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Tiroler Sonntagsbote
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Seite 5 von 8
Datum: 19.09.1886
Umfang: 8
n. Dogen des Tiroler „Ionnt«gs-Kote" Nr. 38. Boze«, Sonntag, IN. September 1886. Der Feuerwehr-Gautag in Bozen. Von sehr schönem Wetter begünstigt begann am 11. Sept. Abends hier der XIII. Gautag des deutschtirolischen Feuerwehr-Verbandes zunächst mit dem Empfang und Mnbegleitung der zahlreich anrückenden^Festgäste in die reichbeflaggte Stadt. Daran reihte sich ebenfalls am Vorabend ein prächtig gelungener Fackelzug und Zapfenstreich und sodann eine stark besuchte Abendnnterhaltung im Bozner

-Hof, wozu unsere Feuerwehrkapelle die Musik besorgte und besonders mit dem von Herrn Kapellmeister Zipperle komponirten Festmarsch reichen Beifall ärntete. Dabei fand auch die Begrüßung der Gäste durch den Festkomite-Ob- mann Herrn Dr. R. v. Larcher statt, welcher seine Rede mit einem Hoch auf den Herrn Gau- verbands-Obmann Dr. Stolz aus Hall beschloß, worauf dieser in dankenden Worten auch der Bozner Feuerwehr als der ersten des Landes ehrend gedachte. Der eigentliche Festtag wurde am Sonn tag

den 13. d. M. Früh Morgens durch Fanfaren- Klänge und den Weckruf der Bozner Feuerwehr- Kapelle einbegleitct, worauf auch fort und fort neue Zuzügler von allen Seiten in die Stadt cinzogen, so daß bald Tausende von Menschen durch die Straßen und Gassen sich drängten. Nach dem im Hotel Kräutner eingenommenen Früh schoppen versammelten sich die Delegirten im oberen Merkantil-Saale zur Sitzung, welcher Herr Dr. Stolz präsidirte, während zum Präsident-Stellver- tretet Herr Feuerwehrhauptmann Schiestl von Bozen

an die dazu bestimmten Feuerwehren zur Prüfung von Spritzen leihweise hinauszugeben kommen. Betreff der Signalfrage, bei welcher es sich um die wegen theilweiser Aehnlichkeit mit den Militär-Hornzeichen beanständeten Feuerwehr-Signale handelte, wurde der Antrag des Obmanns dahingehend angenom men, daß nur im Falle eines absoluten Verbotes der bei den Feuerwehren auch verwendeten militä rischen Zeichen die Signale des bairischen Feuer wehrverbandes anzunehmen seien. Daran reihte sich ein Antrag der Innsbrucker

Feuerwehr (Referent Herr Epp), welcher ein sehr ausführliches Verfah ren bei Aufnahme von Feuerwehrmitgliedern be handelte, wovon der wichtigste Punkt darauf hinausläuft, daß Feuerwehrmänner, welche aus einem Gauverbands-Corps entweder ausgeschlossen wurden, oder nicht ordnungsgemäß ausgetreten seien, überhaupt in keine Verbandsfeuerwehr mehr ausgenommen werden dürfen. Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen. Ein weiterer Vor schlag der Feuerwehr von Innsbruck empfahl wohl hauptsächlich im Interesse

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Tiroler Sonntagsbote
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Seite 5 von 8
Datum: 28.03.1886
Umfang: 8
II. Dogen des Tiroler „Smmtsgs-Me" Nr. 13. Boze«, Sonntag, 28. Mürz 1886. Corresponderrzen. Lozcn, 27. März. (Bo zn er Feuerwehr.) Aus dem Jahres- berichte, welcher in der auf heute, den 27. März bei Kräutner anberaumten G e n c r a lv e rsa w m- lung durch Herrn Feuerwehrhauptmann A Schic st l zur Vorlage bestimmt war, entnehmen wir folgenden Auszug: Die ^eigentliche Brandthätigkeit unserer freiw. Feuerwehr beschränkte sich im abgelaufenen Jahre auf 4 Alarmirungen, wobei jedoch das Corps

nur einmal in Thätigkeit kam. Dieß war am 22. Sept. v. I. beim Brande eines Heustadels in der St. Johannesgasse, gegen welchen zuerst die Gymnasialschüler mit ihrer Feuerspritze aus- rückten. Als fast gleichzeitig dann auch die Feuerwehr durch die Bindergasse herauf anmar- schirte, wurde im offiziellen Wege gemeldet, daß der Brand bereits gelöscht wäre. Kaum hatte jedoch die Mannschaft ih'e Requisiten versorgt, so erklang von neuem der elektrische Alarmapparat und nun griff die Feuerwehr wirklich

ein, bis nach halbstündiger Thätigkeit der wieder ausge brochene Brand wirklich gelöscht war. Die am 21. Mai in der Maurcrgaffe Nr. 20 und am 13. Juli in der Weintraubengasse Nr. 9 ausge- brochenen Zimmerbrände wurden durch die Haus bewohner und einige Feuerwehrmitglicder rasch unterdrückt. Am 7. Juni Nachm, endlich rückte die Feuerwehr mit der Landfahrspritze nach Blumau aus, wo der Kräutner'sche „Gosthof" oberhalb der Bräuerei so schnell niederbrannte, daß trotz größter Eile nichts mehr zu retten war. Bei der Fahrt

nach Blumau hatte sich am Mannschaftswagen durch Ueberladen das Sitzbrett gebogen, wodurch dessen Eisentheile mit dem Wagenrade in Berührung kamen, so daß durch die Reibung schließlich einige Funken sprühten, »vas zu dem falschen Gerüchte Veranlassung gab, es habe sich wahrscheinlich infolge nicht guter Instandhaltung des Wagens die Axe heiß gelaufen, woher das Funkensprühen gekommen sei. Dem gegenüber stellt der Jahresbericht fest, daß die Geräthschaften seit dem Bestehen der Feuerwehr immer in bester

Ocdnung und im schönsten Zustande sich befinden. — Anlangend den Uebnngsdienst haben die Steiger 12, die Schlauchmannschaft 11 und die Spritzen- mannschast 4 Hebungen abgehalten. Zu verzeichnen sind ferner« 2 komplctc Zugs- sowie 1 trockene und 2 nasse Gesammlübungcn. Nach der Jahresversammlung vom 14. März v. Js. hielt die Feuerwehr am 31. August eine außerordentliche Generalversammlung ab. bei welcher Gelegenheit die Delegirtcn: Herren Alois Ranzi, Ed. Niglutsch und Jos. Chiochctti beauftragt wurden

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Tiroler Sonntagsbote
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Seite 5 von 8
Datum: 25.03.1888
Umfang: 8
II. Dogen des Tiroler Sonntags-Dole" Nr. 13. Bvze«, Sonntag, 25. März 1888. Bon -er Bozner Feuerwehr. Aus dem von Herrn Feuerwehrhauptmann A. Schiestl für die gestrige Hauptversammlung ausge arbeiteten 14. Jahresberichtsunserer wackeren freiw. Feuerwehr entnehmen wir über deren Thätigkeit im abgelaufenen Vereinsjahre folgenden Auszug: Die Bozner Feuerwehr wurde vom 12. März 1887 bis heute dreimal allarmirt. Das erstemal am 30. Nov. v. I. erfolgte die Allarmirung bei dem in der Kleinkinder

es sich am 6. Jänner in der Rain gasse um einen Dielenbrand, der aber ehe noch die schnell herbeigeeilte Feuerwehr eingreifen konnte, schon gelöscht war. Außerdem eilten am 7. Febr. d. I. auch ungefähr 60 Mann unter dem Kom mando des Löschzugskommandanten Alois Ranzi nach Neumarkt zu Hilfe, wo sie bei dem großen Brande thatkräftig und mit gutem Erfolg mit eingriffen. Ein Dank- und Anerkennungsschreiben der Gemeindevertretung Neumarkt gibt in bester Weise Zeugniß davon. Beim Brande in der Klein kinderbewahranstalt

