Risultato ricerca: Benedikt

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Dolomiten

Pagine:28 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:10.07.1996

Risultati:Pagina 6
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des heiligen Benedikt am 11. Juli Der heilige Benedikt gilt als der Vater und Abt des abendlän discheil Mönchtums. Um 480 in Nursia in den Sabinerbergen ge boren, wuchs er im römischen Landadel auf. Seine Eltern schick ten den begabten Jungen zum Studium der Rechtswissenschaften nach Rom. Kaum hatte er seine Studien begonnen, brach er sie wieder ab. Das ungestüme Leben in der Weltstadt und seine Mit schüler schockierten ihn. Er flüchtete in die Einsamkeit der hei matlichen Berge. Schon bald fand

er einen Kreis von Priestern und Laien, die ein gottgefälliges Leben mit ihm zusammen führen wollten. Trotz seiner Jugend genoß er schnell großes Ansehen. Auf der Suche nach einer ständigen Bleibe - nach dem Beispiel der morgenländischenWüsten-Ein- siedler - begegnete ihm im Aniotal, östlich von Rom, ein Mönch namens Romanus. Die ser zeigte dem jungen Mann ei ne unzugängliche Höhle, in der Benedikt drei Jahre in strenger Weltabgeschiedenheit zu brachte. Romanus ließ an ei nem Seil Nahrung für den jun gen

Eremiten hinab. Neue Form des Klosterlebens Benedikt kämpfte einen un gebrochenen Kampf mit sich selbst und Gott. Oft empfing er Hirten und Landleute und wurde ihr Ratgeber und geist licher Lehrer. Der Ruf des jun gen Eremiten drang zu den Mönchen des Klosters Vicova ro, die ihn inständig baten, die Stelle ihres verstorbenen Abtes einzunehmen. Hier jedoch blieb er nur kurze Zeit. Die Spuren der Zeit waren auch an den Mönchen, die kein geregel tes Klosterleben mehr gewohnt waren, nicht vorübergegangen

. Die strenge Ordnung und straffe Leitung, die Benedikt einführen wollte, behagte vie len nicht. Benedikt ging darauf seine eigenen Wege. Dieses Erlebnis zeigte indes, wie wichtig und notwendig die Neugestaltung des entarteten Mönchtums war. Benedikt wollte eine neue Form des mönchischen Lebens finden, die den Verhältnissen des Abendlandes entsprach. Seine eigenen Erfahrungen in der Abgeschiedenheit, das Erleben von vagabundierenden Mön chen und die lockeren Regeln einer Gemeinschaft ließen sei ne berühmte

„Regula“ entste hen, die zum Gesetzbuch des abendländischen Mönchtums wurde. Vom 9. bis 13. Jahrhun dert hatte es in fast allen Klö stern Geltung. Damit wurde Benedikt zum Organisator und Neugründer des Klosterlebens und Vater des abendländischen Mönchtums. Sein Wahlspruch lautete „Ora et labora“ - „Bete und arbeite!“. Diesem Gesetz hatten sich alle, die sich ihm anschließen wollten, bedin gungslos zu unterwerfen. Schriftliche Quellen von Zeitgenossen über Leben und Wirken von Benedikt gibt
10.07.1996
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Pagine:20 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:20.03.1980

Risultati:Pagina 3
Ritaglio testo:
und wird am morgi gen Freitag um 17 Uhr im Fernsehen der R AllSender Bozen wiederholt. 1980. Benediktsjahr. Vor 1500 Jahren wurde in Nursia, dem heutigen von Erd beben heimgesuchten Norcia, Benedikt geboren. Der Mann aus der mittclitalie- nischen Stadt hat eine Bewegung ausge löst. die das Mönchtum des Christlichen Abendlandes entscheidend beeinflussen sollte. Nach 1500 (ähren haben die Men schen viele Möglichkeiten, um dieses wichtige (ahr zu feiern. Auch das Fern sehen bemüht sich um das Thema. Ernst Pertl

