Suchergebnis: liberale Partei

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¬Der¬ katholisch-konservative Parteitag in Sterzing am 18. April 1903

Autor: Katholisch-Konservative Partei
Erscheinungsjahr:1903
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Selbstverl. der katholisch-konservativen Partei
Umfang:48 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:g.Tirol ; s.Konservative Partei ; s.Parteitag ; g.Sterzing ; z.Geschichte 1903 ; f.Quelle ; <br />k.Katholisch-konservative Partei ; g.Sterzing ; s.Parteitag
Kategorie: Recht, Politik
Notation:13 Plt 5 Tir 20<br />23 Tir 8 - - 20
Signatur:409
IDN:182726
Anmerkungen:Beil. zum "Andreas Hofer". - In Fraktur

Treffer:Seite 14
Textauszug:
soll, denn sie sind ebenso unmündig, die einen wie die andern.' Ueber den Gewerbesìand äußert sich der liberale Abg. Sueß bei Beratung der Gewerbe- novelle am 15. März 1883: „Dem Gewerbestande ist nicht mehr zu helfen, wer schwimmen kann, soll schwimmen, wer nicht schwimmen kann, der soll und muß untergehen.' Für den Großhandel, die Großindustrie, Großunternehmungen und Gründungen wurden ungeheuere Summen hinausgeworfen, für den Bauern- und Gewerbestand ist in jenen Zeiten nichts geschehen
1903
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¬Der¬ katholisch-konservative Parteitag in Sterzing am 18. April 1903

Autor: Katholisch-Konservative Partei
Erscheinungsjahr:1903
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Selbstverl. der katholisch-konservativen Partei
Umfang:48 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:g.Tirol ; s.Konservative Partei ; s.Parteitag ; g.Sterzing ; z.Geschichte 1903 ; f.Quelle ; <br />k.Katholisch-konservative Partei ; g.Sterzing ; s.Parteitag
Kategorie: Recht, Politik
Notation:13 Plt 5 Tir 20<br />23 Tir 8 - - 20
Signatur:409
IDN:182726
Anmerkungen:Beil. zum "Andreas Hofer". - In Fraktur

Treffer:Seite 42
Textauszug:
wurde, 2. in welchem Stadium.der Erledigung er sich befindet und 3. ob die verfassungsmäßige Erledigung auch in dieser Session zu erwarten ist. Darauf antwortete der Regierungsvertreter in der Sitzung vom 6. Mai 1864: „Die Allerhöchste Entschließung ist noch nicht herabgelangt und es ist mir übrigens nicht weiter bekannt, ob sie in dieser Session herabgelangen wird.' In der 19. Sitzung vom 10. Mai 1864 urgierten 14 liberale Abgeordnete nochmals sehr energisch die Beantwortung der Interpellation
1903
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¬Der¬ katholisch-konservative Parteitag in Sterzing am 18. April 1903

Autor: Katholisch-Konservative Partei
Erscheinungsjahr:1903
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Selbstverl. der katholisch-konservativen Partei
Umfang:48 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:g.Tirol ; s.Konservative Partei ; s.Parteitag ; g.Sterzing ; z.Geschichte 1903 ; f.Quelle ; <br />k.Katholisch-konservative Partei ; g.Sterzing ; s.Parteitag
Kategorie: Recht, Politik
Notation:13 Plt 5 Tir 20<br />23 Tir 8 - - 20
Signatur:409
IDN:182726
Anmerkungen:Beil. zum "Andreas Hofer". - In Fraktur

