Suchergebnis: Otto

Trefferanzahl: 1753

Sortieren nach:

Filtern nach:
Medienart
Name
Erscheinungsdatum
Erscheinungszeitraum
Ort
Person
Organisation
Nr. Vorschau Infos zum Werk Datum/Details
01 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AHWB/1880/22_04_1880/AHWB_1880_04_22_3_object_5004251.png

Andreas Hofer Wochenblatt

Seiten:8 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:22.04.1880

Treffer:Seite 3
Textauszug:
.' Das roollen wir', sprach Otto, während Hartl sprach los stand und weinte. Ferien! O du goldenes Zeitchen! wieging's für die Beiden in Seemos so raich voran. — Mit aller Liebe und Geduld machte sich Otto daran, den Hartl in Vorunterrrcht zu nehmen, und das Resultat war ein ganz unverhofft günstiges! Nach diesen Ferien noch sollte Hartl nach Salzburg kommen zu Otto in fin weitbekanntes Erziehungs- institut. Zwischen Salzach und Jnn stand die Wiege der nun betagten Frau in jenem Landstriche, der früher

dem Krumstab von Salzburg gehorcht und bis zum heutigen Tage <ine unverwüstliche Vorliebe für die Stadt des heil. Rupert bewahrt hatte. Auf ihr Geheiß hin hatte dann Oito dortselbst seine Studien begonnen und fortgesetzt und sich als „der Baier' allgemeiner Beliebtheit erfreut; — also auch Hartl sollte dahin kommen, wie uns schon früher Otto selber in der Kapelle zu Tannwald verrathen hat. Es war ein freudiges Wiedersehen! Wer hat es nicht selber empfunden, wje selig es ist, nach zehn Monaten im Schulstaub

wieder dem Vaterhause zuzueilen und seine Lieben wiederzusehen! Von allen Seiten waren indessen fröhliche und freudige G sichser auf den yeimkehrenden Studenten gerichtet, denn Alles liebte ihn seines heitern Wesens wegen, und nahm es ihm nicht übel, wenn er auch bald diese und bald jene mit dem Nebel seiner münchhaufi- schen Erzählungen umhüllte, blickte doch überall das gute Herz und per rechte Sinn und Geist hervor. In der Freude des Wiedersehens haste Otto für den Augenblick seines Begleiters nicht mehr gedacht

, und das tyrolische Freiwilligen-Bataillon stand äußerst schüchtern in einiger Entfernung. „Mutter, da hab' ich einen Begleiter bei mir, mußt ihn gut aufnehmen; Mutter, um meinetwillen mußt du es thun; du machst mir dadurch die erste große Vakanz-Freude; — werde dir Alles erzählen und bin versichert, daß du mich nicht tadeln werdest.' Und Otto konnte leicht so sprechen, denn er sah in den Augen der Mutter die Gewährung schon voraus. „Hartl, komm nur her da!' rief ihm Otto entgegen, und mit feuchten Augen kam

er heran, der Junge im ab geschossenen Kleide und in feiner Leinenhose. Wie kam sie ihm so nobl und stattlich vor, die Bräuin in ihrer Silbertracht, und er war nicht im Stande, ein Wort zu reden, sondern streckte nur seine Hand entgegen; desto beredter sprachen die Augen. Wohl etwas überrascht von dieser Begleitschast Otto's, war die Frau doch überaus freundlich mit Hartl, er war mit ihrem Herzensschatz, mit ihrem Augapfel, mit Otto gekommen, und das war Empfehlung genug. Eine halbe Stunde darnach
22.04.1880
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk
02 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/pub/1880/02_09_1880/pub_1880_09_02_4_object_986340.png

Pustertaler Bote

Seiten:4 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:02.09.1880

Treffer:Seite 4
Textauszug:
am Haupt 4. 3 oder Schuß a öl) kr. 2. 4 oder K fl. Jeder Schleckschuß K kr., jeder Würgschuß 2V kr« DaS Weitere enthält daö Ladschreiben. Lienz. Vei dem zur Feier deS bv. G»burtSfest»S Sr. Majestät deS Kaisers Franz Zofef l. am l8. und 22. August ds. I. am k. k. Hauptschießstande in Lienz stattg»- habten Freischießen, haben folgende Herren Beste gewonnen: 1. Hauptbest: Otto Kawrea von Lienz, Z. Jakob Egger von Altu«, 8. Josef Theuer! von Apling. Würgbest: Otto Jnwinkl von Lienz. Schleckerbeste: 1. Otto