soll über die Benediktiner in unserer Alpenprovinz einen Film dre hen. Natürlich führt ihn der Weg auf den Spuren des hl. Benedikt zu seinem Geburtsort und zu den Stätten, an de nen er zu Lebzeiten gewirkt hat. Als Licht- bzw. Tonassistent und Tex ter begleite ich ihn auf diese Reise. Ein Benediktiner steht uns zur Seite: Pater Plazidus vom Benediktinerstift Muri- Gries; er wird auf der ganzen Reise unser geistlicher, geistiger und tuonasti- scher Berater sein. Drei Männer, alle mit üppigem Bart lind in ziviler Kleidung

ist reich an Fres ken, die das Leben des hl. Benedikt dar- stcllcn. Am nächsten Tag, es ist gerade Sonntag, sind wir längst schon in der Kirche, bevor der Touristenstrom das weltbekannte Bauwerk zu überfluten be ginnt. Zu dritt feiern wir die hl. Messe, und es ist ein merkwürdiges Gefühl, in San Miniato in Florenz ganz allein zu sein, fast privat. Als wir von Bozen wegfuhren, hatten Benediktsregel Die Mönchsregel des hl. Benedikt war kein „gelungener Wurf am grünen Tisch“, sondern das Ergebnis

, dem Mitmenschen und Partner die Treue halten, gegebene Ver sprechen einhalten, zur eigenen Mei nung standhaft stehen — dies sind Zie le heutiger Menschen. • Ausgeglichenheit; Ausgewogenheit leiblich, seelisch und geistig verstanden; Ausgleich zwischen Arbeitseinsatz und Gebet: Bete und arbeite (Ora et labo- ra); nichts übertreiben; in allem Maß hallen. • Arbeit: Diese ist notwendig, sogar befreiend, aber sie ist nicht das Höchste und Letzte. Benedikt sieht sie zunächst als Dienstleistung in der Gemeinschaft

und für andere. • Gott: Die Beziehung zu Gott, das Gebet und der Gottesdienst, gehen al lem anderen vor. • Autorität: Benedikt sagt vom Abt, daß es seine Aufgabe ist, der Eigenart vieler zu dienen. Er versteht Autorität zuerst als Dienst um Mitbruder und an der Gemeinschaft, nicht als Herr-schaft; Autorität heißt wörtlich: den anderen mehren. Die sog. Obrigkeit hat die ein zelnen Glieder der Gemeinschaft zu koordinieren und zu einem organischen Leben zusammenzufügen. • Sensibilität: Ein Grundwort
20.03.1980
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Pagine:24 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:24.04.1974

Risultati:Pagina 22
Ritaglio testo:
Stapelbehälter unzerbrechlich ineinander stapelbar, aufeinander stapelbar. Für jede Anwendung speziell auch im Obst und Weinbau. Preis 1900 L. MENGENRABATT M O B I L R O T AUER - Telephon 80-0-71 ■in i Martin Tallmann ,o ;;! und seine Söhne COPYRIGHT ROSENHE1MER VERLAGSHAUS ALFRED FORÜ, ROSENHEIM 33 Aber Benedikt war darauf nicht vor bereitet. Die Art Bernhards, sie hatte etwas vom alten Tallmann an sich, hatte Benedikt aus dem Konzept ge bracht, das er sich in der letzten halben Stunde, während 1 Bernhard

in der Stimme. Die Familie wollte etwas von Bene dikt. Bernhard hatte den Auftrag, es ihm zu sagen. Aber er war klug genug, damit zurückzuhalten, bis er wußte, was in Benedikt vorging, der so ganz aus der Art der Tallmanns geraten war. „Dia Familie will nichts von dir“, sagte er. Benedikt hob den Kopf. Er kniff die Augen zu. „Sollte ich mich verhört haben?“ fragte er. „Sagtest du nicht, du kämst vom Vater?“ „Ja, das stimmt.“ „Und?“ „Es geht ihm schlecht.“ Benedikt grinste. „Erstickt er an seinem Hochmut

