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Anno:
1885
Vom Jahre 1860 bis zum Schlusse des Jahres 1866.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 3)
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Pagina 143 di 251
Descrizione fisica: VI, 245 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/3
ID interno: 550360
Monte Giovo, ersterer Posten leimte sich an die Steilhänge des Monte Yisi (Bureiii) an. Nachdem Hauptmann Schiffler durch eine vom Lieutenant Clementi, vor geführte Patrullè erfahren hatte, dass der Gegner in langen Kolonnen von Darzo gegen Storo im Marsche begriffen und dass bei Storo bereits 4000 bis 5000 Mann im Lager eingetroffen seien, zog er seine ■ Eeserve näher an den Uebergang des Monte Rango heran und betraute die Landesschützen mit der Beobachtung der Höhen beim Monte Giovo

der Südhänge des Monte Burelli auf einem sehr schlechten Fuss- wege gegen Storo vor, jedoch konnte die Kolonne bei der ausserordentlichen Hitze und wegen des schwierigen Terrains bei einbrechender Dämmerung erst die Höhe exreichen und blieb unter dem Schutze der von der 34. Kom pagnie bestrittenen- Vorposten in einer unterhalb der Höhe gelegenen Mulde über Nacht im Biwak. Yon den-Vorposten konnte man deutlich die zahl losen feindlichen Wachfeuer beobachten, welche nicht nur die Thalniederung bei Storo

, sondern auch alle die Val Buona einschliessenden Höhen bedeckten. Der Gegner hatte .den Anmarsch des Detachements offenbar erfahren oder selbst bemerkt, denn er schob noch während der Nacht Abtheilungen auf die Höhen der Rocca pagana und auf den Monte Croce vor ; da demnach eine Ueberraschung nicht mehr durchführbar war und der Angriff auf die stark besetzten Höhen mit den geringen Kräften und bei den ausserordent lich schwierigen Terrainverhältnissen keinen Erfolg versprach, sah sieh Major Griinne gezwungen

am 14. wieder den Rückmarsch nach Tiarno anzutreten und es blieb nur die 18. Division zur Sicherung der Uebergänge auf dem Monte Giovo und Burelli zurück. Der Feind schob nun im Laufe des 14. immer mehr Truppen auf die Rocca pagana vor und sein Bestreben, sich nach und nach des ganzen Höhen zuges zu bemächtigen, ,um mit Umgehung des Forts Ampola in die Val di Ledro eindringen zu können, trat immer deutlicher zu Tage. In der Nacht vom 14. zum 15. waren, begünstiget durch die herrschende Finsterniss, stärkere Abtheilungen

bis auf circa 150 Schritte an die Vor posten der 18. Division herangekommen. Als die Vedetten das Geräusch von ') Die übrigen Truppen der Halbbrigade waren wie folgt vertheilt: 85. unci 8G. Jäger kompagnie auf dem Monte Giovo, 33. Kompagnie auf dem Monte Ginel, vier Kompagnien Infanterie in Nago, Torbole, Riva und auf dem Monte Pichea, zwei S chützenkompagnien blieben zur Beobachtung auf dem Monie Nota und.Tim Ledro-Thale. eine Schützenkom pagnie stand am Monte Giovo.

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Libri
Anno:
1885
Vom Jahre 1860 bis zum Schlusse des Jahres 1866.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 3)
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Pagina 150 di 251
Descrizione fisica: VI, 245 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/3
ID interno: 550360
nebst der Landesschützen-Kompagnie Kitzbüh el- Ho p fgar te n auf dem Monte Rango und Monte Giovo und die Landesschützen-Kompagnie Rattenberg in Tiarno; es erübrigten daher für den Vormarsch nur eine Kompagnie Sachsen, drei Jiigerkompagnien und zwei (zugetheilte) Kompagnien von Rainer- Infanterie. Mit diesen sects Kompagnien marschirte Major Graf Grünne am 15. Nachmittags 4 Uhr von Tiarno di sotto auf die Höhen des Monte Rango vor, um bei dem für den 16. anbefohlenen Angriffe im Chiesc-Thale

