Search result: Uni versität

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Dolomiten

Pages:10 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:05.09.1957

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Die Frage der Errichtung einer italienischen Universität im allen Österreich Eine doppelsprachige Universität befriedigt niemanden In letzter Zeit wurde die Frage aufgerollt, ob der italienische Staat in Bozen eine Uni versität errichten soll. Wie soll diese Uni versität gerade in Südtirol angelegt sein? Es gibt Freunde und Gegner dieses Projek tes. Eis mag deswegen ganz interessant sein, wenigstens in knappen Strichen eine Ge schichte des Projektes der Errichtung einer italienischen

hatte um 1910 rund 770.0 00 Staatsbürger italienischer Zun ge und zwar in zwei geographisch ziemlich weit auseinander liegenden Bezirken, im Trentino und im sogenannten Lito rale, also an der östlichen Küste der Adria. Sollten nun die Studenten des Trentino zur Adriaküste fahren oder die des Litorale in den Trentino, um eine neue italienische Uni versität zu besuchen? Dev Zahl nach hätten die Italiener der Monarchie noch keinen Anspruch auf eine eigene Universität ge habt. Es gab aridere kleine

Völkerschaften Oesterreich-Ungarns, 'die auch keine Uni versität besaßen. Die Italiener konnten nur auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu einem alten Kulturvolk und ihrer geistigen Qualitäten,' dio sicher die von be stimmten Ostvölkern überragten, eine Uni versität fordern. Uebcrdies verfügten sie über einen starken Mittelstand, ein hoch entwickeltes Bürgertum, und dieses stellte ja vorderhand noch immer die mei sten Akademiker. Es sei nun vorausgeschickt, daß die Ge schichte der Frage der Errichtung einer ita

n eine „utraqci- .stisclio" Hochschule bestanden und bestehen besondere Gegongt inule. IVborliaupt ist eine solche (also zweisprachige) auch organisato risch sein' schwer atifgubnuen. Sie würde sehr viel Geld kosten. Einer der Teil'.; in einer zweisprachigen Hoclucimle winde siez sicher immer benachteilig) fühlen. Auch in die-er P.cziclning sollen wir also da Lohten der Geschichte zu Pale ziehen. Wenn auch die italienische juridische Fakultät ode!- Uni versität im alten Oe berta ich mellt zustande kam
05.09.1957
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Dolomiten

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:09.08.1965

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Montag, 9. August 1965 — Nr. 180 NACHRICHTEN AUS SÜDTIROL Dolomiten B Deutsch-italienische Studientagung in Brixen Die Universität Padua hat die heu rigen Sommerkurse in Brixen we sentlich dem Gedenken Dante Ali ghieris — zu seinem 700. Geburts tag — gewidmet. Dies drückte sich nicht nur darin aus, daß der Fest vortrag anläßlich der offiziellen Er öffnung am letzten Sonntag, den Prof. Theodor Eiwert von der Uni versität Mainz hielt, sich mit „Dante in der deutschen Kultur" befaßte

. Der dritte der leibenden öster reichischen Dante-Forscher ist der Vortragende Georg Rabuse selbst. Er war von 1958 bis heuer Profes sor an der Hochschule für Welt handel und ist jetzt Professor für romanische Philologie an der Uni versität Wien. Er geht in seinem Buch „Der kosmische Aufbau der Jenseitsreiche Dantes" von den For schungen Palgens aus. Studien über den „Flegentonta“-Kreis, den mit telalterliche Autoren auch „Circulus Martls“ nennen, überzeugten ihn, daß auch das „Inferno

entsprechend, eine schöne Dante-Briefmarke her- ausgebracht. Einen tiefschürfenden Vortrag, der sich mit Hegels Dante-Auf fassung beschäftigte, hielt am Dienstag Prof. Cases von der Uni versität Cagliari. Der Referent erin nerte daran, daß der namhafte Dante-Forscher Natalino Sapegno behauptet hatte, die ganze gegenwär tige Auffassung von Dantes Dichtung gründe sich auf Hegels Deutung der „Göttlichen Komödie". Diese Neube wertung Hegels für die Dante-For schung gehe auf grundlegende Ar beiten Erich

