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Tiroler Grenzbote
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Seite 4 von 8
Datum: 09.10.1912
Umfang: 8
. 2. Anton Tomann Wörgl, 3. Ferdinand Hechl Vorder thiersee, 4. Josef Hupfauf Borderthiersee, 5. Jakob Hechl Borderthiersee, 6. Karl Bergmann Unterlang- kampsen, 7. Josef Funk Mühlbach, 8. Martin Kapfinger Thierberg, 9. Martin Hupfauf Schöffau, 10. Josef Mairhofer Borderthiersee. Ehrende st e: 1. Josef Funk Mühlbach, 2. Franz Heitzmann Borderthiersee, 3. Jakob Mairhofer Borderthiersee, 4. Joses Gasser Kufstein, 5. Karl Bergmann Unterlangkampsen, 6. Jakob Pflüger Hinterthiersee, 7. Jakob Hechl

Borderthiersee, 8. Johann Pflüger Hinterthiersee, 9. Martin Kapfinger Thierberg, 10. Martin Hupfauf Schöffau. Schlecker- beste: 1. Georg Hechl Borderthiersee, 2 -. Sebastian Pflüger Hinterthiersee, 3. Jakob Pflüger Hinterthiersee, 4. Hans Schlemaier Häring, 5. Jakob Maierhoser Borderthiersee, 6. Josef Funk Mühlbach, 7. Joses Hupfauf Borderthiersee, 8. Josef Maierhoser Vorder- thiersee, 9. Franz Heitzmann Borderthiersee, 10. Martin Kapfinger Thierberg, 11. Anton Brunschmied Mühlbach, 12. Jakob Hechl

Borderthiersee. Gedenkbeste: 1. Ferdinand Hechl Borderthiersee, 2. Michael Riedl Kufstein, 3. Joses Bichler Landl, 4. Gottfried Gstrein Kufstein, 5. Sebastian Pflüger Hinterthiersee, 6. Jakob Hechl Borderthiersee. Serienbeste zu 30 Schuß: 1. Anton Tomann Wörgl, 2. Hans Schlemaier Häring, 3. Martin Kapfinger Thierberg, 4. Michael Riedl Kufstein, 5. Jakob Hechl Borderthiersee, 6. Karl Berg mann Unterlangkampsen, 7. Franz Heitzmann Vorder thiersee, 8. Gottfried Gstrein Kufstein. Serienbeste zu 5 Schuß: 1. Anton

Tomanu Wörgl, 2. Jakob Hechl Borderthiersee, 3. Martin Kapfinger Thierberg, 4. Hans Schlemaier Häring, 5. Joses Bichler Landl, 6. Michael Riedl Kufstein, 7. Sebastian Pflüger Hinter thiersee. Prämien für die erste Nummer: Karl Bergmann Langkampfen, Franz Mühlbacher Hinterthiersee. Vücherschau und Schrifttum. (Der Deutsche Schulvereins-Kalender für das Jahr 1913), geleitet von Hermann Hango, Verlag von Pichlers Witwe & Sohn, nur gebunden. Preis K 130, erscheint heuer im 27. Jahrgang. Sein Hauptbild

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Neueste Zeitung
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Seite 1 von 4
Datum: 02.10.1924
Umfang: 4
gegenüber den Schulden von nahezu sechshundert Mil- lRachdruck verboten.) 7 Was mein einst war. Roman von Fr. Lehne. „Mir ist es lieber so!" entgegnete er leicht ausweichend. Jakob Dangelmann war ihm behilflich, das Bett und den Schrank in das Kämmerchen zu bringen, und bald hatte Karl Günther es sich so eingerichtet, wie er es haben wollte. In diesem Augenblick kam Marie die Treppe hinaus gelaufen, von Neugierde getrieben. Als sie die getroffene Aenöerung bemerkte, streifte sie den neuen Knecht

— „wo sie nur alles gleich her hat! Das macht die Stadt! Der Franz war ganz anders —" Jakob Dangelmann ging mit Karl Günther über die Felder,- er zeigte ihm das Land, das ihm gehörte, zeigte, was er im Herbst angebaut und was jetzt an der Reihe war. Aufmerksam hörte ihm Karl Günther zu und ließ sich über alles unterrichten. Kühl und herb wehte der Märzwind um sein Gesicht. Tief atmete er die kräftige Vorfrühlingslust ein — er war froh, dem Staub der Stadt bei seiner jetzigen Gemüts verfassung entronnen

bin! Mein eigentlicher Beruf ist der Soldatenberuf — von Kindheit an war ich dazu er zogen. Die Mutter ist mir früh gestorben — Vater und Bruder sind im Krieg geblieben. Nun stehe ich ganz allein auf der Welt. Vermögen habe ich nicht,- auf irgend eine ehrliche Art muß ich mir nun mein Brot verdienen. Durch die Revolution sind mir meine Zukunftspläne ver nichtet. Das ist meine Lebensgeschichte und nicht meine allein, sie ist von vielen Tausenden. Jakob Dangelmann nickte vor sich hin,- manches hatte er schon gehört

wird! Ich bin Euer Knecht und werde stets meine Schuldigkeit tun — und bas andere geht die Leute nichts an. Glaubt mir, viel habe ich innerlich durchwachen müssen,- denn es ist nicht leicht, seinem Berufe, mit dem man von Kindheit an verwachsen ist, zu entsagen! Es ist gerade so, als wenn man von Euch verlangte, Ihr solltet aufhören, Bauer zu sein, solltet Euer Anwesen verkaufen und etwas anderes werden —" Jakob Dangelmann machte eine unwillkürlich heftige Bewegung — das war doch ganz unmöglich — so etwas schon

zu denken! Und da verstand er seinen Knecht ganz, wenn ihm wirklich vorher noch etwas unverständlich ge blieben war an dessen Worten. „Gut, ich werde zu keinem darüber reden — verlaßt Euch daraus! Wenn Ihr Eure Arbeit tut —" Jakob Dan gelmann konnte sich noch nicht so recht zu dem „Du" ent schließen, um das ihn Kar* Günther gebeten! Das werde ich tun! Ich bin ia froh, daß ich hier bin — und wenn ich Euch eine wirkliche Hilfe sein kann, würde es mich sehr freuen * liaröen höchstens hundert Milliarden

