271 risultati
Ordina per:
Rilevanza
Rilevanza
Anno di pubblicazione ascendente
Anno di pubblicazione discendente
Titolo A - Z
Titolo Z - A
Giornali e riviste
Alpenzeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AZ/1930/02_01_1930/AZ_1930_01_02_1_object_1863564.png
Pagina 1 di 6
Data: 02.01.1930
Descrizione fisica: 6
? beibehalten werden. unti Verdrevder »«»sssllUlliiv-isssisvttàOtil Iis o o vi«--« Vvrliàiig ài'ep AuslsàfiliMlinns — kesvliiagnalimo von Lxpiosiv8toffsn unl! w'Mi>en Volcumsnlsn Me nSchfte« MMesuà Belgiens Herrscherpaar und König Boris Stadl des Vatikans, 1. Jänner Für den Besuch dts belgischen Herricherpaares beim Heiligen Vater werden in diesen Tagen die letzten Vervollkommnungen für das Zeremo niell beendet. Das Zeremoniell.wird im westenlichen das selbe sein, das beim feierlichen Besuch des ita

lienischen Königspaares angewendet worden ist. Diesbezüglich hatte gestern der belgische Gesandte beim Heiligen Stuhle eine lange Unterredung Mit dem Sekretär der Zeremonien-Kongrega tion Möns. Nardone. Wie wir erfahren, wird diesmal der Peters- plcch nicht frei gehalten werden, wie dies beim Besuch des italienischen Königspaares der Fall und der Gouverneur der Stadt des Vatikans wird die hohen Gäste erst nachdem sie den Glok- kenbogen durchschritten haben, begrüßen. 'Das belgische Herscherpaar

wird nicht, wie In der Vergangenheit von der belgi schen Gesandtschaft seinen Ausgang nehmen, sondern vom Quirinale aus, wo das Königspaar während seines römischen Aufenthaltes unrerge- brachi sein wird. Prinz Massimo. Superinten dent der päpstlicheil Postverwaltung wird sich mit Automobilen und Landauern des Vatikans in die italienische Königsburg begeben, um dort das. belgische Herrscherpaar, die Prinzen um das Gefolge abzuholen und in den Vatikan zu geleiten. Das Zeremoniell für den Papstbesuch des Kö nigs Boris von Bulgarien

, der am 9. Jänner -stattfindet, wird als Basis das für nicht katho lische Souvrane ausgestellte Zeremoniell-haben. Es wird jedoch nicht ausgeschlossen, daß An betracht der starken religiösen Gefühle des KL- ,i:igs von Bulgarien, dieser nach der päpstlichen Audienz auch dem Petersdome einen Besuch ab statten können wird. . Diese beiden Papstbesuche werden wahrschein lich die letzten sein, bei denen der Einzug in dis Stadt des Vatikans mittels Automobilen er folgt. .Sobald. die neue - Eisenbahnstation fertig

sein.wird, werden die ho.hen Gäste, die nach Nv' ma .kotnMn um dem Papste ihre Huldigung dar zubringen, sich mittels Eisenbahn in die päpst- l:chen Staat begeben und in der Station des Vatikans von den päpstlichen Würdenträgern empfangen »Verden. Noma, 1. Jänner Die Pariser Polizeibehörde hatte in Erfah rung gebracht, daß einige Individuen, die ita lienischen politischen Gruppen angehören, inll der Vorbereitung vvn Attentaten auf französi schem Boden lind im.Auslände begriffeil waren. Auf Grund

2
Giornali e riviste
Alpenzeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AZ/1929/25_10_1929/AZ_1929_10_25_2_object_1864285.png
Pagina 2 di 6
Data: 25.10.1929
Descrizione fisica: 6
, der Hauptstadt, Comm. Aldo Cecchini Glück wunschtelegramme an den König und an S. kgl. Hoheit den Kronprinzen abgesandt. » Der Eindruck im Vatikan Stadl des Vatikans. 24. Oktober Gleich nach dem Bekanntwerden der Nachricht vom Attentat auf den italienischen Kronprinzen begab sich der Kardinal-Staatssekretär Gasparri zum Heiligen Vater und teilte ihm die Nachricht m'.l. Papst Pius Xl. war über die Meldung höchst bìstürzt, verlieh aber gleichzeitig seinsr Freude über die Unversehrtheit des Kronprinzen