Kommentar nähert, den Michele Barbi von der modernen Philologie verlangt. Den letzten Vortrag im Rahmen der deutsch-italienischen Studien tagung hielt Diego Valeri, einer der bedeutendsten Lyriker unserer Zeit, der auch Professor an der Uni versität Padua war. Menschen ist (Goethe: „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen" Dante: „Ciascun confu samente un bene apprende / nel qual si cheti l’animo e disira / perchè di giunger lui ciascun contende"). Der Held dieses humanen

für Ausländer während der Sommerkurse der Universität Padua in Brixen halt. Der Leiter der Sommerkurse, Unlv.-Prof. Dr. Sar tori, begrüßte die Gäste in deutscher Sprache, vor allem auch diejenigen aus Deutschland und Oesterreich, und wies darauf hin, daß gerade Brixen dank seiner Lage ain Schnitt punkt zweier großer Kulturen der gegebene Ort für diese Tagung ge wesen sei. Mit Worten des Dankes für die gastfreundliche Aufnahme erwiderte Prof. Dr. Georg Weise von der Uni versität Tübingen in italienischer
09.08.1965
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Dolomiten

Pages:44 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:17.09.1998

Hits:Page 11
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an die Kammern gerichtet. LEUTE HEUTE Finnischer Sprachexperte in Bozen Bozen- Ein Jahr lang wird der renommierte finnische Sprachprofessor Christer Lauréti (Bildmitte; links da von Akademiedirektor Wer ner Stuflesser) von der Uni versität Vaasa an der Euro päischen Akademie Bozen ar beiten und dabei die Südti roler Realität kennenlemen. In Lauréns Heimatstadt setzt sich die sprachliche Realität aus 67 Prozent Angehörigen der finnischen und 23 Prozent der schwedischen Mutter sprache zusammen. Die Pro bleme

; Giovanni B. Flores D’Ar- cais, Professor für Psycholin guistik an der Universität Pa dua; Alberto M. Mioni, Pro- Rektor der Universität Padua; Peter Sandrini, Universitätsas sistent am Institut für Über setzer- und Dolmetscheraus bildung in Innsbruck; „Ethnische Minderheiten und regionale Autonomien“: Arnold Rainer, Professor für Verfassqngsrecht an der Uni versität Regensburg; Gianni Bonvicini, Direktor des In stituts „Affari Intemazionali (LAI)“ in Rom; Bruno De Witte, Professor für Europarecht

, Pro fessor am „Institut d’Economie Rurale“ (IER), Eidgenössische Technische Hochschule Zürich ETH - Lausanne; „Management und Unter nehmenskultur“: Paolo Biffis, Wirtschaftsprofessor an der Universität Ca’ Foscari Vene dig; Christian Harrasser, Un- temehmensberater; Franz Strehl, Rektor der Kepler-Uni versität Linz und o. Univ.-Prof. der Betriebswirtschaftslehre Uni Linz; Alfred Steinherr, Chef-Ökonom der Europäi schen Investitionsbank (EIB) in Luxemburg und Rektor der Freien Uni Bozen. Die Wahl

Steinherrs bestä tigt die Vernetzung zwischen Uni und EurAk. „Die Uni versität als Lehr- und die Aka demie als Forschungsstätte er gänzen sich auf ideale Weise. Meine Mitgliedschaft in einem Gremium der Akademie un terstreicht nur die Bedeutung dieser Partnerschaft“, so Steinherr. 1 „Du hast es nicht * gehört? ß Grüns Nummer [ 167-0155611 "Jts-ftä*?.: ,wy; .■ ; (Militi^ ■'..j'V.n: ; - v ■ uü 1-39100 Bozen, Turinstraße 91 Tèi. 0471-912150 - Fax 0471-934451 Das Telefon ist zum alltäglichsten

er. Das Protokoll wird von einem Schweizer Funktionär verfaßt und dann „über den Amtsweg an alle Betroffenen verteilt". Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungswesen: Ohne formelle Pflichten sollte ein Hub schrauber die Grenze überfliegen dürfen. Der erste Versuch allerdings war mit Problemen ver bunden. Foto: „D“ FORSCHUNG / Europäische Akademie Uni und EurAk an einem Strang Rektor Steinherr im Wissenschaftlichen. Beirat / Grünes Licht für Design-Akademie Bozen - Die starke Vernetzung
17.09.1998
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Dolomiten