Jnwinkl von Lienz. 2. Rupert Kraßnig von Lienz. 3. Johann Stallbau- mer von Sillian, 4. Johann Stallbaumer von Sillian, b. Euf. Eitel von Lienz, 6. David Lukaser von Aßling, 7. Otto Jnwinkl von Lienz, 8. Rupert Kraßnig von Lienz, 9. Peter Allmeier von Lavant, 10. Euf. Eitel von Lienz, Rupert Kraßnig von Lienz, t2. Johann Seiler von Lienz. Schlecker- und Würger-Prämie für die meisten Echwarzschuß: Otto Jnwinkl von Lienz. Am Haupt be« theiligten sich 47 Schützen. — Sonntag, den 22. Nach- mittags 2 Uhr

fand auch, wie bireitS gemeldet die Neuwohl der Schieß standSvorstehung unter zahlreicher Betheiligung von Seite der Schützen statt. ÄuS der Wahlurne gingen folgende Herren hervor: Oberschützenmeister: Josef Wanner in Lienz; Unterschützenmeister: Norbert Singer, landschaftl. Eontrollor in Lienz; Schützenräth»: AloiS Rohracher, fürstl. Windischgrätzscher Jagd-Administrator in PatriaSdorf, Otto Jnwinkl, Büchsenmacher in Lienz; AloiS Obbrugger, Kunst tischler in Leisach und I. Müller, Gastwirth
02.09.1880
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk
03 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BTV/1889/23_08_1889/BTV_1889_08_23_5_object_2930827.png

Der Bote für Tirol

Seiten:8 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:23.08.1889

Treffer:Seite 5
Textauszug:
Einzelwerken von dein und Bildungsgänge der einzelnen Dichter, sowie von >I:rei literargeschichtlicheu Bedeutung Kunde geben. Alle diese 2ü:lke erscheinen in bunter, angenehme Abwechslung dar bietender Reihensolge, jedoch so, da>z stets ein erjp. mehrere Aändchen einen vollständig in sich abgeschlossenen Inhalt bilden. hierauf schwieg, in größter Nuhe den blauen Dampf feiner Cigarre in kleinen Wolken von sich blies, begann Otto forschenden Blickes: „Habe ich etwa Dir das veränderte Benehmen der Consinc

der Holden zu machen.' Otto wurde durch diese Ruhe des Freundes gereizt. „In der That, daran dachte ich nichts dass meine Cousine erst Deine Versicherung nöthig hätte, um mir zu glauben; n ar vielleicht das Papier, welches Du aus ihrem Taschentuch so geschickt aufzunehmen und zu verbergen verstandest, auch ein Beglaubungsvo- tnm für mich?' Kronan sprang von seinem Sessel. „Ah Du hast unverkennbare Anlagen znm Jnqni- rieren, aber Du machst doch einen Fehler. Dir fehlt die Nuhe, um den Verbrecher

dagegen ist zum Wohlthun geneigt und jenes Papier enthielt einige Banknoten, die ich an Arme vertheile; übrigens — will ich Dir als wahrer Freund etwas entdecken, wovon Du keine Ahnung zu haben scheinst; Agathes Argwohn gegen Dich hat seinen Grnnd darin, dass ihr Vater Dich bereits als seinen Schwiegersohn ansieht.' Otto war bleich; Kronau hatte ÄaS Centrum getroffen. „Und Agathe glaubte?' fragte er. „Glaubte,' er gänzte Kronau, „Du würdest um ihre Hand werben; sie sah daher den Feind