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Neueste Zeitung
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Seite 4 von 8
Datum: 01.11.1924
Umfang: 8
kann ich also nicht hier bleiben —" „Und warum nicht? Warum kannst du dir hier keine Lebensstellun g schaffen?" „Ich habe doch eine ganze Menge in meinem Leben ge lernt und möchte das schließlich in der einen oder anderen Weise wieder nutzbringend verwerten!- entgegnete Karr Günther. „Aber beruhigt Euch, Bauer, ich gehe nicht eher, bevor Ihr nicht wieder ganz gesund seid oder pas senden Ersatz für wich gefunden habt, vielleicht in dem zukünftigen Manne der Marie — denn sie wird doch bald heiraten —" Da fuhr Jakob Dangelmann

auf. — „Die Marie soll mir nur kommen mit dem windigen Burschen! Das ists, ja, was mir noch extra Sorgen macht — die Marie —! Die mutz eine strenge Hand über sich haben — was wird sonst aus dem Hofe! Ja, wenn mein Franz noch da wäre, da hätte es keine Not — aber die Marie — ein tüchtiger, vernünftiger Mann tut der not —Jakob Dangelmann betrachtete seinen Knecht bei seinen letzten Worten; doch der machte eia so verständnisloses Gesicht, daß er wahr haftig deutlicher werden mußte. — „Ich hätte keine Ruhe im Grabe

, der Hof soll doch in richtige Hände kommen, daß — daß du, Karl Günther, du versiehst es, weißt, was mir der Hof ist — wenn du mm die Marie heiratetest, dann könnte ich wenigstens meine Augen ruhig zumachen, und dir, Karl Günther, gönnte ich den Hof am allerersten; du würdest wenigstens alles in Ehren und in Ordnung halten, du weißt, wie ich es will —" Karl Günther war von diesem direkten Anerbieten des Bauern so überrascht, daß er nicht gleich antwortete. Die Möglichkeit, die Jakob Dangelmann

da vor ihm entrollt hatte, war für den Mann in seiner Lage eigent lich sehr verlockend: er würde durch seine Heirat mit Marie Besitzer eines hübschen, kleinen Anwesens, würde Herr auf eigener Scholle, und seine Zukmrft wäre ge sichert! Nach allem hätte er aus so viel Gunst des Schick sals kaum noch hoffen dürfen! Und daß ihm Jakob Dan- gelmanns kleines Bauerngütchen sehr ans Herz gewach sen, fühlte er ganz genau mit welcher Lust und Liebe ging er des Morgens doch an sein Tagewerk, sorgte für das Vieh, schaffte

aus dem Felde, als sei das alles für sich selbst! Warum sollte er also diesen Vorschlag nicht annehmen? Dann wäre er aus Men seinen Sorgen heraus! Aber nein, er konnte es nicht — ein Mädchen heiraten mit der Liebe zu einer anderen im Herzen, und wenn das Mädel nur ein einfaches Bauernmädel mar — als Lügner und Betrüger wäre er sich vorgekommen! Nein! Unter seinen buschigen Augenbrauen hervor beobachtete ihn Jakob Dangelmann. Als das Schweigen des Knechtes seiner Ungeduld zu lange dauerte, stieß

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Innsbrucker Zeitung
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Seite 5 von 6
Datum: 05.01.1934
Umfang: 6
„Die Fledermaus". Operette in drei Akten, von Johann Strauß, mit Dely Drexler als Gast. Gemeinschaftsbühne Gruppe 6, Farbe grün. Freitag 8 Uhr zum ersten Male „Dover-Calais", Lust spiel in drei Akten, von I. Berstl. Gemeinschaftsbühne Gruppe C, Farbe weiß. Samstag 8 Uhr zum ersten Male „Frühlingsluft", Operette in drei Akten, von Josef Strauß. Poe dem* ffltiehlev M zieht „fein“ schönstes G wandt an I n n s b r u ck, 4. Jänner. Der Jakob Asch ab er aus Kirchberg hat sich schön gemacht. Es war Kirchweihsonntag

und da mutzte er einen schönen Anzug anhaben. Den Schnurbart aus- gezwirbelt, am Hut einen feinen Buschen, mit einem Wort, ein „Kavalier". Was tut es, wenn der Anzug nicht ihm gehörte In der Stadt kaufen sie auf Raten oder bleiben schuldig und am Anzug steht auch nicht geschrieben, daß ein Eigentumsvorbehalt gemacht ist. Wie gesagt, der Anzug gehörte nicht dem Jakob. Da ihm sein Bruder den versprochenen Anzug am Sams tag nicht gebracht hat, so „lieh" er sich halt den Anzug des Franz A. aus. Er sperrte

