Suchergebnis: Lackner

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Schlern

Seiten:60 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:01.09.1955

Treffer:Seite 50
Textauszug:
Der Sdhliissel Ich ging in tiefem Leide Auf traumverlornen Pfaden. Da traf Dein Weg den meinen, Das Schicksal wollt’ uns einen, Du nahmst mich auf in Gnaden. Fiel eine Perle nieder Vom himmelblauen Auge Dein; Zu Deines Herzens Kämmerlein Fand sich der Schlüssel wieder — Der Schlüssel ging für beide. Hans Rudolf Lackner
01.09.1955
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Tiroler Geschichten

Autor: Achleitner, Arthur ; Schrott-Fiechtl, Hans ; Lentner, Joseph Friedrich ;
Erscheinungsjahr:1905
Erscheinungsort:Graz
Verlag:Verl.-Buchh. Styria
Umfang:getr. Zählung
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie:
Notation:-
Signatur:I 3.568
IDN:75994
Anmerkungen:Enth. u.a.: Der Lawinenpfarrer. Der wilde Galthirt / von Artur Achleitner. - Zwischen Joch und Ach'n / von Hans Schrott-Fiechtl. - Zwischen Lech und Inn / von J. F. Lentner;;

Treffer:Seite 234
Textauszug:
einen andern ausgestellt. Die Sach ist da einfach die: Dieser andere ist ein schwerreicher Mann, der von sich selber oft g'nua und recht laut sagt' ih bin völli der best Bauer da in Tirol. Natürlich ist das z'viel g'sagt, aber reich, schwer reich, das ist er, der Sebastian Lackner. Sebastian hat man müssen sagen, denn Wastl, das war ihm z'minder- — jeder Holzknecht heistt ja bald schon so. Im ganzen Dorf hat es fast keinen geben, der den Lackner nit schon einmal braucht hat; was wunder also, wenn er G'meiMorftand

worden ist. Nit weg'n sein' Wfcheitsein, beteib nit? Ja, wenn die Leut noch dadrauf warten müßten, daß man 's Wasser trinken lernen sollt, nachher, wenn der Lackner allelui war, Wnnàn'B hübsch lang warte«.
1905
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Tiroler Geschichten

Autor: Achleitner, Arthur ; Schrott-Fiechtl, Hans ; Lentner, Joseph Friedrich ;
Erscheinungsjahr:1905
Erscheinungsort:Graz
Verlag:Verl.-Buchh. Styria
Umfang:getr. Zählung
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie:
Notation:-
Signatur:I 3.568
IDN:75994
Anmerkungen:Enth. u.a.: Der Lawinenpfarrer. Der wilde Galthirt / von Artur Achleitner. - Zwischen Joch und Ach'n / von Hans Schrott-Fiechtl. - Zwischen Lech und Inn / von J. F. Lentner;;

Treffer:Seite 237
Textauszug:
.110 Hans SchrvttWechtl. begreift sih, aber so viel Gras gibt's ja gar nit, waS der Hütt müssen g'fressen hab'n, daß er seiiz Name?? sagen tat. Er druckt sich gegen das Hans, so eng als es geht und steht ruhig droben ans dein Holzstoß an der Wand. „Na, wird's izt bald!' donnert der Lackner und geht noch einen Schritt näher. Der Bua weiß sich nimmer an ders Zn helfen und so steckt er halt seinen Fuß zwischen die Hauswand und den dran ausbauten Holzstoß. Einmal druckt

er, was cr kann, dann noch einmal, und jetzt fallt der Stoß, den Lackner nnter sich begrabend. Der Bna aber tut einen weitnmHtigen Sprung über den Schei ter Hansen hin aus und verschwindet im Dunkel der Nacht. Das is alles ganz g'Mwind gangen. Endlich, »vie sich der Lackner aus seinem hölZernen àab hermW^'wunden hat, steht er z'erst ein Zeit! still und probiert, ob er sich nix nit tan hat. Ein paar blaue Fleck halt, scheint ihm, aber sonst ist ihm weiter nix g'schehn. Dann geht er, Wut und Groll hiu^u/nterWürgend, ins Haus. So hat sein Wahltag
1905
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Innsbrucker Tagblatt/Tiroler Tagblatt

Seiten:8 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:01.12.1904

Treffer:Seite 4
Textauszug:
, ledig, Taglöhner, zuletzt in Kitzbühel, vorbestraft, er habe in der Zeit von Mitte Jänner bis anfangs Juni 1904 in auf Schädigung gerichteter Absicht den Bauer Franz Lackner in Wciberndors zu St. Johann i. T. und dessen Frau Maria Lackner durch listige Vor stellungen und Handlungen teils wirklich in Irr tum geführt, teils durch Unternehmung von zur wirklichen Ausübung der nur wegen Unvermögen heit nicht vollbrachten Uebeltat führenden Hand lungen in Irrtum zu führen versucht, durch wel chen Franz