wurde der Spritzenmann Benedikt Ströck, und in Neumarkt der Feuerwehr- Adjutant Anton Tschurtschenthaler, sowie der Steiger Anton Unterhäuser in Ausübung des Dienstes verletzt. „Bei den 3 Allarmirungen im Stadtbezirke, sowie überhaupt seit der Einrichtung unseres Feuertelegrafen hat man die erfreuliche Beobach tung gemacht, daß vom Beginn des ersten Zei chens der Allarmglocken bis zu Ankunft der Feuerwehr am Brandplatze mit dem Geräthe- und Hydrantenwagen, sowohl bei Tag wie zur Nachtszeit

in der Kleinkinderbewahr anstalt die Meldung unverzüglich und richtig gemacht, so wäre vielleich der Dachstuhl gar nicht in Brand gerathen." Hinsichtlich des Uebungsdienstes ist zu berich ten, daß 3 Gesammtübungen 2 Löschzugsübun gen, 2 Hydrantenübungen, je 8 Rottenübungen der Steiger und der Schlauchmänner und eine der Spritzemnannschaft abgehalten wurden. „Der Mannschaftsstand unserer Feuerwehr zählt gegenwärtig 287 Mitglieder und zwar: 32 Stei ger, 38 Schlauchmänner, 102 Spritzenmänner, 92 Schutzmänner

nur eine Stimme, daß Kaltern Allesaufgcboten und es verstan den hat, den Festgästen den Aufenthalt recht an genehm zu machen. Wie schon früher erwähnt, zählt der Verband des politischen Bezirkes Bozen 17 Feuerwehren mit 1526 Mitgliedern, bis dato der stärkste in Tirol. Als Vorort für den näch sten Bezirkstag wurde Gries gewählt und hat dessen Vertreter auch bereitwilligst zugesagt, in dem die dortige Feuerwehr gleichzeitig ihr 10- jähriges Stiftungsfest damit verbinden wird. Am 21. Jänner

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Tiroler Sonntagsbote
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Seite 5 von 21
Datum: 15.12.1889
Umfang: 21
II. Mgrn des „Tiroler Aonntsgs - Kote" Nr. 40. Bozen, Sonntag, 15. Dezember 1889. Die Feuerwehren Oesterreich - Ungarns. von Dr. Otto Kiene. Schriftführer u. AbthlgSführer-Stellv, der freiw Feuerwehr Bozen, (söottrag, gehalten bei der Chargenversammlung der freiw. Feuerwehr Bozen in der Forsterbräuhalle am 9. Dez. 1389.) Mit ziemlicher Mühe ist es mir gelungen, fol gende Statistik zusammenzustellen, um daraus zu zeigen, welche Armee Oesterreich-Ungarn zum all gemeinen Wohle als active

24.707, Mähren 23.035, Oberösterreich 12.024, T i r o l 9925, davon in D e n t s ch t i r o l 8575, in W ü l s ch- tirol 1350,) Steiermark 8519, Schlesien 6586, Galizien 4232, Kärnten 4150, Salzburg 2738, Krain 2094, Vorarlberg 2003, Bukowina 739, Görz und Gradiska 152, Istrien 133, Triest 128, Dalmatien 90, zusammen 194.665. 11. In Trans leithanien : Ungarn 56.873, Kroatien und Slavo- uien 5480, Siebenbürgen 5359. zusammen 67,712. Es kommen daher im Durchschnitte ans eine Feuerwehr Mitglieder

kommen wir zum Resultat, daß es in wehrmännischer Hinsicht für uns Dentschtiroler von Vortheil ist, über beide Landestheile gesondert zu urtheilen — während Dentschtirol hier die erste Stelle einnimmt, steht das gesummte Tirol an der sechsten. 11. Transleithanien: Siebenbürgen 82.5, Croatien und Slavouien 81.8, Ungarn 65.8. Das nummerisch stärkste Corps ist die freiw. Feuer wehr von Neichenberg in Böhmen mit 446 Mann, dem folgt die Feuerwehr von Wien mit 426 Mann, wozu jedoch zu bemerken

ist, daß in Reichenberg noch ein zweites Corps besteht mit 120 Mann. Die nächst zahlreichen Feuerwehren sind die freiw. Feuerwehr Steinschönan, pol. Bez. Tetschen mit 401 und Nixdorf pol. Bez. Schlnckenan mit 375 Mann; aber auch die kleinsten Feuerwehren finden wir in Böhmen, so Chwala (Bez. Karolinenthal), und Wolkowitz (polit. Bez. Schlan) mit je 9, Lettek (Bez. Smichov) mit 8 und Krechor (Bez. Kolin) mit nur 7 Mann und neben 20 Feuer wehren mit mehr als 200, und 114 Feuerwehren mit mehr als 100 Mann, finden

sich, mit der Einwohnerzahl der Monarchie verglichen, wie folgt: Je eine Feuerwehr kommt, 1. In Cisleitha nien : In Kärnten auf je 2490 Einwohner, in Vor arlberg auf je 2618, in Böhmen 3040, Nieder österreich 3402, in Salzburg 4304, in Mähren 4552, in Tirol 4654, Deuts chtirol 4046, in W ä l s ch t i r o l auf 5765, in Oberösterreich 4747, in Schlesien 5236, in Steiermark 6129, in Krain 9624, in Görz und Gradiska 39,070, in Galizien 45,090, in Bukowina 57,167, in Triest 76,534, in Istrien 84,968 und in Dalmatien

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Neue Inn-Zeitung
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Seite 4 von 8
Datum: 01.02.1891
Umfang: 8
doch jene sein, welche für den Fall eintrelender Er werbslosigkeit, veranlaßt durch den Fall der Krank heit, ihn und die Seinen schützt. Der Anschluß j an dieses Wohlfahrtsinstitnt kann und muß daher j jedem Meister wärmstens empfohlen werden, j lieber die letzte Jahresversammlung der hiesigen j „Freiwilligen Feuerwehr" entnehmen wir dem „T. T." ! Folgendes: Die am letzten Samstag in „Kraft's Veranda" ? stattgehabte Jahresversammlung der freiw. Feuerwehr war von mehr als 100 Feuerwehrmännern besucht. Oberkommandant Baron Grass

eröffnete die Ver sammlung, begrüßte den Bürgermeister und die An- wesenden lind erstattete dann seinen Bericht über die Thütigkeit der Feuerwehr im abgelanfenen Jahre. Demselben entnehmen wir, daß die Feuerwehr nur einmal zu einem Brande im Stadtrayon theilweise alarmirt wurde (19. November 1890, Brand des Oekonomiegebündes der barmh. Schwestern an der Kettenbrücke), dagegen aber viermal auswärts Hilfe leistete. Auch ein Kaminbrand ist zu verzeichnen. An Hebungen fanden statt: 2 Hauptiibnngen, 2 Zngs

- übnngen mit Wasser, 16 ohne Wasser, 56 Steiger übungen, 62 Uebnngen der Spritzenmannschaft, 21 Hebungen der Schlauchmannschaft, ferner Hebungen der Sanitütsabtheiluug und Hydrantenproben. Die Geschäfte der Feuerwehr wurden in 33 Sitzungen lind 1 Generalversammlung abgewickelt. Ans dem weiteren Berichte des Oberkommandan ten geht hervor, daß die Feuerwehr zur Stunde 272 aktive und 15 inaktive Mitglieder zählt. Von Er- steren fcklen ans das Kommando 9, ans die Sani tät 6, ans die Ordnnngsmannfchaft