theils gegen Storo, theils gegen. Condino mitwirken zu können, Nack den Dispositionen des Halbbrigade - Kommandos hatten am 16. unter seinem persönlichen Kommando die 18. Division und die drei Infanterie- Kompagnien gegen Storo in des Feindes Rücken vorzurücken; der Hauptmann Gredler war dagegen mit der 31., 32. und 34. Kompagnie zur Reserve be stimmt und sollte seine am Monte Rango zu nehmende Aufstellung behaupten, sowie gegen Condino aufklären. Am 16.-um halb 6 Uhr Früh begann Major Graf Grünne

seine Vor- rückung entlang der nördlichen Hänge des Monte Burelli und der Rocca pagana, die 18. Division bildete dabei die Vorhut. Hauptmann Schiffler detachirte den Qua-Oberjäger Seywald mit einem Zuge in seine linke Flanke gegen die Felswände der Rocca pagana und rückte mit den anderen sieben Zügen in der ihm anbefohlenen Richtung weiter vor. Der Terrainschwierig keiten halber ging die Vorrückung nur sehr langsam von statten, so dass die Division erst um 9 Uhr Früh auf den Höhen oberhalb Storo anlangte

, die aber, in der Schlucht der Torrente Pavlico vorgehend, nur sehr langsam vorwärts kommen konnten. In dieser Weise gelang es zwar der Kolonne bis gegen 3 Uhr in ihrer Auf stellung zu verweilen und dem Feinde empfindlichen Schaden zuzufügen, doch ein Angriff auf den bei Storo in sehr beträchtlicher Stärke stehenden Gegner war unthunlich und so wurde endlich der Rückzug gegen den Monte Rango wieder angetreten und ohne nennenswerthe Verluste ausgeführt, wobei der Oberjäger Seywald durch sein tapferes Ausharren

in der ihm angewiesenen Stellung dazu beitrug, dass die Flanke der Kolonne von dem auf die Rocca pagana gelangten Gegner zwar mit Feuer belästiget, aber nicht angegriffen werden konnte. Während dieser Vorgänge bei Storo hatte der Hauptmann Gredler in seiner Aufstellung auf den Höhen des Monte Giovo den Geschützdonner bei Cimego vernommen und gesehen, dass der Feind immer stärkere Abtheilungen von Storo nach Condino und Brione vorrücken liess; er befahl daher dem

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Anno:
1885
Von der Errichtung des ersten Tiroler Jäger-Regiments bis zum Schlusse des Jahres 1849.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 1)
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Pagina 231 di 372
Descrizione fisica: VII, 359 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/1
ID interno: 550358
und Madonna del Monte zu nehmen. Bei diesem Angriffe wurde Lieutenant Andreas v. Eosmini verwundet. Nach Wegnahme der Höhe disponirte Major Graf Castiglione die 6. Division zur Unterstützung des Angriffes auf die Südseite von Sona, die 5. Division aber gegen Sommaeampagna zur eventuellen Mitwirkung heim dortigen Angriffe, während die 4. Division auf der genommenen Hohe ver blieb. Die 5. Division ging zum Angriffe in der befohlenen Richtung vor und nahm die nächst anstossenden Hügel, wobei

Lieutenant Heinrich Ett linger in dem Momente fiel, als er an der Spitze seines Zuges den Gegner aus einem verschanzten Gehöfte herausgeworfen hatte. Nachdem die Höhen bei Madonna del Monte genommen waren, befahl General Fürst Liechtenstein dem Hauptmann Baron Bernkopf mit der 12. Kompagnie den Angriff des 9. Feldjäger-Bataillons auf die Höhe von Monte Bello durch ein Vorgehen in der Flanke zu unterstützen. Bernkopf rückte möglichst schnell vor und griff den Feind, welcher zwar schon im Allgemeinen

den Rückzug angetreten hatte, aber auf einzelnen Punkten noch Stand hielt, entschlossen in der Flanke an und brach dadurch auch diesen letzten Widerstandsversuch. Nach Wegnahme der Stellung von Madonna del Monte und Sona rückte das Bataillon weiter auf dem Wege nach S. Giorgio in Salici vor, wo sich der Feind noch mit einer Arrièrgarde hielt, aber durch die 4. Division im Süden umgangen und theilweise schon im Rücken gefasst, von der 6. Division und 9. Kompagnie in der Front und im Norden angegriffen

