3.540 risultati
Ordina per:
Rilevanza
Rilevanza
Anno di pubblicazione ascendente
Anno di pubblicazione discendente
Titolo A - Z
Titolo Z - A
Giornali e riviste
Tiroler Volksbote
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/TVB/1906/07_01_1906/TVB_1906_01_07_3_object_2249595.png
Pagina 3 di 18
Data: 07.01.1906
Descrizione fisica: 18
, wenn er s>st wie ein Nagel im Stock auf seinem Hofe sitzt, so bringl er nicht nur sich und seinen Kindern Nutzen, sondern macht sich auch verdient um die Gemeinde und um das ganze Varerland: denn der Bauer ist die stärkste Säule des Staates. Drum sag' ich noch einmal: „Bauer bleiben ist eine Ehr'!' Florian oder Sie Geschichte eines Unechtes. Erzählung von Relmmichl. I. (Nachdruck strafr. verfolgt.) Die Geschichte mit obigem Titel habe ich bereits im Jahre Z.W4 angefangen. Auf Drängen vieler Leser

will ich sie nun wieder fortsetzen und vollenden. — Damit aber die neu eingetretenen Leser den Zusammenhang und gewissermaßen auch die ganze Geschi^te haben, will ich alles, was ich davon im Jahre 1904 erzählt habe, vorerst kurz wiederholen. Der Splüger-Florian, ein hübscher und kräftiger, junger Bursche, ist beim Stradegger in Tiefenbrunn, einem biedern, frommen und ausgezeichneten, aber auch reichen Bauer, als Knecht eingestanden. Der Florian ist durch eine liederliche Ge sellschaft ins Trinken und Lumpen hineingekommen

, wird aber durch die eindringliche Predigt des Bauers und die gute Be handlung im Hause vollständig bekehrt. Unter der tüchtigen Anleitung des Bauers lernt der Florian, der erst von den Schützen heimgekommen, bald alle Bauernarbeiten flott und fertig. — Josef, der älteste Sohn des Stradegger, der in der Stadl auf Geistlicher studiert, lernt in den Ferim dem Florian fertig lesen und schreiben und andere nützliche Dinge, schließt auch mit ihm eine Art Freundschaft. Florian entwickelt sich durch seinen Arbeitseifer

und seine Verläßlichkeit bald zu einem Musterknecht und wird von anderen Bauern viel als Knecht umworben. Der Stradegger steigert den Lohn und behält den Knecht: als Oberschützenmeister stellt er ihn auch zum Scheiben- zieler an. damit er überdies einen Kreuzer verdiene. Der Florian hat schon ein hübsches Sümmchen in der Raiffeisenkasse und spart wie ein Hamster. Es packt ihn jetzt der Geizteufel, zu gleich wird er von einem leichtsinnigen Mädchen, der Kellnerin Rosl beim Schützenwirt, ins Garn gelockt. Das Mädchen

be redet ihn, er solle das Knechtsein aufgeben und Fremdenführer werden: als solcher verdiene er zehnmal mehr und übers Jahr könnten sie beide ihr Geld zusammenschießen und heiraten. Florian geht trotz der ernsten Warnung des Bauers darauf ein, vernarrt sich ganz in die Rosl, leiht ihr von seinem Geld und wird immer mehr von derselben ausgebeutet. Sein Verkehr mit dem Mädchen wird mehr als bedenklich, es kommt ihm aber schon der Verdacht, daß die Rosl es nicht auf ihn, sondern nur auf sein Geld

1
Giornali e riviste
Dolomiten
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1939/12_04_1939/DOL_1939_04_12_3_object_1201897.png
Pagina 3 di 8
Data: 12.04.1939
Descrizione fisica: 8
heraufkommen. An der bunten Mütze erkannte man den Fuchsenüerger Studenten. „Florian ...' sagte Jürgen Stark, und seine Stimme klang ungehalten, und man fühlte ihn böse werden über die Störung der wundersamen Stunde. „Florian, was' ivill er bei mir?' Renate fragte ein »venig ängstlich: „Wird er hierher kommen? Ich möchte doch lieber jetzt gehen . . „So rasch läßt der Ritter seine Gefangene nicht von der Burg! Aber ... er wird sie verstecken und den guten Florian sehr rasch daoonsagen...' Er nahm Renate

bei der Hand und führte sie durch eine Türöffnung in der alten Mauer zu einem Raum, der durch kleine Schieß scharten mit dem Mouerring. aus dem fie beide gestanden hatten, verbunden war. Er hatte auch noch eine schmale Pforte zum Burghof hin. „So, Ptädct,' sagte Jürgen, „hier btcibst du. bis der.Ewige' davoogegaygcn ist. Kannst uns ja aus den Gucklöchern da beobachten. Sollst sehen, wie rasch der Florian geht...' „Was willst du ihm denn sagen?' „Daß ... ich zu arbeiten habe! Darauf hört er immer

!' ' * Es »var wirklich der Florian, der zu Iür- gcr haufkam. Renate sah ihn später neben Jürgen stehen, als sie sich auf Zehenspitzen zu den Schießscharten hi,»aufrcckte. Jedes Wort, das die beiden tauschten, konnte sie verstehen. „Was führt denn dich zu inir?' fragte Jürgen, nachdem er Florian begrüßt hatte. Der Gefragte lachte: „Kann mir schon denken, daß es dir nicht lieb ist, in deiner Einsamkeit gestört zu werden, junger Dich ter. Aber sieh, der Morgen lachte so früh- lingshell, ausgefchlafen

war ich, und zmn Kolleg fehlte mir die Lust! Da wollt' ich mal nach dir sehen. -Wir haben sa feit fener fröhlichen Nacht mit der Annelott' nichts mehr gehört voneinander . . .' Jürgen gab nur ein verlegenes „Ja. . . natürlich!' zurück. Er dachte an das blonde Mädel, das in feinem Versteck jedes Wort hören konnte. Florian aber fuhr unbekümmert fort: „Sie ist übrigens immer noch sehr verliebt in dich, die Annelott' . . . wenn ich sie auch getröstet habe und wir gute Freunde ge worden sind ... und vielleicht

noch etwas mehr. Ich habe ihr einfach gesagt, daß du wieder mal 'ne Neue hättest . . . Bei Dich tern halte die Liebe nie lange, und auch das neue Mädel sei sicher sehr bald vergessen!' „Florian!' So beschwörend rief Jürgen es. daß der andere ihn verwundert ansah. b Schwere Verbrühungen durch kochendes Doffer. Das 2 Jahre alte Mädchen Anna Maria Disintin in Laives erlitt schwere Ver brühungen d»»rch kochendes Master. Während die Mutter einen Kestel mit kochenden Master vom Feuer nahm, verlor das mif

