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Pages:48 Pages
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Publication date:25.11.1989

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„Volksbote“ und Verlagsanstalt Tyrolia Albert Schiemer: „Bötl“-Idee als Vorbild für Verlagscharakter Mit der Gründung des „Tiroler Volksboten" (22. Dezember 1892 ist die erste Nummer in Brixen erschienen) kann gesagt werden, daß damit bereits der Keim gelegt worden ist zur Verlagsanstalt Athesia. Dies schrieb Generaldirektor der Tyrolia, Albert Schiemer, anläßlich des 30jährigen Bestehens des „Volksboten" in der Jubiläumsnummer vom 20. November 1923. Er begründet

“ hat auf seine Weise nicht nur die Voraussetzung geschaffen für die Gründung der Verlagsanstalt Tyrolia, sondern vielfach auch für die weitere Entfaltung und Entwicklung, die eben nut auf dieser Grundlage denkbar war; die Gründung des „Tiroler Anzeigers“ (1907 in Innsbruck) und die spätere Ausgestaltung der Innsbrucker Tyrolia-Druckerei nach der Übersiedlung des „Volksboten“ von Brixen nach Innsbruck (im Jahre 1915), rechnet Albert Schiemer zu den markantesten Belegen dieser Art. Nachstehend seien die Ausführungen

und ständig erweiterten Aufgaben hat der Vorstand der Verlagsanstalt den Kanonikus als Pressedirektor bestimmt über alle in Südtirol herausgegebenen Tyrolia-Presseerzeugnisse und über das seit der Jahrhundertwende erscheinen de christlich-soziale Tagblatt „Der Tiro ler“ im besonderen. In Rücksicht auf die neuen staatlichen Verhältnisse legte Dr. Schöpfer schon Anfang 1921 das Präsidium der Gesell schaft m.b.H. zurück und verlangte die Neubesetzung. Auf Vorschlag des dama ligen Vizepräsidenten Adrian Egger

dies vor allem damit, daß die Gründer und die Gesellschafter und der weite Kreis der besonders in den Anfangsjahren der Tyrolia finanziell mitwirkenden Förderer aus der Lesergemeinde des „Volksboten“ stammen. Weiter heißt es in diesem Beitrag, der Weg, den „Volksbote“ und Tyrolia viele Jahre hindurch miteinander gegangen sind, wird immer wieder gekennzeichnet durch gegenseitige Einflußnahme aufeinander; beide sind fort und fort füreinander bestimmend und oft von entscheidendem Einfluß füreinander gewor den. Der „Volksbote

des Generaldirektors aus der erwähnten Jubiläumsnumrner des „Volksboten“ in gekürzter Form wiedergegeben: „Im be sonderen ausschlaggebend und schick salbestimmend ist die Idee, die den ,,Volksboten‘ geschaffen 1 und in ihm ge waltet hat, für den Geist und den Cha-. rakter der Tyrolia geworden. Die Ver lagsanstalt Tyrolia ist im Augenblick be wegter Zeiten zwar in erster Linie als ein graphisches Institut für bestimmte poli tische Aufgaben entstanden. Und wer weiß, ob sie nicht viel länger
25.11.1989
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Pages:16 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:16.04.1956

Hits:Page 4
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- tungen ausgewiesen worden waren, fiel Ka nonikus Gamper auch noch die Aufgabe zu, mithelfend und als gelsnlcher Berater für die gesamte Tyrolia-Presse tätig zu werden. Den ihm so von selber zugewachsenen, ständig erweiterten Aufgaben hat schließlich der Vor stand der Verlagsanstalt die Form der aus drücklichen Beauftragung als Presse-Direk tor an Kanonikus Gamper gegeben, und zwar für die in Südtirol herausgegebene Tyrolia- Presse im allgemeinen und das seit der Jahr hundertwende erscheinende

