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Tiroler Grenzbote
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Seite 1 von 6
Datum: 01.04.1931
Umfang: 6
. 4 ... :r=r. ■.-!=? 1 .■■j.-'-jl» » — ■ . " . - ■■■»■ ■ ■■ ■■ -fu ■■■■■■■ »j ■■■■■ - 111 Das oufoersole Cumh. Das deutsch-österreichische Zollabkommen wurde bei einer Berliner Kundgebung des Oe sterreichischen Volks- bundes, die eine besondere Ehrung für den Reichstags präsidenten Loebe zum 10. Jahrestage der Uebernahme des Vorsitzes darstellte, vom Staatskanzler a. D. Dr. Renner aufs wärmste begrüßt. Sehr beachtenswert erscheint eine Auslassung der „Ti mes", die die Entschließung des handelspolitischen Aus schusses der französischen Kammer als töricht tadelt

und die „vorbehaltlose" Behauptung von Vertragsverletzungen zurückweist. Der tschechische Ministerpräsident Udrzal hat nun auch das Wort ergrisien. Er meinte, daß das Abkommen nicht genügend durchdacht sei und daß man die anderen Länder nicht vor ein fertiges Ergebnis, vor ein „Diktat" stellen dürfe. Als ob die Einladung zu gleichen Ver handlungen ein „Diktat" wäre! Die tschechische sozial demokratische Partei hat sich in dieser Frage hinter die Regierung gestellt. Worauf diese Handelspolitik hinaus will, ergibt

wird. Sollte der Völkerbundsrat vor einer Entscheidung die Ansicht des internationalen Gerichts hofes einholen wollen, so will Henderson diesen Stand punkt unterstützen. Er glaubte, aus den Wiener Erklä rungen eine größere Bereitwilligkeit zur Mitwirkung an der juristischen Prüfung durch den Rat entnehmen zu können und bemerkte, daß selbstverständlich die österrei chische Regierung zu den Verhandlungen eingeladen werde. Henderson rühmte in diesem Zusammenhang die Vorteile der Völkerbundsmaschinerie gerade in einer Lage

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Alpenland
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Seite 2 von 8
Datum: 18.07.1920
Umfang: 8
mit Oesterreich wieder auf. Wir werden bestrebt sein, dem österreichischen Staate bei seiner Wiederausrichtung möglichst behilflich zu sein. Aber wir werden strenge auf die Ausführung der Vertragsbestimmungen bestehen.' Das englische, italienische und das französische Volk sowie die anderen Völker, d-ie hier vertreten .find, wünschen, daß das österreichische Volk bald wieder die Schrecken des Krieges überwunden haben wird. Wir hoffen, daß die öster reichische Regierung sich bemühen wird, die Prtvatinteressen

Berliner Meldungen auf eine neue Vertragsverletzung der Deutschen vor. Die Deutschen wol len ihre Sicherheitswehr umformen und neu organisieren. Auch das werden die Verbündeten nicht dulden. Die Män ner der Sicherheitsmchr gelten als Soldaten. Als solche sind n» r,x-„ entlassen. Deutschösterrerch. Dos Ende der italienischen Besetzung. Wien, 17. Juli. (Korrbüro.) Wie die „Politische Korrespondenz" meldet, hat die kgl. italienische Regierung verfügt und der österreichischen Regierung Zur Kennt nis

; aus Deutschland: Reis und Erbsen; aus dein Jnlande: Textilwaren, Eichen- und Buchen, schwellen, Knochenleim, portugiesische Sardinen und Corned-Beeff KB. Gründung eines deutschösterreichischen Juristenbundes Die tn Vereinigung der drutschüsterreichischen Richter, dw .Gewerkschafft der österreichischen Verwaltungsjuristen, die deutsche» sterreichischen Rechtsanwälte, die Kammer der österreichischen Notarenvereme und die Wiener juristische Gesellschaft erließ zur Gründung eines deutsch- österreichisch

ist ein Uebereinkommen zu stande gekommen, kraft dessen die serbische Regierung von Griechen land ermächtigt wird, sich des Hafens von Saloniki zu bedienen, wobei ihr jede nur mögliche Erleichterung geschaffen werden soll. DA. Die englischen Parlamentarier drohen mit dem Streik. Kürzlich hatte Bonar Law aus Anfrage im Unterhaus erklärt, die Regierung gedächte nicht, die Diäten der Abgeordneten zu erhöhen. Mit Bezug auf diese Regierungsäußerung stellte nun das Mitglied des Hauses Stanton unter stürmischem Beifall

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Meraner Zeitung
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Seite 1 von 4
Datum: 03.08.1923
Umfang: 4
aus der tamurer verschwinden', das heißt, es werden mir «ehr Italiener Im Parlament sitzen. Es ist nicht ohne Interesse, das; die ethnogra- hischen Daten der Volkszählung, die in diese'» >ahre vorgenommen wurde, soweit sie die neuen Provinzen betreffen, noch nicht bekannt gegeben >orden> sind. Man inuß sich daher an die alten sterreichischen Daten halten, ivenn man wissen vill, 'wieviel fremdsprachige Einwohner Italien gegenwärtig aufzuweisen Hat. Diese Bolkszäh- ungsergebnisse werden jedoch hier «stark ange

der kiablneilsmlkglicder zur Ansicht gekommen ist. daß weitere Verhandlun gen mit Frankreich nutzlos seien und England gesondert mit Deutschland verhandeln müsse, we'l sie einen reellen Untergrund für eine Rege lung der Reparationssragc bildet. Die franzöusche Antwort. Pari». .1. August. Die „Ageuzla havas' veröffentlicht folgende Mitteilungen über die von oer französischen Regierung aus die Zto'e Lord Curzons Punkt für Punkt gegebene Ant wort: t. Die Frage des passiven Widerstandes steht gegenwärtig über allen Fragen

Regierung daran, daß dieser Plan schon besteht und die Reparations- kommission sie nötigen Vollmachten hat, ihn ur Durchführung zu bringen. W.äre eine Rück ehr zum Prinzip oer Regelung und Festsetzung der deutschen Schuld nicht gegen den Friedens vertrag?? Was versteht man in London unter allgemeiner Regelung??? 6. Schließlich kann nur wiederholt werden. 1e vc Die englische Reg erungserklärung London..?. August. Lord Curzon und Bald- win gaben gestern Im Ober- und Unlcrhause die anaekiindigte

Regierungserklärung Über die englische Politik ab. Lord Lurion fiibrte ans. dach die Loge Europas unbestreitbar ernst !'I, Die englische Regierung hat beständig versucht, zu einer Lösung zu kommen und sie hat die srninösische Regierung wissen lassen. dich diese Lösung mit der momentanen Lage nickt im ?>> sammenhange steht. Frankreich bekomme im Rnhraebiet keine Reparationen und die An'- ficht, welche zu erhalten, schwindet Immer mehr. Die Lage verschlechtert sich »on Tag zu Tag und darunter leiden

