807 items found
Sort by:
Relevance
Relevance
Publication year ascending
Publication year descending
Title A - Z
Title Z - A
Newspapers & Magazines
Der Tiroler / Der Landsmann
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/TIR/1922/15_03_1922/TIR_1922_03_15_1_object_1982402.png
Page 1 of 8
Date: 15.03.1922
Physical description: 8
. Amen, Mttwsch, den 15. Marz 1822 z^-KLZüÄ-Mne«t. Lloyd George. Der Rücktritt Lloyd George gilt nach Mel dungen aus sehr verläßlicl)en Quellen als ge- mß. Schien es noch möglich zu sein, die in nerpolitische Krisis zu überwinden, so schei terte diese Hoffnung als sich die Gegensätze üder die Behandlung der Orientfragen un- üderb rückbar erwiesen. Lloyd George hat den Flandpunkt eingenommen, daß die Türkei als politisches Gemeinwesen vertilgt werden müsse. Er lehnte die Ratschläge jener Politi ker

ab, die die Lage Indiens aus persön licher Erfahrung kennen und die darauf ver wiesen, dag die gute Behandlung der Türkei die Voraussetzung für die Geneigtheit der 70 Millionen indischer Mohammedaner bildet, die englische Herrschaft zu ertragen und zu stützen. Was Lloyd George bestimmte, mit der Türkei aufs härteste zu verfahren, war wohl das Vermächtnis Gladftones, der wie ein zweiter Eato die Ueberzeugung vertrat, daß die Türkei aus Europa hinausgeworfen Mrden müsse. Die Ereignisse in Indien

Ha rm der Politik Lloyd Georges Unrecht gege ben und als das neuerliche Telegramm der iÄischen Regierung, worin die Revision des Vertrages von Sevres gefordert wurde, im üebmett nicht die nötige Beachtung fand, vermittelte der Staatssekretär für Indien Ärd Montague den Alarmruf auf eigene zaust der Oefsentlichkeit, aur die die Wir kung ungemein groß war Das so offenbar gewordene Zerwürfnis im Schöße des Ka binetts führte zunächst den Austritt Lord Nomegues herbei, raubte aber zugleich dem Premierminister

jeden Halt, da seine Politik für die schwere Gefährdung der englischen Herrschast in Indien verantwortlich gemacht wiH. Lloyd George war sicherlich der gewandte ste Staatsmann der Ententeländer. Er hat alle seine Kollegen in Frankreich und Ita lien .überlebt'. Er gilt in England als ein Typus für die Grundsatzlosigkeit. Daher täuschte er jedermann, der ihm mit Anschau ungen von Glauben und Treue gegenüber stand. In allen Sätteln gerecht und durch geniale Begabung sowie eiserne Energie

die Durchschnittspolitiker weit übertragend, war er während des Krieges und besonders in der Nachkriegszeit ein beinahe unumschränkter herrft)er über die Geschicke Englands und einer jener Männer, die auf die Gestaltung kr jüngsten Geschichte den größten Einfluß ausgeübt haben. Seine Mitarbeit am Ver- iailler Bertrag kennzeichnet der Begleiter Wilsons, der ehemalige amerikanische Staats sekretär Lansing mit den Sätzen: »Lloyd Georges Ideale waren zweierlei. Er wo Iii? einen Bertrag, günstig für Europa, '>cht sür Frankreich

1
Newspapers & Magazines
Südtiroler Landeszeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/SLZ/1921/08_02_1921/MEZ_1921_02_08_5_object_614456.png
Page 5 of 8
Date: 08.02.1921
Physical description: 8
auf der Londoner Konferenz glauben sollten, Gegenvor schläge machen z» könne», um die Frankreich durch die Pariser Beschlüsse zngcsprochencn Entschädigungen zu schmälern, sie sich In einem großen Irrtum befänden. Brland werde sein Programm Punkt für Punkt befolgen und Sorge tragen, daß die Forde rungen Frankreichs seitens Deutschlands prompt anogeführt werden. Sonst würde als Folge die vorhergesehene Sanktion nnverzüglich in die Tat umgesetzt werden. Frankreich über Lloyd George befriedigt

. P a r i g, 7. Februar. Die Rede Lloyd öleorges hat hier freudige Ueberrnschung hervorgernfen und soll Frankreichs Er» Wartungen iibci'lrcffcn. Man sagt, bas fei wieder der Lloyd George von 1910. Nur der Passus der Rede, in dcni Lloyd George erklärt, daß Deutschland auf der Londoner Konferenz Gegenvorschläge machen könne, hat hier eine Berstlmmung her- vorgernsen. Im großen und ganzen verwlscht aber di« Rede Lloyd Georges den peinlichen Eindruck, welchen die Rede Asgnlths Hervargerufen hatte, in der er ausfiihrte

. daß Deutsch land die von den SlNiierten festgelegte riesige Summe niemals bezahlen tonne, (lieber die ßiede Lloyd Georges haben wir be reits gestern berichtet. Die Sil>ristleitung.) Eindruck der englischen Allnlskcrrede In Ameclka. Washington, ?. Februar. Die amerikanischen Z l- tlingeii meiden, daß der Staatssekretär des Aeßeren erklärt habe, der Aertrug mit Deutschland enthalte viele Irrtümer niA sei in dieser Form nicht ausführbar. Die amerikanische Press' ist über die Rebe tshnmberlains und Lloyd

