Search result: John

Number of results: 47914

Sort by:

Filter by:
Media type
Name
Date of publication
Time of publication
Year of publication
Place of publication
Author
Publisher
Category
Language
Location
Person
Organization
No. Preview about the work Date/details
01 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1949/13_08_1949/DOL_1949_08_13_2_object_1199679.png

Dolomiten

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:13.08.1949

Hits:Page 2
Snippet:
Moskau ruft zur Beseitigung Titos auf €fne .Kciegeerfläcung" Kurlands an Jugoflarolcn <8efy cfmnfsDoüec Bombcnanfcf)Iag Prag, 12. August. Gestern um Mitter nacht explodierte eine Bombe in dem Wa gen des amerikanischen stellvertretenden Luftfahrtattachés in Prag. Hauptmann John Childs. Der Wagen, den Childs vor seinem Ilause hatte stehen lassen, war leer und schwer beschädigt, aber nicht gänzlich zertrümmert. Zahlreiche Fensterscheiben der Umgebung gingen in Stücke. Wie die Polizei später

von 11 s e L1 n d 25 Allo Rechte vorbehalton: LitvrnrLclio Atreatiir T« fìrollcr We.temlarf Tieni Dann nahm er die weinende Lore am Arm und führte sie zu ihrem Pferde. Neben Afgo stand das Pf cid des Verstorbenen, wie herte ängstlich und suchte mit seinen Nüstern die Luft in sich einzuziehen. «Wir müssen das Pferd mitnehmen», sagte Lore und streichelte das unruhige Tier. Es wollte nicht fort von der Stelle, an der sein toter Herr begraben lag! Da griff John in die Zügel und führte das Pferd langsam fort. Der Kopf

des Tie res wandte sich immer wieder zurück. Als sie auf eine Anhöhe kamen, öffnete sieh ihnen nochmals ein Rückblick auf das Tal in der Ferne, wo «Newburry» lag. Lore lenkte das Pferd neben ihren Mann, schweigend sahen sie hinab ins Tal. Leichte weiße Rauchwolken verrieten, wo die Farm gestanden haben mochte. Der Dunst der Brandnacht lag wie ferner Nebel über der fernen Lichtung, der John Hamilton fünf Jahre seines Lebens geopfert hatte. John war ruhig, hart, ohne Tränen. Lore blickte ihren Mann

an und sah dann noch einmal zurück nach «Newburry». Um dieses Haus dort unten trug sie eine Trauer. Zu Ende dieser Traum. Lore war hier nicht glücklich gewesen. Nie. Nicht einmal die ersten Tage. Hätte ich nur nie meine Heimat verlassen,dachte sie. Nun «var es doch zu Ende. Sie brauchte sich keine Vorwürfe zu machen. Sie hatte tapfer ge kämpft, Bis zuletzt. Jetzt war es eben zu Endo. Sie würden wieder unter Menschen leben. Sie war ja noch so jung ... * Am westlichen Ufer des Albert-Sces traf John

die erste englische Patrouille. Sic war von Sergeant Broon geführt, einem jungen, kräftigen, hellblonden Burschen, den John gut kannte. In wenigen Worten berichtete John das Geschehene. Er hatte Mühe, den jungen Ser geanten davon abzuhalten, sofort die Ver folgung der Bantus aufzunehmen. «Ich bitte Sie, meine Frau nach Wadelei zu bringen.» «Das 1 ist unmöglich, Sir», erwiderte der Unteroffizier. «Meine Kompanie steht am Ostufer des Sees. Wenn cs Ihnen recht ist, bringe ich Mrs. Hamilton nach Kibero
13.08.1949
Animated view View list View tiles
02 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1969/09_08_1969/DOL_1969_08_09_22_object_1613339.png

