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Der Bote für Tirol
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Seite 10 von 14
Datum: 28.11.1891
Umfang: 14
zurückhalten muss. Wenn ich in dieser Richtung rathen darf, so wird es gut sein, die Berathungen über die Börsensteuer fortzusetzen, aber vorerst jetzt die Börse sich erholen zu lassen und eine etwas ruhigere Stimmung abzuwarten, be vor die Sache wieder in den Vordergrund der Dis- cusfion gestellt wird. Bis dahin wird es auch mög lich sein, das Verhältnis, welches bezüglich dieser Steuer gegenüber der anderen Reichshälfte eintreten soll, derart festzustellen, dass die Grundlage für eine bestimmte

einschlagen, der schließlich eine weitere Discnssion nach sich ziehen und möglicher Weise zu einem Resultat führen könnte. Ich habe mir ja bereits erlaubt zu wiederholten Malen darauf hinzuweisen, dass ich es für unbedingt nothwendig halte, wenn nicht die Chancen der ganzen Steuerreform gefährdet werden sollen, den Ersatz für sofortige Nachlässe an einer Steuer in dieser Steuer selbst zu suchen. Sie können das Resultat, das ich durch ein ganzes ausgedehntes Reformproject in vollkommener Weise zu erreichen

nicht um eine Kleinigkeit handelt, sondern dass verhältnismäßig große Beträge in Betracht kom men. Wollte man diesen Weg betreten, so müsste man etwa auf folgendes Auskunftsmittel greifen. Von denjenigen Erwerbsteuerpflichtigen, denen im Ordinarium wenigstens 42 fl. vorgeschrieben sind — bei diesem Satze wurde begonnen, aber auch das ist ja discussionssähig — wäre der außerordentliche Zuschlag in nachfolgenden Abstufungen einzuheben, wo bei ich darauf aufmerksam mache, dass von diesen Steuer trägern bereits

fl., das würde also ungefähr deu Nachlässen entsprechen, welche durch den Antrag des hochverehrten Herrn Berichterstatters erreicht werden sollen. Hochverehrte Herren! Es fällt mir nicht ein, Ihnen diesen Antrag zu empfehlen, sondern ich habe die 2410 Berechnung lediglich anstellen lassen, um zu zeigen, wie möglicher Weise der Zweck, den Sie anstreben, ohne Verletzung der Interessen der andere» Steuer träger erreicht werden könnte; vielleicht wird eine der artige Anregung von irgend welcher Seite aufgenom men

hat, von dem ersten Herrn Vorredner keine Bedenken gegen den zweiten Absatz des Artikels I zu höre». Dieser zweite Absatz des Artikels I nämlich regelt die Gre»zen zwischen Reichs- und Landesgesetzgebung in einer Art, wie sie doch von verschiedenen Seiten dieses hohen Hauses bisher schon manche Bedenken erfahren hat. Er präjudiciert nämlich der Landesgesetzgebung fast vollständig, und zwar sowohl in der Frage der Steuer- leistnng der Laudeszuschläge als auch in der Frage des Wahlrechtes zum Landtage nnd znr

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Zeitungen & Zeitschriften
Alpenzeitung
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Seite 1 von 10
Datum: 14.12.1926
Umfang: 10
Faktor ist. !DIe Bedürfnisse der neuen Gesellschaft sür Mutter- und Kindheitsschutz werden annähernd c»Uf ewige zehntausend Millionen Lire bewertet. Dieser Btlanznotwendigkeit 'der Gesellschaft kann mit Leichtigkeit geholfen werden, wenn auch der Beitrag der Junggesellen In beschei denen Grenzen gehalten wird. Man schätzt die Zahl der mehr oder minder freiwilligen Jung- gcMen zwischen 2ö und 66 Jahren aus über 2 Millionen, vielleicht sogar 3 Millionen. Die praktische BurchMvung der neuen Steuer