Lackner einen Schaden von 1565 Kr. 66 Hellern erlitten hat und außerdem einen Scha den vjon:5p0! Kr. hätte erleiden sollen und hie durch das Verbrechen des Betruges begangen. Im Jänner l. Js. traf Franz Lackner, der gegen seinen Nachbarn Obermoser zwei Servi tutprozeßverfahren verloren hatte, mit Hofer im Bahnhofwirtshause in St. Johann zusammen und erzählte ihm, daß ihm ein Schwein gepfändet worden sei und daß er die Pfändung für unge rechtfertigt halte. Hofer befragte Lackner, ob das Schwein vorher

geschätzt worden sei. Als Lackner diese Frage verneinte, erklärte er, daß die^ ganze Pfändung ungesetzlich sei und daß Lackner den Ge richtsdiener hätte hinauswerfen können. Franz Lackner, dem die Gesetzeskenntnisse Hofers offen bar imponierten, lud diesen ein, mit ihm nach seiner Behausung zu kommen. Tort erzählte Lack ner dem Beschuldigten die Geschichte seiner Pro zesse, worauf sich Hofer erbötig machte, die Sache in die Hand zu nehmen und ihm vor allen Dingen wieder zu seinem Fahrrechte zu verhelfen

. «So legte Franz Lackner denn den Worten Hofers blind vertrauend seine Vertretung in dessen Hände und stellte ihm am 26. Jänner auch die gewünschte Generalvollmacht aus. Hofer begann denn auch sofort auf seine Art im Interesse Lackners tätig zu werden. Bor allen Dingen verlangte er 20 Kronen, damit er angeblich gegen die Exekutions bewilligung rekurieren könnte, in Wahrheit aber zahlte er dem Vertreter Obermosers Dr. Traun steiner einfach die Kosten und ließ die Exekution sistieren. Im Frühlinge

l. Js. erzählte Lackner Hofer auch einmal, daß ihm Obermoser bei der Abholzung seine Fichtenpflanzung arg beschädigt habe. Hofer erklärte hieraus sofort, daß er auch diese Sache übernehmen wolle, es komme dann alles in einen Kessel und werde auf einmal her- ausgewaschen. Lackner war wieder damit einver standen. Es können jedoch hier unmöglich all die listigen Handlungen und Vorstellungen Erwäh nung finden, die .Hofer anwendete, um Franz Lackner in Irrtum zu führen und im Jrrtume zu erhalten. Nur soviel sei
01.12.1904
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Tiroler Geschichten

Autor: Achleitner, Arthur ; Schrott-Fiechtl, Hans ; Lentner, Joseph Friedrich ;
Erscheinungsjahr:1905
Erscheinungsort:Graz
Verlag:Verl.-Buchh. Styria
Umfang:getr. Zählung
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie:
Notation:-
Signatur:I 3.568
IDN:75994
Anmerkungen:Enth. u.a.: Der Lawinenpfarrer. Der wilde Galthirt / von Artur Achleitner. - Zwischen Joch und Ach'n / von Hans Schrott-Fiechtl. - Zwischen Lech und Inn / von J. F. Lentner;;

Treffer:Seite 253
Textauszug:
126 Hans Schrott-Fiechtl. Land! Einrahmen soll er sich den Buam lassen, grab damit er ihm nit g'stohlen wird. Das sei das best'. Diesen Brief hat der Lackner in seiner Einfalt dem Hansl zeigt und der hat sich dabei halt denkt, was sich ein gescheiter Mensch eben dadabei denken kann. Der Lackner aber hat's jetzt schriftlich g'habt, daß der Hansl ein vernagelter Esel ist; nix lag ihm nun näher, wie den Esel anzuschmieren. Nur gescheit anfangen muß man so ein Ding können, dann geht's schon

. Und recht freundlich. So sind Monate vergangen. Der Zwerchmooser ist alle Woch'n drei-, viermal ins Haus kommen. Schön waren die Zeiten. Aber der Bauer hat sich noh immer nix merken lassen. Manchmal hat der Hansl ein bissl an'gläutet, aber der Lackner Har's halt nie g'hört, weil er ja nit wollen hat. Die Burg! muß itzt mit'm Hansl zum Pfarrer ins Versprechen, aber immer war wieder eine andere Ausred da. /Die Bäuerin und das Dirndl sind schon verzagt worden. Ein Gefallen war das dem Hansl auch nit