oder an seinem Geld?“ „An keinem von beiden“, sagte Bern hard, ohne den Ton des Bruders zu rügen. „Es ist der Kummer.“ Nun grinste Benedikt dem Bruder ins Gesicht. „Da schau her“, sagte er, „der Herr Vater hat Kummer! Sollte es gar ich sein, der ihm diesen Kummer bereitet?“ „Das auch“, sagte er. „aber ich schütze, daß ihn das nicht sehr belastet.“ „Nein?“ „Nein!“ Benedikt nickte langsam, aber nach drücklich. „Dann wird es für den Herrn Vater gut sein, sich noch etwas Kummer auf zusparen, er wird cs nötig

haben,“ Benedikt beobachtete die Wirkung seiner Worte. Es schien ober so, als sei der Bruder überhaupt nicht überrascht. Im Gegenteil. Er sagte: „Das bezweifle iohl“ Benedikt runzelte die Stirn. „Was soll das?“ sagte er. Was er da sagte, paßte nicht in seinen Plan. „Es geht ihm nicht gut“, sagte Bern hard, „mehr davon zu hören, dürfte, so wie ich Bescheid weiß, dich nicht interessieren.“ „Stimmt“, sagte Benedikt. Er ließ cs sich nicht anmerken, aber es schien ge wiß zu sein, daß mit dem alten Tall mann

etwas nicht in Ordnung war. „Es gefällt dir hier?“ fragte Bernhard. „Es gefällt mir!“ „Und du willst hier bleiben?“ „Ich muß!“ „Weshalb?“ „Meine Schuld an den Herrn Vater ist noch nicht zurüekgezahlt, ich muß sie noch abdienen.“ „Deine Schuld ist getilgt!“ Benedikt hob den Kopf. Er betrach tete Bernhard lauernd, so, als müßte er die Worte erst abschätzen. „Wie das?“ „Dein Bruder Martin ist tot!“ „Und?“ „Die Familie ist kleiner geworden.“ „Und?“ „Sie benötigt jeden.“ „Doch nicht auch mich?“ „Auch dich " Benedikt
24.04.1974
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Pagine:44 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:25.10.2000

Risultati:Pagina 6
Ritaglio testo:
; im Gedenken an Adriana Castagna von Fam. Gert Fischer 50.000 Lire; im Gedenken an Adriana Castagna von Vroni und Massimo Galletti 50.000 Lire; von der Pfarrei Niederdorf 130.000 Lire; im Gedenken an Irma Gross von der Pfarrei St. Peter, Auer, 10.000 Lire; im Gedenken an Klaus Gogl von An nemarie Bacher-Braunhofer, Freienfeld, 50.000 Lire; im Gedenken an Lard- schneidervon Carlina Chiandusso 100.000 Lire; im Gedenken an Luise Baur-Pichler von Marianne Hofer-Schönau, Ratschings, Erinnerung an P. Benedikt

Frei Am 24. August in früher Mor genstunde ist im Krankenhaus Brixen nach kurzer, aber schwerer Krankheit E Dr. Be nedikt Frei (im Bild) im Alter von 88 Jahren verstorben. Achtzehn Jahre lang hatte P. Benedikt im Kapuzinerkloster Bruneck gewirkt, vor allem als Beichtvater und Seelenführer. Die verständige, gütige und kompetente Art von E Bene dikt wurde von vielen Männern und Frauen auch aus der wei teren Umgebung sehr ge schätzt. Regelmäßig ging er auch außerhalb des Klosters seinen seelsorglichen

, der Be gräbniszug auf den städtischen Friedhof in Bruneck ein ein maliges Zeugnis des Glaubens und der Wertschätzung über den Tod hinaus. - Bischof Wil helm Egger stand der Eucha ristiefeier vor; am Stefanstag 1999 hatte er noch zum 65-jäh rigen Priesterjubiläum von P. Benedikt die Predigt gehalten - im Jahr 1965 hatte der Ver storbene für die Primizian- ten-Zwillinge Egger in Ster zing die Primizpredigt gehal ten. Die hoffnungsvolle, gera dezu festliche Stimmung auf diesem „Weg zum Paradiese

