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¬Die¬ Vögte von Matsch später auch Grafen von Kirchberg

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1871/73
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:291, 235, 158 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Matsch <Familie> ; z.Geschichte
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir Ma<br />23 Tir 2 S Ma
Signatur:II 93.279/1-3
IDN:165615
Anmerkungen:Enth.: Abt. 1. 1871. Abt. 2. 1872. Abt. 3. 1873

Treffer:Seite 496
Textauszug:
Stallmeister und sonst noch viele Oesterreich er als Kämmerer und Diener. Non wäre seine Meinung, man solle den Her zog alsogleich in's Etschland hereinzubringen suchen und hier, nicht aber in Innsbruck, mit demselben verhandeln; indem er wohl wisse, dass etliche Oesterreicher nicht gerne in's Etsch- land hereinreiten würden. — Er bittet ihn zu seiner Hinaus reise seinen Graman ihm zu leihen. 0 (Archiv T&rantsberg). Ende April langte H. Sigmund zu Innsbrack an, LXXXIY. Herzog Sigmund endlich

, zu seinem Rathe, — Am 1. September 1446 thut Vogt Ulrich von Matsch der ältere, Gr. v. E., Hauptmann an der Etsch , zu Bruneck kund: da Jörg von Weineck gegen Herzog Sigmund Forderung erhoben wegen Besitz des Schlosses Fragenstein sanimi Zu- gehör und darüber zu entscheiden des Herzogs Edlen und Rathen überlassen hatte, so 'habe der Herzog ihn nebst meh reren andern benannten Rathen nach Gewohnheit und Frei heit des Hauses Oesterreich zum Richter und Verhörer er nannt, womit sich Jörg von Weinegg

vor dem gegenwärtigen Herzog einverstanden erklärte, Nach Anhörung der Parteien sei nun der Weinecker von ihnen verfällt worden. (Statth.-Arch.). Mit den obigen Auszeichnungen nicht zufrieden ernannte Herzog Sigmund unsern Vogt Ulrich den altern zur Aner kennung seiner Verdienste noch gegen Ende dieses Jahres auch noch zu seinen Hofmeister. Am. 13. December 1446
1871/73
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¬Die¬ Vögte von Matsch später auch Grafen von Kirchberg

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1871/73
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:291, 235, 158 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Matsch <Familie> ; z.Geschichte
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir Ma<br />23 Tir 2 S Ma
Signatur:II 93.279/1-3
IDN:165615
Anmerkungen:Enth.: Abt. 1. 1871. Abt. 2. 1872. Abt. 3. 1873

Treffer:Seite 395
Textauszug:
— Ill — in dieser Fehde Einige dem einem, Andere aber dem andere Theile angehangen, sie wo efageiseitig an keinem von ihnen dasselbe ahnden noch gegen sie ungnädig sein wollen. Während aber Herzog Fridrioh mit seinem Bruder Ernst endlich friediich sich abgefunden, brach der Sturiii von Seite de* Concilium* zu Constanz neuerdings gegen den flüchtigen Herzog los ; am 3. März 1417 ward auf Betrieb des K. Sig mund der Kirchenbann über ihn ausgesprochen, Sigmund selbst erklärte ihn in die Acht

und Aberacht und desshalb aller seiner Lehen verlurstig und forderte alle Lehensträger desselben auf, bis 1, Mai die Lehe» von ihm , dem Könige, tu empfangen. — Da fast alle aridem Besitzungen Fridrichs dein K. Sigmund bereits früher gehuldigt, halfen, so konnte bei dieser Aufforderung vorzüglich nur Tirol gemeint sein, und wirklich hatte K. Sigmund die Absicht,, um Ostern 1418 in dasselbe zu ziehen, dazu besonders aufgemuntert durch die Häupter der tiroli^cberi Adelsbündner , welche Fridrieh hasten

und gern durch den König rei ch.sunmittel bar geworden wären. Als di»» vorzüglichsten darunter werden genannt: die beiden Wolkensteiner Oswald und Michael, Peter von Spaur, die Brüder Ulrich und Wilhelm von Starkenberg, Barth limi und .Sigmund von Gufidaun, Hans von ViJanders , Heinrich von Schlandersbcrg, Ulrich von Freundsberg und Georg von Spaur; die Vögte von Matsch werden nirgends als nieilnehm.fr an diesem Plane erwähnt. Als geeignetster Einbruchsort wurde dem Könige Kngadin oder Münstertlml
1871/73
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¬Die¬ Vögte von Matsch später auch Grafen von Kirchberg