2
Newspapers & Magazines
Südtiroler Landeszeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/SLZ/1922/11_02_1922/MEZ_1922_02_11_2_object_646217.png
Page 2 of 12
Date: 11.02.1922
Physical description: 12
Die Mrtschaslskonserenz von Genua. Beginn am S. März. London, 10. Februar. Im englischen Unterhaus« ant wortete Lloyd George auf verschiedene Anfragen, daß das für den Beginn der Genua-Konferenz festgesetzte Datum der 8. März sei. Er verlas dann die List« jener Länder, die zur Konferenz eingeladen wurden und legte dar, daß kein Land der Einladung nicht Folge leisten werde. Der Generalsekretär der Konferenz. Nauen, 10. Februar. Nach einer Meldung au» Rom, hat di« italienische Ministerkris

und die Unterstützung Amerikas beim Wieder aufbau der Welt zugesagt. Die Reparationszahlungen. London, 11. Februar. Lloyd George gab auf mehrfache Anfragen hin die Erklärung ab, daß, wenn Deutschland die Re parationszahlungen erlassen würden, Belgien und Nordfrank reich unbedingt vor dem Ruin stünden. der keiner ihrer Führer aus seinem versöhnlich gestimmten Herzen eine militaristische Mördergrube zu machen brauchte. Und sie sprachen von dem unerläßlichen „Respekt vor den Unterschriften' (auf dem Diktat

nicht zu Falle gebracht werden sollte. Der englisch-französische Garantievertrag. Die Deurteilung der Aeuherungen Lloyd Georg». N a u e n, 10. Februar. Zur Rede Lloyd Georges schreibt das „Berliner Tageblatt', das Interessanteste daran ist, daß Lloyd George offenbar den Abschluß des Garantiepaktes mit Frankreich für gesichert ansieht, und auffallend, daß er von den mit den Bunünisverhandlungen eng verflochtenen Besprechun gen über den Orient kein Wort erwähnt. Bei der Erörterung der Frage, wieweit die Furcht

Frankreichs vor der deutschen Revanche berechtigt sei, hätte Lloyd Georg« unzweifelhaft der friedlichen Gesinnung der ungeheuren Mehrheit des republika nischen Deutschland mehr gerecht werden können, als er es tat. Die Rechtspresse widerspricht der Behauptung, daß in der deutschen Jugend der Revanchekrieg vorbereitet werde. llyie ein freies deutsches Volk den Krieg nicht wolle, könne ein deutsches Sklavenvolk den Krieg nicht wollen, aber es fei stets ein Anreiz für den französischen Imperialismus

sich bereit finden lassen werden. Dle französische Vernichtungspolittk. Nauen, 10. Februar. Die Aeuherungen Poincarös er scheinen der „Deutschen Allgemeinen Zeitung' bezeichnend für die verschärfte Fortsetzung der französischen Bernichtungspolitik. Das Blatt weist darauf hin, daß Poincarö durch Winkelzüge über den französischen Imperialismus hinwegtäuschen möchte im gleichen Augenblick, wo Lloyd 'George sich zu allen nur mög lichen Garantien für die Sicherheit Frankreichs bereit erklärte

3
Newspapers & Magazines
Alpenzeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AZ/1941/08_05_1941/AZ_1941_05_08_1_object_1881631.png
Page 1 of 4
Date: 08.05.1941
Physical description: 4
, der passierbar ist, wird iinmer enger. Ein Aufklärungsgeschwa der meldet die Annäherung von Schiffen an den Hafen, so daß der Empfang un verzüglich und totalitär erfolgen kann. Vorgestern war ein Iv.lXXZ Tonnenschisf kaum im Hafen angelangt, als es ange griffen wurde, Volltreffer erhielt und ver senkt wurde. Nun liegt es quer über der Einfahrt und ragt teilweise aus dem Wasser. aus. iefern sprach Lloyd George die . .. Amenka werbe mehr und schneller ls es bis jetzt der Fall war. Als letzter sprach Churchill

, 'en versuchte, daß das Vekttßmsalltras sßr Churchill im Unterhaus angenommen S. Sebastiano, 7. — Im Londo ner Unterhaus wurde heute nachmittag die Aussprache über den von der Regie rung gestellten Vertrauensantrag fort gesetzt. Etne bemerkenswerte Rede hielt Lloyd George, der die Wortkargheit Edens über verschiedene Themen wie Gelnete von Monastir kritisierte; er be antragte, daß das britische Empire einen wirklichen Kriegsrat mit 4 oder S Per» soneil erhalte, deren ausschließliche Aufgabe es sein müsse