wird natürlich <W^ Schà'rlziMen ^ stkchen. Wenn man sie i'., sozialen Standpuniklte betrachtet^ so bedeàt sie einen Ansporn Eh» knd wir Hebung ves Familienlebens. Die neue Steuer dürfte logischerweise flir die nicht In Anwendung kommen, die aus Grün den höherer Natur, die nicht von ihrem Willen akhängen, ehelos bleiben. Die Steuerfreiheit würde somit in zahlreichen Fällen, eintreten lind nicht blaß den Priester, denen das Zölibat durch die Staatsreligion zur Pflicht gemacht wird, und den Verlls

der Steuer anbelangt, so ist bereits gesagt worden, daß sie sich In be scheidenen Grenzen halten wird, mid sie wird wahrscheinlich ansteigend abgestuft werden, von 25 bis 40 oder -t5 Jahren u>W -fallend -von 40 oder 46 Jahren bis l?5. Es werden auch die ökonomischen Verhlàlsse der einzelnen Steuer träger berücksichtigt werden und es wird ein Zui'ich'ng für jene eingeführt werden, die auf Grund der anderen Stouerrollen als bemittelt gelten. Vom technischen Standpunkt m»s weist die Beimessung

der Besteuernden und die Auf stellung der Steuerrollen >kelne besonderen Schwierigkeiten aus. Es genügen die Audeich'- nuiM'n des Meldeamtes und die Rollen der direkten Stenern. Die Stielen sür die Durch führung der neu e >i Steuer werden etwa 16 oder ,^.age in Anspruch ivchmeii, nachher kann das Reglement auch in seinen. Details fertig- gestM werden und somit die nenie Steiner mit 1. Januar In Kraft treten, wie dies auch vor gesehen Ist. ' Uli.,«««»« Zeichnet Nationalanleihe!

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Bozner Tagblatt
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Seite 4 von 4
Datum: 09.11.1943
Umfang: 4
veutseliS Frau am Steuer Eine DRK- Kraftfahrerin in der Ukraine ZweitausendsünfhunLert Kilometer war die Kolonne aefahren. Nun stand sie tief im Feindesiande und gönnte sich einen Ruheiag. Froh und ilc^z gingen die Män ner am Abend in d»s Soldaienheim der ukrainischen Stakst R.. sagen um ihren Führer und bedachten bei einem Becher Bier — vielleicht dem legten für lange Zeit —. was sie doch immerhin geleistet und wie sich auch jene Kameraden be währt. die zum ersten Male die Fahrt nach dem Osten

mitgemacht hatten. O ja, sie waren stolz, die sonst so schweigsamen Männer vom Steuer, und sie ließen auch die noch Unerfahrenen ein Wort wagen. Und da sie eben so voller Zuversicht von dem Geleisteten auf dao noch zu Bewältigende schlossen, trat ein Mädchen in den Hellen Raum, das mußte sich zu ihnen legen. Nicht nur. weil es in kleidsamer Tracht des Roten Kreuzes ging, sondern noch mehr deshalb, weil «s so frisch aussah. Wie nun noch einmal gelobt ward, was schon so oft vor eigenen Ohren ge klungen

, nein, 'zum Staunen und Berwundern... Saß nicht die blonde' Annemarie aus dem Soldatenheim in R. am Steuer? Sie hatte einmal gewinkt, dann war sie la chend davongefahren. » » Wieder holte man sie ein. Wie ein Fie bern lag's über der Kolonne. Wann konn te man ihr denn zeigen, daß Männer mehr vermochten als Frauen? Ueber- !Haupt eine Frau im Osten am Steuer 'und noch dazu im Dieste des DRKl Wo 'hatte man ie so etwas gesehen? Unter der Möge stahlen sich eigenwilli- ge Locken hervor. Und die braunen

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Meraner Zeitung
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Seite 2 von 4
Datum: 09.03.1923
Umfang: 4
die Bot schaft ein — Frankreich kompromittierendes Dokument in Händen hätte... Das dunkle Los der Italiener in Tunis. Auf Grund einer Reihe von Verordnun gen der Regierung in Tunis, hinsichtlich der Kriogsgcwinne haben sich die dort ansäßigen Italiener zur Wahrung ihrer nationalen In teressen an die „Loga Italiana' gewendet. Obschon die Italiener von jeder Kriegs gewinnsteuer nach der vorhergegangenen Befreiung der spanischen Staatsbürger von dieser Steuer ebenfalls als 'befreit zu betrach ten find

