Suchergebnis: Sigmund

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Kleinod Tirol : Roman aus dem sinkenden Mittelalter. - (¬Das¬ Land im Gebirge ; [Bd. 3])

Autor: Schullern, Heinrich ¬von¬ / Heinrich von Schullern
Erscheinungsjahr:1927
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:551 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:282
IDN:73918
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 503
Textauszug:
Regierung zu schützen. Der Baiser wolle ihn vertrei ben und seinem Sohne Maximilian die Regierung uber geben. Matsch zerstörte des Erzherzogs Glauben an den Fort bestand eines Heeres. Der einzige Weg sei, mit dem Rsnig sich zu einigen. Mit den Bayrn aber müsse ge brochen werden. Sigmund sträubte sich dagegen. Gerade in dem königlichen Vetter sehe er die größte Gefahr; dieser schalte im Lande, als ob er, Sigmund, schon ge storben wäre. Habe der Rönig Gaudentzen von Matsch zu seinem Gubernator

ernannt, sei dies wenig gegen über der Thre, die er selbst seinem Hofmeister Zu erwei sen plane, wenn es diesem nur gelingen sollte, ihn bei der Regierung zu erhalten» Matsch blieb fest bei seiner Forderung, daß Sigmund sich von den Dayrn abwende. Sie hätten die Wot des Landesfürsten mißbraucht, und dennoch die vereinbarte Rriegshilfe nicht in vollem Maß und zur richtigen Frist geleistet. Sigmund wurde schwan kend und Meß endlich Verwünschungen gegen die Bayrn aus. Laut klagend rief er: „Ich bin ain
1927
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Kleinod Tirol : Roman aus dem sinkenden Mittelalter. - (¬Das¬ Land im Gebirge ; [Bd. 3])

Autor: Schullern, Heinrich ¬von¬ / Heinrich von Schullern
Erscheinungsjahr:1927
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:551 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:282
IDN:73918
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 176
Textauszug:
Sie eilte nahe an ihn heran und flüsterte mit blitzen den Augen: „Mir ist wissend, sie han den Vögten von Matsch be kränket frävenlichen.' Sigmund antwortete -ebenfalls mit leiser Stimme: „Ich will heunt auf ain vxeues in Unterred Zehn mit ihme.' Sie strich schmeichelnd über seine grauen Locken hin. „Du bist ein unglückhaft Man. Sie nenent dich ain Fürsten; herentgegen sie hau dir entwungen dein ertz- fürstlichen Hochhalten, Freihatten, Recht- und Gerechtig keiten völliglichen.' Sigmund zog

die Spießin seufzend an sich. — Bald darauf glitt ein schmuckloser Schlitten, im Ab stand eines Pfeilschuffes gefolgt von etlichen berittenen Unechten, die man nicht als solche des Hofes zu erkennen vermochte, zum Antor hinaus und nahm die Richtung auf Rranbitten und Zirel. Darin saß pelzvermummt das erzfürstliche paar. » Sigmund verwunderte sich, daß ihm sein Gemahl nicht mit Vorwürfen begegnete, weil er in jüngster Zeit nie mals zu ihr über Dinge gesprochen, die ihn drückten, ihm die Freude
1927
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¬Die¬ staatsrechtliche Stellung Tirols : (historisch entwickelt)

Autor: Granichstaedten-Czerva, Rudolf ¬von¬ / von Rudolf Granichstaedten-Czerva
Erscheinungsjahr:1919
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:VIII, 162, 39 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie:
Notation:-
Signatur:II 3.417
IDN:148588
Anmerkungen:Literaturverz. S. 161 - 162. - In Fraktur