der Gemeinde Milano eingefunden. Die Begrü ßung zwischen dem heimkehrenden Herzog und seinen Eltern, den Hoheiten üon Aosta, war rüh rend Der Herzog erklärte sich mit den Resulta ten der Expedition sehr zufrieden. Milnzenausgabe des Vatikans Vatikanskadt. 24. Oktober. Der Gouverneur der Vatikanstadt Comm. Se rafini beschäftigt sich gegenwärtig eingehend mit der Frage der Prägung der neuen papstlichen Münzen. Die Ausgäve eigener vatikanischer Münzen wird in vatikanischen Kreisen als der Wahrhafte Ausdruck

erin- Präsident Graf Bethlen. im nächsten M?nat T tekn Galadiner teil. GMtvLnsche von allen Zeiten Tie Mitteilung der Verlobung an den yl. Vater Stadt des Vatikans, 24. Oktober S. M. König Vittorio Emanuele hat dem Hl. Vater folgende Depesche gesandt: S. Heiligkeit Papst Pius XI. Stadt des Vatikans. Es freut mich Ew. Heiligkeit die Verlobung Meines Soh nes mit I. tgl. Hoheit der Prinzessin Maria von Belgien bekannt geben zu dürfen Der Heilige Vater antwortete auf das Tele gramm des italienischen

3
Giornali e riviste
Dolomiten
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1939/13_02_1939/DOL_1939_02_13_1_object_1202756.png
Pagina 1 di 6
Data: 13.02.1939
Descrizione fisica: 6
, d. i. der einsachen Kleriker sowie der Subdiakone, der Diakonc, der Priester und der Bischöfe, wodurch zum Ausdruck gebracht werden soll, daß die Bischöfe die ganze Fülle der priesterlichen Gewalt besitzen. Dazu kommt bei den Erzbischöfen regel mäßig, bei den Bischöfen aber nur im Falle be sonderer Verleihung das Pallium und beim Papste noch der Fanone. D. Sch.). Bis zum späten Abend dauerte der Besuch der Leiche seitens hoch- gestellter und geringer Einwohner des Vatikans. Es dürfte beim Tode eines Papstes

von Salerno sprach. Namens des Hl. Kollegiums antwortete der Kardinaldekan. Die Kardinäle empfingen noch den Gouverneur der Stadt des Vatikans sowie den Mons. Arborio Mella di Sant'Elia. der zum Gouverneur des Konklaves bestimmt wor den ist und übertrug die Leitung der Vorberei tungen kür das Konklave den Kardinälen Canali, Caccia-Dominioni und Mariani. Im Konklave werden etwa 300 Leute unterzubringen sein. Der Sonntag im Vatikan D a t i k a n st a d t. 12. Februar. Den Sonntag über herrschte

des verstorbenen Pavstes. » Im Konsistorialkaal des Vatikans wurde am Sonntag zum zweiten Male die ° Eeneral kongregation der in Rom anwesenden Kardinäle gehalten. Sie fand bei verschlossenen Türen statt. Nobelgardisten standen an den Eingängen Wache. Die Sitzung dauerte von 10 Uhr 45 bis 12 Uhr mittags. Ueber den Gegenstand der Be ratungen derselben wurde nichts verlautbart. Am 13. ds. wird wieder eine Sitzung der Eeneralkongregation gehalten werden. Unter Führung des Comm. Pericoli machte am Sonntag

das Zivilgericht erster Instanz der Stadt des Vatikans dem Kardinal Pacelli seine Aufwartung. . Entgegen dem Brauch, wonach die Peters- kirche eine halbe Stunde nach dem Bctläuten geschlossen wird, blieb sie auf Weisung des Kar dinals Pacelli an diesem Sonntag bis 19 Uhr offen. Leisetzung am Vienstag V a t i k a n st a d t. 12. Februar. Durchs Beschluß des Heiligen Kollegiums ist die Beisetzung der sterblichen Hülle des Papstes Pius Xl. auf nächsten Dienstag 16 Uhr an- bcraumt worden. Sie wird sich in engerem