in Dir, der sie behindern könnte, einst ihre freie Wahl zu treffen, oder in ein Kloster zu gehen, daher ihre Freude, Dich als den Verlobten einer anderen zu wissen.' Kronau nahm seinen Hut, und Otto sagte nicht dass er bleiben sollte, er musste das soeben Gehörte in der Einsamkeit zu zerlegen suchen und er saß lange Zeit nachdenkend da. Plötzlich ertönte unge stüm die Klingel aus dem Zimmer des Fürsten, er raffte sich schnell auf, um dem Rufe eiligst zu folgen. Ein kleiner, schmaler Gang und eine kurze Wendeltreppe

führten von Ottos Gemachter» nach denen des Fürsten; schon nach wenigen Minuten stand dcr junge Mann vor seinem Gebieter, den er zu seinem Erstaunen am Schreibtische sitzend fand. Am Morgen hatte sich der Kranke noch so hinfällig gefühlt, dass er ans einem Divan liegend die Vor träge seiner Räthe hören musste und Sandorf hatte er außergewöhnlich den ganzen Tag freie Zeit ge stattet, indem er sagte, er bedürfe dcr ungestörten Nuhe. Eben wollte Otto einige Worte über die Freude, den Fürsten so wohl
23.08.1889
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk
04 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BTV/1889/19_08_1889/BTV_1889_08_19_5_object_2930755.png

Der Bote für Tirol

Seiten:10 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:19.08.1889

Treffer:Seite 5
Textauszug:
in Innsbruck. Mir Oemeinde-Worsteynngen. In der Wagnerischen Universität»--Buchdrsckerei in Innsbruck sind die von der k. k. Bezirkshaupt« Mannschaft Innsbruck vorgeschvieöenen Iteuevqmttungeu jUM Preise von 60 kr. für 200 Stück oder 3 fl. für »000 >?tück zu haben. Fe uillet on. Das Geheimnis des Fürsten. Roman von Th. Allmar. Nachdruck verboten. (4. Fortsetzung-) Die letzte Nacht gieng Otto im Hause der ihm so theuren Menschen schlaflos vorüber. Die Stunde des Abschieds kam, er fürchtete Herthas Anblick

, doch sie erschien gefasst. Mit der dem Weibe an geborenen Verleugung, den Schmerz nicht zu zeigen, wenn es innerlich auch noch so stürmt, reichte sie ihm ihren Mund zum letzten Kuss, ertrug seinen forschenden Blick und sah ihn anscheinend ruhig in den Wagen steigen, der ihn und Berner zum Bahn hof führen sollte. Aber ihre Wangen nahmen eine aschfarbene Blässe an, als die Räder des Wagens rasselten, sie sah nicht mehr Ottos Tuch wehen, sie sank weinend der Mutter in die Arme. Und Otto? — Er nahm von Berner

einen herz lichen Abschied — er flehte diesen an, die Tochter zu trösten und vor allem Sorge zu tragen, dass in der Geliebten nie der Bedanke Wurzeln fasse, die Zeit könne je seine Gefühle für sie ändern. Der bewegte Vater versprach alles und Otto saß endlich im Cous>6 der Eisenbahn in eine Ecke gedrückt und hieng seinen Gedanken nach. Außer ihm saßen noch fünf Passagiere im Waggon. Nach ihrer Unter haltung zu urtheilen, mussten es Touristen sein; sie sprachen von Wirtshäusern, voll theuren Preisen

in den Hotels, von guten Weinen und schlechten Bedienungen^ Ihr Gespräch wurde immer lebhafter, doch Otto öffnete auf der ganzen langen Fahrt nicht einmal die Lippen; ihm war das heitere Ge spräch dieser Menschen fast widerlich, er hatte die Augen geschlossen und die Stellung eines Schlafenden angenommen. 4. Capitel. Im Schlosse. Am späten Abend war Otto in der Residenz an gekommen, wo er in einem der ersten Hotels am Marktplatz abstieg. Dies war die Weisung des Barons Holm gewesen, den er am nächsten Tage

begrüßen sollte. Die Erwartung, seinen Wohlthäter endlich nach Jahren wiederzusehen, ihm mündlich für alles danken zu können, erfüllte die Brust des Jünglings mit Freude, er war darüber so aufge regt, dass er lange nicht einschlafen konnte. Schon am frühen Morgen ließ es Otto nicht ruhen, er sprang zeitig aus dem Bette auf, machte Toilette, und bei jedem Thürenausgehcn glaubte er den Baron, der ja wusste, dass er gestern abend einge troffen sein musste, kommen zu sehen; aber Stunde auf Stunde vergieng
19.08.1889
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk
05 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BZZ/1883/31_01_1883/BZZ_1883_01_31_2_object_379957.png

