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Religion und Vaterland : Gedichte

Author: Stock, Norbert / von P. Norbert Stock
Publication year:1884
Place of publication:Innsbruck
Publisher:Vereinsbuchhdlg.
Physical description:195 S.
Type of medium:Book
Language: Deutsch
Subject heading:-
Category: Belletristik 
Notation:-
Location mark:1.554
IDN:73999
Notations:-

Hits:Page 92
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Eoa st . ^as auf dem Erdenrund Gleicht wohl dem Völkerbund llm Oestreich's Thron? Funkelnd von Land Zu Land Schlingt sich der Liebe Band Zu Habsburgs Sohn! Jimner in neuem Schwung Hebt sich Begeisterung! Krönländer ein und aus Schallt es im Jubelbmus: Hoch unser Kaiserhaus! Hoch! Habsburg! Hoch! Strahlend ein Name lebt, Jeder Brust eingewebt, Aus aller Herzen Grund Tönt es von Mund zu Mund In Oesterreich's Völkerbund- Franz Josef Hoch!
1884
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Dolomiten

Pages:8 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:27.09.1926

Hits:Page 1
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. *■ Nr. 38 Bolzano, Montag, den 27. September 1926. 30 Cent. Mussolini und Chamberlain treffen sich vor aussichtlich an der Riviera. poincare bietet dem Deutschen Reich die Hand. Argentinien kehrt in den Völkerbund zurück. — Seipel kehrt wieder? — Neue Regierung in Polen. Großer Raubüberfall in China. — Kühner Iuwelenrauv in Berlin. Ein reuiges Schäflein. Argentinien.kehrt in den Völkerbund zurück. G e n f, 27. September. In dem Augenblick, als Nintschitsch die Völkecb..,ldoers«mlung durch eine kurze An sprache

schließen wollte, traf ein Telegramm der argentinischen Regierung ein mit der Er klärung, daß Argentinien, welches seinerzeit aus dem Völkerbund ausgetreten war. bereit fei, wieder i» den Völkerbund einzutrete» und an dessen Arbeite» teilzunehmen. Großer Raubüberfall in China. Verschleppte Ausländer. — Die englische Mission zerstört. S h n n g h a i, 27. Sept. Räuber haben den Ort Shek-V-Tsekian (dieser Ortsname ist in Anderes Handatlas nicht zu finden. Er dürfte also falsch übermit telt worden
27.09.1926
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Zur Problematik der Heiligkeit der Veträge : eine Studie über die clausula rebus sic stantibus im Völkerrecht.- (Schriften des Instituts für Sozialforschung in den Alpenländern an der Universität Innsbruck ; 7)

Author: Reut; Nicolussi, Eduard / Eduard Reut; Nicolussi
Publication year:1931
Place of publication:Innsbruck
Publisher:Wagner
Physical description:200 S.
Type of medium:Book
Language: Deutsch
Subject heading:s.Völkerrechtlicher Vertrag
Category: Recht, Politik
Notation:13 Vr
Location mark:II 7.875 ; II 58.593
IDN:233974
Notations:-

Hits:Page 137
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land zum Beispiel, die durch die Völkerbundsatzung gebunden sei, keinen Krieg unmittelbar zu beginnen, sei dadurch des für die Souveränität am meisten kennzeichnenden Rechts beraubt' 1 ). Man hat auch zum Ausdruck der „geteilten Souveränität' gegriffen. „Wenn die Zukunft den Beweis liefert, daß der Völkerbund eine Notwendigkeit für die Menschheit ist und wenn sein Gesetzgebung«- und Verwaltungsrecht erweitert wird, so kann es wohl sein, daß wir ein Beispiel geteilter Souveränität

in einem weiteren Ausmaße vor uns haben als je zuvor' 2 ). Die Bedenken hinsichtlich der Wirkungen des Mehrheitsprinzips und der ungleichen Vertretung der Völkerbundsmitglieder im Rate würden sehr beachtenswert sein, wenn der Völkerbund eine Zwangsorganisation, wenn alle Staaten als solche von vorneherein zu ihm gehören, oder, wenn auch freiwillig angeschlossen, sich von ihm nicht wieder trennen könnten. In diesem Falle könnte wohl von einem Abbruche der Hoheitsrechte, vom Ende der Sou veränität gesprochen

