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Books
Category:
History , Law, Politics
Year:
1900
Beiträge zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
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Page 78 of 246
Author: Gindely, Anton ; Hirn, Josef [Hrsg.] / aus den nachgelassenen Schriften Anton Gindely's hrsg. von J. Hirn
Place: Wien
Publisher: Gerold
Physical description: 241 S.
Language: Deutsch
Subject heading: s.Dreißigjähriger Krieg
Location mark: II 59.228
Intern ID: 162155
mm den Zeitpunkt der Trauung bestimmen, wogegen Bristol und Aston abermals nach allerlei Ausflüchten suchten, um den selben hinauszuschieben. König Philipp nahm indessen keine Rücksicht darauf und leistete den vom Papste verlangten Eid, dass er die Dispensbedingungen nach Kräften wahren werde. Darauf übergab ihm der Nuntius das Original des päpstlichen Dispensbreves, und von diesem Augenblicke an liefen die zehn Tage, innerhalb welcher nach den mit dem Prinzen von Wales getroffenen

Vereinbarungen die Trauung stattfinden sollte, und der König setzte sie für den 9. December fest. Die beiden Engländer waren nun in der grössten Verlegenheit, was sie thun sollten; endlich liefen am 6. December Depeschen aus England ein, in denen die dem Infanten Don Carlos ertheilte Vollmacht bezüglich der Trauung offen widerrufen wurde. Als Bristol und Aston sich zu Olivares verfügten, um ihm dies mitzutheilen, merkte dieser sofort an ihrer Verlegenheit, welch' eine Nachricht sie ihm brächten, und empfing

sie mit den Worten : ,Die Vollmacht ist also zurückgezogen?' Kleinlaut mussten sie dies zugeben, und suchten die Thatsache mit dem rücksichts losen Vorgehen des Kaisers gegen den Pfalzgrafen zu recht fertigen. Olivares wies jedoch nach, dass sein Herr keine Schuld daran trage, indem er im Gregentheil der Infantin günstige Weisungen zugeschickt habe. Am folgenden Tage fragte der königliche Secretar Juan de Areza amtlich bei dem Grafen von Bristol an, ob man den Tag der Vermählung hinausschieben solle, worauf

. Jetzt, wo diese Hoffnung sich in Dunst aufzulösen drohte, rückte er offen mit der Sprache heraus und erhielt die ebenso klare Antwort, welche König Philipp dem Grafen von Bristol zukommen Hess, dass er für seine Person die Heirat und die Restitution des Pfalzgrafen nie in Zusam menhang gebracht habe, was deutlich ausdrückte, dass er sie auch jetzt nicht in Zusammenhang bringen wolle. Am 9. De-

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