Pages:56 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:19.04.1997

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.“ Wissenschaftsminister Luigi Berlinguer steht nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen hinter der zukünftigen Universität Bozen. „Diese Uni darf nicht als kleine Provinzschule behandelt und verstanden werden.“ „Dolomiten": Herr Minister, die Südtiroler Uni-Passage wurde von der Regierung selbst eingebracht. Warum? Minister Berlinguer: Weil die Regierung seit langem wünscht, daß Südtirol eine eigene Uni versität bekommt. „D“: Was erwartet sich Rom von dieser Universität? Berlinguer: Allem voran

, und er hat daraus Nutzen gezogen. „D": Was sollte in Bozen nicht geschehen? Berlinguer: Nicht passieren darf, daß man diese Universität behandelt wie eine kleine Pro vinzschule. Was ich nicht möch te, ist, daß in Bozen eine Uni versität der Serie B entsteht, zu begrenzt und auf sich selbst bezogen. Ich sage es von Her- , zen: Hier wurde kein rein for maler Akt vorgenommen. Hier muß eine ganz besondere Uni versität entstehen, und das ist eine große Herausforderung. „D“: Südtirol hat ursprüng lich die Delegierung

oder die Berufsfeuerwehrzentrale in Bozen unter der Rufnummer 0471/2022 22 entgegen. -5ER 5CHNAUJER. In die Indianer passen die amerikanischen Ortsnamen nimmer. Mir kannt’n ihnen jo insre italienischn schenkn. Samstag/Sonntag El 19./20. April 1997 B UNIVERSITÄT/Interview „Bozen - Werkstatt für Europa“ Minister Berlinguer: Für diese Uni braucht es nicht Eile, sondern Verantwortung B o z e n - „Diese Uni soll eine Werkstatt für Europa werden und ein Modell für alle anderen Hochschulen Italiens. Ich habe sie mir seit langem gewünscht

diese Uni nicht behandeln wie ei ne kleine Provinzschule. Ich möchte nicht, daß eine Hochschule der Serie B entsteht, zu begrenzt und auf sich selbst bezogen“. / . Minister Luigi Berlinguer „D “: Das jetzige Konzept un terscheidet sich vom urspüngli- chen des Landeshauptmanns. Berlinguer: Es ist eine Wei terentwicklung des einstigen Gedankengangs und eine Qua litätssteigerung. Ich habe den Landeshauptmann vom Prinzip der Qualität überzeugt. Ich ha be mit ihm über meine Erfah rung als Rektor gesprochen

mentierte Landeshauptmann Luis Durnwalder das Ja der Abgeordnetenkammer zur Südtiroler Uni-Passage. Noch ist dieses Ja aber nicht end gültig. Die Endabstimmung der Kammer zum sog. Bassa- nini-Gesetz geht erst am 29. April über die Runden, wenn die Gemeinderatswahlen in den Regionen mit Normalsta tut vorbei sind. Dort sind aber ebensowenig Überraschun gen zu erwarten wie im Senat. Dorthin gelangt das Bassa- nini-Gesetz nämlich als sog. „blindato“ hin. Das bedeutet, daß keine Abänderungen mehr vorgenommen
19.04.1997
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Dolomiten

Pages:56 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:21.03.1998

Hits:Page 19
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-Franzens-Universität: Es läßt sich sehr schwer ver gleichen, weil wir an der Uni versität wirklich eine sehr star ke Neuordnung haben. Der Rektor hat jetzt Kompetenzen, die früher das Ministerium oder der Senat hatte. „Ich werde weiter Stu dentenfeste besuchen.“ Hans Moser, neuer und 287. Rektor der Alma mater ab 1999 „D“: Der neue Rektor besitzt jetzt neue Aufgaben. War das Triebfeder für Ihre Entschei dung, nochmals dieses Amt an zustreben? ' Moser: Es ist der Gedanke, et was verändern

zu sein und um in ternational kooperieren zu kön nen. Nehmen wir zum Beispiel die Quantenphysik her: Hier sind wir sicher Weltspitze und daher international interes sant. „D“: Sie hüben bei der Grün dung der Uni Bozen als Vertre ter der Leopold-Franzens-Uni versität mitgewirkt. Welche Fo rrnder Zusa mrne n arbeitwi rd es in diesem Bereich künftig ge ben? Moser: Ich glaube, daß quasi nicht von vornherein alles fest geschrieben werden sollte, son dern sich diese Beziehung selbst, entwickeln wird und nach Maßgabe eine „Ehe