4
Giornali e riviste
Alpenzeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AZ/1931/12_02_1931/AZ_1931_02_12_1_object_1859169.png
Pagina 1 di 8
Data: 12.02.1931
Descrizione fisica: 8
, der Minister für Land- und Forstwirtschaft, der Korporationsminist-er, der Botschafter De Vecchi die Valcisinon und der Minister des königlichen Hauses Mattioli Pas quali sowie zahlreiche andere teilnahmen. Aie Radiàtion des Vatikans wird heute durch den Papst einaeweiht : Valitanstadt, 11. Februar Morgen nachmittags wird S. Heiligkeit der Papst die Radlostalion des Vatikans feierlich einweihen. Die Zeremonie wird in folgender Art und Weise vor sich gehen: S. Heiligkeit wird bei der Radiostation um 15.3V

von Greenwich) begibt sich S. Heiligkeit in den Amplifikationssaal, wo fich das Mikrophon befindet. Das Eintreffen des Papstes wird durch Senator Marconi angekün digt werden, worauf Papst Pius XI. in lateini scher Sprache das Wort ergreifen wird. DK Rede des Papstes wird in italienischer und eng lischer Sprache abends um 21 Uhr von der Sta tion des Vatikans (mit kurzer Welle) und von> S. Paluinba (mit mittlerer Welle) und even tuell auch am folgenden Tage in den hauptsäch lichsten Sprachen wiederholt

des Vatikans wird während der Emweihungszeremonie mit Welle. Länge 19.3A Meter (1S12(>) senden. Die Nadiohörer, die sich! nicht in der Lage befinden KurMetlen zu emp fangen, können die Sendung aus dein Vatikan von der Nadiostation Roma auf Weile 4-L1.8 Me ter und auch von den anderen Stationen deh «Eiar' abhören. , > Der deutsche Botschafter bei Briand ; Paris, 11. Februar Vrland hat heule vormittags den deutschen , Botschafter Varo» von Hoesch empfangen ,>

6
Giornali e riviste
Volksblatt
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/SVB/1917/20_01_1917/SVB_1917_01_20_4_object_2523366.png
Pagina 4 di 8
Data: 20.01.1917
Descrizione fisica: 8
aus Athen erzwungen haben, so war eS schon, seit KriegSbeginn mit Italien, mit den Gesandten Preußens und Bayerns, sowie mit dem Botschafter Oesterreich« Uxzarns beim Vatikans geschehen. Nan geht die Diplomatie der uns feindlichen Staaten noch um einen Schritt weiter. Sie leidet auch nicht mehr die Abwesenheit deutscher Prälaten im Vatikans. Aus diese Weise wurde Migr. Gerlsch, der schon zu ^ Beginn deS PsntifikateS Benedikt XV. seinen Ver trauensposten erhalten hatte, dazu veranlaßt, diesen zeitweise

auszugeben und in die Schweiz wegzu- sahren. DaS Vorgehen de? uns feindlichen Staaten gegenüber dem Vatikans ist nicht nur eine offen kundige Rechtsverletzung de? völkerrechtlich gewähr leisteten Selbständigkeit des Heiligen Stuhles, als einer souveräaen Macht, die keinem andere» Staate dafür verantwortlich ist, welcher Sprache od^r Na» tionalität ihre Würdenträger angehören; es ist auch eine Bedrohung des universellen Charakters der ka tholischen Kirche, in deren Wesen eS liegt, daß um den Heiligen

Vater kirchliche Würdenträger aus allen VolkSstämmen und Staaten vereinigt sein müssen, wobei eS ganz natürlich ist. daß g ößcre Völker, Wie das deslsche eS ist, ihre besonderen Vertrauens männer im Vatikans haben. Wenn nun der Vier- Verbas8 durch seine Maßnahmen dies unmöglich macht, so verletzt er nicht nur das bestehende Völker recht, wodurch die Souveränität deS Heiligen Stuhles anerkannt wird, sondern auch die Rechte der katho lischen Kirche und somit die aller Katholiken deS Erdkreises

7
Giornali e riviste
Dolomiten
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1939/11_02_1939/DOL_1939_02_11_2_object_1202690.png
Pagina 2 di 16
Data: 11.02.1939
Descrizione fisica: 16
zur Sixtinischen Kapelle. In den Säleir durch die sich der Zug bewegte, waren Seminaristen, Truppen-Abteilungen und die Bür- ger der Stadt des Vatikans aufgestellt. Die Truppen-Abteilungen präfentterten das Gewehr, die Meng« betete das „De profundis'. In der Sixtinischen Kapelle wurde die Leicht zwischen zwölf großen Kerzen anfgebahrt. Rechts von der Leiche nahmen die Erzbischöfe und Bischöfe Ausstellung, links das diplomatische Korps. Sofort nach der Aufbahrung wurde ge meinsam das „De profundis' gebetet