werden. Indessen war zwar der Völkerbund im Anfang als ein Rahmen für das „Volk der Welt' gedacht, allein diese Idee Wilsons ist weder rechtlich noch tatsächlich verwirklicht worden. Die Völkerbund- satzung bezeichnet als ursprüngliche Mitglieder eine begrenzte Zahl in einer Anlage angeführter Staaten, während anderen Staaten der Beitritt nahe gelegt wurde. Aber weder haben alle in der Anlage der Satzung aufgezählten Staaten den Beitritt vollzogen, noch sämtliche ursprünglich nicht zugelassene Staaten

sich ihm später angeschlossen. Außerdem überläßt es die Satzung jedem Mitgliede, mit einer zweijährigen Kündigungsfrist aus dem Bunde auszutreten, sofern es im Augenblicke des Rücktrittes alle seine internationalen Verpflichtungen erfüllt hat. Ausschluß und Austritt sind sowohl als Sanktion, wie als freiwillige Lösung oder automatische Folge bei Satzungsänderungen vorgesehen. So ist der Völkerbund weder ein allgemeiner Staatenbund, noch eine Zwangsorganisation. Die Zugehörigkeit zum Bunde ist somit

eine Vertragssache und zwar eine einverständlich abänderliche Beziehung zwischen den Bundesmitgliedern. Damit ist der Ungleichheit in den Rechten innerhalb des Bundes, dem Mehrheitsprinzip und allen übrigen Beschränkungen der Mit glieder durch die Satzung und durch die späteren Beschlüsse und Verfügungen der Organe des Bundes der Stempel der Bedingtheit, der Abhängigkeit von der — wenn auch mittelbaren — Zustimmung der Bundesmitglieder aufge drückt. Der Völkerbund ist nicht nur rechtlich kein Überstaat
1931
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Volksbote

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:04.09.1924

Hits:Page 1
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einzelne Nummern 30 Centffimi. Conto corrente con la vosta. Zu Beginn dieser Woche trat in Genf die dritte Hauptversammlung des Völkerbundes zusammen. Wie es heißt, steht diesmal die Frage der Aufnahme Deutschlands in den Bund, sowie die. Erörterung der a 1 l ge- meinen Abrüstung aus der Tages ordnung. Die Wichtigkeit dieser Gegenstände macht es notwendig, daß wir einmal uns klar machen, was es mit dem Völkerbund für eine Bewandnis hat. Me ist er entstanden? Schon lange Zeit vor dem Kriege

war man, um Wilson nicht ganz vor den Kops zu stvßem, schon dafür, daß man einen Völkerbund bilde. Aber dieser sollte nicht allgemein sein u. außerdem sollten die Siegerstaaten, insbe- sondere Frankreich, darin dir Oberhand haben. Crsteres wurde erreicht, indem man die be siegten Staaten ebenso wie Rußland vorläu fig ausschloß und ihre Aufnahme erst zulas sen will, wenn sie „guten Willen in Erfül lung der Frwdensverträge bewiesen haben'. Die Vorherrschaft der Siegerstaaten wurde dadurch gewährleistet

, daß der Oberste Rat des Völkerbundes nur aus Vertretern dieser Troßstaaten besteht. Die andern Staaten dürfen zwar mittun, aber sie haben nichts zu reden. Ebenso wie >nan den Papst zu den Friedensverhandlun- ke» nicht zugelaffen hatte, blieb er von der Teilnahme an diesem Völkerbund ausge- schiossen, obwohl gerade der Papst am mel den dafür gesprochen hatte, daß die Staaten sich zu einer Reä' igemeinfchaft vereinigen sollen! damit die Mt sich weitere Kriegs greuel vom Leibe halte. Der Ausschluß des Papstes

hatte eine tiefere Bedeutung. So wohl Benedikt XV. wie Pius XI. haben die Friedensverträge wiederholt als ungerecht getadelt. Der neue Völkerbund aber hatte die Hauptaufgabe, diese Friedensverträge durch zuführen. Außerdem hoffte die Freimaurerei mit Hilfe des Völkerbundes ihr eigentliches Ziel zu erreichen: die Weltrepublik mit lauter Logenmännern an der Spitze. Da konnte man den Papst freilich nicht brauchen. Wir wollen, damit di« ganze Sache klar ist, noch einmal heroorheben, wer im Völkerbund nicht verkrelen

ist. das ist der Papst, das ist Deutschland, das bisher um eine Aufnahme nicht angesucht - hat, weil die Franzosen ganz dagegen waren, m. aleick autbehandl ^ _ _ A »en^Freistäates Liberia, die auch im Schoße Abrahams — des Völkerbundes sitzen. Das bolschewistische Rußland ist ebenfalls aus dem Völkerbund ausgeschlossen. Ganz schien auch die Vereinigten Staaten von Amerika. Es ist sicher der härteste Schlag für den ver storbenen Wilson gewesen, daß die eigenen Landsleute sich entschieden weigerten, in den Völkerbund
04.09.1924
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Dolomiten