Treffer:Seite 13
Textauszug:
Ständen hatten, zeigen uns folgende Aussprüche liberaler Abgeordneter. „Ich kenne keinen Bauernstand' sagte der gewesene liberale Abgeordnete GrH. Die „Zierde' der liberalen Partei, der Abgeordnete Exner tat am 24. April. 1883 im Reichsrate den Ausspruch.' „Vom Grundsatze, daß man hier (im Parlamente) die Landbevölkerung zu vertreten wünscht, ist nnr ein Schritt vis zum Grundsätze, daß man hier die Wünsche der Herren Schulbuben vertreten

ausrufen, wie hat das Land Tirol, das vor kurzem noch der Stolz der Katholiken von ganz Europa war, nach so herrlichen Kundgebungen wahrhast katholischer Gesinnung eine solche Heimsuchung verdient!? Seit mehreren Jahren wurde an den bisherigen konservativen Abgeordneten und an der kath.-konservativen Partei eine scharfe, grundlose und dazu un verdiente Kritik geübt. Eine große Anzahl der schwersten Vorwürfe wurde gegen dieselbe erhoben, welche sich auf alle Gebiete des öffentlichen Lebens

erstrecken. Diese Vorwürfe erstrecken sich besonders auf die letzten 20 Jahre der öffentlichen Tätigkeit dieser Partei, seitdem ihre Abgeordneten der Majorität des Reichsrates angehören. Man wirft der konservativen Partei vor, daß sie Religion und religiöse Interessen geschädigt, daß sie das hochliberale Schulgesetz angenommen, daß sie ihre nationalen Pflichten vernachlässigt, daß sie in der Zeit der Not nicht mit den Deutschen, sondern mit den Tschechen, Polen, Slovenen, mit den Ungarn und sogar

habe. Alle diese Anschuldigungen werden seit Jahren in jeder möglichen Weise und bei jeder Gelegenheit in die Massen des Volkes geworfen, so daß ein großer Teil des Volkes zur Ueber- zeugung kommen muß, es müsse das alles wahr sein, die alte konservative Partei tauge nichts mehr und es müsse eine neue christlichsoziale Partei zur Rettung des Volkes auf den Plan treten. Es würde wohl die ganze, dem heutigen Parteitage zugemessene Zeit in Anspruch nehmen, wollte man alle diese Vorwürfe eingehend widerlegen

. Ich will mich nur auf ein Gebiet beschränken, nämlich auf die Zurückweisung der Vorwürfe, welche unserer Partei auf dem wirtschaftlichen Gebiete gemacht werden. Ich will dartun, daß es absolut unwahr ist, daß die konservative Partei seit der Zeit, als sie in die Majorität des Reichsrates kam, bis auf den heutigen Tag die Wirtschaft' lichen Interessen vernachlässigt, eine wahre Mißwirtschaft geführt hat und gar nichts für das wirtschaftliche Wohl des Volkes und insbesondere der Bauern getan habe. Daraus wird sich ergeben
1903
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¬Der¬ katholisch-konservative Parteitag in Sterzing am 18. April 1903

Autor: Katholisch-Konservative Partei
Erscheinungsjahr:1903
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:Selbstverl. der katholisch-konservativen Partei
Umfang:48 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:g.Tirol ; s.Konservative Partei ; s.Parteitag ; g.Sterzing ; z.Geschichte 1903 ; f.Quelle ; <br />k.Katholisch-konservative Partei ; g.Sterzing ; s.Parteitag
Kategorie: Recht, Politik
Notation:13 Plt 5 Tir 20<br />23 Tir 8 - - 20
Signatur:409
IDN:182726
Anmerkungen:Beil. zum "Andreas Hofer". - In Fraktur

Treffer:Seite 41
Textauszug:
punkte. An der Verhandlung beteiligten sich fast alle Abgeordneten, vr.v.Grebner sprach diesmal contra und stimmte gegen den Antrag der Fürstbischöfe. Die Verhandlung nahm zwei Sitzungen in Anspruch und gestaltete sich hoch dra matisch. Die Anträge der Fürstbischöfe des Landes wurden unverändert und mit großer Mehrheit angenommen. In der sechsten Landtagssitzung vom 11. April 1864 interpellierten fünf liberale Abgeordnete u. a. auch wegen des Landtagsbeschlusses vom 25. Februar 1863
1903
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Südtirol-Handbuch.- Stand: Jänner 1993.- (Sonderdruck zur Informationsschrift des Landtages und des Landesausschusses)

