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Title A - Z
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Books
Category:
Geography, Travel guides , Südtiroler Dorfbücher
Year:
2003
Montan ; 1
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Page 181 of 464
Author: Thaler, Werner [Red.] ; Schützenkompanie <Montan> / Hrsg.: Schützenkompanie Montan. [Org. Koordinierung Werner Thaler]
Place: Auer
Publisher: Varesco
Physical description: 456 S. : zahlr. Ill., Kt.
Language: Deutsch
Notations: 1 Faltkarte
Subject heading: g.Montan ; s.Heimatkunde
Location mark: III 207.627/1
Intern ID: 330961
, Ludwig und Heinrich am 3. Mai 1303 für 1025 Berner Pfund erwerben. 186 Ezzelin I. von Enn und die questio hereditatis de Eppi- ano et Romano Wie schon gesagt hatte man in den Veräußerungsverträ gen von 1292 bis 1294 die Rechte der Enner auf die Erb masse der Grafen von Eppan(-Hocheppan) und der Her ren von Romano ausgeschlossen. Die Nachfolgerechte bei den Herren da Romano liefen offensichtlich über die schon mehrmals erwähnte Sophia da Romano, die Mut ter Ezzelins I. und Heinrichs III. von Enn

, und betrafen wohl auch das ebenfalls schon einmal erwähnte Vermö gen in der Valsugana und das Schloss Arco mit den da zugehörenden Gütern, die Ezzelin da Romano kurz vor seinem Sturz an sich gebracht hatte. 187 Was die Erb schaftsrechte der Grafen von Eppan bzw. Eppan-Hoch- eppan angeht, betrafen sie das Schloss Hocheppan und sein Urbar, wie z. B. die beiden ursprünglich dem Grafen Ulrich III. von Eppan(-Hocheppan) gehörenden Höfe in Pfatten, womit Ezzelin I. im April 1270 in Anwesenheit seines Sohnes

Ulrich I. und anderer Ritter aus dem Unter land auf dem Küchelberg oberhalb Auer einen der zuver lässigsten Ministerialen und Strohmänner Meinhards II., nämlich Heinrich Laian, belehnte. 188 Wie Ezzelin I. und sei ne Söhne mit Ulrich III. von Eppan verwandt waren, bleibt heute noch offen, aber logischerweise konnte es nur über folgende zwei Wege geschehen sein: entweder über ei ne Gräfin von Eppan, die einen Enner, oder über eine En- nerin, die einen Grafen von Eppan geheiratet hatte. 189 Gerade

Ulrich III. von Eppan-Hocheppan bzw. die Mutterder Grafen Georg und Friedrich IV. als Ennerin identifiziert werden. Denn angenommen, die Hochzeit Heinrichs II. von Enn hat um 1214 stattgefunden (wie wir gesehen ha ben), dann wäre diese Frau um 1225/26, dem wahr scheinlichen Geburtsdatum des ersten Kindes Ulrichs III. von Eppan in zweiter Ehe, 193 nicht mehr als zwölf Jahre alt gewesen. In diesem Alter zu heiraten war damals zwar nicht ungewöhnlich, aber Kinder zu gebären aus biologi schen Gründen

zwi schen den beiden Geschlechtern unter den Töchtern zu finden, braucht man sie einfach unter den Ehefrauen zu suchen! Wir gestehen, dass uns als erste und verführeri sche Lösung jene einer Halbbruderschaft zwischen Ezze lin I. und den Grafen Georg und Friedrich IV. von Eppan als möglich erscheint bzw. die Möglichkeit einer zweiten

