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Dolomiten

Pages:8 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:21.03.1928

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werden, was auch durch den offensichtlichen Er folg vollauf bestätigt wurde. Die Eesangvorträge wurden vom Präsidenten und den Vizepräsidenten der „Pro Cultura'. Prof. Nunziata und Prof. Nouwens. durch interessante Erklärungen m drei Sprachen erläutert. Als erster sang Prof. K u s m a n i ch mit schöner Varitonstimme charakteristische nea politanische Canzonen. Mr. B a t s ch e l e r trug volkstümliche englische Songs ohne Instrumen talbegleitung vor, die durch ihre» ernsten, oft melancholischen Klang und ihren häufig mehr gesprochenen
21.03.1928
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Dolomiten

Pages:20 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:24.12.1927

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noch I interne Oeffentlichkeit trat, und mit dem zu- i gleich die neuen Klubräume im Hotel Exzel- j sior eingeweiht wurden, gestaltete sich zu einem in jeder Beziehung gelungenen Er eignis. Den verhinderten Amtsbürger meister vertrat Dr. Brairdstetter. Nach kur zen einleitenden Begrüßungsworten Prof. Nouwens, des Leiters des Abends, und Prof. Runziatas, des ersten Präsidenten das Vereines, legteir die Sekretäre italienisH und derrtsch einen kurzen Bericht über die bisher geleistete Arbeit vor. Mit einem fein
24.12.1927
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Dolomiten

Pages:16 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:30.12.1964

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Seitenbandverletzung sowie Prellung und Verstauchung des linken Sprunggelenkes. Die Verletzungen dürften in sechs Wochen wie der zur Heilung gelangen. .athi" e für erden Inung Sankt e be- i von ügel- noch itum, h ein ■tigen r der rient, :htigt , daß dem rden, labe? darf auch änge aup- pelle Purm Sand ichts Bei- icher Cha- ;r es pfen ohne cost- iiner isten •ld Pfol, Johan Nouwens ein Neunzigei In seinem schönen Heim, der bekannten Pension Mimosa-Saxifraga auf der Höhe des Tappemerweges, begeht Prof. Johan Nouwens

am 2. Jänner 1965 die Feier der Vollendung seines 90. Lebensjahres. Wer den Jubilar — eine in der Kurstadt Meran sehr bekannte und beliebte Persönlichkeit — nach dem Ge heimnis seiner Rüstigkeit, Frische und steten Arbeitsfreude im hohen Alter fragt, erhält die Antwort: „Der Motor darf nicht Stillste hen.“ — Gewiß ist es die ständige Aktivität, die den Lebensrhythmus des Jubilars jung erhält und seine Tage nützlich und wertvoll ausfüllt. Prof. Nouwens betont aber dazu auch immer wieder, daß das wunderbare

Meraner Klima ihm die bleibende Gesundheit wieder gegeben hat, als er im Jahre 1920 nach schwe rer Krankheit und von den Ärzten aufgegeben in die Passerstadt kam, die ihm zur zweiten, geliebten Heimat wurde. In den mehr als vier Jahrzehnten, die Prof. Nouwens nun in Meran verbrachte, hat er mit rühriger Initia tive sehr viel für die Förderung des Fremden verkehrs geleistet. In den Jahren vor dem zweiten Weltkriege führte er erfolgreiche Werbeaktionen für die Kurstadt durch, vor allem in England

, unternahm Propagandarei sen in alle Länder Europas und unterstützte die Initiativen des damaligen Kurverwaltungs präsidenten Cav. Sandri und des Vizepräsi denten Dr. R. Binder, die beide in den Mera ner Fremdenverkehrskreisen in bester Erin nerung stehen. Prof. Nouwens gründete zu sammen mit Herrn Otto Panzer und Direktor Paul Berger die Werbe- und Fremdenver kehrsstelle der UTA (Unione Turistica Alber ghiera), deren Tätigkeit viel zum starken Aufstieg des Meraner Fremdenverkehrs in jenen Jahren beitrug