Autor: Volgger, Franz [Red.] ; Bozen <Provinz> / [hrsg. von der Südtiroler Landesregierung. Verantwortl. Schriftleiter: Franz Volgger]
Erscheinungsjahr:1993
Erscheinungsort:Bozen
Verlag:Autonome Prov. Bozen
Umfang:VI, 246 S. : Ill., graph. Darst., Kt.. - 12., überarb. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:g.Südtirol ; s.Politik ; f.Verzeichnis<br />g.Südtirol ; s.Landeskunde<br />g.Südtirol ; f.Statistik
Kategorie: Geographie, Reiseführer , Recht, Politik , Technik, Mathematik, Statistik
Notation:12 Lk - Tir<br />13 Plt - Tir<br />16 Stat - Tir<br />23 Tir 8 b<br />23 Tir 9 - S<br />23 Tir 11 S
Signatur:II Z 1.665/1993
IDN:192462
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 138
Textauszug:
über die Wahlergebnisse stammen vom ^ütralwahlamt der Region, Listenbezeichnungen wurden durch Rück- ege bei den einzelnen Gemeinden abgeklärt. I 9 cf ^ esamtz usammenfassung der Ergebnisse der Gemeindewahlen p hach Parteien ist nicht möglich, da in einigen Gemeinden und auf a ktionsebene gesonderte Listen mit teilweise verschiedenen Be- lc hnungen und Benennungen eingereicht worden sind, die nicht im- eir| er bestimmten Partei zugerechnet werden können. ^ [edergegeben werden schließlich noch die Namen der gewählten

d Ur 9errr.eister (BM) und des Gemeindesekretärs (Gms) sowie der Sitz r Gemeinde (SdG) mit Telefonangabe und Telefaxnummer. Kürzungen: Fr = Fraktion(en); E 92 = Einwohner Dezember 1992; ~ Volkszählung 1991; D = Deutsche; / = Italiener; L = Ladiner; q 90 = Gemeindewahlen 1990; BM - Bürgermeister; SdG = Sitz der ^Hieinde; Gms = Gemeindesekretär; , , Vs- Vizesekretär. p of e * en: GVP = Südtiroler Volkspartei; DG - Democrazia Cristiana; = Partito Comunista itaiiano/Kommunistische Partei Italiens, 1991 Umbenennung

in »Sinistra Democratica aderente al % p tische Linke angeschlossen an die PDS (PDS/DL)«; PSI Zio Socialista italiano; MSi-DN = Movimento Sociale/Destra Na- Sü(T- e; ^SDI ~ Partito Socialdemocratico Italiano; UfS = Union für Han ^ ~ Pärtito Liberale italiano; PRi = Partito Repubblicano Ita- Ve/ °: PPP : Partito Popolare Pensionati; GAL/LVA = Grün-Alternati- Li&ta Alternativa Verdi; DP = Democrazia Proletaria.
1993
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Volksblatt

Seiten:8 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:07.03.1883

Treffer:Seite 5
Textauszug:
und wlrtdfchastliche Verhältnisse seit dem Niedergang der liberale« Partei in steter B ssernng begriffe» feien. Die Wirkung dieser Rede war eine großartige; verblüfft hörte die Linke alle die Ausein andersetzungen, die HauSner mu feiner Ironie vor brachte. Die Redner, welche die Linke entsendet halte, hatten sich aber auch gar zu weit vorgewagt. Wie am ersten Tage, so trügen ihre Redner auch gestern eine Leidevschufllichkeit zur Schau, die blind machen muß« Ihr erster Redner war gestern Max Menger, ei» Advokat

und ein General-Redner; er redete sich in förmliche Wuth hinein, warf der Regierung Knebtlung des BereinSrechteS und der Pr.fse, sowie Ausbeutung deS Wahlgesetzes vor und theilte dabei, ohne eS selbst zu ahne», an die liberale Partei, der Oesterreich sein vorsükdfluthlicheS Wahlges.tz, sein engbegrenzteS VereinS- recht und sei» Paßgesetz verdankt, die allerschönsten Hiebe auS. AlS er der Regierung überdies vorwarf, daß sie in den Arbeitern durch ihre Haltung Hvffnun- ge» nähre, an deren Erfüllung er zweifle