- geii räumen werden. 2m letzten Absätze englische Regierung der Sicherheitsfrage Er ze hat die wahnung getan. Die'französische Regierung wird sich immer freuen, darüber verhandeln zu kön nen. aber diese Frage ist von der der Repara tionen uimbhängig und muß gesondert behandelt werden. Krieasschulden auf ein Minimum, wie es die englischen Sozialisten verlangen, gestrichen werden. In einer Verteidigungsrede gegen mehrere Angriffe wegen der Untätigkeit der Regierung vom Ruhreinfall bis setzt, erklärte

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Der Bote für Tirol
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Seite 2 von 6
Datum: 17.04.1877
Umfang: 6
Graf Taaffe hebt hervor, daß auch die Regierung der Ansicht wäre, es gebühre den be treffenden Lehrern das Wahlrecht und zwar aus den Gründen, die vom Herrn Rector Huber und Prof. Wildauer vorgeführt worden sind. Auch die Regierung fei der Ansicht, daß unter dem „Oberlehrer' jedenfalls auch definitiv angestellte Lehrer und Leiter an Volks schulen im Gegensatz zu den Unlerlehrern zu verstehen feien. Gegenüber dem, vom Abg. Baron Dipauli seiner Rede ein geflochtenen Wunsch, die k. k. Behörden möchten

- direktoren-Sitznng gelangte das Resumö über die zwischen der Regierung und der Bankleitung, über das Statut der Hypotheken-Abtheilung, sowie das die Bank als solche betreffende, geführten Verhand lungen zur Vorlage. Während nun die Participation des Staates am Reingewinne, der über sieben Perzent vom Aktienkapital erzielt, genehmigt wurde, machten sich in der Versammlung noch immer die alten Be denken gegen die Ernennung der Vizegouverneure durch die Regierung, gegen deren Honorirung, sowie betreffs

der EScomptirung von Regierungswechseln bemerkbar. Die Nichtigkeit dieser Bedenken wurde längst zu sehr erwiesen, um dieselbe weiter darzulegen und glauben wir, daß die Generalversammlung der Bankaktionäre diese Angelegenheit nicht so engbrüstig aufnehmen wird, wie die Direktion, und daß durch einen diesbezüglichen, der Regierung entgegenkommen den Beschluß auch die letzten Schwierigkeiten in der ganzen Bankfrage behoben werden dürften. Es liegt dies letztere gewiß sehr im Interesse des Staates

, landwirthfchastlichen Unterricht und waS dergleichen in das provinzielle Leben tief eingreifende Dinge mehr sind. Heute liegen nur wenige Berichte ans den Landtagen vor, ein Beweis, daß der Schwerpunkt ihrer Thätigkeit gegen wärtig in den Arbeiten der Ausschüsse liegt. Im oberö sterreichischen Landtage entwickelte sich bei Berathung des Landesschulfonds-Präliminares eine sehr gereizte heftige Debatte. Bischof Rudigier, De chant Lechner, Pfarrer Binder griffen in heftigster Weife die konfessionslose Schule an. Der Statthal ter

Phase vorhanden sei, WaS annehmen läßt, daß eine mi litärische Aktion von russischer Seite noch immer nicht so unmittelbar bevorsteht, wie dieß nach den von allen Selten einlangenden Meldungen angenommen wird. (Es ist kein Grund vorhanden, den guten Willen und das eifrige Bestreben der englischen Regierung in Bezug auf die Erhaltung des Friedens zu bezweifeln, aber an einen Erfolg der darauf ab« zielenden angestrengten Bemühungen ist wohl den neuesten Nachrichten zufolge durchaus nicht mehr

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Alpenzeitung
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Seite 2 von 6
Datum: 06.03.1936
Umfang: 6
»»^M«»à>àM^à^^ .9 «- l. ' ^ ì >1 p <! ! A N H ^-!- iÄ ! 1 ì^! 'ir, '-U ^ -» ,'^i in .^z ì>' !ß h Fi'^j 'ti-, -Hi, : ' ^i!' 5 ^ - §- i^z U >! ^!à Ä ' '^U D-M ! W zl' >sH WH !!?Ä n 'H -'!u!ss. « !!^ Zi il ^!i ?x> z V A' lZi; ' ! u i^ zi . ^ ! '.' T ! ! ! Ä -S ! I.lj- SD ? j!D ! - Neue japanische Negierung Tokio, 5. März Der Kaiser betraute mit der Bildung der neuen Regierung Hyrota, den Außenminister des aufge lösten Kabinetts. Hyrota genießt den Ruf eines erfahrenen und zuverlässigen Diplomaten. Ueber das neugebildete Kabinett Hyrota erfähr Man, daß das Amt des Privatsiegelhüter» an Äuasa übertragen wurde, der augenblickliche Ge schäftsträger in London; Matsudaira- übernimm das bisher von Juaia innegehabte Amt

und des sterreichischen Meisters Kneißl. Die Amerikaner Durrance, Hunter, Crooks und Fräser begannen bereits vorgestern mit ihren Ue- bungen und sie waren mit den Abfahrtsstrecken sehr zufrieden, nur hinderten die übermäßigen Schneemassen ein wenig. Der für Sonntaa ange- etzte Lauf vom Monte Eises bis zur Ortschaft Sestriere weicht stark von allen anderen ab und verspricht, der interessanteste zu werden. Es wird 'ür das Publikum ein spani spannendes Schauspiel ab- des Monte erbitterten Kampf kommen, denn beide

sein, zu der die italie nische Auswahlmannschaft nach der Partie Italien- Ungarn vom 24. November v. I. antritt. Ange sichts dieser langen Spielpause machen sich daher auch umfangreiche Vorbereitungen für die Auffiel lung. der sogenannten „neuen' Auswah' ' Sie Ausnahme des Weißbuches ^ ... .... oud.on^ S..Mär?!! . Das Weißbuchder. Regierung '.uher^ìè .Whr- yolitik und die Aufrüstung hat im allgemeinen in der Presse' ein zustimmendes Echo gefunden. Eini gen Blattern, wie „Daily Mail', geht die Aufrüstung

, daß mit dem Kol lektivsystem auch der Friede geschaffen und nicht bloß aufrechterhalten werden kann. Hinter dieser Doppelpolitik stehe hqute die Überzeugung'des gan gen Weltreiches. Diese Pressekommentare bilden den Auftakt für die öffentliche Auseinandersetzung über die Auf rüstung, die in der Unterhausaussprache zu Be> ginn der kömmenden Woche ihren Höhenpunkt er reichen wird. Wenn die Regierung gehofft hatte, .mit dem Weißbuch auch die Opposition zu über zeugen, und mitzureißen, so hat sie sich anscheinend

getäuscht. Wie „Daily Herald' berichtet, hat die Arbeiterpartei Fraktion des Unterhauses die Begründung der Aufrüstung als ungenügend abgelehnt und wird zusammen mit den Gewerk schaften und Arbeiterpartei gegen das Weißbuch und den Aufrüstungsplan Front machen. Nichts destoweniger sind sehr weite Kreise der Partei für die Aufrüstung und es ist nicht anzunehmen, daß der Regierung für ihr Aufrüstungsprogramm von dieser Seite her ernstliche Schwierigkeiten drohen. Zeder einmal ln der Lust Ein indischer