. Später, als die UTA ihren Sitz nach Bozen verlegte, führte Pro fessor Nouwens das von ihm gegründete Reise büro „Veritas“ bis zum Kriege, der den da mals in schönster Blüte stehenden Meraner Fremdenverkehr mit einem Schlag für Jahre zum Stillstand brachte. Auch nach dem Kriege wirkte der Jubilar weiter im Rahmen der wiederauflebenden Fremdenverkehrsaktionen, war u. a. bei der Gründung der Sessellift gesellschaft Meran-Tappeinerweg-Küchelberg beteiligt und hielt in seiner Pension Mimosa- Saxifraga
30.12.1964
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Dolomiten

Pages:16 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:05.02.1968

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Nouwens zum Gedenken Im Jahre 1922 kam Prof. Dr. Johan Josef Nouwens schwer leidend,nach Me ran. Er selbst hatte keine Hoffnung mehr, die Gesundheit wieder zu erlan gen, doch das Mcraner Klima wirkte ein Wunder — wie er selbst in den mehr als vier Jahrzehnten, die er hier verlebte, immer wieder im Freundeskreis erklärte. In diesen vier Jahrzehnten wurde Prof. Nouwens, der das gesegnete hohe Alter von 93 Jahren — bis zuletzt in geistiger Frische — erreichte, ein hochgeachteter und sehr beliebter

von einem heimischen, trauten Milieu umgeben waren. Der nunmehr Verstorbene erblickte in Klundert, Holland, am 2. Jänner 1875 das Licht der Welt. Nach ersten Studien in Holland doktorierte er an der Gre gorianischen Universität ' in Rom, um dann ln seiner Heimt Holland die katho lische Mittelstandsbewcgung zu organi sieren. Prof. Dr. Johan Nouwens bewies größte Aufgeschlossenheit für den sozia ler, Fortschritt und wirkte auch als Chef redakteur der Zeitschrift „De Honze- bode“. Er war Mitbegründer des „Insti tut

International pour 1‘Etude du Pro- bldmc des Classcs Moyenncs“ und für seine Verdienste auf diesem Wirkungs gebiet wurde Prof. Nouwens zum Or densritter von Oranje Nassau ernannt. Seinem umfassenden sozialen Wirken, seiner journalistisch-schriftstellerischen Tätigkeit in Holland wurde durch eine schwere und — wie angenommen wurde — aussichtslose Krankheit ein Ende ge setzt. Prof. Nouwens kam mit einer letzten kleinen Hoffnung nach. Meran, um hier Linderung seiner Leiden zu suchen. Doch entgegen

allen Erwartun gen fand er volle Genesung und wid mete nun die folgenden Jahrzehnte der Förderung des Mcraner Fremdenver kehrs, in der durch die Wiederkehr sei ner eigenen Gesundheit bedingten vollen Überzeugung, daß Meran ein wahres Juwel in der Krone der europäischen Kurorte darstcllc und sein einzigartiges Klima auch in hoffnungslosen Fällen Wunder wirken könne. Prof. Dr. Nouwens unternahm ub 1928 durch zehn Jahre laufend Propaganda reisen in alle Länder Europas, in Zusam menarbeit mit den Hoteliers

der Passer stadt und mit der Kurverwaltung. Er wurde Mitbegründer des UTA, des in der Zwischenkriegszcit bestehenden ku mulativen Werbevereins für Meran, die Dolomiten, den Oardasee und Venedig. In der Folge gründete er das Reisebüro - Vcritas in Meran, das er bis zum zwei ten Weltkriege führte. Die offizielle Tä tigkeit zur Förderung des Mcraner Frem denverkehrs nahm Prof. Nouwens nach dem Rückschlag des Krieges nicht wie der auf, wirkte aber im bisherigen Sinne durch Führung seiner Pension „Saxi fraga
05.02.1968
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Dolomiten