». Das ist nun schon einmal Gewohnheit der Opposition und kann schli.ßlich, wen» die Ziffer» doch eine andere Sprache rede», leicht ertrage» werde». Die Rechte hatte gestern ei»e» glückliche» Tag. Ab geordneter Mattusch sprach ganz vonreffiich «nd eben falls durchaus sachlich über das Budget, versäumte darüber doch nicht, dem Abgeordnete» Menger zuzu- rufech daß die Rechte die Mängel der Vv» der liberale» Partei gegeben« Wahlgesetze einsehe und gerne die Hand zu einer entsprechenden Wählrefor» biete. Die Rede

, vergaß er ganz, daß die Linke erst kurz vorher durch die Ein bringung der sozial politische» Anträge Chlumrcky's Wukllche Bauernfängerei mit den Arbeiter» getrieben habe. Auch feine Ausführungen über den Werth deS österreichischen Parlamentarismus kehrten sich schließlich gegen seine eigene Partei, welche ja die Verfassung gegeben und durch die Wahlges.tze ihrer Parteiregierung selbst einen großen Ei»fluß zur Sicherheit ihrer ewige» Herrschaft allerdings schließlich ohne Elfolg, vorbehielt. Nögen nie

wieder die Zeiten kehren, in dir eine öster- aeichilche Regierung Lusser, genannt AuerSperg vor offe nem Parlamente erklärte, es wolle mit Freuden der Partei dienen. Nach Menger sprach Hofrath Beer, der einzige von allen liberalen Rednern, der eine gewisse NobUsse «nd Ruhe sich bewah te. Er hielt sich a» die Sache, be leuchtete die Ziffergruppe» deS Budgets und daru« muß seine Haltung anerkannt werde», anch wen» er die Tendenz »icht verbergen konnte, die Verhältnisse möglichst grau in grau zu male
07.03.1883
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Volksblatt

Seiten:8 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:05.03.1881

Treffer:Seite 2
Textauszug:
» ergrauten Hofrath Lienbacher eine Katzenmusik gebracht. Die Redner der „Verfafsungspartei' im Abgeordnetenhause pflücken damit die erste Frucht ihrer zu den Fenstern hinaus gehaltenen Hetzreden; ihre Bundesgenossen, die Studenten, find endlich auf die Straßm herabgestiegen. Die liberale Partei kokettirte längst mit den Studenten. Seit die Arbeiter ihren besten Willen kundgegeben haben, für Andere nicht mehr die Kastanien aus dem Feuer zu holen, haben sich die Liberalen an die Studenten gemacht

der Universität verlangt, unterstützt vo» der liberale« Partei, Freilassung der Gefangenen, während die Presse jammert und empfiehlt, die jungen Leute nicht zu Märtyrer» zu machen, sonder» einfach abzu kanzeln und »ach Hause zu schicke» damit sie »och kecker u»d frecher werde». : ^ ^ ^ ^ Thatsächlich spricht man heute Nachmittag davon, daß neue Krawalle beabsichtigt sind. Sie werden aber energischer Abwehr be gegnen! Die Behörden haben gestern bereits die akademische Lesehalle, in deren Vorstehung