“ mit Bozen eingegangen wird. Man muß auch die Situation sehen: Bozen befindet sich im Aufbau, wir uns im Umbau. Aber ich bin schon jetzt von einer produk tiven Kooperation überzeugt,. Zudem schadet Konkurrenz nicht, sie wird uns beleben. „D“: Im Leitbild der Univer sität Innsbruck ist die Rolle als Landesuniversität klar festge schrieben. Bleibt’s dabei? Moser: Vor eineinhalb Jahren haben wir dieses verabschiedet und die Neuordnung der Uni versität diesem zugrunde ge legt. Sollte es zu anderen Pro zessen

auf dem Arbeitsmarkt erheb lich verbessern können. Die Messe verstehe sich daher als offensive Berufs- und Bil dungsberatung, die helfen soll, den Jugendlichen richtig die Weichen zu stellen. Die Messe wird vom Institut für Erzie hungswissenschaften der Uni versität Innsbruck unter Mit wirkung des Landesschulrates und des Arbeitsmarktservice Tirol organisiert. Die Erfolge der letzten fünf Messen - rund 25.000 Besucher pro Messe und zahlreiche positive Rückmel dungen - weisen diese Form der Bildungsberatung

erwei tern das Angebot. Neuerlich gibt es Modeschauen und eine Auto-Ausstellung. Samstag/Sonntag 21./22. März 1998 LANDESUNIVERSITÄT / Interview „Befinden uns in einem Umbruch“ Rektor Hans Moser: Werden uns weiter als Landesuniversität für Südtirol fühlen Hans Moser, früherer und künftiger Rek tor der Uni Innsbruck: „ Werden uns auch weiterhin als Landes universität für Südtirol fühlen Foto: „D“ Innsbruck - Spätestens in eineinhalb Jahren wird Univ.- Prof. Hans Moser zum zweiten Mal das Rektorat
21.03.1998
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Dolomiten

Pages:28 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:21.01.1991

Hits:Page 9
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vergangenen Jahres erneut Aktua lität erhalten hat, waren die diesjährigen Akademiegespräche der Brixner Cusanus-Akademie gewidmet. Die Frage „Univer sität in Südtirol?“ wurde einhellig mit ja beantwortet, darüber, wie die Universität aussehen soll, schieden sich aber noch die , Geister. Mehrheitlich sprachen sich die Referenten und Dis- kussionstcilnehmcr aber für eine Mehr-Fakultätcn-Hoch- schule für alle Sprachgruppcn aus. Vor- und Nachteile einer Uni versität für eine Region zeigte Hans Moser

, Prorektor der Uni versität Innsbruck, auf. Hoch schulstrukturen würden zur • geistigän-Identität und zur Auf wertung eitler Region beitra gen. Die Gefahren liegen hinge gen in der Provinzialisierung und in der Zersplitterung der Ressourcen. Eine Universität in Südtirol müsse nicht nur für alle Sprachgruppen da sein, es müßten auch mehrere Fakultä ten eingerichtet werden. In die gleiche Kerbe schlug auch Gianni Costa, Vertreter der Universität Padua. Eine seiner zentralen Aussagen: Eine Hochschule

führte den Ta gungsteilnehmern das Modell der deutsch-französischen Uni versität Fribourg vor Augen. Nahezu alle Lehrveranstaltun gen werden in beiden Spra chen abgehalten, sämtliche Pu blikationen und Bücher liegen in beiden Sprachen auf, die ' Studenten können die Prüfun gen in. ihrer Muttersprache ab- legen. Briv bezeichnete diese Zwei sprachigkeit als „einen der größten Trümpfe“ der Uni Fri bourg. Die Zweisprachigkeit sei einer der wichtigsten Grün de für die Internationalität der Einrichtung

