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Kitzbüheler Nachrichten
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Page 8 of 10
Date: 28.01.1939
Physical description: 10
Warrington Peter und Ursula, England. Auer Baron v. Wuthenau F. mit Fjam., Buenos Aires. Gantschnigg Willin Gusta, Goch. Kaiser Wesemann Klara, Wien. Tiefenbrunner Weber Richard, Meschede, Brunnhof Dr. Zumbroich Hans u. Frau, Bad Homburg. Holzner Zöpfl Luitpold und Frau, Ingolstadt. Pagl Zu allen Zeilen ist eine gute Tageszeitung unentbehrlich, um die Ge schehnisse getreu verfolgen zu können. Seit Jahrzehnten erfreut sich großer Beliebtheit in allen Kreisen die Wiener „Volks-Zeitung". Täglich bietet

diese beliebte Wiener Zeitung für wenig Geld die beste Möglichkeit, die wichtigsten Begebenheiten zu erfahren. An Vor kommnissen ist unsere Zeit ungewöhnlich reich, und Spannung und Erwartung, denen sich niemand ent ziehen kann, drücken der Gegenwart den Stempel auf. In jeder Folge enthält die „Volks-Zeitung" einen welt umspannenden Nachrichtenteil, der alle wichtigen Vor gänge meldet. — Außerdem bietet sie viel gediegenen Lesestoff, wie ausgewählte Feuilletons, zwei fesselnde Romane, abwechslungsreiche

Bunte Zeitung (Unter haltung und Wissen), illustrierte Sonntagsbeilage usw. und gut geführte Fachrubriken. Bezugspreis monatlich 2,80 RM. Ansichtsntkmmern, auch der billigen Wo-; chenausgaben, versendet überallhin kostenlos die Ver waltung der „Volks-Zeitung", Wien 1, Schulerstr. 16. Diesmal ging e6 noch gut -(NSG.) Wer einen Spirituskocher benutzt, muß schon ein wenig achtgeben, daß kein Unglück geschieht Die Bewohner einer Dachstube im Hinterhaus der Roßstmße Nr. 104 zu Crossen

, so würde bei seinen Mitmenschen der einzige Erfolg wahrschein-, lich der sein, daß man ihn für einen Sonderling hält. Und doch gibt es immer noch Menschen, die mit einer so komischen Maske um uns herum leben. Es gibt nämi-. sich immer noch manche Zeitgenossen, die glauben-. — man sollte es nicht für möglich halten! — auf die regelmäßige Lekttire einer Zeitung verzichten zu können. Das sind nämlich solche Bindenträger, Son derlinge, die sich dagegen sträuben, Neuigkeiten zu er fahren und die an den Dingen des Lebens

keinen Anteil haben wollen. Nun gibt es seit dem großen König das Wort, daß jeder nach seiner Fasson selig werden könne. Warum also, 'so sagen manche, soll jemand nicht (eben können, ohne Zeitung zu lesen. Ja, die Neger im Urwald lesen doch auch keine Zeitung und sind doch ganz ver gnügte Leute! Das ftnfc natürlich Redensarten von Leuten, die nicht gern auf das Wesen einer Sache eingehen, die sich scheuen, ihre eigene Interesselosigkeit einzugestchcn, die ihr Dahinvegitieren mit törichten Bemerkungen

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Newspapers & Magazines
Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Page 4 of 8
Date: 10.07.1933
Physical description: 8
der Robertgasse zu vertäuen. Der Vorfall hat größeres Aufsehen hervorgerufen. Knltnrvleite im Iritlen Reich Berlin, 8. Juli. (-) Wie die „Deutsche Zeitung" be richtet, wird das durch Max Reinhardt weltberühmt gewor dene Deutsche Theater, das gegenwärtig geschlossen ist, auch in der nächsten Saison seine Pforten nicht öffnen, da die Direktion Achaz sich außerstande fühlt, das Theater wieder zu öffnen. In den fünf Monaten der Tätigkeit soll die Fa milie Achaz-Duisburg zirka eine Viertelmillion Mark ver- Aoren

Michael Viertler über die Anklage verhandelt worden, die der Privatankläger gegen Michael Viertler wegen Uebertretung gegen die Sicher heit der Ehre, begangen durch die Presse, im Sinne der 88 488, 497 StG. bezw. 8 30 Pressegesetz erhoben hatte. Ueber den vom Ankläger gestellten Antrag auf Bestra fung und Veröffentlichung des Urteiles in der Zeitung „Volks-Zeitung" hat das Gericht zu Recht erkannt: Der Angeklagte Michael Viertler am 24. 9. 1877 in Lanau, Bez. Mürzzuschlag, geb., nach Innsbruck zust

., konfeffionslos, verh., Oberschaffner i. R., gewesener Verantwortlicher Schriftleiter der „Volks-Zei tung", Innsbruck, Amraserstraße Nr. 20, wohnhaft, ist schuldig, er habe im Mai 1933 in Innsbruck als verantwortlicher Schriftleiter der ebenda erscheinenden Zeitung „Volks-Zei tung" bei der Aufnahme des Artikels „Nazidirektor verur sacht Zusammenbruch" in Nr. 109 der genannten Zeitung vom 11. Mai 1933, dessen Inhalt die Uebertretung gegen die Sicherheit der Ehre im Sinne der 88 488 und 497 StG. hin sichtlich