, welcher mit seinem Bataillone den Feind von Madonna del Monte warf, die gegnerische Aufstellung auf diesem Punkte durchbrach und dann in richtiger Beurtheilung der Situation durch die rasche Entsendung einer Division gegen Sona und einer zweiten gegen Sommaeampagna die Wegnahme auch dieser Punkte wesentlichst förderte ; für diese Waffenthat wurde ihm von dem im Jahre 1849 zusammengetretenen Ordenskapitel das Ritterkreuz des Militär- Maria-Theresien-Ordens zuerkannt und selbes auch von Sr. Majestät ver liehen. Ausser Major

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Anno:
1885
Vom Jahre 1850 bis zum Schlusse des Jahres 1859.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 2)
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Pagina 165 di 221
Descrizione fisica: VI, 213 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/2
ID interno: 550359
.lochi:,- hatten einige Unsicherheit in die Reihen des Angreifers gebracht, der nunmehr eine seiner Kolonnen am Nordhange jenes isolirten Fels stockes aufstellte, welcher dem Monte Pedenollo auf circa 1200 Sehritte gegenüber liegt, während andere Abtheilungen auf seinem rechten Flügel in die Schluchten am Westhange des Monte Braulio vorzugehen begannen und fast gleich zeitig auch Flankier schwärme die schmale Felskante oberhalb des Porcola- Steiges erklommen. Als Hauptmann Eberan dies bemerkte

waren. Während sich nun das Gefecht am Forcola-Passe seit Morgens um den Besitz der erwähnten Felskante drehte, traf der Major Mayerhofer um halb 8 Uhr mit der Unterstützung ein, Hess sogleich einen Zug auf den Monte Braulio abgehen um die gegen selben vorrückenden feindlichen Schwärme aufzuhalten und durch den Best der Unterstützung die 24. Kompagnie am Sattel ablösen, von der aber sogleich wieder zwei Züge auf die Felsen in der rechten Flanke zur Verstärkung des dort stehenden Zuges detachirt werden mussten. Das Gefecht

füllten. Die Angriffsbewegung begann gegen 9 Uhr zuerst auf den Südhängen des Monte Pedenollo und des Braulio in der offenbaren Absicht, um die Stellung auf der Cima di Spondalunga in der Direktion der 3. Kantoniera zu umgehen, wodurch es dem Gegner dann möglich geworden wäre, sich zwischen der Position von Spondalunga und dem auf dem Forcola-Passe stehenden rechten Flügel des Vertheidigers einzukeilen. Als Major Silier diese Bewegung gewahrte, liess er sogleich den Ober lieutenant Budolf

v. Bouthillier mit einem Zuge der 1. Kompagnie von der Kantoniera Nr. B auf den Südhang des Monte Braulio vorgehen, welchem später auf Befehl des General Graf Huyn noch eine halbe Kompagnie von Mamula-Infanterie als Unterstützung nachgeschickt wurde. Mit äusserster Anstrengung erklommen diese braven Abtheilungen die nackten, wetterdurch furchten Felsen des Umbrail und es gelang ihnen noch vor dem Feinde die Höhen zu erreichen, von denen nun Sehuss auf Schuss, mit donnerndem Echo durch die Schluchten

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Anno:
1885
Vom Jahre 1860 bis zum Schlusse des Jahres 1866.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 3)
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Pagina 178 di 251
Descrizione fisica: VI, 245 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/3
ID interno: 550360
an diesem Tage vom Monte Pichea über Campi in das Biwak bei Pranzo, wohin auch die 4. Division Erzherzog Rainer-Infanterie einrückte ; das 1. Bataillon wurde in Pranzo bequartirt, und am folgenden Tage in Kantonements nach Eiave verlegt. Die Halbbrigade Major Graf Grünne ging am 22. gleichfalls nach Campi zurück, woselbst das 6. Bataillon sodann bis zum 24. in Kantonirung verblieb. Die in Cornano zurückgebliebene schwache Reserve sollte in den nächsten Tagen durch vier Kompagnien Erzherzog Rainer-Infanterie

verstärkt werden, welche der Generalmajor Baron Kuhn vom Tonale heranzog, als er durch ein am 21. bis Incudine vorgegangenes Streifkommando erfahren hatte, dass die Val Camonica seit 16. geräumt worden und dass die dortselbst gestan denen Freiwilligen nach den Judicarien abmarschirt seien. Der Gegner stand nun mit zwei Brigaden im Ledro-Thale und zwei Brigaden befanden sich im Chiese-Thale vom Monte Bruffione über Condino bis zum Monte Nozzolo ausgedehnt, endlich war ein Detachement von fünf bisher

in der Val Camonica gestandenen Bataillonen unter dem Kommando des Obersten Cadolini im Vorrücken gegen das Daone-Thal begriffen und bereits am 18. beim Lago di Caf (an der Grenze der Val di Fum) eingetroffen. Am 22. besetzte der Feind mit starken Abtheilungen den Monte Nozzolo und Monto Giovo und schob auch grössere Abtheilungen in der Val Concei