hin. Südtirol habe ei nen ständigen Aderlaß der aka demischen Kräfte. Eine Uni versität in Südtirol würde die sem Phänom'en entgegen wirken. Das Argument der Universi tät als „Quelle für Fachleute" wurde auch in der abschließen den Diskussion wiederholt zur Sprache gebracht. Positiv.be urteilt wurde zudem die Tatsa che, daß nunmehr offen über die Unifrage diskutiert werde. Landtagsabgeordneter Sepp Kußtatscher bekräftigte, daß aber auch die Vertreter der ita lienischen Sprachgruppe in die Diskussion

und „Quelle der geistigen Bereicherung“. In Freiburg gebe es natürlich auch Spannungen zwischen den beiden Sprachgruppen. Ei ne Studie habe aber gezeigt, daß Studenten ihre Vorurteile gegenüber der anderen Sprachgruppe im Laufe des Studiums wesentlich abbauen. Zurückhaltung in der Uni versitätsfrage übte hingegen Landesrat Bruno Hosp. Er be kräftigte lediglich den Stand punkt der SVP, demzufolge es für. die Ausbildung von Kinder gärtnerinnen und Grundschul lehrern „eigene universitäre Einrichtungen
21.01.1991
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Dolomiten

Pages:52 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:31.10.1997

Hits:Page 17
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vor dem Notar den Gründungs- akt. Offiziell anerkannt wird der universitäre Status aber erst nach der einvemehmlichen Genehmigung des Statuts durch Landesregierung und Italiens Wissenschaftsministerium. Von Dolomiten -Redakteurin Barbara Varesco (bv) Als Standort für die „Uni versität Bozen“ soll das alte Spital in Bozen sowie das Mis sionshaus in Brixen adaptiert werden. Erklärtes Ziel ist es, keine Konkurrenzangebote zu den bestehenden Hochschulen in Innsbruck und Trient zu rea lisieren. Daß mit Innsbruck

. Bestärkt in ihrem Nein zur Uni wurde die SVP durch die Tumulte an der Universität Trient, Ende der 60er Jahre. Im April 1971 sagte der 70köpfige SVP-Ausschuß einstimmig nein zu einer Uni: Die Landesuni versität aller Tiroler stehe in Innsbruck. Unter den gegebe nen Vorausetzungen würde sie nur zu einem „geistigen Pro vinzialismus“ führen. Stark waren die Warnungen vor einer Universität zweiter Klasse. Neben dieser offziellen Par teilinie gab es in der SVP aber auch Uni-Befürworter: In der Mehrzahl

nochmals klar, daß jedes Gründungsmitglied seine Unterschrift nur als rei ne Person und nicht für seinen Verband leistet. Selbiges wäre gar nicht möglich, weil es da zu die Beschlüsse der jewei ligen Verbände bräuchte. Ausgewählt wurden die Per sönlichkeiten, um eine mög lichst breite Basis in die Uni- gründung miteinzubeziehen. Seitens der „Dolomiten“ wur den die Funktionen und Ver bände nur angeführt, um dem Leser eine Orientierungshilfe beim Erkennen der jeweiligen Persönlichkeiten zu geben

. Heimatpfleger Ortner: Gehe nicht hin Bozen - Peter Ortner, Ob mann des Landesverbandes für Heimatpflege, nimmt die Einladung des Landes, heute den Gründungsakt der Uni Bozen mitzuunterschreiben, nicht an. Der Heimatpflege verband sei weder in die Vor bereitungsarbeiten einbezo gen worden noch habe es „das mindeste informelle Ge spräch“ gegeben. Es sei nicht üblich, vor dem Notar eine Ur kunde zu unterzeichnen .deren Inhalt man nicht kennt. Ent scheidungen dieser Tragweite seien auf jeden Fall verbands

- intem abzusprechen, was auf grund der kurzfristigen Einla dung nicht möglich gewesen wäre. Abschließend noch eine Klarstellung Ortners in Sa chen Uni: „Der Gesamttiroler Dachverband für Heimatpfle ge hat eine klare Resolution ge faßt, wonach im Sinne des Zu sammenwachsens der Euro paregion Tirol bestehende Einrichtungen gemeinsam ge nutzt werden sollen. “ Christian Masten: Bozen - Peinlicher Fehl tritt des „Alto Adige“ im Vor feld der heutigen Unigrün- dung. Mit den Worten „die Universität
31.10.1997
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Meraner Zeitung

