Risultato ricerca: Leo

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Innsbrucker Nachrichten

Pagine:14 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:09.03.1940

Risultati:Pagina 8
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Oer huncl Packs / kLkSÄ Packs, der Hund heulte auf. Leo, der blonde lange Winter knecht auf dem Hospiz, der hinter dem Haupthaus Holz spaltete, warf das Beil fort und rannte um die Ecke. Er kam gerade noch recht, um den Knecht Balz zu gewahren, wie er im Kuh stall oerschwand. Packs, der gelbe Wolfshund mit der schwar zen Decke, aber saß da und leckte seine Hinterpfote. Ein Scheit lag neben ihm. Es war nicht schwer, den Tatbestand festzu stellen: Das Holzstück hatte Balz nach dem Hund

geschleudert. Ueber Leos gutes bartloses Gesicht schlug eine Blutflamme hin. Verfluchter Schinder, rief er dem Balz nach. Der aber tat, als habe er die Schmähung nicht mehr gehört. Aber er nahm sich zusammen, steckte beide Fäuste in die Hosentaschen und bog nach seinem Werkplatz zurück. Der Hund kam hinkend zu ihm heran, schmiegte sich an seine Seite und suchte mit den Augen, wie Verständnis fordernd, die seines Herrn. Leo hockte sich auf ein Felsstück nieder, das die Märzsonne weben dem Holzbock gleichsam

aus den Schneemassen heroor- gegraben und sauber gefegt hatte. Das Tier kuschelte sich an ihn. Blau glühte der Himmel über dem Paß. Die weite schnee bedeckte Hochebene war übersät von glitzernden Krystallen. An den Hospizgebäuden liefen die Dachtraufen. Von einem schwarzen Schindelfirst rutschte mit dumpfem Geräusch eine kleine Lawine zu Boden. Leo untersuchte des Hundes Pfote. Das Scheit hatte eine blutende Schramme zurückgelassen. Mit Schnee wusch der Knecht sie aus. Der Hund leckte ihm die Hand

. Und wieder suchten seine Augen die des Herrn mit einem fast von menschlicher Dank barkeit erfüllten Blick Leo Zurfluh dachte über diesen Blick nach. Früher, im An fang ihres Beisanunenfeins, war der Hund ein anderer ge wesen. Erst seit dem Ereignis auf dem Gletscher, vor einigen Monaten, war die Seele des Hundes in seine Augen getreten. Merkwürdig war das! Beinahe verwirrend! Damals hatte er mit dem Hund über die Biswindlücke ins Welsche hinüber ge mußt. Der Pfad führte über den tückischen Altwaldgletscher

. , Untermegs war Packs in eine Gletscherspalte gefallen. Leo hatte sich an der Spalte niedergeworfen und des Hundes Na men hinabgerufen. Ein Winseln hatte geantwortet. Dann hatte er festgestellt, daß das Tier auf einem Felsvorsprung in halber Höhe der Spalte lag. Er hatte ein Stück Rauchfleisch, das er in der Tasche getragen, an einer Schnur hinuntergelassen. Darauf war er einem Besessenen gleich den Vierstundenweg nach dem Hospiz zurückgestürmt und hatte Leute geweckt. Be waffnet mit Seil und Licht
09.03.1940
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Tiroler Stimmen

Pagine:8 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:20.07.1903

Risultati:Pagina 7
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Drittel. Aus Verehrung für Leo XII. wählte er den Namen Leo. So war denn der junge Vinzenzo aus Carpineto, den in Rom die Wenigsten gekannt hatten, zur höchsten Würde der Christenheit erhoben. Die Krönung des neuen Papstes fand den 3. März in der Sixtinischen Kapelle statt. Wir übergehen das per sönliche Leben des Papstes, dessen Tagesordnung, dessen puritanische Einfachheit und Mäßigkeit oft geschildert worden ist. Leo XIII. hat seiner Vaterstadt Carpineto außeror dentliche Wohltaten erwiesen