, das ist ja einfach fabelhaft! Bitte, erzählen Sie weitet!" gemäß 8 389 StPO, zum Ersatz der Kosten des Strafver fahrens verurteilt Gemäß 88 1 und 2 des Ges. vom 23. Juli 1920, StGB!. Nr. 373, wird der Vollzug dieser Strafe vorläufig aufgescho ben und dem Angeklagten eine Probezeit in der Dauer von 1 (einem) Jahr bestimmt. Michael Viertler wird weiters verpflichtet, gemäß 8 43 Preßges. dieses Urteil samt Gründen in der 1. oder 2. Num- der der Zeitung „Volks-Zeitung", die nach Zustellung dieses Urteiles erscheinen

wird, in der in 8 23 Preßges. vorgeschrie benen Weise zu veröffentlichen, widrigenfalls diese Zeitung nicht mehr erscheinen dürfte. Gemäß 8 3 Preßges. hastet die „Innsbrucker Buchdruk- kerei und Verlagsanstalt", Innsbruck, Mentlgasie 12, als Herausgeber, Eigentümer und Verleger der genannten Zei tung für die Geldstrafe und die Kosten des Verfahrens zur ungeteilten Hand mit dem Verurteilten. Gründe: In Nr. 109 der „Volks-Zeitung" vom 11. Mai 1933, die in Innsbruck erschien, hat ein Artikel Ausnahme gefunden

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Meraner Zeitung
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Page 4 of 14
Date: 07.04.1909
Physical description: 14
i . l '' . Este 4 Nr. <s Tirolisches. Meran. K. Avril. 'Und MMm-Mamen Häufen hindurch über vor der altt IS.^bSc-^«PMiidw^MWermw den tiefen Schwee Huscht. Die Eisregionen der steht,--seien <dle Menschenfreilmdemn eine ho^ nächsten Versammlung werden in, der kommenden Auslmide für Tirols Alpenwelt und fiir das' die Eröffnung des Konkurses über das Vermöqxn Mittwoch^Nummier der „Meraner Zeitung' be- Semnieringgeviet Reklame gemacht tmrd, ver- desJos^ Nori ller, M'aterialliferante^i imd kayntg^ben

.) Die Ge- W). Im Vorjahre erreichten, wir diese Ziffer 'unndeObermais ^hat zwecks Erbavung emes' am 16. Apnl; überhaupt das erstemal vor Mi PostgebaUdes im Rcichanbachanger Mei Plan- Jahren und Mar am 19. Aprll. ^en anfertigen lassen, .welche durch 5 Tage (Personalnachrichten.)UnterdenncU- m der Geme^ndekanzln Ar allgememen Ansicht angekommenen Gästen befinden sich: General v. Steuerträger von Obermais aufliegen. Beseler. mit Fr«i aus Berlin; Se. Exzell. (GemeindevereilNigUngen.) U« Herr Dr. B eselcr, Staats

, modernste Dessins L. Hörster k C»., HabSburgerstraßeSS—N>. („Vom Ortler zum Gardasee'.) Vor- Schriftsteller Karl Felix Wolff in Nr. 151 der gestern abends bekamen auch wir hier die Bilder Berliner „VossiMn Zeitung'- nnen längeren aus unserem schönen Südtirol, wie sie die Hierum seUilletonistischen Aufsatz, der die Schönheit der k. Rat D-r. Mündl und sein Freund Tirdld Meraner Gegend prM und verschiedene inter- Miter leWrftem Blifoll in Wien, sowie in den essante historische Rückblicke gibt. . größeren

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Bozner Zeitung
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Page 5 of 8
Date: 05.09.1871
Physical description: 8
Beilage zu Nr. 203 der Const. Bozner Zeitung, Dienstag, 5. September t87t. Amtsblatt des Tiroler Bothen. «zzeo Dato« des Amtsblatte«, in wtlibew da» vollftauxwe Aaserat enthalt«, fügt» wir jedem Auszug jlir Bequemliiyknt der darauf Reflectireudea bei.) Erledigungen. Bei der t. t. Gnmdlafien-AblösmigS- und Regllliruugs-Touimissivll für Vorarlberg m Bregmz, die Stelle eines Diurmsten mit einem Taggelde von I st. S kr. S. W. Gesuche innerhalb 14 Tagen an deu LandeÄ-Aus- schuß in Vorarlberg

. ^ ^ ^ - .— Au der zweiklassigeu allgememen Volksschule zu Arzl bn Jmst die UutirlehrerSstelle, womit ein Gehalt von 7l1 Gul den Lst. W. nebst Kost und Quartier beim dortigen Ober lehrer verbuutm find. Gesuche bis 15. Sept. an die t. k. Bezirkshauptmannschast Jmst. . (2- Sept.) Vrecut. Versteigerungen. Realitcktw des Johann Schlpf- Un«er und dessen Gattin Anna, geb. Jausenthaler, Srä- mersleute iu Thaur. am 1». Nov vom -Lezirk^ericht^Hall. — RealitSten de« Auto» Oberprantacher iu Meran. am 22. Sept.. vom BezirlSgericht Meran

. (2l. Aug ) Kuratel über EliaS Thurner, ledig zu Pfund». wegen pmo- discheu WahusinuS. vom BezirlSgnicht Nauders. (ZI. Aug.) — Ueber Maria Juuerlofler, ledige Juw-Hoeria von Sexten, wegen Hang zur Verschwendung, vom Bezirksgericht Silliau. Sept.) Amtsblatt der Trientner Zeitung. Sxecut .-Versteigerung. RealitSten des Dr. Luigi Seite von Borgo, deiweileu iu Strigno, am >4. Octbr. und 14. ? Novbr.. beim B -G. Borgo. (31. Aug.) — RealitStrn des Martin Äusarello, Sguerzo von Tastello Tesiuo, am SO. Nov