Pages:8 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:18.09.1929

Hits:Page 1
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Millimeterzeil« 80 Cent, im Text das Doppelte. Kleine Anzeigen eigener Tarif. Cto. Corrente colla posta Nr. 112 - 6. Jahrgang Kütholizismus md Völkerbund Der katholische Zirkel von Genf hatte kürzlich die dort weilenden katholischen Delegierten und Pressevertreter zu einer Zusammenkunft gebeten, im Verlaufe deren der ungarische De legierte zur Völkerbundversammlung, Graf Apponyi, in seiner bekannten, meisterhaften Beredsamkeit sich über das Problem des Katho lizismus zum Völkerbund verbreitete. Aus gehend

von den verschiedenen Erllndungsepochen des Christentums als des seit 2000 Jahren schon bestehenden eucharistischen Völkerbundes, und des seit zehn Jahren auf laizistischen Prin zipien beruhenden Genfer Bundes beschäftigte sich Apponyi vor allem mit dem Wesen der bei den Institutionen. Während die Kirche das Reich Gottes darstelle und nicht von dieser Welt sei, wäre der Völkerbund eine Art von Ergän zung dieser über alles stehenden Kirche, inso fern, als der Genfer Bund sich bemühe, die weltlichen Streitigkeiten

auf friedlichem Wege zu beseitigen. Wenn der Genfer Bund die Ursachen alles llebels auf der Welt zu beseiti gen suche, so dürfe er doch nicht vergessen, daß eine Unabhängigkeit der Genfer Institution von der Kirche nicht bestehe. Denn die Prinzipien, welche sich der Völkerbund als Leitmotiv feiner Aktionen eusgewLhlt habe — Recht, Gerechtig keit und Caritas — feien dem ewigen christ lichen Schatz des Eottesreiches entnommen, und könnten daher ohne Zusammenhang mit diesem Reiche Gottes auf Erven kaum gedacht

unbemerkt doch den Ideen, welche von Christus ausgegan- ge» wären, unterwerfe. Die Welt bleibe von den Eedankengüngen des Christentums durch drungen, selbst wenn es nicht so scheine. Auch die Politik sei in ihre» Konsequenzen trotz der Unkenntnis der christlichen Grundsätze doch auf das Reich Gottes zurüctzuführen. Denn Recht, Gerechtigkeit und Selbstverleugnung, welche Politik und Völkerbund erstrebten, seien in ihrem Ursprung nicht weltliche, laizistische, son dern allein christliche Prinzipien

. Ob die Politik wolle oder nicht: diese Fundamentalwahrheiten seien und blieben christliches Erbgut, das der Völkerbund nicht als Originalware ausgeben könne. Es brauche daher niemanden Wunder zu nehmen, datz fast alle Handlungen der poli tischen Gefellschaft, wie die Stabilität und Sicherheit des Rechtes, Garantie der mensch lichen Würde für alle, Anwendung der Gerech tigkeit usw., immer wieder aus christlichen Ursprung zurürkgeführt werden nrützten. Trotz des Schwindens des christlichen Glaubens bliebe
18.09.1929
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Pustertaler Bote

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:01.09.1922

Hits:Page 1
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!. 13.—, halbjährig l. S.—, vierteljährig l. 4.50. Durch ErzeugunaSlosten bedingte Preiserhöhung vorbehalten^ U«zeigeu aller Art finden die lohnendste Verbreitung und werden nach Tarif berechnet. Bestellungen sind zu richten an die Buchdruckerei H. Mahl, Bruneck Rr. 35 Brimeck, Freitag, de« 1. September 1922 SW> MWM und Merlrieden. Mehr und mehr hat es sich gezeigt, was j der Völkerbund eigentlich ist und heute Die Reise des österreichischen Bundeskanz-! gibt es wohl niemand mehr auf der ganzen lers Dr. Seipel

oder besser gesagt, die Aeuher-! Welt der diesen Bund ernst nimmt, außer den ungen des tschechischen Ministerpräsidenten Dr. Diplomaten, welche aber den Völkerbund zu Benesch und die Besprechungen von Verona-andern Zwecken benötigen, als um der Welt haben die öffentliche Aufmerksamkeit wieder! den Frieden zu geben, aus ein Institut gelenkt, das; seit 1919 in der! Von allen schönen Plänen und Vsrpslich- Wett ein Scheindasein führt und hin und Hungen, welche die Staaken im Völkerbund wieder Versammlungen

