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Newspapers & Magazines
Brixener Chronik
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Page 10 of 16
Date: 13.05.1911
Physical description: 16
entsprechende Räume für die Bozener Filialbuchhandlung und -Buchdruckerei biete. Die Front des Hauses gegen die Museumstraße sollte ein modernes Geschäftslokal für die Buchhand lung bieten, im Hinterhause die Buchdruckerei mit den Zeitungsredaktionen, -Administrationen und Ex peditionen untergebracht werden. Die Aufgabe be züglich der Buchhandlungsräumlichkeiten war bald ge löst. Die ganze Front, mit Ausnahme des 2 Meter breiten Hauseinganges nimmt heute das Auslage fenster der Buchhandlung

ein. Von der Höhe und Breite dieser Auslagefenster kann man sich einen bei läufigen Begriff machen, wenn man bedenkt, daß das Glas dieser Auslage aLein 900 LI kostete. Schwieriger war die Raumeinteilung bezüglich der Buchdruckerei im Hintergebäude. Ohne Raum verschwendung sollten möglichst große, für die tech nische Kommunikation ökonomisch verteilte Räume geschaffen werden, die dem Haupterfordernisse einer Buchdruckerei — reichlichen Zutritt von Licht und Lust — entsprach. Wiederholte, eingehende Beratun gen

als bei Auerlicht. Die Gasstrümpfe, es handelt sich um ein Hängelicht, haben längere Lebensdauer als die Auerstrümpfe. Die Be heizung der sämtlichen Räume der Buchhandlung und Buchdruckerei, die sich auf einen Flächenraum von 240 Quadratmeter belaufen, besorgt ein Strebelkessel, der von der Firma I. L. Bacon in Wien installiert wurde. Vorgenommene Heizproben ergaben, daß die vollkommen entsprechende Wärmeabgabe schon drei Viertelstunden nach der AnHeizung erfolgt. So hat dmn die Verlagsanstalt „Tyrolia

' eine moderne Werkstätte geschaffen für die Buchdruckerei, die für deren Arbeiter und Beamten tatsächlich schon dringend notwendig war. Wenn es auch Tatsache, daß der Neubau der „Tyrolia* nur unter dem Opfersinne der Freunde der christlichen Presse, die die Mittel zum Baue und zur Vergrößerung der Buchdruckerei aufbrachten, er Die Inschrift: „Dem Gründer der Tyrolia, Professor Dr. Aemilian Schöpfer' unterrichtet kom mende Geschlechter, daß die sprechenden Züge an jenen Mann erinnern, der in unentwegter

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Newspapers & Magazines
Der Burggräfler
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Page 9 of 12
Date: 13.04.1892
Physical description: 12
, mit welchem Graz und Steiermark in Oesterreich und vielleicht auch in Deutschland allein dasteht, und das ist die „Slyria' Buchdruckerei, Verlags- und Sortiments buchhandlung, Zeitungsverlag deS „Grazer Volks- blalt', des „Sonntagsbote', des „christlichen Feier abend' und des „Literarischen Anzeiger'. Die beiden Wochenblätter „Sonntagsbote' und „Feierabend' haben eine Auflage von 14—15000 und sind über ganz Steiermark verbreitet. Das große Institut ist Eigenthum des „kathol. Preßverveins der Diö zese Seckau

.' Der Verein wurde 1869 gegründet und hat den Zweck: „Zeitungen und Bücher, die im Geiste der kathol. Kirche und gesunden, staats rechtlichen Grundsätzen verfaßt, oder sonst in Wis senschafter Beziehung werthvoll oder für den Land- und Gewerbemann nützlich sind, zu verbreiten.' Das Gründungskapital betrug 52.000 fl. Der gegen wärtige Typenvorrath beträgt 45.000 Kilo. Der Musiknotensatz übertrifft jenen aller Grazer Buch- druckereien. Im Jahre 1886 wurde die Buchdruckerei

zur k. k. Universitätsdruckerei erhoben. Den Ge schäftszweigen ist im Jahre 1880 eine Sortiments buchhandlung beigestellt worden und 1887 wurde die Niederlassung durch Ankauf der Buchdruckerei und GeschäftSbüchersabrik , Gutenberg' zu Graz bedeu tend vergrößert. Sie arbeitet jetzt mit 11 Schnell- und mehreren Handpressen und Rastrirmaschiuen. Im Ganzen sind in diesem weitläufigen Institute mehr als 200 Personen beschäftigt. Die Schnell pressen werden mit je einem Schmid'schen Wasser- motor betrieben, welche nach Bedarf 12—1500 Druck

- oder Zylinderumdrehungen in der Stunde be wirken. Die „Styria' war die erste Buchdruckerei Oesterreichs, welche diese Motoren einführte, die nun so viele Buchdruckereien und industrielle Etablis sements besitzen. Die Löhne belaufen sich jährlich auf 50.000 fl. Die Maschinen und Pressen lieferten 1891 zirka 10,800.000 Druck, bei Papierverbrauch von 35.000 fl. Den Bedarf an Betriebsmaterialien deckt die Anstalt säst ausschließlich bei ästerr. Fa briken, und steht also auch in patriotischer Hinsicht als Muster

um die Inschutznahme und Hebung der vaterländischen Industrie da. „Styria' ist die zweit größte Buchdruckerei Steiermarks, bedient die höchsten k. k. Aemter, sämmtliche Lehranstalten des Landes und große Verlagsbuchhandlungen im In- und Auslande. Der Umsatz in der Verlagsbuchhand lung betrug 1891 über 31.000 fl. Damit habe ich ein beiläufiges Bild dieses großartigen, katholischen Unternehmens gegeben. Nun noch ein paar andere Notizen über Graz. Die Bevölkerung ist deutschnational gesinnt. Im Gemeinderathe

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