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1871/73
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:291, 235, 158 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Matsch <Familie> ; z.Geschichte
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir Ma<br />23 Tir 2 S Ma
Signatur:II 93.279/1-3
IDN:165615
Anmerkungen:Enth.: Abt. 1. 1871. Abt. 2. 1872. Abt. 3. 1873

Treffer:Seite 557
Textauszug:
eine Vermittelung einleiten, so würden sie ihm dies sehr verdanken, — Er, der sich noch in den Gerichten aufhalte , wolle gewiss auch nach Kräften das Seine beitragen; der Herzog möge ihm nur seine Weisung zukommen lassen. Unterzeichnet: Vogt Gaudenz v. Matsch, Graf zu Kirchberg, Herr in den Gerichten, (Fontes rer, austr, 2 B. S. 272.) Wirklich sandte in Folge dessen Herzog Sigmund sei nen Salzmair, Johann Ramung, als Abgeordneten an Galeote Maria Sforza, Herzog von Mailand, uui wohl auch wegen

anderer Angelegenheiten, vorzüglich aber wegen des oben erwähnten Einfalls zu verhandeln. Er brachte vor: Herzog Sigmund bedaure sehr die Räubereien und Belästigungen, welche in den vergangenen Monaten die Bündner der 8 Ge richte (confederati de octodricturis vulgariter nuncupati) gegen die herzoglichen Unterthanen des Thals Chiavenna und In andern Theilen des Gebietes von Como sich erlaubt, und wünsche sehr, dass jene Streitigkeiten gehoben würden und biethe seine Vermittelung , damit dieselben auf irgend

eine erträgliche Weise beigelegt wurden, — Herzog Galeaz ant wortete : obschon er strengn und schreckliche Ahndung jener Gewalthat, welche die B Gerichte ohne von ihm oder den Seinen beleidigt worden zu sein , durch einen so insolenten Einfall sich m Schulden kommen liessen und er schwer be leidigt worden, üben sollte, so wolle er doch auf Ansuchen des Herzogs Sigmund aus Gefälligkeit gegen denselben zu geben , dass der Streit durch Vermittelung desselben fried lich beigelegt werde; in der Ueberzeugung, Herzog

Sigmund
1871/73
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¬Die¬ Vögte von Matsch später auch Grafen von Kirchberg

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1871/73
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:291, 235, 158 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Matsch <Familie> ; z.Geschichte
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir Ma<br />23 Tir 2 S Ma
Signatur:II 93.279/1-3
IDN:165615
Anmerkungen:Enth.: Abt. 1. 1871. Abt. 2. 1872. Abt. 3. 1873

Treffer:Seite 619
Textauszug:
bangen, falls mir Erzli. Sigmund deren gewährt oder gegeben hätte oder noch ertheilen würde, auch meine Freiheiten und Pfandschaften, welche mir oder meine Vorfahren vom Eric, Sigmund oder den andern Fürsten von Oesterreich ertheilt oder verschrieben worden, nach des Erzh. Sigmund Abgang — als Landesfürst zu bestätigen und mich dabei zu belassen * — so gelobe ich nach meinem Vermögen allen Fleiss anzuwen den, zu helfen und zu rathen, damit der Unwille und das Misstrauen, welches Erzh. Sigmund

gegen kön. Mt. haben und tragen soll, abgestellt und hingelegt und beide fürst liche Personen wieder in gutem Vertrauen und freundlichen Willen zu einander gebracht und den Herzogen von Baiern ihr Vornehmen und Suchuog gewendet, zer brochen und dieselben daran gehindert werden?), auf dass die östr. innern- und Vorlande, Grafschaften, Herrschaften etc., welche Erzh. Sigmund inne hat, nach dessen ohne männliche Leibserben erfolgten Ableben beim Hause Oester reich bleiben und davon nicht gedrungen

, gewendet oder verpfändet werden ; auch dass kön. Mt, mit gemeinen Eid genossen in Einigung, Verständnis« und Bündniss koname. — Ich gelobe auch jetzt und förderhin nach dem Ableben des Erzh. Sigmund mein Lebenlang mit allen meinen Schlös sern und Leuten kön. Mt. wider Jedermann ohne Ausnahme treulich zu dienen und dieselben dessen Leuten offen zu halten, auch mich selbst in allen Geschäften des röm. Königs auf sein oder seiner Hauptleute Erfordern willig brauchen zu lassen und kön. Mt, auf's Beste
1871/73
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¬Die¬ Edlen von Enn

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1867
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:S. 89 - 172
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Enn <Familie> ; z.Geschichte Anfänge-1450
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir 12/15 B<br />23 Tir 2 - 12/15 B
Signatur:II 102.433
IDN:261263
Anmerkungen:Aus: Zeitschrift des Ferdinandeums ; F. 3, Bd. 13