, sich neben den redaktionellen Verpflichtun gen auch noch um die verwaltungsmäßigen und wirtschaftlichen Dinge des Unternehmens mehr und mehr anzunehmen. Wie schon angedeutet, bestand die juri dische Einhalt der Verlagsanstalt Tyrolia mit dem handelsgerichtlichen Sitz in Brixen bis zur Ortlndung der neuen Tyrolia-Aktlen- gesellschaft ln Innsbruck. Das Statut der neuen Nordtiroler Firma ist erst im Mal 1925 vom Bundeskanzleramt in Wien genehmigt worden, die erste Generalversammlung der neuen

", „Südtiroler“ . usw. und deren Ableitungen von der italienischen Regierung verboten und das Nennen dersel ben in der Öffentlichkeit und in Druck schriften unter Strafe gesetzt worden.. Die italienischen Behörden hatten jeßoeh damals der Verlagsanstalt nach die Erlaubnis gege ben, den Firmennamen Tyrolia bis auf Wi derruf beizubehalten. Anstatt nun die dama lige Bewilligung etwa durch eine neue Ver fügung zurückzuziehen, hat es der Unter präfekt von Bozen vorgezogen, den Auftrag der Abänderung

und der Wohnung des Pfarrers, hoch oben über dem Etschtal. Bedakteoi des »Volksbote" Das Erscheinen des neuen Siidtiroler Volks boten war gerettet. Die erste Nummer er schien am 3. September 1919 mit einem ein führenden Geleitbrief Reimmichls. -Für die Nordtiroler Tyrolia war damit freilich eine schwere Einbuße quittiert, denn es bedeutete immerhin einen Verlust von fase 15.000 Volksbotebeziehern. Der Verlust wurde mit wehem Herzen, aber doch unter den auf richtigen schwesterlich tiefempfundenep Wünschet

, ergänzt durch die Mah nung: „Du mußt reisen, reisen; ein Redak teur muß in die Welt hinaus." Bei späteren Gelegenheiten machte Relmmichl nicht un gern lächelnd die Bemerkung, das Siidtiroler „Bötl“ gefalle ihm noch besser als das eigene in Nordtirol. Auch Bischof Dr. Waitz, der spätere Fürst erzbischof von Salzburg, ein Mitbegründer der Tyrolia und selber ein tatkräftiger Presseförderer, hat bei seinen Fahrten nach Rom selten einmal die Gelegenheit vorüber gehen lassen, bei Kanonikus Gamper
16.04.1956
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Pages:28 Pages
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Publication date:30.10.1989

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der Feier überreichte der Tiroler Landeshauptmann Alois Parti (rechts im Bild) an Tyrolia-Präsldent Abt Alois Stöger (Mitte) sowie an Tyrolla-Gene- raldirektor Georg Schiemer die Urkunde über das Recht zur Führung des Landeswappens. Samenkorn 1889 in Brixen gesät Geschichte der Verlagsanstalt Tyrolia und Athesia Brixen (mr) — Vor hundert Jahren wurde in Brixen der Grundstein für die Entstehung und Entwicklung des Vcrlagshauscs Tyrolia und Athesia gelegt. Im Jahre 1888 beschloß ein Kreis politisch

und religiös interessierter Männer, eine Zeitung, die „Brixener Chronik", herauszugeben, um dem christlichen Stand punkt in der Öffentlichkeit mehr Geltung zu verschaffen. Ein Jahr später wurde der katholisch-politische Pressvercin Brixen, die Wurzel der Vcrlagsanstalt Tyrolia, gegründet. Wie aus dem Pressverein die Verlagsanstalt Tyrolia wurde, und daraus später die Athcsia hervorging, zeichnete Dr. Georg Schiemer, Gene raldirektor der Vcrlagsanstalt Tyrolia, in seinem Referat nach. Zur 100jährigen