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Lienzer Nachrichten
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Seite 1 von 4
Datum: 29.08.1916
Umfang: 4
, dem Wien und Oesterreich wiederholt vor- ! behaltlose und unverklausulierte Freundschaft ver kündet hat. Man erinnere sich an Luegers Reise nach Bukarest. Nun ist es der Wühlarbeit der Ententediplomaten gelungen, es dahin zu bringen, sich den „Profit" aus dem Weltkriege an der Seite ! des Vierverbandes zu holen. In einem Berichte, aus Bukarest, 21. August, den die „Kölnische Ztg." j abdruckt, heißt es: „Es ist richtig, daß die rumä nische Regierung Vorbereitungen in einem Um fange trifft

Stärke auf den ent scheidenden Augenblick wartet, und sie weiß auch, daß kein Geringerer als der Feldmarschall von Mackensen das Oberkommando in einem Kriege gegen Rumänien führen wird. Mit einem Worte, man sieht, daß der M i t t e l b l o ck für diesen Krieg vorbereitet ist, und das gibt nicht nur der rumänischen Regierung zu denken, besonders m Erinnerung an den serbischen Feldzug, den man in nächster Nachbarschaft zu einem raschen Ende sich entwickeln sah. Auch der Umstand

. Einberufung öes deutschen Bundesrates. WTB. Berlin, 28. August. Die rumänische Regierung hat gestern abends Oesterreich-Ungarn den Krieg erklärt. Der Bun desrat wird zu einer sofortigen Sitzung zusammen berufen. Italiens Kriegserklärung an Deutschland. WTB. Berlin, 27. August. Die königlich italienische Negierung hat durch Vermittlung der Schweizer Regierung der kaiser lichen Regierung mitteilen lassen, daß sie sich vom 28. August an als mit Deutschland im Kriegszustände befindlich betrach tet

. Der Wortlaut der Note. Die „Norddeutsche Allgemeine Zei tung" schreibt: Die Note, womit der italienische Gesandte in Bern im Aufträge seiner Regierung am 26. August die schweizerische Regierung er suchte, der kaiserlichen Regierung zu entrichten, daß sich Italien vom 28. August an als im Kriegs zustände mit Deutschland befindlich ansieht, lautet in der Uebersetzung: Auf Weisung der Regierung Seiner Majestät des Königs habe ich Ihnen folgende Mitteilung zur Kenntnis Eurer Exzellenz und des Bundes rates

zu bringen. Die feindlichen Akte der deut schen Regierung gegenüber Italien folgen einander mit wachsender Häufigkeit. Es genügt, die wieder holten Lieferungen an Waffen und Werkzeugen für den Land- und Seekrieg zu erwähnen, die aus Deutschland für Oesterreich-Ungarn erfolgt sind, desgleichen die ununterbrochene Teilnahme deut scher Offiziere, Soldaten und Matrosen an ver schiedenen gegen Italien gerichteten Operationen., Auch ist es nur der von deutscher Seite Oesterreich- Ungarn in der verschiedensten

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Seite 1 von 8
Datum: 29.08.1916
Umfang: 8
, als im Kriegszustände mit Oesterreich-Ungarn befindlich betrachtet. ■ Sitzung des Bundesrates Deutschlands. Berlin, 28. Aug. (Wolffbüro.) Die rumänische Regierung hat Heftern abends Oesterreich-Ungarn den .Krieg erklärt. Der Bundesrat wird zu einer so fortigen Sitzung zusammenbe rufen. ^ Noch am Samstag führten die von unseren offi ziösen Korrespondenzen verbreiteten Meldungen aus Bukarest eine sehr zuversichtliche Sprache; sie stellten mit aller Entschiedenheit in Abrede, daß die rumänische Regierung

Siebenbür gens fechtende Tiger finden wird. Bei der starken Heimatsliebe der Ungarn und Lei dem Bewußtsein, das jeden Ungarn beherrscht, daß er den B e st a n d seines Staates verteidigt, hat sich der Redner kaum einer Uebertreibung schuldig gemacht. Italien mit Deutschland dom 28. August ab im Kriegszustände. Berlin, 27. August. (Wolfsbüro.) Die königl. italienische Regierung hat durch Vermittlung der Schweizer Regierung der kaiserl. Regierung mit- teilen lassen

, daß sie sich vom 28. ds. an als mit Deutschland im Kriegszustände befindlich betrachtet. Jer Wortlaut der KriegserWrung. B e r l i n, 28. Anglist. Die : „Norddeutsche Allg. Zeitung" schreibt: Die Note, womit dev italienische Gesandte in Bern im Aufträge seiner Regierung am 26. ds. die schweizerische Regierung ersuchte, der kaiserlichen Regierung zu entrichten, daß sich Ita lien vom 28. an als im Kriegszustände mit Deutschland befindlich ansieht, lautet in der Ueber- setzung: Aus Weisung der Regierung Sr. Majestät des Königs

Gründen erklärt die italienische Regierung namens Sr. Majestät des Königs von Italien hie- mit, daß sie sich vom 28. August an als mit Deutsch land im Kriegszustand befindlich erachtet und bittet die schweizerische Bundesregierung, vorstehendes zur Kenntnis der Deutschen Regierung bringen zu wollen. m| (klfttltÜf) {sffr Die „Nordd. ifA^em. Zeitung" bemerkt''hiezu: Ditz formelle Kriegserklärung Italiens nn Deutsch land ändert an dem sie facto bestehenden Zustände wenig. Als Italien im vergangenen Jahre

an Oesterreich-Ungarn den Krieg erklärte, hat die Kai serl. Regierung, bevor Fürst Bülow mst der Bot schaft Rom verließ, die italienische Negierung dar- auf hin gewiesen, daß überall die österreichisch-und'a- rischen Heere mit deutschen Truppen gemischt seien und ein Angriff gegen österreichisch-ungarische Trup pen zugleich gegen deutsche Truppen gerichtet.würde.