Treffer:Seite 81
Textauszug:
, (Schatz Arch. Reg. IL B.) : sowie Herzog Sigmund den Hans Kastner zu Neumarkt. — 145! stellt Perei vai von Annen berg der ältere dem Herzog Sigmund einen Pfleg- und Amtsrevers um die Pflege Enn gegen 32 M. R. Burghut aus, (Sch. Arch. Reg.) Ebenderselbe 1461 um Gericht und Amt Enn mit 24 M. B. Sold; für seine 1000 fl. Anleheiis soll er sich innerhalb fünf Jahren aus den Einkünften derselben bezahlt machen. (Schatz Arch. Reg.) — Jedoch schon im Jahre 1462 bestellte Herzog Sigmund als Pfleger daselbst

den Christoph v.Furmian mit 24M. B. Sold ; des gemachten Anleheiis von 300 M. B. soll er inner halb 4 Jahren von den Gefällen daselbst sich bezahlt machen, — Eben derselbe stellt auch im Jahre 1468 einen Pflegrevers über Enn aus gegen 56 M, B. Solds, und der 400 M. B. An- 1 eh ens soll er in 4 Jahren von den Einkünften derselben sich selbst vergnügen. (Sch. Aich. Reg.) Im Jahre 1462 sch lo ss Herzog Sigmund mit Leonhard, Grafen von Görz, einen wechselseitigen Erbvertrag, falls einer von ihnen kinderlos

stürbe; in diesem verschrieb für diesen Fall ersierer dem letzlern unter anderm auch Schloss, Amt und Gericht Enn. Am Montag nach Erhardi 1469 zu Inns bruck urkundet Herzog Sigmund, dass er dem Oswald Wels- berger sein Schloss, Amt und Gericht zu Enn zur Pflege übergeben, derselbe soll ihm oder seinem Kammermeister jähr lich von den Renten, Gefallen, Pönen u, s. w, des Gerichts Rechnung legen, und für die Pflege jährlich 61 M. B. samml den bei den früheren Pflegern üblichen Nutzen beziehen. Da
1867
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¬Die¬ Vögte von Matsch später auch Grafen von Kirchberg

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1871/73
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:291, 235, 158 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Matsch <Familie> ; z.Geschichte
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir Ma<br />23 Tir 2 S Ma
Signatur:II 93.279/1-3
IDN:165615
Anmerkungen:Enth.: Abt. 1. 1871. Abt. 2. 1872. Abt. 3. 1873

Treffer:Seite 549
Textauszug:
too Pretigau und Davos und den andern 'Gerichten, die mit ihnen verwandt sind, weiche Herzog Sigmund von den Grafen Wilhelm und Hugo von Montfort erkauft hat, die aber demselben nicht huldigen wollen» falls sie dieselben bereits in ihr Bündniss aufgenommen hätten, aus demselben auszuschliessen unter Strafe seiner und des Reichs Ungnade nod 60 M'ark iöthigen Goldes. (Chmel. Reg. Fr. Nr. 6210.) Zugleich erliess er zwei Tage später, am 21. April 1471, ebenfalls von Graz aus an die Gemeinden

von Pretigau und Davos und die mit ihnen verwandten Gerichte den gemes senen Befehl, dem Herzog Sigmund, der sie von den Grafen von Montfort, ihrer Herrschaft, erkauft habe, bei einer Pön von 50 Mark Iöthigen Goldes, 15 Tage nach Empfang dieses Schreibens zu huldigen oder 45 Tage darauf vor dem kaiser lichen Gerichte zu erscheinen. (Lichn. 7 B. Reg. 1524.) Wohl in Folge jener zwei ernsten kaiserlichen Befehle in Hoffnung erwünschter Wirkung sandte Herzog Sigmund aufs Neue seinen Rath, Gerwig v. Rotenstein

selbst des Kaisers verharrten die 8 Gerichte bei ihrer V erwei- gerung der Huldigung an Herzog Sigmund und zwar, wie zu vermuthen , vorzüglich aus dein Grande, weil Sigmund ein First und Herr des benachbarten Tirols war und. sie zu Tirol geschlagen zu werden fürchteten; wohl mochten sie auch im Stillen von den Bünden und Eidgenossen,, denen das Festsetzen, des Hauses Oesterreich mitten in den Binden sehr zuwider sein mochte, im Stillen dazu aufgehetzt worden sein.*) *) Der Ankläger des Vogts Gaudenz *. Malsch
1871/73
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¬Die¬ Vögte von Matsch später auch Grafen von Kirchberg