Dolomiten

Pages:24 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:09.08.1969

Hits:Page 22
Snippet:
, sie zu beschützen. Als John wieder sprach, tat er es leise, beinahe als spräche er zu sich selbst: „Zwei Jahre lang habe ich sie gesucht... Mary sia und Karen. Endlich entdeckte ich' ihre Spur, finde Marysia tot, und mein Kind ist mir so fremd geworden, daß cs davonlüuft, wenn es mich sicht. Was habe ich getan, um das zu verdienen?" Die letzten Worte stiegen beinahe wie ein Flehen zum dunkler werdenden Himmel auf. Er hörte Hannas Stuhl knarren, als sie aufstand und zu ihm kam. „Im Leben bekommt man nicht immer

von sich stieß, die man ihm entgegen brachte. Er drehte sich um und legte die Hand über die ihre. „Ich danke Ihnen“, sagte er. Sie entfernte sich ein paar Schritte von ihm und blieh dann, die Fland auf dem eisernen Trep pengeländer, stehen. Ihm fiel auf, wie aufrecht sic sich hielt, als sei sie ihrem innersten Wesen nach sehr stolz, beinahe selbstherrlich. Ihm halb den Rücken zuwendend, sagte sic dann ein wenig zögernd: „Mr. Dcnnison „Bitte, nennen Sie mich John", sagte er, um sie zu ermutigen. Sic lächelte

ihm über die Schulter zu und schien sich über den Vorschlag zu freuen. „Es ist jetzt alles sehr schwer für Sie, John, und niemand versteht das besser als ich. Aber die Dinge sind nicht immer so, wie sie zu sein schei nen. Warum gehen Sic nicht zu Irena und reden mit ihr, ruhig, ohne harte Worte ... ohne vorein genommene Gedanken?“ Er sah sic an. Das müde Gesicht war flehend auf ihn gerichtet. Sie hatte den aufrichtigen Wunsch, daß für ihn alles gut würde. „Hanna Suva", sagte er, und zum erstenmal klang

Schritten näherte er sich dem Haus. In der Dunkelheit wirkte es völlig verändert. Die umstehenden Bäume glichen schwarzen Schat ten; leise raschelten sic im Abendwind, so daß man glaubte, von überallher geheimnisvoll flüstern de Stimmen zu hören. Ein Licht schimmerte durch das kleine Fenster, das sanfte Licht einer Oellampc. Vor der roh ge zimmerten Tür blieb er stehen und klopfte scharf. Und noch bevor der Klang verhallt war, rief eine Männerstimme: „Prosze!“ John drückte die schwere Klinke nieder

und trat ein. Zuerst konnte er niemanden sehen, der ihn gerufen haben könnte. Der kleine Raum schien leer zu sein. Dann sah er, daß sich in einem Win kel neben einem fleckigen Ofen ein alter Mann steif von einem wackligen Stuhl erhob. „Wer sind Sie7“ Die Frage kam rasch und unbe haglich, ängstlich beinahe. John wich ihr aus. „Wohnt Irena. Rolke hier?“ fragte er in seinem umständlichen Polnisch. Der Mann stand da und stützte sich auf die Rückenlehne seines Stuhles, Er war sehr groß- und dünn. Er trug
09.08.1969
Animated view View list View tiles
03 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1987/21_02_1987/DOL_1987_02_21_14_object_1354784.png

Dolomiten

Pages:30 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:21.02.1987

Hits:Page 14
Snippet:
1 UNSER SAMSTAG ROM AN ~9l O Günther Kom - Ulteraturagentur - 8111 Bayer- soien/Obb. • Kreis Garmisch-Partenkirchen John Latimef hatte für diese nicht un berechtigten Hinweise seiner Frau je weilen nicht mehr übrig als ein paar gehässige Ausfälligkeiten. Doch an die sem Tag hatte Mary Glück. John regte sich nicht, als sie so lautlos wie möglich die Tür hinter sich zuzog. Es entsprach ebenfalls Mary Latimers täglicher Gewohnheit, sich nach dem Aufstehen für einige Minuten mit einer Tasse Tee

ins Wohnzimmer zu setzen, um die Ruhe und Stille des anbrechen den Morgens ein wenig zu genießen. In letzter Zeit waren diese Momente aller dings zu einem fragwürdigen Genuß ge worden, denn ihre Gedanken konzen trierten sich zwangsläufig auf John und ihr fragwürdiges Eheleben. An diesem Morgen blieb Mary jedoch nicht wie sonst in der Gegenwart stehen. Irgend etwas veranlaßte sie, weit zu rückzugreifen, um nach dem Grund der Wandlungen zu suchen, die ihr Dasein _ nun solchermaßen überschatteten. Sie v glitt

in Gedanken zurück in jenes Jahr, in dem John und sie sich auf der Schule kennengelemt hatten. Damals, vor zwanzig Jahren, lebte sie mit ihren Eltern und Geschwistern in bestem Einvernehmen und besuchte das Carter College. Es war kurz nach ihrem achtzehnten Geburtstag, als John in ihre Klasse eintrat. Er war zusammen mit seinem Vater nach dem Tode der Mutter von Madison in Wisconsin nach Cleve land übergesiedelb John war damals ein hübscher, blau äugiger Bursche mit einem ständigen Lächeln auf den Lippen

