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Der Bote für Tirol

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:24.01.1905

Risultati:Pagina 3
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weg ist, weht schon ein anderer Wind. Der Regierungsvertreter unterbrach den Redner neuerlich. Als auch der nächste Redner, Abg. Schuhmeier, die Petersburger Ereig nisse erwähnte, erklärte der Regierungsvertreter die Versammlung für aufgelöst. Die Vorgänge in Nußland. (Telegramme des t. k. Tel.-Korr.-Bureau.) Petersburg, 24. Jän. Der Oberprokn- rator P o b j e d o n o s z e w ist gefährlich er krankt. Petersburg, 23. Jäu. Um halb 2 Uhr sammelte sich eiue immer anwachsende Volks menge auf dem Newski-Prospekt

an. Auf dein Platze vor dem Palais werden die Ansammlun gen durch beritteue Garde verhindert. In einem Teile der elektrisch beleuchteten Gebäude erlosch die Beleuchtung infolge des Streiks der Ar beiter. ' Petersburg, 24. Jän. Nach weiteren Meldungen stieß auf dem Newski-Prospekt die Menge mit dem Militär zusammen, welches feuerte. Moskau, 24. Jän. In mehreren Fabriken ist der Streik ausgebrocheu. (Privat-Telegramme.') Berlin, 24. Jän. Das „Kleine Journal' meldet aus Petersburg: Nach iier Kartätfchen- affäre

Gapons zu empfangen; jedoch erklärten Pobjedonoszew und Großfürst Wladimir, es sei nnmöglich, mit Revolutionären zu paktiere«. Der Zar weiß, daß die Kartätsche nicht zufällig abge feuert wurde. Loudou, 24. Jän. Da der Verdacht be steht, daß dem Zaren der Umfang der Kata strophe verheimlicht wird, ist der Vertreter der Unionstaaten in Petersburg entschlossen, ihn auf zuklären, wozu er bereits die Zustimmung feiner Regierung erbat. Petersburg, 24. Jäu. Die Empörung richtet sich zunächst

gegen die Großfürsten, denen die Schuld zugeschrieben wird, daß der Zar sich gegenüber den Forderungen der Ar beiter so absolut ablehnend verhielt. Nöln, 24. Jän. Die „Köln. Ztg.' meldet aus Petersburg,, daß der baldige Rücktritt 'S w i a t o p o l k-M i r s k i s zu erwarte» ist. Über seinen Nachfolger verlautet nichts. Petersburg, 23. Jän. Die Behörden ge ben keinerlei Ausknnft über die Anzahl der bei deu gestrige» Demonstrationen Getöteten und .Verwundeten. Nachfragen in den Spitälern, die ^militärisch besetzt

sind, werden nicht beantwor tet. Der Besuch der Verwundeten ist selbst den nächsten 'Verwandten derselben nicht gestattet. Petersburg, 33. Jäu. Nach Mitteilungen von Augenzeugen blieb der Geistliche Gapon unversehrt. Am Sonntag betrug die Menge etwa 15l).lXX). Im Zuge wurden Heiligen bilder, Kirchensahnen und ein Kaiferbild getragen. Gapon trug ein gewöhnliches Prie- sterkleid. Er wollte den Ornat erst an einer Stelle anlegen, von wo man ungehindert znm Kaiscrpalast zu gelange» hoffte. Durch die erste scharfe Salve
24.01.1905
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Meraner Zeitung

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:27.01.1905

Risultati:Pagina 7
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krank. London, .25. Jän. Der „Expreß' hört aus zuverlässigster Quelle, das der Zesarewltsch schwer an Lungenentzündung erkrankt inZarskoje- Sselo liegt. Die Revolution in Rußland. Petersburg, 25, Jan. Der scharfe Schuß bei der Wasserweihe wurde in der festen Absicht, ben Zaren zu töten, abgegeben. Noch zwei andere Geschütze wären mit Kartätschen ge laden. Den Kartätschenschuß gab ein Freiwilliger ab. Der Zar bebte nach dem Schuß am ganzen Körper. Der verwundete Polizist heißt Romanow. Petersburg