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Libri
Anno:
1885
Vom Jahre 1860 bis zum Schlusse des Jahres 1866.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 3)
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Pagina 144 di 251
Descrizione fisica: VI, 245 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/3
ID interno: 550360
, von Kiva aus aber durch die Val di Ledro und über den Monte Giovo offensiv vorzugehen, um dem Gegner in den Judicarien in der Planke an zugreifen; als der General Kuhn jedoch erfuhr, dass die Rocca pagana und Clondino schon vom Feinde besetzt seien, sowie dass ein Angriff auf Lardaro . bevorzustehen scheine, änderte er seinen Entschluss dahin ab, dass der O'ffensivstoss, anstatt aus der Val di Ledro, über Lardaro- zu führen sei und forderte auch die Halbbrigaden auf dem Tonale und auf dem Wormser Joche

auf, nach Thunlichkeit zur gleichen Zeit offensiv vorzugehen. 1 Das Truppen-Kommando ordnete die Offensive in den Judicarien für den 16. Juli an und bestimmte, dass die Halbbrigade des Oberstlieutenants v. Höffern*) entlang der westlichen Thallehne über Prezzo und Castello vor zugehen habe; die Brigade Oberst Baron Montluisant sollte im Thale und entlang der linksseitigen Höhen vorrücken; die Halbbrigade Major Graf GTürme war beauftragt, vom Monte Rango und Monte Giovo gegen die feindliche Planke zu wirken

und die Reserve-Brigade Generalmajor v. Kaim sollte endlich als Reserve folgen. . In Folge dieser Dispositionen wurden die seit 6. Juli in Campo und Vigo dislozirten vier Kompagnien des 1. Bataillons am 14. Juli nach Tione in Marsch gesetzt, erhielten jedoch auf halbem Wege wieder Gegenbefehl und kehrten nach Pranzo um; von hier wurde die 5. Kompagnie auf einem äusserst beschwerlichen Fusswege über Campi und den Monte Pichea auf die Bocca d'Usciol entsendet, traf daselbst am 15. Früh ein, wurde aber Abends

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Libri
Anno:
1885
Vom Jahre 1860 bis zum Schlusse des Jahres 1866.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 3)
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Pagina 168 di 251
Descrizione fisica: VI, 245 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/3
ID interno: 550360
Demnach befahl Generalmajor Baron Kulm am 19, Vormittags, dass die Brigade des Obersten Baron Montluisant noch am gleichen Tage nach dem Abessen nach Baiin zu marschiren habe, wobei ihr anstatt der Gebirgs- batterie die 2. Raketenbatterie zugewiesen wurde. Am 20. sollte die Brigade über Campi auf die Passhöhe des Monte Pichea marschiren und am 21. im Vereine mit den disponiblen Truppen der Halbbrigade Grünne den An griff im Ledro - Thale, mit der Hauptrichtung gegen das Port Ampola, unternehmen

. Die Besatzungen von Nago, Riva und Torbole hatten daselbst zu verbleiben, und die Halbbrigade Graf Grünne die Besetzung und Sicherung der Uebergänge über den Monte Pari, Oro und Pichea zu besorgen. Die Halbbrigade des Oberstlieutenants Bitter v. Höffera erhielt den Befehl, am 21. Prüh in den Judicarien Demonstrationen auszuführen und zu trachten, den Gegner auf den beiderseitigen Thalhängen zurückzudrängen, sowie die Bocca d'Uscio! stark zu besetzen. Von der Brigade Generalmajor v. Kaim

gegen Storo vorzudringen und die Uebergänge über den Monte Giovo wieder durch Abtheilungen der Halbbrigade Major Graf Grünne zu besetzen seien; bei ungünstigem Gefechtsausgange sollten aber die Uebergänge über den Piehea, Oro und Pari auf das Aeusserste ver- theidigt werden. Diesen Dispositionen gemäss kam es am 21. sowohl im Conzei- und Ledro-Thale, als auch in den Judicarien zum Kampfe mit dem Gegner, welcher sich aber in beiden Thalfurchen ganz unabhängig entwickelte und abspielte, da eine direkte

Verbindung zwischen der Val Conzei und den Judicarien in den ersten Stadien des Gefechtes nur über den weit rückwärts liegenden Monte Gaverdina möglich gewesen wäre und die in beiden Thälern agirenden Truppen sonach erst dann hätten in Kommunikation treten kön nen, wenn man bis in die Linie Condino—Pieve di Ledro hätte vor dringen könuen.