Entwicklung der Verlagsanstalt bemerkte der Referent: „Das Samenkorn, das vor hundert Jahren in Brixen gesät wurde, ist auf gutes Erdreich gefallen, ist aufgegangen und hat reiche Frucht getragen." Ein Jahr nach der Gründung des ka tholisch-politischen Pressvereines wur de 1890 in Brixen eine eigene Druckerei gegründet, um den wirtschaftlichen An forderungen besser gerecht zu werden. Im Jahre 1907 kam es durch die Vereini gung mit dem katholischen Pressverein Bozen zur Gründung der Verlagsanstalt Tyrolia

sich zusehends. Das Hauptverdienst für diese Entwicklung kommt Kanoni kus Michael Gamper und seinem Nach folger Toni Ebner zu. Auch bei Tyrolia wurde der Wiederaufbau nach 1945 ener gisch vorangetrieben. Heute präsentiert sich die Verlagsanstalt Tyrolia als größ tes Buchhaus Österreichs. Zwei Blume ngestecke am Rednerpult ln der Cusanus-Akademle zeigten die Bis auf den letzten Platz besetzt war am Samstag der große Saal ln der Cusanus-Akademie, als dort der Festakt zur 100- Firmenemblems der Verlagsanstalten

100 Jahre Tyrolia-Athesia begangen Die beiden Tiroler Veiiagsanstalten gedenken des gemeinsamen Ursprungs in Brixen Brixen (HS) — Mit einem feierlichen Wortgottesdienst im Dom (siehe gesonderten Bericht) und einem Festakt in der Cusanus-Akadcmie haben die Verlagsanstalten Athcsia Bozen und Tyrolia Innsbruck am Samstag ihres gemeinsa men Ursprungs vor 100 Jahren gedacht. Athcsia-Präsident Prof. Johann Gamberoni erläuterte in der Begrüßungsan sprache die Unternehmensphilosophie, die seit 100
30.10.1989
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Pages:16 Pages
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Publication date:29.03.1965

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und Österreich in der sich so urristürzend wandelnden Zeit zwi schen 1909 und heute mitgearbeilet, hat mit. der Verlagsanstalt Tyrolia einen aus dem Geistesbild nicht weg zudenkenden Beitrag zur Entwick lung des katholischen Einflusses auf allen Gebieten geleistet. Natürlich war die kaufmännische Konsolidierung und die Ausgestal tung des Unternehmens in wirt schaftlicher Hinsicht sein erstes An liegen. Aber niemals war ihm das Wirtschaften Selbstzweck, es war ihm die unerläßliche Grundlage für das geistige

verbundenen Verlagsanstalt Athesia. So trauert mit der Verlagsanstalt Tyrolia auch die Verlagsanstalt Athesia um Ge neraldirektor a. D. Albert Schiemer und steht in dankbarem Gedenken an eine lange Weggemeinschaft und treue Zusammenarbeit an seiner Bahre. Der Verstorbene wurde 1921 durch die Verleihung des Päpstlicher Gre- gorius-Ordens, 1954 durch die Ehrcn- mitgliedschaft der Universität Inns bruck und 1955 durch die Verleihung der Großen silbernen Ehrenmedaille der Handelskammer Innsbruck

Verwaltungscinhcitcn, die österreichischen Gemeinden, handeln und denken europäisch.“ Generaldirektor a. D. Albert Schiemer f Es ist ein erfülltes und gesegnetes Leben, das den Weg auf dieser Welt beendet hat und heimgerufen wurde vom Herrn. Es ist das Leben eines Mannes, der sein Können und Stre ben ganz einem Werk verbunden hatte, das in beiden Teilen Tirols und in der ganzen katholischen Ge meinschaft segensreich wurde. Wenn der langjährige Generaldirektor der Tyrolia, seit einigen Jahren im Ruhestand, nunmehr

fast 85jährig verstorben ist, dann tritt bei allen, die das Glück hatten, mit ihm be kannt zu sein, nicht allein die lie benswürdige Persönlichkeit in den Gedankenkreis, sondern auch ein Mann, der Großes und Bleibendes geleistet hat. Der junge Albert Schiemer (gebo ren am 27. August 1880 in Traut heim/Baden), kam 1909 ins noch un geteilte Tirol. Er trat am 1. Jänner 1909 als Geschäftsleiter bei der 1907 gegründeten Tyrolia ein. Diese Ver lagsanstalt verdankt dem 1888 in Brixen gegründeten