den Kasten des Franz auf und suchte sich den schönsten Anzug aus. Am Kirch weihsonntag traf er den Vater des Franz, plauderte mit ihm, sagte ihm aber kein Wort davon, daß er in seines Sohnes Sontagsanzug prunke. Der Vater be merkte auch nichts. Erst neun Tage nachher, als der Franz auch einmal schön angezogen sein wollte, wurde der Diebstahl bemerkt. Der Verdacht richtete sich gleich gegen den Jakob, da bekannt war, daß dieser sich aus dem Z.mmer des Franz, wo Jakob zuweilen übernach tete, Wäsche geholt

hatte. Die Hausdurchsuchung bei Aschaber förderte den Anzug, sein säuberlich gebürstet und gebügelt, zu Tage. Jakob erklärte hierauf, datz er sich den Anzug nur ausleihen wollte und daß er ihn wieder zurückgegeben hätte. Er habe den Anzug im ganzen zweimal getragen. Jakob Aschaber hatte sich deshalb heute vor dem Schöffengericht Insbruck (Vorsitz OLGR. Hohen- l e i t n e r, Staatsanwalt Dr. Grünnewald) we- <7Z gen Verbrechen des Diebstahles zu verantworten. Bei Gericht wiederholte er seine Angaben vor der Gendar merie

. Er hätte sich den Anzug nur ausleihen wol len und habe dem Franz schon viel Gutes erwiesen. Das „vom viel Gutes erweisen" gefiel dem Jakob so gut, daß er es einigemal zur Beteuerung im schönsten Hochdeutsch wiederholte. Da aber der Jakob schon drei mal wegen Verbrechen des Diebstahles vorbestraft ist, sich auch sonst in Widersprüche verwickelte, schenkte das Gericht seiner Verantwortung keinen Glauben und verurteilte ihn zu zwei Monaten schwerem Kerker. Keiratsschwtnörl im Mitztsmpo "3ien, 3. Jänner

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Tiroler Grenzbote
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Seite 3 von 12
Datum: 01.01.1908
Umfang: 12
Tierberg. Ehrenbeste: 1. Anton Pflüger Hinter- thiersee; 2. Benedikt Mairhofer; 3. Franz Heitzmann; 4. Georg Schroll Schwoich; 5. Martin Hupsauf Kiefers felden; 6. Josef Hupsauf. Schleckerbeste: 1. Hupsauf; 2. Martin Kapfinger Tierberg, 3. Dionys Gruber Hinter thiersee; 4. Anton Gruber jun. Hinterthiersee; 5. Anton Pflüger Hinterthiersee; 6. Benedikt Mairhofer; 7. Jakob Hechl. Würgerbeste: 1. Dionys Gruber Hinterthiersee; 2. M. Kapfinger Tierberg; 3. Anton Gruber jun.; 4. Jakob Hechl

. Gedenkscheibenbeste; 1. Sebastian Pflüger Hinter thiersee; 2. Gruber jun. Hinterthiersee; 3. M. Kapfinger Tierberg, 4. Jakob Pflüger Hinterthiersee. Wo kein Orts name angegeben, ist Vorderthiersee zu lesen. Umcichitis der p. tE. Abnehmer von Neujahrs- Entschuldigungskarten für 1908 zu Gunsten der Armen der Stabt Kufstein. (Schluß.) Salzburger Max Elektrizitätswerk-Betriebsleiter m. Frau Kurz Alois städt. Bauleiter , „ Ortner Wilhelm Knabenanstalts-Lehrer Unterreiner Otto, Obermonteur „ , Ehrenstraßer Johann

, w teinbacher Jakob Wirt „ , Familie Schreyer Klarner M. Bräumeister , , Stangl Sebastian Hausbesitzer „ _ A. Pischl Zolloffizial i. P. Härting Josef k. k. Förster „ Bauer Thomas Wirt „ „ Kaindl Thomas Gutsbesitzer mit Familie Köllbichler Dominikus „ „ Mayerhofer Georg Gutsbesitzer , „ Holzner Johann Hausbesitzer „ , Leitner Balthasar „ , , Scheiber Franz „ mit Familie Mauracher Josef Privat Rainer Bartlmä Holzhändler „ „ Fräulein Mauracher Gratt Mathias Gutsbesitzer mit Familie Forstinger Franz Krämer

„ » * Familie Richthammer Romani Johann Oberkondukteur m. Fam. Bauer Johann k. b. Oberwagenmeister , „ Gottwald Ferdinand Privatier K^hlhofer Paul Südbahn-Partieführer ücrzekhnis der p. E. Abnehmer von Neujahrs- Entschuldigungskarten für 1908 zu Gunsten der Armen der Gemeinde IVörgl. Herr Alfred Warin, Direktor der Cellulosefabrik mit Frau Familie Dr. v. Avanzini „ Dr. Angeli „ * „ Karl Sonvico, k. k. Notar, Kufstein „ Josef Steinbacher, Gemeindevorsteher mit Frau „ Jakob Astner, Gastwirt „ . „ Hochw

Perathoner, Privatier „ „ „ Michael Höck, k. k. Straßenmeister „ I. Karbacher, Lokomotivführer „ Jngenuin Moser, Gutsbesitzer „ Lehrer Gerber Jakob „ Hans Heilmann, Fabriksbeamter „ Franz Kadlecek, Werkmeister „ Achille Leve, Fabriksingenieur „ Sig. Deutsch, Oberkomm, der k. k. Staatsb.mit Frau „ Theodor Rapossky, k. k. Postamtsleiter „ Franz Albert, Wagnermeister und Hausbesitzer „ Franz Danek Spenglermeister „ Joses Loinqer, Uhrmacher u. Mechaniker mit Frau „ Joses Platscher, Privat „ Josef Deßl