2
Giornali e riviste
Bozner Zeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BZZ/1889/13_12_1889/BZZ_1889_12_13_2_object_435095.png
Pagina 2 di 4
Data: 13.12.1889
Descrizione fisica: 4
den ganzen Abend hindurch in heiterster Stimmung. Was die Aufführung betrifft, war dieselbe eine iu jeder 'freundschaftlichem Verkehr, den der Rangunterschied Zwischen beiden nicht trüben konnte. Es waren dies die Familien des Oberförsters Dohna und des Försters Florian. Marianne, Dohna's Gattin, ver kehrte gern in dem kleinen Häuschen und unterhielt fich'mit der FSrsterin über Alles was Frauen in- teresstren, kann. Noch enger wurde der Verkehr, als beiden Familien fast zu gleicher Zeit em Sohn geboren

wurde. Es gibt in solchen Fällen ja genug Anknüpfungspunkte für die Frauen, und eine Mutter achtet der gesellschaftlichen Stellung wenig wenn ste von ihrem Kinde plaudern kann. Anders war das Verhältniß zwischen Dohne und seinen Förster. Bon des Ersteren Seite außerordent lich herzlich und herablassend, Florian aber ließ es nie ar dem schuldige» Respekt der dem Vorgesetzten fehlen. Der Verkehr der Beiden nahm niemals einen vertraulichen Charakter an, denn der Förster ging in seinem Gespräch

nicht aus dem dienstlichen Rahmen heraus. Kerzengerade mit znsammenge- nommenen Fersen stand Florian stets vor dem ^Oberförster und regte sich nicht her, bis Dohna sagte: Rührt Euch, Florian. Da» Eigenthümlichste war, daß er den Oberförster stets Herr Lieutenant nannte und trotz mannigfacher Vorstellungen nicht davon abzubringen war. Das kam daher. Florian hatte bei dem selbigen Bataillon gestanden wie Dohna und beide hatten in derselben Compagnie den schleSwigholsteinischen Feldzug im Jahre 1343 und 49 mitgemacht

. Der junge Forstmann war damals Lieutenant und Floriaa sein Bursche. Wie za gewöhnlich das Verhältniß zwischen dem Offb zierSburschen und seinem Herr» ein gewisse begrenzte Vertraulichkeit annimmt, so erhöht sich das während des Krieges noch mehr, besonders wenn der Herr o gütig gegen den Burschen ist wie Dohna gegen Florian war. DaS Beste, was aufzutreiben war, trug der Bursche seineA Herrn zu. daS beste Quar tier reservirte 'er für ^hn und mehr als einmal wagte er sein Leben für ihn. Beim Sturm

auf die Düp- peler Schanzen wär Dohna mit dem gezogenen Degen vor seinem Zuge hergestürmt, aber kaum hatte er zwanzig Schritte gemacht, als ihn. eine feindliche- Kugel in den.Oberschenkel traf und auf das reichlich von Artilleriegeschossen beworsene Schlachtfeld hinstreckte.. Florian, der. dicht hinter seinem Herrn, war, warf die Büchse ÄberMe Schul ter, hob ihu auf und trug ihn an einen- gedeckten Ort, .wo er ihM'deu.Hrstzn nothwendigstes Verband anlegte. . ^ „Das Wrd'^ich. Dir> nie .vergessn», Florian

3
Giornali e riviste
Tiroler Volksbote
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/TVB/1904/04_09_1904/TVB_1904_09_04_11_object_2179912.png
Pagina 11 di 16
Data: 04.09.1904
Descrizione fisica: 16
bewogen hat, ist noch nicht genügend aufgeklärt. Wie sich herausstellt, sind die Wunden doch nicht lebensgefährlich. (ZW. Nachträglich wird uns berichtet, daß man den Täter in einem Schuppen fand und verhaftete.) Florian oder VIe LeWchte eine» llnechtez. Eine Geschichte von Netmmlcht. Auf dem Krankenbett. — Der Sensenmann klopft an. -- Eitle Sorgen. — Ein braver Hausvater und eine Mutter. ^k°ls der Florian beim Stradegger als Knecht eingetreten war, tarn wieder eine gewisse Ruhe und Sicherheit

und ein Gefühl des Wohlseins über ihn; aber gerade diese Ruhe und die Ausspannung von den früheren Aufregungen und Sorgen brachte einen Rückschlag auf den Körper mit sich und ließ die Keime einer Krankheit reifen, die der Florian längst schon mit sich in den Gliedern herumgetragen hatte. — An einem Sonn abend im Advent klagte der Florian über heftiges Kopfwehe und starkes Frösteln; er mußte sich flüher zu Bette legen und die Bäuerin richtete ihm einen heißen Tee. Am Sonntag in der Früh hatte das Fieber

nicht nachgelassen, sondern war eher schlimmer geworden und bleischwer lag es dem Florian in allen Gliedern. — Man holte einen Doktor, welcher bedenklich die Achseln schupfte und auf längeres Drängen der Bauersleute er klärte, der Florian habe das hitzige Fieber oder den Typhus. Richtig begann der Knecht am Sonntag nachmittags schon zu phantasieren und das Fieber wuchs von Stunde zu Stunde. Am Montag hatte der Kranke wieder einige helle Augenblicke und er wurde mit den Sterbsakramenten versehen

. — Von nun an tobte das Fieber durch volle sieben Wochep und während dieser ganzen Zeit kam der Florian nicht ein einzigesmal zum Bewußtsein. Mariann', die gute Bäuerin, hatte der Hausdirn Küche und Wirtschaft übergeben und ließ es sich nicht nehmen, den Florian in eigener Person zu Pflegen. Tag und Nacht faß sie am Krankenlager des Knechtes und wandte demselben soviel aufopferungsvolle Liebe und zarte Sorgfalt zu, daß sie auch für ihr leibliches Kind nicht mehr hätte tun können. Nur ab und zu wurde sie auf kurze

Zeit von einem alten Nachbarsweiblein am Krankenbett abgelöst. — Der Stradegger erschien täglich ein paarmal in der Krankenstube und erkundigte sich mit der Sorge eines Vaters um das Befinden des armen Knechtes. — Der Doktor mußte alle Tage kommen — oft holte ihn der Bauer mitten in der Nacht — allein seine Kunst schien macht- los gegenüber dem rasenden Fieber. Mehrmals erklärte er, der Florian könne es keine 24 Stunden mehr aushalten, daS Fieber müsse ihn verbrennen. Und doch hielt eS der Florian

4
Giornali e riviste
Tiroler Volksbote
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/TVB/1904/17_04_1904/TVB_1904_04_17_9_object_2159227.png
Pagina 9 di 18
Data: 17.04.1904
Descrizione fisica: 18
Jahrg. XII. „Tiroler Wolksbote.' Seite 9. Maul, und er hatte den Florian in die liederliche Gesellschaft hineingezogen. Da der Florian seit Wochen sich im Wirtshaus nicht mehr hatte sehen lassen und ganz auffallend die leichte Bruderschaft mied, ließ es dem Rudl keinen Frieden mehr. Eines Avends, als der Florian gerade ein paar Stangen zur Heuarbeit in d^r Nähe des Futterhauses herrichtete, tauchte plötzlich der Rudl hinter dem Zaun auf. „Florian,' sagte er höhnisch, „gelt, bist wohl

unter die Betbrüder gegangen und' hast dich lassen vom Stradegger, dem alten Graukopf, hübsch unter die Kappe tun? Der Stradegger ist aber auch ein richtiger Schlaumeier; er weiß schon, wie er es anstellen muß, um seine Knechte bis auf den letzten Schweißtropfen auszunützen und auszuschiuden. . . Nicht einmal ein bißchen unschu dige Unterhaltung vergönnt er dir, nur damit er dich jeden Augenblick zur Hand hat.' „So ist der Bauer nicht,' erwiderte d.r Florian; „er ist gut und freundlich mit uns Dienstboten