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Seite 2 von 16
Datum: 31.10.1925
Umfang: 16
, die der englischen Re gierung vorgeschlagen worden waren und die eine merkliche Entlastung -des Budgets herbeiführen sollen. Unter anderem' wurde der Regierung auch geraten, daß die Herren Minister Mbst ein Beispiel geben mögen, indem fie für eine bestimmte Zeit auf einen Teil ihrer Gehalte verzichten. Aus diese Weife würden 10.000 Pfund jährlich erspart werden. Mit Rücksicht daraus, daß die Kosten der Staatsbeamten um 22 Millionen Psmrd gestiegen -find, ist vorgeschen, daß jene Staatsbeamten, die einen höheren

an der Konferenz der Balkarrsozicttistrn in Bukarest im Jahre 1924 einer der Vertreter der bulgari schen Partei. Seitdem sich aber die Zankow-Regierung als eine weißgardisttsche entpuppte, trat sein mit ihm mrr durch den gemeinsamen Namen und gemeinsame Abstammung verbundener Bruder in der sozialdemokrattschen Bewegung in den Hintergrund: der Name war untragbar geworden. Aus dem Telegramm geht nicht klar hervor, ob der Er- schostene der Sozialdemokrat Zankow war, -obwohl es im Ausland nicht -bekannt

Mitteilungen und er klärte, der Ministerrat habe sich in seiner gestrigen Sitzung mit der Antwort des 25er-Ausschustes eingehend beschäftigt. Zur Forderung der Zuwendung einer Gehaltserhöhung in der Höhe von zwei Monatsgehalten, aufgetertt auf vier Jahresraten, könne die Regierung nur erklären, daß fie -heute noch gar nicht in der Lage sei, diesbezüglich eine Zu sicherung zu geben, weil man heute noch gar nicht wisten könne, wie hoch der Betrag sein werde, den fie aus der Durchführung ihres Planes gewinnen

werde. Es müsse erst der Kreditgeber gesucht und zu dieser Aktion noch die Zu stimmung des Kontrollkomitees eingeholt werden. Die Regierung werde die Verhandlugen sofort aufnehmen und mit aller Beharrlichkeit verfolgen. Die zweite Forderung des Söer-Ausschusfts ging dahin, eine Zuwendung in der Höhe eines halben Monatsgehaltes vorschußweise schon in diesem Jahre zur Auszahlung zu bringen. Die Regierung, erklärte der Bundeskanzler, kann in dieser Frage von den Richtlinien, die ich bei der letzten Aussprache

entwickelt habe, nicht abgeheu. Die Regierung ist bereit, wenn die Verhandlungen über die Kreditoperattonen noch in diesem Jahre zeigen sollten, daß fie nicht aussichtslos seien, im Jänner einen Vorschuß auf die Dauerregulierung zu ge ben. Sollte sich der Plan der Regierung nicht als realisier bar erweisen oder die für die Ausschüttung des Vorschus ses aufgestellten Bedingungen noch nicht ftststehen, so hat sich die Regierung bereit erklärt, im Jänner 1926 eine ein malige NvtstandsauShilft zu gewähren

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Seite 1 von 4
Datum: 15.10.1918
Umfang: 4
gebot. Offen und klar sagt die deutsche Regierung, daß sie die Grundsätze Wilsons als F r i e d e n s g r u n d l a g e an nimmt. Die Verhandlungen sollen nur den Zweck haben, über die praktische Anwendung der Punkte eine Verständigung zu erzielen. Das heißt: Deutschland ist bereit, die polnische Frage durch Abtretung der polnischen Gebiete in Posen zu lösen, es erkennt den internationalen Charakter der elsaß-lothringischen Frage an und willigt ein, daß die Friedenskonferenz über das Schicksal

, die mit dem Frieden von Brest-Litowsk und von Bukarest offenbarten, wel ches ihr Friede ist! Nichts, gar nichts kann die Schuld dieser Menschen verwischen; sie haben jeden anderen Frieden undenkbar gemacht, ja sie haben mit ihrer wahnsinnigen Kriegspolitik auf die Kata strophe hingesteuert, vor der uns nun das ent schlossene Handeln der jetzigen deutschen Regierung bewahrt. Und wenn die Herrschaften von der Ka pitulation reden, dann sagen wir: „K l o p s e t a n eure Brust und bekennt: Das ist unser alleiniges

, sondern, wie wir fest hoffen, die A u f - erstehung, denn die gewaltige politische Läute rung in diesem Kriege wird die Massen selbst an spornen, mit ganzer Kraft in der Verfassung Bürg schaften dagegen zu verankern, daß sie noch einmal von einer militaristischen Clique in ein so grenzen loses Elend gestürzt werden können! Mir bangen nicht um die Zukunft des Volkes; vielleicht haben andere Kreise Ursache zur Beklom menheit, wir nicht, und darum freuen wir uns, daß die neue deutsche Regierung mit solcher Entschieden

der deutschen Regie rung lautet: „In Beantwortung der Fragen des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erklärt die deutsche Regierung: Die deutsche Regierung hat die Sätze angenom men, die Präsident Wilson in seiner Anfrage vom 8. Jänner und in seinen späteren Anfragen als Grundlagen eines dauerhaften Rechtsfriedems nie dergelegt hat. Ter Zweck der einzuleitemden Be sprechungen wäre also lediglich der, sich über prak tische Einzelheiten ihrer Anwendung zu verständi gen. Die deutsche Regierung

nimmt an, daß auch die Negierungen der mit den Vereinigten Staaten verbündeten Mächte sich auf den Boden der Kund- gebllngen des Präsidenten Wilson stellen. Die deutsche Regierung erklärt sich im Einver nehmen mit der österreichisch-ungarischen Regie rung bereit, zur Herbeiführung eines Waffenstill standes den Räumnngsvorschlägen des Präsidenten Wilson zu entsprechen. Sie stellt dem Präsidenten anheim, den Zusammentritt einer gemischten Kom mission zu veranlassen, der es obliegen

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Seite 2 von 8
Datum: 06.02.1924
Umfang: 8
Sinowjew u. a. aus: Durch die Ereignisse des Sommers wurde die .Kommunistische Partei auf den Kamm einer in Deutschland noch nicht dagewesenen Revolutions welle gehoben. In S a ch s e n ist eine Mehrheit von Sozialdemokraten und Kommunisten auf parla mentarischer Grundlage vorhanden. Der Vollzugs ausschuß war stets gegen die legale Bildung der Regierung auf parlamentarischer Grundlage. Als wir aber die Ereignisse so einschätzten, daß die Krise .nur eine Frage weniger Wochen sei, hielten wir 'den Moment

für gekommen, um unter bestimmten 'Bedingungen in die Regierung einzutreten, damit wir uns von Sachsen aus weiter entfalten und den Kampf um die Macht organisieren. Das war, als General Müller ernannt wurde. Wir nahmen an, daß die Zeigner-Regierung bereit war, wirklich ge gen das weiße Bayern zu kämpfen und einen so fortigen bewaffneten Aufstand von fünfzig- bis sech- zigtausend deutschen Arbeitern durchzusühren. Die Dinge vollzogen sich jedoch ganz anders, als wir gedacht hatten. Die Kommunisten

in der sächsischen Regierung fühlten sich als Mitglieder einer ge wöhnlichen Koalition. Darauf schrieb der Vollzugsausschuß einen ver traulichen Brief an die KPD., worin es heißt: „Wir in Moskau beurteilen, wie euch gut bekannt ist, den Eintritt der Kommunisten in die sächsische Regierung lediglich als ein militärisch-strategisches Manöver. Ihr habt diesen Eintritt in einen poli tischen Block mit der Linkssozialdemokratie ver wandelt, die euch die Hand reichte. Wir stellten uns die Sache so vor, daß der Eintritt