, dem die Mäd chen in hellen Scharen nachliefen. Ei genartigerweise hatte er sich aber gleich von Anfang an ausschließlich an sie ge halten. Wohl flirtete er gerne, aber ir gendwie hielt ihn eine gewisse Scheu ' stets davor zurück, sich mit seinen übri gen Klassenkameradinnen eingehender abzugeben. Auflösung des vorigen Rätsels. Natürlich war sie damals glühend ver liebt gewesen in John, und jedes seiner im Überschwang , hervorgesprudelten Worte war für sie von enormer Bedeu tung. Jetzt—in dieser Zeit

des Kummers und der Bedrängnis — dachte sie mit einer leisen Wehmut zurück an jene lau en, glücklichen Sommerabende, die sie mit John etwa im Park oder auf einsa men, langen Spaziergängen verbracht hatte. Nicht, daß John Latimer etwa die Zeit damit vertrödelt hätte, ihr Liebes- schwüre zuzuflüstem. Als er sie zum erstenmal küßte und sie vor lauter innerer Bewegung ein paar Tränen vergoß, bemerkte er lediglich: „Da habe ich ja etwas Schönes ange stellt!“ Und als sie in den darauffolgen den Monaten
21.02.1987
Animated view View list View tiles
04 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1963/06_12_1963/DOL_1963_12_06_16_object_1555887.png

Dolomiten

Pages:16 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:06.12.1963

Hits:Page 16
Snippet:
Seite 12 f) Dolomiten Freitag, den 6. Dezember 1963 — Nr. 280 SPORT 28 Länder bei der ISK-Abstimmung: Weltsportpresse wählte zum dritten Mal Brumel Nur ganz knapper Vorsprung vor Amerikas.Assen John Pennel und Don Schollander Sin Kim Dan „Sportlerin Nr. 1° — Gerhard Hetz auf dem neunten Platz Was noch keinem Sportler glückte, gelang dem Russen Valerij Brumel. In der Abstim mung der Welt-Sportpresse landete er zum dritten Mal hintereinander auf dem ersten Platz. Aber diesmal war der Vorsprung

des Weltrekordmannes im Hochisprumg nur hauch dünn. Hatte er sich im Jahre 1961 zum ersten Mal mit 77 Punkten Vorsprung an die Spitze gesetzt, so betrug dieser im Jahre 1962 noch 22 Punkte. Diesmal aber war dos Ergebnis der weltweiten ISK-Abstimmung, an der sich 28 Länder aus allen fünf Erdteilen beteiligten, so knapp, daß der 21jährige Student aus Mos kau nur drei Punkte vor dem amerikanischen Stabhochspringer John Pennel, elf Punkte vor dem Kraulschwimmer Don Schollander (USA) und 18 Punkte vor dem Zehnkampf

- Weltrekordmann Yang (Formosa) lag. Für jedes Land konnte ein bekanntes Sport blatt oder eine repräsentative Tageszeitung abstimmen. Auf dem Stimmzettel waren fünf Namen zu nennen. Fünf Punkte gab es für den besten, vier für den zweitbesten Sportler der Weit usw. Hier das Ergebnis 1963: Punkte 1. Valerij Brumel (UdSSR), Leichtathlet, 65 2. John Pennel (USA), Leichtathlet 62 3. Don Schollander (USA), Schwimmer 51 4. C. K. Yang (Formosa), Leichtathlet 47 5. J.Nilsson (Schweden), Eisschnelläufer 24 6. J. Clark

beim Moskauer Länder kampf UdSSR—USA, höher eingeschätzt als die verschiedenen Weltrekordhöhen des 22jäh- rigen amerikanischen Stabhochspringers John Pennel mit der Glasfiberstange. Pennel hat sich mit der Schnellkraft dieses modernen Sportgerätes so vertraut gemacht, daß er sich binnen Jahresfrist um 62 Zentimeter steigerte und den Weltrekord ein halbes Dutzend Mal verbesserte: 4.95, 4.97, 5.04, 5.10, 5.13, 5.20 Meter. Die beinahe schon zur Tradition gewordene Vorherrschaft der Leichtathleten