Pages:20 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:31.12.1959

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JAHR allen wetten Kunden und Bekannten! Sotti Swtgiet Bozen, Rathausplatz 10 Professor Nouwens feiert den 85. Geburtstag Am 2. Jänner 1960 feiert Prof. Johan Nou wens, eine in der Kurstadt Meran allgemein bekannte, geschätzte und beliebte Persön lichkeil den 85. Geburtstag. Prof, Nouwens, von Geburt Holländer und früher Professor an der Universität Utrecht, lebt seit 1920 in Meran und ist in den Jahrzehnten, die er in seinem so heimeligen und gemütlichen Tus- kulum „Pension Mimosa-Snxifraga

. Nouwens von jener regen Schaffens freude erfüllt, die ihn ln den dreißiger Jahren befähigte, für den Kurort Meran umfassende Propagandatätigkeit zu entfalten und im Rahmen' der damals' gegründeten Fremden verkehrsvereinigung U. T. A. einen wertvol len Beitrag für den Aufstieg des Kurortes vor dem zweiten Weltkrieg zu leisten. Als die U. T. A, nach Bozen verlegt wurde, gründete Prof, Nouwens das Reisebüro „Veritas“ in Meran und leitete es in bester Weise, bis der Krieg den schweren Rückschlag des Mera

ner Fremdenverkehrs brachte, Für Prof. Nou wens war damit die Zeit der erfolgreichen Fropagandarelien in alle Länder Europas vorbei und naoh dem Kriege widmete er sich in der Hauptsache dem wiederaufblühenden Pensionsbetrieb in der reizenden „Saxifraga“, immer aber mit Rat und Tat den Geschicken der Meraner Kurstadt verbunden. So war Prof. Nouwens u. a. die treibende Kraft bei der Errichtung des heute sehr florierenden und beim Fremdenpublikum beliebten Sessel liftes Meran-Segenbühel

, wie er auch mit geschickter Feder durch Publikationen — auch in den Dolomiten — zum Wiederauf leben des Meraner Fremdenverkehrs nach dem Kriege beitrug. - Bevor Prof. Nouwens seinen Wohnsitz nach Meran und damit seine Tätigkeit auf das Gebiet des Fremdenverkehrs verlegte, arbei tete er in Holland auf sozialwissenschaft lichem Gebiete, schrieb eine Reihe philoso phischer und ökonomischer Bücher, hielt ne ben seiner Tätigkeit als Universitätsprofessor Hunderte von Vorträgen. In Würdigung sei ner sozialen Leistungen wurde

er seinerzeit von Königin Wilhelmine von Holland zum Ritter von Oranje-Nassau ernannt und er hielt den damit verbundenen Orden. — Je doch die für ihn bedeutungsvollste höchste Ehrung erfuhr Prof. Nouwens durch das ihm vom hl. Papst Plus X. verliehene Ge schenk dessen sechste Jahresmedaüle. Bel sechs Päpsten ln Audienz Prof. Nouwens Ist lm Laufe seines langen Lebens der seltene Vorzug zuteil geworden, von den fünf Päpsten der letzten sohick- salsvollen Jahrzehnte, wie auch vom heu tigen Oberhaupt
31.12.1959
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Dolomiten

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:30.12.1954

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und zwar um so zahlreicher, je verseuchter die Luft und je unreinlicher die Gewinnung Ist Piof.Johan Nouwens ein Achtziger Drei Jahrzehnte für den Meraner Fremden verkehr Am 2. Jänner 1955 feiert in Meran Prof. Jo- han Nouwens, seit 1920 in unsere Kurstadt lebend, seinen 80 . Geburtstag. Prof. Nouwens besitzt in Meran einen großen Freundes- und Bekanntenkreis, aber wohl jeder wird ehr lich erstaunt über die Mitteilung obiger Tat sache sein, denn diesen so ungemein rüstigen, lebhaften und geistig rastlos regsamen Mann