“ wird allen in Erinnerung blei ben. Nach seinen Ordensstudien hat P Benedikt in Rom das Doktorat in Dogmatik erwor ben. Er war Professor mit Leib und Seele, und irgendwie war sein ganzes Wesen davon ge prägt. Dass er 1958 vom Bi schof Dr. Josef Gargitter als Dogmatikprofessor an das Priesterseminar Brixen beru fen wurde, sah er als große Ehre und Herausforderung an. Be geistert verfolgte er alle Vor gänge in der Kirche, vor allem damals das 2. Vatikanische Konzil. Für ihn ergab sich da durch eine Weiterführung

und Können, vor allem aber durch seine große Erfahrung wurde P. Benedikt für viele Ratsuchende zum geistlichen Begleiter, zum Seelenführer und Ratgeber. Am meisten geprägt war E Benedikt aber wohl doch durch seinen Einsatz für den Kapu zinerorden, dem er in sehr jun gen Jahren beigetreten war. 18 Jahre lang war er Provinzobe rer in Südtirol, zwölf Jahre lang in Rom Generalsekretär des Weltordens der Kapuziner mit etwa 12.000 Mitbrüdcm. Die allermeisten jüngeren Mitbrü der der Kapuzinerprovinz Bri xen gingen durch seine Schule
25.10.2000
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Pagine:32 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:31.10.1969

Risultati:Pagina 3
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zur Klärung deren ' Tragweite. Die Beratung war von Ge li messenheit und Ernst getragen. Niemand (und nichts wurde festgelegt.“ Damit ,| konnte das Frage- und Antwortspiel be ll ginnen. Als erster meldete sich Chef- ! rcdaktcur Benedikt Posch vom Tiroler : :i „Volksbote“ zu Wort. ;i Benedikt Posch: Welches Paket, war ■1 Grundlage der Beratungen? Wurde' das t Paket offiziell Oesterreich von Italien über- ii geben. Wallnöfer: Offiziell erfolgt die Übergabe durch die italienische Regierung erst

nach der Landesversammlung dcr SVP. jetzt ist sie noch nicht erfolgt. Heute war der Pakcttext die Grundlage, den die SVP beschlossen hat. Tschofen: Es liegt kein ' offizieller Text vor. Die Textübergabe erfolgt erst beim vorgesehenen Treffen der Außen- minister. I Benedikt / Rundfunk: Ist der Text I des inoffiziell in Wien übergegebenen Pa- | ketes und der des SVP-Pakctes verschieden? ! i W allnö f er: Beim, SVP-Pakct sind ' Fußnoten, bei denen man sich in SUdtirol auf eine offizielle. Zusage der Regierung beruft

, diese hat man aber in Wien noch’ nicht erhalte!).' ■' '' ' '' Bened-Pk ti (an";Tschdfeh):■ 'Besteht 's Wien offiziell über diese Dinge in Kennt nis gesetzt wird. Das ist noch zu prüfen. Benedikt: Auf wen bezieht sich die Bestimmung „lokale Minderheiten“? Im Vierer-Ausschuß haben Dr. Riz und Benc- diktcr über das Fehlen der Qualifikation, ob dies auf die deutsche und ludinlschc oder auf die italienische Minderheit be zogen ist, aufmerksam gemacht. Magnago erklärte, cs beziehe sich auf die deutsche und iadinischc

Minderheit. Wird das italie nische Komitee sich un die Auslegung Ma- gnagos linltcn? Wallnöfer: Nach unserer Informa tion ja. Benedikt: Von wem haben Sie die Information? Wallnöfer: Von Dr. Magnago. Er deutet dies so auch nach, dem unter Arti kel 4 angeführten Begriff „nationale Inter essen“. Der Minderheitenschutz ist als all gemeiner Grundsatz auch für Entscheidun gen in der Verfassungsgesetzgebung maß gebend und für alle Verfügungen in der Verwaltung. Magnago erklärt, er. habe eine feste Zusage

ist die Meinung von Magnago wichtig. Benedikt: Man ist sich klar, was im Paket nicht gelöst wird. Man weiß aber nicht, wo man das unterbringen kann, also kein Ausweg mehr? ' Wallnöfer: Wenn der Opcratlons- kalcndcr erfüllt ist, wenn der lGH-Vcrlrag in Kraft tritt, können wir mit den offenen Fragen zum IGH gehen. Über die in der Vereinbarung vorgesehenen Organe können wir vielleicht weiterkommen. Allerdings mit welchem Erfolg? M a d e r : Freitag erhielten wir Abge ordnete im Nationalrnt das Paket vom Wie ner
31.10.1969
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Dolomiten