, aber auf die andere Weis' war's ihm viel wert, die Falschheit vom Lackner. Seiner Burgl hat er mehr wie einmal g'sagt, der Hansl: „Laß grad Weil, Dirndl, liab's? Jede Woch bringt uns fester z'samm, glaub mir 's.' 's Dirndl hat das zwar nit recht begriffen, aber g'laubt hat sie dem Buam frisch alles. So ist's Winter wordeil und Tchnee, tiefer Schnee liegt auf den Feldern. Da kommt der Zwerchmooser einmal mitten untertags daher. „Grüaß Gott, Muatter,' saB er und sein ganzes G'sicht lacht so lustig und pfiffig. Mie
1905
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Tiroler Geschichten

Autor: Achleitner, Arthur ; Schrott-Fiechtl, Hans ; Lentner, Joseph Friedrich ;
Erscheinungsjahr:1905
Erscheinungsort:Graz
Verlag:Verl.-Buchh. Styria
Umfang:getr. Zählung
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie:
Notation:-
Signatur:I 3.568
IDN:75994
Anmerkungen:Enth. u.a.: Der Lawinenpfarrer. Der wilde Galthirt / von Artur Achleitner. - Zwischen Joch und Ach'n / von Hans Schrott-Fiechtl. - Zwischen Lech und Inn / von J. F. Lentner;;

Treffer:Seite 257
Textauszug:
z Zi ) Hans Schrott-Fiechtl. demr das hat er jn g'sehen, itzt gibt's kein' Answeg mehr, — „segnet's die zwei Lent da.' „Also eine Liebsg'schicht ist das ganze?' lacht der Pfarrer vergnügt und freundlich. Dann segnet er die beiden Lent und wünscht von ganzem Herzell Glück. „Wann ist nachher die Hochzeit, han?' fragt er. „Nach'n Ban') halt', mein! der Lackner. „Das ist gescheit von dir, Lackner, daß du deiner Bnrgl den Zwerchmooser ausgesucht hast. Das ist ein gescheiter, braver Mensch, der fest

haltet, was da ist. Das ist g'wiß', redet der Pfarrer, wie er dann dem Bauern die Hand gibt. Sagt der Lackner drauf: „Fnr's erste is's mir schon nit recht gewesen, ganz gar nit. Aber die Bäuerin hal ailch g'meint, die Bnrgl brallcht einen, der weiß, was Geld is, der 's halten kann und der mehr draus machen Null. Und da hat sie ganz recht, gelt/' Jahre sind seitdem vergangen. Auf Zwerchmoos droben haben die zwei Lent g'lebt wie im Himmel, sind ja auch nah g'nng g'wefen beim Himmel. Zwei Bnam

hat der Herrgott geschickt und viel schöne Arbeit und herzhafte Liab. Nachher hat den Lackner der Schlag troffen und er hat dem Hansl übergeben.-) Jahrlang hat er den Batern noch pflegen und betreuen können nnd gern hat er's tall. — Nach dem Aicha« des ^ Dil? Wirtschaft übergeben, in5 Ausgeding geben.
1905
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¬Die¬ lieben Nächsten : Roman

Autor: Greinz, Rudolf / Rudolf Greinz
Erscheinungsjahr:1938
Erscheinungsort:Leipzig
Verlag:Staackmann
Umfang:313 S.. - 5.- 8. Tsd.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:II A-8.200
IDN:65542
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 172
Textauszug:
ten und vermochte ihn nur mit Mühe vor dem Umfal len zu bewahren. „Hoppla!' Sie lachte. „Grüß Gott aa, Frau Lackner !' erwiderte Luise Knöll mürrisch den Gruß, befeuchtete mit der Zungen spitze ihren Bleistist und schrieb weiter. Mitzi Lackner ließ sich durch den unfreundlichen Empfang keineswegs stören. Sie sagte: „Wollt' grab' nur a bissel ummer schaugen zu Ihnen, wenn's Ihnen nix ausmacht, Frau Knöll?' „Ist schon recht!' murmelte diese. Mitzi Lackner zog ein Strickzeug aus der Schürzen tasche

und stellte sich in die Nähe der Ladentür, um hinaus auf die Straße sehen zu können. Das Ladele lag etwas tiefer als die Straße. Ein paar Stufen führ ten hinauf. Sie war nicht gern allein, die Mitzi Lackner. Ihr Mann, der Maurer war, ging in der Früh zu seiner Arbeitsstätte und kehrte erst abends wieder heim. Es war Mitzi zur Gewohnheit geworden, untertags die
1938
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Tiroler Geschichten

Autor: Achleitner, Arthur ; Schrott-Fiechtl, Hans ; Lentner, Joseph Friedrich ;
Erscheinungsjahr:1905
Erscheinungsort:Graz
Verlag:Verl.-Buchh. Styria
Umfang:getr. Zählung
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie:
Notation:-
Signatur:I 3.568
IDN:75994
Anmerkungen:Enth. u.a.: Der Lawinenpfarrer. Der wilde Galthirt / von Artur Achleitner. - Zwischen Joch und Ach'n / von Hans Schrott-Fiechtl. - Zwischen Lech und Inn / von J. F. Lentner;;