: 1. C. K. Yang, Formosa; 2. Amaury Pasos, Brasilien; 3. Don Schollander, USA; 4. John Pennel, USA; 5. Nelson P. FHho, Brasilien. Bnlgarien „Rabotnltdiesko delo" ln Sofia: 1. Valerij Brumel, UdSSR; 2. John Pennel, USA; 3. Igor Ter-Owanesian, UdSSR; 4. Ralph Boston, USA; 5. Wassilij Kusnezow, UdSSR. Deutschland „Sport-Illustrierte" ln München: 1. C. K. Yang, Formosa; 2. Jacques Anquetil, Frank reich; 3. Jimmy Clark, Schottland; 4. Jurij Wlassow, UdSSR; 5. Valerij Brumel, UdSSR. England „World Sports" in London
06.12.1963
Animated view View list View tiles
05 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/AZ/1935/14_08_1935/AZ_1935_08_14_3_object_1862649.png

Alpenzeitung

Pages:6 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:14.08.1935

Hits:Page 3
Snippet:
zu engagieren, die 'Robots konstruiert«. Mary war jedenfalls ^Klingelzeichen in der Wohnüngstür riß ihn ,s leinen Gedanken. „Lizzy!' dacht« «rfröhlich, nn mit Lizzy, dem süßen Ziegfeld-Girl, hatte tt ,« Zeichen beim Klingeln verabredet: zweimal ^ zweimal, kurz. Sofort klatscht« Reginald in - Mlide, und wenige Augenblicke später «r „Mister Lohn.' öffnen!' befahl Reginald. Mister Äohn' bekleidet« im Haus« Reginald o'x die Stelle eines Faktotums. Sem Beiname lister' zwar insofern irreführend, als John

ar das Aussehen und die Bewegungen eines Renschen hatte, jàch ein Robot, wenn auch ein abezu vollkommener war. Mister John war da» lanzstück der Minnesota Robot Factory, ein iustermodell, das in halbjähriger Zusammenar it von Reginald und Mary konstruiert worden ar, ein ausgezeichnetes/Robot-Exemplar, das fast anschliche Eigenschaften hatte: Mister John ge- orchte aufs Wort, sofern ihm diese vorher auf !ner Schallplatte eingefügt worden war, machte lle Bewegungen, die man ihm durch bestimmte Redewendungen

vorschreiben konnte, und verstand uch die Wohnungstüre zu öffnen. Auf das .ommando Öffnen hätte Mister John sich in ielfer Rechtswendung umdrehen müssen, er Hütt« er Tür zuschreiten müssen, — aber Mister John lieb unbeweglich stehen. „Nanu, was ist denn mit Dir heute los', wun- erte sich Reginald, „sicher hat sich wieder einmal ine Schraube gelockert. Ich muh nachher gleich inmal nachsehen. ..' Wieder klingelte es, zweimal lang, zweimal kurz, »eginald wollte selbst zur Tür laufen, aber auf inmal drehte

sich Mister John schwerfällig um. md stellte sich in den Weg. Reginald Fox fluchte: So geh' doch endlich weg, Du Idiot!' Der Robot stand wieder unbeweglich. Reginald, er eine Kollision. mit den Stahlmassen seines Faktotums vermeiden wollte, versucht« jetzt, rechts n ihm vorbeizukommen. In diesem Augenblick, ährend.Lizzy draußen zum'dritten Male klin- M, machte der Robot einen schweren Schritt nach links und versperrte Reginald wieder den Aeg. «Du verfluchter Hund, — was ist denn mt Dir los? Salutieren

den Weg ver sperren konnte. Aber in der Sekunde, als der Stuhl in Schulterhöhe des Robots gehoben wurde, hielt Reginald jäh inne: Mister John hätte eine neue, ganz unbekannte Bewegung gemacht, , und hielt plötzlich in seiner Stahlfaust eine Pistole, deren kleine Mündung gerade auf Reginalds Kopf deutete. Sofort ließ Reginald den Stuhl fallen und duckte den Koos. Aber gleichzeitig folgte ihm der Maschinenmensch mit der Pistole, die immyr auf Reginalds Kopf gerichtet blieb
14.08.1935
Animated view View list View tiles
06 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/MEZ/1916/15_01_1916/MEZ_1916_01_15_5_object_645947.png