, die Feldzugs pläne zu studieren und dem Erstminister zur Seite zu stehen. Lloyd George kriti sierte vor allem die Dislozieruna der britischen Streitkräfte, die seiner Ansicht »ach von Grund aus umgestellt werden mühte. Er gab die Reihe der britischen Niederlagen zu und appellierte an die Widerstandskraft des Landes, die sich bereits in zahlreichen schweren Nieder lage» bewährt habe. Die gesamte Laze s'uhc sich auf die Möglichkeit, bis zum ttuu i !!lri Amerikas durchzuhalten. Hier Hoffnung schneller

l als es bis jetzt der Fall war. Als letzter sprach Churchill, der Ä>en damit zu entschuldigen übergeordnete Interesse Englands dem Außenminister in diesem Augenblic! Schweigen auferlege. Weiter meinte Chmchill, hinsichtlich der Vorgänge in Spanien, Moskau und Vichy sei es bes ser, nicht allzusehr auf Einzelheiten zu dringen; er gebrauchte hiebe» der fran' zösischen Regierung gegenüber Ausdrücke, welche die in Loiwon bestehende Verblt terung dem ehemaligen Verbündeten ge aenüber bekunden. Für die Türkei hatte Lloyd

George ein vorsichtiges Lob und gleichzeitig eine Enthebung von der Veo antwortlichkeit dafür, daß sie deutsch« Schiffe durch die Dardanellen passieren ließ: sie hätte nicht anders handeln können, jagte Churchill. Cr kritisierte sodann den pessimistischen Ton der Rede Lloyd Georges und ver wunderte sich darüber, daß eine solche Rede von einem der Führer des vorigen Krieges gehalten worden sei; immerhin sei Lloyd George trotz feines Peffimis mus dafür eingetreten, baß eben im Hinblick

4
Newspapers & Magazines
Alpenzeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AZ/1937/27_06_1937/AZ_1937_06_27_1_object_2638168.png
Page 1 of 8
Date: 27.06.1937
Physical description: 8
haben gezeigt, daß wir, wenn wir uns ihnen stellen, in der Lage sind, sie zu schlagen.' Auf den überaus heftigen Angriff Lloyd Geor ges antwortete Eden, daß er den Vorwurf der Feigheit prüfen wolle, den Lloyd George erhoben habe. Es sei nichts einfacher für eine Regierung und gewiß nichts einfacher für einen Außenmini ster, als auf Kosten anderer tapfer zu sein. Eden sagte: Wenn man andere Länder nicht vom glei ch«» Verantwortungsgejühl beseelt sieht, enthebt uns das in keiner Weise der Verantwortung

des Nichteinmischungsausschusses wird einberufen werden und wenn die Bereitschaft zur Zusammenarbeit besteht, wird noch einmal ein Versuch gemacht werden. Die Rcgierung wird jedenfalls alles tun. was ihrer Ansicht nach am Besten geeignet ist, den Frieden in Europa in die ser Generation zu erhalten. Chamberlain bemerkte, Lloyd George habe wohl vollkommen übersehen, daß Rußland an die spanische Regierung Waffen in grüßten Massen geliefert habe. Bevorstehende Schließung der Gasthöfe und Cafes in Frankreich. Paris. 26. Juni. Das Exekutivkomitee

Beratung zerstört wor den sei. Unvermeidlicherweise sei infolgedessen die Lage schwieriger als vorher geworden. Die briti sche Regierung werde die Nichteinmischungspo litik nicht aufgeben, weil England die Gefahren erkenne, die sich hinter der Preisgabe einer solchen Politik verbergen. Das heiße aber nicht, daß man Frieden um jeden Preis wolle. Sowohl der Führer der Arbeiterpartei, Attlee, als auch Lloyd George erklärten, daß sie die Rede Edens aufs tiefste enttäuscht habe. Lloyd George Roma, 26. Juni

5
Newspapers & Magazines
Südtiroler Landeszeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/SLZ/1922/09_01_1922/MEZ_1922_01_09_2_object_643799.png
Page 2 of 4
Date: 09.01.1922
Physical description: 4
e<iu i „SflWlrol« C<ntb«fj«ltwtfl*. Montag, ttw 9. TSnner 192». Politische Übersicht. Die Arbeiten der Konferenz in Tonne». Philipp Millei telephoniert dem „Petit Parisien' aus Tannes, es scheine sich aus den -Unterredungen, die zwischen Briand und Lloyd George stattgefunden haben, zu ergeben, daß die Konferenz sich auf di« Probleme beschränken werde, die di« unmittel-bare Lösung verlangen, das heißt auf die Reparatton für 1922. Die großen Fragen würden in Tannes ausgeschaltet bleiben. Tine

für irgendwen und ohne Erbitterung in die Familie der Völker ausgenommen -werden könne, kann nach dem „Journal des Debats' ein solches Bündnis keine Ordnung schaffen und mir eine illusorische Bürgschaft für Frankreichs Sicherheit bieten. Der Pariser Korrespondent der „Times' berichtet von dort, das Mißtrauen In der Standhaftigkeit Lloyd Georges gegen Deutschlarrd und den anwachsenden Skepttzis- nnrs auf britischer Seite gegen den Plan einer Allianz mit Frankreich. „Westminster Gazette