, 25. Jänner. Laut einer amtlichen Bekanntmachung sprach der Kaiser dem neuernannten Petersburger Generalgouverneur General Trepow für seine ausgezeichneten eifrigen Dienste, welche er auf seinem bisherigen Posten als Oberpolizeimeister Moskaus leistete, seine Dankbarkeit aus. — Stadthäuptmann General leutnant Fullon wurde vom Kaiser aus sein Gesuch verabschiedet unter Belassung in der Stel lung als Genereladjutant des Kaisers. — Zum Oberpolizeimeister von Petersburg ist Kammerherr v. Frisch miannt

, ein tüchtiger Verwaltungs- beämter. . Wilna, 25. Jänner. Hier kam es nach mittags und abends zu Straßenkämpfen. L o n d o n , 25. Jänner. In Petersburg scheint die Revolte ganz gelähmt. Die „Central News' melden steigendes Verlangen der Streiken den, die Arbeit aufzunehmen. Gestern empfing der Finanzminister eine Deputation der Streiken den, denen die Unternehmer mit seiner Genehmi gung den neunstündigen Arbeitstag angeboten haben statt des bisherigen vierzehnstündigen. Der Finanzminister > erklärte

, die Diskussion wirt, schaftlicher Fragen in freundlichem Sinne sei ge stattet, aber bezüglich politischer Fragen hätten sie viel Unverstand gezeigt. Der Plan der Re gierung ist, die Arbeiter durch große wirtschaft liche Konzessionen zu versöhnen und zugleich durch Verhaftung der Literaten ihrer politischen Führer zu berauben. Petersburg, 25. Jun. Gestern abend fanden in Petersburg neue Unruhen statt. Die Truppen schössen^ trotzdem ihnen nachmittags be fohlen worden sein soll, nicht zu schießen, auf das Volk

und Realschulen ist heute wieder auf genommen worden. London, 25. Jan. Es wird berichtet, die Eisenbahnlinie zwischen Petersburg und Zarskoje- Selo sei auf eine Länge von sieben Kilometern aufgerissen worden, um den Zaren zu isolieren. Berlin, 25. Jän. Der Direktor der Puti- lowwerke informierte den Gewährsmann des „B. T.' darüber, daß der größte Teil der Arbeiter sich bereit erklärt habe, am heutigen Tage die Arbeit aufzunehmen. Auch die Eisenbahnarbeiter haben den gleichen Wunsch geäußert. Der Arbeiter
27.01.1905
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Innsbrucker Nachrichten

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:24.01.1905

Risultati:Pagina 7
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sich 'in allen Teilen der Stadt. Überall gingen die Demonstranten ruhig vor und überall wurden sie mit unglaublicher Grau¬ samkeit angegriffen, niedergeschossen, niederge- /tößen, durchbohrt und zertreten. Die Stadt sah aus, als ob sie gerade von einer feind¬ lichen Armee im Sturme genommen worden wäre. Die Schrecken des Tages werden unver¬ geßlich 'bleiben für alle diejenigen, welche dieses Ereignis mitgemacht haben. Petersburg, 24. Jän. Größtenteils wa¬ ren

. In den wenigsten Etablissements wird noch gearbeitet; wo dies geschieht, wird die 'Einstellung der Arbeit er¬ zwungen. Die Polizei macht bei den Stürmen auf die Fabriken gar keinen Versuch mehr, die Streikenden hieran zu hindern. Besonders Sn den Vorstädten herrscht vollkommene An¬ archie. Für die nächsten Tage wird der Aus¬ bruch des Generalstreiks in Moskau, Kiew und Libau erwartet. Petersburg, 23. Jan. Die Behörden ge¬ ben keinerlei Auskunft