33, ans den I. Zug 51, ans den II. Zug 61, auf den III. Zug 65 und auf den IV. Zug 47 Mann. Am Schlüsse seines Berichtes dankte der Ober kommandant mit warmen Worten der Gemeinde für deren stete Fürsorge für die Feuerwehr, von der diese im abgelanfenen Jahre einen erneuten Beweis dadurch erhalten, daß eine Schnbleiter, System Ma- gyrns, mit bedeutenden Opfern seitens der Kommune angeschasft und der Feuerwehr übergeben wurde. Der Oberkommandant gedachte ferner dankend der Lösch direktion, der Gönner

. Mitterhofer nno Al. Müller. Nach beendeten Wahlen sprach der Bürgermeister der Feuerwehr und ihren Führern in seinem Nameu und Namens der Gemeindevertretung den herzlichsten Dank ans und brachte der Feuerwehr ein begeistert ansgenommenes: Gut Heil! Sodann vertheilte der Bürgermeister die vom Gemeinderathe gewidmeten Anerkennungsdiplome an folgende Feuerwehrmänner: Franz Lenz und Ludwig Praßhofer für nnunter- ! brochene 25jährige Dienstzeit, Herm. Hneber, Ant. j Prugger und Carl Prager für ununterbrochene

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Tiroler Land-Zeitung
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Seite 4 von 8
Datum: 25.07.1891
Umfang: 8
Gewicht Assekuranz Lagerstand am 1. Juni . . 2,366.240 397.440 Einlagerung im Juni . . . 798.780 80.400 Summa 3,165.020 477.840 Auslagerung im Mai . . . 523.694 41.815 Lagerstand am 31. Mai . . 2,641.326 436.025 Ausgestellte Warrants 5 Stück im Assekuranzwerthe von fl. 89.475.—. Belehnte Warrants 5 Stück im Assekurranzwerthe von fl. 89.475.—, belehnt mit fl. 61.000.—. Kufstein. Wir erhalten von dort die Festord nung für den 18. deutsch-tirolischen Feuerwehr-Gau- tag in Verbindung mit der 25jährigen

Gründungs- Feier der Freiwilligen Feuerwehr Kufstein, am 15. und 16. August 1891. Dieselbe lautet: Freitag, den 14. August, Abends 8 Uhr, Versammlung der Be- zirksverbands-Obmänner und des Gauverbauds-Aus- schusses bei Egger. Samstag, den 15. August (Maria Himmelfahrt), Morgens 5 Uhr Weckruf. Vormittags J / 2 10 Uhr Abmarsch der Kuffteiner Feuerwehr vom Zeughaus zum Bahnhofe, behufs Empfang der an- kommeuden Gäste. 10 Uhr Einzug in die Stadt zum obern Stadtplatz. Daselbst Begrüßung der Gäste, Anheftung

von Erinnerungszeichen an die Fahnen, sodann Abgabe derselben im Festsaale bei Egger. Vormittags 11 Uhr Frühschoppen im Au- racher-Garten und in anderen Gärten. Nachmittags 2 Uhr Schulübungen der Kuffteiner Feuerwehr. Nachmittags 1 / 2 'd Uhr Aufstellung zum Festzuge am oberen Stadtplatze. (Die Feuerwehren treten vor ihren Ortstafeln an, welche in alphabetischer Ordnung ausgestellt sind.) Nachmittags 3 Uhr Festmarsch durch die Straßen der Stadt. Nachmittags 4 Uhr Gesammtübung der freiwilligen Feuerwehr Kufstein

, wozu das Brandobjekt unmittelbar vorher vom Gau- verbands-Ausschusse bestimmt wird. Nachmittags 5 Uhr Erholungstrunk im Dillersberger-Garten und in anderen Gärten. Abends 8 Uhr Festabend bei Egger. Sonntag, den 16. August, Vormittags l / 2 9 Uhr XVIII. Sitzung des deutsch-tirolischen Feuerwehr- Gauverbandes und VI. Generalversammlung des Ver bandes der Unterstützungskasse im Theatergebäude. Mittags 1 Uhr Festessen der Delegirten und sich Meldenden im Festsaale bei Egger zum Preise von fl. 1.20

oder Mk. 2.— Nachmittags 3 Uhr Aus flug über den Thierberg (allenfalls Abstecher au den Hechtsee, eine Viertelstunde) nach Bayern und über das berühmte Weinhaus „Klause" zurück nach Kuf stein (zweieinhalb Stunden). Der Hauverbands-Ausschul; ersucht uns um Aufnahme folgenden Aufrufs: Feuerwehr-Kameraden! Nur wenige Wochen noch trennen uns vom 18. deutschtirolischen Feuerwehr-Gautage! Die Einladun gen der Feststadt und Jubel-Feuerwehr Kufstein, welche sich rüsten, Euch würdigst und herzlich zu em pfangen

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Tiroler Land-Zeitung
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Seite 3 von 8
Datum: 10.05.1890
Umfang: 8
. Schon Samstag Abends beim Ave läuten erdröhnten die Poller, die in den Bergen ein hübsches Echo fanden. Gegen 7 Uhr morgen zog unsere frei willige Feuerwehr mit der Musikkapelle an der Spitze durch den Markt auf die Kög zur hübsch dekorirten Florianskapelle, wo eine hl. Messe für die Feuerwehr gelesen wurde. Nachmittags 2 Uhr fand von Breiten wang aus zur obenerwähnten Kapelle eine feierliche Prozession statt, an welchen: wieder die Musikkapelle und Feuerwehr in voller Rüstung, sowie eine zahl

reiche Menge Andächtiger theilnahmen. Nach Been digung derselben kam die Kirchweih im Obermarkt zur vollen Geltung. Musik und Feuerwehr zogen in den Gasthof zur Krone. Im Garten dieses wie in allen anderen Lokalen entwickelte sich ein munteres Treiben Dies dauerte bis zum Einbruch der Nacht und die fröhlichen Weisen der Kapelle und die vorzüglichen Speisen uud Getränke hielten die Gäste noch lange beisammen bis der anbrechende Tage sie auch ernstlich ihrer Pflicht mahnte. — Am Vormittag wurde

bei der freiwilligen Feuerwehr an Stelle des ver storbenen Herrn Georg Tiefenbrunn Herr Johann Hornstein, Schuhmachermeister, als zweiter Zugführer- gewählt. „Gut Heil." (P) Landeck, 8. Mai. Das Programm für die am 11. d. M. stattfindende Feuerwehrbezirksver sammlung erscheint in folgender Weise festgestellt: Vormittags Empfang der Gäste, hernach Sitzung im „schwarzen Adler", wobei unter Anderem auch der Antrag aus Gründung eines Bezirksgauverbandes zur Sprache kommen wird, und zum Schlüsse eine Schau-Uebung

der Landecker Feuerwehr, womit der ofsizielle Theil endet. Daß all dem auch etwas Ge- müthliches folgen wird, versteht sich von selbst. Leider wird bei diesem Anlasse die Mitwirkung der Landecker Feldmusik, welche wie Anfangs geplant, einen ge meinsamen Ausflug begleiten sollte, bei dem Um stande, als der größere Theil der Musikanten auch der Feuerwehr in verschiedenen Abtheilungen ange hört, unterbleiben. '— Der Sängerbund Landeck rüstet ffich zum' üblichen Ausfluge, der anfangs des nächsten Monats

zur Anschaffung von Löschgeräthen 80 fl. gespendet. Von der Schweizergrenze, 8. Mai. Das Zu standekommen der Feuerwehr-Versammlung am 11. d. M. in Landeck hat hier großen Anklang gesunden. Wir haben im Gerichtsbezirke Nauders mehrere frei willige Feuerwehren, welche dem Gauverbande der Feuerwehren Deutschtirols noch nicht angehören, und die nur der Klärung der gegenwärtigen offen stehen den Frage der Feuerwehr-Inspektoren harren, um ihren Eintritt in den Gauverband anzumelden. Aus unserem Bezirke