' zufolge ist die Mission des General direktors des englischen Schatzamtes, der von Lloyd George nach Rom entsandt wurde,.um mit der Italienischen -Regierung we gen der von London gemachten wirtschaftlichen Vorschläge Füh- lung zu nehmen, gescheitert. Der englische Generaldirektor hat S tellen müssen, dag unter den italienischen Ministern hin- lich der von England unterbreiteten Vorschläge keine Eini gung besteht. Ministerpräsident Bonomi sowie die technischen Minister Soleri u. De Naoa hätten

zwar -den Vorschlägen Lloyd Georges zugestimmt, da aber der Außenminister Della Toretta und die übrigen Minister unter dem Einflüsse der Reparations kommission der Schaffung eines großen Finanzorganismus zum Wiederaufbau Europas feindselig gegenüberstehen, ist keine Einigung erzielt worden, so daß die Verhandlungen als ge scheitert zu betrachten sind. Reparationen oder Bündnis? Der französisch-englische Allianzvorschlog, der vo-n Briand vor seiner Abreise nach Cannes in den Vordergrund gerückt worden

teilnehmen solle, gesichert scheine. Die Verwirklichung des Planes aber setze heikle Ver handlungen mit der Sowjetregierung voraus. Frankreich mache -daher fe-ine Vorbehalte und wünsche auch, daß die Re- paratlonsfrage nicht von der paneuwpäifchen Konferenz berührt oder beeinflußt werde. Lloyd George -fei hier anderer Meinung. Südtiroler TagesfragenMeuigketten Ausforschung. Am 24. November vor. Is. entwendete ein Taschenspieler, der in Gasthäusern Vorstellungen zu geben pflegt, dem Ernst Meßner

7
Newspapers & Magazines
Volksrecht
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/VR/1921/06_11_1921/VR_1921_11_06_2_object_2120626.png
Page 2 of 8
Date: 06.11.1921
Physical description: 8
y- ; \ «eite 2 Die Urtitnaftea HMu dar ÖegättteU rhvr» WfW erreicht. Lloyd George erhielt ein. Vertrcmensvvtmn, itric cS günstiger nicht gedacht werden kann, seine Stel lung hat sich neu gefestigt. Nicht einmal die Gruppe der Unionisten, die im ganzen 49 Sipe innchat,^ ftimrnte geschlossen gegen Lloyd George. Und so tragen sie neben dem Schaden' auch noch den Spott davon. Lloyd Georges Ausführungen über den Stand der englisch irischen Verhandlungen waren nicht von star ker Zuversicht getragen

. Möglich, daß er den oppositionellen Säbelraßlcrn zuliebe absichtlich schwärzer miftrng als es twtwcndig war. Aber es läßt sich doch nicht verkennen, daß man die rettende Formel nach mo- natelangcn Verhandlungen nicht gefunden hat und daß die Gegensätze zwischen den Interessen der englischen Krone, der katholischen Iren und der protestantischen tllsterbewohner sich tit keiner Weise ansgeglichen haben. Dadurch ivird die politische Akliviisfähigkett des Ka binetts Lloyd George nach innen und außen

gelähmt, die persönliche Teilnahme Lloyd Georges an der Washing toner „Abrüstungs'-Konsereuz, zu der Briand bereits untcrivcgs ist, erscheint fast nicht mehr möglich, und' die Frage der Neuwahlen in England, die 'von Tag zu Tag brennender wird, bleibt in der Schwebe. Kleins polttische Aachrichien. Auflösung einer 'Gemeindevertretung. Die Gemeinde- Vertretung von Riva hat sich zuin Zeichen des Protestes gegen dle andauernde Vernachlässigung der Gemeinde durch die Regierung aufgelöst. Dis

8
Newspapers & Magazines
Alpenzeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AZ/1939/25_07_1939/AZ_1939_07_25_1_object_2638421.png
Page 1 of 6
Date: 25.07.1939
Physical description: 6
Unterhandlungen amtlich bekanntgegeben habe. Der erste Tag der sowjetischen Flotten übungen, die gestern mit einer großen Flottenschau im Baltischen Meer und Feierlichkeiten in den bedeutendsten Ha fenstädten begonnen hat, wird von der „Times' als eine Vorführung der sow jetischen Stärke zur See bezeichnet, die auch den Zweck hat, die übrigen Staaten zu beeindrucken, die gegenwärtig in un sicheren Beziehungen zu Rußland stehen. Lloyd George veröffentlichte eine neue Attacke gegen Chamberlain und verlangt

, daß der Premierminister, p>enn er schon nun einmal England in die unmögliche Position, in der es heute ist, hineinge rissen habe, auch selbst die ganze Last der Verantwortung auf sich nehme und umgehend nach Moskau fahre, um zu retten, was noch zu retten ist. Lloyd George vertritt mit Vehemenz seine alte These, daß es eine gefährliche Narretei war, Polen und Rumänien Beistands versprechen zu geben, bevor England die Sowjetallianz in der Tasche hatte. Lloyd George erklärte heute, daß Chamberlain mit einer Panik-Geste

diese Versprechun gen abgegeben habe, und daß er sie erst realisiert habe in einem Zeitpunkt, als nur noch eine Russenallianz ihn aus der verzweifelten Lage retten konnte. Eines sei jedenfalls sicher, der englische General- stab^ so meint Lloyd George, sei nicht ge fragt worden, bevor Chamberlain sein Hilisversprechen gab, denn der General stabschef sei zn jener Zeit gar nicht in England gewesen. Berlin, 24. Juli. In amtlichen Kreisen stellt man fest, daß die demokratischen Blätter einen Fehler begangen