Pagine:20 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:02.10.1986

Risultati:Pagina 16
Ritaglio testo:
MELDUNGEN AUS DEM VINSCHGAU ; Uralte Kulturstätte wieder Gotteshaus St Benedikt in Mals von Abt Bruno feierlich geweiht / „Heiliger Ort der Diözese" Mals (fl) — Eines der Ältesten Zeugnisse christlichen Glaubens ln Südti rol, die St.-Benedikt-Kirche in Mals, hat seit 200 Jahren nicht mehr dem gedient, woxu sie vor 1200 Jahren gebaut wurde: dem Gottesdienst Am ver gangenen Sonntag wurde ihr der ursprüngliche Zweck surückgegeben. Abt Bruno vom Kloster Marienberg weihte sie wieder dem heiligen

Benedikt, dem Schutxpatron Europas. Die Kirche Ist Eigentum der Fraktion Mal^ treibende Kraft bei der Rückführung in die ursprüngliche Zweckbestimmung als Gottes haus war der Malser Dekan Hubert Unterweger. St Benedikt in Mals, wegen der karo lingischen Fresken in Kunstkreisen hochgeschätzt, genoü seit zwei Jahrhun derten nur den halben Wert. „Denn geist liche Kunst braucht religiöse Zweckbe stimmung und Wertschätzung. Eine Kir che, die nicht mehr als Kirche dient, ist wie ein Leib ohne Seele

“, erklärte bei der Weihe Dekan Unterweger. Ober 200 Jahre blieb St. Benedikt in Mals ohne kirchliche Funktion, da Kai ser Joseph II. im Jahre 1786 die Kirche sperren und nichtreligiösen Aufgaben zuführen lie0. Der Initiative des Malser Dekans Hubert Unterweger und der Aufgeschlossenheit der Fraktionsver waltung Mals ist es zu verdanken, daß Sb Benedikt wieder den kirchlichen Dien sten zugeführt werden konnte. Die Weihe der Kirche nahm am ver gangenen Sonntag der Abt von Marien berg. Bruno Trauner

, vor. Mit der Bene diktion soll das Ziel erreicht werden, St. Benedikt neben den „Kunstpilgem“ auch den „Menschen des Glaubens, der Hoffnung und der Freude zugänglich zu machen“. Die Weihe wurde von überaus vielen Malsem als Fest gefeiert In Prozession zogen sie von der Pfarrkirche in den Doriteli „Rußland“ (die Bezeichnung soll von der Einquartierung von russi schen Gefangenen während des ersten Weltkrieges herrühren). Dort, vor der Benediktskirche, feierten Abt Bruno und Dekan Hubert Unterweger gemein sam

mit dem Referenten für Kunst- und Denkmalpflege in der Diözese Bozen- Brixen, Dr. Karl Gruber, die hl. Messe. In seiner Fest predigt stellte Gruber St. Benedikt in Mals als Ausdruck jahrhun dertealter Frömmigkeit dar und legte eindrucksvoll die Verbindung zwischen Karl dem Großen (768 bis 814) und dem Kirchenbau an der wichtigen Straßen verbindung nach Italien offen. Er nannte St. Benedikt neben Säben „einen der heiligsten Orte der Diözese Bozen- Brixen“. Zur Feier konnte Fraktionspräsident Luis Stöcker
02.10.1986
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Innsbrucker Nachrichten

Pagine:14 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:04.04.1927

Risultati:Pagina 10
Ritaglio testo:
. Auf Grund dieses Wahrspruches wurde Waibl der fahrlässigen Tötung schuldig erkannt und zur Strafe des strengen Arrestes in der Dauer von vier Monaten verurteilt. Totschlag an einem Fünsundfiebzigjahrigen. , Innsbruck. 4. April. Das Innsbrucker Schwurgericht begann heute die Verhandlung gegen den 27.jöhrigen Bauern Heinrich Neururer aus Pfunds, der des Totschlages am 75jährigen Bauern Benedikt Neururer in Lafairsch bei Pfunds beschuldigt ist. Die Staats anwaltschaft begründet die Anklage wie folgt