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Page 6 of 6
Date: 19.10.1900
Physical description: 6
in Hold- rrrrd Sil'berwcrren. MrrKstiitte für alle vorkinumekdrn A Arbtilrv. — Kürgerliche Preise. £ Unfertig, d. Email-Fotografien. Tiroler Mücksrittge. S tx Schlacht am Berg Isel 1809. Schönstes Nm dgetnäide der Weit. Karten für Gewerkschaftsmitglieder gegen Vorweis der Legitimation um den ermässigten Preis von 25 kr., statt 50 kr., sind erhältlich in der Administration der „Volks-Zeitung“. s m m 9 » ® » iajr (Umher 1KNSBRUCK-WILTEN Leopoldstrasse 2 (neben der Trimnpbpiorte) empfiehlt sein Lager

, Denn entfernest Du des Wortes erstes Zeichen, So bleibt Dir schlimme Qual, nun ratbe, was ich bin? «SEDEäi, der die Lösung dieses Räthsels unter Beifügung der Abonnementsquittung der Hlustrirten Sonntags-Zeitung für Octo- ber-Deeember 1900*) an die Verwaltung der Illustrirten Sonntags-Zeitung, Wien, I., Schönlaterngasse 8, einsendet, erhält gratis ein Los einer staatlich con- cessionirten Lotterie mit einem Haupt treffer im Werthe von 24i>.4MMä Hron«>n C und 3000 andereren Gewinnen. *)Man abonnirtdie

lllustrfrte Sonntags- Zeitung, Vornehmste und beste Familien zeitschrift der Monarchie mit den Gratis beilagen: Praotisohe Mitthel jungen für Küche und Hans; Do rfsohwalben, Deutsche Dialectdichtungen aus Oesterreich -Un garn; Modenzeitung fürs deutsche Haus; Illu8tr. Jugend-Zeitung; lllustr. Kindermode; Album praotischer Handarbeiten; Sohnitt- musterbogen bei jeder Buchhandlung oder Ck)lporteur oder direct bei der Verwaltung der Illustrirten Sonntags-Zeitung, Wien, I-, Schönlaterngasse 8, mittelst

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Page 14 of 24
Date: 16.05.1949
Physical description: 24
den politischen, Genosse Müller und Genosse Klapp Holz den lokalen und gewerkschaftlichen Teil der Zeitung; Genosse Müller wurde dann hauptberuflich als Administrator freigestellt. Die Zeit ab 1906 war sehr lebhaft; die Ar beiterschaft stand im Kampfe um das allgemeine Wahlrecht und Ausbau der gewerkschaftlichen Organisationen. Mit Leidenschaft und Mut kämpfte das Proletariat um seine Rechte und die Anforderungen, die an das Blatt gestellt wurden, konnten nur erfüllt werden, wenn ein „ganzer" Redakteur

Aufschwung. Aber auch leine SonntagSplaude- reien, in denen er den berühmten „Spekulier- Jäkele" zu Worte kommen ließ, warben neue Leser und verursachten bei den Gegnern sehr oft unangenehme Gefühle. Heute, da wir Aricochi noch in unserer Mitte haben, ist die Zeit nicht gekommen, sein Wirken einer Würdigung zu unterziehen. Wir möchten aber doch sagen, daß die peinliche Genauigkeit und Vorsicht, mit der Aricochi seine Betrachtungen schrieb, viel zum An sehen der Zeitung beigetcagen haben. Ihm zur Seite

stand Genoffe Karl Gvatter. Nun, Genosse Gvatter zählt jetzt noch zu den Mitarbeitern der Zeitung und die feine, erzäh- lende Form seiner Schilderungen haben heute wie früher einen überaus großen Leserkreis. Der ehemalig« Buchbindergeselle wurde zu einem auch außerhalb des Heimatlandes anerkannten Jour nalisten, dessen witzige Feder immer Freude be reitet. Zum RedaktionSstab vor 1934 gehört« auch unser auf tragische Weise vmS Leben gekommener August Wagner: als Journalist ein Drauf gänger

der „Volkszeitung' übergehen würden. In der ersten Zeit der „Volks- zeitung" war deren Verbreitung, das Kolportie- ren, nicht nur «ine undankbare, sondern höchst gefährliche Angelegenheit. Wer damals mitgetao hat, der bewies Mut und Ausdauer. Johann Pa- z e l l e r, Bernhard F e i ch t n e r, der alte Kail S ch i e d e ck, die Genossin F i n g e r l, Hermam K r a n e r. die unvergeßliche Ursula Maas - sie alle waren Pionier« auf dem Gebiete der Bei- breitung der Zeitung und der Parteibroschüren

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Volkszeitung/Deutsche Volkszeitung
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Page 6 of 8
Date: 29.04.1920
Physical description: 8
. - t , , j Snoy war ein fleißiger und geschätzter Mit arbeiter unserer Zeitung, Mitglied der Landes- parteivertretuna und der Landesgewerksckafts- kommission. Wer den Dahingeschiedenen ge kannt hat, wer sein sachliches, pflichteifriges Mit arbeiten, sein unerschütterliches Vertrauen unds seine Hingabe für die Sache der Arbeiterschaft, beobachten konnte, der weiß, was unsere Tiroler Partei an ihm verloren hat. Wir sprechen der Familie unseres toten Freundes als auch unse ren Südtiroler Parteigenosien

zu dem s^^^en Verluste, der sie getroffen hat, unser herzlichstes Beileid, aus und werden dem Dahingeschiedenen allzeit ein ehrendes Andenken bewahren. ^ Die Redaktion der „Volks-Zeitung", die Landes part!'Vertretung und die Landesgewerl hasts- kommission. Abonniert dar „Bolkrrecht"! Dem seit langem allseits gehegten Wunsche nach Herausgabe eines eigenen sozialdemokrati schen Blattes für Deutschsüdtirol kann nunmehr nach Ueberwindung vielfacher Schwierigkeiten durch düs ab 1. Mai 1920 erfolgende wöchentlich

