Risultato ricerca: Nikolaus

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Dolomiten

Pagine:20 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:05.12.1969

Risultati:Pagina 4
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Nikolaus von Myra in Siidtiro! Siebzehn Pfarrkirchen in Südtirol sind dem volkstümlichen Heiligen geweiht Wir haben St. Martin als einen äußerst volkstümlichen Heiligen kennen gelernt. An Volkstümlichkeit wird er aber von St. Nikolaus weit über troffen. Sein Fest, 5. Dezember, fällt in den Advent. St. Nikolaus ist weitaus der volkstümlichste aller Heiligen des Advents. Auf unzähligen Altären steht sein Bild, 17 Pfarrkirchen sind ihm in Südtirol geweiht, dazu wenigstens sieben Kuratialkirchen

oder Exposituren. Weit über fünfzig Nikolauskirchen zählen wir im Lande, wovon manche schon der Geschichte angehören. Nicht verschwiegen sollen die Nikolausspiele werden, die da und dort wieder auf leben. Kurz, St. Nikolaus ist der große Volkspatron. Das Nikoiauspatrozinium, die Maricn- patronatc ausgenommen, ist das häufigste von allen Patrozinien Südtirols. Der Umstand, daß die Zahl der Filialkirchen im Vergleich zu den Pfarrkirchen über wiegt, laßt darauf schließen, daß das Ni kolauspatrozinium

nicht zu der ältesten Schicht gehört. Marien- und Apostel- patrozinien sowie solche mancher römi scher Märtyrer sind älter. Nikolaus war Bischof von Myra in Klcinasicn, wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts. Die Figur des Heiligen ist ganz von Legenden um woben. Seine Verehrung breitete sich seit dem 6. Jahrhundert über die griechi sche, später russische Kirche und nach der Übertragung der Gebeine von Myra nach Bari (Unteritalien) im Jahre 1087 über das ganze Abendland aus. Die Hochblüte erreichte

die Nikolausvcrch- rung im Spütmittelalter. Unzählige Kir chen erwählten ihn zu ihrem Patron, ebenso Städte und Länder (z. B. Ruß land) , ferner die Schiffer und Seefahrer, Gefangene und Verunglückte. Beson ders bekannt ist er als'Schutzpatron ge gen Wasser- und Lawinengefahren, wie aus der Lage bestimmter Nikolauskir- eben ersichtlich ist, z. B. die Nikolaus kathedrale von Freiburg/Schweiz liegt unten am Ufer der Saane. Wer kennt den heiligen Nikolaus nicht als Kinder beglücker? Kurz, er wird Volksheiligcr

im weitesten Sinn. In allen möglichen Anliegen wird er angerufen. Die große Zahl der Nikolauskirchen im Lande im Gebirge ist zum Großteil in der Ver ehrung des Heiligen als Volkspatron zu suchen. Vor allem gilt dies von Kirchen armer, einfacher Bergdörfer. Im folgenden seien einige Sondcr- patronatc des heiligen Nikolaus genannt. Es kann sich dabei nur um knappe An gaben handeln, da der Platz nicht reicht. St. Nikolaus als Wasserpatron Meran und Umgebung Meran. Stndtpfurrkirchc zum bl. Niko laus. Ehern
05.12.1969
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Der Bote für Tirol

Pagine:12 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:18.08.1888

Risultati:Pagina 7
Ritaglio testo:
1519 Zusammenstellung dem d' s 5 der kür den Bau der Kälterer Zufahrtsstraße aus Privatbesitze erforderlichen Grundflächen, sowie der zu demolierenden Gebäude und deren Entschädignngsbe- Name des Besitzers i Vultur-Gattung ' - S träge in der. Gemeinde Kältern. 3U Z S 38 Johann Kaspareth in »5 Cultur-Gattung Z-.L St. Nikolaus Banarea 20 Name des Besitzers ^ ---> ' „ >s 3S Josef Frank in St. Nikolaus detto 20 40 Cresceutia Wlw. Schulliau in St. Nikolaus Acker 75 1 Anton Weiß. Schuster in 125