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Neueste Zeitung
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Seite 4 von 6
Datum: 28.09.1924
Umfang: 6
, abwesen den Blick an — sie gingen in weite Fernen — um seinen Ndund lag ein harter, feindseliger Zug, und seine Rechte krampste. sich zusammen, wie, als ob sie sich um einen Degengriff spannte. Ja, warum? Jakob Dangelmann nahm sich zusammen und sprach schnell von etwas anderem, Wirtschaftlichem — es schien beinahe, als schäme er sich dieser seltenen Gefühls- wallung. Dennoch war es, als habe diese Minute Karl Günther dem Bauern nahe gebracht, so daß er froh war, ihn gewonnen zu haben. Er führte

der Marie Dangelmann, die recht nnausgeräumt war. Nachlässig war die WeMags- kleidung, ein paar weiße Blusen und ein paar Schürzen auf das noch ungeordnete Bett geworfen, und auf dem Fußboden lagen eine Menge Ansichtskarten zerstreut. „Die Marie ist doch zu unordentlich!" sagte Jakob Dangelmann stirnrunzelnö, „arbeiten kann sie aber, wenn sie will, wie ein Mann —" Gerade gegenüber von Marie Stube war eine frisch getünchte, nicht allzu kleine Kammer, von der man einen hübschen Blick weit über das Land

hatte. Eine Bettstatt, hochausgebaut mit Federbetten, die sich fast bis zur Decke türmten, sowie eine große Truhe und eine breiter Schrank standen darin. „Wie gefällt es Ihnen, wenn Sie hier Hausen werden? Als meine Frau noch lebte, war dies die Kammer von meinem Buben." „Mir ist es sehr recht!" Jakob Dangelmann zeigte ihm noch die beiden anderen Kammern. Die eine lag nach dem Garten zu, am Ende eines schmalen Ganges,- es war ein kleiner, viereckiger, niedriger Raum, den man wohl dem Boden abgewonnen

schnitt der Bauer ein großes Stück Brot und Geräuchertes ab. — „Zur Wegzehrung." — Er drängte es Karl Günther beinahe aus, der es nicht nehmen wollte. Ta hörte man den Hund laut und freudig bellen, darauf eine fröhliche, lachende Madchenstimwe rufen. Mißbilligend schüttellte Jakob Dangelmann den Kops- als er vor das Haus trat und sah, wie die Tochter mit dem schwarzen kläffenden Gesellen tändelte und tobte. „Bist spät daran heute, Marie —" 's ist nicht so schlimm! Und heute ist Sonntag! Die ganze

und dem knappen kurzen Rock gar nicht den Ein druck eines kleinen Bauernmädchens machte — auffallend hübsch war die üppige, doch schlanke Gestalt, das runde- gebräunte Gesicht mit dem Stumpfnäschen und den blitzenden Kirschenaugen und dem reichen ährenvlonden Haar, das sie in zwei dicken Zöpfen um den Kops gelegt. „Habt Ihr Besuch, Vater?" fragte sie neugierig, „soll ich Essen richten?" „Sie können gleich öabletben —" meinte Jakob Dange!« wann, Karl Günther fragend anfehend. Der lächelte ein wenig. „Es geht

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Innsbrucker Zeitung
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Seite 3 von 6
Datum: 07.06.1933
Umfang: 6
und ebenso schweig sam wie dieser. „Wenn man von den beiden fünfundzwanzig Worte in der Woche hört, so ist es viel!" bemerkte Frau Grö ger lächelnd. Außer dem Arzt, dem Sekretär und dem Kutscher gab es noch den Gärtner Andreas Edlinger, den Haus knecht Daniel und die beiden Diener Jakob und Franz. In der Küche sorgte Frau Christine Wochinz, unter stützt von dem Hausmädchen Johanna, für das leibliche Wohl der Hausbewohner. „Aber das ist ja ein ganzer Hofstaat!" sagte Sylvia verwundert. „Solch großer

- und F r i e d h o s a u s s ch u ß: Mitglieder: Heinrich Falger, Johann Zangerl, Josef Gruber, Jakob Cterzinger, Hans Bernard, Matthias Angsiißer; Ersatz: Joses Gfall, Hans Kolb, Josef Fritz. 4. Si ch e r h e it s- und S a n it äts aus s chu ß: Mitglieder: Gregor Vallaster, Johann Zangerl, Josef Tripp. Karl Hochstöger, Hans Bernard, Georg Kirsch- bichler: Ersatz: Alexander Riezler, Jakob Cterzinger, Franz Hössinger. 5. A r m e n- u n d O e k o n o m i e v e r w a l t u n g s- ausschuß: Mitglieder: Joses Gfall, Gregor Balla ster, Hans

Kritzmer, Josef Gruber, Heinrich Wächter, Joses Fritz; Ersatz: Alexander Riezler, Josef Tripp, Karl Neubauer. 6. F ü r s o r g e a u s s ch u ß: Mitglieder: Josef Gei ger, Alexander Riezler, Willi Gmeiner, Hans Kolb, Heinrich Wächter, Franz Hössinger; Ersatz: Heinrich Falger, Jakob Cterzinger, Matthias Angsüßer. 7. Grundbuchausschuß: Mitglieder: Josef Gei ger, Alois Grisiemann, Josef Tripp, Hans Krißmer, Josef Gruber, Karl Neubauer; Ersatz: Gregor Valla ster, Hans Bernard, Georg Kirschbichler