des Telegramm aufgeben: „An Seine Hochwvrdigste Eminenz den Kar dinal Eugen Pacelli, Kämmerling der Heiligen Römischen Kirche, Stadt des Vatikans. Wäh rend die Heilige Kirche durch das Hinscheiden Seiner Heiligkeit Pius' XI. so schmerzlich berührt wird, halten die Königin und ich darauf, Eurer Hochwürdigsten Eminenz unser treues, inniges Beileid auszusprechen. Anhänglichst (Gez.:) Vetter Vittorio Emanuele.' Beileidstelegramm des Duce Rom, 10. Februar. Der Duce hat an den Kardinal Pacelli folgen

des Telegramm gerichtet: „An Seine Hochwürdigste Eminenz Kardinal Pacelli, Kämmerling der Heiligen Römischen Kirche, Stadt des Vatikans. Das Hinscheiden de« Papstes der Versöhnung verseht sowohl die Kirche als auch die italienische Nation in Trauer. Als Dolmetscher der Gefühle des italienischen Volkes entbiete ich Eurer Hochwürdigste» Eminem und dem Heiligen Kollegium das empfundene Beileid der faschistischen Reigerung und meiner selbst. (Gez.:) Mussolini.' Beileid des Außenministers Rom, 16. Februar

8
Giornali e riviste
Alpenzeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AZ/1932/12_02_1932/AZ_1932_02_12_1_object_1853955.png
Pagina 1 di 8
Data: 12.02.1932
Descrizione fisica: 8
Uniform und Dekorationen. Beim Verlassen des Palazzo Venezia berei tete die Volksmenge, die sich dort angesainmelt hatte, dem Duce, eine stürmische Begeistcrungs- kündgebung. Die Autokolonne fuhr über die Via del Plebiscito, Corso Vittorio Emanuele und Via di Borgo Nuovo und traf um 10.40 Uhr auf der Piazza San Pietro ein. Der erste Gruß avurde dem italienischen Regierungschef auf dem Territorium der Stadt des Vatikans von einer Abteilung der Schweizer Garde ent boten. Während der Fahrt vom Palazzo

Venezia bis zur Stadt des Vatikans wurde der Regie rungschef von der Bevölkerung mit begeisterten Zurufen begrüßt. Im letzten Stücke von der Piazza Pia bis zum Petersplatze hatten Trup pen und Milizavteilungen Aufstellung genom inen, die dem Regierungschef die militärische Ehrenbezeugung erwiesen. Alle Häuser trugen reichen Flaggen schmuck. Eine unübersehbare Menschenmenge hatte sich auf dem Petersplatze eingefunden- Bei der Ankunft des Regie rungschefs auf dem Petersplatze intonierte die Musikkapelle

Gemächer wurde Mussolini von Möns. Caccia Dominion!, dem Kammerherrn des Papstes, von Möns. Cremonesi, dem Geheimen Almosenmeister, u. von Möns. Zampini, Vikar der Stadt des Vatikans und Sakristan S. Heiligkeit des Pap stes, empfangen. Weiters wurde er dort auch von verschiedenen höchsten Würdenträgern der Vatikanstadt, so dem Marchese Sacchetti, dem Verwalter der heiligen Paläste, dem Marchese Serlupi, Ehrenritter S. H., und dem Oberst Hirschanl,, Kommandant der Schweizer Garde, begrüßt. Mussolini

9
Giornali e riviste
Volksblatt
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/SVB/1899/18_11_1899/SVB_1899_11_18_1_object_2518807.png
Pagina 1 di 10
Data: 18.11.1899
Descrizione fisica: 10
. Cattolica' aus der Feder deS k'. Zochl L.vl. einen meisterhaft geschriebenen Artikel. Die Frage wird aufgeworsen und beantwortet: Ist die Souveränität des Papstes eine effective? Selbst in dem Zustande, in welchem sie sich H ute befindet und gewissermaßen eingeschlossen ist in die engen Grenzen des Vatikans. Das ist jedenfalls ein ganz neuer Ge sichtspunkt. Interessant sowohl für die katholische Kirche und idre Vertreter, als auch für die Liberalen, welche den Papst in diese Lage gebracht