Bozner Zeitung

Seiten:4 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:31.01.1883

Treffer:Seite 2
Textauszug:
Führe uns nicht in Versuchung. Roman von W. Höffer. (16. Fortsetzung.) „Und doch, weiß ich, ist mir jede Arbeit verleidet, bis diese in Angriff genommen werden könnte — ich will, ich muß endlich etwas Besseres schaffen, als so kleine Dutzendsachen. Es erdrückt mich, macht mich krank und muthlos, nie nach dem Ideale, sondern immer nur , nach dein Gewinn ringen zu dürfen!' Emma sah ihn an. „So male doch den Kops der Juno aus Deiner Phantasie, Otto,' sagte sie. „Weshalb sollte das un möglich

sein?' Er lächelte. „Das geht nicht, Kind! Er würde weit, weit hinter dem Ideale zurückbleiben, es würde nie lebenswarme Züge tragen, nie meinen Namen berühmt machen. Ein Modell, ein schönes, königliches Weib ist mir für die Ausführung dieser Idee unerläßlich.' „Dann zeichne das Porträt der Gräfin von Harten,' versetzte halb scherzend das junge Mädchen. „Ich habe sie heute Abend im Schmuck der Krone gesehen — mehr Schönheit kannst Du nicht verlangen, Otto.' Ein etwas ironischer Zug überzog das hübsche Gesicht

nach mehr als einem Jahre; sie waren über die erste selige Zeit des Glückes hinaus, aber den noch hätte keines von ihnen das Andere lassen können, dennoch hing Herz am Herzen, obgleich zum Heirathen noch jegliche Aussicht fehlte. „Wir werden das Ziel erreichen,' tröstete Otto. „Nur Muth, mein Lieb! Ich glaube fest an eine bessere Zukunft.' Emma's Blicke suchten die seinen. „Und wenn sie nicht kommt. Liebster, wenn es bei den kleinen Genrebildchen bleiben muß — was dann?' Er drückte ihre Hand fest

sie den Seufzer, der, ihm selbst vielleicht unbewußt, hindurchklang. Er ertrug wie eine schwere Fessel, was ihr im Grunde als unwesentlich erschien, er überbrückte täglich neu und täglich mühsamer den gährenden inneren Zwiespalt. „Wenn es so zu Deinem Glücke dient, dann wirst Du Italien sehen, wirst reisen und Scizzen sammeln können, Otto,' sagte sie innig. Er küßte ihre Augen, bei ihm ein Zeichen plötzlich aufwallender Rührung. „Mein liebes, liebes Herz,' flüsterteer, „vergib mir, daß ich ein einziges

unzufriedenes Wort sprach. Ich bin reich da Du mich liebst, auch ohne Ruhm und Geld!' Sie standen jetzt in der menschenleeren Straße un mittelbar vor dem Hause, welches Emma bewohnte. „Auf morgen, mein Otto!' flüsterte sie zärtlich. „Schlaf süß, Liebste.Aber horch, wer singt dort?' Die Fensterreihe des Palastes war bis auf ein ein ziges Zimmer am andern Ende vollkommen dunkel, aber hinter verschlossenen Scheiben hervor drang die tiefe seelenvolle Stimme einer Frau in rauschenden, gewal tigen Tonwellen. Otto
31.01.1883
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk
06 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/MEZ/1879/13_12_1879/MEZ_1879_12_13_5_object_620723.png

