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Bücher
Kategorie:
Geschichte , Literaturwissenschaft
Jahr:
1911
Aus der Chronika derer von Zimmern : Historien und Kuriosa aus sechs Jahrhunderten deutschen Lebens.- (Schicksal und Abenteuer ; 3)
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Seite 109 von 516
Autor: Zimmern, Froben Christoph ; Ihringer, Bernhard [Hrsg.] / urkundlich erzählt von Graf Froben Christoph von Zimmern ; Johannes Müller. Hrsg. von Bernhard Ihringer
Ort: Ebenhausen bei München [u.a.]
Verlag: Langewiesche-Brandt
Umfang: 509 S. : Ill.. - 1. - 30. Tsd.
Sprache: Deutsch
Anmerkungen: In Fraktur
Schlagwort: p.Zimmern <Familie> ; z.Geschichte ; <br />p.Zimmern, Froben C. ¬von¬ / Zimmerische Chronik
Signatur: II 109.884
Intern-ID: 149167
stattfand, hatte Herzog Sigmund von Österreich Unterhand lungen gepflogen wegen einer Vermählung von Raiser Fried richs Tochter Kunigunde mit dem Herzog Albrecht von Bayern. Man hatte zunächst die Sache ruhen lassen, wegen der vielen Geschäfte und Unruhen im Reiche,' schließlich wurde aber Her zog Sigmund doch durch die dringenden Litten Herzog Al brechts bewogen, Herrn Johannes Werner von Zimmern, sei nen Rat, Rämmerer und Marschall zu Raiser Friedrich m die Niederlande zu schicken

, um die Verhandlungen wieder auf zunehmen. Der Raiser hörte Herrn Johannes Werner ganz gnädig an und entließ ihn mit dem Bescheid, was Herzog Sigmund für gut finde, das wolle Se. Majestät auch billigen und bestätigen. Ms er nun diese Antwort bekommen, reiste er eilends aus den Niederlanden zu Herzog Sigmund und er stattete ihm Bericht. Der nahm die Votschaft freudig auf, schrieb sogleich an Herzog Albrecht und vereinbarte mit ihm den Hochzeitstag. Die Hochzeit wurde bald darauf zu Inns bruck gefeiert. Wenige Tage

aber nach dem Beilager kam eine eilige Votschaft vom Raiser mit mündlichem und schrift lichem Befehl an Herzog Sigmund, die Heirat solle aufgeschoben werden, bis Se.Majestät zurückkomme - denn Se.Majestät wolle in eigener Person und sonst durch niemanden sich entschließen. Diesem Befehl konnte man nun freilich nicht mehr nachkommen, weil eben, wie gesagt, das Veilager schon vollzogen war. Diese Geschichte mißfiel Se. Majestät nicht wenig und hat es den beiden Fürsten, samt all ihren Dienern und Räten nachge tragen

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