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Alpenländer-Bote
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Seite 8 von 16
Datum: 28.07.1929
Umfang: 16
und blickte nach ihrem Bru der Franz aus. Schließlich konnte Rosa den immer rascheren Bewegungen ihrer Gefährten nicht mehr fol gen. Sie blieb zurück und bedauerte es nicht allzusehr, eine Zeitlang allein dahinzugleiten. Den beiden war sie höchstens lästig. Wo nur Franz steckte? Sie sah sich um. Da hörte sie ihren Namen rufen, und ehe sie sichs versah, wurde ihre Hand kräftig gefaßt. „Franz! Endlich!" rief sie aus. Es war aber nicht ihr Bruder, sondern des Müllers Jakob, der ihr lachend ins Gesicht sah

an eine große Scheu vor Jakob gehabt. Wenn sie ihn mit den Knechten schelten und streiten hörte, fürchtete sie sich vor seinem zornigen Wesen; namentlich die rauhe Art, wie er mit seiner Mutter sprach, stieß sie ab. War sie in der Mühle, so empfand sie seine Abwesenheit stets als Erleichterung; sie sah ihn lieber gehen als kommen. Es war ihr nicht entgangen, daß er seit einiger Zeit ihre Gesellschaft suHte. Sie empfand darüber ein Unbehagen, das sie ihm schlecht verhehlte. Wie ganz

anders war doch sein Bruder Theodor, immer gleich freundlich und offen, ob Mutter und Schwester zugegen waren, oder ob er Rosa auf einen Slugenblick allein fand. Jakob dagegen schien sie in Gegenwart der andern nicht zu beachten, sagte ihr aber Schmeichelworte, wenn niemand um den Weg war, und sah sie dabei mit Blicken an, die ihn unheimlich machten. Heute zeigte er sich von der liebenswürdigsten Sem und suchte Rosa angenehm zu unterhalten. Zuletzt legte sie auch ihre Scheu etwas ab und lachte mit ihm über die lustigen

Dt Paare. Absichtlich hielt sich Jakob hinter den andern zurück, so daß er sich endlich, ganz in der Nähe ihr Häuschens, mit Rosa allein befand. Er blieb stehen und faßte ihre Hände. „Rosa, waru bist du immer so unfreundlich mit mir?" begann und zog sie näher an sich; sie aber wandte sich raschem Rucke ab. . , „Ach geh, du zierst dich nur." Er hielt sie am A ^»Laß mich los!" sagte das erschreckte Mädchen und suchte sich frei zu machen. Wortjetzung folgt.)

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Tiroler Grenzbote
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Seite 5 von 8
Datum: 05.01.1909
Umfang: 8
, Handelsmann u. Hausbesitzer mit Frau „ Perathoner Josef, Privatier Frau Waldl Marie, Hausbesitzerin Herr Poppr, Kufstein Herr Gollner Johann, Kaufmann u. Hausbesitzer mit Frau „ Bamminger Fritz, Bahnhofrestaurateur * Kumschier Franz, Gastwirt und Hausbesitzer mit Frau Frau Plunger M., Hausbesitzerin Herr Calliari Jakob, Hausbesitzer mit Frau Frau Witwe Atzl, Private Herr Neumeier Franz, Sattlermeister „ Ludwig Johann, Schneidermeister „ Laschitz Josef, Drechslermeister „ Esterhammer Sebastian. Gastw

. u Hausbes. mit Frau , Steinbacher Joses, Gemeindevorsteher mit Frau „ Dr. von Avanzini A., Gemeindearzt mit Familie „ Keiler Alois, Dtetzgermeister u. Hausbes. mit Familie „ Höck Michael, k. k Straßenmeister mit Frau „ Gerber Jakob, Lehrer mit Schwester „ Esterhammer Josef, Oekonom „ Loinger Josef, Mechaniker mit Frau „ Gruber Josef, Oekonom mit Frau „ Sillaber Johann. Gastwirt mit Frau „ Huber Anton. Schmiedmeister mit Frau „ Friedrich Karl, Stationsvorstand, Söll - Leukental „ Duftner Sebastian

mit Frau „ Fester Thomas, Schmiedmeister mit Frau „ Singer Martin, Gastwirt u. Hausbesitzer mit Frau „ Deßl Joses, Tischlermeister mit Frau „ Aufinger Josef, Metzgermeister mit Frau „ Stricker Hans, Lehrer „ Albert Franz, Wagnermeister mit Frau „ Bartimanza Vinzenz, Friseur „ Astner Jakob, Gastwirt „ Fischer Ulrich, Uhrmacher mit Frau „ Gruber Franz, Gemeindevorsteher R.-Wörgl mit Frau „ Mager Franz, Bäckermeister mit Frau „ Schipflinger Joses, Gastwirt mit Frau „ Mahr Ferdinand, Baumeister mit Frau