41 Johann Perustichs Erben St. Nikolaus Acker in St. Nikolaus Banarea 100 2 Heinrich u. Anton Morandell Acker mit Wein 630 42 Franz Ambach in St. Nikolaus detto 40 des Josef in St. Nikolaus ban 43 Joses Nenner detto detto 20 3 Josef Dissertori i. St.NikolauS Acker mit Ane- 44 Creseentia Svlva detto detto 20 wand 535 45 Joses Nenner detto detto 3 4 Maria Mair geb. Andergaffer 46 gränz Pillon detto Weiubergl 9 in St. Nikolaus detto 30 47 Michael Bernard detto Bauarea 15 S Johann Kaspareth in St. Acker

mit Wein 4L detto detto Garten 70 Nikolaus berg! und Ane wand 215 49 detto detto Wiese mit Wein berg! 13» 6 Maria Wt. Andergasser geb. Acker mit Wein 50 Aloisv.Dcllemanu detto detto 100 Pernstich in St. Nikolaus berg! 335 51 Josef Sölva'ö Kinder in 7 Aloisia Gutmorget geb. Ander Acker mit Wein- St. Nikolaus Acker 50 gasser in St. Nikolaus bergl und Ane- 52 Maria Witwe Sölva in Acker mit Wein wand 190 St. Nikolaus berg! 25 S Franz Puqneth des Michael 53 Mathias Eisenstecken in in St. Nikolaus detto

70 St. Nikolaus detto 190 9 Anna Dissertori geb. Pugneth detto 50 54 Josef Moraudel des Johann, 20 Katharina Atz des Alois vcr- Tischler in St. Nikolaus detto 490 ehel. Morandell in Mitterdors detto 15 55 Johanu Larcher in Mitterdors detto . 130 11 Jos. Dissertori in St. Nikolaus Wiese 130 56 Sebastian SepPi in St. 12 Änna Pillon geb. Dissertori Nikolaus detto 600 in St. Nikolaus detto 45 57 Maria Morandell Witwe geb. Acker mit Wein 13 Anna Pillon detto Acker mit Wein berg! 615 58 Florian in Mitterdors Anton

Mair Hans-Nr. 57 berg! 455 14 Anna Pugueth geb. Pillon in Psuß detto 535 in St. Nikolaus Wiese 15 59 Max Atz des Josef in 15 Johann Frank des Michael ketto St. Nikolaus Wiese 5 in St. Nikolaus 25 60 Josef Gutmorgcth Leu. in Wiese mit Ane- 16 Max Atz des Josef in St. Nikolaus wand 195 St. Nikolaus detto 35 61 Josef Audergaffeu des Math. Acker mit Wein 17 Maria Zuggal. H.-Nr. 49/a in Mitterdors berg! 685 in St. Nikolaus detto 95 62 Katharina Pichler H.-Nr. 60 18 Jos.Dissertori in St. Nikolaus detto
18.08.1888
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Der Bote für Tirol

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:21.08.1888

Risultati:Pagina 7
Ritaglio testo:
1533 Zusammenstellung der für den Bau der Kälterer Zufahrtsstraße aus dem Privatbesitze erforderlichen Grundflächen, sowie der zu demolierenden Gebäude und deren Entschädigungsbe träge in der Gemeinde Kältern. Name des Besitzers Kultur-Gattung s Z> Name deS Besitzers Cultur-Gattung «-» 38 39 40 1 Anton Weiß, Schuster in 41 St. Nikolaus Acker 125 2 Heinrich n. Anton Morandell Acker mit Wein 42 des Josef in St. Nikolaus bau 680 43 3 Josef Dissertori i. St.Nikolaus Zlcker mit Ane- 44 wand 585

45 4 Maria Mair geb. Andergasser 46 in St. Nikolaus detto 30 47 5 Johann Kaspareth in St. Acker mit Wein 48 Nikolaus bergl und Ane- 49 wand 215 6 Maria Wt. Andergasser geb. Acker niit Wein 50 Pernstich in St. Nikolaus bergl 335 51 7 Aloisia Gutmorget geb. Ander Acker mit Wein gasser in St. Nikolaus bergl und Ane- 52 wand 190 8 Franz Pngneth des Michael 53 in St. Nikolaus detto 70 9 Anna Dissertori geb. Pugueth detto 50 54 10 Katharina Atz des Alois ver- ehel. Morandell in Mitterdorf detto 15 55 11 Jos