deimalige Erscheinen des „Volksrecht" entsprochen werden. Wir richten aus diesem Grunde an unsere Genossen und Gesinnungs freunde die Aufforderung, nicht nur selbst das neue Blatt zu bestellen, sondern auch Anhänger und Abonnenten zu werben. Diejenigen bisheri gen Leser der „Volks-Zeitung", welche auch das, Nordtiroler Parteiblatt weiter beziehen wollen, können dies auf bm vermerken. Der Bezugspreis für daö „Volksrecht" beträgt per Monat zum Abbolen 2 Lire, bei Zuteilung durch die Post

oder durch Austräger Lire 2.60. Um unsere Zeitung aktuell und vielseitig zu gestalten, erbitten wir die lebhafte schriftlicke Mitarbeit der federgewandten Genossen und Freunde. Monnements für die Stadt Bozen werden entgegengenommen in der Verwaltung, Bozen, Gilmstraße 16 (Gewerkfckaftshaus). In allen Zeitunasverschleißstellen in Bozen werden die Abonnements zu 2 Lire entgegengenommen und können dort die Zeitungen immer abgeholt wer- den, weiters beim bisherigen Kolporteur Gen. Peter. Bezirk Franzens feste: Adolf

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Südtiroler Heimat
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Page 7 of 8
Date: 15.01.1926
Physical description: 8
. Die Verdächtigungen unseres Senats sind skandalös. Keine deutsche Universität hat seit dem Ausgang des Krieges unter dessen Folgen so zu leiden gehabt wie Bonn. Und da kommt nun so ein Anonymus und verdreht die Sachen. Bonn, den 29. Dezember 1925.' Kennst du das Kand - - -? Die „Meraner Zeitung' neuerdings beschlagnahmt. Die italienische Behörde setzt konsequent die Ver folgung der „Meraner Zeitung' fort. Wegen eines ge ringfügigen Formfehlers wurde die Zeitung am 4. d. M. neuerdings beschlagnahmt und es wurde

dem Herausgeber die gänzliche Einstellung der Zeitung gedroht, falls noch eine Verwarnung sich „nötig erweisen sollte'. Der Wortlaut des Dekretes, durch das die Beschlag nahme verfügt wurde, war folgende: „Mit Rücksicht darauf, daß das Blatt in seiner Gesamtheit in einer Weise redi giert ist, die geignet ist, das Nationalgefühl der italienischen Staatsbürger zu beleidigen, und da sich aus dem obge nannten Grund die Möglichkeit einer schweren Störung der öffentlichen Ordnung ergibt, wird verfügt: Die heu tige

Nr. 2 der „Meraner Zeitung' ist beschlagnahmt. Der Kommissär der öffentlichen Sicherheit in Merano ist mit der Durchführung des Dekretes beauftragt.' Bisher erfreute sich die „Meraner Zeitung' großen Entgegenkommens der Behörde, da zwischen ihr und einem italienischen Konsortium, das eine faschistisch-deutsche Zei tung in Südtirol erscheinen lassen wollte, Verhandlungen wegen des Ankaufes der Druckerei bzw. der Übernahme des Druckes dieser Zeitung geführt wurden. Diese Ver handlungen haben sich aber Ende

Dezember wegen der ablehnenden Haltung des Besitzers der „Meraner Zeitung' zerschlagen. Offenbar als erste Vergeltungsmaßnahme er folgt nun die Beschlagnahme der „Meraner Zeitung.' Nach zweitägiger Beschlagnahme konnte die „Meraner Zeitung' wieder erscheinen. Wie uns aus Meran berichtet wird, verlautet, daß in der Zwischenzeit doch ein Überein kommen wegen des Druckes der deutschgeschriebenen fa schistischen Zeitung getroffen worden sei, wodurch die Re pressalien gegen die „Meraner Zeitung

' gegenstandslos wurden. Ein faschistischer Weihnachtsbrief an die „Innsbrucker Nachrichten'. Das nachstehende überaus bezeichnende Dokument faschistisch-lateinischer „Kultur' ist der Redaktion der „Innsbrucker Nachrichten' just am Weihnachtstage aus Mailand zugesen det worden. Es spricht für sich selbst und be darf keines weiteren Kommentars. Wir lassen den Brief in wörtlicher Übersetzung folgen: „Berühmte Schweine! Aus Ihrer blödesten Zeitung ersehe ich, was Ihr, stinkenden Aase, über das faschistische

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Newspapers & Magazines
Meraner Zeitung
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Page 4 of 8
Date: 06.06.1913
Physical description: 8
! Die gefertigten Ärrvorstehung'smitglieder aus Ober- und Untermais erlauben sich hier mit, folgendes Erklären zu übermittln, mit dem' Ersuchen, den Mitgliedern von Meran und Grätsch hievon Kenntnis zu geben, und im Laufe der nächsten Tage a<Z! doe eine Kurvorstehungs-Sitzung einzuberufen. Erklären: Die Maiser Vertreter hatten auf die An griffe der „Meraner Zeitung' vom 11. Mai, welche ihnen in zwar verblümter, doch den EingewÄhten nicht zü verkennender Form persönliche Motive bei Vergebung der Speng

lerarbeiten am Kursaalneubau vorwarf, in der Kurvorstehungs-Sjtzung vom 17. Mai einen Protest eingereicht; dieser wurde auch verlesen, und die Kurvorstehung faßte gegen Verzicht auf die verlangte Veröffentlichung dieser Eingabe den Beschluß: „Der Bericht der „Meraner Zeitung' über die letzte Kurvorstehungs-Sitzung ist «unrichtig, nachdem bei den Verhandlungen und Abstimmungen über die Vergebung von Arbeiten am neuen Kurhausbau von keiner Seite persönliche Motive maßgebend waren,' Wir konstatieren