katholisch-poli tischen Preßverein und dom 1900 in Bozen gegründeten Presseverein Tyrolia ihre Entstehung. An allen diesen Gründungen war der erste Präsident der Vcrlagsanstalt Tyro lia GmbH, Prälat und Abgeordneter Dr. Aemilian Schöpfer, maßgeblich beteiligt. Von Südtirol weitete sich' die Gründung nach Innsbruck aus, aber das Schwergewicht und die Triebkraft des Unternehmens ■ kam aus Südtirol. Vor 66 Jahren holte Prälat Schöp fer den nachmaligen Generaldirek tor Albert Schiemer nach Brixen
29.03.1965
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Pages:48 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:25.11.1989

Hits:Page 36
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, daß aus diesem bescheide nen Lokalblatt und kleinen Verein nach nicht allzu langer Zeit das Presse- und Verlagsuntemehmen. Tyrolia entstehen sollte, das, wie Dr. Schöpfer voller Opti mismus schon damals einem Freund noch ein weiter Weg (die Gründung der Verlagsanstalt Tyrolia erfolgte im Jahr 1907). 1896 wurde Prof. Schöpfer von einem Pustertaler Bezirk in den Tiroler Land tag gewählt und 1897 in den Wiener Reichsrat; letzterem gehörte er bis 1927, also 30 Jahre lang an. So lange widmete er sich der politischen

geplanten „Volks boten“ zu gewinnen. Prälat Schöpfer, der bereits bei der Gründung der Verlagsanstalt Tyrolia im Jahr 1907 zum Präsidenten der Gesell schaft gewählt worden war, blieb es bis ' zum Lebensende. Der große Presseapo stel erlag am 24. März 1936 in Innsbruck einem Herzschlag und wurde dort unter großen Ehren beigesetzt. Prälat Schöpfer von F. Funder beurteilt Chefredakteur und Nestor des öster reichischen Journalismus, Friedrich Funder, hat in seinem Memöirenwerk „Von Gestern ins Heute

Hochgestellte aus seinen Landsleuten dasGleichgewicht verloren hatten.“ ; Die Chefs der beiden Verlagsgesellschaften, Kanonikus Gamper, Präsident der Verlagsanstalt Athesia, und Albert Schiemer, Generaldirektor der Verlagsanstalt Tyrolia, Innsbruck: Die beiden Herren verband eine alte, treue Freundschaft. Beide waren siefast gleich alt und haben die schmerzliche Trennung des Landes und auch die der 1907 gegründeten Verlagsanstalt Tyrolia miterlebt. Die engen Kontakte wurden aber über die Grenze hinweg

aufrechterhalten und vor allem nach dem zweiten Weltkrieg noch weiter ausgebaut. Generaldirektor Albert Schiemer blieb stets ein wertvoller Ratgeber und treuer Freund desKanonikus Gamper. Dieses Bild wurde im August 1950 anläßlich des 70. Geburtstages des Generaldirektors aufgenommen. Gamper- Priester, Journalist, Verleger A. Schiemer: Kanonikus als „Repräsentant des Südtiroler Volkstums“ Abschließend sei hier das Charakterbild wiedergegeben, das der Generaldirektor der Verlagsanstalt Tyrolia, Albert Schiemer

ttalOTtrital-Nr. 272 Samstag/Sonntag, den 25720. November 1989 Tyrolia - „ein wirkliches Volksunternehmen“ Zur 100-Jahr-Feier der Verlagsanstalten Tyrolia-Athesia Von unserem Redaktionsmitglied i. R. Bernhard Wurzer Am Samstag, dem 28. Oktober, haben die Verlagsanstalten Tyrolia Innsbruck und Athesia Bozen zur „IOO-Jahr-Feier ihres gemeinsamen Ursprungs und Wirkens in Brixen am Eisack“ geladen. In der Tat, es war eine Feier, die allen Teilnehmern in lebendiger Erinnerung bleiben
25.11.1989
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Pages:48 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:25.11.1967