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Neueste Zeitung
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Seite 3 von 4
Datum: 08.10.1924
Umfang: 4
für Kinderhilfe den Kongreß. Literatur. Deutsche Charaktere und Vegeberchettw. Bon Jakob Wasser mann. Erste und zweite Reihe. Rikola-Verlag Wien-Leipzig-Mün- chen. — Jakob Wassermann hat im Jahre 1415 den ersten Band seiner „Deutschen Charaktere und Begebenheiten" erscheinen lassen. Der Gedanke, der den Dichter dabei geleitet hatte, war der, in dem Erinnern des deutschen Volkes die Bilder einiger seiner merkwür digsten Männer wachz-urufen und aus dem historischen Geschehen, aus den großen Aktionen

hat eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 214 Kilometer erzielt. Er „Ja, und ich wäre auch heute noch da, wenn den Vater damals nicht krank geworden; die Baronesse hätte. mich gern behalten! Dann gingen die Herrschaften auf Reisen und nachher traf ichs gut urit einer Stelle in Wendenburg. Ich wollte auch mal nach der Stadt — immer auf dem Dorfe konnte ich nicht sein!" Karl Günther blickte auf seine Uhr. „Es wird Zeit zum Füttern und Melken —" Er beeilte sich, mit seinem Tagewerk fertig zu werden, ehe Jakob Dangelmann heimkam. Marie

nichts geworden war — das Regenwetter hatte ihren Borsatz verhindert — ein öder, langweiliger Sonntagnachmittag gähnte sie nun an. Was sollte sie unternehmen? Uebelgelaunt ging sie in ihre Stube und warf sich ans das Bett, nachdem sie die Küche gesäubert. Karl Günther war längst in seiner Kammer, während Jakob Dangelmann sich auf dem Kanapee einer ausgiebigen Soiintagnachmittagsrnhe bin- gab. (Fortsetzung folgt.)

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Neueste Zeitung
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Seite 3 von 8
Datum: 01.11.1924
Umfang: 8
hin: er war nach wie vor von einer sich gleichbleibenden Freundlichkeit, erleichterte ihr sogar ihre Arbeiten und kümmerte sich um den Bauern, öer sich noch gar nicht so recht helfen konnte. Der Arzt, den man schließlich auf Karl Günthers Drängen geholt, hatte seine Verordnungen gegeben und dann von „wohl besser wer den, aber viel Geduld haben" gesprochen. Das einem Bauern, der nur von der Arbeit und mit ihr lebte —! Wie schwer war es für Jakob Dangelmann, müßig zu sein und zusehen zu müssen, wie andere fleißig schaffen konnten. Ganz mutlos

Günther eine starke Freude über das Lob, das ihm aus diesen Worten entgegenklang. „Aber nicht so, wie du, Karl Günther! Meinst, ich hätte nicht gesehen, wie int gearbeitet hast —?" Jakob Dangelmann seufzte tief aus. — „So viele Gedanken mache ich mir um meinen Hof, wo ich nicht mehr arbeiten kann —" „Ihr werdet wieder gesund, Bauer! Der Doktor hat es doch gesagt! Dann könnt Ihr auch wieder schassen! Solch Gichtanfall ist nicht so schlimm: bas geht vorüber — ich kenne ganz andere Fälle —" „Meinst

du wirklich, Karl —?" Hoffnungsfroh blitzte es in Jakob Dangelmanns Augen auf. Karl Günther nickte. — „Freilich! Wie wart Ihr doch noch vor wenigen Löschen munter, Bauer — und beson ders mU mtr ""ch ba ® be- „Jm nächsten Frühjahr mußt du es allein besorgen, ich kann's nimmer, ich fühle es — weißt ja nun Bescheid, Karl —" „Im nächsten Frühjahr —!" wiederholte der Angereöete langsam, „da werde ich wohl nicht mehr hier sein!" Kaum hatte er das ausgesprochen, tat es ihm auch schon leid — denn der Bauer

war so bestürzt darüber, daß er be gütigend seine Hand aus dessen Knie legte — „das heißt, wenn Ihr gesund seid und ich alle nötige Arbeit gemacht habe !" „Es gefällt dir nicht mehr hier —! Warum willst du fort, Karl Günther —?" klagte Jakob Dangelmann. Der schwieg einen Augenblick. Konnte er den wahren Grund sagen: weil deine Tochter mir nachstellt und ich ein ehrlicher Mann bleiben will, da ich sie nicht heiraten mag — und vor allem, weil ich einer anderen aus dem Wog gehen muß —!?

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Neueste Zeitung
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Seite 3 von 4
Datum: 26.09.1924
Umfang: 4
— „wir aber nicht! Wir auf dem Lande haben uns abrackern und schinden müssen, wir Alten, mit den Weibern und Kindern, der weilen man uns die jungen Männer und unsere Buben weggeholt hat — und jetzt noch müssen wir uns plagen, weil man keine Leute bekommt — alles will nach der Stadt —" sagte Jakob Dangelmann, „sehen Sie, Herr, ich bin arg von Gicht und Rheumatismus geplagt — ich mutz aber immer da sein — den ganzen Tag gibt es zu schaffen — ich kann manchmal nicht mehr! Und für wen plage ich mich eigentlich? — Mein Franz

ist nicht Meder gekommen —" er seufzte tief auf. „Verkaufe halt dein Anwesen!" warf Bauer Eder ein, der mit am Tische saß, ihn mit lauerndem Blick beob achtend. Jakob Dangelmann schlug mit der Faust heftig auf den Tisch. Seite 3. lare erfolgen darf, und daß diese Formulare jeden Dienstag irr der Zeit von 6 bis 8 Uhr abends gegen Erlag der entfallenden Gebühr von 60.000 K für die A-Klasse, 30.000 K für die B-Klasse und Reserven und 10.000 K für Jugendspiele in der VerbaNdskanzlei bezogen werden können. Spiele

den ist —" meinte Eder langsam und beöächttg, indem er sich ^seine Pfeife von neuem stopfte —. „Deine Marte Jakob Dangelmanns Hand umkrampfte fest das Bier glas — „arbeiten mutz sie deshalb doch! Dann bleibt öer Hof eben für der Marie ihre Kinder — verkauft wird nicht — das sage ich noch einmal — ich will auf meinem Hof sterben —" Aufmerksam hatte der Fremde die Unterhaltung der beiden Bauern verfolgt. Er blickte wehmütig vor sich hin. „Wohl dem, der auf eigener Scholle sitzen und ein Stückchen Land bebauen