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Tiroler Sonntagsbote
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Seite 5 von 8
Datum: 19.01.1890
Umfang: 8
-Kränzchen. Musik: Kur kapelle. Am 12. Febr.: Im Bürgersaal: Kostüm ball des Bozner Turnvereins. Am 17. Febr.: Abendunterhaltung des Bozner Männergesang- Vereines mit darauffolgendem Tanzkränzchen. Außerdem an einem noch nicht näher bestimmten Tage: Im Bürgersaale: Abendunterhaltung der Bozner Freiw. Feuerwehr. Besonders unterhaltend wird sich das Kostümfest des Turnvereins ge stalten, zu welchem dem Vernehmen nach auch eine Abtheilung des Meraner Turnvereines erscheint, während das Dameu-Komite

in voller Thätigkeit sich befindet, um das Faschingsfest mit glänzenden Ueberraschungen auszustatten. (Auswanderung.) Aus Saturn sind neuerlich sieben Burschen nach Amerika ausgewandert. (Feuerwehr-Verband.) Am Sonntag fand in I n n s b r u ck der 17. Delegirtentag der deutsch- tirolischen Feuerwehren statt. Der Hauptzweck dieser Versammlung war die Ersatzwahl für den im Juli vor. Js. verstorbenen Gauverbands-Obmann Dr. Otto Stolz. Es waren die Vertreter von 78 Feuer wehren erschiene

», die mit 57 Stimmen den Zugs- Kommandanten der Innsbrucker freiw. Feuerwehr, Herrn Alois Epp, zum Gauverbands-Obmann und Herrn Josef Jörg in Innsbruck an dessen Stelle in den Gauverbands-Ausschuß wählten. Dem Ver bände gehören nun 98 Feuerwehren mit 7544 Mann an. Nachmittags fand in der Stiftgasse eine taktische Uebung der Innsbrucker Feuerwehr und hernach auf dem Prügelbau eine Feuerlöschprobe mit einer von Ed. Martin & Comp, erfundenen Löschmassa statt. Zu diesem Zwecke waren dort drei mit Petroleum getränkte

20 bis 30 Jahre gut und brauchbar aufbewahren lassen soll. Für Feuerwehren hierzulande wurde diese Löschmassa, wie überhaupt alle Löschmassen, der Umständlichkeiten halber, die ihr Mitführen mit sich bringt, als nicht praktisch erachtet, wohl aber wird es jeder Feuerwehr angenehm sein, wenn sie bei ihrem Anrücken zu einem Brande im betreffenden Objecte eine solche Massa vorfindet, freilich wäre dieselbe noch dahin genau zu erproben, ob sie wohl den Metallbestandtheilen der Spritzen nicht schadet

. Feuerwehr neulich beschloß, zur Anschaffung einer neuen Schubleiter eine Kurrenda herumgehen zu lassen, um auf diese Weise die Leiter aus freiwilligen Beiträgen zu bezahlen. Zum Moseggbauern gieng dabei der erste Rottenführer zwar ebenfalls, aber der führte wie immer seine drei „umg'stand'uen" Kühe in's Feld und außer dem meinte er noch, er Hab' „sei bist Zuig" in der Feuerversicherung und „in übrig'n weards a nit krod bau Mosegger brennen müeß'n oder woll?" Also es war absolut nichts herauszukriegen

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Tiroler Sonntagsbote
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Seite 2 von 8
Datum: 25.11.1888
Umfang: 8
erhalten, indem Herr Postkontrollor Schiller zum Oberpostverwalter ernannt wurde. — Die Bozner Feuerwehr kapelle veranstaltet am kommenden Samstag im „Bozner Hof" eine Abendunterhaltung. — Der Gemeindeschießstand in Gries hält zum Kaiserjubiläum am 30. Nov., 1., 2. und 9. Dez. ein F r e i s ch i e ß e n ab. — Am Mittwoch findet im Kurhause der erste Geselligkeits abend statt, zu welchem Kurgäste und Kur vereinsmitglieder eingeladen sind. Das Amts blatt vom 15. Nov. enthielt die Aufforderung an den seit

. Hierauf muß die Etschbauleitung be merken, daß die Branzoller Feuerwehrleute von der Etschregulirung für die während des Hochwassers im September 1888 geleisteten Schutz- und Mehrarbeiten bis heute keinen Kreuzer erhalten haben, nachdem die von besagter Feuerwehr der Etschbauleitnng für vollführte Mehrarbeiten vorgelegten Ausweise im Vereine mit jenen all' der übrigen Gemeinden und Feuer wehren der h. k. k. Statthalterei in Innsbruck in Vorlage gebracht wurden und noch der Er ledigung harren. Wohl

aber soll, wie mir der Herr Feuerwehr - Hauptmann von Branzoll persönlich mittheilte, die dortige Feuerwehr von der General-Direktion der k. k. priv. S ü d b a h n- gesellschaft auf Grund eines Bittgesuches eine Remuneration von 100 fl. erhalten haben." Soweit die erwähnte Zuschrift der Etschbau leitung, aus welcher hervorgeht, daß von der Etsch regulirung eben nicht nur die L e i f e r e r Wasser wehrleute, sondern auch alle übrigen noch keine Entschädigung für ihre Dienste erhalten haben. Da nun viele der betreffenden

Wehrleute den auf sie entfallenden Betrag jetzt zur Winterszeit sehr uothwendig brauchen, so möchten wir Namens der zumeist nicht mit Glücksgütern gesegneten Wehrmänner die Oberbehörde in Innsbruck um so dringender um ehestthunliche Erledigung dieser Angelegenheit ersuchen, da seit der Ueber- schwemmung doch schon bei Erscheinen oberwähnter Korrespondenz mehr als zwei Monate verflossen waren. (Ans Branzoll) erhalten wir vom löblichen Feuerwehr-Kommando eine Zuschrift, in welcher mit Bezug ans unsere

Korrespondenz aus Leifers in der letzten Nummer und zu dem Zwecke, damit das Kommando nicht etwa der Geldunter schlagung verdächtiget werde, erklärt wird, daß die Feuerwehr von Branzoll von der Etschregu lirung nichts, wohl aber von der Südbahn- Direktion über Ansuchen des Kommandos den namhaften Betrag von 100 fl. als Remuneration für geleistete Wasierwehr-Arbeiten für die Feuer wehrkaffe erhalten habe, nicht aber 200 fl. (Dasselbe erklärt weiter oben auch eine Zuschrift der Etschbauleitung. Anm. d. Red

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Seite 5 von 8
Datum: 17.01.1891
Umfang: 8
. Ober kommandant Dr. Hans Krapf erösfuete die Ver sammlung, welche auch Ehrenmitglied Herr Bezirks hauptmann Dr. Schueler mit seinem Besuche beehrt hatte. Das vergangene Jahr war für die Feuerwehr ein segensreiches, indem es unter andern die Grün dung des Bezirksverbandes, zu dessen Vorort Landeck erwählt wurde, verzeichnet. Die Gründungsversamm lung am 1 l. Mai v. Js., die auch der um das Löschwesen hochverdiente Herr Gauverbands'vrftaud Epp mit seinem Besuche beehrte und wesentlich leitete

am 15. Oktober wegen Mangel an Betheiligung leider nicht in der gewünschten Weise statthaben konnte. Freilich liege eine Entschuldigung des schwachen Be suches darin, daß ein großer Theil besonders von den Steigern bei der Bahn bedienstet sei. Ernstlich ein zugreifen hatte die Feuerwehr Landeck bei dem Brande in Kaifenau am 2. Juni, wo sich denn auch selbe sehr wacker hielt, indem einerseits schon 14 Min. nach Abgabe des Alarmsignals eine Ausrückung mit ca. 60 Mann zu Stande kam, andererseits im Vereine

mit der Feuerwehr Zams und der wohl naturgemäß zuerst eingetroffenen Bahnhofspritze das Feuer auf seinen Herd, den Dachstuhl, beschränkt wurde. Be sonders ausgezeichnet haben sich bet diesem Anlässe Josef Zangerle, Johann Zangerl, Alois Erhard, Ve- nerand Stadelwieser und Franz Zangerl, welche öffentlich belobt werden. Auch der Tod entriß einige wackere Kräfte in den Mitgliedern Alois und Johann Ladner, Christian Neurauter, Albert Walch und I. Zobel. Durch Erheben von den Sitzen wird das Andenken