: An der von Landeck über Ried längs des Inns aufwärts führenden Straße liegt vor dem Dorfe Pfunds die kleine Ortschaft Lafairsch. Dort besah Benedikt Neururer die Hälfte eines Doppelhauses, dessen andere Hälfte den mit ihm nicht verwandten Geschwistern Johanna und Martin Neururer gehört. Benedikt Neururer war kinderlos und hatte im Jänner 1826 seine Frau verloren. Seither führte ihm die Tochter eines jüngeren Bruders, der in Birckach bei Pfunds ein Anwesen besitzt, Benedikta Neururer, die Wirtschaft. Benedikta

hatte schon früher zur Erntezeit öfter mitgearbeitet. Für diese Hilfe sollte sie nach einem im Herbst 1924 von Benedikt Neururer und seiner Frau errichteten Testament nach dem Tode der Beiden das Anwesen erhalten. Zu Pfingsten 1926 hatte Benedikta Neu rurer den einzigen Sohn eines Nachbarn des alten Onkels, den Angeklagten Heinrich Neururer, geheiratet, der einmal dos An wesen seines Vaters übernehmen sollte. Im Sommer 1926 zog Heinrich Neururer über Drängen des Benedikt Neururer für stön- dig

auf dessen Gut und half seiner Frau in der Bewirtschaftung des Anwesens. Benedikt Neururer war auf seine alten Tage ein eigenartiger Mensch geworden, mit dem man, wie die Leute sagen, nur schwer habe auskommen können. In der letzten Zeit soll er besonders sehr mißtrauisch und geizig gewesen sein. Gegen Herbst v. I. muß es zwischen dem alten Mann und dem Ehepaar Heinrich und Benedikta Neururer zu größeren Zwistigkeiten gekommen sein. Der Alte erschien zu dieser Zeit einmal beim Bezirksgericht in Ried

es zwischen fünf und halb sechs Uhr früh einen Streit zwischen Benedikt und Heinrich Neururer, der sich lm Kuhstall abspielte. Nach der Darstellung des Angeklagten sei Benedikt Neururer im dunkeln Stall aus ihn zugetreten, habe ihm einen geladenenRevolver vorgehalten und ihn angeschrien: „Jetzt werd' ich Dir obhelsen. Du Sauteuse! Du, bevor Du mir die ganze Stube voll Kinder herstellst!" Auf dos hin habe er dem Alten den Revolver aus der Hand geschlagen und ihm einen Stotz gegeben, daß er rücklings hinfiel
04.04.1927
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Innsbrucker Nachrichten

Pagine:12 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:04.03.1926

Risultati:Pagina 5
Ritaglio testo:
im ist jegliches Erkennen, Demi was ist Leuchten? 11 In sich selbst verbrennen. \j K-vl Bleib treu An «rleMer MIL Bon Franz Turba. Benedikt Frühgewürz hat zwei Truge in seinem Leben geliebt.... Erstens seine Rosa, mit der er in unauflösbarer Ein tracht, stillem Glück und fester SchicksalSgemeiuschcist 40 Jahre verbunden gewesen, und dann .... Als Benedikt und Rosa die vierzigjährige Wiederkehr ihres Hochzeitstages feierten, wollten sie sich etwas Be sonderes leisten. Kruder besaßen Sie beiden

nicht, sie hat ten sich in jahrelanger Arbeit ein schönes Vermögen zusammengcspgrt, das einmal fremden Erben zufallen mußte, die Feier des seltenen Erinnerungstages sollte in etuer von der herkömmlichen Form vollständig ab weichenden Art begangen werden und durfte einiges Kleingeld kosten. Um 10 Uhr vormittags hatten die beiden vor vierzig Jahren die Hände ineinander gelegt. Als es wieder 10 Uhr schlug, stieg Benedikt, mit der einen Hand seine Rosa, mit der anderen seinen alten Regenschirm mit Silbergrisf