. Dazu gehört vor allein eine kostspielige Wasserleitung, ebenso hatte er dort drei Kirchen gebaut und andere restaurieren lassen, ein Erziehungsin stitut gegründet, das Spital den belgischen Vätern von der Barmherzigkeit übergeben und das Franziskanerkloster wiederhergestellt. Im Palazzo Pecci ließ er eine öffent liche Bibliothek, ein meterrologisches Observatorium und ein Naturalienkabinet, für Jedermann zugänglich, errichten. Wenn man die Wirksamkeit der Regierung Leo XIII. ermessen will, so muß

die Schuld an den Zeitverhältnissen, an den leitenden Staatsmännern, an dem antichristlichen Geiste liegen, die Tatsache besteht, daß Pius IX. am Ende seiner Regierung allein und verlassen dastand, selbst von den katholischen Regierungen, während es mit anderen zum offenen Bruche gekommen war. Von allen europäischen Staaten stand auch nicht einer in ausgesprochen freundlichen Beziehungen zum Papste. In dieser, wie man sagen möchte, verzweifelten Lage trat Leo XIII. sein Pontifikat an. Als er seine erste

Enzyklika erließ, schrieb Domkapitular Molitor von Mainz: «Ex ungue leonem», aus der Tatze erkenne ich den Löwen. Wenn der beißende Spott der Feinde auf den neuen Papst den Vers dichtete: «Non tz Pio, non e Clemente, « E Leone — senza dente —» Er ist ein Löwe, aber er beißt nicht — so ist dieser Ausspruch eine unbewußte, widerwillige Prophezeiung ge worden. Leo XIII. hat die alte päpstliche Staatskunst, die Diplomatie wieder zur Maxime erhoben. Er hat der Welt imponiert durch seine staatsmännische

des seiner Herrschaft beraubten Papst königs. Man hat — sagt P. Zocchi — in einzelnen Ländern auch auf katholischer Seite nicht immer sofort verstan den, was Leo erzielte, warum er sich nachgiebig erwies, wo man ein unbeugsames non possumus erwartete. Aber der Pontifex auf der Höhe des Felsen Petri schaute weiter, er überblickte Alles und umfaßte das Ganze; wie er aber im Nachgeben nie sein Prinzip, nie seine Pflicht, seine hohe Aufgabe als Papst und Vater der Christenheit, nie die gänzlich unveräußerlichen Rechte
20.07.1903
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Volksblatt

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:14.05.1902

Risultati:Pagina 12
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2 Priester, 4 Ordensbrüder und 6 Franciscanerschwestern wetteifern. — Das Mittel alter weist seine Kinderkrenzzüge auf — eine mehr schwärmerische als glückliche That; aber zu einem wahr haft idealen und unvergleichlich segensreichen Unternehmen hat besonders Leo XIII. die kath. Kinder begeistert: i m Kindheit Jesn-Verein derU verlassensten und ärmsten Brüderchen und Schwesterchen draußen in der weiten Welt Hilfe und Rettung zu bringen. ^„Jch wünsche, dass alle christl. Kinder dem Kindheit Jesu^Verein

beitreten', sprach Leo XIII. und mehrere Hunderttausende sind der Ein ladung gefolgt. Das ist die dritte charakteristische Er scheinung der Missionsthätigkeit der kathol. Kirche unter Leo Xlll. Unter seinem Pontifioate haben die katholischen Kinder aus ihren Sparpfennigen r!und 70 Millionen Franks geopfert — für den Loskauf a!cmer Sclavenkinder, für Pflege und Unterricht verlassener, oder von den eigenen Eltern weggeworfenen Kleinen. ! Es wurden rund vier hundert Waisenhäuser gegründet^ 2500 Schulen