Meraner Zeitung

Seiten:16 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:13.12.1879

Treffer:Seite 5
Textauszug:
. — Entröe 5 Person 30 kr. Dl«z /NI-lII- Wohlfeile Sucher zur Unterhaltung und Belehrung. «s Im Verlage von Otto Syamer in Leipzig und Berlin sind erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: 1 » — — > > Otto ZMmer's tleue Volksbücher. Sir. — Mit Illustrationen — 1. Habicht, Quer über Geh. Geb. — Mit Illustrationen. — Geh. Geb. M. 1.25 1.50 Nr. 13. Fischer, Gluckauf . . . M. 1.-1.25 „ 22. Cüpper3,H«rm.d. Cherusker , 1.— 1L5 „ 23. Paul, Versunkene Stadt. . „ 1.251.S0 „ 2S. Lutter, Jermat

Timosejef . „ I.2S1LV „ S8. Noth, Pestalozzi „ 1.251L0 „ 33. Schröder, Bismarck . . . „ 1.SV2.— — . „ .. „ 42. Oberländer, Ber. Reisende „ 1.2515V Die Bändchen Nr. 4, 5, 22. 25, 23 u nd 42 können auch als Lecliire für die Zagend gelten. 2. Otto, Reisen im Finstern. „ 1.25 1.5V 3. Weife, Handwerkerlebm . „ 1.25 1L0 4. Philipp i,Das Rettungsboot „ l .25 1.S0 5. Otto, Aus d.Tababakskollea. „ l.80 2.20 K. Michael,Opserd-Aberglaub. „ 1.25 1.50 9. Körb er. Das große Los. 1.—1.25 Ausführliche Vrospecte
13.12.1879
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk
07 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/LZ/1886/27_06_1886/LZ_1886_06_27_4_object_3283102.png

Lienzer Zeitung

Seiten:10 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:27.06.1886

Treffer:Seite 4
Textauszug:
9. mit 2 Dukaten I. Stallbaumer v. Sillian 10. 11. 12. 1c!. 14. 15. 2 1 1 1 Jos. Neinstaller v. Bozen Otto Kawrza v. Lienz Seb. Koller v. Sterzmg M. Wanner v. Lienz Andrä Weber v. Lienz Jos. Gamper v. Brixen 286' 287 293 300 305 308 310 'heiler' Ehrenscheibe weite Distanz 300 Meter. 1. mit 30 Gulden P. Taferner v. O.-Olang 64 Theiler 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 15 12 10 8 6 Peter Patis v. Bozen 123 Otto Jnwinkl

v. Lienz 130 Otto Jnwinkl v. Lienz 215 A. Unterweger v. Thnrn 216 I. Unterpranger v. Antholz 237 Alois Äußerer v. Eppan 259 Josef Theuerle v. Aßling 262 Georg Plattner v. Brixen 267 Anton Blaas v. Bruneck 267 Joh. Theuerle v. Innsbruck 267 Alois Larch v. Nattschings 268 Jos. Berger v. Pattendorf 268 Paul v. Maierl v. Bozen 270 Peter Ladstätter v. Wien 274 Anton Mayer v. Lienz 278 Johann Hafner v. Bozen 278 Peter Berger v. Kolbnitz 2<8 B. Wartscher v. Aßling 278 Heinrich Heimbl v. Brixen 280 Josef Mayer

v. Debant 287 Sebast. Koller v. Sterzmg 287 Karl Weyrer v. Lienz 287 Peter Gasser v. Bozen 288 Jos. Reinfaller v. Bozen 288 Otto Jnwmkel v. Lienz 290 Jos. Berger v. Pattendorf 290 Peter Berger v. Pattendorf 290 A. Stallbaumer v. Sillian 294 Anton Eichberger v. Lienz 330 Am Haryit nahe Distanz 130 Meter Distanz: 1. mit 8 Dukaten Heinr. Heimbl v. Brixen 108 Theiler 6 5 4 3 2 2 2 2 2 4 4 4 4 4 4 4 4 3 o 3 3 3 3 3 3 3 3 3 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. I. Achammer v. Sillian 117 Jos. Gruber
27.06.1886
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk
08 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/MEZ/1883/25_08_1883/MEZ_1883_08_25_2_object_642496.png