10
Newspapers & Magazines
Bozner Nachrichten
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BZN/1920/28_04_1920/BZN_1920_04_28_2_object_2467283.png
Page 2 of 3
Date: 28.04.1920
Physical description: 3
Seite 2 ..Bonner Nachrichten', den 28. April 1920 Nr. 96 Nr. 96 ein vollständiges Einvernehmen der Allnerteil bezüglich der deutschen Frage erzielt worden sei. Samstag vormit tags einigten sich Lloyd George und Millerand über die Notwendigkeit, in der Öffentlichkeit- zu betonen, daß die Al liierten in dem Willen solidarisch seien, den Friedensvertrag mit Deutschland durch führen zu lassen und am Sonntag wurde eine Erklärung ausgearbeitet, die im we sentlichen folgenden Inhalt

und italienischen Teilnehmer an der Konferenz in ihren Unterhaltungen er wecke n wollen, ist der, daß zwischen Millerand und Lloyd George kei nerlei Gegensatz besteht. Ich halte es für meine Pflicht, darauf hinzuweisen, daß dieser Eindruck mir nicht richtig und dem französischen Interesse entgegen gesetzt erscheint.' Und der „Neuyorker He rald' weiß sogar zu berichten, daß statt der Festigung der englisch-französischen Freund schaft ein englisch-italienisches Bündnis in San Nemo Tatsache geworden sei. Italien

hätte dabei eine umsassende wirtschaftliche Hilfe von England zu er- ivarten. Dadurch' würde Lloyd George vollständig freie Hand bekommen, um sei nen Standpunkt für den wirtschaftlichen Wiederaufbau und die britische Vorherr schaft in der Türkei durchzusetzen. Wie gesagt, der Kuhhandel ist wieder einmal auf Kosten Deutschlands abgeschlos sen worden, aber trotzdem kann kein De inenti die Tatsache ableugnen, daß Frank reich isoliert dasteht und im Konzert der europäischen Mächte zwar noch immer

der Massen des österreichischen Volkes zum Hungertode zu beseitiegn. Lord Vertäte verurteilte die Bestimmung des Vertrages, die die Oesterreicher an der Ver einigung mit dem deutschen Volke hindert. Diese mit dem Selbstbestimmungsrechte in striktem Widerspruche stehende Bestim mung sei von Frankreich erzwun gen worden. Lloyd George habe sich zu sehr von seiner Neigung zu Kompromissen beherrschen lassen. ' Heimatliches. Bozen. 27. April. Aprilwetter. Nach dem herrlichen Sonn tagswetter erschien gestern

11
Newspapers & Magazines
Südtiroler Landeszeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/SLZ/1921/22_10_1921/MEZ_1921_10_22_2_object_635901.png
Page 2 of 10
Date: 22.10.1921
Physical description: 10
.) Dieser katastrophale Valutasturz !' t e, wie gesagt, unseren Gegner die Augen öffnen müssen, wenn ihre Taktik nicht nur von politischen Gesichtspunkten diktiert wäre, und wenn sie sich nicht von Frankreich das Leitseil hätten um den Hals werfen lasten. So hat denn die Botschafterkonferenz der vom Dölker- bundsrat empfohlenen „Lösung der oberschlesischen Frage' zu- gestimmt, und Lloyd George denkt trotz des feierlich verspro chenen „fair play': Wie Vriand will, ich halt still!' Aber will man sich in England

polnische Uebernahmekommandos zwecks Vor bereitung der Uebernahme der an Polen fallenden Gebiete ein» setzen zu dürfen. Lloyd George über die Arbeikslosigkeik. Premierminister Lloyd George erklärte in seiner mit Spannung erwarteten Unterhausrede über die Arbeitslosen frage, das Land mache die schwerste Periode von Arbeitslosig keit seit zwei Jahren durch. Im gegenwärtigen Augenblick seien in England 1,750.000 Erwerbslose. Die größte Arbeits losigkeit herrsche in der Metallindustrie. Die Ursachen

einschließ lich der Stockungen der Handelsmaschinerie und der Schwan kungen des Wechselkurses könne man Im Worte „Krieg' zu- sammenfasten. Zwei Arten von Politik seien möglich, entweder »ut der Staat nichts ode'' bietet, soweit cs seine beschränkten Mittel gestatten, Unterstützung. Die Regierung einpfchle die zweite Politik. Lloyd George gab eine Uebersicht über die bis herigen Maßnahmen der Regienmg zur Herstellung des Han dels und zur Beseitigung der Erwerbslosigkeit. Unter anderem durch Fördern

13
Newspapers & Magazines
Volksblatt
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/SVB/1922/16_08_1922/SVB_1922_08_16_7_object_2532297.png
Page 7 of 8
Date: 16.08.1922
Physical description: 8
, eine gemein schaftliche Antwort auf das Stundungsgesuch Deutschlands zu vereinbaren. Poineare wollte einen Zahlungsaufschub auch für kurze Zeit nur unter der Bedingung gestatten, daß die staatli chen Bergwerke und Forste Deutschlands als Pfänder genommen und daß .ihre Enteignung sofort angedroht werde, wenn Deutschland in Verzug kommt. Lloyd George wollte nur ein Pfandrecht auf die deutschen Domänen und nur dann, wenn Deutschland mit seinen Holz- und Kohlenlieferungen in Verzug kommt. Es ist völlig