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Category:
Geography, Travel guides , Südtiroler Dorfbücher
Year:
2003
Montan ; 1
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Page 182 of 464
Author: Thaler, Werner [Red.] ; Schützenkompanie <Montan> / Hrsg.: Schützenkompanie Montan. [Org. Koordinierung Werner Thaler]
Place: Auer
Publisher: Varesco
Physical description: 456 S. : zahlr. Ill., Kt.
Language: Deutsch
Notations: 1 Faltkarte
Subject heading: g.Montan ; s.Heimatkunde
Location mark: III 207.627/1
Intern ID: 330961
Familiengeschichte und Genealogie Ehe der Sophia da Romano nach dem Tod ihres ersten Gatten Heinrichs II. von Enn, der gerade 1222 zum letz ten Mal erwähnt wird. Diese Lösung wäre passend, denn die Heirat mit Sophia von Eppan hätte gerade kurz vor der Zeugung des ersten Kindes aus der zweiten Ehe Ul richs III. von Eppan stattgefunden. 195 Eine solche Deutung hätte einen zusätzlichen Vorteil: Sie würde eine nicht all zu starke Bindung der Herren von Enn an die Eppaner er geben, was die Priorität

der Rechte des verus haeres Ep- piani von 1269, nämlich Ulrichs II. von Täufers, nicht gefährdet hätte. Es gäbe noch andere nicht zu überse hende Argumente: erstens onomastische Hinweise: z. B. den Namen Sophia trägt sowohl die Mutter Ezzelins I. als auch die Tochter Ulrichs III. von Eppan; zweitens biologi sche Gegebenheiten: Sophia da Romano, geboren zwi schen 1190 und 1193, wäre um 1222 bis 1225 eine be gehrenswerte Witwe gewesen, besonders für einen Mann wie für den Grafen von Eppan, der damals

noch keinen Sohn hatte, da sie sich schon durch die Geburten der Söhne Heinrichs von Enn als fruchtbare Frau erwiesen hatte. Eine Vertiefung dieser ersten Spur hat uns aber zu dem unüberwindbaren Hindernis geführt, dass Sophia da Romano nach 1222 sich zwar wieder vermählte (was schon den Gelehrten Venetiens bekannt war, besonders Verci), aber ihr zweiter Mann, den sie im Jahre 1224 ehe lichte, war nicht „unser" Graf Ulrich III. von Eppan, son dern Salinguerra ToreiIi aus Ferrara, der zeitweise (1226-1230

) auch Podestä von Verona war, 196 wie später die Gebrüder von Enn Heinrich III. und Ezzelin I. Gerade anhand einer progressiven Ausschließung der oben angedeuteten Möglichkeiten kommt man zur einzig zutreffenden Lösung dieses genealogischen Falles: Die Frau Ezzelins I. von Enn, nämlich Adelhaid von Flavon, war vor der Ehe mit eben diesem Ezzelin die Frau des Grafen Ulrich III. von Eppan gewesen. Die genauen Um stände lassen sich so beschreiben: Adelhaid von Flavon, die Tochter Ulrichs I. von Flavon

und der Bona Reich aus Trient, 197 geboren zwischen 1205 und 1210 - höchstwahr scheinlich um 1208 -, heiratete um 1225 den seit 1218 verwitweten Grafen Ulrich III. von Eppan. 198 Von diesem Mann gebar Adelhaid zuerst die Tochter Sophia und dann die Söhne Georg und Friedrich IV. von Eppan, wohl Die Verwandschaft der Edelfreien von Enn mit den Grafen von Eppan-Flocheppan, jenen von Flavon, jenen von Montfort und den Edelfreien von Täufers Ulrich I. von Flavon 1185 bis 1251 Wilhelm I. 1185 bis 1251/q. 1259

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Category:
Geography, Travel guides , Südtiroler Dorfbücher
Year:
2003
Montan ; 1
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Page 222 of 464
Author: Thaler, Werner [Red.] ; Schützenkompanie <Montan> / Hrsg.: Schützenkompanie Montan. [Org. Koordinierung Werner Thaler]
Place: Auer
Publisher: Varesco
Physical description: 456 S. : zahlr. Ill., Kt.
Language: Deutsch
Notations: 1 Faltkarte
Subject heading: g.Montan ; s.Heimatkunde
Location mark: III 207.627/1
Intern ID: 330961
124, der die Information von Joseph Kögl, La sovranitä dei vescovi di Trento e Bressanone. Diritti derivanti al clero dio- cesano dalla sua soppressione, Trient 1964, 28 (letzterer wohl von Johann Jakob Staffier, Das deutsche Tirol und Vorarlberg, to pographisch, mit geschichtlichen Bemerkungen, II, Innsbruck 1847, 1120, unkritisch irregeführt), wiedergibt, dass die (zwei) Brüder von Enn den Grafen Heinrich II. von Eppan 1204 ermor det hätten. Denselben Fehler begeht auch Josef Weingartner, Bozner