und 1 Pfennig, um sich etwasjObst zn kaufen, brachte den Pfennig der Lehrerin und gab sich mit dem Stücklein Brod zufrieden, bis es seinen Beitrag zum Kindheit Jesn- Verein geleistet hatte. Im Jahre ^1891 allein wurden aus den Almosen, der unter Leo Xlll. social geschulten Kinder 481.535 Kinder gerettet. ^ 4. Leo's Auge schaute im Geiste die Ketten armer Sclaven und sein Herz entbrannte in heiligem Unmuth gegen die Barbarei und in heißem Verlangen, die Ketten zu sprengen und diese jahrtansend alte

untergräbt, welche dem Bau seinen Halt verleihen, gefährdet den ganzen Bau. Voll Liebe zum wahren Wohle der menschlichen Gesellschaft hat darum Leo XIII. oft und oft in seinen Mahnschreiben an seine Kinder die Erhabenheit und Unverletzlichkeit der Autorität verkündet. „Jedermann unterwerfe sich der obrigkeitlichen Gewalt. — So wenig wir nämlich dem göttlichen Willen widerstreben dürfen, so wenig ist es gestattet, die recht mäßige Gewalt zu verachten, wer immer auch ihr Träger sein mag.' ^ Welch erhabene

der Gerechtigkeit^ sicher ruht, so ruft Leo den Gewalthabern mit dem Freimuth eines Propheten und Apostels zu: „Die Regierung soll eine gerechte sein, nicht herrisch über alles Recht hinaus, sondern väterlich, da ja auch Gottes Herrfchast über die Menschen ') Braüsberger 3. Kath. Ordmswesen im 19. Jahrh. S. 197. 2) Encykl. Immorwls Oei (Herder'sche Ausgabe H, 12). ») A. 'a. O. S. 10. eine höchst gerechte ist und mit väterlicher Güte verbunden; bethätigen soll sie sich aber zum Nutzen der Bürger, weil nur darum
14.05.1902
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Dolomiten

Pagine:24 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:20.01.1968

Risultati:Pagina 20
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dafür haben würde, daß Leo sic seine „Süße“ genannt hatte, solcho Kosenamen wurden in ihreth Künstlcr- kreis leicht gebraucht, ohne daß sic etwas zu be deuten hatten. Aber es war sicher töricht, sich Sorgen zu machen, die Dinge zwischen ihr und Craig waren jetzt so weit gediehen, daß er nicht mehr länger glauben würde, daß sie irgendwelche zärtlichen Gefühle für einen anderen haben könnte. Sic würde es ihm gelegentlich erklären. Zeit genug. Ml Sie verbrachten den Tag zu viert, suchten

noch alles auf, was sic bisher noch nicht gesehen hatten, die historische Kirche, den Friedhof: Judith zeich nete und machte sielt Notizen, und Finio hatte bereits beschlossen, ein Buch mit diesem Schau platz zu schreiben. Magda hatte im Gasthaus für den nächsten Vor mittag ein zeitiges Frühstück bestellt, und das Rehe im Winterwald Aufnahme: Robert Holder Beim Aussteigen stand ludilh plötzlich Leo Malone gegenüber, .der gerade dabei war, an Bord zu gelten. Sein Gesicht strahlte auf. „Hallo, Leo! Hast

du hier in der Gegend ge zeichnet?“ „Oh, hallo, Judy, meine Süße. Nicht gezeichnet“, er tippte auf seine Kamera, „sondern photogra phiert. Meinen Lebensunterhalt verdient, wie ich dir ja schon sagte. Es macht sich gut bezahlt.“ Seine Augen blitzten keck. „Ich bin jetzt eine viel besser Partie als früher, falls du interessiert bist.“ Craig stand steif neben ihr, und Judith stellte vor: „Oh, Leo, dies ist Craig Argyll, Michaels Vetter. Craig, dies ist ein Malcrkoilegc aus Sydney, Leo Malone.“ Sic wechselten ein paar

höfliche Phrasen, vor allem über die Schönheit der Nordinsel, die so photogen war. Es blieb nur wenig Zeit, da das Schiff wieder ablegcn wollte. „Ich muß jetzt wohl gehen“, meinte Leo. „Wohnst du in Russell? — Kann ich dich dort später noch einmal sehen?“ Judith schüttelte den Kopf. „Nein, wir wohnen hier.“ Es war ihr gleich, was Leo darüber dachte, daß sic dann so früh mit dem Schiff hier an kamen. „Es geht los, Leo. Leb wohl." Craig blickte am Kai entlang. „Dort sind Finio und Magda, um uns abzuhoien