.' „Hahaha,' lachte der Rudl, „gut und freundlich, das glaub' ich schon ... Er weiß auch, warum . . . Einem Pferd tut man auch schön, wenn es tapfer ziehen soll, und umso schöner tut man ihm, je schwerer man ihm auflegt... Florian, so ein Pferd, so ein Arbeitsvieh bist du auf dem Stradeggerhof geworden... Ich hätt' nicht genmnt, daß du eine solche Let- feigen wärest und dich vom Alten so schön Hunden ließest. . . Weißt, ein Pferd, das die ganze Woche hindurch geschundm und gerackert hat, das laßt

uns und uns allein. Am Sonntag können wir uns einmal entschädigen für die langweilige Wochenrackerei... Da geht's lustig her und kein Bauer hat sich darum nur einen Hosenknopf zu kümmern. Der Bauer zahlt uns auch nur sür den Werktag ... Wir Knechte müssen doch auch eine Freude und eine Unterh ltung haben.' „Aber die Unterhaltung kostet Geld!' wandte der Florian ein. „Wozu verdienen wir denn ein Ge d und wozu haben wir denn eins, als um uns damit etwas zukommen zu lassen?' erwiderte der Rudl. „Ich glaub

' doch, man muß auch ein bißchen auf die Zu kunft denken,' sagte der Florian, „und auf den alten Tag braucht man auch etwas.' „Schau', was sür nette Sittenlehren dir der falsche Grau kopf schon eingeprägt hat!' höhnte der Liederliche; „du bist ein dummer Esel, Florian .... Zukunft haben wir Knechte keine .... Mit unserem armseligen Löhnlein können wir es in alle Ewigkeit zu nichts bringen .... Wir find einmal Knechtlein und bleiben Knechtlein unser Lebtag: aber eine Freud' muß der Mensch haben, deswegen

5
Giornali e riviste
Lienzer Zeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/LZ/1891/03_01_1891/LZ_1891_01_03_9_object_3288339.png
Pagina 9 di 16
Data: 03.01.1891
Descrizione fisica: 16
Zweite Beilage zu Nr Nitker Florian Waldauf von Waldenstein. Von Prof. August Unterforcher. Ungefähr im Jahre 1440 war es, als im Dörfchen Asch auf dem freundlichen Ber geshange, über welchen man von Absalters- bach nach Anras hinaufsteigt, den Eheleuten Georg Waldauf und Nothbnrga Wieser ein Knäblein geboren ward, welches bei der Tau fe den Namen Florian erhielt. Die Eltern, einfache Bauersleute, faßen auf dem Wald aufgute, welches der Vater vom Hochstifte Brixen, wohin das Gericht Anras

. Das Diplom ist datiert auf dem Feld zu Ardenburg in Flandern am 29. Juli 1488. Die adeligen und ritter mäßigen Freiheiten und Rechte bestätigte bald daraus König Maximilian I. für Florian Waldauf, für dessen Brüder Peter, Lienhard, Niklas und Hans, ebenso für deren Vater Georg Waldaus. Das Diplom ward ge fertigt zu Mittelburg in Seeland am 25, August 1488. Er erlaubte ihnen darin roth zu siegeln, und daß sie vor niemanden als vor den Landesfürsten und deren Vögten belangt werden dürfen. Von nun an finden

, da Maximilian nach dem Tode seines Vaters das vollständige Regiment im deutschen Reiche übernommen hatte, ernannte er seinen lieben Waldauf zu seinem obersten Hoskanzler und zn seinem und des Reiches Rat. Ä1g,xinMg,ni Rom. reZis eonsiliarius ae ea.lieellg.i'Mö plostonc)taiiu8 wird Ritter Florian Waldaus gemeinhin in den päpstlichen Bullen genannt. Er wurde auch vielfach in den wichtig sten Angelegenheiten und zu Botschaften ver wendet. So z. B. hat er mit Nikolaus von Firmian und Christoph Markgrasen

er sich beim Feldzuge in den Niederlan den und durch die Vermittlung der oben ge nannten Wechselheirat erworben hat, mögen ihm diese Auszeichnung gebracht haben. Florian Waldaus war ein durchaus edler und ritterlicher Mann, trenebewährt wie Gold in der Feuerprobe, ein wahrer Tiroler, der seine Heimat und sein Landl lieb hatte, fromm und gottesfürchtig, und der „reinen, zarten, hochgelobten Jungfrau und Gottesmutter' gänzlich zugetan. Ein Zng seines edlen Herzens darf hier nicht Übergängen werden. Der alte

Vater lebte noch, als der Sohn die höchsten Stufen seines seltenen Glückes hinanstieg. Und dieser vergaß seinen Vater und seine Brüder nicht. Alle Auszeichnungen, die er erhielt, wendete er auch seinein alten Vater vom 3. Jänner 1891. und seinen Brüdern zu, insoweit es ihm nur möglich war. In den Wappen- und Adels- diplomen erscheinen neben Florian auch seine Brüder und sein Vater; sür diese erbat und erhielt er die nämlichen Adelsfreiheiten, wel che ihm zugedacht waren. Ziemlich frühzeitig scheint

7
Giornali e riviste
Tiroler Volksbote
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/TVB/1897/07_10_1897/TVB_1897_10_07_3_object_2154182.png
Pagina 3 di 16
Data: 07.10.1897
Descrizione fisica: 16
und sieht Ich eben um andere um. — Spanien bekommt auch neue Minister. Der Krieg dauert noch immer sort. Ritter Florian v. Wsldaup), ein wahrer Tiroler Held vor Gott und der Welt. Wie ein Kirt zum KofHerrn wird. Die Abendglocken waren schon längst ver engen über das freundliche Mittelgebirge von ^nras, da sagte der ehrsame Georg Waldauf Asch: „Wo etwa der Florian heute so lange °l'ben mag?' Besorgt klagte die Hausfrau HMurga:' „Wenn ihm nur nicht ein Unglück Kstvßen ist beim Hüten aus der Aschleiten

! ^eißt nicht, wie er damals auf dem Nacht schatten fast dem großen Bären erlegen wäre? Heute ist mir recht angst und bang; schon S°nz finster wird es — geh' doch zu suchen!' , Mit großem Kentel (Kienfeuer) gieng Georg °'gan, kam richtig zum Weideplatz, aber was Musste er sehen! Die zwei schönen Stierlein todt am Felsen. „Ah, so. hat der Hirt ^°Uen ein Stiergefecht sehen und hat sich dann ^steckt! Warte nur, wenn du heimkommst, gibt ^ «n anderes Gefecht!' , . Aber Florian kam nicht heim, heute

nicht u'o morgen nicht — er machte sich zitternd auf davon... und wohin? . .e ^rot bittend, wanderte er durch das Puster- M, hinab, sah bei Mühlbach die ersten Nnss- ume und Weinberge und gelangte endlich durch ^ düstere Eisakschlucht bis Sterzing nicht ohne H W vor den sesten Burgen Sprechenstein und ^enstein. Schon wollte der Thorwärtel das Stadtthor sperren mit dem künstlichen Me, als Florian noch hineinhuschte. Beim vi l gab es gute Herberge; waren da ^ Kaufleute aus Deutschland, die zum Bozner