in die sächsische Regierung nur die Eroberung eines Kampffeldes bedeute, um auf ihm die Entfaltung der Kraft un serer Armeen zu ermöglichen. Ihr habt es vorgezo gen, die Beteiligung an der sächsischen Regierung in eine banale parlamentarische Kombination zu verwandeln. Als Resultat ergab sich unsere poli tische Niederlage. Schlimmer als das, es ergab sich beinahe eine Komödie. Eine Niederlage im Kampfe hätten wir ertragen können, aber wenn sich eine revolutionäre Partei am Vorabend eines Aufstan- des direkt

lächerlich macht, dann ist es schlim mer als eine Niederlage. So bereitet man eine Re volution nicht vor." Solche Enttäuschungen müsien natürlich eintre- ten, wenn man die Vorbedingungen für die Welt revolution überall vom Moskauer Gesichtsvunkte beurteilt. Vielleicht gewöhnen sich auch die Führer der kommunistischen'Internationale einmal daran, das. Mögliche vom Utopischen zu unterscheiden. Die horthyungarische Galgenjustiz gibt's billiger. Die ungarische Regierung wirbt bekanntlich um eine ausländische

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Neueste Zeitung
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Seite 1 von 4
Datum: 05.08.1919
Umfang: 4
» Marurskripte. auch mit Rückporto, werden nur ohne Gewähr SberuyqWrv- «uzeis-» »«den zu den festgesetzten Preise« **«$«*. Del #P#t- maliger Sstrschaltung entsprechender Nachlaß. l!llii!lllli»llllillll iMlllllUllilllllllll!llllllllilllllil!!l^lili l illllllllllHlllllMIHIIlUillllBiMlümilllinjllllllttiilllülillUIIIIMUlil)lllüU)iliPIMiBllffllUmjgaMH Folge 186 Innsbruck, Dienstag, den 5. August 1919 7. Jahrgang Die Ereignisse in Angarn. Die Aufgaben der neuen ungarischen Regierung. KB. Wien, 4. August. Der „Sonn

- und Moniag-Ztg." Vitfolge empfing Oberstleutnant Cunningham Böhm und Weltner. Die Unterredung bezog siH auf die zukünf tige Regierungsforw und Politik in Ungarn, insbeson dere auf die Garantien, die seitens öer zukünftigen un garischen Regierung hinsichtlich der Erfüllung der von der Entente gestellten Bedingungen gegeben werden. AH privaten Meldungen der Montagblätter beschloß der Mmsterrat, sofort die Verhandlungen zwecks Bildung einer Koalitionsregierung durch Kooptierung der bür st erlichen Klassen

und öer Bauernschaft einzuleiten. Die derzeitige ungarische Regierung lehne jedoch Unter handlungen mit der Szegediner Nebenregierung ab. Das Koalitionskabinett werde seine Tätigkeit mit der D eMo bilisierung der Roten Armee beginnen, weitere Aufgaben werben der Abschluß des Waffenstillstandes und öie Einberufung der Nationalversammlung sein. Wahrscheinlicher Rücktritt des jetzigen Kabinetts. Budapest, 4. August. (Priv.) Der Demovilisierungs- befehl ist bereits erlassen worüem Die Entente fordert

ein Koalitionsministerium, worin öie Bevolkerungs- schichlen Ungarns ibrer Stärke entsprechend vertreten sind: demgemäß würden öie Sozialdemokraten im neuen Kabinette nur über zwei Portefeuilles, verfügen. Der derzeitigen ungarischen Regierung bringt die Entente Mißtrauen entgegen, weshalb das Kabinett wahr cbem- W noch beute "zürücktreten und bereits durch das Koa- litionsminisrerinm abaelöst werden wird Alle Leute, die den Kommunisten nahestanden, sind eiligst aus Buda pest verschwunöem Andrafln für ein Koalitionskabinett

. Wien, 4. August. (Vriv.). Der ehemalige Graf Ju lius A n ö r a s s n weilt derzeit in Wien und erklärt, daß er bereit sei, aus Zweckwätzigkeitsarünöen ein Koali- tionsministeriuw zu unterstützen. Vorläufige Anfrechterhaltung der Blockade. Wien. 4. August. (Priv.) Die derzeitige ungarische Regierung wird von öer Entente nicht anerkannt. Die Blockade wird erst nach dem vollständigen Bruche des Bolschewismus aufgehobem Demobilisierung Enttvaffuuug der Roten Armee, ' WaffenavUeferung. Budapest

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Alpenzeitung
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Seite 2 von 4
Datum: 27.06.1940
Umfang: 4
die italienische und deutsche Regie rung für den Schutz der französischen Ko lonialgebiete zulassen. Entscheidend für die Bestimmung dieser Häfen wird die Dislozierung der Schiffseinheiten in Fredenszeiten sein. Alle vom franzöfi- scl>en Mutterland fernen Kriegsschiffe, die als nicht notwendig für den Schutz der französischen Kolonialinteressen erkannt werden sollten, werden in die französi schen Häfen dirigiert. Die italienische Regierung erklärt, daß sie nicht die Abfichthat, die unter ihre Kontrolle

den Flottenstützpunkten und Befestigungs zonen zu entladen und wegzuräumen. Art. 14 — Die französische Regierung verpflichtet sich, nirgends und in keiner Form Feind s e ligkeiten gegen Italien zu unternehmen, sowie ihren Wehrmachtsangehörigen und den franzö sischen Bürgern im allgemeinen zu ver bieten, französisches Gebiet zu verlassen, um sich irgendwie an Feindseligkeiten ge gen Italien zu beteiligen. Die italienischen Truppen bringen den Zuwiderhandelnden und den im Ausland befindlichen franzö sischen Bürgern

gegenüber, die sich an Feindseligkeiten gegen Italien beteiligen, die für ungesetzliche Kämpfer vorbehalte ne Behandlung zur Anwendung. Art. 15 — Die französische Regierung verpflichtet sich, zu verhindern, daß fran zösische oder unter französischer Kontrolle befindliche Kriegsschiffe, Flugzeuge, Waf fen. Kriegsmaterial und Munition jeder Art auf britisches Gebiet oder nach anderen Staaten abgeschoben werden. Art. 1b — A u s f a h r t o e r b o t für alle Handelsschiffe der französischen Ma rine

bis zum Augenblick, in welchem die italienische und deutsche Regierung die teilweise oder gänzliche Wiederaufnahme des französischen Seeehandels wieder ge statten. Die französischen Handelsschiffe, die sich im Augenblick des Waffenstillstan des nicht in französischen Häfen oder un ter französischer Kontrolle befinden, wer den zurückberufen oder nach neutralen Häsen dirigiert. Art. 1? — Alle aufgebrachten italie nische» Handelsschiffe werden mit der gesamten Fracht zurückerstat t e t, ebenso die an Bord

die italienische und deutsche Regierung nicht anders bestimmt, werden die Rundsuntsendungen im ge samten Gebiet des französischen Mutter landes untersagt. Die Bedingungen, un ter welchen die Rundfunkverbindungen zwischen Frankreich. Franzöfisch-Nord- asrika, Syrien und Französisch-Somali land ersolgen können, werden von der italienischen Waffenstillstandstommission bestimmt. Art. 20 — FreierDurchgangs- Warenverkehr zwischen Deutschland politischen oder militärischen Gründen oder wegen Begünstigung der italieni