und die achtundvierziger Erinnerungen der „Bubokratie' der Aula aufzufrischen sich be müht. Die Studenten wurden ganz besonders gefeiert beim liberalen Parteitag in Wien; liberale Reichsrathsabgeordnete und Studenten zogen bei der auf den Bauernfang berechneten Kaiser Joseph- Feier vereint in Prozession vor das Standbild dieses „Schätzers der Menschheit'. Bei der Leffi ng-Feier einten sich die Gründer aus dem ReichSrath und die Studenten wieder, um ihren Bund zur „Vertheidigung des bedrohten DeutschthumS

zusammendrängten, wo der durch seine unpatriotischen Gesinnungen bekannte Abg. v. Schönerer, der Liebling der jüdischen Studentenschaft, seine» Sitz hat. . Wiederholt griffen sie durch wüsten Lärm in die Debatte ei», so daß der Präsident des Abgeordnetenhauses dreimal die Räumung der Gallerien drohte, ohne diese Drohung auszuführen. Eine Aeußerung des Abg. Lienbacher bot ihnen am Freitag Gelegenheit, im Bunde mit ihren Freunde« im Hause selbst ei»e der wüstesten Scenen aufzuführen. Der liberale Advokat Prombn

. Lienbacher den Borwurf „gewissensloser Verleumdung' an de» Kopf. Der frühere Minister Herbst wahrte die „Würde deS HauseS' durch gellenden Zwischenruf und beide» sckundirte» die jüdischen Studenten auf der Gallerie durch Johle» u»d Stampfen mit den Füßen, so daß der Staub m dichte» Wolken sich erhob und blinder Feuerlärm, der großeS Unglück verursache» ?o»»te, die Unterbrechung der Sitzung Nothwendig machte. Die liberale» Blätter logen, daß Lienbacher zur Ordnung ge- rufe» worden sei; in Wahrheit sprach
05.03.1881
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Volksblatt

Seiten:12 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:20.07.1881

Treffer:Seite 3
Textauszug:
beider Parteien des Landes sich nicht weiter verändert, die Liberale» also die Wahlkreise Günzburg, Kandel, DinkelsbüHl, Schwein furt und Kitzingen behaupten, so werden in der nächsten Kammer 86 Katholiken, 3 Conservative München, Augsburg, Nördlingen) und 70 Liberale sitzen. — Professor Marquardseu, der bekannte Eorre- spondeut der „Kölner Ztg.' und Führer des liberalen Klubs in der vorige» Landtagsperiode, gibt dem Ministerium den Rath, abzu- da«ke«, u«d stellt der liberale« Partei strenges

Klubregiment in Aussicht. ^Der Wahlkreis Kempten, der mit 4 Abgeordnete« mühsam für die liberale Partei zusammengezirkelt worden ist, ist ebenso mühsam von dieser behauptet worden. Es stehen sich nämlich dort 133 liberale und 112 patriotische Wahlmänner gegenüber. — Bezüglich anderer Wahlkreise mit Landbezirken, ist ein Gesammtresultat noch nicht zu verzeichnen. Ein solches liegt nur aus Passau vor, wo in Stadt und Land 49 katholische und 10 liberale Wahlmänner, gewählt wurden. 1875 betrug

. Südbahu wird von Sachkundigen, ohne den entgehende» Gewi»» in Anschlag zu bringen, auf 80—90.000 fl. geschätzt. ^ Wien, 13. Juni. Die Erfolge der konservativen Parteien in unserm Nachbarlande Baiern werden auch bei uns nicht oh»e Nach wirkung bleiben. ES verdient hervorgehoben zu toerden, daß gerade die größeren Städte, München, Augsburg, RegenSburg. Passau und Bamberg die Entscheidung zu Gunsten der Katholiken gaben, während die Liberale» ihre Hauptstärke i» jenen Gegenden besitze