abhält. Es ist derj eingegangen sind, ist bis jetzt auch nicht ein Völkerbund, wie man ihn so stolz genannt' einziges Wort erfüllt worden. Die Staaten hat. Seine Aufgabe besteht nach den Völker« ? haben weder abgerüstet, noch ist die Welt zur bundaklen (Einleitung) in folgendem: ! Ruhe gekommen. Und Oesterreich is! trotz des „In der Erwägung, daß es zur Förderung! Völkerbundes heute am Erlöschen, der Zusammenarbeit der Nationen und zuri Der Gedanke liegt nahe, zu fragen, warum Gewährleistung

von Frieden und Sicherheit! der Völkerbund nicht Erfolge aufweisen kann, zwischen ihnen daraus ankommt a) gewisse? warum die zwei Begriffe Völkerbund und Völ- Verpflichtungen einzugehen, nicht zum Kriege > Kerfrieden heute entgegengesetzter sind als je. schreiten zu. wollen, in aller Oeffentlichkeit^ Die Antwort darauf. Mi.Micht schwer, zwischen den Völkern aus der Gerechtigkeit z Zu den Grundbedingungen'eines Vötker- und der Ehre berührende Beziehungen zu - sriedens gehört vor allem eins Völkerverstän

- pflegen b) die von nun an als Regel sür!digung und zwar eine Verständigung das tatsächliche Verhalten der Regierungen ^ aller Völker nicht bloß einiger Staaten, welche anerkannten Vorschriften des Völkerrechtes! um ihre Ziels wirksamer verfolgen zu können genau zu beobachten c) die Gerechtigkeit Herr-! diesen Völkerbund ins Leben gerufen, der ein fchen zu lassen und alle vertragsmäßigen Vel> ^ Forum der Welt sein soll. Unter die Voraus- pflichtungen in den gegenseitigen Beziehungen ^ setzungen
01.09.1922
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Pustertaler Bote

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:15.09.1922

Hits:Page 2
Snippet:
zusammen. Einen wenig schönen Auftakt zu dieser Tagung bildete der Beschluß der letzten Sitzung des Völkerbund rates, der trotz warnender Stimmen von ver schiedenen Seiten die freie Stadt Danzig zu einem polnischen Explosivstofflager macht. Dieser Beschluß war nicht nur ein Faustschlag gegen den kleinen Ostsee.Freistaat von Völkerbunds gnaden, sondern auch gegen das von ihm abge- trennte deutsche Mutterland, und es ist schwer verständlich, wie da die Stimmung auskommen soll für eine Behandlung

, daß der Völkerbund in feiner jetzigen Form keine Loffnung auf Segen ist. Die Aufnahme in den Völkerbundsrat allein würde dazu nicht ausreichen. Die Satzungen sind derartig, daß die militärisch mächtigeren Staaten noch immer den ausschlaggebenden Einfluß besitzen und stets in der Lage- sind, die weniger mächtigen rechtlos zu machen. Solange nicht der be stehende Völkerbund selbst seine Resormbedürf- tigkeit einsieht und neue Grundlagen für ein Friedenswerk der Völker schafft, möge er. wie jetzt in Gens, ruhig

über Opiumsperre. Mäd chenhandel und Esperanto diskutieren und Deutschland aus dem Spiele lassen. Deutsch land kommt ohne den Völkerbund eher noch aus seinem Unglück heraus, als mit ihm und in5.ihm. BMW dez MWiindu. Die Völkerbundsoersammlung hielt am 8. und 9. September Vollsitzungen ab. in denen hauptsächlich das österreichische Problem zur allgemeinen Debatte gestellt war. Für Oester reich traten ein: der Schweizer Bundesrat Motta, der Norweger Fridjof Nansen, der eng lische Delegierte Lord Balfour

und besonders der italienische Delegierte Senator Scaloja. Letzterer betonte, daß der Völkerbund die Un
15.09.1922
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Zur Problematik der Heiligkeit der Veträge : eine Studie über die clausula rebus sic stantibus im Völkerrecht.- (Schriften des Instituts für Sozialforschung in den Alpenländern an der Universität Innsbruck ; 7)