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Seite 2 von 8
Datum: 19.09.1921
Umfang: 8
mitgeteilt haben. Im übrigen nimmt die Ententediplomatie nach wie vor den selbstverständlichen Standpunkt ein, daß Horthy-Ungarn in der westungarischen Frage keine Extrawurst gebraten werden könne. . Einem Berichterstatter der Agentur Orient Ra dio gegenüber erklärte nämlich der italienische Gesandte in Bukarest, daß seine Regierung auf ■ dem Standpunkt stehe, der Friedensvertrag von Trianon müsse durchgeführt werden. Man könne weder eine Volksabstimmung, noch eine Teilung ur Zonen zulassen

. Jede Ausnahme zugunsten Ungarns würde bedeuten, daß der allgemeine Friede wieder zur Diskussion gestellt würde. Der Gesandte erklärte, er glaube, daß die ungarische Regierung die Notwendigkeit begreifen werde, der: Vertrag durchzuführen. In maßgebenden rumänischen Kreisen spricht man sich im gleichen Sinne aus. Darum ist auch die Entrüstungskomödie der Budapester Gemeindevertretung, die in ihrer Freitagsitzung in einer Entschließung ganz nutz los gegen die Durchführung des Friedensvertra ges protestiert

geschehen, weil die erwähnte Note zahlreiche Vor behalte aufgewiesen und von Zweideutigkeiten gestrotzt , habe, demnach keine bedingungslose Annahme bedeute. — Dem „Petit Journal" zufolge wurden übrigens in Paris zwischen dem deutschen Botschafter und dem Quai d'Orsay die Behandlungen fortgeführt. Die französische Regierung beabsichiige keineswegs, sich in bfe inneren An gelegenheiten Deutschlands einzumischen, sie wolle sich nur die Befugnis wahren, zusammen mit den deutschen Be hörden die Aussolgung

von Lizenzen für die Ein- und Ausfuhr zu- prüfen. Sobald Deutschland diesem Prinzips zugestimmt habe, werden die Sanktionen' ausgehoben werden.. „Eclaire" schreibt, es entspreche durchaus nicht den Ab sichten der französischen Regierung, abermals eine Note an die deutsche Regierung über die wirtschaftlichen Sank tionen zu senden. Man warte nur darauf, daß Deutsch land die interalliierte Kontrolle über die Ein- und Aus fuhrgenehmigung annehme. Der Berliner „Lokalanzeiger" meldet aus, Brüssel: Minister deL

Aeußern Jaspar, der van einer Dsfichti- gungsreife in das besetzte deutsche Gebiet Zurückgekehrt ist, erklärt einem Mitarbeiter des „Soir" bezüglich der wirtschaftlichen Sanktionen, daß die Antwort der deut schen Regierung noch unbestimmt gehalten sei; es fei an- zun-ehrnen, daß.die Regelung der Frage nahe bevorstehe. Jedermann müsst wünschen, daß den Maßncchmrn ein Ende gesetzt werde, die das gange Wirtschaftsleben nicht nur des Rheinlandes in feinen Beziehungen zu Deutsch land

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Neueste Zeitung
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Seite 1 von 4
Datum: 02.12.1916
Umfang: 4
, sich vereinigt haben. Rumänien sei ans dem Punkte, von der Karte zn verschwinden. (Beifall.) Me mmänilebe Negierung nach 3aUy gelispen. Ber n, 30. Nov. Nach französischen Meldungen sie delte die rumänische Regierung nach Jassy über. Die ausländischen Gesandtschaften sind der Regierung gefolgt,: MMrommene Seme. O f e n p e st, 30. Nov. Nach Mitteilungen des Sofioter Bodenkreditinstitutes wurde in der Dobrudscha soviel Pe troleum erbeutet, daß der gesamte Petroleumbedarf Bub? gariens als gedeckt bezeichnet

: Der König ordnete au, daß das 1. Armeekorps gegen die Besetzung griechischer Gebäude, die von griechischen Truppen besetzt sind, Widerstand leisten sollen. Griechischer Protest gegen die Ausweisung der Bierbnndsgesandten. Wien, 1. Dezember. Der griechische Gesandte teilte der österreichisch-ungarischen Regierung im Aufträge des Athenaer Kabinetts mit, die griechische Regierung habe gegen die von der Entente erzwungene Abreise der Vierbundsgesandten sogleich protestiert und leider erfolglos den Widerruf

dieser Verfügung verlangt. Die griechische Regierung hoffe, die österreichisch ungarische Regierung werde für die Abreise der Gesandten die griechische Regierung nicht verantwortlich machen. Keine Waffenarrsliefernng. Athen, 30. November. (Reuter.) Die Regierung teilte dem Admiral Fournet mit, daß sie cndgiltig darauf bestehe, die Auslieferung der Waffen zu verweigern. Drohungen der Entente. London 30. Nov. (Unterhaus.) In Beantwortung einer Anfrage betreffend die «neue Lage, die durch di« Weigerung

der griechischen.Regierung, gemäß der For derung der Alliierten, die Waffen auszuliefern- geschaf fen worden sei, erklärte Lord Eecil: Admiral Fournetl setzte die griechische Regierung davon- in Kenntnis, daß er«

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Alpenland
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Seite 9 von 12
Datum: 22.11.1921
Umfang: 12
Ipomcm Ähsndbisckt" Qusgsbo 15 Uhr «chds. . «M-ine<MMoWAi-M!d abrndbkiS' . Mrxans önngbrud?, Dienstag, am Zs. November 1921 ffoiye 548 Keine Stmdmg der Jannvarrate. S a u e n, 21. November. Aufnahme der eigenen Funkenstatlon. Ztt „Temps" meldet, daß die Mitglieder der Reparations- lommisiion beschlossen, von Deutschland die vollständige Zah lung der nächsten fälligen Raten zu den vorgeschriebenen Ter minen zu verlangen und daß der deutschen Regierung keine Diskussion darüber

iu der heutigen Sitzung des Steuerausschusies dem Reichs tage über den Stand der Reparationssragen nach den Be sprechungen mit der Reparationskommission Erklärungen ab- geben. Auch die Preußische Regierung hat sich mit den Vor gängen der letzten Tage beschäftigt. Innerhalb des preußi schen Kabinetts sieht man keine unmittelbare Gefahr in den letzten Vorgängen in Berlin und keinen Grund zur Beun ruhigung. B e r l i n, 22. November. (Korrbüro.) Der PolizeipräsiSent ir-ird anläßlich der letzten Aussprachen