.“ „Ah, dann kann ich c.< mir denken. Ich traf heute morgen am Schiff einen alten Bekannten aus Australien, der nach Russell fuhr. Ich dachte, er würde dort bleiben. Ich komme.“ Sie seufzte, als sic den Hörer aufnahm, und hoffte, daß Leo nicht wieder mit der alten Ge schichte beginnen würde. Sicher hatte ihr Anblick seine Wunden wieder aufbrcchcn lassen. „Hallo, Judyl Ich komme gerade von Russell zurück und versuchte, dich aufzufinden. Das ist in einem solch kleinen Ort nicht allzu schwierig. Wie wäre es mit einem Spaziergang
20.01.1968
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Andreas Hofer Wochenblatt

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:22.05.1902

Risultati:Pagina 16
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findet man beständig 1100—1200 Aussätzige, in deren Pflege 2 Priester, 4 Ordensbruder und 6 Franciscanerschwestern wetteifern. ') — Das Mittel alter weist seine Kinderkreuzzüge auf — eine mehr schwärmerische als glückliche That; aber zu einem wahr- haft idealen und unvergleichlich segensreichen Unternehmen hat besonders Leo XIII. die kath. Kinder begeistert: im Kindheit Jesu-Verein den verlassensten und ärmsten Brüderchen und Schwesterchen draußen in der weiten Welt Hilfe und Rettung zu bringen

. „Ich wünsche, dass alle christl. Kinder dem Kindheit Jesu-Verein beitreten', sprach Leo XIII. und mehrere Hunderttausende sind der Ein ladung gefolgt. Das ist die dritte charakteristische Er scheinung der Missionsthätigkeit der kathol. Kirche unter Leo XIII. Unter seinem Pontificate haben die katholischen Kinder aus ihren Sparpfennige« rund 70 Millionen Franks geopfert — für den Loskauf armer Sclavenkinder, für Pflege und Unterricht verlassener, oder von den eigenen Eltern weggeworfenen Kleinen. Es wurden

, dass Papst- und Kaisertreue nicht Raum im selben Herzen fänden; denn die Edlen, die hier glorreich fielen, giengen in den Tod mit der Parole auf den Lippen: Für Gott und Kaiser und Vaterland! — Doch davon will ich nicht weiter sprechen. Der sophistischen Behauptung stelle ich die Worte entgegen, welche Leo XIII. in seinem Testamente an die Menschheit vom 14. März dieses Jahres den treuen Katho liken als Richtschnur gegeben: „Die Kirche soll die Rechte des Staates an sich reißen

und auf das politische Gebiet über greifen? Aber die Kirche weiß und lehrt, dass ihr göttlicher Stifter befohlen, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist; die Kirche weiß und lehrt, dass Gott dadurch die unveränderliche und immerwährende Scheidung der beiden Gewalten, die beide in ihrer be treffenden Ordnung souverän sind — sanctioniert hat — an eine folgenreiche Unterscheidung, die großen Antheil der Entwicklung der christlichen Civilisation gehabt.' 6. Leo XIII. hat mit seinem tiefblickenden

: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben?) Wer mir nachfolgt, den Pfennig der Lehrerin und gab sich mit dem Stücklein! der wandelt nicht in Finsternis, fondem wird das Licht Brod zufrieden, bis es seinen Beitrag zum Kindheit Jesu- > des Lebens haben.' *) Dem Sohne Gottes, dem Heiland Verein geleistet hatte. Im Jahre 1891 allein wurden aus den Almosen der unter Leo XIII. social geschulten Kinder 481.535 Kinder gerettet. 4. Leo's Auge schaute im Geiste die Ketten armer Sclaven und sein Herz entbrannte in heiligem Unmuth
22.05.1902
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Tiroler Stimmen