. Dissertori in St.Nikolaus Wiese 130 56 12 Anna Pillon geb. Dissertori in St. Nikolaus detto 45 57 13 Anna Pillon detto Acker mit Wein bergl 615 58 14 Anna Pugneth geb. Pillon in St. Nikolaus Wiese 15 59 15 Johann Frank des Michael in St. Nikolaus detto 25 60 16 Max Atz des Josef in St. Nikolaus detto 85 61 17 Maria Zuggal, H.-Nr. 49/a in St. Nikolaus detto 95 62 18 Jof. Dissertori in St. Nikolaus detto 235 19 Franz Morandell des Anton 63 nun dessen Witwe in St. 64 Nikolaus detto 65 20 detto - detto

15 65 21 Johann Luggin des Jakob in Acker mit Wein St. Nikolaus bau 805 66 22 Josef Gutmorget senior Acker mit Wein bergl und Ane- 67 wand 380 23 Joscf Würth des Jgnaz in Acker mit Wein 68 St. Nikolaus bergl 285 24 Maria Witwe Würth in 69 St. Nikolaus detto 625 25 Josef Würth des Josef in 70 St. Nikolaus detto 10 26 Katharina Wohlgemnth des 71 Josef in Pfuß detto 390 72 27 Alois Pichler, H.-Nr. 60 in St. Nikolaus detto 175 73 28 Katharina Obrist geb. Pertold Acker mit Wein im See bau 8 29 Anna Frank geb

. Sozin 74 in St. Nikolaus Garten 170 30 Anton Morandell des Jose 75 in St. Nikolaus detto 175 31 Josefa Michaeli geb. Moran Acker mit Wein 76 dell in St. Nikolaus bergl und Ane- wand 710 77 32 Johann Andergassendes Josef, Wiefenwasserer detto 425 7L 33 Johann Luggin des Jakob 7L in St. Nikolaus detto 235 34 Josef Morandell des Johann Acker mit Wein Ll H.-Nr. 22 in St. Nikolaus bergl 55 3L Johann Luggin des Jakob 81 in St. Nikolaus Bauarea 15 3L Maria Gschnell geb. Negori Acker mit Wein
21.08.1888
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Der Bote für Tirol

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:14.08.1888

Risultati:Pagina 8
Ritaglio testo:
Zusammenstellung der für den Bau der Kälterer Zufahrtsstraße aus dem Privatbefitze erforderlichen Grundflachen, sowie der zu demolierenden Gebäude und deren Entschädignngsbe- träge in der Gemeinde Kältern. ' Name des Besitzers Kultur-Gattung II Anton Weiß, Schuster in St. Nikolaus I Acker LjHn'nrich u. Anton MorandeVIAcker mit Wein des Josef in St. Nikolaus! bau ZjJosef Dissertori i.St.NikolausjAcker mit Ane wand -tlMaria Mair geb. Andergasser in St. Nikolaus I detto sl Johann Kaspareth

in St. «Acker mit Wein Nikolaus jbergl und Ane wand öjMaria Wt. Andergasser geb.lAcker mit Wein Pernstich in St. Nikolaus I bergl 7/Aloisia Gutmorget geb. Ander-lAcker mit Wein gasser in St. Nikolaus jbergl und Ane wand LjFranz Pugneth des Michael in St. Nikolaus 9lAnna Dissertori geb. Pugneth IVIKatharina Atz des Alois ver- lehel. Morandell in Mitterdors! llIJos. Dissertori in St.Nikolaus^ 12/Anna Pillon geb. Dissertori in St. Nikolaus I detto 13> Anna Pillon detto /Acker mit Wein bergl I4j Anna Pugneth

geb. Pillon in St. Nikolaus IsjJohann Frank des Michael in St. Nikolaus 161 Max Atz des Josef in St. Nikolaus I^Maria Zuggal, H.-Nr. 49/s^ in St. Nikolaus ILlJos. Dissertori in St. Nikolaus I^Franz Morandell des Anton nun dessen Witwe in St. Nikolaus 201 detto LljJohann Luggin des Jakob inlAcker mit Wein- St. Nikolaus bau 22> Josef Gutmorget senior lAcker mit Wein- ^bergl und Ane- wand 23lJofef Würth dcs Jgnaz inlAcker mit Wein- detto detto detto Wiese Wiese detto detto detto detto detto detto