,- dort hat sie sich eingebildet, daß sie zu schade zur Landarbeit sei! Ein hübsches Mädchen ist sie ja —das hübscheste im Dorf — da kann die Baronesse nicht mal Mt ihr mit —" Der Fremde rief den Wirt, um zu zahlen, der ihn, nachdem er den winzigen Betrag eingestrichen, neugierig nach dem Woher und Wohin fragte. ich muß zurück nach Wenöenburg, sonst wird es zu spät —" „Da haben Sie aber noch einen weiten Weg vor sich, Herr!" — meiste Jakob Dangelmann, „wollen Sie nicht erst noch etwas essen?" „Ich muß

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Alpenländer-Bote
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Seite 10 von 18
Datum: 06.12.1925
Umfang: 18
. Bludenz, 1. Dezember. (Pfarrerwähl.) Ge stern fand in Thüringen die Pfarrerwahl statt. Ge wählt wurde der bisher provisorische Pfarrer Jakob Butzerin, und zwar einstimmig. Der Gemeinde ist zu dieser Wahl zu gratulieren. Sie hat in Herrn Pfar rer Butzerin einen eifrigen Seelenhirten in des Wor tes vollster Bedeutung erhalten, einen Mann der Ar beit, des Opferwillens, des Gebetes und voll Herzens gute. Am Abend brachte der Männerchor Blumenegg unter Leitung des Herrn Schulleiters Burtscher

und Slowenen vereinigt eine mehr als tausendjährige Gemeinschaft, die Unteilbarkeit ihres Wirtschaftsgebietes, die gleiche Religion, die ein heitliche Kultur und vor allem die große Liebe zur Heimat. Das waren auch die Kräfte, die am 10. Okto ber 1920 den Völkerentscheid herbeisührten. Bezirk Wolfsberg. Am 24. Nov. um halb 2 Uhr nachts wurde die Bevölkerung von Wolfsberg durch Feueralarm aus dem Schlafe geschreckt. Um 1 Uhr be gannen die Glocken in St. Jakob Sturm zu läuten, die Türmerin auf dem hiesigen

Stadtpfarrturm konnte aber infolge undurchdringlichen Nebels nicht den ge ringsten Feuerschein bemerken. Herr Weißegger, der in St. Jakob weilte, eilte mit seinem Horn durch die Stadt und gab Feuersignal. Auf das hin gab auch die Türmerin zwei Alarmschüsse ab. Unsere Feuerwehr unter dem Kommando ihres Hauptmannes Swatek war beim Brandobjekte sofort zur Stelle. Der Dach stuhl des Wohnhauses des Tischlermeisters und Krä mers Herrn Bierbaumer in St. Jakob stand in hellen Flammen. Herr Bierbaumer musizierte

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Alpenländer-Bote
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Seite 10 von 14
Datum: 27.05.1923
Umfang: 14
neuer Glocken in ihrer Heimat (St. Jakob) zu gute kommen soll. Dieses Fest zeigte echten tirolischen Brauch. Mächtig erbrauste der Glockenton in dem Erösf- nungsmarsch „Hoch Tirol" von Herrn Prof. Rudolf Sla- wik komponiert und dirigiert und verherrlichend fin den wir ihn wieder in der Begrüßungsrede des Obman nes Herrn Dir. Josef Neumair. Ein Prolog, verfaßt und gesprochen von Herrn Oskar Ladstätter, zeigt ebenfalls von der Macht des Glockentones im Tiroler Herzen. Die folgenden Vorträge

des „Tiroler Liederchores", geleitet von Dr. Lechthaler, ließen auch deutlich die Wärme des Glockentones erkennen. Den Abschluß bildete ein länd liches Charakterstück: „Der Gmoalump", von Georg Stoeger. « St. Jakob in Defreggen. (Die W i d u m - M o i d l g e st o r b e n.) Nicht lange hat die gute Schwester un seres allverehrten, leider zu früh hingegangenen Herrn Pfarrers, dem sie durch dreiunddreißig Jahre eine sorg same, geschickte Wirtschästerin war, den Bruder überlebt. Am 29. April ging

. — Rudolf W>it- sch eck, Kaufmann in Bozen, hat die der Marianne Gratzl, geb. Reinstaller, Arztensgattin in Bozen, gehörenden 19/72 Anteile am Wohnhause Nr. 37 Laubengaffe und Nr. 4 Silbergasse in Bozen um 139.583 Lire gekauft. — Im Konkurse der Firma Schweitzer, Lederhandlunq in Lana und Bozen, wurde das Wohnhaus Nr. 15 in der Gerbergasse in Bozen der Banca Cooperativa in Trento um 118.000 Lire zugeschlagen. — David Ferrari, Baumann in St. Jakob, hat von Karl Carli, Besitzer in St. Jakob