Rate von 40 Millionen Goldmark für die Ausgleichs zahlungen zu leisten. Mit größter Mühe habe sie 10 Millionen Goldmark aufgebracht, die zur Verfügung gestellt werden. Die Berliner Börse reagierte gestern scharf auf das Fallieren der Londoner Konferenz. Der Dollar stieg von 788 auf 1038. - Die italienische Londoner Delegation ist am 15. August nach Rom abgereist. Lloyd George ließ durch einen Vertreter Schanzer am Bahn hof noch einmal für seine Bemühungen zur Er reichung eines Übereinkommens danken

. Aus London,. 16. August, wird berichtet: Die Londoner Konferenz ist am Montag ergebnislos abgebrochen worden. Die Meinungsverschiedenheiten stießen allzu arg aufeinander. Poincare lehnte den Vorschlag Lloy d G e o r ges, Deutschland vorläu fig ein Moratorium zu gewähren und von Pfändern und sonstigen Bedingungen abzusehen, schroff ab. Darauf erklärte Lloyd George, mit Frankreich nicht mehr weiter verhandeln zu können. Man kam schließlich überein, Deutschland für die Ausgleichs zahlungen ein vierwöchiges

, die zur unge fähren Ausrechthaltung Österreichs genügen lvürde» der Plenarsitzung vom Montag beschäftigte- sich nun die Konferenz mit dieser Note. Poincare war für die Gewährung der Anleihe; doch erklärten Lloyd Georgeund Schanzer, ihren Völkern keine neuen Steuern zugunsten Ästerreichs aufbür den zu können. Man beschloß, das Memorandum, an den Völkerbund zur näheren Prüfung .oeiterzu- leiten. . Gbftsenöungen nach Sem Noröen. Auf Grund einer mit dem deutschen Ver kehrsministerium am 1. August

15
Newspapers & Magazines
Volksrecht
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/VR/1922/30_07_1922/VR_1922_07_30_6_object_2122182.png
Page 6 of 8
Date: 30.07.1922
Physical description: 8
. Paris) 29. Juli. (Stefan!.) Eine amtliche Er klärung zu der vorstehenden Meldung sagt- daß Frankreich zwar entschlossen sei- im Falle, daß ihm Pfänder ver weigert wüdrcn, Mein vorzugehen, daß aber Poincarö überzeugt sei, daß die Reparationsfrage noch vor dein 16. August ins Reine gebracht werden müsse. Neuregelung -er Reparationsfrage. London, 28. Juli. Lloyd George erklärterer werde demnächst Erklärungen über die Ncparationsfrage und die interalliierten Schulden abgeben. England unter handle

gegenwärtig noch »licht mit Frankreich über bett Handelsvertrag. Die Frage des englisch-französischen Ga- rantievcrtragcs w'ird noch immer von der englischen Re gierung mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Lloyd Ge orge erklärte, er sei entschlossen, einen allgemeinen Plan zur endgültigen Regelung der Ncparationsfrage zu,' ent werfen, der in sechs Wochen veröffentlicht iverden wird. Ter Plan soll mit großen englischen Opfern verbunden sein. Üeber den Inhalt dieses Planes, der geeignet sein soll, hie ganze

Reparationsfrage endlich einmal in ver nünftiger Weise zu lösen,- wird noch strenges Stillschwei- gcn bewahrt. Englisch-französische Katzbalgerei. . London, 29. Juli. Lloyd George sprach in einer Rede von einem kommenden Kriege, der mit fürchter lichen Waffen ausgefochten und gegen die Zivilisation gerichtet sein lvird. Alle Nationen müßten, um diesen Krieg zu verhindern, stark abrüsten. Eine Nation gebe cs aber in Wirklichkeit, die ganz abgerustet sei, während alle anderen sich mit den besten

Zevstörungsinitteln ver sehen. Es sei Aufgabe des Völkerbundes, hier eiNzu- schreiten. >' Paris, 29. Jul. Me neuesten Differenzen zwi schen Frankreich und England haben zu einer halb amtlichen Kllnbmachnng ill Paris geführt, aus der her vorgeht, daß eine Zusammenkunft zwischen Lloyd George und Poincärö in der nächsten. Zeit nicht mehr zu erlv.ar- ten sei, ’ ' ’ Wo kann das „Dolksrechl' bestellt werden? Bestellungen auf unser Blatt werden zu jeder Zeit bei sämtlichen Vertrauensmännern eutgegengenommen; ferners