würde man höchstens für einen Sechziger halten. Ganz mit rechten Dingen kann das nicht zugehen, möchte man denken, und es Ist auch wirklich ein kleines Geheimnis da bei: J’rof. Nouwens ist sozusagen eine wan delnde Reklame für den Kurort Meran und sein wunderbar heilkräftiges Klima. Dem interessierten Besucher im reizenden Tusku- lum Mimosa-Saxlfraga auf der Höhe des Tap- peinorweges erklärt der jugendliche Acht ziger: „Vor vielen Jahren und zwar genau im Mai 1920 wurde ich von den Aerzten zum Tode verurteilt

zu beteiligen.“ Prof. Johan Nouwens, von Geburt Hollän der und früher Professor an der Universität Utrecht, ist in seinem jahrzehntelangen Mera ner Aufenthalt zum beliebten und geschätzten Mitbürger geworden. Wir wünschen dem Jubilar, den seinerzeit Königin Wilhelmine von Holland in Würdigung seiner sozialen Tätigkeit zum Ritter von Oranje-Nassau er nannte und dessen Leistungen auf soztalwis- senschaftlichem Gebiet vom hl. Papst Pius X. durch das Geschenk seiner sechsten Jahres- medallle anerkannt wurden

, noch viele Jahre ruhigen und idyllischen Lebens in Meran auf der sonnigen Tappeinerweg-Höhe, ln der freundlichen Villa Saxifraga-Mimosa, Ini Garten voll seltener Blütenpracht, der von Prof. Nouwens aus freudebringender Lieb haberei mit großem Geschick und Erfolg selbst gepflegt und betreut wird. eine — es gibt deren über 70 in Brixen — haben ein großes Arbeitsprogramm bowältigt, s'ei es nun ln kirchlicher, kultureller oder sportlicher Hinsicht und wenn jemand be hauptet in Brixen sei nichts los
30.12.1954
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Dolomiten

Pages:14 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:02.01.1968

Hits:Page 8
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. In Holland hatte Prof. Nouwens an der Universitäi Utrecht gelehrt und reiches wissen schaftlichcs Wirken entfaltet; in Meran stellte er seine Fähigkeiten in den Dienst des Fremdenverkehrs und entfaltete im Rahmen der. in den dreißiger Jahren be standenen touristischen Vereinigung UTA wie in dem von ihm gegründeten damaligen Reisebüro „Veritas“ rege und erfolgreiche Propagandatätigkeit bis zum zweiten Weltkrieg. In den Jahrzehnten nach Kriegsende widmete er sich in der Hauptsache der Führung seiner reizen

den Fremdenpension „Saxifraga“ und wirkte weiterhin mit Rat und Tat für den wiederaufblühenden Kurort, auch als Verfasser zugkräftiger Werbeartikel. Prof. Johan Nouwens, dem -niemand sein Alter von mehr als neun Jahrzehn ten ansehen würde, ist nach wie vor von . großer geistiger Frische und Regsamkeit. Der Jubilar interessiert sich lebhaft für alles Geschehen in der Welt und liest aufmerksam seine abonnierten vier Ta geszeitungen, darunter natürlich die „Do lomiten", wie er auch einen umfassen den Briefwechsel

aufrechterhält. Vor zwei Jahren gründete Prof. Nouwens in Meran das Sühnemcssc-Apostolat, das heute bereits 1745 eingetragene Mitglie der zählt und einen wertvollen Beitrag zum religiösen Leben leistet. Mögen dem allseits verehrten Jubilar noch manche weitere gesunde Jahre eines friedvollen, heiteren und glücklichen Lebensabends bcschicdcn sein! Zwei junge Ehepaare Das Sakrament der Ehe spendeten sich kürzlich Johann Plattncr, gebürtig von Voran und wohnhaft in Lana, und Elisabeth Gluderer aus Tschars
02.01.1968
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Dolomiten