Pagine:6 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:06.05.1902

Risultati:Pagina 2
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vernünftig und christlich denkt, es ihnen als Ehre anrechnen Unehrenvoll dagegen und unwürdig ist es, Menschen bloß zu eigenem Gewinn auszubeuten. ... Dem Arbeiter den ihm gebürenden Verdienst vorenthalten, ist eine Sünde, die zum Himmel schreit." Mit väterlichem Ernst mahnt Leo aber auch die Arbeiter an ihre Pflichten: „vollständig und treu ihre Arbeitsleistung zu verrichten, zu welcher sie sich mit gerechtem Vertrag verbunden haben. Dem Arbeits herrn weder an der Habe, noch an der Person zu schaden

weist seine Kinderkreuzzüge auf — eine mehr schwärmerische als glückliche That; aber zu einem wahr haft idealen und unvergleichlich segensreichen Unternehmen hat besonders Leo XIII. die kath. Kinder begeistert: i m Kindheit Jesu-Verein den verlassensten und ärmsten Brüderchen und Schwesterchen draußen in der weiten Welt Hilfe und Rettung zu bringen. „Ich wünsche, dass alle christl. Kinder dem Kindheit Jesu-Verein beitreten", sprach Leo XIII. und mehrere hunderttausende sind der Ein ladung gefolgt

. Das ist die dritte charakteristische Er scheinung der Missionsthätigkeit der kathol. Kirche unter in der Wahrung ihrer Rechte sich der Gewaltthätigkeit zu s Leo XIII. Unter seinem Pontificate haben die katholischen enthalten und in keinem Fall Auflehnung zu stiften?))Kinder aus ihren Sparpfennigen rund 70 Millionen Franks Leo XIII. hat eine der tiefsten, schmerzlichsten und geopfert — für den Loskanf armer Sclavenkinder, für gefahrvollsten Wunden, an welcher die moderne Cultur er krankt ist — die Noth

des arbeitenden Standes nämlich aufgedeckt; ihren Ursprung und ihre Ursachen gezeigt; die Unvernunft und Gemeingefährlichkeit mancher Lösungsver- fuche klar bewiesen und endlich die wahren Heilmittel der Gesellschaft liebevoll angeboten. Im Anschlüsse daran konnte er mit Recht ausrufen: „Wer wird in Abrede stellen, dass die Befolgung dieser Vorschriften allein schon im Stande sein würde, den bestehenden Zwiespalt sammt feinen Ursachen zu beseitigen?'") 3. Dem weitschauenden Blicke Leo XIII. entgiengen

auch die Wunden nicht, an denen der noch weitaus größte Theil der Menschheit blutet: ich meine die Barbarei des Heidenthums mit all ihrem Elend. Er folgte nur dem Drange seines menschenfreundlichen Herzens und dem hl. Bewusstsein der von Christus ihm übertragenen Pflicht, hinzugehen in alle Welt und zu belehren alle Völker?) Es gibt keinen Welttheil, ja fast dürfte man sagen, es gibt kein größeres Eiland, wohin nicht Leo XIII. die besten und opfermuthigsten seiner Söhne gesendet hätte; etwa um Reichthümer
06.05.1902
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Volksbote

Pagine:12 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:05.03.1931

Risultati:Pagina 3
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werden konnten, die Werkstätten, sowie die Iuwelenlaqer. Reben einer dieser Türen und Eingänge die an Kerkerzellen erinnerten, entdeckte Leo endlich zu seiner Freude auf einer Messtngplatte den Namen „Hagen' und sah hinter einem schmalen Tische einen kleinen, dürren, weißbartigen Mann sitzen, der mit einem dicken, vornehmen Türken sprach. Dies kleine, dürre Männchen konnte unmöglich Leos Onkel sein, den ihm sein Vater als einen wabren Hühnen geschil dert hatte. Leo wollte fragen, aber er konnte