Wehgand den Vorsitz führen. Leul'che; Eilenbahnmalerial 18 r Serbien. Auf Rechnung der Kriegsentschädigung. Graz, 21. November. (Korrbüro.) Die „Tagespost" mel det aus Belgrad: Der Staatsausschuß hat das Angebot der deutschen Regierung, auf Rechnung der Kriegsent- schädigung an Serbien Eisenbahnmaterial zu liefern, zur Kenntnis genommen. Darnach verpflichtet sich Deutsch land auf Grund der Reparationen 100 Schnellzugs-, 200 Per sonenzugs-, 100 Last-, 50 Manövrier- und 20 schmalspurige Lokomotiven

, Septruibcr 16.30. Oktober —. , KB. New-Orleans. 21. November. B u u m w o i lk n r s e. Mrddlmg lvko 17.—. Termine: De^enider 16.62, Jänne r 16.ko. reichischen Regierung die im August gemachten Ersahrmlgen, deren Wiederholung durch Anwendung srller Vorsichchmaß- nahmen vvrzubevgen wohl ihre prinntivste Psticht .* Wien, 21. November, spvndenz" schreibt: Schon seit einigen Tagen protestiert die ungarische Presse in offenen wie inspirierten Auslassungen dagegen, daß Oester reich gegenüber der im Protokoll

von Venedig in Aussicht ge nommenen Abstimmung in Oedenburg und Umgebung eine Verschleppungstaktik betreibe. Dieser Vorwurf ist ungerechtfertigt, wie sich aus folgender Darstellung des Sachverhaltes ergibt: Die öster reichische-Regierung hat noch am Tage der Rückkehr des Bundeskanzlers von Venedig dem österreichischen Ausschuß für Aeußeres über das Protokoll berichtet. Der Ausschuß hat schon drei Tage später seinen Beschluß gefaßt, der bekanntlich dahin ging, daß die österreichische Regierung im Verhand

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Seite 2 von 8
Datum: 09.07.1926
Umfang: 8
, dann haben die christlichsozialen Gründer einfach die Regierung verhal ten, in irgendeiner Weise das Defizit zu bedecken, das Par- reiunternchmen zu sanieren und die Bankgrößen vor dem Kriminal zu bewahren. Und die christlichsoziale Negierung hat dies getan! In einer Rede voll Wucht und Wirkung hat unser Ge nosse Dr. Danneberg vorgestern im Nationalrat das Kor- ruptionsregime, das sich in Oesterreich eingebürgert hat, be leuchtet. Seine Ausführungen, die wir morgen im vollen Wortlaute veröffentlichen werden, wirkten geradezu

erschüt ternd. Wir haben gesehen, daß die Korruption in der Alpen- ländischen Vereinsbank, der Sumpf, 'der in der Agrarbank für die Alpenländer sich ausgebreitet hat, nur Teilerschei nungen waren. Ueberall anderswo in Oesterreich haben sich die gleichen Korruptionsfälle ereignet und überall hat die christlichsoziale Regierung die verkrachten Banken mit öffent lichen Geldern saniert. Ueberall hat die Regierung die Ban kenschwindler in Schutz genommen, überall hat die Regie rung Großbanken

und Großindustrielle verhalten, an der «Sanierungsaktion"' teilzunchmen. Großbanken und Groß industrielle haben das natürlich nicht umsonst getan, son dern sich 'die Gefälligkeiten mit Steuergeschenken hono rieren kaffen. Die Regierung, die immer die Gefälligkeit des Großkapitals in Anspruch genommen hat, ist natürlich zum Gefangenen des Großkapitals geworden. Die Anklagen, die Genoffe Dr. Danneberg der Regie rung entgegengeschl-eudert hat, sind erschütternd. Das Er greifendste aber ist, daß das christlichjsoziale

der Regierung. , Der Konflikt zwischen den Sozialdemokraten und der in der Schulfrage wortbrüchigen Regierung ist nun allem Anscheine nach in ein entscheidendes Stadium getreten, nachdem der Verband der sozialdemokratischen Abgeord- neten am Dienstag folgenden Beschluß gefaßt hatte: . «Dem Vernehmen nach beabsichtigt die Regierung, den Lehrplan vom 19. Mai 1926 zurückzuziehen, gleich zeitig aber einen neuen Rahmenlehrplan zu verfügen, der die Festsetzung aller wichtigen, ja selbst grundsätzlichen

Bestimmungen des Unterrichtes den Landesschulräten überlaffen würde. Der Verband der sozialdemokratischen Abgeordneten macht nachdrücklich darauf aufmerksam, daß 1. eine solche Maßregel die Einheit des Volksschul-. Wesens in viel höherem Maße auflösen Würde, als das zwischen der Regierung und den Parteien vereinbarte, dann aber gebrochene Schulkompromiß; 2. daß eine solche Maßregel für die klerikalen Schul- pläne viek förderlicher: wäre, als das Wchulkompromiß,, daher als ein Dersüch^betrachtet

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Seite 2 von 8
Datum: 14.08.1917
Umfang: 8
wir von der russischen Regie rung eine sehr wichtige Mitteilung, wodurch wir unter richtet wurden, daß, obwohl es die russische Regierung nicht für möglich erachte, die russischen Abgeordneten von der Teilnahme an der Stockholmer Konferenz ab zuhalten, diese ihre Parteisache und ihre Entscheidung als in keiner Weise bindend für die Freiheit der Re gierung betrachte. Der Brief, der diese Mitteilung be gleitet, enthielt die Worte: „Ich eile, Ihnen die obige Mitteilung vorzulegen, da ich fürchte, der bisher

eine sehr unbe stimmte Hinweisung aus eine gewisse Aenderung in der Haltung der russischen Regierung. Aber es ist ein deutlicher Unterschied zwischen der Wirkung, die notwendigerweise auf jede Zuhörerschaft durch eine be stimmte Angabe i '.t Art heroorgerusen werden mußte, und der Mitteilung einer amtlichen Benach richtigung, die zeigt, daß die Haltung der russischen Re gierung gegenüber Stockholm ganz verschieden war von der,. die^man vermutete. Unter diesen Umständen scheint Ihr Vorgehen nicht fair

gewesen zu sein, we der gegenüber der Regierung, noch gegenüber den Ver tretern, an die Sie sich wandten; sie wurden in Un kenntnis einer wesentlichen Tatsache gelassen, die ihr Urteil beeinflussen müssen." In Erwiderung au Lloyd George sprach Henderson sich gegen die Möglichkeit aus, daß seine Haltung auf der Konferenz zum Gegenstände eines Streites oder Tadels gemacht werde. Er könne die Oefsentlichkeit nur bitten, ihr Urteil aufzuschieben, bis'sie die Tat sachen kenne. Wenn in diesem kritischen Zeitpunkte irgend

in Rumänien und zwar Mar- ghiloman in Bukarest und Carp auf dem Laude. Beide Politiker beabsichtigen nicht, sich nach Oester reich und Deutschland zu begeben. Die Lage in RuUand. Wie Kerenskij die Ordnung aufrecht erhalten will. Urteile über die neue Regierung. Kopenhagen, 12. August. Nach Meldungen aus Petersburg richtete Kerenskij an sämtliche Mili tär-Gouverneure und höheren Befehlshaber der Trup pen die Aufforderung, bei Aufrechterhaltung der Ord nung und Disziplin im Heere vor keinem Schritte

zurückzuschrecken. Um die Arbeit der gegenwärtigen vorläufigen Regierung zu erleichtern, wurde die Be stimmung getroffen, daß die rein, politischen Fragen vom Ministerrate durch zwei Tage in der Woche be handelt werden sollen, dagegen wird der Ministerrat täglich zusammentreten, um die lausenden Tagessra gen zu erledigen. Der Minister für öffentliche Für sorge Efrenow wurde zum Vorsitzenden des sogenann ten kleinen Rates ernannt, der alle Unterstaatssekre täre um faßt. Mehrere Blätter glauben