Pages:22 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:31.12.1962

Hits:Page 9
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von den Brandschäden am Dach stuhl — gerettet werden konnte. Von der Mühle blieben nur noch die brandgeschwiirz- ten Mauerresto übrig. Bonell konnte lediglich einige Säcke Mehl retten, alles andere wurde ein Raub der'Flammen. Der entstandene Scha den soll sich auf rund 20 Millionen Lire be laufen und ist nur zu einem kleinen Teil durch Versicherung gedeckt. Heran %if. 's?« V/ ' > Ein treuer Kämpe fär den Kuiort Meran In seinem so schön gelegenen Heim „Saxi fraga" am Tappeinerweg feiert Prof. Johan Nouwens

, der Meran vor mehr als vier Jahr zehnten zu seiner zweiten Heimat erwählt hat, am 2. Jänner seinen 88. Geburtstag. Der rüstige und geistig überaus regsame Jubilar besitzt in Meran einen großen Bekannten kreis und erfreut sich allgemein bester Wert schätzung und Beliebtheit. Erof. Nouwens lei tete seinerzeit das 1929 in Meran gegründete Anglo-amerikanische Reisebüro und führte in dieser Eigenschaft wie als Direktor der ehe maligen Fremdenverkehrsstelle UTA eine um fangreiche Werbeaktion für Meran

durch, vor allem auch in den nordischen Ländern und in Uebersee. Als Delegierter für Meran und das Dolomitengebiet beim Exekutivkomitee und später bei der römischen Zentralkommis sion des Fremdenverkehrs wirkte Prof. Nou wens erfolgreich für den Kurort Meran, des sen weiterer Förderung auch heute noch sein ganzes Interesse gilt. Im Gespräche mit dem Jubilar steht das Thema „Meran als Kurort“ immer im Vordergrund. Dabei gedenkt Prof. Nouwens stets der Zeiten vor einigen Jahrzehnten, als Meran noch eine „Winter saison“ besaß

, auch nach dem Kriege deshalb nicht wieder erstanden, weil Meran sein außerordentlich günstiges Winterklima, seine herrliche Win tersonne in der späteren Fremdenverkehrs werbung nicht mehr genügend, betont, sondern dom Wintersport Vorrang gegeben habe, der von Meran aus doch erst mit Auto und Seil bahn zu erreichen ist. Meran könne daher nicht mit wirklichen Wintersportorten ver glichen werden, wohl aber besitze die Passer stadt größte Bedeutung als klimatisch milder Erholungsort. Prof. Nouwens sieht die Zu kunft

werden müsse, wenn auch die Thermalanlagen noch nicht vollendet sind. Der erfahrene Fremdenver kehrsfachmann betont den Wert einer Jahre vorausblickenden und möglichst weltweiten Propaganda, die dann zur gegebenen Zeit ihre Früchte tragen werde. Prof. Nouwens, der im reizenden Felsengarten von „Saxifraga“ an allen den vielen sonnigen Mernner Winter tagen ein Stündlein im Freien verbringt, stellt die Frage: „Wo sonst in unseren Breiten ist dies in Europa möglich?“ In seinem geseg neten hohen Alter
31.12.1962
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Dolomiten

Pages:16 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:30.12.1963

Hits:Page 12
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vollendet Professor Johan Nouwens, in Meran eine allgemein bekannte und hochgeachtete Persönlichkeit, sein 09. Lebensjahr. Seit 1920 lebt Professor Nouwens ln Meran und die traute Stadt an der Passer wurde Ihm zur geliebten zweiten Heimat, für deren Wohl er seine ganze Arbeitskraft elnsetafce und heute noch ein setzt. Mit besonderer Anerkennung wird seines wertvollen Wirkens zur Förderung,dies Meraner Fremdenverkehrs als Leiter des sei nerzeitigen Anglo-Amerikanischen Reisebüros und im Rahmen der UTA