, daß laut stenographi schem Protokoll dieser Beschluß einstimmig gefaßt wurde, im besonderen heben wir in diesem Falle hervor, daß auch Herr Oskar Ellmenreich demselben beigetreten ist. Damit wKrk diese unliebsame Angelegenheit eigent lich abgetan gewesen. Zu diesem Beschlüsse brachte nun die „Me raner Zeitung' vom 21. Mai einen polemi sierenden Artikel, in dem klipp' und klar be hauptet wird, daß „sowohl der Bericht, als auch der diesem vorgesetzte Kommentar voll kommen richtig waren' In jener Po lemik

werden auch Ausdrücke ausgeschrotet, welche laut stenographischem Protokoll in der Sitzung überhaupt nicht gefallen sind. Dieser Vorgang ist geeignet, die Kurvor stehung der breiten Öffentlichkeit gegenüber zu diskreditieren, und die Gefertigten sind — als Mitglieder der Kurvorstehung — nicht gewillt, dieses Vorgehen sich bieten zu lassen. Der Umstand, daß der Besitzer der „Mer. Zeitung' Mitglied der Korporation ist> sollte, schon m-it Rücksicht aus dass seiner Firma seit Dezennien bewiesene Wohlwollen

, doch genügende Bürgschaft dafür bieten, solche Zustände nicht aufkomwen zu lassen, anstatt sein Blatt zur Geißel den Kurvor stehung zu machen. Die sämtlichen Gefertigten, welche nie mals direkt oder indirekt aus ihrem Ehren amte irgend welchen materiellen oder son- Kgen Vorteil gezvgen haben, erklären daher, daß sie, im Falle es der Kurvorstehung nicht gelingen sollte, vom Besitzer der „Meraner Zeitung' eine verbindliche Zusage zur Hint anhaltung einer.Wiederholung ähnlicher Vor kommnisse und die Anerkennung

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Der Bote für Tirol
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Page 1 of 8
Date: 01.02.1883
Physical description: 8
fl. 51 kr. Meraner Zeitung 2000 fl. Wiener Zeitung 807 fl. 72 kr. Wiener Fremdenblatt 530 fl. Wiener Weltblatt 151 fl. 83 kr. Nordböhmisches Volksblatt in Warnsdorf 242 fl. 93 kr. Illustriertes Wiener Extrablattt 61 fl. 57jlr. Kölnische Zeitung (Jllustr. Dumont Schauberg) 3666 fl. 60 kr. Neißer Zeitung in Neiße 535 fl. 35 kr. Neuß-Grenebroicher Zeitung 174 fl. 75 kr. Straubinger Tagblatt in Straubing 438 fl. 41 kr. Schlefische Volks-Zeitung in Breslau 532 fl. 50 kr. Hagener Zeitung in Ha gen (Westfalen) 175

fl. 5 kr. Baierischer Courier in München 174 fl. 75 kr. Beckumer Zeitung in Beckum (Westfalen) 14 fl. 83 kr. Dauner Zeitung in Daun 5 fl. 83 kr. Kathol. Sonntagsblatt in Würzburg 5 fl. 33 kr. Gleichenselder Wochenblatt in Gleichen- seld (Oberbaiern) 59 fl. 4 kr. Rhön- und Streu- Bote in Ullrichsstadt (Mittelfranken) 24 fl. 30 kr. Jsar Zeitung in Dingelsii g (Baiern) 64 fl. 66 kr. Frankcnberger Tagblalt in Frankenberg 6 fl. 43 kr. Neue Augsburger Zeitung und Augsburger Post Zeitung in Augsburg 1750

fl. 32 kr. Mainzer Journal in Mainz 187 t fl. 40 kr. Constanzer Zei tung in Constanz 947 sl. 14 lr. Fränkisches Volks blatt in Würzburg 1427 fl. 86 kr. Westfälisches Volksblatt in Padeiborn 3205 fl. 75 kr. Freiburger Bote in Freiburg 1110 fl. 54 kr. Der Beobachter am Main in Aschassenburg 343 sl. 71 kr. West preußische Vollsblatt in Danzig 435 fl. 88 kr. Jn- golstädter Zeituug in Jngolstadt 116 fl. 40 kr. Westfälische Anzeiger in Hamm 132 fl. 71 kr. Os nabrücker Volks-Zeitung in Osnabrück 586 fl. 32 kr. Borkener

Wochenblatt in Borken (Westfalen) 1ö5 fl. 45 kr. Münster'scher Morgenanzeiger in Münster 233 fl. 40 kr. Oettinger Amtsblatt in Oettiiigen (Baiern) 76 fl. 56 kr. Aachner Zeilnng in Aachen 92 fl. 43 kr. Frankenstkiner-Münsterberger-Zeitttng (Schlesien) 35 fl. 48 kr. Wnpperthaler Volksblatt in Elbcrseld 445 fl. 70 kr. Psälzer Zeitung in Speyer 344 fl. 13 kr. Central-Volksblatt in Arns- berg 203 fl. 96 kr. Clever Volksfreund in Cleve 67 fl. 63 kr. Arnstädter Nachrichten in Arnstadt 171 fl. 36 kr. Düsseldorfer