, hat die Regierung von Tunis den dort ansässigen Italienern nur eine Stun dung dieser Steuer zugegeben, gleichzeitig aber ihre Immobilien damit hypothetiert, zu großem Nachteil derselben, da sie auf diese Weise über ihre Güter nicht frei verfügen können. Die „Loga Italiana' ist sofort beim Ministerium des Aeußeren vorstellig gewor den und> verlangte dort eine energische Ak tion. damit diese Frage rasch und gründlich erledigt werde. Nach den zuletzt eingelau fenen Nachrichten scheint es, daß die Ange legenheit

hierzu bekannt, daß die Angelegenheit untersucht und die Schuldigen bestraft worden seien. Gleichzeitig warnt sie vor Exzessen nationalistischen Haders, die gegenwärtig nur schaden können. Italienisches Rotes kreuz. Nachdem die Steuer- und Verwaltungsangleichung der neuen mit den alten Provinzen zum Teile erfolgt ist, hat es das italienische Rote Kreuz für gunstig göfunden, auch «inen anderen Zweig seiner Tä tigkeit aus die neuen Provinzen auszudehnen, und zwar die Sammlung der Papierabfälle

deren Vor- und Nach teile verhandeln, weil bei diesen Verhandlunge' zu Tage treten würde, daß alle Argumente g«' ven die Bereinigung, vorgebracht bei der ,,gro' ßen Obermaiser Steuer- und WähleroersanM' lung', a-us Entstellungen über die Vermögens' und «Finanzlage der Stadt Meran gründen. Durch diese Entstellungen war es aber eben 8°' lungen, Stimmung zu machen und eine sog«' nannte Volksabstimmung zu inszenieren, welche jedoch keinen weiteren als rein privaten Charak ter besitzt. Die Berufung

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Der Burggräfler
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Seite 10 von 10
Datum: 23.12.1921
Umfang: 10
gemacht, daß mit dem demnächst zur Verlautbarung gelangenden kgl. Gesetzesdekrete vom 6. Dezember 1921 BL 4159 die bestehenden Vorschriften Über die Fahrtare für Kraftfahrzeuge jeder Art und für Motorboote einige Tarif-Abänderungen erfahren. Für die zum Privat gebrauch bestimmten Automobile ist eine 45prozentige bis 56prozentlge Ermäßigung der bestehenden Steuer vorgesehen. Auch für dle ausschließlich für den Remlsen- dienst, bezw. öffentlichen Platzdienst bestimmte Automobile, für dle organisierte

Taxis, für dle mit Pneuma bereiften Last-Automobile und AutobuS, sowie für Motorräder wurde eine besondere ennäßigte Besteuerung eingeführt. — Befrett von jeder Steuer find Automobile mit elek trischen Motoren inländischer Erzeugung. Eine besondere wichtige Neuerung besteht in der Berechtigung, öle betreffende Iahressteuer erst in dem Zeitpunkte, in welchem die Kraftfahrzeuge aus den Remisen weg in Verkehr treten, entrichten zu können, bezw. in der Fest setzung einer entsprechenden Ermäßigung

dieser Steuer je nachdem dieselbe im 2., im 3. oder im 4. Quartale des Jahres 1922 zur Entrichtung gelangt. Auch die Bestimmungen über die Uebertretungen der Fahrtaxe wurden einer entsprechenden Abänderung unterzogen, und in einzelnen Fällen dle betreffenden Strafen heruntergesetzt. Nähere Auskünfte können von den interessierten Parteien bei den betreffenden Steuer ämtern clngeholt werden. Sport. (Wintersport-Veranstaltungen in Süd- tirol.) Der Touring-Klub Jtallano. der das Gebier seiner großen Wintersport