16
Newspapers & Magazines
Volksrecht
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/VR/1922/28_05_1922/VR_1922_05_28_6_object_2121823.png
Page 6 of 8
Date: 28.05.1922
Physical description: 8
wurde die erste Vollversammlung bei den Katakomben des heiligen Lloyd George über die Lage Europas^ London, '27. Mai. Lloyd George sagte in seiner Rede int Unterhaus, es sei jetzt Zeit, daran zu denken, was zu tun sei, um Europa vor dem Zusammenbruch zu -retten. Er betonte die Vorteile des Burgfriedens- Paktes-und gab. der Hoffnäng Ausdruck, daß derselbe auf einen wirklichen wahren Frieden hinmislaüfen werde, wenn .die Sachverständigen im Haag, denselben geprüft und ihn für gut befunden

haben werden. Er wolle weiter nicht sage», ob Genua schließlich ein Xkrfolg sein werde; wenn dres aber nicht der Fall wäre, dann würde die Lage Europas eine tragische werden. Sei. es aber auch nur, ein teilweiser, so sei schon eine Stellung erobert, von der aus. wcitergebant werden könne. Lloyd George erklärte weiter,, daß'die .Konferenz nicht alle zwischen den Nationen'schtvebenden Streitfragen lösen wollte und konnte, . weil viele derselben vor anderen Trib,malen, der Lösung-.warten. In durchaus freundschaftlichen

an die ^Grenzen marschierten. Eine Athnro- sphäre - internationalen Argwohns be herrscht heute Europa n nh/neu c Ko n fl i kte drohe,:.''Lloyd George-sprach dann über Rn.ßland »nd erklärte, daß er sich über das Verhältnis Englands zu Frankreich an: 29.. Mai. anssprcchen werde. BWgBaagw il. 1 ii J— ■■ r»* yriefkasten der Redaktion. K. V., Castell-Testno. Wenn Ihre Frau -nach Deuksck)ösl«rrelch will, mutz sie'einen ilal. Patz haben. Sobald sie diesen beslhi

17
Newspapers & Magazines
Bozner Nachrichten
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BZN/1922/20_04_1922/BZN_1922_04_20_2_object_2484576.png
Page 2 of 8
Date: 20.04.1922
Physical description: 8
vertreten seien, angenommen und nun hätten sie einen Vertrag unterzeichnet, der gegen alle Entscheidungen von Cannes verstoße, da er die Bedingungen-außer Acht lasse, unter denen Rußland in die euro- päische Gemeinschaft hätte eingelassen werden sollen. Unter diesen Bedingungen habe die Kon- ferenz von Genua ihren Wert verloren. Englische Stimmen. Der Leitartikel des „Daily Chronicle' er klärt, . bezüglich der.^Unterhandlungen mit den Russen bestehe noch kein Grund zu Pessimismus. Lloyd George

-nahestehende Journalisten wissen nichts von einem Ultimatum. Sidebotham be- stätigt, daß Lloyd George seinen Plan, die aus der Konferenz vertretenen Staaten sollten sich verpflichten, sich aller gegenseitigen Angriffe zu enthalten, keineswegs aufgegeben habe, und deutet die Möglichkeit einer dramatischen Um kehr in der französischen Haltung an. Die fran- zösische Position werde immer schwächer. Es sei nicht französische Art, die Logik der Tatsa chen zu verkennen. Der Leitartikel der „Times' warnt England

Neutralen. Besp zwischen Lloyd George und d?n > Aus Genua, 20. .April, wird den Aktion der neutralen Staaten M ' nähme der Arbeit in den verschieb Missionen hat lebhaften Eindruck sand sowohl Schanzers als auch UM! Billigung^ Beide beabsichtigten « Schwierigkeiten zu machen, sondern > ten nur, von allem auf dem Lauseno > zu werden, damit sie im rechten ' Klärung der Lage eingreifen und sung der ersten Kommission, die i> russischen Frage beschäftigt, Herwig ten.' Dr. Rathenau begab sich .x Lloyd George

18
Newspapers & Magazines
Der Bote für Tirol
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BTV/1907/27_02_1907/BTV_1907_02_27_3_object_3020202.png
Page 3 of 8
Date: 27.02.1907
Physical description: 8
- Hcreüegcgcde:! vv:: i>?r bereits geborgen. Fast sämtliche 150 Schüler werden vermißt. Unter den Müttern der Kin der entspann sich ein förmlicher Kampf um den Eintritt in das brennende Schulhaus; man mußte sie mit Gewalt hindern, sich in die Flammen zu stürzen. Die Katastrophe des Dampfers „JmperaLrix' Wien, 27. Febr. Der Verwaltungsrat des' österreichischen Lloyd hat gestern anläß lich der Strandung des Dampfers „Jmpera- trix' eine Trauerkundgebung beschlos sen. Präsident Becher sagte

unter anderem: Zum ersten Male in der Geschichte des österr. Lloyd sei der traurige Fall eingetreten, daß bei einem Schiffsuufall ein Verlust an Men schenleben zu beklagen ist. Zum Glück seien alle Passagiere und der größte Teil der Be mannung, dank dem opfermutigen Eingreifen der italienischen, französischen und russischen Stationsschiffe und der Hilfeleistung des Lloyd dampfers „Ca st vre' gerettet worden. Es steht außer Zweifel, daß sowohl der Komman dant, Kapitän Ghezzo, ein erfahrener See mann, und sein erster

zu bemessen und in berücksichti gungswerten Fällen solche sofort zu gewähren. Bei dieser Gelegenheit wurde vom Verwaltungs rat Julius Singer die Notwendigkeit der Aus dehnung der Unfallversicherung auf Seeleute zur Sprache gebracht, wobei der Regierungsvertreter namens des Handelsmini steriums die Erklärung abgab, daß ein dies bezüglicher Gesetzentwurf ausgearbeitet sei und der Lloyd schon demnächst in die Lage kommen werde, zu dessen Bestimmungen Stellung zu nehmen. Die Hebung des Dampfers „Berlin