Author: Reut; Nicolussi, Eduard / Eduard Reut; Nicolussi
Publication year:1931
Place of publication:Innsbruck
Publisher:Wagner
Physical description:200 S.
Type of medium:Book
Language: Deutsch
Subject heading:s.Völkerrechtlicher Vertrag
Category: Recht, Politik
Notation:13 Vr
Location mark:II 7.875 ; II 58.593
IDN:233974
Notations:-

Hits:Page 135
Snippet:
stellen', so heißt es weiter, „seine Erbauer jede solche Absicht in Abrede und sind mit der Erklärimg zufrieden, er sei eine feierliche Vereinbarung zwischen souveränen Staaten, welche bereit sind, in gewissen Punkten ihre Handlungsfreiheit zum größeren Wohle ihrer selbst und der ganzen Welt zu beschränken' 1 ). Der Über Staat würde die Souveränität aufheben, denn Souveränität ist ausgeschlossen, wo es einen superior über den Souveränen gibt. Der Völkerbund

will also nicht der Zurechtnungsendpunkt, er will keine herrschaftliche Rechtsordnung sein. Ja, nach der Ansicht bedeutender Autoritäten, ist er geradezu der Garant der Unabhängigkeit seiner Mitglieder. „Da ein Weltbundesstaat nicht möglich ist, so trägt ein Völkerbund keinen staatsähnlichen Charakter, sondern einen solchen sui generis. Was geschehen kann, ist dies: die bisher organisierte Völkerfamilie kann sich selbst nach einfachen Linien organisieren, nämlich, indem einerseits die völlige Unab hängigkeit jedes Staates

und andererseits das friedliche Nebeneinanderleben aller Staaten gesichert wird,' meint Oppenheim 2 ). ,,Die Souveränität des Staates, das heißt seine Freiheit, würde im Völkerbund gewinnen,' bestätigt Barker, „denn das Gesetz macht frei, nicht die Wildnis' 3 ). Butler ist sogar der Ansieht, daß der Begriff der Souveränität „mit der notwendigen Bedeutung sittlicher Autorität im Völkerbunde zum ersten Male mit größerem Rechte gebraucht werden kann, als nur im Sinne einer Behauptung hemmungs loser Macht

' 4 ). Die Souveränität der Mitglieder des Völkerbundes ist in der Satzung durch das grundsätzliche Erfordernis der Einstimmigkeit der Entscheidungen der Bundesversammlung oder des Rates nach Artikel 5 bestätigt. Damit hat sich der Völkerbund auf die verfassungsrechtliche Basis der Haager 'Friedenskonferenz gestellt und mancher hat ihn aus diesem Grunde eine politische Einrichtung im Gegensatze zu einer rechtlichen genannt. Der Grundsatz der Einstimmigkeit ist aber beim Völkerbund mehrfach durch brochen worden
1931
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Innsbrucker Nachrichten

Pages:18 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:13.12.1937

Hits:Page 1
Snippet:
, S t a r a c e, den Balkon und sagte: „Schwarzhemden! Der Große Rat des Faschismus hat soeben durch Zuruf den Vor schlag des Duce angenommen, daß Italien sofort seinen A u stritt aus dem Völkerbund vollzieht." Die Ansprache Mussolinis. Um 22.10 Uhr erschien, von stürmischem Jubel begrüßt, Mus solini auf dem mittleren Balkon des Palazzo di Venezia. Der Duce hielt folgende Ansprache: „Der geschichtliche Beschluß, den der Große Rat des Faschis mus soeben angenommen hat und den ihr stürmisch bejubelt, konnte nicht länger

den Rücken, in dem nicht für den Frieden gearbeitet, sondern der Krieg vorbereitet wird. Es ist einfach l ä ch e r l i ch, zu glauben oder glauben machen zu wollen, daß ein Druck auf uns ausgeübt worden sei. Das ist n i ch t d e r F a l l und konnte nicht der Fall fein. Unsere Kameraden der Achse von Berlin und Tokio — das ist die Wahrheit — find von absoluter Zurückhaltung ge wesen. \ Der Austritt Italiens aus dem Völkerbund ist ein E r e i g - nis von gewalttger geschichtlicher Tragweite

. Gegen ein Volk wie das italienische kann man nichts ausrichten. Wir sind gewappnet zu Lande, zu Wasser und in der Luft mst Waffen, die ihre Proben in zwei Kriegen bestanden haben, und vor allem sind wir beseest von dem Heldengeist unserer Revolution, den keine menschliche Macht auf der Erde je beugen wird." Die kurze Rede Adussolinis wurde mit begeisterter Zustim mung ausgenommen und die Kundgebungen dauerten noch längere Zeit nach der Ansprache Mussolinis fort. Italiens Mitteilung an den Völkerbund. dnb