. Dann erst war der Weg frei, aber hiebei war Leo das Mißgeschrck passiert, daß er von Heinz getrennt wurde — und so sebr er auch hin- und herlief: er fand ihn nicht! Ärgerlich darüber suchte er den Iuwe- lierladen seines Oheims, aber er schien in die falsche Gasse geraten zu sein, denn das Messingschild war nirgends zu entdecken. Eben wollte er nach einem der Basae- wächter ausschauen, als ein neues Schau spiel ihn fesselte. Lautes Geschrei, Pfeifen und Hunde gebell kam in der ziemlich engen Gasse näher

; dazwischen erklang ein Ruf, den er nicht sogleich verstand, der aber offenbar eine Warnung enthielt, da sich die Straße ganz plötzlich leerte. Eine Dame, welche die Straße über queren wollte, glitt auf dem schmutzigen, schlüpfrigen Pflaster aus und sank in die Knie; mit einem lauten Schrei sprang sie auf, lief ein paar Schritte und drückte sich ängstlich an einer der Säulen, welche die Arkaden stützten. Ob sie alt oder sung war. vermochte Leo nicht zu beurteilen, da sie jenen unförmlichen türkischen

Manrel trug, der ave Körperformen verhüllt. Doch glaubte er a's den raschen energischen Be wegungen schließen zu dürfen, daß sie in der Blüte der Jugend stand. Warum sie sich aber so ängstlich an die Säule preßte, vermochte er sich n'cht zu erklären. Er trat daher hinzu, um nach der Ur sache zu forschen: da vernahm er unter dem Schleier hervor eine ängstliche Stimme: „Kiöbek — o weh, der Hund!' Jetzt verstand Leo den lauten Warnungs ruf, der vom Ende der Straße her gellte: „Flieht, ihr Gläubigen

hätte, an welchem er seine Wut auslassen konnte. Mit eingezogenem Schwänze kam er näher, mit Augen, die wie rotglühende Kohlen glänzten, mit halboffenem' Maule, in dem weißer Schaum stand; als er ganz nahe war, vernahm Leo einen eigentüm- lichen heiseren Ton, halb Bellen, halb Heulen, der ihm durch Mark und Bein ging. „Herrgott, der Hund ist wirklich toll!' rief er. denn die Dogge trug alle Anzeichen der Tollwut an sich und schnappte nach rechts und links, um zu beißen. Beim Anblick des schreiend
05.03.1931
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Volksblatt

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:14.05.1902

Risultati:Pagina 11
Ritaglio testo:
Mitbruders in Christo linderte, sollte nach Gottes Rathschluss als Mann und Greis durch Wort und Bei spiel und That so vieles zur Linderung und Heilung socialen menschlichen Elends beitragen. Er sollte nach Gottes Plan der Samaritan werden für die an vielen Wunden todtkrank darniederliegende menschliche Gesellschaft; sollte linderndes Oel und stärkenden Wein in die socialen Wunden gießen. Der liebe kleine Samaritan dort auf der Straße zwischen Anagni und Carpineto sitzt heute als Papst Leo XIH

. als Jubelgreis auf des heiligen Petrus Thron. Leo XIII. — als barmherziger Samaritan der menschlichen Gesellschaft — sei der Gegen stand dieser Jubiläumsrede. Wollte man das sociale Wirken Leo XIII. auch nur einigermaßen ausführlich und nur halbwegs vollständig schildern, so wücden viele Stunden hierzu nicht genügen. Gestatten Sie darum gütigst, dass ich aus der reichen, fast unabsehbaren Wirksamkeit Leo XIII. zu Gunsten der menschlichen Gesellschaft nur einige Momente hervorhebe und sein edles Samaritanwerk