umklaunnert haltend, auf einem in der leuchtenden Maiensonne funkelnden Ein decker zum blauen Vormittagshimmel empor. Der Regenschirm mit Silbergrisf war ein altes Prunk stück der Familie Frühgewürz, das Benedikt von seinem Vater, dieser von seinem Großvater geerbt hatte . . . . In der menschenfernen Einsamkeit der stillen Lüste sollten die Gedanken zurückkehren zu dem, was vor 40 Jahren gewesen, was seither geworden, was die Zu- kmrft bringen konnte. Aber kaum war der Eindecker 50 Meter vom Erdboden

entfernt, so unterlag er einem ihn plötzlich befallenden Stimmungsumschwung und ging mit seinen Fahrgästen in die Tiefe. Der altehrwürdige Regenschirm und Rosa verwandel ten sich bei diesem Niedergänge in Trümmer. Fünf Minuten später wurde Benedikt von den von allen Seiten herbeistürzenden Rettern mit zerbrochenem Arm und Fuß aus den Trünimern hervorgezogen. Sechs Wochen lang lag er danach in einem Kranken haus, dann konnte er mit heilen Gliedern, aber wundem Herzen, wieder in sein Heim zurttckkchren

. Aber er war nicht mehr der alte Benedikt, der jetzt wortlos, in dumpfes Grübeln versunken, stundenlang nach dem gleichen Fleck der gleichen Mauer starrte. So verstrichen wieder einige Wochen, das Geschäft ging zurück, die Kunden verloren sich, da beschlossen die alten Freunde Frühgewürzs, helfend, rettend cinzugreifen. Einer nach dem anderen erschien bei Benedikt, sprach ihm zu, schilderte ihm, daß er noch das Recht, ja die Pflicht habe, an sich, an das Geschäft, an das Leben zu denken. „Schau. Benedikt," begann
04.03.1926
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Innsbrucker Nachrichten

Pagine:32 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:03.12.1927

Risultati:Pagina 14
Ritaglio testo:
. Abends setzt« sich die Unter haltung im Gasthaus Osl fort. Hier entwickelte sich aus einem belanglosen Wortwechsel eine Rauferei zwischen Rudolf G. und Benedikt G., einem Freunde des Angeklagten Johann G. Wäh rend die Kellnerin sich dainit beschäftigte, die Gläser in Sicher heit zu bringen, wurde der eine der Rausbrüder vom Wirt bei der vorderen Tür in den Hausgang hinausgeschafft und der andere dann durch di« Küche rückwärts an die Luft gesetzt. Doch die Rauferei setzte sich außerhalb des Hauses

sich aber begründete Anhaltspunkte, daß die ganze Aussage des Johann G. nur zugunsten seines Freundes Benedikt G. gemacht worden sei. Als erfteren der Vorsitzende aufforderte, er solle den genauen Hergang schildern, wieso es denn möglich gewesen sei, daß er als Dritter dem einen der beiden Raufenden, die sich eng umschlungen hielten, in den Bauch habe stechen können, vermochte dieser keine richtige Auskunft zu erteilen. Nach längerem Zureden bequemte er sich zu dem Geständnis, daß er die Schuld auf sich genommen

habe, weil sein Freund Benedikt G. schon mehrfach wegen Raus händel vorbestraft worden war und deshalb eine größere Strafe befürchtete. Das am Tatort aufgefundene Messer gehörte dem Benedikt und die Verantwortung, wieso Johann G. in den Besitz dieses Messers gelangt sei, war auch eine recht hinfällige. Zu dem stellte sich heraus, daß Johann G. während der ganzen Rau ferei mit seiner Geliebten, Katharina H., auf dem Balkon des Gasthauses gestanden sei und von dort aus der Rauferei zugesehen

habe. Auf dem Nachhausewege — oder vielmehr richtiger beim Kramer- Wirt in Breitenbach fand eine Verabredung zwischen Johann G. und Benedikt G. dahingehend statt, daß Johann G. die ganze Ver antwortung aus sich nehmen solle. In diesem Sinne wurden denn auch die ersten Aussagen beim Bezirksgericht Rattenberg gemacht und dieselben durch die Katharina H. — gegen ihren Willen und ihr besseres Wissen — bestätigt. Als der 1899 in Breitenbach geborene Benedikt G. vom Schöf fengerichte als Zeuge vernommen wurde, leugnete