FZ' g > 38s Johann Kaspareth in St. Nikolaus 39>Josef Frank i» St. Nikolaus 4vl Crescentia Wtw. Schulliau in St. Nikolaus 411 Johann Pernstichs Erben in St. Nikolaus 42lFranz Ambach in St. Nikolau 43>Jofef Renner detto 44>Crescentia Sölva detto 4SIJosef Renner detto 46Igranz Pillon detto 47IMichael Bernard detto 481 detto detto 49j detto detto 12S 680 5SS 30 215 5 VIAlois v. Dellemann detto 24 bergl St. Nikolaus Maria Witwe Würth in St. Nikolaus 2Sj Josef Würth dcs Josef in St. Nikolaus 2gl Katharina

Wohlgemuth des Josef in Pfuß 27j Alois Pichler, H.-Nr. 60 in St. Nikolaus LSjKatharina Obrist geb. PertoldlAcker mit Wein> im See I bau 2S> Anna Frank geb. Sozin in St. Nikolaus I Garten 30jAnton Morandell des Joses in St. Nikolaus I detto detto detto detto detto 31 32 34 SS 36 Josesa Michaeli geb. Moran-IAcker mit Wein dell in St. Nikolaus Ibergl und Ane- wand Johann?lndergassen des Josef, Wiesenttiasscrcr > detto Johann Luggm des Jakob in St. Nikolaus i detto Josef Morandell des JohanniAcker mit Wein
14.08.1888
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Der Bote für Tirol

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:15.02.1876

Risultati:Pagina 3
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. der sehnlich erwartete Ball auf der Alm iin Saale des „Forsterbräu'. DieS das Programm dieser Woche. Herzog Friedrich mit der leeren Tasche in der Sage nnd in der Dichtung. (Schluß.) ZweiteScene. Vorige. Nikolaus Hochgeschor u (von innen). Nikolaus (von innen). He! he! wo seid Ihr denn? HanS (laut). Hier, gestrenger Herr! (leise zu den Knechten) Er kommt, verbergt ench, schnell! Die Knechte (verbergen sich wieder). Nikolaus (von innen). Kommt, kommt uud helft mir doch! Hans. Sogleich soll Euch geholfen

werden! (indem er ihm entgegen gehl und die Hand reicht). Nnr hier herab, Herr Bürgermeister! Nikolaus (hervorkommend). Zn finster ist'S, wir hätten doch der Fackeln uns bedienen sollen. HanS (hämisch). Ihr werdet den Weg auch ohue Fackel finden; ich werd' ihn Euch schon zeigen, dazu noch einen recht kurzen Pfad. Nikolaus. Meint Ihr? Hau«. Auch ist'S so dunkel etzeu nicht, nur Euer Gesicht ein wenig blöde, Herr Bürgermeister! NikolanS. DaS kommt von angestrengter schwerer Arbeit, weil man in diesen uurnhvollen Zeiten stets

die Feder schärfen muß. Hans. Ja, ja, Ihr seid ein grundgelehrter Mann! Man rühmt Ench weit und breit. Nikolaus. Nu, nu, eS geht so mit! Doch aber möcht' ich wol mein Manlthier jetzt besteigen. Wo ist eS denn? HanS. Euer Manlthier, strenger Herr? Nikolaus. Nun ja, das Steigen ist in meinem Alter sehr beschwerlich, niein Körperbau auch dazu nicht geeignet. HanS. Herr Bürgermeister, freilich, Ihr seid etwas stark gebaut. Nikolaus. Und wo ist denn der Bürgermeister Kirchmair, mein Kollege? HanS. Ei schant

. der gestrenge Herr Bürgermeister ist schon fort! (hämisch) Nun, der hätte wol auf Euch hier warten können. Nikolaus (ungeduldig). Aber mein Maukthier? Hans. Ja, das Maulthier ist ebenfalls nicht da. Nikolaus. WaS soll ich davon denken? Hans. Ei, strenger Herr, Ihr seid ja ein gar weiser Mann, denkt Ench das Klügste dranS. Nikolaus. So werd' ich wol zu Fuß den Fels hinuuter gehen müssen (will ab). Hans (hämisch lachend) — oder springen! Nikolaus (sich zu ihm wendend). Was soll das heißen? HanS