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Libri
Anno:
1885
Von der Errichtung des ersten Tiroler Jäger-Regiments bis zum Schlusse des Jahres 1849.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 1)
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Pagina 256 di 372
Descrizione fisica: VII, 359 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/1
ID interno: 550358
- Lieutenant Graf Wimpffen und überbrachte eine goldene Tapferkeitsmedaille für die am 23. Juli' ausgeführte Erstürmung der Madonna del Monte und das Durchbrechen des feindlichen Centrums mit dem Befehle, dass diese Auszeichnung für denjenigen Mann bestimmt sei, 1 ) welcher sich bei der ge dachten Aktion am meisten ausgezeichnet hatte, wo mach die Medaille dem ') Ueber diese Medaillen-Vertheilung heisst es in der Geschichte des Hauptmanns Strack Seite 205 und 206, dass der Feldmarschall-Lieutenant Graf

Wimpfen dem Bataillone eine goldene Tapferkeitsmedaille für die am 23. Juli ausgeführte Bestürmung der Madonna, del Monte und das Durchbrechen des feindlichen Centrums überbrachte und zugleich be stimmte, dass dieselbe, da das Bataillon keine Fahne habe, von dem jeweilig ältesten Diener desselben getragen werden solle, wornach diese Medaille dem Trompeter Pedrini der 11. Kompagnie als dem an Dienstjahren Aeltesten vom Feldmarschall Lieutenant an geheftet worden sei. Der Umstand, dass

Monte 1 mit dem goldenen Tapferkeitsmedaille betheilt worden sei, veranlassten den Verfasser in dieser Frage die erforderlichen Erhebungen einzuleiten, aus denen, namentlich aus dem Zeugnisse eines Augenzeugen, des gewesenen Adjutanten des 2. Bataillons und dermaligen Majors in Pension, Ridler Edler v. Greif in Stein, her vorgeht, dass die fragliche Medaille dem Trompeter Pedrini ad personam, lind nicht blos zum- Tragen »als ältesten Diener des Bataillons* verliehen worden ist.

12
Libri
Anno:
1885
Von der Errichtung des ersten Tiroler Jäger-Regiments bis zum Schlusse des Jahres 1849.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 1)
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Pagina 230 di 372
Descrizione fisica: VII, 359 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/1
ID interno: 550358
1 Uhr festgesetzt, allein ein um diese Zeit eingetretenes überaus heftiges Ungewitter verzögerte denselben bis gegen halb 3 Uhr Morgens. Vom Gegner standen in der anzugreifenden Stellung von St. Giustina über Sona und Madonna del Monte bis Sommacampagna, -welche allerorts wohl verschanzt und zur Verteidigung hergerichtet war, die Truppen des Generals Sonaz (9500 Mann), während sich am linken Flügel bei Cavajon und Calmasino 6000 und bei Yillafranca und Mozzecane am rechten Flügel 8000 Mann

befanden. Gegen 7 Uhr Früh trafen die im ersten Treffen marschirenden zwei österreichischen Korps im Schussbereiche der feindlichen Stellung ein und gingen in nachstehender Formation zum Angriffe über : Beim 2. Armeekorps : Eeehter Flügel, Brigade Gyulai (kommandirt vom Oberst Pergen), gegen Sona, linker Flügel, Brigade Fürst Friedrich Liechtenstein, gegen Madonna del Monte und Zemine ; die Brigade Kerpan stand als Reserve bei la Zinna, die Brigade Schwarzenberg war mit der Kavalerie - Brigade

aufgebrochen, marsehirte es nach ' 5. Massimo, wo es bis zum Abmärsche am 23. Früh biwakirte und dann auf der Strasse über Lugagnano und Manealacqua gegen Sona vorrückte. Das Bataillon wurde an Stelle des verwundeten Majors Martinich vom Major Graf Castiglione kommandirt; bei Ca nuova angelangt, erhielt dasselbe den. Befehl zum Angriffe auf die Höhen von Madonna del Monte. Die 6. Division, welche bisher als Avantgarde verwendet war, bildete die Plänkler kette, die 5. Division die Unterstützung