x. ut wollten; war da auch ein vornehmer ^ aus Wien; der freute sich an den frischen ll'u Sieh ..Sammler' 1882: „Ritter Florian Wäld er Walde,istein zu Rettenberg, Kaiser Max des h-iiia,/uegsheld, Rath und Gesandter,. Stifter der un ^Pelle in der Pfarrkirche zu Hall im Jnnthal , Nett- und Lebensbild von ?. Philibert Seeböck. Augen Florians und fragte: „Junge, möchtest du nicht mit mir in die Kaiserstadt Wien! Wenn du brav bist, will ich dich gut versorgen, in Gottes Namen!' Gerne gieng Florian mit und ^ kam

so richtig hinab in die Kaiserstadt, die ihn erst schier erschreckte mit ihren hohen Häusern und Thürmen. Fleißig musste er hier in der Schule sitzen und schwitzen, aber nicht umsonst: sein reicher Herr setzte ihn gar zum Universalerben ein. — War das eine Freude, als Florian nach Jahren, reich an Geld und Wissen, wieder in die liebe Heimat kam! Längst hatte der Vater verziehen, hart hatte die Mutter gewartet, und neugierig be guckten die sechs Geschwister: der Lienhart, Peter, Johann, Nikolaus

8
Giornali e riviste
Maiser Wochenblatt
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/MW/1906/10_11_1906/MW_1906_11_10_14_object_2548347.png
Pagina 14 di 18
Data: 10.11.1906
Descrizione fisica: 18
Waldauf, aus derselben Familie, als Pfarrer in Lüsen. Mitglieder der Familie lebten noch zu Anfang des 19. Jahrhunderts zu Anras „in mittelmässigen Verhältnissen.“ D. Red.) Florian wurde als Knabe einst zum Schafhüten auf die Bergweide „Nachschatten“ geschickt. Dort kam ein Bär, der ihm ein Schaf entwendete. Florian griff ihn mit seinem Stocke an . und begann mit ihm zu raufen. Der Bär fasst ihn und beide rollen über einen Felsen hinab, wobei der Bär das Rückgrat bricht. Florian ging blut bedeckt

nach Haus und lag fast ein Jahr lang krank. Später schickte ihn sein Vater einmal mit zwei Stieren auf die Weide. Der Bub band aus Mutwillen die Stiere mit den Schweifen zusammen und jagte sie den Berg hinab, wobei sie sich erfielen. Florian getraute sich nach dieser zweiten Heldentat nicht mehr heimzugehen und bettelte sich bis nach Sterzing durch, wo er sein Glück fand. In der Wirtsstube zu Sterzing sass ein fremder, vornehmer Herr, der Gefallen an dem Buben fand.. Er nahm ihn mit sich nach Wien, Hess

ihn dort studieren, adoptierte ihn schliesslich und setzte ihn zum Universalerben ein. Nun ging es schnell aufwärts. Florian widmete sich dem Kriegsdienste, wurde vom Kaiser Friedrich III. in den Adelstand erhoben, zum Geheimen Secretair und Protonotarius des römischen Königs Maximilian und zum wirklichen Hofrat ernannt. Auch sein Vater und seine nächste Verwandschaft wurden in den Adelstand erhoben. Während des Aufstandes der niederländischen Städte gegen Maximilian, als letzterer in Brügge gefangen gehalten

wurde, soll Florian in Gemeinschaft mit dem Hofnarren Kunz v. d. Rosen einen tollkühnen Versuch zur Befreiung Maximilians unternommen haben. 1487 auf einer Meerfahrt nach Amsterdam *) Die nachfolgenden Daten sind einer Handschrift entnommen, welche sich im Besitze, der Stuben-Gesellschaft befindet: „Lebens beschreibung und Thaten des hochedlen Ritters und Stifters der heil. Kapelle zu Hall: Florian v. Waldauf zu Waldenstein“ von Ignaz Jakob Mader,'1815. Die Red. *pujs Ripuaqai qoou pusZsg

9
Giornali e riviste
Tiroler Volksbote
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/TVB/1897/02_12_1897/TVB_1897_12_02_11_object_2154313.png
Pagina 11 di 16
Data: 02.12.1897
Descrizione fisica: 16
Nr. 25. „Tiroler Volksbote.« Seite 11. bringt die feindlichen Fahnen herunter von jenen Zinnen? Den besten Stürmern winkt reicher Lohn — aber schont in der Stadt die Kirchen und die Wehrlosen!' N cht zweimal ließ Florian sich auffordern, sondern eilte an der Spitze der Tiroler kühn in die ersten Reihen. Sieh, die Geschütze (Karlhaunen) brachen schon Breschen in die Mauern, also frisch hinein in die Stadt. Hurrah. Victoria! An demselben Siegestage noch belohnte Max getreulich die Tapfersten

. Auf freiem Felde ließ er ein herrliches Zelt aufrichten, und vor aller Augen ertheilte er den Ritterschlag auch unserm Florian, dem Bravsten der Braven. War das ein feierlicher Augenblick, als Florian da kniete vor dem Thron! Dreimal gab Mox mit königlichem Schwert ihm kräftigen Schlag auf den Rücken und sprach: „Zur Ehre des all- wächtigen Gottes ordne ich dich zum Ritter!' Als Ritter gründete Florian bald ein eigenes Heim, indem er sich vermählte mit der ehrsamen Barbara, weiland Gilgen Mitterhofer

zu Schwaz, und als Wohnsitz erwählte das Schloss Retten berg, das er stark mit Thürmen und Mauern vttsah und fromm mit St. Anna-Capelle zierte. Wie traulich war es hier, vom Burgsöller aus zuschauen thalein, thalaus! Vom Jnn herauf klangen die Lieder der Floföführer. rings von ollen Thürmen erschollen di? Aveglocken zum Lobe des Herrn und zur Ehre der „reinen. ^Nen, yochgelobten Jungfrau und Gottesmutter'. Aber oft musste Florian wieder fort von Herd und Heim, dem Rufe des Kaisers treue Folge leisten

mit so wichtigen Gesandtschaften betraut war und so hoch in Maximilians Gunst Al.d Gnade stand. Treu stand er aber auch im Dienste Gottes und blieb immer und überall seines heiligen Gelübdes eingedenk, wie gemeldet ^vi,d : Auf allen diesen Reisen sammelte Ritter Florian fleißig heilige Reliquien für seine künftige Stiftung und brachte deren viele zusammen aus ^n Gotteshäusern und Klöstern der Rheinstädte don Straßburg bis Koblenz, aus Sachsen, Brandenburg, Luxemburg und El^ass — ja auch ans Ungarn und Belgien

; die Bienen könnten 'lcht fleißiger Honig sammeln. IV. H'roceffion und KotteskoHn. Wo sollte Florian das Predigtamt und die Reliquiencapelle stiften? Erst wandte er sein Augenmerk auf Schwaz; dtssen Bürger jedoch huldigten vielfach dem neuen Zeitgeiste, spielten die „Aufgeklärten, vom Glauben Ausgeleerten', dachten also nicht daran, dass der Heiligen Ge beine kostbarer denn G'ld und Edelsteine, son dern sagten höhnisch: „Wir brauchen die ,GlU- spelen' nicht' — so meldet tie alte Sage. - Nun ward