über die Anzahl der bei den gestrigen Demonstrationen Getöteten und Verwundeten. Nachfragen in den Spitälern, die .militärisch besetzt sind, werden nicht beantwor¬ tet. Der Besuch der Verwundeten ist 'selbst den nächsten Verwandten derselben nicht gestattet. Petersburg, 23. Jän. Nach Mitteilungen von Augenzeugen blieb der Geistliche Gapon unversehrt. Am Sonntag betrug die Menge etwa 150.000. Im Zuge wurden Heiligen¬ bilder, Kirchenfahnen und ein Kaiserbild

die Zahl Kon 2200 Toten und etwa 10.000 Verwundeiell an. Peters fr A! r g, 23. Jän. Unter den gestrigen Opfern besannen sich zahlreiche Offiziere und Soldaten, welche durch Revolverschüsse nie¬ dergestreckt würben. Paris, 24. Aän. Me Meldung, daß einige Truppenteile in Petersburg meuterten, wird für unwahrscheinlich gehalten. Die Barrikaden. Petersburg, 24. Jänner. Das Bom¬ bardement der Gardeartillerie gegen die Barrikaden von Wassilji Ostrow übte

ist äußerst erregt, jeder fürchtet für Leben und Eigentum. London, 23. Jan. Aus Petersburg wird gemeldet: Die Demonstranten sind fest entschlossen, im Kampfe nicht nachzugeben und haben sich ebenfalls bewaffnet. Für den heutigen Abend und die folgenden Tage be¬ fürchtet man noch gräßlichere Szenen, als die gestrigen. Auf der Straße herrschte heute vor¬ mittag Ruhe. Nur in einigen Vorstädten kam /s zu Zusammenstößen, als die Demonstran¬ ten
24.01.1905
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Innsbrucker Nachrichten

Pagine:10 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:09.09.1941

Risultati:Pagina 8
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Zivilflug- zeuge, die bei Lustabwehrübunaen für Zivilslüge gemietet waren, stürzten aus bisher unbekannter Ursache ab. Eine der Maschinen ver unglückte unmittelbar nach dem Start auf einem Flugplatz und wurde vollständig zertrümmert. Der Pilot ist schwer verletzt, der Mechaniker wurde getötet. Das zweite Flugzeug geriet an der Küste bei 1700 wie der Bing um Petersburg geschlossen wurde Krönung der großen Erfolge an der Rordfronl — Die bolschewistische Atolle ohne Basis — Die Schlacht um Petersburg

(Von Kriegsberichter Hans Graf Reischach) . . ., PK., 9. Sept. Unerbittlich hat sich das Schicksal der bolschewi stischen Verbände im Raum vor Petersburg vollzogen. Nicht der Raumgewinn allein war und ist das Ziel der deutschen Führung, sondern die erbarmungslose Zerschlagung und völlige Vernichtung der Feindkräste. Nichts wäre erreicht gewesen mit der Zurückdrängung intakter Sowjetverbande in den unendlichen Raum, alles aber ist die Zerschmetterung der mobilen Einheiten, die die Sowjetsührung zur Rettung

erreicht, da mit ein Ersolg erzielt, der den Plänen der deutschen Führung voll entsprach und' alle noch so großen Anstrengungen des Gegners zu Nichte machte. Petersburg, als bedeutendstes Verkehrszentrum des Nordens, hat aufgehört zu bestehen, jede Verbindung mit dem Hinter land ist abgeschnürt. Eisenbahn und Straßen, die Moskau mit Peters burg verbinden, sind fest in deutscher Hand, Petersburg, die einzig wirtlich wichtige Basis der Sowjetslotte in der Ostsee, ist von jeder rückwärtigen Verbindung

abgeschnitten, die Aktionsfähigkeit der Flotte damit entscheidend behindert. Für die Beurteilung des Erfolges ist die Inbesitznahme der Stadt selbst völlig nebensächlich. Mag die Stadt kapitulieren, mag sie erstürmt werden, mögen die verbrecherischen Pläne, die Stadt' mit der Zivilbevölkerung zu verteidigen, zur Durch führung kommen und Petersburg dem Schicksal Warschaus verfallen, alle diese Möglichkeiten sind zweitrangig, treten hinter der Tatsache zurück, daß das Gebiet Petersburg