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Seite 8 von 8
Datum: 27.07.1925
Umfang: 8
in der bisherigen Besetzung der Hanptpartien. Dienstag den 28. Juli abends 8 Uhr Wiederholung des mit durchschlagendem Lacherfolge zur Aufführung gelangten drei-akti- gen Schwankes „Der wahre Jakob" von F. Arnold und E. Bach. Ermäßigte Schaufpielpreise. Mittwoch den 29. ds. abends 8 Uhr der neueste große Operet te ne rfolg „Die Geliebte Sr. Hoheit", Operette in drei Akten von Jean Gilbert in der Besetzung der Erstaufführung. In Vorbereitung die dreiaktige sensationelle Schwank Novität „Das Baby" von Hans Sturm

und Fritz Jakobstetter. „Der wahre Jakob", Schrank von Arnold und B a ch. Die ser Schvank, welcher am Freitag das erstemal in unserem Stadt theater ausgeführt wurde, spielt in den Kreisen eines kleinftäd- tischen Sittlichkeitsvereines, dessen Leiter anläßlich eines Kon- gresses zur Bekämpfung der Unkeufchheit in Berlin selbst im Sündenpfuhl versinken. Daraus ergeben sich äußerst peinliche Ber- wicklungen für die Sittlichkeitsapostel, die in spannend-komischen Szenen zun: Ausdruck kommen. Die Lachnuskeln

wurden denn auch ausgiebig in Tätigkeit gesetzt; man wand sich förmlich in Lachkrämpfen. Die allgemeine Befriedigung spiegelte sich in Bei fallsstürmen. die nicht zuletzt auf die ausgezeichnete Charakterisie rung der handelnden Personen durch die Mitwirkenden zu buchen sind. Wer ein Freund gesunden Humors ist und auf einige Stun den den Alltagssorgen entrückt sein will, dem ist der Besuch des Schwankes „Der wahre Jakob" zu empfehlen. P. P. „Gräfin Mariza" zum 500. Male. Dieser Tage wurde in Wien

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Der Burggräfler
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Seite 7 von 12
Datum: 03.06.1893
Umfang: 12
ner und Mathias Riemer in Innsbruck zu Kaffirrn der Postdireklionsklaffe Innsbruck, Adal- bert Schneider in Innsbruck zum Postkontro- lor in Innsbruck, Mathias Haid in Lienz zum Postverwalter in Lienz. Josef Wolf in Dornbirn zum Postverwalter in Landeck, Johann S up p en- m o s e r in Kusstein zum Postkontrolor in Kusstein, Josef Strauß in Meran zum Postkontrolor in Meran. Gustav H o s p in Innsbruck zum Postkas- sir in Hall, Jakob Kindl und Josef Psenner in Bozen zum Postkontrolor

an Ort und Stelle durch das Bezirksger. Schlanders; die Konkursrealitäten des Joh- Außerhofer, Kreuzwirth in Lienz, am 10. ev. 17. Jum beim Bezirksgericht- Bei beiden Versteigerungen haben Hyp.-Gl. anzumelden. des Georg Pichler, Gräber. 21. Johann, Sobn des Joh. Pircher, Schneidermeister. 24. Barbara, T. des Aydrä Almberger, Allmutzer. 27. Josef S. deS Joh. Thaler. Sagschneider. 3. März: Maria, T. des Franz Atber, Briefträger. 6. Franz. Sohn des Jakob Hösler. Schuster. 17. Mari«, T. des Simon Jllmer

, Taglöhner. 4. April. Anonyma, T. des Johann Jllmer, Mariisch. 20. Jakob, S. des Joh. Walzl, Egger auf d. Berge. I. Mai. Philipp, S. des Paul Weger, Schnugger. Trauungen: 10. Jänner. Gögele Joses, Knap- penbaurr, mit Pircher Rosa. 7. Februar. Kuen Jakob, Rieser, mit Braun Elisabeth. Kuen Johann, Leitbauer, mit Jllmer Katharina. 11. April. Gögele Peter. Jmier- flarer, mit Jnderst Maria. Todfälle-. 23- Jänner; Prantl Joses, Zimmer mann, 73 I. 24. Maria, T. des Binzenz Pairegger, Schneider. 3 Wochen

. 31. Unterthurner Jobann. ledig, 25. Jahre- 3. Februar: Torgler Maria, Näherin, 61 Jahre. 4. Peter, S- des Franz Weger, Außerpichler, 17. Tage. 5. Franz, des Joh. Berdorfer, Auberleiter, 2',', I. 10. Februar: Paulina, T- der Mößmer Maria, 1*/, Jahr. 11. Raffl Maria, ledige Private. 77 Jahre- 13. Anonymus, S. des Georg Pichler, Gräber. V« St. Aigner Maria, Witwe, 81. Jahre. 14. Josef, S. des Johann Berdorfer, Außerleiter, 13 Monat. 18. Kuen Kreszenz, Gräberin. 27 Jahre. 19. Grießer Jakob, led. 76 Jahre. 21. Mair

: Pfuscher Katbarina, Pichlerin, 61 Jahre. Gögele Jakob, Torgler. 69 I. 4. Anonyma, T. des Jobann Jllmer, Mariisch, 6 Minuten. 7. Unterthurner Maria, Eibin- gertn, 69 I. 8. Jnnerhofer Urban, Taus,, 85 Jabre. Thaler Johann, ledig, 72 Jahre. 12. Jakob, S. des Jak. Thaler, Gurter, 13 Jabre. 13. Pstlicher Thomas, ledig, 72 Jahre. 16. Joh.. S. des Joh. Zipperle, Tag löhner. 10 Mon 20. Thaler Jakob. Gurter, 47 Jahre. 29. Jllmer Josef. Maser, 49 Jabre. Tirol. Geburten: 9. Jänner: Johann Sohn des Jakob Kiem

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