», die von der Negativ» und der Socialdemokratie angefressen sind. Außerdem habe» einzelne kleine Märkte für die Liberale» gewählt, well dort der Libe ralismus noch als Modesache gilt. ^ ' München, 16. Juli. Die Wahlschlacht in München ist endlich gestern, nachdem in 5 Bezirken dreimal, in einem sogar viermal um den Sieg gerungen werden mußte, beendet worden. Das Schlußresulat ist, daß SOS katholisch-eonservativen Wahlmännern ganze 14 liberale und 8 gemäßigte Wahlmänner gegenüberstehen. — Wenn der Besitz stand
20.07.1881
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Reise in Tirol in landschaftlicher und staatlicher Beziehung

Autor: Koch, Matthias / von Matthias Koch
Erscheinungsjahr:1852
Erscheinungsort:Mannheim
Verlag:Bensheimer
Umfang:X, 256 S.. - Neue Ausg.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:g.Tirol ; s.Landeskunde
Kategorie: Geographie, Reiseführer
Notation:12 Lk - Tir<br />23 Tir 2<br />23 Tir 11
Signatur:I A-4.083
IDN:143588
Anmerkungen:In Fraktur

Treffer:Seite 116
Textauszug:
spaltet. Daß Manche von den letzter« abtrünnig werden und Zn den Orthodoxen übertreten, beweist, daß diese zur Zeit noch eine große Herrschaft behaupten, zumal als der umgekehrte Fall nicht eintritt. Wollen die Bischöfe und die Regierung die liberale Partei, d. L. die gemäßigt Denkenden, mit Nachdruck unterstützen, so wird das Ueber- gewicht der Letztcrn über die Partei der Feuereiferer und Gewaltschalter bald errungen seyn, nachdem die öffent liche Meinung sich längst entschieden
1852
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Monsignor Anton Santner, Dekan von Meran, Ehrendomherr von Tirol, Ritter und Comthur des Franz-Joseph-Ordens : ein Lebensbild

Autor: Stampfer, Cölestin / Zoelestin Stampfer
Erscheinungsjahr:1878
Erscheinungsort:Meran
Verlag:Selbstverl.
Umfang:132 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Santner, Anton
Kategorie: Religion, Theologie
Notation:3 Kg 3 Tir 19 B<br />23 Tir 3 S 19 B
Signatur:I 107.007
IDN:219375
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 85
Textauszug:
für den Tiroler Landtag offen hervor. Die Wage, auf die damals die Wahl der Abgeordneten gelegt wurde, war die Glaubensemheit im Lande, d. h. ob ein Abgeordneter für die Erhal tung der Glaubenseinheit oder dagegen stimmen würde. Dekan Santner stand entschieden für das Programm der Glaubenseinheit ein und war in diesem Punkte wohl einer der vorzüglichsten Führer im Lande, Meran hatte in it Glums, Kaltem und Tra min eineu Abgeordneten Zu wählen. Die liberale Partei hatte ihren neugewählten Bürgermeister

als derselbe ihm fest erklärte, daß er mit seinem Seel sorger für Aufrechthaltung und Befestigung der Mora lità kräftig einstehen werde; denn die neuen Männer, die jetzt an der Spitze der Bürgerschaft standen, waren anerkannte Ehrenmänner, wenn- auch ihre Prmcipien mit denen des Herrn Dekans nicht harmonirten. Die prmcipiellen Gegensätze zwischen Dekan Santner und der herrschenden liberalen Partei traten bald nach der stattgefundenen Magistratswahl bei der Aufstellung eines Abgeordneten

Ihr. Gottlieb Putz, die conservative, glaubenseinheitliche Partei den Frei herrn Paul von Movanelli als Candidateli für den Tiroler Landtag aufgestellt. In einer Vorversamm- lung der Wähler gab jede Partei ihren Candidate» kund und begründete ihren Standpunkt. Bei dieser Gelegenheit trat Dekan Santner aus seiner Zurück haltung hervor und sprach sich sehr klug, aber doch energisch vor der Wählerversammlung für den glau benseinheitlichen Kandidaten aus; denn es handelte
1878
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