Treffer:Seite 259
Textauszug:
132 Hans Schrott-Fiechtl. Mit der Zeit haben die Leut dem Lackier Hansl allerhand Ehrelistellen aufg'halst, ob er wollen hat oder nit. In der Landwirtschafts-G'sellschaft ist er wer worden, nachher ist er in den Landeskulturrat kommen und gar in den Landtag ist er g'wählt worden. Dort redet er selten, der Lackner von Breitenbach. Wenn er äber redet, dann klingt's so ruhig wie ein Soininerregen. Dafür aber weiß jeder.' wenn er redet, dann schnallt's. Seine vertrauten Freund

, die seine Liebsg'schicht kennen, sagen dann wohl blinzelnd : Das ist unser Ganz- g'scheiter! Biel, viel Leut gibt's aber heut in Tirol, die seine Liebsg'schicht nit kennen und doch von ganzem Herzen still und laut sagen: Der Lackner Zu Breitenbach, das ist unser GanZg'scheiter. Also muß es heilig wahr sei«, nit?
1905
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Schlern

Seiten:63 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:01.08.1954

Treffer:Seite 54
Textauszug:
Schimmer Deiner Augensterne!” In solcher seliger Gedanken Bann Verlor ich sehnend mich in lichter Ferne — Du aber . . . lachtest meiner eitlen Träume! Hans Rudolf Lackner „ Volksweise “ Wie die Vöglein ziehn. So möcht ich hin: Wie die Wellen fliehn. So möcht ich hin — Die Vöglein und die Well’n Sie wissen’s wohl, Warum mein Herz auf einmal U ebervoll! Hans Rudolf Lackner
01.08.1954
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Innsbrucker Nachrichten

Seiten:16 Seiten
Medienart:Zeitung
Erscheinungsdatum:02.12.1904

Treffer:Seite 5
Textauszug:
Freitag den 2. Dezember 1904. Innsbrucker Nachrichten Nr. 276. Seite 5. Fm Jänner d. Fs. wurde Franz Lackner von! Balthasar Obermoser zur Durchführung des in dem ersterwähnten Rechtsstreite er,lüjsenen Ur- teiles exequiert. Zur Hereinbringung der Kosten des Exekutionsantrages per 15-88 Kronen wurde Franz Lackner am 19. Jänner 1904 ein Schwein gepfändet und dessen Versteigerung auch bewilligt. Endlich bestanden Differenzen zwi¬ schen Franz

Lackner und Balthasar Obermoser, weil letzterer bei der Abholzung seines Wald¬ grundes eine angrenzende Fichtenpflanzung des Lackner beschädigt hatte. Schon seit einigen Jahren nun kannte Franz Lackner den Beschuldigten Peter Hofer, einen arbeitsscheuen, mehrfach vorbestraften Menschen, der sich in jüngster Zeit angeblich mit der Ver¬ mittlung von Versicherungsausträgen befaßte. Im Jänner d. JA. traf Franz Lackner mit Koser im Bahnhos'wirtshause

in St. Johann zusammen und erzählte ihm, daß ihm ein Schwein gepfändet worden sei und daß er die Pfändung für ungerechtfertigt halte. Hofer be¬ fragte Lackner, ob das Schwein vorher ge¬ schätzt worden sei. Ms Lackner diese Frage verneinte, erklärte er, daß die ganze Pfändung ungesetzlich sei und daß Lackner den Gerichtsdiener hätte hinauK- werfen können. Franz Lackner, dem die Ge¬ setzeskenntnisse Hofers offenbar imponierten. Lud diesen sohin

ein, mit ihm nach seiner Behau¬ sung zu kommen. Dort erklärte Lackner dem Beschuldigten die Geschichte seiner Prozesse, wor¬ auf sich Hofer erbötig machte, die Sache in die Hand zu nehmen und ihm vor allen Dingen wieder zu seinem Fahrrechte zu verhelfen. Ms Lackner Hofer dann einige Schriftstücke zeigte, die er noch vom Prozesse her in Ver¬ wahrung .hatte, sah sie dieser flüchtig an und erklärte dann mit Bestimmtheit, Lackner habe alle Aussicht, in der Sache

zu siegen, er möge ihm nur eine unbeschränkte Vollmacht ausstellen, dann werde er schon alles Vorkehren. Lackner und seine Frau stellten Hofer vor, daß sie ?n schlechten Verhältnissen wären und neuerliche Verluste nicht mehr ertragen könnten, daß er daher die Sache ruhen lassen möchte, wenn er seines Erfolges nicht ganz sicher sei. Hofer zerstreute ihre Bedenken Mt der bestimmten Versicherung, daß der Prozeß gewonnen wer¬ den müsse. Auch gab
02.12.1904
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