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Bozner Zeitung
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Seite 3 von 4
Datum: 13.05.1896
Umfang: 4
werden wird. Zur Kurusgebacksteucr. Wir bringen, um irrige Auffassungen zu vermeiden, aus der Rede des Herrn Gemeinde- ratheS Dr. Jos. v. Zallinger gelegentlich der Debatte in der vorgestrigen GemeindcrathSsitzung die markantesten Stellen: Dr. v. Zallinger sagte: So wie die Bäcker und Zuckerbäcker zu dieser Steuer für LuxuSgeback verhalten werden, könnten vom Standpunkte des Grundsatzes „Gleiches Recht für Alle', auch die beiden Konservenfabriken für die Waare die sie in der Stadt zum Verkaufe anbieten, sowie

di: Kolonialwaarenhändler für so viele Luxusgennßmittel, die sie führen, herangezogen werden. Und wenn man vom Grundsatze „Gleiches Recht für Alle' die Steuer auch auf die Besteuerung der Luzusgegenstände ausdehnen würde, müßten die Manus-Kuristen für viele Luxusartikel wie Sammt und Seide, die Modewaarenhändler, und um kurz zu sein alle Geschäfte, da mehr oder weniger jedes LuxuSgegenstände in den Handel bringt, die Steuer entrichten, und habe ich ausdrücklich hinzu- gesetzt, daß die Herren Gemeinderäthe nicht etwa glauben sollten

, daß ich diese Steuer vorschlage, die wohl von keiner Landes regierung die Bestätigung erhalten würde, sondern daß ich diese Thatsache nur anführe, um zu zeigen, wie ungerechtfertigt es ist, daß man die Bäcker und Zuckerbäcker mit einer LuxuSsteu r be legt, während alle übrigen Geschäfte, die mit LuxuSgenußmitteln und Luxusgrgenständen Handel treiben unbehelligt bleiben. Freiwillige Feuerwehr Zwölfmalgreien. Das Kommando gibt bekannt, daß Mittwoch den 13. d. Abends 8 Uhr eine Uebung für die Steiger

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Tiroler Volksbote
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Seite 5 von 40
Datum: 14.11.1913
Umfang: 40
. Wer ist in dieser Kurie wahlberechtigt? Wahlberechtigt in der Wählergruppe (Ku rie) der Steuerzahler sind a) in Innsbruck, Bo zen, Meran, Trient und Rovereto alle jene, wel che wenigstens 10 X Steuer zahlen. Diesen hohen Steuerfuß für die genannten hatten die Liberalen verlangt und erklärt, wenn man ihnen hierin den Willen nicht tue, so seien sie entschlossen, die ganze Wahlreform zu Fall, zu bringen, . d) In den übrigen Städten und Märkten (Städtekurie, jene, welche wenigstens 6 X Steuer

, und c) in den Landgemeinden jene, welche wenigstens 2 X Staatssteuer zahlen und nicht sonst vom Wahl recht ausgeschloffen sind. Frauen, Besitzerinnen und Steuerträgermnen, wählen, mit Ausnahme der Städte,' in denen das Wahlrecht an eine Steuer Von 10 X gebunden ist, wo sie kein Wahl recht haben, durch Vollmacht, beziehungsweise durch ihre Männer. Seelsorgsgeistliche, Lehrer, Aerzte, Professoren, Staats- und Landesbeamte haben schon vermöge ihrer Stellung das Wahl recht (Jntelligenzwahlrecht). Khenbürger

- ausschre.ibung an gerechnet, im! Wahlorte seinen Wohnsitz hat. OA muß aber Wohl bemerkt werden, daß iH dieser Kurie etwa nicht bloß die wählen dürsen,. die keine Steuer zahlen, sondern es dürsen undi sollen auch cüle Steuerträger wählen, die in der! 4. Kurie wahlberechtigt sind, so daß damit die Steuerzahler ein Doppelwahlrecht haben. ^ .Ein weiterer Artikel folgt. Trotz mehrsacher eindringlicher Mahnung haben einige Paketabuehmer bis heute die Abon- nementsgelder für dieses Jahr noch nicht ent^ richtet