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Libri
Anno:
1885
Vom Jahre 1850 bis zum Schlusse des Jahres 1859.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 2)
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Pagina 140 di 221
Descrizione fisica: VI, 213 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/2
ID interno: 550359
hatte, wie erwähnt, am 10. Juni Vormittags vom Ge neral Graf Huyn den Befehl erhalten, den Monte Baldo zu beobachten und die bei Spiazzi aufgeworfenen Eeldverschanzungen zu besetzen. Die Division fuhr demnach um 2 Uhr Nachmittags mittelst Eisenbahn von Trient nach Mori, woselbst die 26. Kompagnie unter Oberlieutenant Baron Maurer, der nach dem Abgehen des Hauptmanns Stecher zum Depót-Bataillon das Kom pagnie-Kommando übernommen hatte, auswaggonirt wurde und das Kan- tonement bezog. Da die Kompagnie die von Biva

nach Eoveredo und von Mori und aus dem Loppio-Thale auf den Monte Baldo führenden Kommuni kationen zu beobachten hatte, so unterhielt sie in Loppio und Sano Unter offiziers-Posten. Die 25. Kompagnie, unter Hauptmann Gredler, war mit der Bahn nach Peri weiter gefahren, daselbst um halb 7 Uhr Abends eingetroffen und hatte sogleich den Marsch auf dem höchst beschwerlichen Wege über Madonna della Corona nach Spiazzi fortgesetzt, wo sie am 11. Früh 1 Uhr eintraf. Von der Kompagnie blieben nunmehr drei Züge

zur Deckung der theils schon erbauten, theils noch im Bau begriffenen Erdwerke in Spiazzi, während der 4. Zug unter Lieutenant Maxmilian Baron Eliatschek zur Bestreitung der Vorposten nach Ortigara vorgeschoben wurde. Die Kompagnie bewachte in dieser Dislokation den ganzen 'Raum von den östlichen Abhängen des Monte Baldo bis gegen das rechte Etsch -Ufer. Nachdem am 14. Juni drei Kompagnien des Infanterie-Regiments Gross fürst Constantin Nr. 18 in Eoveredo eintrafen, was die Detachirung der 26. Kompagnie

14
Libri
Anno:
1885
Vom Jahre 1860 bis zum Schlusse des Jahres 1866.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 3)
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Pagina 164 di 251
Descrizione fisica: VI, 245 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/3
ID interno: 550360
- Infanterie und 11 Artilleristen unter Kommando des Oberlieutenants v. Preu des gedachten Infanterie-Regiments. Wie im Y. Abschnitte bereits erwähnt wurde, hatte das 6. Bataillon am 11. Juli auf Befehl des Halbbrigade-Kommandos eine Kompagnie nach Yal Ampola mit dem Auftrage zu entsenden gehabt, den südlich des Forts ge legenen, den Eingang in die Yal Lorina beherrschenden Monte Ginel zu besetzen, gegen Storo und in die Yal Lorina fleissig zu patrulliren, im Falle eines feindlichen Angriffes das Fort

Ampola rechtzeitig zu avisiren und selbst diesen Posten mit aller Kraft zu vertheidigen. Die zur Lösung dieser Aufgabe bestimmte' 38. Kompagnie unter dem Kommando des Oberlieutenants Schindl war daher am 11. Abends 6 Uhr von Pieve di Ledro an ihre Bestimmung abgerückt, daselbst Nachts ein getroffen und hatte Posten in der Val Lorina und auf der Strasse gegen Storo aufgestellt. Schon am 13. waren stärkere feindliche Abtheilungen auf den Höhen nördlich und nordwestlich des Forts (Monte Croce

) erschienen und hatten es versucht, die Werke nördlich umgehend, in die Val di Ledro vorzudringen, was jedoch durch die Besetzung des Monte Burelli seitens der Halbbrigade Graf Griinne dazumal verhindert worden war. Der Gegner begann nunmehr Vorbereitungen, um unter unglaublichen Schwierigkeiten Geschütze auf das kleine Plateau von S. Lorenzo zu schaffen und von dort aus das Fort beschiessen zu können. Im Laufe des 14. und 15. versuchte er zweimal auf der Strasse von Storo gegen die Aufstellung