Burgen, Innsbruck 1922, 37. Die Mörder aber waren die Söhne des Wolfhardin ( Oluradinus ) von Denno (de Enno), Jakob, Rupert und Ottolin. Über die Grafen von Eppan sowie über die sen Mordanschlag ist neuerdings auf Walter Landi, Ricerche sul- la storia dei conti di Appiano, secoli Xl-Xlll. Tesi di laurea in Let- tere Moderne, relatore Prof. Gian Maria Varanini, Universitä degli Studi di Trento, a. a. 2001 bis 2002 (ungedruckt) zu verweisen, besonders 103. Diese Arbeit wird demnächst in der Reihe „Ver

öffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs" erscheinen. 12 So z. B. Walter Vieth, Montan. Ein Wein- und Obstbauerndorf im Unterland Südtirols. Soziologische Arbeit zur Vorlage an der Aka demie für Gemeinwirtschaft Hamburg, Bocholt in Westfalen 1959, 10 (ungedruckt). 13 Diese Aussage bezieht sich auf die Grafen von Eppan und Tirol, die Herrn von Matsch, von Täufers und die trentinischen Castel ba reo. 14 Wir bieten hier keine Einleitung über die Verfassungsstruktur des Territoriums von Enn

. Der schon zi tierte Bettotti, op. cit., 438 f., übernimmt gänzlich die Meinung Bitschnaus, loc. cit. 20 Josef Riedmann, Ezzelino e Trento, in Nuovi Studi Ezzeliniani, a cura di Giorgio Cracco (Istituto storico Italiano per il Medio Evo. Nuovi studi storici 21/1-11), Rom 1992, II, 325 bis 340, besonders 328. 21 ASTn, APV, Libri feudali, Bd. XII, fol. 2v bis 3r: Item ain Kaufbrief von Eczlein <von Enn> und Agnes seiner Hausfrawen auf ge- melten Bischof umb alles ire gueter zu Kalthern und Eppan umb 400

Pfund Ferner, anno 1160. Es folgt ein weiteres Regest: Item ain Kaufbrief vom beweltem Eczlein auf Bischof Albrechten von Triendt umb seine Gueter zue Eppan und daselbst umb anno 1160. Für die zwei Originale siehe: ASTn, APV, Sezione latina, c. 2, nn. 1 und 2. 22 Carlo F. Polizzi, Ezzelino da Romano. Signoria territoriale e co- mune cittadino. Studi e documenti Ezzeliniani, Romano d'Ezzeli- no 1989, 7, 41. Der Hypothese Polizzis kann hinzugefügt werden, dass die Besitzungen, die Ezzelin

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Category:
Geography, Travel guides , Südtiroler Dorfbücher
Year:
2003
Montan ; 1
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Page 154 of 464
Author: Thaler, Werner [Red.] ; Schützenkompanie <Montan> / Hrsg.: Schützenkompanie Montan. [Org. Koordinierung Werner Thaler]
Place: Auer
Publisher: Varesco
Physical description: 456 S. : zahlr. Ill., Kt.
Language: Deutsch
Notations: 1 Faltkarte
Subject heading: g.Montan ; s.Heimatkunde
Location mark: III 207.627/1
Intern ID: 330961
m, einer Quer achse von ca. 90 m und einem Umfang von ca. 600 m. Die Lage ist 1084 m ü. der Etschtalsohle und 47 m ü. dem Bergsattel. In nerebner, Die Wallburgen Südtirols, 123. 80 Zu den Namen: Kühebacher, Die Ortsnamen Südtirols, 438. 81 Atz/Schatz, Der Deutsche Anteil, IV, 105 f. 82 Weingartner, Kunstdenkmäler, 449. 83 Hüter, wie oben, 626; Bierbrauer, Die germanische Aufsiedlung, 30. 84 Ebenda. 85 Die heutige Namensform Eppan bezeichnet eine zerstreute Ge meinde entlang der antiken Claudia Augusta