.'') Nach diesem Grundsatz prak tischer Lebensweisheit wollte Leo XIII. der leidenden Menschheit zu Hilfe kommen. Er wollte der weitab irren den Gesellschaft an erster Stelle das helle Licht der Wahr heit wiederbringen; denn: „klar und über allen Zweifel erhaben ist es' — so belehrte er die Bischöfe des Erd kreises^) — „dass die bürgerliche Gesellschaft keine sicheren Fundamente mehr hat, wenn sie nicht auf den ewigen Grundsätzen der Wahrheit und den unwandelbaren Ge setzen des Rechtes und der Gerechtigkeit ruht

.' Den ersten Blick der Sorge und Liebe wandte Leo XIII. der modernen Familie zu, um ihre Wunden zu heilen. Mit Recht; denn was für den steinernen Bau das Funda ment, das ist für die menschliche Gesellschaft die Familie. Sind die Fundamentalsteine ohne Kraft oder gar dem Zerbröckeln oder der Auflösung nahe, so muss über kurz oder lang der ganze Bau einstürzen — möchten seine Wände noch so herrlich mit Kunstwerken der Skulptur und Malerei ausgestattet sein — möchten noch so prächtige ') üssa! sur I'io6

hatte dem Staate 142 Bettler, 64Bewohner von Armenhäusern, 76 Verbrecher und eine große Zahl sittenloser Personen gebracht. Der öffentlichen Wohlthätig keit hatte diese 1 Familie 2,000.000 Mark gekostet. Die hohe Bedeutung der Familie für Wohl und Wehe der Gesellschaft hat der weitblickende Geist Leo XIII. klar durchschaut; in vielen seiner berühmten Mahnschreiben an die ganze Christenheit hat er die Welt immer und immer wieder darauf hingewiesen, dass die Familie glück lich und sicher nur auf 4 Säulen ruhen
14.05.1902
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Andreas Hofer Wochenblatt

Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:22.05.1902

Risultati:Pagina 15
Ritaglio testo:
Mitbruders in Christo linderte, sollte nach Gottes Rathschluss als Mann und Greis durch Wort und Bei spiel und That so vieles zur Linderung und Heilung socialen menschlichen Elends beitragen. Er sollte, nach Gottes Plan der Samaritan werden für die an vielen Wunden todtkrank darniederliegende menschliche Gesellschaft; sollte linderndes Oel und stärkenden Wein in die socialen Wunden gießen. Der liebe kleine Samaritan dort auf der Straße zwischen Anagni und Carpineto sitzt heute als Papst Leo XIII

. als Jubelgreis auf des heiligen Petrus Thron. Leo XIII. — als barmherziger Samaritan der menschlichen Gesellschaft — sei der Gegen stand dieser Jubiläumsrede. Wollte man das sociale Wirken Leo XIII. auch nur einigermaßen ausführlich und nur halbwegs vollständig schildern, so würden viele Stunden hierzu nicht genügen. Gestatten Sie darum gütigst, dass ich aus der reichen, fast unabsehbaren Wirksamkeit Leo XIII. zu Gunsten der menschlichen Gesellschaft nur einige Momente hervorhebe und sein edles Samaritanwerk

.'') Nach diesem Grundsatz prak tischer Lebensweisheit wollte Leo XIII. der leidenden Menschheit zu Hilfe kommen. Er wollte der weitab irren den Gesellschaft an erster Stelle das helle Licht der Wahr heit wiederbringen; denn: „klar und über allen Zweifel erhaben ist es' — so belehrte er die Bischöfe des Erd kreises) — „dass die bürgerliche Gesellschaft keine sicheren Fundamente mehr hat, wenn sie nicht auf den ewigen Grundsätzen der Wahrheit und den unwandelbaren Ge setzen des Rechtes und der Gerechtigkeit ruht