Meraner Zeitung

Seiten:10 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:25.08.1883

Treffer:Seite 2
Textauszug:
wie- der so abscheulich vernachlässigen. Ach, meine süße Tony. waS bin ich glücklich! Wenn Du meine» Otto kennen würdest! Weißt Du noch, wie oft wir uns die Idealbilder unserer zukünftigen Ehemänner ausgemalt haben? Und nun ist mein Otto doch ganz anders, als ich mir »meinen Zukünftigen' gedacht habe — ganz anders — und doch so gut und lieb und hübsch, und ich bin so erschrecklich verliebt in den Her- zenSmann. Ich bin übrigens froh, daß wir wieder in Deutschland sind; — ich will Dir'S nur gestehen

, ich hatte eine entsetzliche Angst vor den vielgerühmten italienischen Schönheiten. Du weißt, mit meiner eigenen Schönheit ist'S nicht weit her, obwohl Otto hartnäckig daS Gegentheil behauptet. Unter unS, — er betet mich au, uud mein Glück ist so vollkommen und so groß, — wie die Angst, eS zu verlieren. Ich «erde nie vergessen, wie unsäglich ich in Castellamare ge> litten habe. Da war eine schwarzäugige Fran zösin, die meinen Otto auf eine Weise anstarrte, daß ich ihr unfehlbar die Augen aufgekratzt hätte, wenn mir Otto

nicht eine« heiligen Eid ge« schworen hätte, daß er daS unverschämte Geschöpf abscheulich fände. Dann habe ich fie einfach ausgelacht. Aber ich habe in jener halben Stunde gefühlt, wie entsetzlich die Eifersucht schmerzen kann. Glücklicherweise bin .ich der Liebe meine? Otto gewiß. Versichere mich nun auch noch Deiner Ber zeihung und unveränderten Freundschaft und Du machst ganz glücklich Deine. Dich ewig liebende Emmy v. Saldern» geb. Kühn. k. L. Meine Wohnung ist herrlich, ich schreibe Dir nächsten? mehr — heute

habe ich noch Vi siten zu machen; — Denke Dir, Olga Frühlich hat sich mit dem Nasen-Referendar verlobt! Ob sie sich denn gar nicht erinnert, daß fie am meisten über den läppischen Menschen mit der komisch-beweglichen Nase gelacht und gespottet hat! Wenn mein Otto eine solche Nase hätte — ich will gar nicht daran denken! Ewig Deine kleine Emmy. Nachschrift, Mein vis-avis ist ein Lieutenant mit einem furchtbar komischen Vollmondgesicht — feuerroth — bartlos und eingerahmt von ganz hellblondem dünnen Haar. AIS

, wenn man einen Mann wie Otto hat» ist einem daS übrige Ge schlecht ganz gltichziltig. Adieu» mein Schatz, uächsteu? «ehr. ' '
25.08.1883
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk
09 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/BRG/1886/29_06_1886/BRG_1886_06_29_9_object_758846.png

Der Burggräfler

Seiten:10 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:29.06.1886

Treffer:Seite 9
Textauszug:
II. v. Waiern. Nach den Berichten, welche aus Schloß Fürstenried (bei München) kommen, wo der irrsinige Prinz Otto — nunmehr dem Namen nach König '— seit Jahren unter steter Obhut von Aerzten und Wärtern weilt, ist der Zustand des nunmehrigen Königs Otto is ein äußerst trauriger. Seit einer Woche soll. Berichten des „Pester Lloyd' zufolge, der bejammerns- werthe Fürst ängstlich den Genuß von Speise und Trank vermeiden und sich scheu in die Ecke seines Zimmers drücken. Die Proklamation des neuen Königs

durch den Reichsherold war bereits angesagt. Schon war derselbe mit seinem Gefolge von Hoftrompetern und dem Paukenschlä ger in der Hofreitschule bereit, die Pferde zum Ausritte durch die Stadt zu besteigen, als plötzlich eine Gegenordre diese Zere monie einstellte. Diese Ordre erregte um so größeres Auffehen, als nach der Ver fassung dem Volke auf den öffentlichen Plätzen der Residenz ein Regierungswechsel durch den Reichsherold verkündet werden muß. König Otto, der zweite Sohn Maximi- lian's II. und jüngerer