dann dort Graf Egno I. von Eppan-Ulten die Altenburg, die nach dem Hügel benannt wurde (erste Nennung: TUB, 1/1, Nr. 489a.). Dass es sich bei dieser hoch mittelalterlichen Anlage nicht um die Stammburg der Grafen von Eppan handelt (was der Name in andererWeise erklären und damit ein solches Argument vernichten könnte), sondern um eine Neu gründung Egnos, siehe Bitschnau, Burg und Adel, 85 f., und 186 ff. 94 TUB, I/2, Nr. 549. 95 Zu der Altenburg s. besonders das Kapitel „Vorgeschichtliche Siedlungen

im Umkreis von Schloss Warth und Altenburg bei Eppan", in: Lunz, Archäologie Südtirols, 133 bis 144 (darunter auch römische Stempelziegel im Fall von Altenburg). 96 Ur- und Frühgeschichte des Eppaner Raumes, 49 (wo auch Fun de aus St. Michael/Gantegg verzeichnet werden). 97 Zu einzelnen Namenswurzeln siehe Finotti, I nomi locali, unter dem jeweiligen Stichwort. Überlegungen von Gerola, der freilich hinter Fagitana eine langobardisierte Form von fagitanum cas trum erkennen wollte, um dadurch das castrum

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Category:
Geography, Travel guides , Südtiroler Dorfbücher
Year:
2003
Montan ; 1
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Page 144 of 464
Author: Thaler, Werner [Red.] ; Schützenkompanie <Montan> / Hrsg.: Schützenkompanie Montan. [Org. Koordinierung Werner Thaler]
Place: Auer
Publisher: Varesco
Physical description: 456 S. : zahlr. Ill., Kt.
Language: Deutsch
Notations: 1 Faltkarte
Subject heading: g.Montan ; s.Heimatkunde
Location mark: III 207.627/1
Intern ID: 330961
zeichnung wie heute Eppan stimmt überhaupt nicht. Ap pianum bezog sich anfänglich auf eine eigenständige und geschlossene Dorfsiedlung, das heutige St. Pauls. Und dass dieses Dorf (eigentlich Urpfarresitz ab imme- morabili ) einst so geheißen hat, kann trotz der opinio communis nicht bestritten werden: Dafür bürgen insbe sondere zwei Urkunden aus dem Jahre 1237 (ecc/es/a et plebe sancti Pauli sfcjita in vico de Pianno), 89 zu denen man noch eine weitere aus dem Jahre 1217 hinzufügen könnte (in Piano

wird sie in ihrer Gesamtheit 1189 sprichwörtlich als „die alte befestigte Anlage von Eppan" bezeichnet ( vetus cas trum Eppiani) 93 und findet in dieser Bezeichnung zwei eindeutige Parallelen, einmal mit dem Namen des Hü gels, auf dem sich die archäologisch belegte Kastellanla ge von Montan-Castelfeder (selbst castellum vetus ) be findet, welche 1203 (also fast in derselben Zeit) als dossum qui appellatur castrum vetus de Egna bezeichnet wird, 94 und ein anderes Mal mit dem Petersbühel in Alten burg bei Kaltem

, dass das einzige langobardische Waffengrab der Gemeinde Eppan gerade aus St. Pauls stammt, 96 in dessen Bereich das castrum Appianum aufgrund der angeführten Argu mente letztendlich zu setzen ist. Fagitäna = Fadäna bei Cembra - Paluäc Der Name Fagitana ist als ein offensichtliches Derivat vom Fytotoponym fagetum (fagus , Buche) in seiner ad- jektivierten Form von fagitana terra (oder silva) erklärlich. Die früheren Lokalisierungsversuche des castrum, die aufgrund einer angeblichen

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