Fest Glückstopf zu Gunsten der Feuerwehr und der Kinderbewahranstalt (eine wahre Woblthat, und Gott lohne dem braven Superior der Kapuziner P. Bernardin Thuile sein Sammeltalent); das Fest war sehr ani- miertund zeigte den 'guten Dillen der Rieder für das Edle. — Ebenso war es ein fröhliches Fest, als am Neujahrs ag die Kinder der Kinderbewahranstalt wieder, wie alljährlich, ihr Tbeater gaben. Wobl das tu htigste Theater hat kein dankba'eres Publikum als vier war; Unschuld ist nick bleibt Zugkraft

und diese macht Rcpertvirstücke. — In Pr atz hielt am 4. d. M. die neuconstruierte Feuerwehr ihren Glücks- topf. Ehre dem hiesigen Feuerwehrkassier Herrn Post meister Stecher! Die Beste waren schön, die er ge sammelt. — Am 11. ds. Mts. hielt die Rieder Feuerwehr ihre Kommandantenwahl und Vereinsver- sammluug. Gelungen war sie, diese Wahl, wie ge wöhnlich alles den Riedern gelingt. Gut Heil! dem Kominandauteu Ludwig Kohle, er ist ein alter tüch tiger Feuerwebrhauptmanu. Herr Dr. med. v. Aigner verpflichte

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Seite 5 von 8
Datum: 21.02.1886
Umfang: 8
II. Wogen des Tiroler Sonntags-Dole" Nr. 8. Boze«, Sonntag, 21. Februar 1886. Jener- und Wasserwehren. Wie wir bereits in der letzten Nummer mit theilten, hat sich in Lienz kürzlich die freiwillige Feuerwehr zugleich als Wasserwehr konstituirt, während man uns nun aus Sterziug schreibt, daß dort schon vor längerer Zeit in der Feuerwehr die Errichtung einer eigenen Abtheilung als „Wasser wehr" beschlossen und dieser löbliche Beschluß auch werklhätig ausgeführt wurde. Mag nun die Ehre der zuerst

und Tischler rc. nebst ihrer Eigenschaft in der Feuer wehr noch die Bezeichnung „Pionniere". Diese Pionniere theilen sich in 2 oder mehrere Sectionen, von denen keine schwächer als 10 Mann sein soll. Jede Section wird von einem Werkmeister, den sie auf die Dauer von 2 Jahren aus ihrer Mitte wählt, geführt und geleitet, und es bildet somit die gcsammte Pionnierabtheilung den Kern der Wasserwehr. Die übrige Mannschaft der freiwill. Feuerwehr bildet das Bedienungs- oder Hand- langercorpS für die Pionniere

, und die Abtheilungs- commandanten und Chargen üben die Aufsicht über den richtigen Vollzug und die rasche Aus führung aller angcordneten Verrichtungen. Um die Erlangung der erforderlichen Pionnierwerkzcuge und Geräthe, welche im städtischen Spritzenhause in Verwahrung kommen, wird sich die freiwill. Feuerwehr an die löbl. Stadtgemeindcvertretuug menden, mit welcher gleichzeitig vereint eine im Wasserbau und in der Wasserabwehr erfahrene und erprobte Persönlichkeit zu ernennen sein wird, die bei eintretendcr

Hilfe leisten^sollte wie^die Feuerwehr, wennMilse Verlangt wird und im eigenen Gebiet keine Gefahr besteht, denn es kann z. B. gerade irgendwo ein Wildbach in ganz lokaler Weise sehr gefährlich Werden, und dann sollte nicht erst gefragt werden: wer geht' mit und werLnicht? — DochNösen sich derartige^Fragen nach den betreffenden Ortsver hältnissen wohl von selbst, das wichtigste ist und bleibt, daß die Sache ernstlich in Angriff genommen wurde und auch allenthalben in den von Wasser gefahr vielfach

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Tiroler Sonntagsbote
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Seite 3 von 8
Datum: 31.03.1889
Umfang: 8
(Oinbruchsdiebstahl.) Wie uns berichtet wird, wurde am Sonntag bei Franz Zelger, genannt „Alt-Ebner" in Seit während des Früh-Gottes- dienstes eingebrochen. Der unbekannte Dieb brach einen Kasten ans und stahl Silber- und Papiergeld sowie ein Paar Schuhe. (Von Leifers) wird uns geschrieben: Die hiesige Gemeindevorstehung bewilligte 50 fl. zu Anschaffungen fürdie freiw. Feuerwehr. Zum Feuerwehrhaupt mann wurde Herr Carl Rauigler gewählt. Auf der Holzreif liegt gewärtig sehr viel Holz

sich bei Melignano die.silberne Medaille erwarb und ebenfalls am 23. März waren es 40 Jahre, daß er bei Novara als Oberjäger des 2. Kaiserjäger-Bataillous die große silberne Tapferkeits-Medaille sich ehrenvoll verdiente. Im Jahre 1866 wurde Langes von den Land- sturmmännern in Neumarkt zu ihrem Hauptmann gewählt und rückte dreimal gegen den Feind, ein mal in das Fleimsthal, dann nach Cembra und zuletzt nach Pergine. Seit der Gründung der hiesigen freiw. Feuerwehr als Schutzmann-Rottenführer thätig, gilt Langes

allgemein als ein sehr beliebter und geachteter Kamerad, dem zu Ehren denn auch die Feuerwehr am 24. ds. Mts. Abends einen schönen Fackelzug und eine gelungene Serenade vor seinem Hause veranstaltete; dabei begab sich der Hanptmann und sämmtliche Chargen in die Wohnung des wackeren Veteranen, um ihn zu beglückwünschen. Der Herr Kommandant überreichte ihm mit einer herzlichen Ansprache ein großes Bild der kaiserlichen Familie; unter dem Bilde stehen folgende Worte: „Zur Erinnerung an die Jahrestage

von Novara 23. März 1849 und Melignano 23. März 1848 unserem mit der großen und kleinen silbernen Tapferkeits-Medaille ausgezeichneten Feuerwehr- Kameraden Johann Langes, gewidmet von der freiwilligen Feuerwehr Neumarkt am 24. März 1889." — Den Schluß der schönen Gedenkfeier bildeten bis gegen Mitternacht bei gutein Weine mancherlei Reden und Trinksprüche auf den Jubilar. (Leichenfunde.) Zu Montan bei Neu markt wurde am Fuße einer Felswand die Leiche eines gewissen Vinzniz Boniatti ans Canezza gefnnden

6 bis 8 Wochen verunglückte Bräumeister Johann Hellweger von Gastein als Leiche aus dem Jun gezogen. — Am 25. ds. entstand in dem neuen Hotel des M. Scheiber in Obergur l, ein Schadenfeuer und äscherte dasselbe vollständig ein. Der Schade wird auf 7000 fl. geschätzt. — Zu Mieders im Stnbaithal wurde dieGrün- dung einer freiw. Feuerwehr beschloffeu. Der Liederabend der beiden Ortsgruppen des Schulvereines für Deutsche in Innsbruck zu Gunsten der nothleidenden Böhmerwüldler ver lief bei zahlreichem Besuch