10
Giornali e riviste
Der Bote für Tirol
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BTV/1858/31_07_1858/BTV_1858_07_31_3_object_3005911.png
Pagina 3 di 6
Data: 31.07.1858
Descrizione fisica: 6
auch die hungarischen Fürsten vnd Herrn Herrn Hansen von WnlfelSdorss vnd dem Stiffter zu allen gnaden, gunst und guelem willen bewegt.' Außer den genannten Ritterorden besaß Florian Waloaus noch drei andere Orden, nämlich den Sct. Brigittenorden, den MäßigkeitSorden und den Tapferkeitsorden vom goldenen Löwen. Die Jnsignien deS BrigittenordcnS sieht man auf einem Bildnisse deS RitterS in Hall;^) sie bestehen aus einer doppelten Kette mit dem Bilde der MuttergotteS, welche daS Jesu kind am linken ArMe hält

, ^*) nebst der Umschrift: ^Knosce vmnes to 6iIiKenlos. Dieser Orden legte den Mitgliedern die Verbindlichkeit auf, daS Leiden Christi andächtig zu betrachten. Man weiß, daß Ritter Florian sein Lebenlang ein eifriger Verehrer der Geheimnisse deS Leidens Christi war, und er ließ auch, um seinen from men Gefühlen Ausdruck zu geben, auf Begehren deS Ordens unsers Erlösers, „den man nennet fand Bir- gittenorden,' vaS sogenannte Buch der himmlischen Of fenbarungen der heil. Birgitta von Schweden in deut scher

Sprache auf seine eigene Kosten drucken. (Nürn berg durch Anton Koburger 1502. Mit vielen Holz- *) Z' Hall kennten sich mehrere Bildnisse des Ritters Waldaus, z. B. auch im Lesezimmer der »Stubenherrn.» DSlubenherrn« heißen zu Hall die Mitglieder des Lesever- eineS, welcher daselbst schon seit dem Beginne des 1L. Jahr hunderts besteht. DaS älteste — noch jetzt vorhandene — Nerzeichniß der »Herrn Stubengesölln« nennt uns den Ritter Florian Waldauf als Stifter dieser Gesellschaft, wozu er mit 40 Beamten

und Bürgern von Hall den Anfang machte. DaS nämliche OrdenSzeichen mit dem Mnttergottesbilde findet man auch in der Stiftungsurkunde der Heiligenkapelle zu Hall abgebildet. schnitten.) Auf dem ersten Blatte dieses nun äußerst selten gewordenen Buches lieöt man folgendes: „Der edl und gestreng Herr Florian Waldauf von Walden- stein zu Rettenberg, königlicher Rath und Statthalter der österr. Schatzkammer zu Innsbruck, wahrer Lieb- baber der heiligen Birgitte und günstiger Beförderer deS heil. Ordens

und aller Arten von unehrbaren Reden. Die Jnsignien des TapftrkeitSordenS waren ein goldener Löwe mit zwei Ringen um den HalS. Er wurde zur Belohnung der Tapferkeit im Kriege und der Treue gegen den Landes fürsten ertheilt. Ritter Florian behielt die Häuser und Güter, welche ihm durch die Großmuth seines Kaisers zu Stuhl weißenburg eingeräumt worden waren, im ungestörten Besitze bis zu seinem am 1. Jänner 15lO erfolgten Tode. WaS nach seinem Tode-daraus geworden ist, kann nicht mehr bestimmt werden. Man weiß

12
Giornali e riviste
Der Bote für Tirol
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BTV/1858/27_03_1858/BTV_1858_03_27_2_object_3004550.png
Pagina 2 di 8
Data: 27.03.1858
Descrizione fisica: 8
daS thränende Auge zur Got tesmutter, durch deren Fürbitte er daS Augenlicht wie der erhalten hatte. Die genannte Kapelle stifteten Ritter Florian Waldauf zu Waldenstein und seine Frau Bar bara v- Mitterhoser. DaS fromme Ehepaar wollte von dem reichen Besitzthum, welches zum Theil Frau Barbara Von ihren Eltern ererbt, zum Theil aber Ritter Florian durch seine treuen und hochwich tigen Dienste gegen K. Friedrich III. und Erzher zog Sigmund, LandeSsürsten van Tirol, wie nicht minder gegen K. Marim ilian

I. und dessen Sohn, den königlichen Jnsanten Philipp von Spanien, er, worden hat, einen ansehnlichen Theil Gott dem Herrn und der reinen, zarten Jungfrau und Gottesmutter zum Opfer bringen. Die gewöhnliche Erzählung, daß Ritter Florian von Walvauf in Folge eineS Gelübdes für die Befreiung von den Gefahren eineS SecsturmeS die Kapelle und die Kaplaneien gestiftet habe, findet keine geschichtliche Begründung. In der sehr weiiläu- figen Vorrede deS SlifibrieseS, welche mehr als ein Foli'um größten Formates

zu den jeweiligen Trägern der aus- von zwei Kaplaneien verordnen, wodurch der Got, teSdienst gemehrt und die Verkündigung des WorteSGotteS gefördert werden soll. Um daS Jahr 1495 beiläufig begann Ritter Florian Waldaus den Bau der Kapelle, d. h. er ließ den da für in der Kirche bestimmten Platz ausscheiden, gehörig herstellen und mit einem Altar und den nöthigen Ein, richtungen versehen. ES vergingen aber noch einige Jahre, bis alles und jedeS in die gehörige Ordnung gebracht worden war. Auf den vielen

und weiten Reisen, welche Florian Waldauf in Diensten deS K. Marimilian machte, fand er Gelegenheit einen reichen Schatz von heiligen Reliquien und andern Kostbarkeiten zu sammeln, die er für seine Kapelle bestimmte. Die bedeutenderen Theile der Reliquien ließ er auf seinem Schlosse Rettenberg in Brustbildern, Monstranzen, auf Kissen u. f. w. fassen; die minder wichtigen wnr, den der Erde des Bodens beigemengt, welchen die Ka- pelle umschloß. Ein weißer Marmorstein bezeichnet die Gränze, wie weit

der Prälaten, über welche und zwar über jeden einzelnen die verzierten Traghimmel schwebten. Nach den Prä laten kamen die hohen Behörden des Landes und die Herren vom Avel, auö allen hervorragend in herr lichem Schmucke als Ritter des goldenen VließeS der edle Stifter Florian Walvauf von Waldenstein. Den Herren deS AvelS reihten sich die Bürgermeister, Nalhs- herren und Ausschüsse der Städte Hall und Innsbruck und endlich die Gewerke und Knappen der Erzgruben von Schwaz an. Dann folgten die edlen Frauen