er anfänglich jede Schuld seinerseits. Trotz der eindringlichen Ermahnungen des Vorsitzenden blieb Benedikt G. bei seinem Leugnen, wes halb sich der Staatsanwalt veranlaßt sah, den Antrag zu stellen, den Benedikt G. dem Untersuchungsrichter vorführen und außer dem wegen Verabredungsgefahr in Haft nehmen zu lassen. Der Gerichtshof faßte den Beschluß, vorher noch den Johann G. mit Benedikt G. zu konfrontieren und letzteren zu einer bestimmten Aussage zu veranlassen. Unter dem Druck des Geständnisses
03.12.1927
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Pagine:16 Pagine
Tipo materiale:Giornale
Data di pubblicazione:11.10.1952

Risultati:Pagina 10
Ritaglio testo:
Der Vater der abendländischen Mönche und Der Aufstieg des «Es fordert der heilige Benedikt vom idea- en Mönch nicht, die Gelehrsamkeit., wnhi aber die Bereitschaft, sich bilden zu Jansen und r.u bilden, soweit, die geistigen Anlagen reichen Ein ungebildeter Benediktiner wäre eine Schande für eine Abtei, ein un- gelehrter kann immer noch eine Zierde seim. schrieb Abt Dr. Hugo Lang von St. Bonifn;; in München. Es ist eigenartig, dall cs - ■ abgesehen von dem im 12. Jahr hundert. stecken

gebliebenen Werk Charles Graf Monfalemberts .-Los moines d'oceident» —■ keine Geschichte des Benediktiner- ordtns gibt, obwohl dieses Ordens Bedeu tung für das religiöse Leben und die Kul tur des Abendlandes nicht hoch genug cin- geschät.’t werden kann. Es gibt zahlreiche Bücher über den heiligen Benedikt von Mursia, die Benediktinerregel, die einzel nen Klöster, über Teilabschnitte der bene- diktinischen Geschichte und Leistung und über einzelne Mitglieder dieses großen Mönchsordens

und verzweigtesten Mönchsorden des Abendlandes in seinen: Wesen und Werden, in seiner historischen Größe und seiner zeitgemäßen Sendung so ins allgemeine Bewußtsein rückt, wie es dieser Ordensgemeinschaft gebührt, ohne wclchi die abendländische Entwicklung gar nicht vorstellbar wäre. Die ersten 600 Ordensjahre Mit einer knappen Darstellung der Persön lichkeit des hl. Benedikt, über dessen äußeres Leben wir nur wenig, dafür umso mehr aber über sein inneres Wesen wissen, beginnt Philibcrt Schmitz sein Werk. Mehr

— und Stabili- ’as loci, Beständigkeit des Ortes — das beißt: Schluß mit der Völkerwanderung. Mit seiner Regel gab der hl. Benedikt in historischer Stunde die grüßgeschaute Ord nung und damit die Antwort auf die sich m 5. Jahrhundert cntschcidungsvoll siel ende Frage, was vom Christentum her zu geschehen habe und wie es christlich wei- 'ergehen solle. Deshalb kam es zu der welt weiten Ausbreitung des Benediktinerordens in kurzer Zeit, in dessen Regel sich in so ■.vohlabgewogenem Maße religiöse Pflicht

schen Inseln ging dann im 6. Jahrhundert rückstralilend die religiöse Erneuerung auf dem Festland aus. Die Benediktiner wurden dio Missionäre in allen Teilen des damali gen Abendlandes, fn Tirol entstand 7ß!) von Bayern her die Benediktinerabtei Inni- chen an der Grenze gegen die Slawen. Karl der Große ließ den Benediktinern große Förderung zuteil werden, wobei der hl. Benedikt von Aninne entscheidend mit wirkte. Die Auflösung des Karl in gorre ich cs Die Kulturarbeit :Sie leiteten das Volk mit. Rat
11.10.1952
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