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1871/73
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:291, 235, 158 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Matsch <Familie> ; z.Geschichte
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir Ma<br />23 Tir 2 S Ma
Signatur:II 93.279/1-3
IDN:165615
Anmerkungen:Enth.: Abt. 1. 1871. Abt. 2. 1872. Abt. 3. 1873

Treffer:Seite 547
Textauszug:
scheint bei den 6 Gerichten keine Entscheidung für Sigmund zu Stande gekommen zu sein, denn am SO. Juli 1469 schrie ben Amman und Rath von Davos an Herzog Sigmund, wie es ihnen jetzt wegen Nahrung in diesem wilden Lande nicht möglich sei, die gemeinen 8 Gerichte oder den grauen Bund zu versammeln; sobald es möglich sei, würden sie ihn davon benachrichtigen und die Beschlüsse mittheilen. (Liefen. 7 B. Regest ] 383.) — Diese Missstimmung der 6 Gerichte gegen die öster. Herrschaft sowohl

als auch, weil Herzog Sigmund weder den Verkäufer, den Grafen Wilhelm befriedigte, noch mit dein Pfandinhaber, dem Grafen Hugo sich abfand, hin derten die Besitznahme. — So blieb die ganze Sache in der Schwebe volle 3 Jahre, bis endlich Herzog Sigmund das letztere Hinderniss dadurch - hob, dass er dem Grafen Wilhelm die Kaufsumme ausbezahlte und in der ersten Hälfte des Jahres 1470 auch mit dem Pfandinhaber, dem Grafen Hugo, sich abfand, welcher dann die Herrschaft Davos und Pretigau mit den Gerichten ChurwaMon

und Lenz im Gunsten des Herzog Sigmund dein K. Fridrich aufsandte. (Schatzarch. Repert.) — Eine ähnliche Aufsendung mag von ihm an den Bischof Ortlieb von Chur mit den andern zwei Gerichten geschehen sein. Schwieriger ja fruchtlos war aber das Bemühen das erster e Hinderniss zu heben, denn die Leute der 6 Gerichte ver weigerten standhaft die Huldigung, obschon auch K. Fridrich einschritt. Dieser erliess von Villach aus ani I. August 1470 an den Bischof Ortlieb von Chur den Auftrag, jene
1871/73
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¬Die¬ Vögte von Matsch später auch Grafen von Kirchberg

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1871/73
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:291, 235, 158 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Matsch <Familie> ; z.Geschichte
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir Ma<br />23 Tir 2 S Ma
Signatur:II 93.279/1-3
IDN:165615
Anmerkungen:Enth.: Abt. 1. 1871. Abt. 2. 1872. Abt. 3. 1873

Treffer:Seite 537
Textauszug:
Herzog Sigmund in dem langwierigen Streite, welchen Georg von Stain, seit 1463 Pfandinhaber des Schlosses tind der Herrschaft Steir, seit dem Tode des Erzherzogs Albrecht mit dein Herzog Sigmund wegen angeb licher Entschädigung und nicht erfüllter Versprechen führte und in welchem endlich besagter v. Stain am 10, März 1466 auf 3, 5 oder 7 tirolische Landesleute compromittirt hatte, nnsern Vogt Ulrich i, J, 14.68 zum Richter bestellte. Bereits am 20. mod 21. März 1468 eri äs st Vogt Ulrich v. Matsch

, Gr. z. K. einen Gerichtsbrief in dem Streite zwischen Herzog Sigmund und Jörgen v. Stain. (Lichn, 7 B. Reg. 1252.) — Am 7. Juni 1468 von Blomberg aus schreibt des Jörgen v. Stein Bruder Conrad an H. Sigmund : da von Sr. Gnaden Richter, dem Vogte Ulrich, Grafen zu Kirchberg, ihm als ein Vogt und Fürsprech za than erkannt worden in'zwölf Wochen und sechs Tagen ; dies aber wegen der Kriegsl&nfe mit den Eidgenossen nicht sein könne, so bitte er, ihm in Schwaben einen Richter aufzustellen. (Fontes 2 B. S. 213.) In Folge

dessen that am 20. Juni 1468 Ulrich, Vogt v. Matsch, kund, da der Rechtstag im Streite zwischen H., Sigmund und Jörgen v. Stain bis auf den heu tigen Tag mit Urthei! verschoben worden, sei obiger Brief des Conrad v. Stain als Anwalt seines Brade» vorgebracht worden. Dieweil er aber als ein Richter dieser Sachen gesessen den Stab in der Hand, und habe richten wollen, habe er in Würdigung jener Schrift des Conrads v. Stain mit Verwilligang des Herzogs diesen 'Gerichtstag auf künf-
1871/73
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¬Die¬ Vögte von Matsch später auch Grafen von Kirchberg