Meraner Zeitung

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:15.01.1916

Hits:Page 5
Snippet:
der englischen Presse angegriffen und in den Londoner Theatern und Varietees verhöhnt werden, wiederholt Klage geführt. Es scheint, daß die Italiener für diese Behandlung jetzt Vergeltung üben wollen. In italienischen Zeitungen sind nämlich in jüngster Zeit wiederholt gegen England ge richtete ernste und satirische Ausfälle zu ver zeichnen. So veröffentlicht die Weihnachts nummer des Mailänder Witzblattes „Guerin Meschino' unter der Ueberschrist „Marconi und fem Freund John' folgendes Gespräch: Marconi

: Wie geht's, John? John: Sehr gut. Marconi: Du siehst in der Tat blühend aus. In Italien sehen die Menschen viel ma gerer und blasser aus. John: Sport und Roastbeef. Wenn an wenden Italiener Sport und Roastbeef, wer den stark und rosig. Versuchen. Marconi: Ja, das wissen wir auch. Aber zum Sport braucht man Zeit, zum Roastbeef Geld. Wir sind arm, müssen viel arbeiten und können wenig ausgeben. John: Aah! Ich bedauern, aufrichtig be dauern! Marconi: Danke. Aber wir schämen uns nicht. Wir glauben, daß Geld

etwas sehr Wichtiges, aber nicht alles ist. John: Eine originelle Idee! Marconi: So haben wir uns cuf deine Seite geschlagen, ohne die Opfer, die uns das kosten wird, vorher zu berechnen und ohne von dir einen Finanzkontrakt zu fordern. Weißt du das, John? John: Weiß, weiß! Sehr edles Beneh men, sehr romantisch, edel. Marconi: Wir sind keine Griechen, Bul garen oder.... John: ?es! Marconi: Wir sind nicht dem „Sieger' zu Hilfe geeilt, wie man vor einem Jahre in der „Times' lesen tonnte. John. Phrase

, nicht von „Times', son dern von Cambon. Marconi: Ja, aber euer Mililärkritiker Repington fand sie richtig und geistreich. John: Vorbei, vorbei! Unwichtiger Irr tum! Worte, Worte, Worte! Marconi: Du hast recht, nur Taten zählen. Kannst du fünf Minuten zuhören, John? Ich muß dich ernsthast sprechen. John: Ich sein zu deiner Verfügung. Marconi: Du siehst, mein Freund, wie unsere Soldaten sich tapfer schlagen, ohne ihr Blut zu schonen. John: Vt>«. Filüund illinv. Marconi: Aber du weißt auch besser

als ich, daß man den Krieg nicht mit Vlut allein gewinnt. Nötig sind Ausrüstung. Waffen. Munition, und das alles kostet Geld. John: Du nötig haben kleine Anleihe? Marconi: Bitte, laß mich zu Ende spre chen. Wir oerlangen durchaus tein Geld da für. daß wir uns schlagen. Wir verlangen nur von dir, John, daß du dir nicht die Waren, die wir notwendig brauchen, rrie Kohle, drei fach über den gewöhnlichen Preis von uns be zahlen läßt. Wenn du deine an sich schon armen Ver bündeten noch ärmer machst, schädigst
15.01.1916
Animated view View list View tiles
07 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1969/21_06_1969/DOL_1969_06_21_18_object_1612043.png

Dolomiten

Pages:24 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:21.06.1969

Hits:Page 18
Snippet:
1 Als er das Gebäude der Britischen Botschaft ** in Warschau betrat, hegte John Dennison be rechtigte Zweifeh daß sich hier seit seinem letzten Besuch vor zwei Jahren auch nur das geringste verändert habe. Die Empfangsdame war zwar eine andere, doch war sie ebenso ruhig und gewandt wie ihre Vor gängerin, hatte das gleiche wohlfrisicrte Haar, die gleichen langen lackierten Fingernägel. Er näherte sich ihrem Schreibtisch mit einer Forschheit, die sie offensichtlich erschreckte. „Ich möchte