19
Newspapers & Magazines
Der Burggräfler
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BRG/1917/28_02_1917/BRG_1917_02_28_4_object_778362.png
Page 4 of 8
Date: 28.02.1917
Physical description: 8
■ Ufas thren Kohlenbezügen kommen, kümmert Lloyd-Ge- zielt werden, daß nunmehr der Einleitung handels orge nicht.) politischer Verhandlungen mit dritten Staaten, ins- Lloyd George befaßte sich .sodann mit der Frage besondere mit dem Deutschen Reiche, ketn tzin- der LedenSmittelerzeugung im eigenen Lande und dernis im Wege steht. — Bet dieser Sachlage find wie» auf die Notwendigkeit hin, die Farmer dazu die beiden Regierungen im gegenwärtigen Zeitpunkte zu veranlassen, Getreide anzubauen

hat, in der er wurde im Wittelmeer versenkt. An Lord be- erklärte, es gebe in den Vereinigten Staaten eine fanden sich fenegalische Schüßen, die nach bestochene Macht, gegen die man ankämpsen müsse. Frankreich gebracht werden sollten. (Der Me Crntutruog des wlrtkijaft- Heben Ausgleiches mit Ungarn. Einer halbamtlichen Mitteilung zufolge sind die Dampfer „Athos' gehörte der Gesellschaft Maritimes und faßte 12.644 Tonnen.) Lloyd-George Über SchiffSraumfrage und LebenSmittekerzeuguug. London, 23. Februar. (Reuter

.) Im Unter- Ausgleichsverhandlungen zwischen den beiden Regie- Hause betonte Premierminister Lloyd-George in rungen von Oesterreich und Ungarn soweit fortgc- selner Erklärung, daß die Einfuhr von Kaffee und schritten, daß auf Grund der vorläufigen Verein- Kakao eingestellt würde, ferner die große Wichtigkeit barungen nunmehr die Handelsvertragsvcrhand- der Schtffsraumfrage und sagte, daß eine Million lungcn mit dem Auslände, zunächst mit dem Deut- Tonnen englischen Schiffsraums Frankreich zuge- scheu Reiche, begonnen werden können. Damit ist wiesen

20
Newspapers & Magazines
Der Tiroler / Der Landsmann
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/TIR/1920/10_07_1920/TIR_1920_07_10_2_object_1971936.png
Page 2 of 12
Date: 10.07.1920
Physical description: 12
war schon zu Beginn der konfsni?; die Behandlung der Deutschen entwürdig?«!», Die Deutschen sahen sich auf die Anklagebcnl gesetzt, anstatt auf Verhandlungssessel. Vi Frage noch dem Reichswehrminister geschah iv brüsker und verletzender Form. Die Rede dn Reichskanzlers wurde schweigend, aber ach mit fichtbarer Gleichgültigkeit angehört. M ultimativen Forderungen Lloyd Georges iz der Entwasfnungsfrage wurden in unecht schroffem Tone gestellt. Soweit noch mutt-N kreise in der Reichshaupistadt anwesend

sn)> überwiegt bei ihnen, wie die «Post' erMci, die große Enttäuschung. Auch nach Meldung die den «Bosler Nachrichten' aus Spa zugchcv, geht dort der allgemeine Eindruck nach dn zweiten Sitzung der Konferenz von Spa dahin, oaß infolge des ultimatumariigen Verlan KM Lloyd Georges, genaue Daten u. Pläne üw die Entwaffnung vu nennen, die Sonorem in ein kritisches Stadium eingetreten sei. Vs» der Antwort der deutschen Delegierten n-erk die Weiterführung der Beratungen abhänzev. Millerand siegt. Berlin, 8. Juli

. Die „Nationalzsiwng'I läßt sich a.'s Spa berichten:. Augenblicklich stellt sich die Lage folgender- maßen dar: Entweder die von den Dent'ä!?? erwartete Antwort befriedigt die Ent?nte. oder die Konferenz ist gesprengt. Ueber die äußerst erregte Sitzung äußerte sich eine del französischen Deleastion nahest-hende V^rsqn- lichkeit. daß das feste und scharfe Auftr?<ns Lloyd Georges als ein Zeichen dofür ,u b?> trachten sei, daß Millerands Einfluß in d?i Enkvassnunasfrage durchgedrungen s?i. So wohl in deutschen

, wie au^i in alliierten Snis?» wird das Ergebnis der Dienstag-Sikissg a!s eine Schlappe Fehrenbachs und Geßkes b' trachtet. <A?Uers schlechtes 2!bkhn?i>n damit entschuldigt, daß er von der Reis? üb«' mudet war. Von zuverlässiger Seite wird dem ter der «Nationalzeitung' mitgeteilt, dag b: reits am Samstag vor der Slbreise der du schen Delegation nach Spa ein Entent-sd^la mat dem Reichskanzler Zehrenbach Lloyd George mitgeteilt habe. d«ß die rische Frage in erster Linie erörtert würde. Der Ententediplvmat habe daher

21