Hits:Page 41
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Dr. Rudolf Marsoncr. Nach Kriegsdienst bei den Einserjägern setzte der im Fronleinsatz ausgezeichnete Fähnrich sein Studium in Wien und Innsbruck fort und doktorierte 1922. Dann übcrsicdclle er nach Bozen, wo er mit der Neuordnung des Bozncr Stadtarchivs betraut und 1926 zum Di rektor des Museums gewählt wurde, das unter ihm großen Aufschwung nahm. Im Herbst 1926 wurde er zum Prä-' sidenten der nach der Trennung der gcsamttirolischen Verlagsanstalt tijul Verbot des Namens Tyrolia nunmehr Vogclweidcr

im Kollegiatkapitcl der Bozncr Stadtpfarrkirche, verbunden mit der Stelle eines Rcligionslchrcrs. Schon 1919, als das Prcsscunternch- men der Verlagsanstalt Tyrolia zunächst worden, doch hlieh er der Tyrolia treu. Er war bis 1938 aktiv und lebte dann als Pensionist in Brixen, wo er am 29. Juni 1947 starb. Knrl Aichingcr 1857—1936 Für den Aufbau der Druckerei und des Zeitungswesens in Bozen holte Prälat Schöpfer 1899 aus Graz in der Steier mark den tüchtigen Fachmann Karl Aichingcr. Der war 1857 in Wien gebo ren

als Geschäftsleiter der Verlagsanstalt Tyrolia in Brixen, dem Ort der Anfänge des so aufblühenden Unternehmens. Am 27. August 1880 in Kraulheim in Baden geboren, mag vor- deröstcrrcichischc Uebcrliefcrung seine Einwurzclung in Altöstcrrcich und dann Dcutschöstcrrcich erleichtert haben. Je denfalls gewann Albert Schicmcr bald über das rein Geschäftliche hinaus Ein fluß auf Entwicklung und Gestaltung der von Brixen aus in ganz Tirol und Oesterreich und im ganzen deutschen Sprachraum wirkenden Verlagsanstalt

, welche wichtige Weg bereitung für die Tendenzen leistete, welche im 11. Vatikanum zum Durch bruch kamen. Im Jahre 1938, als die Nationalsozialisten die Verlagsanstalt Tyrolia abwiirglen, erschienen bei ihr nicht weniger als 14 Zeitungen und Zeit schriften. Wie um die Festigung und Auswei tung der Tyrolia noch in Altdsterrcicli, die Regelung der durch die Teilung Tirols sieh ergebenden Neuordnung der allen Tyrolia in Zweigunternehmen in den zwei Staaten, in denen Tirol mm liegt, so hat sieh Schicmcr

Folge der seit 1888 in der liirstbischüflichcn Druckerei Wcgcr gedruckten „Brixncr Chronik" in der eigenen Druckerei er scheinen. Richter begann mit vier Set zern. 1891 waren cs schon zwölf und bei Kriegsausbruch 1914 beschäftigte die Brixncr Tyrolia-Druckerei 38 Personen, darunter 22 Setzer. Richter war 1908 der Posten des Di rektors der Staatsdruckerei angeboten deutsche Sprache, ein reiches Wissen, ein leicht aufbrausendes aber doch freundli ches Wesen vereinte sich bei ihm mit unermüdlichem
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Der Tiroler / Der Landsmann

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:18.03.1922

Hits:Page 1
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aus gezeichneten Männern geistlichen und welt- kchen Standes fällt diese schöne Aufgabe, Hüter und Förderer unserer heiligsten Güter P sein, unserem großen heimischen Presse- wiernehmen, der Verlagsanstalt Tyrolia p Seit der Gründung hat sie ihr hehres Ziel, dem Tiroler Volte die wichtigste Waffe «Kampf der Geister, eine starte christliche jksse zu schaffen, stets uneickoegt im Auge ichalten, und wenn wir heute auf.den ErfÄg dieses Strebens blicken, so danken wir ihn nächst Gottes Segen auch dem opferwilligen