? „Ihren Namen, bitte.“ „Dennison.“ „Sie sind selbstverständlich Brite?” „Natürlich.“ Sie entfernte sich mit Schritten, die durch ihren engen Rock klein und geziert wirkten, und John wandte sich ab und begann, rastlos auf und ab zu gehen. Die stille, beinahe klösterliche Atmosphäre des Hauses, der unaufdringliche, guten Geschmack verratende Teppich, die Blumen, all das weckte seinen bitteren Groll. Nur der Stoß ordentlich und unbenutzt ausschcndcr Zeitschriften hatte etwas typisch Britisches

an sich. Er lächelte grimmig, als er sich fragte, wie dieser neue Beamte wohl sein würde. Mit Hobart hatte er Schwierigkeiten über Schwierigkeiten gehabt. Vor zwei Jahren hatte cs ihn angeckclt, daß der Bursche so sorgfältig vermieden hatte, sich einzumischen. Sein unerschütterlicher Glaube, daß alles sich zum besten wenden würde, ja, daß nicht einmal etwas Ernstliches vorläge, hatte John vor Wut beinahe zum Berserker gemacht. Er erinnerte sich nicht gern an jene Zeit,vor zwei Jahren, an die enttäuschte Qual

war als die meisten Männer von zweiunddreißig Jahren .. zwei Jahre der Erinnerungen, die abwechselnd zärtlich und bitter gewesen waren, hatten sein Temperament hitziger, seine Lebensanschauung zynischer werden lassen. Er hatte die Länge des Wartezimmers etwa ein dutzendmal abgeschritten, bevor sich die Tür öffnete und hinter der Empfangsdame ein großer hagerer Mann in einem gutgebügcltcn Anzug auf ihn zukam. Freundlich reichte der Mann ihm die Hand. „Sind Sie Hobarts Nachfolger?" fragte John brüsk

und ohne Umschweife. „Das stimmt. Mein Name ist Blythe, Donald Blythe.“ Seine blauen Augen waren offen und ehrlich, sein Gesicht sah aus, als sei es vor weniger als einer Stunde rasiert worden, die helle Haut war glatt und makellos. Trotz seines jugendlichen Aussehens wirkte er selbstsicher und so gelassen, als hätte er die Begabung, jede Angelegenheit mit vollendeter Leichtigkeit zu erledigen. John machte sich daran, diese Vorstellung zunichte zu machen. „Ich bin John Dennison", sagte er schroff. Langsames
21.06.1969
Animated view View list View tiles
08 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1969/31_10_1969/DOL_1969_10_31_27_object_1615744.png

Dolomiten

Pages:32 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:31.10.1969

Hits:Page 27
Snippet:
ihm der völlig bedeutungslose Gedanke, daß er jetzt wußte, was es heißt, „an die Wand ge drängt worden“'zu sein. Die beiden Männer sahen einander lange an, dann schwang Stefan die Beine über den Bettrand und ging ans offene Fenster, um seine Zigarette hinauszuwerfen. Es schien die Art des Mannes, sich leise und be dächtig zu bewegen, und es kostete John unge heure Willensanstrengung, den anderen nicht anzu brüllen und zu fragen, was er hier wolle. Endlich drehte Stefan sich um. Selbst mit dem Rücken

zum Licht sah er noch immer gut aus, sein schöner Kopf saß auf breiten Schultern, seine Hüften wirkten in den gutsitzen den Breeches schmal. Kein Wunder, daß Irena ihn als möglichen Gatten in Betracht gezogen hatte. John sah ihn mit festem Blick an, doch in seiner Magengrube hatte er'ein Gefühl der Leere, über das ihn auch sein vorgctäuschtcr Mut nicht hin wegtäuschen konnte. Also saß er, kaum hatte er geglaubt, daß für ihn alles gut ging, endgültig in der Tinte. Stefan Obadowski hatte ihn eingeholt