(ihm den Weg vertretend). Das soll heißen, strenger Herr, daß Ihr jetzt gutwillig Euren Mantel, Hut und Schwert und Enre Sporen in meine Hände legt.*) Nikolaus (staunend). Wie uud warum das? HanS. Um schnell hinabzukommen würde das Geräth Euch hindern. NikolanS. Verplandre nicht die Zeit, voran! Hans. Legt ab, Herr Bürgermeister, ich sag's Euch noch im Gnten. Nikolaus (ungeduldig). Was soll das leere Ge wäsch'? Eil', daß wir hinunter kommen. HanS (lachend). Ihr kommt gewiß geschwind ge nug hinab, darnm legt ab ans
15.02.1876
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Dolomiten

Pagine:10 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:05.12.1957

Risultati:Pagina 4
Ritaglio testo:
Der heilige Nikolaus in Geschichte und Legende Für jedes Kind kommt einmal die Zeit, fri' der es erfährt, der hl. Nikolaus und sein Hel fer Knecht Ruprecht seien nichts weiter als verkleidete Erwachsene, die den Kindern Angst einjagen, sie zum Bekennen ihrer Ver fehlungen während des Jahres veranlassen und mit der Rute bestrafen sollen. Freilich, wer brav und artig gewesen sei, der habe nichts zu fürchten, sondern werde im Ge genteil noch belohnt. Darin zeigt sich schon

, daß es mit dem Schreckhaften dieser Gestalt — selbst der des Ruprecht — nicht gar so weit hergewesen sein kann. Und in der Tat, was wir über den Heiligen lesen, läßt uns auf einen gütigen alten Mann schließen, der niemand etwas zu leide tut, sondern vielmehr allon nur Gutes erweist — wie es von einem Bischof, üntlgar noch einem heiligen Bischof, mit Fug-und Recht erwartet werden darf. Der geschichtliche Nikolaus Allerdings gab es nicht nur einen heiligen Nikolaus, sondern deren gleich drei. Der „jüngste“ sozusagen

ist der hl. Klaus von der Flüe aus dem 15. Jahrhundert, - der National heilige der Schweiz. Der zweite, ein Augusti nermönch aus Mlttolltallen, lebte ln der zwei ten Hülfte des 12. Jahrhunderts. Beide haben jedoch mit dem vorweihnachtlichen Nikolaus tag nichts zu tun. Unser Nikolaus war viel mehr ein heiliger Bischof, weshalb er uns auch im Bischofsomat am vertrautesten Ist. Er lebto vom Ausgang des dritten bis zur Mitte de3 vierten Jahrhunderts. Sein Geburts ort Patara, ehemals eine bedeutende Hafen-, stadt

hat das alte Myra nahezu ertränkt. Nur verein zelt ragt noch hier und dort ein Bauwerk aus der vier bis sechs Meter hohen Sand schicht heraus. Die Kirche des hl. Nikolaus blieb vor der völligen Zerstörung bewahrt. Die kleine Chri stengemeinde schützte das Innere vor dem Schlamm der Flüsse. Doch steigt man heute Uber grasüberwucherte Stufen in das alte Kirchenschiff, eine hohe, eindrucksvolle Halle mit Resten von Malereien, hinab. Bo genfenster unterbrechen die turmhohen wuch tigen Mauem. Nur vom Eingang

her und durch zwei. Fenster, die noch über die heu tige Erdoberfläche hinausragen. dringt etwas Lieht in den Raum. Zar Nikolaus II. von Ruß land wollte die Kirche wiedcrhcrstellcn. Die tussische Revolution verhinderte die Ausfüh rung des Plans. Die Kirche wurde bereits im vierten Jahr hundert. also kurz nach des Bischofs Tod. errichtet, ein Zeichen für die hoho Verehrung, die er schon damals genoß. Von der alten Schönheit zeugen nur noch wenige Reste. In einer der beiden Solten- kapollen befindet
05.12.1957
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Dolomiten