mehrstöckige Werke vom Ausmaß der großen Werke der Maginot-Linie vor Krasnowardeisk, schirmten sich gegen die noch an der Küste stehenden Feindkräste ab und erreichten, von den Bolschewisten völlig unerwartet, die große Straße und Eisenbahn, die von Süden nach Petersburg führt. An einem entscheidenden Punkt war damit die Abschließung Petersburgs nach Süden gelungen, Lin Ersolg, der sich rundete, als Verbände der Nachbararmee Straße und letzte große Eisenbahn zwischen Petersburg und Moskau
09.09.1941
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Der Bote für Tirol

Pagine:10 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:25.01.1905

Risultati:Pagina 3
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nns Petersburg ist der russische Thronfolger schwer ertrankt, nnd zwar an Lungenent zündung. Sein Zustand gibt Anlas; zn ernsten Besorgnissen. Die Zarin hat ans London zwei Krankenschwestern bestellt. London, 24. Jän. Der „Standard' mel det aus Petersburg, die ?)acht des Zaren werde in Libau vorbereitet, um die kaiserliche Fa milie »ach Kopenhagen zu bringe». Petersburg, 25. Jä». Die Großfürsten Wladimir u»d Boris siud »ach Zarskoje Selo abgereist. Neue Unruhen. Petersburg, 24. Jäu. 20—25.000

Menschen traten heute morgen den Marsch nach Zarskoje-selo an. Nächst Kolpino traten ihnen Infanterie und Artillerie entgegen. Die Menge drängte trotz des Haltbefehles vor, salve auf salve ertönte. Die Truppen richteten ein gräßliches Blutbad an. Dieses Blutbad bei Kolpino, über welches noch keine näheren Nachrichten zu erlangen sind, war schreck licher als jenes am Sonntag. Petersburg, 25. Jäu. Ein halbes Garde- regiment mit einer Batterie marschierte den Arbeitern bei Kolpino entgegen. Details

über das Blutvergießen sehleu. Loudou, 25. Jan. Es wird berichtet, die Eisenbahnlinie zwischen Petersburg und Zarskoje-Selo sei auf eine Länge von sieben Kilometern ansgerissen worden, um den Zaren zu isoliere«. Petersburg, 24. Jän. Heute nachmittag ereignete sich ein Z nsainm en st o ß zwischen der Menge nnd den Kosaken, welche mit den Säbeln vorgingen. Einige Personen wurden verwnndet. Petersburg, 25. Jäu. Gestern abend san- den in Petersburg u e u e U n r u h e n statt. Die Truppen schössen ans das Volk

. Kavallerie grisf die Menge an und gab keinen Pardon. Die Aufständischen warfen Dl>namitbomben. Zahl reiche Soldaten wurden dadurch getövet. Ein iu aller Eile zusammengernsener Minister- rat beschloß, .keine Zugeständnisse z n machen. Abends herrschte Ruhe. Der HandelS- minister bcaustrngte alle Ladenbesiver, ihreGe-- s chästslokale zu verbarrikadiere n. Der gestrige Tng. Petersburg, 24. Jän. Ter heutige Bor mittag isr ruhig verlausen. Die Straße» fan den an, ihr normales Aussehe» znrlickzngeioin

- »eu. A» der Ausbesserung der zertrümmerten Schaufenster wird eifrig gearbeitet. Die Ver kaufsläden wurden w ieder geöffnet, dagegen sind alle Lokale, in denen Arbeiter verkehren, poli zeilich gesperrt. Tie Polizei nimmt zahlreiche Verhaftungen vor. Die Trnppen kehren znm größten Teile in die Kasernen zurück. Nur kleinere Kosaken- und Jnsanterie - Abteilungen sind ans deu Straße» sichtbar. Wie verlautet, haben die Arbeiterführer die Parole ausgege ben. vorläusig keine Demonstrationen mehr zu veranstalte». Petersburg
25.01.1905
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Innsbrucker Nachrichten