Mitwirken unseres pflichtbewußten Tiroler Lölkes. Die Verlagsanstalt Tyroka, aus Leinen Anfängen herausgewachsen, stellt heute ein großes Landes-Unternehmen dar. dessen Grundlagen, da es auf die breitest«: Schichten des Volkes aufgebaut ist, fest gefügt und gesichert sind. Di« Aerlagsanstalt Tyrolia ist vor allem «nPresseunternehmen. Ihre Haupt- «usgabe erblickt sie daher in der Aufrechter- halwng und weiteren Ausgestaltung ihrer Zeitungen u?Ä Zeitschriften. Die Erfolge, die sie auf dem Gebiete

ein gezahlt zu werden, es genügt, wenn ein Vier tel der gezeichneten Summe, mindestens aber 220 Lire, bar erlegt werden. Man kann also bereits mit der geringen Summe von baren 2Z0 Lire einen Stammanteil mit Gewinnbe teiligung bei der Verlagsanstalt Tyrolia er werben und hiedurch stimmberechtigter Ge sellschafter und Miteigentümer des Unter nehmens werden und so auf die Geschäfts führung und Verwaltung Einfluß ausüben. In Anbetracht der vielen großen Aufga ben. die die Verlagsanstalt Tyrolia

für das christliche Tiroler Volk zu leisten berufen rst. darf für die bevorstehende Erhöhung des Srammkapitales im voraus ein voller Er folg erwartet werden. Die Verlagsanstalt Tyrolia hat in ihrem ISjährigen Bestände eine hocherfreuliche Entwicklung durchgemacht: sie tonnte ihre geschäftlichen Unternehmungen von Stufe zu Stufe oerbessern und immer weiter ausbau en, sie hat aber gleichzeitig durch die Ent faltung ihrer Zeitungen und Zeitschriften auch mit immer größerem Erfolge für die Interessen des Volkes

zweigen nehmen unser« Zweigstellen ivojen, Brix«n und Meran entgegen, strtlausende Annahme des Blattes ver dichtet zur Zahlung der Bezugsgebllhr. Kostfch««k - Konto-Nummer 11/712. Erscheint täglich, ausgenommen an Sonntagen und Feiertage« Schristleitung und Verwaltung: Bozen, Museumstraße 42. Telephon Nr. 46 und Z74 Für dl« Schriftleitung verantsortlich: Peter Fuchabrugger, Bozen. — Rotationsdruck: Drack«rei Tyrolia Boz«n Einzelnpreis 20 Cent. Für das Inland per Post monatl. L. 4.S0, Ausland
18.03.1922
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Dolomiten

Pages:32 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:16.04.1976

Hits:Page 19
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her, würdest nicht du den Wolks boten' übernehmen?' Sichtlich erfreut sagte der Kanonikus: Ja gernV ...So wurde Herr Kanonikus Redakteur des .Volks boten ' und begann daipit seine Laufbahn in der Tyrolia- Vogelweider-Athesia ...“ fosef Linzbach, lange fahre Druk- kereileitcr der Verlagsanstalt, war es, der sich in einem Rückblick an diesen Beginn der Laufbahn von .Katwnikus Gamper erinnerte. Nun wur die nach der Trennung Tirols nur für Südtirol hcrausgcgcbcne Ausgabe des „Volksbotcn J durchaus

* nicht das einzige Prcssccrzcugnis des damals noch als „Tyrolia“ firmierenden heutigen. „Athcsia"-Vcrlagcs. Es war schon damals eine recht breit gefächer te Palette von Zeitungen und Zeitschrif ten, die dem Südtirolcr Leser angeboten wurde. Star dieser Blätter war der auch auflagcnmäßig führende „Tiroler“, an der Jahreswende 1899/1900 zum ersten Mule erschienen, der seit Kriegsbeginn Tageszeitung wur, nachdem er zunächst nur dreimal wöchentlich die Leser er reicht hatte. Ältestes Blatt aber war die schon 1888

