels- und Gewerbekreisen wlrd uns ge schrieben: In den Zeitungen ist jetzt viel von den Handels kammern die Rede. Bis jetzt haben sich fast nur die Nörgler und Neider der Handelskammern zum Worte gemeldet, die über Dinge schreiben, in die sie keinen Anblick haben. Zur Steuer der Wahrheit und zur ent sprechenden Aufklärung der Oessentlichkeit soll jetzt auch einem Praktiker gestattet

sein, seine Meinung zu äußern. Im praktischen Erwerbsleben hat sich genug Gele genheit geboten, die Tätigkeit der Kammern zu be achten und zu erkennen, welche Stütze gerade diese Körperschaft den erwerbenden Ständen in den Län dern boten. In dieser Hinsicht mutz folgendes mit aller Deutlichkeit gesagt werden: Die wirtschaft lichen Interessen in Wien und in den Kunde» l ä n d e r n sind vielfach sehr ver schieden. Wien ist eine Großstadt mit zwei Millio nen Einwohnern; dort überwiegen die Interessen der großen

der neuen Ständeversasiung bietet, als will kommenen Anlaß, durch unrichtige Behauptungen Oef- fentlichkeit und Regierung gegen die Kammern in Be wegung zu setzen und deren Auflösung zu erwirken. Um die Bundesländer wäre es aber nach Auffassung der Handelskammern schlecht bestellt; denn die nach Wunsch der Wiener Interesienten erfolgende Neuord- vung würde natürlich das Schwergewicht der Organi sation vollständig nach Wien verlegen, schon deshalb, damit die Bundesländer zur Wahrung ihrer Wirt

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Zeitungen & Zeitschriften
Volksblatt
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Seite 9 von 14
Datum: 20.12.1884
Umfang: 14
. So war es seit Errichtung dieser Kammern im Jahre 1850, und die verfehlte volkswirthschastliche Gesetzgebung ist vorzüglich ihr Werk. Sie wollten die unbeschränkt Gewerbesreiheit, die ganze volkswirthschaft liche Regellosigkeit, die nicht, wie es versprochen wurde, den Aufschwung des talentvollen, fleißigen und geschickten Mannes, sondern die Ausbeutung des Mittelstandes durch die Kapitalmächtigen, des Schwachen durch den Starken, des Unerfahrenen durch den Listigen begünstigte. Die Zeit des allmächtigen

, den Kammern nur übrig blieb, den um Jahre verspäteten Warnruf den allgemeinen Klagen beizugesellen. So kam es, daß die Handels- und Gewerbekammern das Ver trauen des Volkes verloren. . Aber auch bei der durch die bekannte Thronrede S r. Majestät des Kaisers angekündigten, von der Regierung ernstlich gewallten und begonnenen wirthschaftlichen Re form waren diese Kammern, ganz im Widersprüche mit dem Interesse des durch sie vertretenen Mittelstandes, stete Gegner derselben. Sie haben sich dadurch

in Widerspruch mit dem weitaus größten Theile ihrer Auftraggeber gesetzt. Dieser Widerspruch rief die laute Mißbilligung des Verhaltens der Handels- und Gewerbe kammern auf allen Versammlungen des Gewerbestandes hervor. Die Regierung setzte daher die Verbesserung der Wahlordnungen der Kammern durch, und als diese erfolgt war, löste sie die Kammern auf, und ordnete die Neuwahl an, um dadurch den Wahlberechtigten Gelegenheit zu geben, jene Männer aus ihrer Mitte in die Kammern zu wählen, zu denen sie Vertrauen

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