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Tiroler Land-Zeitung
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Seite 4 von 8
Datum: 09.05.1891
Umfang: 8
der St. Florianstag wieder festlich begangen. Schon beim Morgenläuten verkündeten die Pöller den An bruch des Festtages. Um halb 7 Uhr zog die hiesige freiwillige Feuerwehr mit Fahne unter Vorantritt der hiesigen Musikkapelle in die festlich dekorirte Floriankapelle auf der Kög, wo eine hl. Messe ge lesen wurde. Nach beendigter heiliger Handlung wurde in das Vereinslokal „zum Hirschen" mars Hirt, wo eine kleine Berathung und Komiteewahl für das nächstes Jahr zu feiernde 25jährige Jubiläum statt fand. Nachmittag

1 Uhr zog die freiw. Feuerwehr nach Breitenwang, wo dieselbe an der Prozession zur St. Floriankapelle theilnahm. Den Schluß des Tages bildete eine gesellige Unterhaltung im Gasthause „zur „Nun, haben Sie sich die Sache überlegt?" fragte er und schlug das Buch zusammen. „Wohl, Herr Hohenstein!" erwiderte der Gefragte, „aber ich setze eine Bedingung daran, daß Fräulein Hilda die Illustrationen liefert. Thun Sie dies, Fräulein?" wandte er sich an diese. Sie schlug die Augen voll

Stadel, wobei drei im Stalle befindliche Kühe vom Blitzschlag tödtlich ge troffen wurden. Die sofort herbeigeeilte Feuerwehr von Telfs löschte das Feuer, welches keinen besonderen Schaden verursacht hatte. Wom obern Inn. In Tschupbach wurde am Sonntag den 3. Mai das alljährliche Maifest abge halten, welches eilten fröhlichen und äußerst befriedi genden Verlauf nahm. Nach vorausgegangenem Gottes dienste in der Tschupbacher Kapelle begann das vom herrlichsten Frühlingswetter außerordentlich begün

, nämlich das neue Spritzenhaus mit dem Steigerthurme. Am Ende dieses Monats wird in Ried der Feuerwehr-Gautag abgehalten werden, worüber Näheres demnächst veröffentlicht wird. — Verschiedene Zeitungen meldeten, Herr Dr. v. Aigner sei bereits nach Schwaz übersiedelt. Die Bewohner freuen sich darüber, daß Herr Doktor noch in ihrer Mitte weilt, wenn auch leider die Zeit des Abschiedes bald erfolgen wird. Der in Innsbruck ausgebrochene Tischlerstreik ist so gut als beigelegt zu betrachten, indem ein großer

, seine Anwesenheit aber nicht ver- mutheten, herabgelassen hatten, getroffen, stürzte er über Felsabsätze und durch Zündern etwa 100 Fuß tief herab. Waflerein. Am 3. d. feierte die freiwillige Feuerwehr Rasserein das F.sit des hl. Florian durch ein Hochamt, zu dem der Verein, 95 Mann stark, unter Führung ihres Hauptmanns Karl Schüler in voller Parade zur Kirche marschierten. Hernach ein Frühschoppen. Nachmittags Freischießen. Wriren. Am 2. d. wurde in der Nähe der Stadt die Leiche des seit 12. April vermißten

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Tiroler Land-Zeitung
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Seite 3 von 8
Datum: 17.05.1890
Umfang: 8
in der tirol. Vorarlberg. Brandassekuranz mit im Ganzen 1400 Gulden versichert. (i) Landeck, 14. Mai. Daß unsere braven Ober länder für wohlthätige und nutzbringende Einrichtun gen der neueren Zeit nicht unempfänglich sind, be-' weist der am 11. d. M. stattgehabte Bezirkstag der Feuerwehren unseres Bezirkes. Die Einladung des Landecker Kommandos fand allenthalben Auklang und alle Feuerwehren dieses Bezirkes sandten ihre Dete- girten, während ans Gemeinden, die bis jetzt noch keine Feuerwehr

, welches ihn zum Ehrenmit- gliede der Feuerwehr Landeck ernennt. Unter Einem wurde der aktive Feuerwehrmann Joses Probst, einer der Gründer und verdienstvollsten Vereinsangehörigen und derzeit Führer des 3. Zuges, durch Ueberreichuug einer vergoldeten, hübsch gravirten Huppe und Er nennung zum Ehrenmitglieds ausgezeichnet. Als Vor sitzender sungirte Herr Gauverbandsvorstand A. Epp aus Innsbruck, welcher mit dem Gauverbands-Schrift- warte Herrn Sattleder die Versammlung mit seinem Besuche beehrte. Im Verlaufe

und nicht Feuerwehrfonde bestritten werden, energisch einzustehen. Eine diesbezügliche Re solution an den Landesausschuß wurde mit Ausnahme der Zamser Stimmen allseitig angenommen. Letztere Feuerwehr scheint überhaupt von einem eige nen Geiste getragen zu werden, der den sonst aner kannt tüchtigen Verein keineswegs fördern dürfte. Ihr Benehmen gegenüber den Nachbarseuerwehren in neuester Zeit sowie am Versammlungstage gegen den Herrn Gauvorstand und die Gauverbands-Vor- stehung überhaupt verdient nichts weniger

, seit welcher er als Kommandant-Stell vertreter der Feuerwehr Landeck wirkt, durch Hebung des Vereinsgefühles, Verbesserung der Geräthe und zweckmäßige Eintheilung hier, sowie durch Gründung von Feuerwehren in Prutz, Pians, Stanz u. Jschgl ganz außerordentliche Verdienste erworben, per Akkla mation zum Obmanne, Alfons Hueber hier zum Schriftführer, Anton Handle hier zum Kassier und als Ausschüsse Herr Bezirksrichter Dr. Wöll in Räu bers, einer der besten und verdientesten Feuerwehr männer unseres

Ländchens, und Herr Karl Schueler von St. Anton a. Arlberg. Als Schluß der Sitzung brachte Herr Vezirksverbandsobmann Müller ein dreifaches „Gut Heil" auf Se. Majestät unfern allergnädigsten Kaiser, den gütigen Unterstützer der Feuerwehren, aus. Zum Vorort für die nächste Ver sammlung des Bezirksverbandes wurde Ried bestimmt. Die darauf folgende Uebung der hiesigen Feuerwehr fand den Beifall der Fachmänner, sowohl wegen der Leistungen als wegen der Ruhe und Disziplin, die während der ganzen Dauer