Treffer:Seite 32
Textauszug:
Ich liehen und mit den tiro tischen Ständen landes- fürstliche Steuern von seinen Untertanen Zu er heben, wie es der Bischof von Vàen bereits früher getan. Erzherzog Sigmund erweiterte auch l451 die bisherigen «Tandesfreiheiten um einige Artide l. Un mittelbar nach Friedrichs Tode wird der prälaten- stand Zum ersten Male als -.Tandtagsmitglied er mähnt (1439). Unter Sigmunds Regierung erhalten die Sädte und Gerichte gleiches Gewicht mit dem Adel- und Prälatenstande, denn sie erscheinen

der ständischen Wacht am meisten beigetragen. Grsi all mählich gestalteten sich geordnete und dauernde Ror- porationen, die vier Stände, die vereinigte Land schaft; erst nach und nach bildeten sich Zwischen den einzelnen Ständen feste Verhältnisse; erst allmählich setzte sich auch ihre Stellung gegenüber den -Tandes- fürsten fest. Gs ist darum sehr schwierig, die Befug nisse der Stände genau anzugeben. Ihr Einfluß ging im allgemeinen so weit, als ihre Macht reichte ; unter DrZHerzog Sigmund erstreckte
1919
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Kleinod Tirol : Roman aus dem sinkenden Mittelalter. - (¬Das¬ Land im Gebirge ; [Bd. 3])

Autor: Schullern, Heinrich ¬von¬ / Heinrich von Schullern
Erscheinungsjahr:1927
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:551 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:282
IDN:73918
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 232
Textauszug:
Sigmund von Wolkenstain suchte die sOsortige Rück- fendung zu erklären. Mohin man den Boten schickte, ohne daß man ihm Zeit gelassen habe, sich zu laben und auszuruhen. Er kehre nach Brugsel zurück, kam zögernd die Ant wort. Der Marr kicherte. Gigmund ballte die Faust. Wun endlich schien der Orzherzog zu Verstehen, à schrie, man könne daraus schließen, daß Claus Ringk beim — Naifer sei. In großer Erregung führte Molkenstain eine Ge- barde aus, die besagen sollte, er wisse darüber

nichts. Der Mrst aber langte nach der Anklageschrift und rifi sie vor den Augen des Marschalls in Fetzen. - Dann befahl er Molkenstain mit »ingnädiger Geste, sich zu entfernen. Als sie allein geblieben waren und Sigmund sein Vorgehen bereits zu bereiten schien, lachte der Warr. «Summ'm àsiàrsntes sàctidus.' „Mas gibest du mir darin zu verstehen»' rief ihm Wr Mrst zu. „Daß sie heiß begehrn, zu Boden verderben Vögten Gauden^um von Matsch; sunderlejch der Molken- stainer.' „Der Volkenstainertz' „Wann
1927
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Kleinod Tirol : Roman aus dem sinkenden Mittelalter. - (¬Das¬ Land im Gebirge ; [Bd. 3])

Autor: Schullern, Heinrich ¬von¬ / Heinrich von Schullern
Erscheinungsjahr:1927
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:551 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:282
IDN:73918
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 164
Textauszug:
wirklich Folge leisten werde, fügte der Churburger mit Nachdruck das Wort „Unverweigerlichen!' bei. Dann kehrte er dem Patrizier ohne Gruß den Rücken, gab einigen seiner Leute Befehle, faßte dann freund schaftlich den Arm des vierschrötigen Standesgenossen, indem er zu ihm sagte: „Rom inhin, Jürg, Vetter, wir wollen uns jetzund zu ruhen thuen.' Und leise setzte er hinzu: „Mag als mor gen der Streit anheben umb das Land im Gebirg. 'Mir mtteßen hierinfals darzue gerichtet sein.' Erzherzog Sigmund

grübelte in seiner Schreibstube, über etliche Pergamente und Papiere gebeugt. Gr sah gealtert aus wie immer, wenn ihn etwas tief bedrückte. Alles, was sich gestern vor Hphofers Herberge ereignet Hatte, war ihm durch den Hofmarschall berichtet worden. Erst gestern noch hatte Sigmund, in der Hoffnung, den Druck, der auf ihm selbst, dem Hofe und den Untertanen lastete, abzuschwächen, durch seinen Sekretary, den Han sen Hellgruber, ein Schreiben an alle Städte und Ge richte senden lassen, worin
1927
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Kleinod Tirol : Roman aus dem sinkenden Mittelalter. - (¬Das¬ Land im Gebirge ; [Bd. 3])