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:25.01.1905

Risultati:Pagina 8
Ritaglio testo:
Seite 8. Nr. 2t Petersburg, 24. Jänner, 51/2 Uhr nachm. Unter den Bewohnern des Newskyprospektes und der Nachbarschaft herrschte Beunruhigung, alle Parterresenster sind durch 'Bretter verschlossen. In der benachbarten großen Kesselsabrik er¬ zwangen die Streikenden die Niederlegung der wiederaufgenommenen Arbeit. DieGeld mittel! der Streikenden sind unbedeutend. Die ge¬ bildeten Stände setzen die Sammlung für die Verletzten fort. Bisher wurden

keine Arbeiter verhaftet. Auch die Führer der Arbeiter sind noch auf freiem Fuß. Drei Gehilfen Gap ons wurden verwundet; Gapon selbst hat sich ver¬ steckt. , Petersburg, 24. Jänner (abends). Heute iß es ruhiger. Den Truppen wurde besohlen, nicht zu schießen. Die Situation in der El ad! ist jedoch noch immer trostlos. Die Fa- fvifeu und Schulen sind geschlossen. Nie¬ mand läßt Kinder auf die Straße. In den Vorstädten dauern die Zusammenstöße fort

. In O ch t a wurden mehrere Gebäude demoliert. Abends war die Stadt ohne Licht. Aller Han- M hat aufgehört. Pe4 ers bur g, 24. Jän. Auf dem Platze Zoamenokaja fanden neuerliche Zusammen¬ stöße Zwischen Aufständischen und den Truppen statt, wobei wiederum zahlreiche Personen ge¬ tötet und verwundet wurden. Petersburg, 24. Jän. In leitenden Kreisen wird über die Mittel zur Verstän¬ digung gesprochen. Selbst Großfürst W l a d i- mir sieht diese Notwendigkeit

ein. Petersburg, 24. Jän. Außer dem amt¬ lichen „Regierungsboten" erscheint kein Blatt, da die Setzer 20 Prozent Lohnerhöhung fordern, welche die Herausgeber nicht zu bewilligen be¬ schlossen. Rücktritt Smiatopolk-Mr'rskL's. Petersburg, 25. Jän. Gestern suchten Leim Fürsten Swiatopolk-Mirski eine große Anzahl von Personen um Audienzen an. Der Fürst empfing aber niemanden und er¬ klärte : ' „Ich' bin nicht mehr Minister!" Verhaftungen und Maßregelungen. Petersburg

, 25. Jän. Der frühere Mos¬ kauer Polizeimeister General Trepow wird zum Generalgouverneur von Petersburg ernannt. Der Posten des Petersburger Stadthauptmanns Wird " aufgehoben^ Petersburg, 25. Jän. Der General¬ gouverneur Trepow hat bereits sein Amt an- getreten und ist entschlossen, gegen die Führer der Arbeiterbewegung mit äußerster Strenge vorzugeheu. Die Verhaftungen hervorragender Persönlichkeiten sind aus seine Veranlassung er- solgt. Petersburg, 25. Jän
25.01.1905
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Innsbrucker Nachrichten

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:31.03.1917

Risultati:Pagina 1
Ritaglio testo:
-Konto Nr. 52.677. Nummer 74 Samstag, den 31. März 1917 64. Jahrgang Wochenkalender: Montag, 26. Emanuel. Dienstag, 27. Rupert. Mittwoch, 28. Guntram. Donnerstag, 29. Cyrillus. Freitag, 30 ff- 7 Schur M. Samstag, 31. Ainos Pr. Sonntag, 1. Palms. Hugo. Demonstrationen in Petersburg. Stockholm, 30. März. Die Stellung der provisori schen Regiernng wird jetzt in Petersburg als unhalt bar angesehen. Am Sonntag betonte im Anschluß an eine Kundgebung des Arbeiterrates das Kriegsministerium

die Notweirdigkcit des weiteren Krieges. Sofort fanden in Petersburg antimilitaristi sche Kundgebun gen statt. Am Mittlvoch sollte endlich die mehrfach aufgeschobcne Beerdigung der in den Revolutionstagcn Gefallenen stattfindcn. Die Lage war jedoch sehr be drohlich und die Regierung befürchtete eine große Volksversammlung. Man spricht in Petersburg sogar vor der Absicht, die provisorische Regierung ge fangen zu setzen. Ter Führer des neu gebildeten Zentralkomitees der Arbciccrschaft,. in dem sich die anti