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Neue Inn-Zeitung
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Seite 4 von 10
Datum: 19.07.1891
Umfang: 10
) an der Brücke bis auf die 8 / 4 Stunden entfernte neuerbaute Aus sichtswarte am „Knöpflstaudach" mit Musik in feier licher Weise eröffnen. Die Mitglieder der Sektion Jnnsbruck-Wilten des Oesterreichischen Touristenklubs sind hiezu freundlichst und klubbrüderlich eingeladen. Will. Das zehnjährige Wiegenfest und der Be zirksfeuerwehrtag verlief vorzüglich. Herr Adolf Hackh aus Schwaz, ein besonderer Förderer des Feuerwehr wesens in unserer Gegend und ein tüchtiger Fach mann, leitete die Versammlung, stellte

für den 18. deutsch-tirolischen Feuerwehr-Gau tag in Verbindung mit der 25jährigen Gründungs- Feier der Freiwilligen Feuerwehr Kufstein, am 15. und 16. August 1891. Dieselbe lautet: Freitag, den 14. August, Abends 8 Uhr, Versammlung der Be- zirksverbands-Obmänner und des Gauverbands-Aus- schusses bei Egger. Samstag, den 15. August (Maria Himmelfahrt), Morgens 5 Uhr Weckruf. Vormittags V 2 10 Uhr Abmarsch der Kufsteiner Feuerwehr vom Zeughaus zum Bahnhofe, behufs Empfang der an- kommenden Gäste. 10 Uhr Einzug

in die Stadt zum obern Stadtplatz. Daselbst Begrüßung der Gäste, Anheftung von Erinnerungszeichen an die Fahnen, sodann Abgabe derselben im Festsaale bei Egger. Vormittags 11 Uhr Frühschoppen im Au- racher-Garten und in anderen Gärten. Nachmittags 2 Uhr Schulübungen der Kufsteiner Feuerwehr. Nachmittags 1 / 2 3 Uhr Aufstellung zum Festzuge am oberen Stadtplatze. (Dir Feuerwehren treten vor ihren Ortstafeln an, welche in alphabetischer Ordnung aufgestellt sind.) Nachmittags 3 Uhr Festmarsch

durch die Straßen der Stadt. Nachmittags 4 Uhr Gesammtübung der freiwilligen Feuerwehr Kufstein, wozu das Brandobjekt unmittelbar vorher vom Gau- verbands-Ausschusse bestimmt wird. Nachmittags 5 Uhr Erholuugstrunk im Dillersberger-Garten und in anderen Gärten. Abends 8 Uhr Festabend bei Egger. Sonntag, den 16. August, Vormittags '/ 2 9 Uhr XVIII. Sitzung des deutsch-tirolischen Feuerwehr- Gauverbandes und VI. Generalversammlung des Ver bandes der Unterstützungskasse im Theatergebäude. Mittags 1 Uhr Festessen

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Tiroler Sonntagsbote
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Seite 4 von 8
Datum: 11.09.1887
Umfang: 8
über unsere Durchschnittsbegriffe weit hinaus gehendes Verstündniß für derartige Dinge besitzt. (Zum Feuerlöschwesen) in Tirol schreibt uns ein wackerer Feuerwehrmann aus Unterinnthal vom 8. Sept.: Die letzten Wochen könnte man so recht die Zeit der Feuerwehren nen nen, bald da bald dort bildet sich ein neuer Bezirksverband oder eine neue Feuerwehr und am 11. Sept. ist in Niederdorf jener Tag, wo sich die Feuerwehr-Abgeordneten aus ganz Deutschtirol versammeln, um das Feuerlöschwesen zu heben

, zu kräftigen und zu fördern. (In Bozen wurden die Herren Alois Ranzi, Hanns Perger und Heinrich Rößler als Vertreter hiezu gewählt. — Die Red.) Am glei chen Tage feiert die freiw. Feuerwehr Kossen im Bez. Kitzbichl ihr Gründungsfest/ wozu auch Vertreter der Feuerwehren von Kitzbichl, St. Johann, Kufstein und Ebbs erscheinen werden. Am 28. August hielt der Bezirks-Verband der freiw. Feuerwehren von Kufstein eine Ver sammlung mit reichhaltiger Tagesordnung ab. Auch die Neuwahl fand dabei statt und es wurden

, dann braucht's weiter nichts mehr und eine Feuerwehr sei überflüssig. (Unalücksfälle.) Eine gefährliche Schlafstelle hatte sich jüngst der Holzhändler Jakob An- tretter von Kirchbichl ausgesucht, indem er etwas angeheitert von Hopfgarten nach Hause gehen wollte, aber auf dem Bahnkörper ein schlief, so daß ihm vom vorbeibrausenden Zug der rechte Arm, welchen der Schläfer auf der Schiene ausgestreckt hatte, knapp an der Schulter weggerissen und er selbst noch eine Strecke weit fortgeschleift wurde. Antretter

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Tiroler Sonntagsbote
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Seite 3 von 8
Datum: 05.09.1886
Umfang: 8
am Bahnhof bei den verschiedenen Zügen, Einzug in die Stadt bis auf den Johannsplatz, Frühschoppen. 10 Uhr Vormittags: Delegirten-Sitzung im Merkantilsaale. 1 Uhr: Gemeinschaftliches Mittagsmahl der Delegirten und sonst sich Meldenden im großen Bürgersaale mit Musik (a fl. 1.20 mit % Liter Wein.) 3 Uhr Nachmittags: Schulübung der Bozner Feuerwehr auf dem Johannsplatze, Ausstellung zum Festzug und nach dem Festzug gemeinsame Uebung der freiwilligen Feuerwehren von Bozen, GrieS und 12 Mal- geeien

nunmehr Montag den 13. d. Mts. statt, wobei der Männcrgesangverein und Musik verein sowie auch unsere so beliebten Solisten, die Herren H. Tschurtschenthaler und I. Anzoletti frcundlichst Mitwirken werden. Alles Nähere in der nächsten Nummer. (Freiw. Feuerwehr Bozen.) Montag, den 6. September Abends 8 Uhr Uebung der ganzen Bozner Feuerwehr mit Schutzmannschaft im Ver eine mit den Feuerwehren von GrieS und Zwölf- malgreien. Das Commando. (Aus Kastelruth) wird uns berichtet, daß von Seite der dortige

» freiiv. Feuerwehr kürzlich unter dem Vorsitze des Kommandanten Herrn Romani die HerrenFilipp Planer, Handels mann als Delegirter und Florian Mulser Schmiedmeister als dessen Ersatzmann zur Ver tretung der Feuerwehr von Kastelruth für den Gautag in Bozen gewählt wurden. Außer dem steht m Aussicht, daß sich noch mehrere Tiroler Sonntags-Bote. Feuerwehrmänner zum Besuche des Gautages den Delegirten anschließen werden. (Meuchelmord.) Am Sonntag 29. August wurde in Villnöß in der Nähe des Ganeider

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Der Bote für Tirol
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Seite 1 von 14
Datum: 17.12.1881
Umfang: 14
mit täglicher Postversendnng vier teljährig 3 sl. 41 kr-, halbjährig K sl. 83 kr. Den Abonnements-Betrag erbitten wir aus dem billigsten und kürzesten Wege durch Postanweisung, jedenfalls aber franco und in Ihrem eigenen Interesse mindestens 4 Tage vor Beginn des neuen Abonnements. Innsbruck im December 1881. Z>ie Redaction und Administration des „Woten für Firot und Z?orartöerg'. Amtlicher Theil. Besetz womit eine Feuerpolizei- und Feuerwehr» Ordnung für die gisürstete Grafschaft Tirol er lassen

wird. (Schluss.) Vierter Abschnitt. Feuerwehr- oder sonstiges Löschpersonale. tz 20. (Feuerwehr.) Zweck der Feuerwehr ist ein geordnetes Zusammenwirken bei Feuersgefahr, um Leben und Eigenthum der Bewohner zu schützen. H 21. Die Feuerwehr ist: 1. Eine öffentliche, und zwar eine freiwillige oder besoldete, 2. eine Privatfeuerwehr. Die freiwillige Feuerwehr wird auf Grund des Vereinsgesetzcs und beschlossener Statuten durch frei willige Betheiligung gebildet. Welche Personen aus geschlossen

werden können, bestimmen die Satzungen der Feuerwehr. Die besoldete Feuerwehr gehört zu dem Dienst personale der Gemeinde und wild als solche nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung und den Beschlüssen der Gemeindevertretung organisiert und geleitet. Nur sür die öffentliche Feuerwehr gelten die Be stimmungen dieses Gesetzes. Auf die Privatfcuerwehren, welche für Fabriken u. dgl. aus dem daselbst beschäftigten Personale ge bildet werden, finden nur die Bestimmungen der ßZ 29, 30 und 31 Anwendung