Autor: Schullern, Heinrich ¬von¬ / Heinrich von Schullern
Erscheinungsjahr:1927
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:551 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:282
IDN:73918
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 138
Textauszug:
hatte!?. Die Gefahr für seinen Eidam von feiten der landesgieri gen Bayernherzoge sei groß. Diese spielten sich als die Schützer seiner Regierung gegen erfundene Absichten des Hauses Österreich, ihn zu entsetzen, auf. Des Raisers Majestät und auch er und alle, die es mit Erzherzog Sig mund gut und ehrlich meinten, kämen aber darin über ein, daß der Besitz des Hauses Osterreich um jeden preis erhalten werden müsse. Hätte er geahnt, daß Sigmund Gefahr laufe, neuerdings in die Fallstricke der Bayrn zu geraten

, wahrlich, er würde ihm seine Tochter nicht zur Frau gegeben haben. Diese Verbindung mit seinem Hause Hätte wohl Sigmund für immer von den Feinden des Raisers trennen müssen. Nun aber möge Rathrichin eingedenk dessen, daß sie des Raisers Schwester Enkelin sei, die große Liebe Sigmunds nützend, alles tun, um ihn dem Einfluß der Bayrn zu entziehen. Das Wichtigste wäre, zu verhindern, daß Vogt Gaudeny von Matsch je wieder des Erzherzogs Berater würde. Aber auch Viktor von Thurm, ebenfalls mißtrauisch
1927
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Kleinod Tirol : Roman aus dem sinkenden Mittelalter. - (¬Das¬ Land im Gebirge ; [Bd. 3])

Autor: Schullern, Heinrich ¬von¬ / Heinrich von Schullern
Erscheinungsjahr:1927
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:551 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:282
IDN:73918
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 62
Textauszug:
Grst am Grchtag nach Lätare, am Schlüsse des Mo nats Marty (März) kehrte Sigmund nach Knsprugk zurück, um nun auch in der Hauptstadt zu bleiben. Die unterbrochenen Honigwochen nahmen ihren Fortgang. Sigmund erschöpfte sich seinem blutjungen TVeibe gegen über in Aufmerksamkeiten, da er Rathrein verstimmt und wortkarg angetroffen Hatte. Fast täglich überraschte er sie mit Geschonken. Alle Handelsleute, die durch Kns prugk zogen, wurden von Beamten des Hofes nach Lupuswaren befragt. Da gab
1927
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Kleinod Tirol : Roman aus dem sinkenden Mittelalter. - (¬Das¬ Land im Gebirge ; [Bd. 3])

Autor: Schullern, Heinrich ¬von¬ / Heinrich von Schullern
Erscheinungsjahr:1927
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:551 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
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Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:282
IDN:73918
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 190
Textauszug:
in vielsagenden Worten auf dessen Treue, seinem, des Galeaz Staate und ihm selbst stets bewiesen. Der Augen blick sei gekommen, diese Treue neuerdings in wichtiger Angelegenheit zu bekunden. Nun drangen Sigmund von Molkenstà und Doktor Fuchsmagen an der Spitze der kaiserlich gesinnten Räte in den Fürsten, die Verschrei- bungen, zu denen der Vogt geraten, in letzter Stunde noch, vor Abschluß des Vertrags, zu widerrufen. Auch möge Seine Gnaden überlegen, ob es denkbar sei, daß Matsch