Pagine:40 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:04.12.1971

Risultati:Pagina 19
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Samstag/Sonntag, 4./5. Dezember 1971 — Nr. 277 Dolomiten m Der heilige Nikolaus kommt Der Winter ist übers Land gezogen und dicht wirbeln die Flocken hernieder auf Mutter Erde. Die Nacht bricht her ein und ihr Dunkel lagert sich über Feld und Wald, Dörfer und Einöden. Es ist am Vorabend des Tages, der dem heiligen Nikolaus geweiht ist. In der kleinen, wohldurchwärmtcn Stube seines Häuschens am'Waldrand, das er mutterseelenallein bewohnt, sitzt am Tisch Franz Lentner, der Jagd gehilfe

sich auf den Weg. Die gewohnte Tabaks pfeife in den Mund zu nehmen und fest zu qualmen, darauf verzichtet er heute, denn cs ist mit der Würde eines St. Nikolo nicht gut .vereinbar, daß Sä llrtiùteli'S Szenen aus dem Leben des Heiligen, Ikone aus Nordrußland (1.4.Jahrhundert) Photo: KNA geschichtet, ein Haufen Äpfel, Nüsse und andere Sachen auf Beförderung zu braven Kindern. Lentner muß heute noch das Amt eines heiligen Nikolaus versehen, und zwar bei der Familie seines Bruders, der jenseits des^ Waldes, fast eine Stunde

-Ni- dieser einen Rauchkojben im Maul — nein Mund — hat und auch sein schö ner Bart würde der Gefahr ausgesetzt, etwa durch einen fliegenden Funken in Brand zu geraten. Mit- weitausgreifenden Schritten geht Lentner den beschneiten Weg durch das dichte Gehölz und allerhand Gedanken sind es, die ihn auf seinem Gang be^ gleiten. Da hat er nun die Aufgabe, bei einet anderen, wenn auch verwandten Fa milic, Freude ins Haus zu bringen Hätte es das Geschick nicht wollen kön nen, daß im eigenen Haus eine Kinder schar -den Nikolaus

erwartet? Ja, das könnte sein, wenn damals, vor zwöl Jahren, die Liesbeth seinem Heirats antrag Gehör geschenkt hätte. Doch,die Liesbeth hat ihn abgewie DIE IKONE / eine Nikolauslegende Ein russischer Bauer borgte einem anderen Geld. Weil der Schuld ner keine Sicherheit bieten konnte, trat er vor die Nikolaus-Ikone und flehte den heiligen Nikolaus an, als Bürge für ihn einzutreten. Der Gläubiger war damit einverstanden. Nach der festgesetzten Frist for- . derte nun der Gläubiger sein Geld

. Aber der Schuldner konnte oder wollte nicht zahlen. Spottend verwies er den Gläubiger an den Bürgen, den heiligen Nikolaus. Der betrogene Bauer ging nach Hause. Dort stellte er sich vor die Nikolaus-Ikone und forderte den verbürgten Betrag ein. Aber dfrr heilige Nikolaus zahlte ebensowenig wie der Schuldner. Da riß der Bauer wütend die Nikolaus-Ikone aus ihrer Ecke. Vor dem. Hous warf er- sie in den Schmutz und trampelte auf dem Bild des zahlungsunfähigen Bürgen herum. Dann holte er aus dem Stall
04.12.1971
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Dolomiten

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:13.08.1964

Risultati:Pagina 4
Ritaglio testo:
nach dieser souverän gestalteten, klas sisch-klaren von Jaspers wohl überflüssig werden. Jeder geistig interessierte Leser, selbst wenn er nicht in allem die Ansicht des Ver fassers teilen sollte, wird sich darüber freuen, daß uns der große Basler Denker dieses Werk schenken konnte. H. E. Das Jahrhundert des Nikolaus von Kues 1400 Johann Gutenberg geboren 1401 Nikolaus von Kues geboren 1406 Lorenzo Valla geboren 1409 Das Reformkonzil von Pisa 1410 Niederlage des Deutschen Ordens bei Tannenberg 1412 Jeanne d'Arc

geboren 1414 Beginn des Konzils von Konstanz 1416 Nikolaus von Kues studiert in Heidel berg 1419 Beginn der Hussitenkriege 1420 Nikolaus von Kues studiert die Rechte in Padua 1422 Erste Belagerung Konstantinopels durch die Türken 1422 Nikolaus von Kues reist nach Rom 1425 Nikolaus von Kues wird Rechtsberater am Hof von Mainz 1429 Filelfo beginnt griechische Vorlesungen in Florenz 1430 Nikolaus von Kues empfängt die Wei hen 1431 Jeanne d’Arc in Houen verbrannt 1432 Nikolaus von Kues auf dem Konzil