Jahrhunderten hier regierte. ! ^ Als zweites Factum wird ausgeführt, dass in der obgenannten Capitulation di? Besetzung der sogenannten Leonischen St dt (auf dem Vatikanischen Tiberufer) ausgeschlossen war. Dieser Stadttheil wurde trotzdem von den Italienern besetzt Nicht befetzt aber wurde der Vatikan. Das Territorium des Vatikans ist also jetzt thatsächlich vom Papste besessen und dieses ist somit thatsächlich der wirkliche Staat des Papstts. Ueber diesen übt derselbe das thatsächliche Souverän» tätsrecht

aus, hier herrscht er unumschränkt, Hier hat er alle Attribute eines wirklichen Souverän?, als Territorium, < Unter thanen und die velschledensicn Behörden. 1)6 faew wurde also das Gebiet des «jemals vom Papste an Italien cediert und ebensowenig von der italienisch?» Regierung besetzt. Die gewaltsame Eroberung Groß- Jtaliens machte „Halt' vor den Thoren des Vatikans. Weder infolge einer Abtretung, noch durch das Recht d^r Eroberung ist dies kleine Gebiet dem Papste ge nommen worden. Es gehört nicht zu Italien

12
Giornali e riviste
Volksblatt
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/SVB/1871/13_12_1871/SVB_1871_12_13_7_object_2504057.png
Pagina 7 di 8
Data: 13.12.1871
Descrizione fisica: 8
, welche sie da gesehen haben, je anzugreifen, oder zu überfallen, denn diese können wohl alle Gattungen von Gesetzen machen, seien aber selbst unverletzlich und unantastbar. I Rom, 5. Dezember. (Ist der Papst gefangen?) Folgende Begebenheit, die sich am 4. d. M. beim Vatikan zugetragen hat, ist ganz geeignet, der Welt darzuthun, wie die italienische Regierung gegen das Papstthum und den erhabenen Gefangenen des Vatikans gesinnt ist, und deßungeachtet will sie, daß er in Rom bleibe, und nicht anderswo

eine Zufluchtsstätte suche, um dort frei aufathmen zu können. — Einige Schweizerwachen, und ein ausgezeichneter Prälat zeigten sich an einem Fenster des Vatikans gegen die Porta Angelkca, und ein'italienischer' Wacheposten ist, und ein Soldat Wache hält, ^aum erblickte sie der wachestehende Soldat, nahm er das Gewehr v?n der Schulter, legte es an die Wange, und rief: „Zurück!' und zigleich trat der ganze Wacheposten unters Gewehr. Die nämliche Geschichte wiederholte sich in den Nachmittagßstunden

, als der hl. Äater von seinem gewöhnlichen Spaziergange innerhalb des Vatikans zurückkehrte. Man weiß übrigens, das jedes Mal, wo eine zu der Ftmilie des Papstes gehörige Person sich auf dem Torrione zeigt, ds gegen das Belvedere liegt, die Schildwache immer den nämlichen AÜif wiederholt. Daraus erhellt ganz deutlich, daß dies etwa nicht eile Willlühr der Schildwache, sondern - ein ausdrücklicher Befehl ist, de!l die Keikermeister ihren Schildknappen gegeben haben. Außerdem kajin jedermann mit eigenen Augen

13
Giornali e riviste
Bozner Zeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BZZ/1900/31_10_1900/BZZ_1900_10_31_1_object_350275.png
Pagina 1 di 12
Data: 31.10.1900
Descrizione fisica: 12
- Bureaus in Wien. Annoncen sind in vorhinein zu be zahlen. Manuskripte wer den nicht zurückge sendet. Mit 52 Unterhaltungs-Beilagen, 52 humoristischen Beilagen und 24 Mideteilagm. Dr. 230 L-nisxi-ch«-«-N-i» AllttivoH, !>en 31. AUvöer löHö. schnsMwng LA. 3tlhra. Die heutige N«mm?r ist 12 Seite« stark. Die DwWnmdWnt des Mikans. Da in den klerikalen und christlichsozialen Zeitungen in der letzten Zeit wiederholt wie der das Märchen von der Deutschfreundlich- keit des Vatikans erzählt wird, erscheint

bestärkt den Papst in seinem Bestreben, das ganze Gewicht seines Einflusses auf die Seite der Slaven zu werfen. Man muß wissen, daß die Vereinigung der Kirchen einen der Kardmalpunkte des Pro grammes Leo XIII. bildet, um die slavische Politik des Vatikans vollständig zu begreifen. Vor einigen Jahren hatte bekanntlich der Va tikan den Plan gesaßt, allen Slaven Oester reich-Ungarns die slavische Liturgie zu ge statten, sowie er dies bereits vorher den sla vischen Katholiken in Montenegro gegenüber gethan

hatte. Dieser Plan erweckte in Wien lebhafte Entrüstung. Man sah in einer so vollständigen Slavisierung des Katholizismus in Oesterreich-Ungarn geradezu eine Gefahr für die Monarchie, während der Vatikan sie als ein Mittel zur Annäherung an die Schis matiker betrachtete. Das Vorhaben des Vatikans scheiterte an dem energischen und ganz offenen Widerstande der österreichisch-ungarischen Regierung, aber es offenbarte auch die Tiefe der Sympathien, welche der Heilige Stuhl für die Slaven hegt. Diese Sympathien