. Der Wettlauf zwischen ihnen war entschieden. Doch als der Mann das Schweigen brach, klang seine Stimme freundlich, als sei er zu' einem Harm losen Gespräch gekommen. „Nun, Mr. Dennison“, sagte er in seinem stark akzentuierten Englisch, „ich habe auf Sie gewartet. ' Wir müssen uns über viele Dinge unterhalten... ja, über sehr viele ... Sie und ich.“ 14 Als Stefan Obadowskis Worte verklungen wa ren, stählte John Dennison sich gegen das Unver meidliche, das folgen mußte.-' "Seine Gedanken schweiften sofort

zum Sieger wurde? Er lächelte bitter, und Stefan setzte sich aufs Bett. '„Nun, Mr. Dennison? Haben Sie nichts zu sa gen?“ „In England würde man sagen, ich sei ,auf frischer Tat ertappt* worden“, erwiderte John mit einem schwachen Versuch zu scherzen. „Auf frischer Tat ertappt“, widerholte Stefan langsam. „Das muß ich mir merken. Wie Sie sehen, lerne ich sehr eifrig Englisch. Eines Tages würde ich gern hinfuhren. Nicht um dort zu leben, ver stehen Sic, aber um Ihre Methoden kcnncnzuler- , nen

holte ein Papier aus der Tasche und entfaltete cs, „Hier heißt cs, Sic hätten einen Angehörigen der Miliz tätlich angegriffen tyid verletzt.“ Er pochte herausfordernd auf das Papier, und John wandte den Blick ab. Er vermutete, daß das nur recht und billig war. Stefan faltete den Bogen wieder ordentlich zu sammen und steckte ihn in die Tasche zurück. „Es tut mir nur leid, daß ich 1 so lauge auf den Bericht warten mußte. Aber trotzdem hatte ich' Glück, weil er noch heute hier ein traf. Manchmal
31.10.1969
Animated view View list View tiles
09 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1958/29_12_1958/DOL_1958_12_29_12_object_1588504.png

Dolomiten

Pages:12 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:29.12.1958

Hits:Page 12
Snippet:
. Mit erheblichem Abstand folgen ex aequo auf dem zweiten Platz Amerikas Zehnkampf- Phänomen Rafer Johnson und Australiens Weltrekordschwimmer John Konrads. Der 23jährige farbige Athlet aus Texas, der sich als Sohn eines Plantagenarbeiters dem Zahn arztstudium widmet, schraubte in diesem Jahr — trotz einer noch nicht richtig ausgeheilten Knieverletzung — den Zehnkampf-Weltrekord auf 8302 Punkte. Glänzend hat in diesem weltweiten Referendum der australische Sport abgeschnitten. Er brachte drei Vertre ter

unter die ersten Zehn. Gleich hinter El- liot folgte, zusammen mit Johnson, der sechzehnjährige Schwimmer John Konrads, während dessen Schwester, die dreizehnjäh rige lisa Konrads, auf dem neunten Rang kam. Der zukünftige Architekt aus Sydney, dessen Eltern aus Lettland stammen, schrieb sich heuer als siebenfacher Weltrekordler auf den Schwimmdistanzen zwischen 200 und 1500 m Kraul ein. Über 200 m erreichte er eine Zeit von 2.04,8, über 400 m von 4.21,8, über 800 m von 9.17,7 und über 1500 m von 17.28,7

, ihm seine Amateureigenschaft abzuerkennen, hinweg bringen. Für jedes Land konnte eine repräsentative Zeitung abstimmen. Auf jedem Stimmzettel durften fünf Namen genannt werden. Fünf Punkte gab es für den Besten, vier für den zweitbesten Sportler der Welt usw. Hier das genaue Ergebnis: 1. Herb Elliott (Australien) Leichtathlet 99 Punkte 2. Rafer Johnson (USA) Leichtathlet 53 Punkte . — John Konrads (Australien) Schwimmer 53 Punkte 4. Roger Rivière (Frankreich) Radfahrer 36 Punkte 6. Armin Hary (Deutschland) Leichtathlet