Pages:16 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:01.11.1901

Hits:Page 5
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ihm. Inzwischen war es ->/, 1.2 Uhr geworden. Die deutschnationalen Studenten for derten die italienischen .Hörer auf, den Saal zn verlassen. Es drohte eine allgemeine Keilerei. Doch gelaug es deu besonneneren Elementen, die Gemüther so weit zn beruhige», daß um 12 Uhr mittags deutsche uud italienische Studenten ge meinsam den staubersüllteu Saal verließen. Hunderte von Neugierige» zogen vor die Uni versität, doch verhielt sich die Stndentenschast außerhalb der Aula ruhig. — Der Klub der italienischeil

ReichsrathSabgeordueteu in Wien trat noch vorgestern Abends zu einer Sitzung zu sammen, um die Vorgänge an der Jnnsbrncker Universität zu besprechen. Bon Seite der italien ischen Studenten derselben lag dem Klub ein Te legramm mit der Bitte um Schulz vor. Uebereiu- stimmend wurde vou sämmtlichen Rednern der Ansicht Ausdruck gegeben, daß die Erregung der deutschen Studentenschaft der Jnusbrucker Uni versität vollständig berechtigt sei. Was aber nicht zn billigen sei, sei das gewaltsame Vorgehen gegen die italienischen

herzliche Sympathieen entgegen gebracht nnd dies auch ost durch die That bewiesen haben, weshalb das gewaltsame Vorgehen der Teutschen sie sehr schmerzlich berührt hat. Wir sind ebenfalls, erklärte der Redner, gegen die Utraqnisierung der Jnnsbrncker Uni versität, wir tragen jedoch an den heutigen Zu ständen nicht die Schuld, sondern die Regierung muß es verantworten, daß sie uns noch immer die italienische Universität in Trieft vorenthält. — Ter Klub beschloß schließlich, eine Interpellation

an den Unterrichtsmiuifter zu richten, deren Petit folgende drei Punkte enthält: „Erstens, siud die Vorgänge, die sich heute an der Jnnsbrncker Uni versität abgespielt haben, dem Herrn Minister be kannt? Zweitens, ist derselbe geneigt, den italien ischen Professoren und Studenten den nothwen digen Schntz angedeihen zn lassen? Und drittens, ist es dem Minister bewußt, daß mit der Ein führung vou Parallelkursen an der Jnnsbrncker Universität die Frage nicht gelöst ist, sondern daß sie nnr durch Schaffung

einer italienischen Uni versität auf italienischem Boden gelöst werden kann? — Auch der Gemeinderath von Trient hat sich bereits mit dieser Angelegenheit besaßt. Er protestierte in einer Sitzung gegen das uugesetz- liche uud grobe Benehmeu der deutschen Studentenschaft, welche die heutige Vorlesung des Professors Tr. Menestrina in Jnnsbrnck verhin derte und damit den Traditionen der Barbaren tren blieb, von denen sie abstammt (!!>, Ter Gemeiuderath protestierte auch gegen die Regier nng, welche solchen Handlungen
01.11.1901
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Dolomiten

Pages:16 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:04.01.1967

Hits:Page 10
Snippet:
— das und jenes berührten, wie wir in der Folge berichten. Die Ausführungen über das Schul wesen im allgemeinen und über die geplante Universität in Bozen im, be sonderen, die Landtagsabgeordneter Raffeiner (THP) anläßlich der Bi lanzdebatte in einer früheren Sitzung des Landtages vorgebracht hatte, veranlaßt« Vizeassessor Zeiger zu einer ausführlichen Stellung nahme. Nach Ansicht Raiffelners — führte Zeiger aus — sei die Er richtung einer doppelsprachigen Uni versität für Rechts- und Staatswis senschaften in Bozen