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Seite 1 von 6
Datum: 11.02.1938
Umfang: 6
Ortschaften bieten ein trauriges Bild, da sie von den Bolsche wisten ausgeplündert worden waren. Das Alfambratal m den Händen der Nationalspanier. Salamanca, 11. Febr. (A. N.) Ein amtlicher Berichterstatter bes „Radio National" teilt mit, daß die nationalspanischen Linien am Ufer des Alfambra befestigt find. Das Alfambra- tal ist praktisch in den Händen der nationalen Truppen. Die Preffezenfur verschärft. Bukarest. 11. Febr. (A. N.) Eine der ersten Amtshandlun gen der neuen Regierung war die Erweiterung

Garnisonskommandanten als P r ä f e k t e n eingesetzt. Nie neue Regierung. Bukarest, 11. Febr. (A.N.) In der Nacht ist, wie schon be richtet, die neue rumänische Regierung gebildet worden. Ihr gehören auch alle ehemaligen Ministerpräsidenten mit Aus nahme Manius und Gogas, die es abgelehnt haben, in eine Kombination der „nationalen Konzentration einzutreten, an. Das neue Kabinett setzt sich u. a. zusammen: Präsidium Miron Criste a, Vizepräsident und einstweilige Führung der auswärtigen Angelegenheiten Tatarescu, Inneres Armand Galin es c u, Heer

und zeitweilig Marine und Luftwaffe General A n t o n e s c u. Die neue Regierung hat um Mitternacht den Eid in die Hände des Königs abgelegt. Jep. König hielt dabei eine An sprache in der er u. a. auf den feierlichen historischen Augenblick des rumänischen Volkes hinwies, da eine Regierung, in der so viele ehemalige Ministerpräsidenten inbegriffen sind, den Treueid gegenüber dem Land und dem Thron geleistet hat. „Israel, du hast gesiegt!" h. Bukarest. 11. Febr. Ueber den Verlauf des letzten Mini sterrates

der Regierung Goga verlautet, daß Goga eine große Rede gehalten habe, in der er u. a. erklärt habe, das politische Leben sei heute erfüllt von Ueberraschungen und Demütigun gen. Eine solche Demütigung mußte er erleben, als ihm der König am Dienstag mitgeteilt habe, daß innen- und außenpolitische Gründe es nötig machten, daß seine Regierung zurücktrete. Er habe dem König gegenüber betont, daß er es für einen großen Fehler halte, wenn seine Re gierung zwanzig Tage vor den Wahlen zurücktrete. Trotz

Produktion um neun zehn Prozent zu verzeichnen sei. Die Steigerung scheine an zudauern. Im Notfall könne eine weitere Produktionserhö hung innerhalb von acht, bzw. achtzehn Monaten erzielt wer den, wobei die Dauer durch die Jahreszeit bedingt wird. Die britische Regierung lehne den Gedanken, für eine Periode von zwei Jahren Nahrungsmittel einzulagern ab. Man könne von der Regierung nicht erwarten, daß sie auf den Rohstoffmärkten erscheine und riesige Eindeckungen auf einmal vornehme. Jnskip fuhr fort

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Seite 1 von 6
Datum: 09.11.1937
Umfang: 6
v. H o rt h y seinen Abschiedsbesuch abzustatten. Tani Mashajiti habe von seiner Regierung sein Ab- berufungsschreiben erhalten, weil er im Zusammen hang mit dem chinesisch-japanischen Konflikt für einen wichtigen Posten ausersehen sei. Bis zur Ernennung seines Nachfolgers wird der Gesandtschaftssekretär S h u w a die Agenden der Wiener und Budapester japanischen Gesandtschaft leiten. Ma Saltlaorr durch bis Garbe« von La« Drming» getötet. Port au Prince, 9. Nov. (A. N.) In dem Gemetzel an der Grenze von San Domingo und Haiti

der Zwischenfälle feststellen. Die Regierung von San Domingo veröffentlichte am 15. Okto ber ein Kommunique, in dem angekündigt wird, daß durch den Präsidenten Trujillo eine amtliche Untersuchung eröffnet werde. Am 28. Oktober veröffentlichte der Präsident von Haiti, Vincent, eine Erklärung, in der versichert wird, daß die herzlichenBe Ziehungen zwischen den beiden Ländern "ufrecht erhalten werden, aber verlangt wird, daß die territoriale Integrität Haitis geachtet werde. Bekämpfung des Kommunismus von 1923

eine Revo lution, und zwar eine bajuwarische, auszuführen und sie unter Britisches Abkommen mit Frame Erklärungen Edens vor dem Unterhaus. London, 9. Nov. (A. N.) Außenminister Eden antwortete im Unterhaus auf mehrere Anfragen und erklärte, daß das Abkommen mit Franco in kurzer Zeit abge schlossen werde. Das Kommunique werde klar zeigen, daß durch dieses Abkommen Franco weder als Regierung noch als Kriegführender anerkannt sei. Das Abkommen, sagt Eden weiter, stelle keinen Bruch der Nichteinmischung dar

. Unsere alleinige rein diplo matische Vertretung Spaniens bleibt weiterhin die bei der spanischen Regierung. Wir haben diefranzösischeRegierung von unseren Absichten, lange bevor die Unterhandlungen sich dem Abschluß näherten, unterrichtet und die französische Regierung hat keine Vorstellungen erhoben. Dies wäre auch unwahrscheinlich, denn die französische Regierung hatte während des ganzen Jahres in Franco-Spanien eine bessere Vertretung wie wir. Auch hat die französische Regierung viel mehr

Vertreter als wir. Unsere Beziehungen mit der französischen Regierung sind und werden, wie ich hoffe, auch weiterhin sehr eng bleiben. Während der ersten neun Monate d. I., fuhr Eden fort, hat das nationalistische Spanien von Großbritannien Waren im Werte von über zwei Millionen gegenüber einem Gesamteinkaus Spaniens im Betrage von 2,800.000 Pfund Sterling gekauft. Hierauf wurde der Beschluß der Regierung auf Vertagung des Hauses mit 241 gegen 100 Stimmen angenommen. Der Golf von Balenrta durch Minen

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