, Radrennfahrer 1955: Sandor Iharos, Ungarn, Leichtathlet 1956: Wladimir Kuz," Rußland, Leichtathlet 1957: Wladimir Kuz, Rußland, Leichtathlet 1958: Herb Elliott, Australien, Leichtathlet In Melbourne: Fünf Australier Großenteils trafen die befragten Redaktio nen "ihre Auswahl in einer internen Abstim mung. So teilte uns „Sportowlec*! Warschau mit, daß Elliott .unter 13 Mitgliedern des Re daktionskollegiums die Maximalpunktzahl von 130 erreichte, vor Krzyskowiak ,98, John Kon rads 97, Johnson 78, Rivière

vielleicht daraus hervor, daß auch alle anderen Plätze an Einheimische vergeben wurden. Als weitbeste Sportlerin stellte sich die Schwimmerin lisa Konrads heraus, doch stand ihr die langbeinige Rumänin Iolanda Balas, die in diesem Jahr den Hochsprungweltrekord am laufenden Band verbesserte, kaum nach. Wie die Länder wHhiten Australien The Spo.rting Globe, Melbourne 1. Herb Elliott, Australien 2. Ashley Cqóper, Australien ■ 3. John Konrads, Australien 4. Gary Chapman, Australien .... 5. Stuart McKenzie
29.12.1958
Animated view View list View tiles
10 /tessmannDigital/presentation/media/image/Page/DOL/1933/21_10_1933/DOL_1933_10_21_8_object_1195781.png

Dolomiten

Pages:16 Pages
Media type:Newspaper
Publication date:21.10.1933

Hits:Page 8
Snippet:
sein muß. Weißt nim ein DAM EN-MKNTEL In* u. ausländische Modelle, moderne Stoffe u. Farben, ganz gefuttert mit u. ohne Pelzgarnituren. Von Lire 8S bis 250, kaufen Sie am besten nur bei mm 16 Jahre alt, aber ein fixes, gewecktes Kerl chen, ein Irländer. Heyden hatte in des Jungen Augen soviel Pfiffigkeit entdeckt, daß er beschloß, einen Versuch mit ihm zrr machen. Er klingelte. In, nächsten Augenblick stand John, so hieß der Boy, im Zimmer. „Mister haben geklingelt?' fragte der Junge demütig. „Jawohl

, mein Sohn!' Ich habe mit dir 311 reden! Wie alt bist du, John?' „Sechzehn Jahre, Mister. Heyden sah den Jungen wohlwollend an. „Du scheinst ein geweckter Junge zu fern! Leben deine Eltern auch in Newyork?' „Nein, Mister. Die sind tot.' „Hast du Geschwister?' „Nein. Mister.' sagte der Boy leise. „Höre. John, willst di, mir einen Gefallen tun?' „Jeden, Mister', sagte Jolpi begeistert. „Also höre gut zu. Du weißt doch, daß imsere Propeller gestohlen worden sind? „Ja. Mister.' Sin pfiffiger, verschmitzter

Zug ging über Johns Jungengesicht. Heyden bemerktc es. „Weißt du. wo sich die Propeller be finden?' John sah ihn erschrocken an und schwieg. „Höre. John! Du kannst dir zehntausend Dollar verdienen, wenn du die Propeller herbeifchaffst.' Die Summe schien dem Jungen den Atem zu nehmen. „Ich weiß nicht, Mister! Ich weiß nicht, wo sie sind!' Heyden pickte freundlich. „Jck> glaube, daß Miß Astor ihre Hand im Spiele hat, imd daß sich die Propeller hier befinden. Denkst du nicht auch, John?' Der kleine

Irländer sah zu Boden und schwieg. „Nun, John, meinst du nicht auch?' „Ja, Mister', sagte er dann zögernd. „Das kann wohl so sein.' Heyden fuhr mit ruhiger Freundlichkeit fort: „John, du bist doch ein fixer Junge, und der hat doch sein« Augen überall. Denke einmal nach!' John dachte nach. „Gestern nachts', sagte er dann langsam und stockend, „ist der Williams» das ist der Negerchauffeur, mit dem .Hausmeister fort- gewesen. Sie sind erst gegen 1 Uhr zurück- gekommen und haben was mitgebracht.' Heyden

horchte gespannt auf. „Lilas mitgebracht? Was denn. John?' „Es war in Tücher eingchüllt und sehr schwer. Vier Mann haben es nicht in den Keller gebracht.' „Wie sah es aus, John?' Immer gespann ter wurde Heydens Miene. „Sehr lang und schmal, Mister.' Heyden atmete tief auf. „Siehst du, John, das warm die Propeller! Ein lustiger Scherz von Miß Astor. Da lacht man ja nur darüber. Das nehme ich ihr nicht krumm. 'Aber ich muß fort. Wie kriege ich nur die Propeller heraus?' Er sah John durchdringend
21.10.1933
Animated view View list View tiles