von Basel 1433 De concordantia catholica des Nikolaus von Kues Marsilio Ficino geboren 1434 Beginn der Herrschaft der Medici in Florenz 1436 Schrift des Cusaners zur Kalender reform 1437 Nikolaus reist zur Vorbereitung eines Unionskonzils nach Konstantinopel 1438 Nikolaus auf dem Unionskonzil von Ferrara und als Legat auf dem Reichs tag von Nürnberg 1439 Union der römischen und griechischen Kirche (allerdings nicht zur Durchfüh rung gekommen!) 1440 ‘N'ifcöf4liä , 'Vön ‘Kteei: ‘jvem der 1 wissen

den Unwissenheit" und „Ueber die Ver mutungen" 1444 Nikolaus von Kues: „Vom verborgenen Gott“ Botticelli geboren 1445 Nikolaus von Kues: „Vom Suchen nach Gott" 1448 Nikolaus wird Kardinal 1449 Lorenzo de Medici geboren 1450 Nikolaus von Kues wird Bischof von Brixen und schreibt die Idiota-Dialope 1451 Beginn der Legationsreise des Cusaners in Deutschland 1452 Leonardo da Vinci geboren Nikolaus von Kues beendet den Traktat De quadratura circuii 1453 Eroberung von Konstantinopel durch. die Türken Nikolaus

von Kues: „Von Gottes Sehen" und „Ueber den Glaubensfrieden" 1455 Fra Angelico gestorben Johann Reuchlln geboren 1457 Bewaffneter Konflikt des Cusaners mit Siegmund von Tirol 1458 Enea Silvio Piccolomini urfrd Papst Pius II. Nikolaus von Kues: „Ueber den Beryll" 1459 Cosimo de Medici gründet die Plato nische Akademie in Florenz Jakob Fugger geboren Nikolaus von Kues Kurienkardinal 1460 Nikolaus von Kues: „Vom Können-Sein" 1461 Schrift des Cusaners über den Koran 1463 Pico von Mirandola geboren Nikolaus
13.08.1964
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Dolomiten

Pagine:12 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:06.12.1956

Risultati:Pagina 3
Ritaglio testo:
^JUzollez ^AjikotaassfiieH Was an vorweihnachtlichem Umzug und Spiel sich im Tiroler Volke erhalten hat, das Anglöckein. das Berchtcnspringen. die Umzüge der Rauhnächte, das alles hat sich einigermaßen in den Kult des hl. Nikolaus irgendwie eingehängt und lebt noch am si chersten mit und in ihm fort. Man kann ge radezu sagen, die ehrfurchtvolle Gestalt des unterweisenden und gabenspendenden Bi schofs, ob er sich nun vom Schülerbischof hcr- Pliolo Sdim.idr.i’tiljrrwiT St.Nlkolaus leitet

, der im Mittelalter am Unschuldigen- Kindertag vom Untersten einer bischöflichen Singschule oder einer Abtei zuoberst gestellt wurde, oder unmittelbar aus der Legende des milden Bischofs von Myra hervorgegan gen war, nahm schließlich alle, die sich un ter seinen Mantel geflüchtet hatten, nach sichtig auf und brachte auch alle zu einem guten Ende. St. Nikolaus ist 3omit nicht der Begründer, wohl aber schließlich der Erhalter und Be wahrer solcher vorweihnachtlicher Umzugs und Spielbriiuehe geworden. Das ist heute

zur Mittwinterzeit, gehen weit über die Lebenszeit des hl. Nikolaus zurück. Die Figuren des Schimmelreiters und der Habergeiß, die noch in etlichen Nikolaus spielen mittun, erinnern daran. Der fasnacht- liche Haller Rößlreiter. das schon zuvor den Bozncr Bindern willkommen war, ist ein naher Verwandter dieser Mythenerfindungen. Die übermütige Schuljugend, die am Tag der Unschuldigen Kinder sich das Recht an gemaßt hatte, aus ihren Reihen sich ihren Abt oder Bischof zu wählen und alles im Hause

einmal auf den Kopf stellen zu dür fen, war in der Domschule von Brixen und in der Kantorei zu Neustift ebenso daheim gewesen wie in der Singschule der Pfarre und Stadt Innsbruck im ausgehenden Mittel- alter. Das Nikolaihaus der Innsbrucker Je suiten in der Sillgasse erinnert noch von un gefähr daran, daß selbst diese gestrengen Jo- genderzieher ihren Studcntlein einen Unschul- digcnkinderschcrz gönnten. Freilich geschah dieser schon im Sinnzusammenhang mit dem gabenspendenden Bischof Nikolaus, mit dem Stern