. Genf. 12. Dez. Im Bölkerbundfekretariat ist am Sonn tagvormittag die telegraphische Mittleiung des italienischen Außenministers Grafen C i a n o eingegangen, daß die ita-; lienifche Regierung unter dem 11. Dezember beschlossen habe, aus dem Völkerbund auszutreten. Die italienischen Staats angehörigen im Bölkerbundfekretariat sind von ihrer Regie rung aufgefordert worden, ihre Aemter niederzulegen. Raitens Abkehr von Genf. Innsbruck, 13. Dezember, Die demonstrative Geste Mussolinis kommt

nicht über» r a s ch e n d, denn sie war nach der politischen Entwicklung in den letzten Jahren zu erwarten. Seit längerer Zeit bestanden zwischen Italien und dem Völkerbund Gegensätzlichkeiten, die sich im Herbste 1933, als von Genf aus gegen Italien wegen des abefsinifchen Krieges wirtschaftliche Strafmaßnah men verhängt wurden, so verschärften, daß schon damals der Austrstt Italiens aus dem Völkerbund unvermeidlich schien, Italien hat diese Folgerungen nicht gezogen; es blieb aber feit dieser Zeit dem Völkerbund fern. Es sandte keine Vertreter mehr
13.12.1937
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Zur Problematik der Heiligkeit der Veträge : eine Studie über die clausula rebus sic stantibus im Völkerrecht.- (Schriften des Instituts für Sozialforschung in den Alpenländern an der Universität Innsbruck ; 7)

Author: Reut; Nicolussi, Eduard / Eduard Reut; Nicolussi
Publication year:1931
Place of publication:Innsbruck
Publisher:Wagner
Physical description:200 S.
Type of medium:Book
Language: Deutsch
Subject heading:s.Völkerrechtlicher Vertrag
Category: Recht, Politik
Notation:13 Vr
Location mark:II 7.875 ; II 58.593
IDN:233974
Notations:-

Hits:Page 133
Snippet:
lieh auf dem SicherheitsgedanketL aufgebaut„Völker, als Staaten, können wie einzelne Menschen beurteilt werden, die sich in ihrem Naturzustände (das ist in der Unabhängigkeit von äußeren Gesetzen) schon durch ihr Neben einandersein lädieren, und deren jeder, um seiner Sicherheit willen, von dem anderen fordern kann und soll, mit ihm in eine, der bürgerlichen ähnliche, Verfassung zu treten, wo jedem sein Recht gesichert werden kann. Dies wäre ein Völkerbund, der aber gleichwohl kein Völkerstaat

sein müßte 1 ). Wilson wollte zunächst freilich nicht viel mehr. Seine Ansprache am Gedächtnistage in Arlington bezeichnete den Völkerbund als „ein Bündnis, das die Völker der Erde von jenen Bündnissen befreit, in denen sie ihre eigenen getrennten, privaten Interessen verfolgen und welches die Völker der Welt auf der Grundlage von Recht und Gerechtigkeit für alle zur Wahrung des Friedens in der Welt vereinigt 2 ). Hier wird also noch das große Bündnis an Stelle der kleinen Bündnisse empfohlen

, die Garantie des Friedens in den Mittelpunkt gestellt. Auf der Pariser Konferenz aber erweiterte Wilson die Aufgaben des Völkerbundes: „Daher müssen wir, glaube ich, unser ganzes Können einsetzen, um diesen Völkerbund zu einem lebendigen Gebilde zu gestalten ; er darf kein theoretisches Machtwerk sein, kein Gelegenheitsbehelf, der zeitweise ins Leben gerufen wird, weil man ihn gerade braucht, sondern er muß dauernd über die Interessen der Völker wachen, sein Lebensfaden darf niemals abreißen, er muß

seine Tätigkeit ununterbrochen ausüben, sein Wächteramt darf niemals ruhen; er muß das Auge der Völker sein, das ständig über ihrem gemeinsamen Interesse wacht, ein Auge, das niemals schlummert, das immer rege und wach bleibt' 3 ). Diese Gedanken greifen über die Idee der Kriegsverhütung hinaus und deuten auf die Interessen solidarität der Völker. Der Völkerbund habe sich dieser Interessensolidarität anzunehmen. Ist dies nicht schon Organisation einer über den einzelnen Gliedern „wachenden' Instanz, deren
1931
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