Anzeiger in Düsseldorf 5 fl. 83 kr. Oberschlesische Volkestimme in Gleinitz 35 fl. 81 kr. Mindelheimer Anzeigeblatt in Min- delheim 142 fl. 36 kr. Badener Landpost in Karls ruhe (Baden) 643 fl. 75 kr. Vcchtaer Zeitung in Vechta (Altenburg) 53 sl. 65 kr. Neues Wochenblatt in Kempen am Rhein 25 fl. 51 kr. Westfälische Post in Hagen 61 fl. 42 kr. Sauerländer Volksblatt in Olpe (Westfalen) 153 sl. 35 kr. Verschiedene unbe kannte Spender 2176 fl. 95 kr. Summe «8S.5V8 fl. 4? kr. IM. Die anlässlich

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Newspapers & Magazines
Volksblatt
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Page 1 of 8
Date: 21.07.1883
Physical description: 8
zu schreibe», die der „Meraner Zeitung' «»gemein zuwider ist. Der Bericht über die Meraner La»dtagSwahl fa»d seitens der „Meraner Zeitung' deswegen keine Entgegnung, weil er im Stile deS „Bayrische» Baterland' ab gefaßt war; der neuerliche Bericht über die Meraner Hetze wird wieder aus dem Grunde vornehm ig«orirt, „weil die „Meraner Zeitung' eS unter ihrer Würde halt, die jesuitische und sophistische und dabei dumm plumpe Sprache deS „Volksblatt' zu copiren.' Wir gebe» ger»e zu, daß unS der jüdische

Jargon der „Meraner Zeitung' nicht geläufig ist; auch will eS uns scheine», daß das „unter der Würde halten' eine ziemlich verschlisse»? Ausrede ist, wen» um» »ichtS Thatsächliches zu erwidern weiß. ES sei also hiemit festgenagelt, daß die „Meraner Zeitung' nicht zu beweise» vermag, »daß die „gewissen Leute' heimlich und offen alle erlaubten und unerlaubten Mittel anwende», »m dem Kurwese» den Lebensnerv zu Unterbinden, daß die Fremde« diese» Leuten verhaßt seien», s. w. -»daß sie also den Bor Wurf

der Verleumdung nicht vo» sich abschütteln kann. DieS zur Illustration der »Würde' mit der die „Meraner Zeitung' so groß thut. Unser neulicher Belicht ging von der Ansicht aus, der Hetzartikel der „Meraner Zeitung' sei in Folge der Erklärung der LandtagS-Majorität in Sachen der Glaubenseinheit entstanden. ES zeigt sich, daß wir unS geirrt haben; denn die „Meraner Zeitung' wirst uns vor, wir hätte» die Hauptsache feige beiseite gelassen. Dieser Irrthum ist gewiß entschuldbar, den» ei»mal hat die Meraner

Zeitung' selbst den Grund der Hetze in dem betreffenden Artikel nicht genannt, sonder» nur mit unbestimmten Verdächtigungen um sich ge worfen; sodann glaubte» wir der „Meraner Zeitung' doch »och so viel Ehrlichkeit zumuthen zu können, daß sie auf Grund eines „Tagblatt'-ArtikelS und ohne die stenographischen Protokolle abzuwarten, ejne solche Hetze nicht veranstalte» würde. Doch, wie gesagt, wir haben unS getäuscht. Der ganze Spektakel in der „Meraner Zeitung' sowohl als auch seitens der löblichen Kur

- vorstehung hat demnach seine» einzigen Grund darin, daß der Abgeordnete Herr D can Glatz bei einer Rede über die ärztliche» Verhältnisse in Stadt und Land das Sprichwort gebrauchte: „Wo daS AaS, da versammeln sich die Adler.' Dr. v. Hellrigl war sofort bei der Hand, den Sinn dieses Satzes zu verdrehe», das „Tazblatt' schrieb eS ihm nach und die „Meraner Zeitung' hatte nichts Eiligeres zu thun, als auf Grund dessen die Lärmtrommel zu rühre«, llsimibal avte xortas ! DaS ganze Kurwesen geht zu Grunde

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Newspapers & Magazines
Der Burggräfler
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Page 6 of 8
Date: 05.08.1908
Physical description: 8
das glauben wir der „Merancr Zeitung' sehr gerne, und wir werden auch Gras wachsen lassen, aber erst dann, wenn wir mit dieser Slandalbasc ordent lich abgerechnet haben. Ungemein possierlich ist dieses freisinnige Blatt, indem cs eine § 19-Berichti gung von über eine Spalte aufnimmt und darauf hin dann tut, als ob in dieser Berichtigung gar nichts neues für sie wäre. Die Schuld will sic nicht alleinig dem Pfarrer bcigemessen haben!! Ja auf wen hatte denn dann die „Meraner Zeitung' all

ihre Kraftsprüchlcin von kirchlicher Unduldsamkeit, dem vom Priesterhatz verfolgten Sarge, von klerikalem Fanatismus ufw. gemünzt?? Doch nicht auf die Sozi Alber jun., Autzerbrunner, Liftner oder andere uns dem Namen nach be kannte „Nadau-Brüder', denen cs ein Herzens bedürfnis zu fein schien, unter der Flagge des Fort- fchrittsblattes „Meraner Zeitung' in eine fremde Gemeinde zu gehen, um dort am Sarge eines Toten Skandal zu machen und so ihre sonderbare und selbstgepriesene Pietät zu zeigen