“ und „Der kleine Postillon“ übriggelasscn, also jenen Teil, der als völlig unpolitisch angesehen werden mußte. Was war das nun eigentlich für ein Verlag/ der diese ganzen Zeitungen und Zeitschriften publizierte, wo liegen seine Wurzeln, wie hat er sich in den vielen Jahrzehnten seines Bestehens entwik- kelt? Die Keimzelle der Verlagsanstalt Athesia war jener „Katholisch-Politische Preßvcrein“, der in Brixen 1889 auf Veranlassung von Prof. Amilian Schöp fer gegründet worden war. Als christ lichsoziales

Unternehmen war dieser Preßverein Eigentümer einer Druckerei und Herausgeber der ersten christlich sozialcn Zeitung Tirols, der schon er wähnten „Brixcner Chronik“. Bald dur- auf kam cs auch in Bozen zur Gründung eines ebenfalls christlichsozialen Unter nehmens, des „Prcßvereins Tyrolia“, der knapp nach seiner Gründung die kleine Druckerei Josef Ferrari kaufte, die dort hcrausgcgcbcncn Blätter „Tiroler Sonn- tagsbotc“ und „Tiroler Alpenfreund“ um stellte, dafür aber tim Wcihnnchtstag 1899 die erste Nummer

der Südtiroler Tyrolia wurde im Jahr 1920 Kanonikus Michael Gamper. Zwei Jahre danach beschloß die Generalversamm lung endgültig, die „Tyrolia“ mit dem handclsgerichtlichcn Sitz in Brixen für Südtirol bestehen zu lassen und für Nordtirol sowie die Niederlassungen in Wien und München eine Neugründung vorzunehmen. Damit nahm das eigenständige Süd tiroler Unternehmen seine Tätigkeit in einem Zeitpunkt auf, in dem der fa schistische Druck immer stärker zu werden begann. Erster spürbarer Aus druck der neuen
16.04.1976
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Pages:28 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:06.11.1971

Hits:Page 19
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und Uttenheim anerkannte Haymo von Grebmer die Zielstrebigkeit und den Weitblick der führenden Männer beider Genossenschaften. Er gab seiner Zuver sicht Ausdruck, daß bei einem durch Wir gratulieren Karl Weingartner 75 Jahre Altgcncraldirektor der Verlagsanstalt Tyrolia, Dr. Karl Weingartner, feierte am 4. November seinen 75. Geburtstag. Der in Leisach in Osttirol geborene Jubilar stammt aus einer familie, die dem Land Tirol eine Reihe von bedeu tenden Männern geschenkt hat. Er stellte sein ganzes Leben

in den Dienst der gutepBuchcs und der guten. Presse, und verknüpfte es mit der Verlagsanstalt Tyrolia, dieser heute in den Zweigen Tyrolia und Athesia fortlebenden großen Gründung des Prälaten Dr. Aemilian Schöpfer. Karl Weingartner ist wie alle seine Vorfahren ein Pustertalcr. In diesem südlichen Quertal Tirols, dessen Wasser sowohl zur Adria wie zum Schwarzen Meer fließen, in dieser Brückenland schuft ist seit jeher eine Stätte der Be gegnung der Völker und geistigen Sfrö- mungen

mit der Promotion zum Doktor der Philosophie abgeschlossen wurde. Im gleichen Jahr noch trat der 25jährige Mann in den Dienst des Tyrolia-Verlages. Bereits ein Jahr später war er Verlags leiter und dies ist — ausgenommen die Jahre 1938 bis 1945, in denen durch den Nationalsozialismus die Verlagsanstalt Tyrolia unterdrückt war — bis zu sei nem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Jahre 1969 geblieben. Seit 1946 gehörte er dem Vorstand der Ver lagsanstalt an und seit 1961 war ihm die verantwortungsvolle Stellung

eines Ge neraldirektors aufgebürdet. Seine letzte große Aufgabe war die Überführung der Verlagsanstalt Tyrolia aus der Andreas- Hofcr-Straße in den modernen Neubau in der.Exlgasse. Dann legte er sein Amt in jüngere Hände. Generaldirekor Dr. Karl Weingartner hat entscheidend am Bild von Buch und katholischer Presse ein halbes Jahrhun dert ..lang mitgewirkt. Er hat wesent lichen Anteil an der führenden Rolle der Verlagsanstalt Tyrolia im österreichi schen Verlagswesen, an ihrer internatio nalen Geltung