. s 22. In jeder geschlossenen Ortschaft von wenig- fiens S0 HuuSnummern kann der Gemeindevorsteher, wenn nicht bereits eine freiwillige oder besoldete Feuerwehr besteht, einen Aufruf zur Bildung einer freiwilligen Feuerwehr, beziehungsweise zum Beitritte, erlassen und denselben jährlich erneuern. Die er lassenen Aufrufe find dem LandeSausschusse anzu zeigen. Es können sich auch mehrere benachbarte Ge meinden zur Bildung einer freiwilligen Feuerwehr vereinigen. Wenn sich in irgend einer Gemeinde oder Ort schaft

eine hinreichende Anzahl von Freiwilligen Meldet, so hat sie der Gemeindevorsteher zur Wahl ihres Hauptmanns und der AbtheilungSführer ein zuberufen. Die Wahl des Hauptmanns muss im mer vom Gemeindeausschusse bestätigt werden. Die Satzungen sind in der Hauptversammlung der Feuerwehr zu berathen und zu beschließen, so dann dem Gemeindeausschusse zur Genehmigung vorzulegen. Ausfertigungen der genehmigten Satzungen sind nach Borschrift des Vereinsgesetzes der k. k. Statt- halterei einzusenden. Z 23. («telluug

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Der Bote für Tirol
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Seite 7 von 8
Datum: 24.08.1891
Umfang: 8
^?xtra-«ea«ze M ..»Zote für Tiro» a«d » F-nerwehrfest in Kufstein.') Herrliche Tage waren die abgelaufenen zwei Fest tage für Kufstein. Feuerwehrmänner aus allen deut schen Gauen Tirols und Bayern waren gekommen, um der freiwilligen Feuerwehr Kufstein, die ihr fünf, undzwanzigjährige« Gründungsfest begieng. Glück zu wünschen zu diesem Jubelfeste, welchem der erste der beiden Festtage, nämlich der 15. August, gewidmet war. Mit Fahnen und Fähnlein in den Farben der Länder Tirol und Bayern, sowie

mit Triumphbögen und Feuerwehr-Emblemen war die Stadt geschmückt. Nach dem Gottesdienste nach 10 Uhr vormittags erfolgte der Einzug der Festgäste in die Stadt und am oberen Stadtplatze beim Kink-Denkmale die Begrüßung seitens des Bürgermeisters von Kufstein, Herrn HanS Reisch, und des Herrn k. k. BezirkshauptmanneS Fifchnaller. 134 Feuerwehren aus Tirol und Bayern, darunter 100 Mann aus München, über 80 aus Hall und Innsbruck, hatten sich eingefunden, von denen sehr viele ihre Fahnen bei sich hatten. Nachdem

der Commandant der Kussteiner Feuerwehr an die Fahnen unv Standarten der erschienenen Feuerwehren in sinniger Weise ErinserungSzeichen angeheftet und der GauverbandS-Obmann, Herr AloiS Epp aus Inns bruck, die Festgäste auch namens des GauverbandeS herzlich willkommen geheißen und Herr I. Haggen- müller aus EberSberg die Grüße der bayerischen Kameraden überbracht hatte, zerstreuten sich die Theil« nehmer des stattlichen Zuges in die verschiedenen Gärten und Restaurants KufsteinS. 11 Musikkapellen sorgten

für die Fröhlichkeit, während die Wirte Kuf steinS — ein nachahmenswertes Beispiel — tress liche Küche und Keller bei sehr bescheidenen Preisen boten. Um 2 Uhr war Schulübung der Kussteiner freiwilligen Feuerwehr, die recht brav durchgeführt worden ist. Hierauf sammelten sich die Festtheilneh- mrr zum Festzuge. Derselbe nahm vom oberen Stadt platze seinen Anfang und durchzog alle Straßen der Stadt. An der Spitze marschierte der gesammte Gau- verbandS-AuSsckusS der deutschtirolischen freiwilligen und Gemeinde

-Feuerwehren, sowie die Honoratioren des bay.rischen LanreS-Feuerwehr-AusschusseS. mit dem königl. Rath L. Jung aus München in der Milte. Sodann kamen die einzelnen Feuerwebren, tirolische und bayerische, nach dem Alphabet geordnet mit ihren Fahnen und Standarten, ihnen schloffen sich der Turn verein und die Liedertafel von Kufstein an und den Schluss bildete die freiwillige Feuerwehr Kufstein; die 11 Musikkapellen waren zweckentsprechend im Zuge vertheilt. Der Festzug wurde in sympathischester Weise

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Tiroler Land-Zeitung
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Seite 3 von 6
Datum: 08.06.1889
Umfang: 6
Betheiligte hoch anzuschlagende Einnahmsquelle nachhaltig zu sichern. Reinliche und bequeme Unter künfte und Preiswürdigkeit desjenigen, was geboten wird, gehören selbstverständlich ganz hauptsächlich ebenfalls dazu, um Fremde anzuziehen. Imst, am 30. Mai 1889. Der k. k. Bezirkshauptmann: Daum. 8prechf(uif für das |)ublifuim. Seit einiger Zeit schon merkt man wieder ein fortschrittliches Bestreben der freiw. Feuerwehr Reutte. Der Schreiber dieser Zeilen braucht diesen Anlaß, um noch auf einiges aufmerksam

zu machen, was dem ersteren zu Gute kommen könnte. Der Herr- Kommandant wird sich wohl denken, dies hätte man mir selbst auch sagen können, allein so manche Aeu- ßerung hatten nicht den geringsten Erfolg. Der Schreiber erlaubt sich, genauen Beobachtungen zufolge, die Mitglieder der freiw. Feuerwehr in Reutte in drei Abtheilungen zu klassifiziren. In die erste Klasse rechnet er die, welchen von vornherein alle Uebungen zu viel sind, also nur so Mitglieder auf dem Papier; in der zweiten diejenigen, welche so ziemlich

fleißig erscheinen aber kein reges Interesse an der Fener- wehr haben; und in die dritte und letzte Klasse die jenigen, welche mit Liebe und Lust zu den Uebungen erscheinen. Die zweite Klasse schadet der Feuerwehr nichts, denn es sind auch viele solche dabei, welche sich den alten Tagen zuneigen, dann ist es auch ver zeihlich, wenn sie keine besondere Passion mehr haben, aber die erste Klasse wirkt verderblich auf das Fort blühen der Feuerwehr, es ist geradezu unverant wortlich

den Uebungen der freiw. Feuerwehr zu opfern, als auf solche, welche leider das ganze Jahr nie ausschlafen, immer gerade in der Kirche sein wollen wenn Sonntag Vormittag Probe ist, und es nicht übers Herz bringen können, dreimal des Jahres um einige Stunden später spa zieren zu gehen. Hoffentlich werden diese Zeilen An- regung geben zu einer diesbezüglichen Besprechung, es geschieht nicht um die Mitglieder speziell zu be kritteln, sondern hauptsächlich und allein darum, in Zukunft diese Mängel zu heben

zur Ehre der freiw. Feuerwehr Reutte. Hoch die Devise: „Dem Nächsten zum Schutz, dem Feuer zum Trutz!" Der Wasserfall von Nmhansen. Von steiler Höhe braust der Wasserfall In scheuer Wildniß nieder in die Klüfte. Wie jetzt so mächtig dieser Massen Schwall Und dann verborgen in der Tiefen Grüfte! Er wallt hinab mit majestät'scher Pracht, Im Silberschaum tanzt Iris ihren Reigen, Der Fluthen hohler Donnerruf nur wacht Und rings umher kreist ehrfurchtsvolles Schweigen. Und drunten aus dem wilden Wogenstreit

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