.' 1. Den ersten Blick der Sorge und Liebe wandte Leo XIII. der modernen Familie zu, um ihre Wunden zu heilen. Mit Recht; denn war für den steinernen Bau das Funda ment, das ist für die menschliche Gesellschaft die Familie. Sind die Fundamentalsteine ohne Kraft oder gar dem Zerbröckeln oder der Auflösung nahe, so muss über kurz oder lang der ganze Bau einstürzen — möchten seine Wände noch so herrlich mit Kunstwerken der Skulptur und Malerei ausgestattet sein — möchten noch so prächtige ') Essai

hatte demStaate 142Bettler,64Bewohner von Armenhäusern, 76 Verbrecher und eine große Zahl sittenloser Personen gebracht. Der öffentlichen Wohlthätig keit hatte diese 1 Familie 2,000.000 Mark gekostet. Die hohe Bedeutung der Familie für Wohl und Wehe der Gesellschaft hat der weitblickende Geist Leo XIII. klar durchschaut; in vielen seiner berühmten Mahnschreiben an die ganze Christenheit hat er die Welt immer und immer wieder darauf hingewiesen, dass die Familie glück lich und sicher nur auf 4 Säulen ruhen
22.05.1902
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Tiroler Stimmen

Pagine:4 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:16.03.1903

Risultati:Pagina 1
Ritaglio testo:
weiter an ^ Versprechen der katholischen Studenten Innsbrucks, daß iseinem Charakter bilden. Die unruhigen Zeiten und Kriege. ^ immerdar bleiben wollen treue Söhne der katholischen Huldigung für Papst Leo XIII. Red« des cand. med. Sigmund beim Festkommers der „Austria". Hohe Festkorona! Liebwerte Kommilitonen! Mit Bangen betrat ich diese Stätte im Bewußtsein der schweren Aufgabe, die ich heute zu erfüllen habe; denn schwer ist es gewiß, die Gefühle, die uns heute alle beseelen und durchdringen, zusammenzufassen

und zum Ausdruck zu bringen; schwer ist gewiß die Aufgabe für einen jungen, noch üner- fahrenen Geist, zu preisen Männer aller Zeiten. Andererseits ergreif' ich das Wort mit froher Hoffnung und Zuversicht, ja Freude möchte ich sagen, sind wir ja alle beherrscht von dem gleichen Gedanken, unsere Hnldigung dar zubringen, dem Manne des Geistes, dem erhabenen Kirchen fürsten, dem greisen Jube^papst, Leo XIII.; sind wir, katho lische Studenten der Universität Innsbruck, heute bereit, uns zu einen mit den Völkern

Verbandes. Leo ist also auch ein Freund der ä Kirchenstaates, ergriff er mit starker Hand die Zügel der Re- \ katholischen Studenten. gierung und mit energischem Griffe reinigte er das Land von den Räuberhorden, die die Gegend unsicher mochten und gewann sich so rasch die Achtung und Liebe der Bevölkerung. 31 Jahre alt war er zum Delegat von Verugia ernannt, wurde dann Nuntius in Brüssel, später Bischof, dann Kar dinal und mit 68 Jahren sehen wir ihn zum Papst gewählt. Während dieser Zeit bildete

sich Graf Pecci immer mehr heran, oblag allen seinen Pflichten mit der peinlichsten Drei Gefühle also find es, die uns in dieser weihevollen Stunde beherrschen: Leo, dem großen Geist und Charakter unsere Achtung' und Bewunderung; Leo, dem Papst, dem Jubelpapst, unsere Huldigung, unsern Gehorsam; Leo, dem Freund der katholischen Studenten unsere Liebe. die der Reihe nach aller Herren Länder heimsuchten, hatten i Kirche. Nimm den hin greiser Jubelpapst unsern Wunsch: „Segen Leo, unserm Vater; langes Heil

Begeisterung unser Ruf: gab ihm Kraft, den großen Dulder nachzuahmen. So wurde s Graf Pecci befähigt, würdiger Nachfolger eines großen - Papstes zu werden. . j. Das ist der werdende Leo. Mit Bewunderung schaue.^ wir hin auf das günstiges Geschick, das seinen Werdegang begleitet und das Walten eines Höheren offen bekundet; mit Staunen beugen wir uns-wurde das Löjäh-'ige Regierungsjubiläum Sr. Heiligkeit vor seinem Fleiße und seiner Geistesgröße, die sich in seiner 1 Leo X!II. festlich begangen
16.03.1903
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