und nicht zuletzt auch an der Innigkeit der Verbindung zwischen Tyrolia und Athesia, die Stämme aus einer Wurzel sind. Sein Ruhestand hat ihn nur aus dem täglichen, vorbestimmten Dienst gelöst, aber weiter arbeitet er im Aufsichtsrat und im Presse- und Kulturbeirat der Vcrlagsanstalt Tyrolia und bei so man cher katholischen Organisation mit. Und wann' immer es möglich ist, sucht er sein geliebtes Südtirol auf, dem er nicht nur menschlich, sondern auch durch seine Arbeit von Kindheit an ver bunden
06.11.1971
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Innsbrucker Nachrichten

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:21.06.1937

Hits:Page 11
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übernimmt die Schriftleitung nur die preßgesetzliche Verantwortung.) Die Derlagsanstalt Tyrolia hat unter dem Titel „Zn eigener Sache" mtt Arttkel vom 19. Juni 1937 im Zuge der Ausein andersetzungen mtt dem Gewerkschastsbund (Gewerkschaft der Angestellten im Gewerbe) die Zuflucht zur Oeffentlichkeit ge nommen und das von ihr selbst herausgegebene Blatt dazu be nützt, um den Sozialkonflikt in einer die Verlagsanstalt ent lastenden sollenden Weise darzustellen. Die gefertigte Arbeiter- kammer sieht

in einer Tageszeitung nicht das geeignete Mittel, den Konflikt und feine Gründe zur Darstellung zu bringen, denn es kann dem Leser schlechthin nicht zugemutet werden, der Sache so große Geduld entgegenzubringen, wie sie zur gerech ten Beurteilung des Streitfalles notwendig wäre. Wenn nun aber einmal von der Verlagsanstalt Tyrolia in breiter Form die Oeffentlichkeit aufzuklären versucht wurde, dann können die folgenden Feststellungen nicht erspart bleiben: 1. Die Arbetterkammer als Landeskartell des Gewerkschafts

bundes ist der Ansicht, daß die bestehenden Gesetze auch für die Verlagsanstalt Tyrolia zu gelten haben. Sie hat dieser ihrer Ansicht der Verlagsanstall Tyrolia gegenüber Ausdruck verliehen, als diese die Betriebsverfassung schwer v e r l e tz e n d in der Frage von Gehaltskürzungen die Werks- gemeinschast umging und Maßnahmen gegenüber einzelnen Dienstnehmern setzte (Gehaltskürzungen), denen sich der ein zelne durch die Umgebung der Werksgemeinschaft seines ver fassungsrechtlichen Schutzes beraubt

, ohne Gefährdung seines Postens auf die Dauer nicht erfolgreich widersetzen konnte. Da diese Verletzung der Betriebsverfassung nicht nur gewerkschafts- polllischen, sondern auch staatspolitischen Schaden anzurichten drohte, hielt Präsident K o st e n z e r es für an gebracht, mit den Vertrauensleuten der Tyrolia die Landes führung der Baterländischen Front von dem bestehenden So zialkonflikt zu informieren. Dies veranlaßte die Verlagsanstalt Tyrolia, den Vertrauensmännerobmann S u n d t unter fälsch licher

Bezichtigung des Vorwurfes der Verleumdung zu ent lasten, womit sich die Verlagsanstalt Tyrolia eine neue Ver letzung der Betriebsverfassung zuschulden kommen ließ. Das dessentwegen angerufene Einigungsamt in Innsbruck stellte allerdings in der Folge die verletzten Rechts wiederum her (Entscheidung vom 7. Mai 1937). Während die ungerechtfertigte Entlastung des Vertrauens männerobmannes durch Spruch des Einigungsamtes auf gehoben wurde, war es dem Landeskartell nicht gelungen, die Verlagsanstalt davon
21.06.1937
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