13
Giornali e riviste
Tiroler Volksbote
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/TVB/1909/26_09_1909/TVB_1909_09_26_10_object_2267056.png
Pagina 10 di 20
Data: 26.09.1909
Descrizione fisica: 20
1909 im 85. Lebensjahre gestorben. Florian. Eine Geschichte von Reimmichl. War der Pech-Hans schon mit allerlei Fuhrwerken durch die Welt gefahren, mit Leiterwagen und mit Schlitten, mit Kutschen und Karren, aber eine Fahrt per Dampf hatte er noch nie mitgemacht. Hielt er es daher an der Zeit, einmal eine Dampffahrt zu probieren. Es war ini Hochsommer, drüben in Trockenfeld, an einem grünen Sonntag. Der Hans gehörte zwar nicht mit in die Bruderschaft zum Zapfen-Peter und Zipfel-Much, zum Schlnck

elendiglich ersoffen; so aber tut ihm das Bad außerordentlich wohl und „fünf Minuten Aufenthalt', meint er> „kann auch nicht schaden'. Stand droben auf dem Brunnenstocke ein Bild des heiligen Florian mit dem Wassereimer in der Hand und es ist dem Hans allgemach vorgekommen, als ob der Heilige fortwährend mit dem Kübel Wasser auf seinen brennenden Kopf heruntergieße. Anfangs war ihm die Kühlung sehr lieb und willkommen; er dankte dem Heiligen für seine liebreiche Sorge, doch bald meinte der Hans

, das Wasser sei allzu naß und zu kalt. Er drehte sich und streckte sich, alles wollte nichts helfen. St. Florian goß und goß und immer traf der Strahl mitten ins Gesicht. Das wurde dem Hans zu toll; er schickte sich an, wieder abzufahren. Allein, es ging nicht, er war ins Wasser hineingeschraubt. St. Florian aber goß beharrlich weiter. Da faßte sich der Hans ein Herz und schrie zum Heiligen empor: „.Heiliger Florian, jetzt hör' amol auf!' Jedoch St. Florian ließ sich nicht beirren, er goß und goß

weiter. Der Hans glaubte sogar zu bemerken, wie der Heilige verstohlen zur Seite lache. Soeben war anch der Mond hinter der Brunnensäule emporgestiegen und der zog seinen Mund hinauf bis hinter die Ohren und lachte herzlich mit. Da überkam den Hans ein kaltes Gruseln; St. Florian schien nicht auf ihn zu hören, der Kübel wurde nimmer leer, das Wasser im Troge stieg höher und höher; schon fühlte er es langsam den Hals heraufkriechen. Da sing der arme Hans an zu schreien und zu lamentieren, daß es einen Stein

14
Giornali e riviste
Der Bote für Tirol
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BTV/1858/31_07_1858/BTV_1858_07_31_1_object_3005907.png
Pagina 1 di 6
Data: 31.07.1858
Descrizione fisica: 6
. Von der bosnischen Grenze, der Aufstand. Nachtrag. Siilter Florian Waldaus vnn Waldenstein. Amtlicher Theil. Se. k. k. apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem KabinetSschreiben vom 16. Juli l. I. die in verschiedenen Kronländern dermalen noch bestehenden Rekruten-Rück stände aus Gnade nachzusehen und zu befehlen geruht, daß eS auch von den zur Tilgung derselben bereits an geordneten Revisionen und sonstigen Maßregeln abzu kommen hat. Nichtamtlicher Theil. Politische Uebersicht. Der Ausschuß

im glorreichen Triumphe Unserer Herrschaft unterwarfen, endlich in Hinsicht der Dienste, welche besagter Florian Waldauf von Walvenstein UnS und dem heiligen römischen Reiche im Kriege gegen König WladiSlaw von Böhmen im Unsern Königreiche Ungarn männlich, tapfer und treu geleistet bat — haben Wir UnS einschlössen, denselben Florian Waldauf von Waldenstein zu einer freiwilligen Belohnung in Unserm Lager bei Stuhlweißenburg mit den Abzeichen der goldenen Ritterschaft (iniratao militiso insignilius) zu zieren

, und haben ihn durch die drei «Streiche, welche Wir ihm nach herkömmlicher Art mit Unserm entblößten königlichen Schwerte auf den Rücken gegeben, mit besagter Würde auf ewige Zeiten betheiligt. UeberdieS haben Wir dem genannten Florian Walvaus von Waldenstein, dessen Erben und Nachkommen, zur Wahrung seiner neuen Würde die Behausung, Wein güter, Aecker und Wiesen, welche vordem dem MoyseS v. Butzla zugehörig waren, mit sämmilichcnRechten und Anhängseln, ingltichen die jüdische Synagoge nebst der Behausung deS Hebräers

Jfaak in Unserer Stadt Stuhl weißenburg, welche der genannten Synagoge angebaut ist, gleichfalls mit allen Rechten und Zugehörigkeiten — gegeben, eingeräumt, überlassen und geschenkt. — Wir boffen, daß besagter Florian Waldauf von Waldenstein, Unser ProtonotariuS, und dessen Erben vermöge dieses Beweises Unserer Huld in Zukunft mit nicht minderer Treue, Beständigkeit und Tapferkeit UnS und Unsere Erben immerdar dienen werden. Gegeben in Unserm Lager bei Unserer Stadt Stuhlweißenburg (^Ilia liegaNs

Urkunde ersichtlich ist — ebenfalls in lateini scher Sprache geschrieben. „Wir WladiSlaw von Gottes Gnaden, König von Ungarn und Böhmen u, s. w. senden dir edlen und ge strengen Ritter Florian Waldauf von Waldenstein, Pro- tonotariuö der kaif. königl. Majestät, Unsern Gruß. ES ist der königl. Würde vorsichtiger Gebrauch, daß sie nicht nur Diejenigen zu würdigen Ehrentiteln erhebt, welche entweder für die Erhöhung deS königl. Ansehens, oder für die Ausbreitung deS Erdreiches treffliche Thaten ausgeübt

15
Giornali e riviste
Der Bote für Tirol
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BTV/1858/27_03_1858/BTV_1858_03_27_1_object_3004548.png
Pagina 1 di 8
Data: 27.03.1858
Descrizione fisica: 8
für Havelock. Italien. Turin. Zustände der Presse. — Rom, Beglück- wünscbung der neuen Kardinäle. Türkei. Konstantinorel, die Maßregeln gegen Montenegro. Ritter Florian Waldauf v. Waldenstein und die h. Kapelle zu Hall. Amtlicher Theil. Gemäß der im Tiroler Bolhen Nr. 43 enthaltenen Darstellung belaufen sich die bisher in Tirol und Vor arlbergs für die Verunglückten in Mainz eingesendeten und bereits an ihre Bestimmung geleiteten Sammel gelder aus ... . . . . . . 3525 fl. 12>/z kr. Seitdem

der Entwürfe deS Gesetzbuches über Verbrechen und Vergehen und des Polizeistrafgesetzbuches sichtlich von dem Bestreben sich leiten ließen, der reinen Jnstizpflege soviel als möglich zuzuweisen und überhaupt dahin zu wirken, daß nament lich bei gewissen Gegenständen jede einseitige Thätigkeit der exekutiven und polizeilichen Behörden möglichst ver- Feuilleton. Nitter Florian Waldauf v. Waldenstein und die h. Kapelle zn Hall von G. Tinkhauser. (Fortsetzung.) Ziemlich frühzeitig scheint Ritter Florian