14
Giornali e riviste
Bozner Zeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BZZ/1904/12_08_1904/BZZ_1904_08_12_1_object_380973.png
Pagina 1 di 8
Data: 12.08.1904
Descrizione fisica: 8
alles. Die von einigen Sei' teil erwartete und«, wie es heißt, ursprünglich auch geplante Ansprache an die Kardinäle ist un tenblieben, und die Meinung, daß, der Papst jede Äußerung vermieden hat, um den Konflikt mit Frankreich nicht zu verschärfen, klingt gmlz glaubt haft, obwohl sie der Ansicht der Klerikalen wider spricht. daß der Vatikan mit dem Konkordate weit weniger verliere als die französische Regierung. Freilich hat Pius. wenn ihm wirklich daran liegt, cine Aussöhnung des Vatikans mit Italien herbei zuführen

. nun auch die günstige Gelegenheit ver säumt. dies zum Ausdrucke zu bringen. Die versöhnliche Stimmung des Vatikans ist freilich bis jetzt eine halbe Sage gewesen, aber gerade am Jahrestage der! Papstkrönung veröffentlichte d«x Pariser ..Fi^arc/' eine bedeutsame Äußerung deS Kardinal-Staatssekretärs Mevry del Vol über die weltliche.Wacht des. PapstcK,. .:Na^, dieses Äußer: ung wäre es dem Vatikan sehr , unangenehm ge wesen, wenn Frankrleich aus dem päpstlichen Pro teste gegen den Besuch Loubets in Rom ernste

— wie das ..Dtfch. Tgbl.' schreibt — so vorsichtig und dunkel gehalten, daß man ohne Zögern an nehmen darf, sie feien wirklich gesprochen, und zwar zum Zwecks der Veröffentlichung gesprochen worden. Das Gawntiegesetz vom 13. Mai 1871 ge währleistet dem Papste alle Rechte eines Souve räns, so die Unverletzlichkeit seiner Person und die Exterritorialität des Vatikans und Latervns, das Recht auf Haltung einer Leibwache, auf Empfang und Beglaubigung von Gesandten, aus Haltung eines eigenen Post-- und Telegraphen

15
Giornali e riviste
Bozner Nachrichten
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BZN/1903/02_08_1903/BZN_1903_08_02_2_object_2438074.png
Pagina 2 di 28
Data: 02.08.1903
Descrizione fisica: 28
würde die Anerkennung der Thatsache der Aufhebung der weltlichen Macht des Papst thums in sich begreifen. Infolgedessen ist die erwähnte stän dige Rente nur eine Fiktion, wie die alte Zivilliste nur eine historische Erinnerung ist. Gleichwohl braucht der Papst jährlich die Summe von 7 Millionen für das Kirchenregiment. Sie vertheilen sich folgendermaßen: Unterhalt der Kardinäle und der diplomatischen Vertretungen 300.000 Franks; Ad ministration und Instandhaltung des Vatikans und seiner De- pcndancen (Bibliotheken

, Museen usw.) 2,300.000 Franks; päpliches Almosenwesen und Subsidien für die katholischen Schulen Roms 1,300.000 Franks; Geschenke und Unter stützungen 1,300.000 Franks; verschiedene Altsgaben 1 Mil lion Franks. Die Besoldung der kleinen päplichen Armee wird natürlich unter die Ausgaben für die Administration, und Instandhaltung des Vatikans gerechnet. Die päpstliche Armee besteht nur noch aus drei Garden: der Nobelgarde, Schlveizergarde und Palastgarde, nnd aus einem Gendarmerie- kcrps

. Die Schweizergarde ist die einzige, die die Finanzen des Vatikans belastet. Die Nobelgarde rekrutirt sich aus de? römischen Aristokratie, die Palastgarde aus dem Kleinbürger- stände. Erstere besteht aus einem Kommandanten, einem Oberst, einem Leutnant, einem Unterleutnant, acht Polizei« offizieren, von denen einer Adjutant ist, 3 Kadeten, 48 Wa chen, einem Quartiermacher, einem Stallmeister, vier Zinken bläsern, einem Waffenmeister und einen: Magazinverwalter. Man wird nur zwischen den: 21. :md 23. Lebensjahre

16