- militaristischen und ultraradikalen Elemente vereinigen, Balschewicki, sandte an alle Teile der Front Telegramme des Inhaltes, daß in Petersburg große, gegen den Krieg gerichtete Demonstrationen statt- finden, welche die Bildung eines Arbeiter-Zen tralkomitees zur Herstellung des Friedens veranlaßt hätten. Die Nachricht brachte an der Front einen überwältigenden Eindruck hvrvor. KB. Kopenhagen, 30. März. .Ein dänischer Rechts anwalt, der die große Revolution in Petersburg mitcr- lebt hat, äußerte

sich zu einem Mitarbeit«: der „Politiken": Niemand in Petersburg dachte an die Möglichkeit einer Abdankung des Zaren. Sie kain als ungeheure Ueber- raschung. Jetzt aber ist die Lage so, daß die Regierung von der Gnade der Arbeiter und Soldaten abhängig ist. Die Soldaten wollen ihre Offiziere selbst wählen. Die unbeliebten Offiziere werden erschossen. Die Regierung ist bereit, ihnen darin nachzugeben. Petersburg bedroht? Stockholm, 30. März. Infolge der jüngsten Hal tung der Armee fürchtet die provisorische Regierung

für die Sicherheit Petersburgs. Ter Kriegs minister Gutschkow ließ an allen Straßenecken einen Auf ruf anschlagen: „Gefahr droht — Petersburg organisiert die Verteidigung. Die Haltung in vielen Teilen der Nrmce ist derart, daß vielleicht batd ein Ein dringen der Armee nichts mehr hemmt. Die Hauptstadt aber darf nicht kapitulieren. Die Bürger haben sich umgehend zu Verschan-- zungsarbeiten zu melden." Ter Kriegsminister begab sich selbst an die Front, um die Lage der Armee zu ^studieren. T ic Petersburger
31.03.1917
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Alpenzeitung

Pagine:4 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:19.09.1941

Risultati:Pagina 1
Ritaglio testo:
««n and dant» iagun^a Ar« SSV. «si» iianq Ar« Z.-». redat.'Io» «ielle liàen Ar« à.— kileta« «a,,igea eigene, ve,a»«oee»s« (Borau«bezahlt> ^m,etnumm«r ZV Là ànattich iZier»e«sàhr«ch L. Politisches lagblatt à Provinz Bolzano Halbsährti» JSHrii» ». Fortlausend« »««ah«« verpflichtet vir Hahà»A U«««ee SZ4 Zeàg, de« 19. September - XIX jS. 1ah»ga»g llaMMmtt VvrdrillW M> w WM Mr Unerbittlicher Druck äer Achsentruppen von Aiew bis zum Schwarzen Meer / Vor Petersburg NS Bunker erstürmt Führerhauptquartier

, 18.— Las Oberkommando der deutschen Wehr macht gibt bekannt: „In der Ukraine werden die An- grisssoperallonen östlich de» Dnjepr pau senlos fortgesetzt. Bei den Angriffen auf die Befestigun gen von Petersburg wurden von Verbänden einer deutschen Infanteriedi vision wichtige Erfolge erzielt: sie er stürmten allei» llS vunter. In de« Gewässern der Krim, vor der Insel Tesel im Ladoga-See. an der wo- lotow-Mündung und lm Weihen Aleer versenkte die deutsche Luftwaffe drei Transporter mit zusammen 3000 VRT

dieser Verbände ist seit Tagen' m Tange. Sehr kritische Lage äer Sowjets an äer Front von Petersburg unà am Dnjepr Berlin, 18. — Die Zeitungen heben in ihren Artikeln die Großartigkeit der Operationen an der Ostfront hervor, wo durch eine neue militärische und politische Lage geschaffen wird. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung weist auf die Bedeutung des Vormarsches der deutschen Truppen jenseits des Dnjepr hin und sagt, daß auf diese Weise eine weitere Hoffnung der Bolschewiken zer schlagen wurde