Theorien. Prinz Otto war einer der eiftigsten Hörer; er wartete Giesebrecht fast nach jeder Vor lesung ab und begleitete denselben bis zur Thealinergasse, sich eifrig mit ihm über den soeben vorgetragenen Stoff unterhal tend, nicht selten wohl auch in polemischer Form. Prinz Otto hörte ferner staatsrecht liche Vorlesungen und besuchte eine Zeit lang auch die Vorlesungen des Pro fessors Moritz Carriere über Aesthetik. In Theaterkreisen war er ein häufig und gern gesehener Gast. Frühzeitg aber schon ging

mit dem Prinzen eine Aenderung vor sich. Im Gegensatze zu seinem könig lichen Bruder, der Richard Wagner und die Klassiker bevorzugte, gewann Prinz Otto eine besondere Vorliebe für Jacques Offenbach. In Folge einer Lebensführung, welcher der zarte Körper des Prinzen nicht gewachsen war, verfiel er rapid in seiner Gesundheit. Oft sah man ihn in später Abendstunde vor der Statue der Mater doloroaa in dem Herzogsspital knieen und inbrünstig beten. Einst der lebenslustigste junge Mann, verfiel er zuletzt

. Der König hatte seine Theilnahme wegen Ablebens seines Oheims, des preu ßischen Prinzen Adalbert, absagen lassen. Prinz Otto war bereits unter Bewachung in Nymphenburg eingeschlossen. Er hörte dort gewöhnlich in der Kirche der Engli schen Fräulein die Messe. Plötzlich gelang es ihm, zu entkommen. Er fuhr nach München und begab sich in die Domkirche. Während der Erzbischof das Hochamt zele- brirte, bestieg Prinz Otty^der bisher ruhig im Chor gesessen hatte, die Kanzel und sagte mit lauter Stimme
29.06.1886
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk
10 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AHWB/1880/22_04_1880/AHWB_1880_04_22_4_object_5004252.png

Andreas Hofer Wochenblatt

Seiten:8 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:22.04.1880

Treffer:Seite 4
Textauszug:
Vater des Hart! heiße auch Otto, wie er; man nenne ihn in ganz Lichtenthal schlechtweg Tannwald-Ott, und der Knabe heiße Engelhart Hallermann. „Geh' zu ihm, Otto, dringe ihm deine Kleider, die du bereits abgelegt hast und siehe zu, daß ihr etwas Ordent liches zu essen bekommt. Am ersten Tag in der Heimat soll dir doch nichts abgehen!' Otto küßte ihr die Hand und ging; er hatte in seiner beitern Stimmung ganz übersehen, wie die Mutter beim Anhören des Namens „Hallermann' zu erblassen

sie sich, trat vor das Bild hin und sprach vernehmbar: , „O du meine arme Maria! du, du selber schickst mir ibn ; zu, den Sohn deines Verführers und Mörders!' : setzte sie noch hauchend hinzu und fuhr fort: „Ach, arme , Marie! du hast schwer gefehlt und bitter gebüßt, du hast verziehen, und auch deine Mutter verzeiht ihm, dem furcht baren Otto Hallermann, dem Vater meines Lieblinas, der seinen Namen trägt und will nun auch an Hart! Mutter stelle vertreten. Aus den Augen dieses Knaben blickt nicht der wilde

eine be jahrte Matrone von weit über 60 Jahren war, wenn sie auch ihrem Aussehen und ganzen Gebahren nach um mindestens 10 jünger scheinen mochte. „Frau Mutter, der Otto kommt!' rief von der kleinen Altane der Malzdörre der wohlbeleibte Bräumeister herab und als sie ihr Haupt nach jener Richtung wandte, wohin jener ihr deutete, bog der flinke Student bereits um die Ecke des Sudhauses und flog ihr entgegen. Das „ewige Nicht'. S'ist stille Nacht auf Flur und Feld, Verschlafen liegt der dunkle See
22.04.1880
Animierte Ansicht Werk Listenansicht Werk Kachelansicht Werk