? Und wenn die „Merancr Zeitung' den Versuch machen will, sich bezüglich ihrer Angriffe gegen den Pfarrer zu ent lasten, waruin hat dieses Pictätsblatt erster Güte dann erst jüngst den toten Bruder desselben in der allergemeinstcn Weise besudelt, wo der vollgiltigc Beweis dafür, datz derselbe nur durch Unfall geendet, leicht zu haben gewesen wäre? Fortschrittsblatt antworte, wenn du kannst, oder verhülle dein Haupt, damit du nicht über deine eigene Schande erröten mutzt! Wie ängstlich das freisinnige Pietätsblatt

auf die Dummheit seiner Leser spekuliert, zeigt sich daraus, daß es noch immer nach einem Schuldigen sucht, der ohne die „Meraner Zeitung' zu fragen ein nächtliches Begräbnis anordnctc. Haben denn nicht bisher sogar in Meran, ebenso wie in Algund, in der ganzen Umgebung und weit darüber hinaus solche nächtliche Beerdigungen von Selbstmördern, denen ein kirchliches Begräbnis versagt bleiben mutzte, anstandslos stattgcfunden? ? Und ist es etwas gar so arges, wenn man fremde Schuld oder fremdes Unglück

, das nicht mehr zu ändern ist, mit dem Schleier der Nacht bedeckt? Immer ist dies zweifellos besser, viel besser, als am Sarge eines Toten Skandal zu machen, wie cs ausschließlich nur der mit den Sozi verbündete Frei sinn tat und zu tun imstande war: darum also ist cs ein vergebliches Beginnen der „Meraner Zeitung', den Gemeindevorsteher nun zum Schuldigen stem peln zu wollen. 2a eine Schuld hat der Borsteher und die ist, daß er mit den Skandalmachern viel zu milde verfuhr, das ist seine einzige Schuld

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Der Oberländer
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Page 4 of 12
Date: 08.11.1929
Physical description: 12
der Illoyalität gegen den Kaiser ab. Die einen und die anderen eint der Gedanke, daß ein Tiroler seinem Kaiser nicht untreu werden darf. Hochwürdiger Herr! Ich ermächtige Dich, dieses mein Schreiben, das übrigens einen nicht ganz wertlosen Beitrag zur Geschichte der dun kelsten und traurigsten Tage Oesterreichs bieten dürfte, in welcher Zeitung immer, — als Antwort auf die wider dich gerichteten Angriffe — zum Abdrucke zu bringen. Ich muß aber aus guten Gründen die ausdrückliche Bedingung stellen

in einer vom Reichtagsabgeord neten Loibl der Bayrischen Volkspartei veröffent lichten Aeußerung gegen das Hugenberg-Hitlersche Volksbegehren erklärt, das er als verfehlt und schädlich bezeichnet. Die „Münchener Telegramm zeitung" hat nun in der vorigen Woche gemeldet, daß Hitler durch einen Mittelsmann von dem Ka- binettschef des Kronprinzen Graf von Soden einen Widerruf der kwnprinzlichen Aeußerung gefordert habe, widrigenfalls Hitler den Kronprinzen Rup- precht und die monarchistische Idee in der Geffent- lichkeit

auf das schärfste bekämpfen werde. Der Kronprinz habe aber die Erfüllung dieser Forde rung entschieden zurückgewiesen. Von seiten Hitlers wird die Darstellung der „Münchener Telegramm zeitung" als eine grobe Fälschung und als ein Wahl manöver bezeichnet und eine gerichtliche Klage an gedroht, während das Münchener Blatt seine Mel dung nach Form und Inhalt aufrecht hält. Kritische Lage am Balkan. Die „Vossische Zeitung" meldet aus Belgrad, 5. Nov.: Italien soll auf dem Sprunge stehen, Jugoslawien mit Krieg

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Neueste Zeitung
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Page 3 of 6
Date: 31.03.1936
Physical description: 6
sie in der Dunkelheit mit unverhoffter Schnelligkeit. „Nur noch einen Finderlohn! Rasch! Du blumengleiches Mädchen, du!" bat er schnaufend. Sie bog erschrocken ihr Gesicht unter seinen suchenden Lip pen zur Seite. „Nein! Ich will nicht! Bitte... Ich bin bös!" MberL Ellmenreich und feine heimatliche Werbetätigkeit für Meran. Albert Ellmenreich, Chefredakteur der ehemaligen „Meraner Zeitung" und derzeit Schriftleiter der „Meraner Kurzeitung", vollendet am 31. März das 65. Lebensjahr. Wer Albert Ellmenreich kennt

, weiß, was Meran seiner unermüdlichen Werbetätigkeit in der in- und ausländischen Presse schuldet. In Meran geboren am 31. März 1870 als ältester Sohn des Buchhändlers Friedrich Wilhelm Ellmen reich (seine Mutter entstammte dem bekannten Geschlechts der P a l l a n g) besuchte Albert das Meraner Gymnasium und trat 1887 in das väterliche Geschäft ein, wo er ab 1893 als Volontär in der Schriftleitung der „M e r a n e r Zeitung" beschäftigt war. Die Liebe zum Journalistenberuf bewog ihn am 1. Februar

1896 nach Dr. P i t r a die Stelle des verant wortlichen Schriftleiters selbst zu übernehmen. Während dieser Zeit war Albert Ellmenreich auch reger Mitarbeiter zahlreicher ausländischer Blätter und fand noch immer Zeit, für die Passerstadt in unzähligen Werbeartikeln erfolgreich zu werben. Was Ellmenreich für den aufstrebenden Kurort und damit für die Allgemeinheit geleistet, davon gibt die stattliche Anzahl der Bände der „Meraner Zeitung" ein beredtes Zeugnis, da von sprechen seine Photoalben