die Pflichten gegen den Hof von Meilant mit denen gegen den Fürsten von Tirol und den Vorlanden unter allen Umständen in Einklang zu bringen vermöge. Zum großen Befremden der Hofleute nahm Erzherzog Sigmund die Meldung über Nicolins von Bormio Sen dung mit großer Gelassenheit hin. Er berief sich darauf, daß auch andere Fürsten ihren Räten und Beamten ge statteten, an befreundeten Höfen Räte zu sein, und er klärte, damit zu rechnen, der Vogt werde ihn mit Be stimmtheit über die Botschaft des Herzogs
1927
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Kleinod Tirol : Roman aus dem sinkenden Mittelalter. - (¬Das¬ Land im Gebirge ; [Bd. 3])

Autor: Schullern, Heinrich ¬von¬ / Heinrich von Schullern
Erscheinungsjahr:1927
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:551 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:-
Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:282
IDN:73918
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 191
Textauszug:
»rannte, als Inquisitor gegen Hexerei und Zauberei be stimmt worden. Im Monate Mai schon sollte in Tirols Hauptstadt mit der Aufspürung der Hexen begonnen werden. Sigmund ging mit Gifer daran, dem Inqui sitor die Wege zu ebnen, da er an eine furchtbare Gefahr für feine Lande glaubte. Au diesen Sorgen mischten sich andere. Der Rrieg mit Venedig vertrug keinen Aufschub mehr. Gin Teil von dessen stehendem Söldnerheer war durch die Bewachung der Grenzen Ferrärs gebunden. Alles drängte

zu schleuniger Nutzung dieser Lage. In jenen Tagen wurde im Schlosse Hafegg zu Hall, ohne daß die Räte zu Msprugk davon erfuhren, von Erzherzog Sigmund und Jörg von Dayrn, für sich und seinen Vetter Albrecht, ein Vertrag abgeschlossen, der die Bayrn gegen Verpfändung der Schlösser Rottenburg, Fragenstain, Hörtenberg und Landegk zur Zahlung einer Summe Geldes verpflichtete, sowie im Falle eines Arie- ges mit Venedig zur Stellung von 4000 Mann Fußvolk und 600 Reitern in voller Rüstung. LVährend der ganzen
1927
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Kleinod Tirol : Roman aus dem sinkenden Mittelalter. - (¬Das¬ Land im Gebirge ; [Bd. 3])

Autor: Schullern, Heinrich ¬von¬ / Heinrich von Schullern
Erscheinungsjahr:1927
Erscheinungsort:Innsbruck [u.a.]
Verlag:Verl.-Anst. Tyrolia
Umfang:551 S.. - 2. Aufl.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
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Kategorie: Belletristik 
Notation:-
Signatur:282
IDN:73918
Anmerkungen:-

Treffer:Seite 270
Textauszug:
vereinigen, das Land von diesem Wahnwitzi gen zu befreien. Und Sigmund sprach dem Vogte noch mals die Vollmacht zu, in seinem Namen den Unter tanen um jeden preis den Seelenfrieden zurückzugeben. Schon tags daraus begehrte Matsch, im Rümlerhaus Einblick in die urkundlichen Berichte aus den Verhand lungen zu nehmen. Dem aufgeregten Widerstände In- stitoris' drohte er mit Gewalt entgegenzutreten. Gr las dann in den vorhandenen Ausschreibungen, so lange es ihm beliebte. Am dritten Tage sand der Empfang

der Abordnung des Adels durch ihn vor dem Erzherzog statt. Der ältere Molkenstain, Sigmund von ìVelsperg, Thoman von Freundsperg und Walter von Stadion waren er schienen. Der Churburger tadelte vorerst, daß man es so weit habe kommen lassen. Der Inquisitor führe die Verhandlungen in einer Art, die seine Rechte Wer^ schreite. Gr gehöre längst vor die Tore gesetzt. Miemand aber habe eine Hand zum Wohle des Landes gerührt. Wenn Institoris glaube, er könne alle rechtliche Ord nung beiseite schieben
1927
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