Verbündeten hervorgerufen. Der allgemeine Eindruck ist jedoch, daß die deutschen Waffen stets die Initiative besitzen und der Vormarsch keine Verzögerung erleidet. Der „Völkische Beobachter' hebt her vor, daß die sehr kritische Lage des bela gerten Petersburg, sowie von Kronstadt, das im Schußbereich der deutschen Artil lerie liegt, der Armeen des Marschall Woroschilow, die sich zwischen dem Ilmen- See und dem Sesiger-See auf der Flucht befinden und an der Front am Dnjeper, die bereits zerschlagen

eingebracht. Luftbeobachter stellten fest, daß riesige, sichte Rauchwolken über Kronstadt die 'yttheerende Wirkung der deutschen Bom« benangriffe auf diese Festung erkennen lass.'n, deren Artillerie seit gestern schweigt während im Hafengebiet große Brande wüten. Daß dieser Flottenstützpunkt un- bra ichbar bemacht ist. geht auch daraus hervor, daß einige große sowjetische Kriegsschiffe in den Gewässer zwischen Kronstadt und Petersburg planlos kreu zen. Weitere sowjetische Kriegsschiffe, die allem Anschein
19.09.1941
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Innsbrucker Nachrichten

Pagine:12 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:23.07.1917

Risultati:Pagina 2
Ritaglio testo:
durch unseren Angriffsstoß am Sereth, weicht die ganze russische Front von d e r Z l o t a L i p a bis h a r t an den D n j e st r. Der russische Generalstabsbericht. Petersburg, 20. Juli. Amtlicher Bericht: Westfront: In der Richtung auf Wilna den ganzen Tag lebhafte Artilleriebeschießung. Nach starker Artillerievorbereitung griff der Feind mehr mals die Truppen auf der Front Kenicaki-Garbu- f o w, 30 Werst südlich von Prody, an. Alle Angriffe wur den abgewiesen. Um 10 llhr verließ das Regiment 607 Meynon

. Oestlich von halicz verließen 2lbtei!ungen, die Vludniki beseht hielten, das Dorf. Der Feind nützte dies aus und besetzte es; ein Versuch, das Dorf wieder zu nehmen, miß- lang. Ein «euer Oberbefehlshaber des geschlagenen Heeres. KB. Petersburg, 20. Juli. General Kornilow wurde an Stelle des Generals Gutor zun: Oberbefehls haber der Südwestfront ernannt. Der italienische Generalftabsbericht. KB. Rom, 21. Juli. Amtlicher Bericht: An der Trentino- und an der karnischeu-Front Tätigkeit

Meer oberhalb Oppacchia sella griff einer unserer mutigen Flieger ein Geschwader von fünf feindlichen Apparaten an und schoß zwei davon ab. Einer von diese» jffvM i.» Flainmen innerhalb unserer Linien ab- . i" 1 '* kerensky Ministerpräsident. KB. Amsteram, 21. Just. Das Reutcrsche Bureau meldet aus Petersburg: Nach der „Dörstn^itung" hat Fürst Lwow demis sioniert. Kerensky wurde Ministerpräsi dent und bleibt vorläufig auch Kriegsminister. Tzere- teilt wurde Minister des Innern und bleibt gleich

zeitig Minister für Post und Telegraph: Nekrassow hat provisorisch das Portefeuille des Justizministers über nommen. KB. Petersburg, 21. Juli. Nach Mitteilungen von der Regierung nahestehenden Kreisen ist der Rücktritt des Ministerpräsidenten Fürst Lwow nuf Meinungsverschie denheiten der Mehrheit der Mitglieder der Regierung in wesentlichen Fragen zurückzuführcn, deren Losung nach Ansicht des Fürsten Lwow, der das Kriegsportefeuille be halten soll, der verfassungsgebenden Versammlung Vorbe halten