Zlnximilisni Laes. ^ u Senator l>o minus Florianus >Valilon- stain ot liettonlior^, oupellao ckivao Vir- Ainis vllltus primus kunäator. Seine Frau scheint ihm bald nachgefolgt zu sein. Der Name Waldauf glänzte in der Geschichte wie ein Meteor auf, und verschwand eben so schnell. Außer dem ritterlichen Stifter und seinem gleichzeitigen Neffen Florian Waldauf dem jüngern, welcher ein Sohn seines BruderS Leonhard war, Domherr zu Bri- ren und Trient, Dccan deS Stiftes Jnnichen und la- miliaris commensslis

lionemerentissimae consorlis oxitum kumsnum colla clirimsns sunu« ojus pli« proseoutum exvquiis msjorura «uorum cineribus kuv meslissimus atlumulavit onno 1526 unilocimo !5al. Soxtilis. Lpi- ritus Voo vivat! — Die andere Linie, welche von LeonhardWaldaus von Walde n stein, dem schon oben genannten Bruder deS Ritters Florian, ausging, pflanzte sich in den alteu bäuerlichen Ver hältnissen auf dem Stammgute zu Asch fort, wo die Nachkommen noch heutigen TageS Hausen. Nach dem Tode deS Johann Walvatjf zog K. Fer

dinand die Herrschast Rettenberg mit den dazu gehö rigen Besitzungen wieder zur landeSsürsilichen Kammer ein. Die Waldauf'fchen Verwandten erhielten als Ent- schädigung für ihre Ansprüche eine bestimmte Stimme Geld. Wahrscheinlich bei dieser Gelegenheit wurden die vom Ritter Florian Waldauf hinterlassenen Papiere und Korrespondenzen, weiche ohne Zweifel für die Ge schichte jener Zeit sehr wichtig wären, zerstreut oder an einem bis jetzt unbekannten Orte hinterlegt; so daß auch der Name

16
Giornali e riviste
Lienzer Zeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/LZ/1914/16_06_1914/LZ_1914_06_16_6_object_3308190.png
Pagina 6 di 12
Data: 16.06.1914
Descrizione fisica: 12
, Lienz; 13. Oberbichler I., Nußdorf; 14. Hai- denberger Anton, Debant und 15. Hochw. Kooperator Oberleiter, Dölsach, 2264 Teiler. Am Schleck: 1. Haidenberger Andrä, Debant, 318^ Teiler; 2. Trost Alois, Wind -Matrei; 3. Putz Albert, Debant; 4. Neumaier Andrä, Gaimberg; S. Dr. Wurnig, Lienz; 6. Gruber Florian, Debant; 7. Vergeiner Andrä, St. Johann i. W.; 8. Innwinkl Karl. Lienz; 9. Hochw. Kooperator Oberleiter, Dölsach; 10. Trost Josef, W.- Matrei; 11. Oberbichler Johann, Nußdorf; 12. Egger Michael

, Wind.-Matrei; 13. Iakober Johann, Lienz; 14. Wallensteiner Josef, Nußdorf; 15. Wallensteiner Josef sen., Debant; 16. Köster Peter, Lienz; 17. Egger Johann, Nikolsdorf; 18. Greil Johann, De bant; 19. Schöpfer Franz, Lienz und 2V. Kottnigg Karl, Debant. Gedenkbeste: 1. Kottnigg Karl, Debant; 2. Gruber Florian, Debant; 3. Trost Alois, Wind.-Matrei; 4. Putz Albert, Debant; 5. Wallen steiner Josef sen., Debant; 6. Köster Peter, Lienz; 7. Darandick, Waffenmeister, Lienz; 8. Achammer, Sillian

; 9. Wallensteiner, Nußdorf; 10. Fahnenpatin Frau Hotelier Wittich. Alt-Prags; Serienbesie zu 30 Schuß. 1. Vergeiner Andrä, St. Johann i.W.; 2. Trost Alois, Wind.-Matrei; 3. Hochw. Kooperator Oberleiter, Dölsach; 4. Haidenberger Andrä, Debant; 5. Egger Michael, Wind.-Matrei; 6. Iakober I., Lienz; 7. Bodner, Sillian; 8. Achammer, Sillian; 9. Gruber Florian, Debant; und 10- Dr. Wurnig, Lienz. Serienbeste zu 5 Schuß: 1. Vergeiner Andrä, St. Johann i. W.; 2. Haidenberger Andrä, Debant; 3. Trost Alois, Wind.-Matrei

? 4. Egger Michael, Wind.-Matrei; 5. Hochw. Kooperator Ober leiter, Dölsach; 6. Kais. Rat Dr. Wurnig, Lienz; 7. Trost Josef, Wind.-Matrei; 8. Gruber Florian, Debant? 9. Achammer, Sillian und 10. Iakober, Lienz. Prämien für die meisten Schleckschüsse: 1. Gruber' Florian. Debant; 2. Haidenberger Anton, Debant; 3 Köster Peter, Lienz,- 4. Kais. Rat Dr. Wurnig, Lienz und 5. Inwinkl Karl, Lienz. Prä mien für die erste Tagesnummer: 1. Bodner, Sillian, am 1. Juni; Vergeiner Andrä, St. Johann i. W , am 2. Juni

; Kohler Wilhelm jnn., Lienz, am 7. Juni und Putz Albert, Debant, am 8. Juni. Prämien für die letzte Tagesnummer: Ver geiner Andrä, St. Johann i. W., am 1. Juni; Hai denberger Andrä, Debant, am 2. Juni; Kais. Rat Dr. Wurnig, Lienz, am 7. Juni und Gruber Florian, am 8. Juni. Die Zahl der abgegebenen Schüsse be trägt 4420. Vermischtes. Ein Abendessen für 800.000 Z6rsnsn. Der kürzlich verunglückte Sports mann Theodor Dreher war nicht nur ein lei denschaftlicher Automobilist, sondern auch ein begeisterter

17
Giornali e riviste
Lienzer Zeitung
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/LZ/1911/18_11_1911/LZ_1911_11_18_8_object_3298619.png
Pagina 8 di 30
Data: 18.11.1911
Descrizione fisica: 30
unter Beibehaltung obiger Tagesordnung um 9 Uhr abends die zweite Versammlung statt, welche an keine Zahl der Anwesenden gebunden ist. Lienz, den 9. November 1911. Die Sektionsvorstehung. Kestgeninner bei dem Freischießen am 11., 12. und 13. No- vember 1911 auf den k. u. k. Gemeinde-Schieß» stand in Debant-Obernutzdorf. I. Haupt: 1. Albert Putz, Tebant 192 Teiler. 2. Jnnerkofler, Lienz, 438 Tetler. 3. Florian Gruber» Debant. 4. Anton Heidenberger, Debant. 5. Johann Greil, Debant. K. Erhart Mittschnig, Göriach

-Stribach. 7. Jnwinkl, Lienz. 8. Johann Nußbaumer, Göriach. 9. Michael Mitterer, St. Justina. 10. Wallensteiner Jo sef jun., Nußdorf. 11. AndrS Heidenberger, Debant. 12. Andrä Vergeiner, «t. Johann i. Walde. II. Schlecker.- 1. Anton Heidenberger, Debant 16b Teiler. 2. Andrä Heidenberger, Debant 184 Tel» ler. 3. Albert Putz, Debant 192 Teiler. 4. Florian Gruber, Debant. S. Jnnerkofler, Lienz. 6. Johann Nuß baumer, Göriach. 7. Florian Gruber, Debant. 8. An ton Heidenberger, Debant. 9. Johann Greil, Debant