„Burgen und Schlösser im Burggrafen amt". So finden wir Albert Ellmenreich, der auch zu den Mit arbeitern der „Innsbrucker Nachrichten" und der „Neuesten Zeitung" gehört, allerorts, wo es galt und gilt Heimatliebe und Heimatschutz zu fördern und dem Garten Gottes — Meran, dessen Gedeihen und Förderung seine Lebensaufgabe war und „Ich möchte dich einmal heimführen als mein junges Weib!" flüsterte er sinnlos dagegen. Da kamen Schritte, durch den Teppichläufer gedämpft, schon ganz nahe. Steff schaltete

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Alpenzeitung
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Page 6 of 6
Date: 02.01.1937
Physical description: 6
ist ein Blatt, das den Titel ,,P o w — c> w' führt und in tibetanischer Sprache geschrie ben ist. Diese Zeitung wird in Ill.SlX Fuß Höhe geschrieben und vervielfältigt. Ihr Hersteller ist der englische Missionar Reverend Walter Asboe. der seit einigen Jahren mit seiner Frau in Ky- lang im tibetanischen Hochland wohnt. Seine Zei tung. die in 5l> Exemplaren erscheint und allmonat lich an die Lamas der buddhistischen Gemeinden geliefert wird, enthält neben Aufsätzen religiösen Inhalts eine Fülle

und Geschichten auf die Rück« feite seiner papierenen Vorhemden. Die Leute ris sen sich um diese seltsame Zeitung, und ihr Grün der mußte bald mehrere Vorhemden übereinander kleben, um sein Blatt zu vergrößern. Selbst ein Roman in Fortsetzungen fand in der Vorhemd- Zeitung Aufnahme. Romanfortsetzungen verteilen sich manchmal auf mehrere Monate. Den Rekord aber hält ein in To kio erscheinendes Blatt. Der dort erscheinende Ro man wurde vor zwanzig Jahren begonnen und er lebte kürzlich seine 3300. Fortsetzung

. Der Autor brachte ihn selbst nicht mehr zu Ende: als er vor einigen Jahren starb, übernahm sein Sohn die Aufgabe, die unglaublich verwickelte Handlung fortzuspinnen. Demnächst aber soll der ungeheuer liche Roman nun endgültig abgeschlossen werden. Nicht immer war es Papier, das geduldig die kuriosesten Nachrichten und Geschichten ertrug. Aus dein Jahre 1831 wird die Zeitung „das poli tische Taschentuch' aufbewahrt, die in Frankreich erschien und auf Baumwolle gedruckt wurde. Der Herausgeber ersparte

dadurch die hohen Steuern, die damals auf dem Zeitungspapier lasteten. Das „politische Taschentuch' hatte eine große Auflage — einmal, weil es billiger als andere Zeitungen war, und zweitens, weil es in einem Herbst her auskam. in dem ganz Paris am — Schnupfen litt. Als im Frühjahr der Schnupfen verschwand, ging die Zeitung ein . . . England besitzt Zeitungen mit den geringsten Auflageziffern. Schon vor rund hundert Jahren hat man ein bekanntes englisches Blatt als Son derexemplar für einen englischen

Staatsmann ge druckt. Darin wurden die ungünstigen Meldungen der Aerzte über, die Krankheit des Staatsmannes durch günstige ersetzt... Einem sonderbaren Testament verdankt die Zei tung „Anti Top Hat' ihr Bestehen. Ein reicher Sonderling gründete sie, um mit ihr einen erbit terten Kampf gegen die hohen Hüte einzuleiten. Als er starb, fand sich in seinem Testament die Klausel, daß die Erbschaft nur unter der Bedin gung an seinen Neffen ausgezahlt werden sollte, daß dieser die Zeitung weiterführte. So wurde

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Tiroler Sonntagsbote
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Page 2 of 8
Date: 20.06.1886
Physical description: 8
gegen die gemeinsame Armee wäre eine Raserei, denn wer weiß, ob nicht die ernste Stunde naht, wo Oesterreich's Söhne den Boden Ungarns mit ihrem Leben werden verthei- digen müssen, wo die Kraft Oesterreichs den Einbruch der russischen Barbarei in die Gefilde der Magyaren bekämpfen muß. Die „Deutsche Zeitung", diese im Jahre 1871 gegründete Stimme der deutschen Partei in Oesterreich, hat seither unentwegt an dem na tionalen Banner fcstgehalten. Eine Bertretuag der Wohlfahrt und des Willens der Deutschen

in Oesterreich ist heute nothwendiger als jemals, denn die Feinde der Deutschen in diesem Reiche sind bedeutend mächtiger geworden. Laut einem Aufrufe in der Pfingstnummer der „Deutschen Zeitung" ist dieselbe ein Organ des deutschen Clubs gewor den. Die leitende Aufsicht wird ein Aufsichtsrath, der vom deutschen Club des Abgeordnetenhauses bestellt wird, übernehmen. Neue ausgezeichnete Kräfte werden sich demselben als Mitarbeiter widmen. Als Herausgeber zeichnet Herr Ludwig v. Komorzinskl

und als Verantwortlicher Redak teur Herr Franz Höllrigl. Das Blatt wird jene strenge Auffassung von der Moral in der Presse, welche gegenüber der vielfach beklagten Korruption der Wiener Börsen-Blätter so vielstimmig alsnoth- wendig gefordert wird, für sich selbst einhalten und ihr schärfsten Ausdruck geben Mit einem Worte: die „Deutsche Zeitung" wird ein deutsches und fort schrittliches Blatt sein und dabei ehrlich und uner schrocken für das Volk und nicht für die Börsen mächte und Kapitalsgrößen eintrcten

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