gedacht. Professor Nouwens, der sich bester Rüstigkeit erfreut, hält stets seine weltweiten Beziehungen zu einflußreichen Persönlichkeiten des Fremden verkehrs aufrecht und durch seine Vermitt lung erhält Meran immer wieder neue, treue Winterkurgäste. Im Tu-skulum des Jubilars, Pension „Saxifraga" am sonnigen Tappeiner weg, zeigt sich der Winter als besonders milder Herrscher und der umsich tilge Haus herr und Herbergsvater stellt persönlich das beste Beispiel für den großen gesundheit lichen Wert

der „Terrninkuren" auf dieser schönen Höhenpramenade oberhalb der Kur stadt dar. Im Jahre 1920 kam Professor Nouwens krank und leidend aus Holland nach Meran, wo er seine Gbsundhelt wieder gewann und nun ein so selten hohes Alters- ' . i sowie, von Außerlarcha nach Koflrast und von dort zum Peilstein ln einer Gesamtlänge von etwa 22 Kilometern markiert. Nach Verlesung des Rechenschaftsberichtes und des Berichtes der Rechnungsrevisoren fanden die Neuwahlen der Sektionsleitung statt. Während der Stimmenzählung
30.12.1963
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Dolomiten

Pages:10 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:02.01.1962

Hits:Page 5
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, begeht Prof, Johan Nou- wens am 2. Jänner bei erfreulich guter Ge sundheit und Rüstigkeit die Vollendung sei nes 87. Lebensjahres. Prof. Nouwens, der im Jahre 1920 die Passerstadt zu seiner zweiten Heimat erwählt hat — er wirkte früher als Professor der Philosophie- in Utrecht, Hol land — entfaltete in den zwanziger und drei ßiger Jahren wertvollstes Wirken für den Aufstieg unseres Kurortes und ganz Süd tirols. In der Leitung des Anglo-amerikani- schen Reisebüros, das 1929 in Meran gegründet wurde

, führte er umfangreiche Werbetätig keit, vor allem auch in den nordischen Län dern und in Uebersee durch, die durch die Fremdenverkehrsstelle der UTA, deren Di rektion er für mehrere Jahre übernahm, mit Erfolg fortgesetzt wurde. 1933 wurde Prof. Nouwens zum Delegierten für Meran und das Dolomitengebiet beim Exekutivkomitee und später bei der römischen Zentralkommission des Fremdenverkehrs ernannt, wo er wieder um Gelegenheit hatte, seine reichen Erfah rungen und Kenntnisse zu Gunsten unseres Kurortes

zu verwerten. In seiner Wahlheimat Meran erfreut sich Prof. Johann Nouwens besten Ansehens und vorzüglicher Beliebtheit. In seinem hohen Alter hat er außerordentliche Rührig keit und Frische des Geistes bewahrt und die so seltene Fähigkeit, das Gute im Leben zu erkennen und sich daran zu erfreuen. Eine besonders große Freude bereitete dem einsti gen Philosophieprofessor der in diesen Tagen erhaltene erste Glückwunsch zum 87. Ge burtstag. Das Schreiben traf aus dem fernen Indien ein, aus Jabalpur

, vom dortigen ka tholischen Bischof, einem früheren Schüler des Jubilars. Prof. Johan Nouwens gelten zu seinem 87. Geburtstage die herzlichsten Wünsche für weiteres Wohlergehen. Mögen ihm die phy sische Gesundheit, die geistige Regsamkeit und Aufgeschlossenheit weiterhin erhalten bleiben! Festliche Hochzeit in Meran. Am 27. De zember schlossen in der Stadtpfarrkirohe in Meran Chordirektar Prof. Peter Hölzl und Fri. Mathilde Tischler den Bund des Lebens. Zu diesem feierlichen Anlaß haben sieb um 10 Uhr
02.01.1962
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