Mittelschulen seien bei den Bewer bern, die an einer ausländischen Uni versität studierten, bessere Kennt nisse vorgefunden worden als bei solchen, die ihr Studium 'an einer italienischen Universität absolvierten. Dieses Urteil sei von italienischen Universitätsprofossoren selbst abge geben worden, die bei den Befähi gungsprüfungen anwesend waren. Hinsichtlich der restlichen Fakul täten habe er den angehenden Uni versitätsstudenten geraten, an italie nischen oder ausländischen Univer sitäten zu studieren

müsse allerdings be dacht werden, daß das Thema „Uni versität in Bozen“ immer wieder von selten jener Personen aufgeworfen werde, für die es gleichsam ein Greuel sei, anzuschen, wie Südtiroler außerhalb Italiens studierten. In die sem Sinne habe sich wiederholt Prof.- Tramarono (PRI) geäußert, der of fenbar vermeiden möchte, daß Süd tiroler im Ausland studieren und da bei „verdorben" werden. Im Elaborat der Neunzchnerkom- mission heiße es lm Zusammenhang mit’ der eventuellen Errichtung

einer Universität in Bozen: „Jede Entschei dung auf diesem Gebiet muß von Überlegungen politischer Natur ab- sehen und darf nicht ohne vorher gehende Beratung mit der Region und den interessierten Provinzen er folgen". Die Doppclsprachigkeit der Uni versität wäre an sich begrüßenswert, fuhr der Redner fort: Wie könne man aber praktisch eine echte Dop- pelsprachigkeit erzielen, wenn die italienischen Besucher die deutsche Sprache So gut wie gar nicht beherr schen? Das gleiche gelte sinngemäß für die Hörer
04.01.1967
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Dolomiten

Pages:48 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:28.01.1995

Hits:Page 13
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zuständi gen Landesräten - in Rom vor sprechen. Dabei soll geklärt werden, welche Art von Uni versität in Südtirol überhaupt möglich ist. Ausgelotet werden soll dabei auch, für welche Ko sten Rom bereit wäre aufzu kommen. Die Errichtung einer staatlichen Universität schließt Dumwalder aber aus. Sind diese Fragen einmal alle geklärt, werden sich die ver schiedenen Gremien - darunter auch die SVP - noch einmal mit der Frage einer Südtiroler Uni versität . auseinandersetzen. Erst dann'soll die Landesre

, den Südtiroler Erfinder der Schreibmaschine. Lukesch knüpft mit seiner Uni versitätsidee für Südtirol an die Tradition großer Tiroler Erfinder an und an einen gänzlich anderen Ansatzpunkt, der in der bisherigen Universitätsdebatte auch nie bedacht wurde. „Was uns in dieser Region wirklich fehlt, ist eine Technische Universität“, meint Lukesch. Innsbruck soll Landesuni versität für die Region Tirol bleiben. „Südtirol soll sich bei den neuen universitären Struk turen doch die Rosinen heraus- icken, das wäre

sinnvoll“, ann Lukesch mit den gegen wärtigen Vorschlägen wie ein zelne Jus-Fächer oder kleine Wirtschaftsstudien nichts an fangen. In diesen Bereichen sei man gut versorgt, und neue Notwendigkeiten könne die Landesuniversität mit beste henden (Padua) und neuen Ko operationen (Trient) abdecken. „Was uns in diesem Raum fehlt, ist eine Technische Uni versität", verweist Dieter Lu kesch ayf jene Tiroler Studen ten, die bis dato nach Wien, Graz, München oder Zürich ge hen müssen. DieTechnische Fa kultät

das gestrige Treffen des Siidtirol-Kontaktkomitees in Innsbruck. Im Bild (v.lnr.) die Landeshauptleute Wendelin Weingartner und Luis Dumwalder sowie Europapar lamentarier Michl Ebner. Foto: SNS/Guggenberger Uni: „Und sie braucht sie doch“ LH Durnwalder bleibt dabei: Eigene Universität für Südtirol / Entscheidung im April Bozen - Landeshauptmann Luis Durntvalder bleibt dabei: Südtirol braucht eirie'eigene Universität. Nach der Klausurtagung der Landesregierung am vergangenen Donnerstag

die Technische Universität ähnlich wie renom mierte Ausbildungsstätten in England eigene Betriebe als Starthilfe schaffen. „Die Uni versitäten waren hier ein Nu kleus für die Entstehung von Betrieben“, verweist der Uni versitätsprofessor auf die weit reichenden Effekte.' Die unlängst beklagte Ab wanderung bzw. den geringen Rückfluß von Südtiroler Ab solventen nach dem Abschluß der Studien in Innsbruck sieht der Tiroler Abgeordnete diffe renziert. Dies trifft bei den Ju risten und bei den Lehrern sei ner
28.01.1995
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