bleiben soll. Zur Ablenkung der Volkswut. KB. Petersburg, 21. Juli. Der Kriegsminister hat nach incoQl, hrchiiigiors mui i ^en Hafen,^atuen swz>..- ! des drahtloses Telegramm gerichtet: Es steht jetzt unwiderleglich fest, daß die Unruhen in Petersburg unter Mitwirkung von Agenten der deutschen Negierung m Szene gesetzt um ..«. Die Unruhen sind nunmehr vollständig unterdrückt. Man geht an die Verhaftung der Rädelsführer und jener Personen, die sich mit dem Blute ihrer Brüder und mit dein Verbrechen
23.07.1917
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Tiroler Grenzbote

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:17.03.1917

Risultati:Pagina 1
Ritaglio testo:
HKkürrdignngs- Mtatt zufolge starker Verbreitung. Anzeigenpreis: die kleine vierspaltige Zette oder deren Raum 12 b; bei Wiederholungen Preisnachlaß. Anzeigen werden in Abholstellen und Ankündigungsämtern entgegengerrommen. Erscheinungstage: Jeden Mittwoch und Samstag. MW Otr Mulion ii WM. Ganz Petersburg in jfufrubr. — Gemeinsames vorgeben der Petersburger Garnifon mit den pevsiutio- ndren. - Die Minikter im GetSngnir. — freudenirundgebungen der ruNilcben Ssldsten an der front. Die Meinung über dieke

vsrgZngs in Men. Ernste Unruhen in Petersburg. Stockholm. 15. März. Dieser Tage trafen in Schweden die ersten Reisenden ans Rußland ein. die die Unruhen in Petersburg mitgemacht haben. Sie schildern die steigende Erregung der Masten, die fast als offene Revolution anzusehen ist. Die Ursacherl der Unruhen seien keineswegs nur die Teuerungserscheinun gen, es handle sich um polnische Krawalle, die vor nehmlich gegen den Krieg gerichtet seien. In der ganzen vorigen Woche herrschte in der Mehr zahl

Aufruhr. Bereits in der Nacht vom Freitag zum Samstag flogen die großen Speicher der P tronen- fabrik m d e Luft. Petersburg gleicht seitdem einem Kriegsschauplatz. Das Volk stürmt die Läden und öffentliche Gebäude. Die Polizei schießt. Maschinen gewehre sind auf vielen Straßen ausgestellt Die Sol daten weigerten sich wiederholt, auf die Bevölkerung zu schießen. Kopenhagener Bankdepeschen bestätigen den Ausbruch schwerer Unruhen in Petersburg und losten eine all gemeine Revolution in Rußland

eine Meldung, die unterm !4. März die Petersburger Telegraphenagentur versendet. In dieser ist von einer offenen krvorurisn die Rede. Die Meldung lautet: In Petersburg ist die Revo lutton ausgebrochen. Ein aus zwölf Dumamitgliedern bestehender Exekutivausschuß ist im Besitz der Macht. Alle Minister find ins Gefängnis gef tzt. Die Gar nison der Hauptstadt, 30.000 Mann, hat sich nur den Revolutionären vereinigt. Am Donnerstag, am dritten Tag der Revolution, war die Ordnung in der Haupt ■ stadt

wieder hergestellt. Der d utschsreundliche Depu tierte Engelhardt ist vom Ausschuß zum Komman danten von Petersburg ernannt worden. Berlin, 15. März. Nach Meldungen aus Ha paranda berichtet ein dort ans Rußland eingetroffener Reisender, daß in Petersburg, Moskau und anderen mitlelrusftschen Städten die Revolution ausgebrochcn ist. Er konnte nur gegen Bezahlung einer bedeuten den Summe von Moskau nach Petersburg mit einem Militärzug abreiten. Der ganze Privateisenbahnverkehr ist eingestellt worden. In der Duma
17.03.1917
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