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Libri
Anno:
1885
Von der Errichtung des ersten Tiroler Jäger-Regiments bis zum Schlusse des Jahres 1849.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 1)
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Pagina 224 di 372
Descrizione fisica: VII, 359 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/1
ID interno: 550358
gegen Rivoli vorzurücken und sich daselbst fest zusetzen; diese Unternehmung sollte durch das Feuer der seit Anfangs Juli vom Generalstabs-Hauptmanne Mollinary am Monte Pastello, gegenüber von Rivoli erbauten schweren Batterie unterstützt werden. Der Feldmarsehall- Lieutenant Graf Thum 'konnte für die Vorrückung im Ganzen nur 31 Kompagnien, 1 1 j 2 Eskadronen, 22 Geschütze und etwa 200 Mann freiwilliger Tiroler Landesschützen 2 ) disponibel machen, von denen sich 23 Kompagnien, die Landesschützen

und 12 Geschütze unter - seinem, persönlichen Kommando am 21. Juli Abends bei Acque negre am Monte Baldo zum Angriffe über Spiazzi gegen Rivoli sammelten, während im Etseh- thale der Feldmarsehall-Lieutenant Lichnowsky mit 8 Kompagnien, iy 2 Eska dronen und 10 Geschützen über Incanale vorzurücken hatte; bei dieser Kolonne befanden sich auch die 14., 16., 17. und 18. Kompagnie des Re giments. Zur Bildung der Hauptkolonne war der Oberst Baron Zobel mit 13 Kompagnien und einer halben Raketen-Batterie

Corona vor und schloss sich dann dem Detaehement des Oberst Zobel an. Der Korpskommandant liess die Truppen, um deren Stärke grösser er scheinen zu lassen, in zwei Glieder formiren und disponirte den Vormarsch wie folgt: Die rechte Kolonne'Major Nissel, 9 Kompagnien, 6 Raketen geschütze und 150 freiwillige Tiroler Landesschützen, rückt entlang der Lehne des Monte Baldo über Campedello und Val fredda vor; die linke Kolonne Oberstlieutenant Hohenbruck, 7 Kompagnien, 3 Geschütze, 50 frei- ') Hiezu

18
Libri
Anno:
1885
Vom Jahre 1850 bis zum Schlusse des Jahres 1859.- (Geschichte des Tiroler Jäger-Regiments Kaiser Franz Joseph ; T. 2)
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Pagina 135 di 221
Descrizione fisica: VI, 213 S.
Lingua: Deutsch
Segnatura: III A- 37.287/2
ID interno: 550359
-Angelegenheiten begriffen war, besichtigte die Division und liess selbe dann vor sich defiliren. Mittags in Bozen eingetroffen, fuhren Stab und Division noch am selben Nachmittage nach Trient und hier befahl General Graf Huyn der 13. Division am 10. Vormittags zur Besetzung des Monte Baldo und der bei Spiazzi erbauten Feldverschanzungen abzugehen, wornach nur noch die Bataillons-Musik und die Bespannungen in Trient verblieben, welche erst später in die Judicarien abrückten. Währenddem beim 7. Bataillone

des Vitelli- (Kälber-) Thaies, die Eisfelder und Felswände der Vedretta del Monte Cristallo bilden deren linke Flügelanlehnung, in der Front befindet sich die tiefe Schlucht des Vitelli-Baches, aus welcher sich die Strasse in vier Serpentinen die steile Höhe hinanwindet, die felsige Schlucht des Braulio-Thales deckt endlich den rechten Flügel, der jedoch auf einem Fusssteige durch das Forcola-Thal und über den gleichnamigen Pass, hart an der Schweizer Grenze umgangen werden kann, daher letzterer besetzt

werden muss. Da man nun vom Vitelli-Thale längs der Eiskämme der Vedretta del Monte Cristallo über das Kälber- (Vitelli-) Joch im Hochsommer und bei gutem Wetter selbst auf die Ferdinandshöhe und nach St. Maria gelangen kann, ist einerseits die Beobachtung und Besetzung des letzteren Joches zur Sicherung und Vermehrung der Defensivstärke der Stellung von Spondalunga nöthig, andererseits muss auch ein an den schroffen Hängen des Vitelli-Thales dem linken Flügel der Stellung auf Gewehrertrag gegenüberliegender, domi-

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