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1871/73
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:291, 235, 158 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Matsch <Familie> ; z.Geschichte
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir Ma<br />23 Tir 2 S Ma
Signatur:II 93.279/1-3
IDN:165615
Anmerkungen:Enth.: Abt. 1. 1871. Abt. 2. 1872. Abt. 3. 1873

Treffer:Seite 652
Textauszug:
gewesen, durch sich oder andere zu rächen auf keine Weise, hingegen aber auch dem Vogte eine Ver schreibung ausgestellt werde, solcher vergangener Sachen ihn oder die Seinen in Ungnaden nicht zu behelligen, und gemäss seines Verlangens ein öffentliches Mandat zu erlassen, dass er der Declaration enthoben und mit kön. Mt. vertra gen sei, und ihm wegen der vergangenen Händel bei Erzh. Sigmund und was sich seither in dieser Sache mit unziem lichen Worten und Ansuchungen begeben, zu erlassen. — Ferner, da erwähnter Vogt Gaudenz

bis künftige Ostern über alle seine Einnahmen und Ausgaben während der Zeit, da er bei Erzh. Sigmund gewesen, bei der Kammer zu Inns bruck Rechnung zu stellen habe, so sollen die Rechenbücher, Quittungen und Anderes, was der Priester Ludwig, sein da maliger Factor, der Regierung übergeben, ihm zu obigem Zwecke herausgegeben werden; mag sich aber dann ergeben, dass er kön. Mt. oder kön. Mt. ihm etwas herauszuzahlen hätte, so soll dies abgethan sein. — Bezüglich des ihm vom Erzh. Sigmund verschriebenen
1871/73
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¬Die¬ Vögte von Matsch später auch Grafen von Kirchberg

Autor: Ladurner, Justinian / von Justinian Ladurner
Erscheinungsjahr:1871/73
Erscheinungsort:Innsbruck
Verlag:-
Umfang:291, 235, 158 S.
Medientyp:Buch
Sprache: Deutsch
Schlagwort:p.Matsch <Familie> ; z.Geschichte
Kategorie: Geschichte
Notation:11 Gen 1 Tir Ma<br />23 Tir 2 S Ma
Signatur:II 93.279/1-3
IDN:165615
Anmerkungen:Enth.: Abt. 1. 1871. Abt. 2. 1872. Abt. 3. 1873

Treffer:Seite 500
Textauszug:
setze sie aas dem Unfrieden wieder in Frieden und mache sie wieder theilhaftig aller Gnaden, Freiheiten und Rechte, welche sie genossen, ehe sie in die Acht gesprochen worden, (Archiv Curberg). LXXXY. Unterdessen hatte sich Herzog Sigmund mit der Vögte Vetter, Wilhelm von Starkenberg, und dessen Schwägerin Ursula, Truchsessin von Waldburg wegen ihren Forderungen an seinen Vater Herzog Fridrieh und an ihn als dessen Erben ausgeglichen, hei welchem Geschäfte auch die Vögte zu Gunsten

der Starkenberger thätig gewesen zu sein schei nen; am 17. Jänner 1449 siegelt auf Bitte der Frau Ursula, Truchsessin von Waldburg, Wittwe Ulrichs von Starkenberg seligen , der wohlgeborne Hr. Vogt Ulrich von Matsch der jüngere, GEW z. K., nebst ihrem Schwager Wilhelm v. Star kenberg, ihren Verzichtbrief auf alle Ansprüche wegen der Habe und Güter ihres verstorbenen Gemahls für das vom Herzog Sigmund ihr verschriebene Leibgeding von jährlichen 300 M. B. (Zeitschr. d. Ferd. IV, S. 361 und 363). — Wilhelm

von Starkenberg, dem Herzog Sigmund Schloss Schenna, 3 Häuser und ein bedeutendes jährliches Leibge ding überlassen hatte, konnte dieser Gnade nicht lange ge messen, indem er schon 2 oder 8 Jahre nach dieser Verein barung im Jahre 1451 oder 1452 und zwar ohne eheliche Leibserben starb, wohl aber einen mindeijährigen unehelichen Sohn, Martin, hinterliess, dessen Vormund Vogt Ulrich IX. von Matsch wurde, und zugleich als des Starkenhergers Neffe von. Mutterseite Manches von dessen Hinterlassenschaft erbte
1871/73
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