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Alpenzeitung
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Seite 2 von 6
Datum: 12.07.1927
Umfang: 6
Turnveranstaltung in Trento. Genehmigung folgender Steuerlisten: Bieh- sleuer, erste Ergänzungsliste 1927, Miètwert- steuer idem, Gewerbe- und Verkausssteuer Er gänzungsliste 1924, 25, 26: Vierte Ergän zungsliste 1923 - 1926, erste Ergänzungs liste 1927, Dienstboten-, Klavier- und Bil lardsteuer. Erste Ergänzungsliste 1S27, zweite Ergänziingsliste 1926. Hundesteuer zweite Er- gänzungsliste 1926 und erste Ergänzungsliste 1927. Ernennung des Herrn Angelo Betta zum ^effektiven Vertreter der Gemeinde im Provin

der Pensions- und Für sorgebeiträge) aus einen niedrigeren Betrag als 25.000 Lire herabgesetzt wird, so muß die Ergänzungssteuer von den Zahlungsstellen di rekt abgezogen werden und nicht in den Steuer listen aus Namen der betreffenden Angestellten eingetragen werden. (Ausgenommen im Falle, daß dieselben es verlangen sollten.) Um eine doppelte Steuerentrichtung zu ver meiden, ist es also notwendig, daß sämtliche Beamte, die infolge der oberwähnten Reduzie rung in die Lage kommen, einen Gehalt unter 25.000

, daß in den Füllen, wo die Reduzierung der Teuerungszulage nicht als Folge hat, den Gehalt unter 25.000 Lire herab zusetzen (unter Abzug der Pensions- und Für sorgebeiträge), die E!ntr»gung in den Steuer listen für das ganze Triennium weiter auf recht bleiben muß und erst nach dem Ablauf des Trienniums können irgend welche Abänderun gen in den Eintragungen erfolgen. Die Bezirkssteuerämter werden jedenfalls den Interessenten mit näheren Aufklärungen in jeder Weise entgegenkommen. Aerzkliche Visite für die Sinder

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Der Burggräfler
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Seite 7 von 20
Datum: 08.12.1906
Umfang: 20
, daß die entsprechenden Beschwerden und t Ansichten bekannt gegeben werden. Da sich die jährlich einzuzahlenden Summen bei Baumeistern } und größeren Bauhandwerkern auf Tausende be- ) laufen, auch jeder kleinere Meister plötzlich ganz un- 1 verhältnismäßig mehr als sonst zahlen soll und so ' daraus die allerhöchste Steuer erwächst, muß das Interesse an einer Besprechung dieser Mißstände ein bedeutendes sein. Es liegen Beispiele vor, wie der eine^viel, der andere wenig, der dritte gar nichts zahlt, trotz des gleichen

also ein bedeutender Prozent satz auf diese Steuer und wie gesagt, ohne daß da mit den Unfallbetrosfenen geholfen wäre. Es liegt auf der Hand, daß ein jeder Unfall für den Be troffenen ein Unglück ist, gleichgiltig wann, wo und wie er geschehen ist, deshalb muß auch jedem von einem Unfall Betroffenen Hilfe werden. Dazu brauchte es gar keine teuren Kommissionen und Erhebungen; so viel ist meistens zu ersehen, ob ein Arbeiter er werbsfähig ist oder nicht, oder nur teilweise, oder ob er simuliert. Diese Hilfe

ist eine allgemeine Hu manitätspflicht der menschlichen Gesellschaft uno sowie die Hilfe allgemein sein muß, so muß auch die hie zu notwendige Steuer verallgemeinert werden. So wie sich in anderen Städten und Orten eine allge meine Bewegung zu dieser Frage- kund gibt, wollen auch die Meraner Gewerbetreibenden ihre Ansicht am zustehenden Orte kundgeben. Der hiesige Kunst- und Gewerbe-Verein ladet alle Interessenten ein, am Freitag, 7. ds., abends 8 Uhr im Dereinslokale „Graf von Meran' zu einer diesbezüglichen

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