: 1. Andrä Vergei ner, St. Johann i. W. mit 13 Kreise. 2. Jnnerkofler» Lienz 11 Kreise. 3. Andrä Heidenberger, Debant 11 Kreise. 4. Michael Mitterer, St. Justina 10 Kreise, b. Josef Wallensteiner sen., Debant 10 Kreise. K. Karl In» Winkl, Lienz 10 Kreise. 7. Florian Gruber, Debant 10 Kreise V. Für die meisten SchwarzschQsse: 1. Andrä Bergeiner, St. Johann i. W. 2. AndrS Heidenberge? Debant. 3. Florian Gruber, Debant. VI. Für die meisten Schleckschasse: 1. Florian Gruber, Debant. 2. Filipp Vergeiner

18
Giornali e riviste
Der Tiroler / Der Landsmann
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/TIR/1901/24_12_1901/SVB_1901_12_24_6_object_1940585.png
Pagina 6 di 12
Data: 24.12.1901
Descrizione fisica: 12
uns, nochmals auf das prachtvoll ausgestattete Fest-Album, das anläss lich der 400jährigen Jubelfeier in der Buchhandlung „Tyrolia' in Bozen erfchienenist, aufmerksam zu machen. Ritte,'r Florian von Waldauf zu Wal- d e n'st e'.i n war der Sohn eines biedern Landmannes und Lehensverwalters, namens Georg. Seine Mutter Walburg Wies er war zu Kartitsch geboren. In seiner^ frühen Jugend^ musste Florian die Herden weiden. Florian wurde später durch die Gunst eines wohlhabenden Wiener Kaufmannes dem Stu bewährte

Ritter Florian zum erstenmale seine helden- müthige Treue gegen seinen König, und sein Reich. Mit einer Schar tapferer Männer aus Tirol zog er nach Flandern und errettete den König. Später rettete er dem Könige nochmals das Leben auf einer Seefahrt von Amsterdam nach Speerdam. Aus dieser doppelten Nothlage entspross denn auch das Gelübde, das die geschichtliche Grundlage zur heiligen Kapelle U. L. Frau zu Hall wurde. Ritter Florian war ein eifriger, kindlicher Verehrer der Gottesmutter

, die er zärtlich liebte. Gleich fromm wie er war seine Gemahlin, die sich viel Mühe gab, die heiligen Reliquien in der Kapelle kostbar zu fassen. Von König Wladislaw von Ungarn erhielt Ritter Florian die Würde eines „Ritters vom gol denen Sporn', und zwar für seine Gesandtschaft „zum Schutze des Glaubens und heiligen Kreuzes'. amtes an der heiligen Kapelle gelobt und kam diesem Gelöbnis nach, indem er eine Oberkaplanei errichtete. Ritter Florian von Waldauf war ein ganzer Mann, Die Gruppe «ler Sngel unck

Jungfrauen in cker seltproceslion. dium in der Kaiserstadt zu geführt. Hier oblag er höheren Studien, und zwar mit bestem Erfolge. Vor Freude über die Fortschritte des eifrigen Stu denten setzte ihn der Wiener Kaufmann zum Universalerben ein. Nach dem Tode seines mächtigen Gönners widmete sich Florian der Kriegskunst. Hierin zeichnete er sich bald so sehr aus, dass sich Kaiser Friedrich IV. bewogen fühlte, ihn an seinen Hof zu rufen und ihn in den Adelstand zu ver setzen. Gleichzeitig gab er sei nem

19
Giornali e riviste
Volksblatt
/tessmannDigital/presentation/media/image/Page/SVB/1914/04_11_1914/SVB_1914_11_04_4_object_2519277.png
Pagina 4 di 8
Data: 04.11.1914
Descrizione fisica: 8
Seite 4 Tiroler Volksblatt 4. November 1914 Verwundeten-Transport in Tirol. Die Abkürzungen bedeuten: KjR.----- Laiserjäger-Regi« ment. — LschR. --- Landesschützen-Regiment. — LstR. ----- Landsturm-Regiment. —JnfR. — Infanterie-Regiment.— FjR. — Feldjäger-Regiment. Kranke« «nd NerW»ttdete«tra«spart «ach Koze». In Bozen find folgende Verwundete und Kranke am 29. Ottober vom Kriegsschauplätze eingetroffen: Freiherr v. Basetti Florian, Major, Lsch., r. Fußschuß. — Mayr Kail. Dr., Leutnant, Bozen

, Kj., l. Oberarmschuß. — JflagPaul, Lsch., Algund, krank. — Jlmer Michael, Lsch, Schenna, krant. Gruber Alois, Lsch., Lana, krank. — Halter Joh., Kj., Meran, krank. — Waldner Franz, Unterj., Kj., Marling, tränt. — Kerschbaumer Anton, Lsch., Lana, r. Handschuß. — PattiS ÄloiS, Lsch, Bozen, krank. — Kasseroler Alois, Kj , Bozen, krank. — Jnnerebner Florian, Sarnthein Brustkrank. — Schlechtleitner Franz, Lsch., Bozen, krank. —Maier Josef, Lsch., St. Johann, l. Handschuß. — Steiner Josef. Patrouilles.. Kj, Welsberg

. — Dolfinger Alois, Patrouillef, 2. KjR., 5. Komp., Hötting, 1882, Schuß in daS l. Schlüsselbein. GarnisonSspital Nr. 10 in Innsbruck. — Egger Josef, 2. KjR., 16. Komp., Windisch Matrei, 1886, Schußverletzung. GarnisonSspital Nr. 13 in Therefienstadt. — Egger Matthias, 2. KjR., 1. Komp , St. Walburg, 1893, krank, Garnison«. spital Nr. 10 in Innsbruck. — Eller HeinriH, 3. KjR., 3. Komp., Steinach, Schußverletzung. Re servespital in Königliche Weinberge. — Eschgfeller Florian, .4. KjR., 4. KjR., 4. Komp

., St. Wolfgang, 1892, Schuß in daS l. Gssäß, Re- servespital in Salzburg. — Lauer Josef, 4. KjR^ 8. Komp., Fulpmes, 1888, krank, VereinSreserve spital in Innsbruck. — Lengauer Alois, 2. KjR., P ll, 1888, Streifschuß in den r. Unterschenkel, Ver einSreservespital in Innsbruck. — Lenz Josef, 4. KjR., 10. Komp., MalS, 1887, Schuß in den l. Unterarm, VereinSreservespital in Innsbruck. — Mark Florian. 2. KjR^ 11. Komp., Nesielwängle, 1888, Stich in der r. Ferse, VereinSreservespital in Innsbruck. — Massinger

., Schußverletzung, Reserve spital Nr. 13 in Therefienstadt. Nr. 44 verzeichnet solgende Namen heimischer Truppenkörper: Mannschaft: Brandstätter Rudolf, 1. LschR., 2. Komp., Prä graten, 1881, Schuß in daS Gssäß. Reservespital in Szombathely. — Daniel Florian, Unterj., 3. KjR., 12. Komp., Saltern. 1890, Schuß in den r. Unter schenkel, Reservespital der Böhm, chirnrg. Klinik in Prag. — Egger Johann, 3. KjR.» 1. Komp^ 1890, Schußwunde, Reservespital in MiSkolcz. — Fink Joses, 1. KjR.. 3. Komp., Mittelberg, 1888

21