, die zu dem Widerspiel von Winterdiisterheit und Licht das Gute und Büre aufeinanderplatz.cn ließen und das Mythische ins Moralische versetzten. Erst nach dem Dreißigjährigen Kriege scheinen sich die Geister der mittwinterlichen Umzüge mit denen der Skolaren soweit vermischt zu haben, daß eine gewisse Duldung urd Zu stimmung zu den erneuerten Umzügen sich von selbst ergab und die Gestalt und der Ab schlußakt des hl. Nikolaus ausschlaggebend wurde. Was sich dann nach dem Kriege von 1703 als Nikolausspiclo in Stadt
06.12.1956
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Dolomiten

Pagine:24 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:05.09.1964

Risultati:Pagina 9
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Nikolaus Cusanus Nach den bisher bekanntgewordenen Quel len kam Nikolaus von Cusa mit dem Deut schen Orden zum ersten Mal auf dem Basler Konzil (1431—1449) in Kontakt. Es ging da mals um den sogenannten „Habitsstreit" zwi schen dem Orden und dem Erzbischof und Domkapitel von Riga, der bekanntlich 1435 im Walker-Vertrag gütlich beigelegt werden * konnte. Obwohl der genannte Konflikt das i Konzil mehrmals beschäftigte, ist von einem : besonderen Eingreifen des Cusaners nichts - bekannt

. Daß er sich der Ordenssache aktiv ; angenommen hat, deutet jedoch sein später zu erwähnender Hinweis an den Komtur von , Koblenz an. Eine zweite Wurzel der Verbindung lag in ■ der Heimat des Cusanus und seiner Bekannt schaft mit dem Koblenzer Ordenshaus. Wie weit diese Beziehungen zurückgehen, wissen wir leider nicht; doch mögen sie bereits be istanden haben, als Nikolaus mit dem Orden i beim Konzil von Basel zusammentraf. Jeden- • -j falls erkannte der Komtur von Koblenz nach I der Ernennung des Cusaners zum Kardinal

, wohnen sollte. Der 1 Vorschlag dazu scheint vom neuernannten ; : Kardinal selbst ausgegangen zu sein, der auf J seine bereits erwähnten früheren Verdienste i um den Orden hinwies. ? Anfangs Jänner 1450 kam Nikolaus von Kues nach Rom und der Ordensprokurator 7 beeilte sich, ihm seine Aufwartung zu ma- 7 chen sowie ein Geschenk — en presenta — im Werte von 14 Dukaten zu überreichen. Mit | dem Anerbieten des Kardinals, für den Orden | nach Möglichkeit einzutreten, konnte der Pro- % kurator zufrieden

zu gewinnen, so daß dieser in Hinkunft ständig an den Audienzen teilnahm, die der Proku rator beim Papst erhielt. Aus dem Sommer 1450 besitzen wir die erste Nachricht von einer solchen Sitzung. Nach dem Tode des Bischofs von Woclawek in Kujawien, Wladis- law von Opporow, hatte Nikolaus V. den Krakauer Domherrn Nikolaus Lasocki als Nachfolger erkoren, während der polnische König seinen Schreiber Johann Gruszczynski an dieser Stelle zu sehen wünschte. Das , ein Freund des Deutschen Ordens kujawische

Domkapitel hatte die Wahl im hann Gruszczynski unterstützten, während gleichen Sinn entschieden. Der Deutsche Or- alle anderen Nikolaus Lasocki gewogen wa- den war am Ausgang des Konfliktes insofern ren. Als Lasocki im September 1450 plötzlich interessiert, als der pommerellische Teil des starb, ehe er noch sein Bistum erreicht hatte, Ordenslandes zur Diözese Woclawek gehörte, löste sich die Frage aber von selbst, und da der polnische König, mit dem der Nach der Wahl des Hochmeisters Ludwig Orden
05.09.1964
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